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Christie war eine US-amerikanische Automarke.[1][2]

MarkengeschichteBearbeiten

John Walter Christie war die entscheidende Person dieser Marke. Er betrieb nacheinander drei Unternehmen in New York City, die Fahrzeuge der Marke Christie herstellten. Ungewöhnlich war der Frontantrieb aller Fahrzeuge.

Das erste Unternehmen war die Christie Iron Works von 1904 bis 1905. Darauf folgte die Christie Direct Action Motor Car Company[1] (auch Direct Action Motor Car Company genannt[2]) von 1905[2] oder 1906[1] bis 1907. Sie ging in die Insolvenz. Die Walter Christie Automobile Company war eine Neugründung und existierte von 1908 bis 1910[1] oder 1911[2].

FahrzeugeBearbeiten

Die ersten Fahrzeuge waren Rennwagen. Christie setzte die erste Ausführung im Januar 1904 beim Rennen Ormond-Daytona Beach ein. Der Vierzylindermotor leistete 30 PS. Spätere Ausführungen hatten mehr Leistung. Ein Fahrzeug hatte zwei Motoren mit jeweils 60 PS Leistung. Das Fahrzeug für das französische Rennen der Grand-Prix-Saison 1907 hatte einen Motor mit 19.881 cm³ Hubraum. Dies war laut einer Quelle der größte Hubraum, der jemals bei einem Grand-Prix-Rennen eingesetzt wurde.[1] Insgesamt entstanden etwa sechs Rennwagen.[1]

Im Sommer 1906 stand ein Tourenwagen im Angebot. Das Fahrgestell hatte 254 cm Radstand. Der Motor leistete 50 PS. Der Aufbau stammte von Healey. Der Neupreis betrug 6500 US-Dollar.[1]

Das letzte Projekt war ein Taxi für New York City. Ein Vierzylindermotor mit OHV-Ventilsteuerung und 18 PS Leistung trieb die Fahrzeuge an. Sie kosteten 2600 Dollar. Hiervon entstanden drei Fahrzeuge.[1]

LiteraturBearbeiten

  • Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 305 (englisch).
  • George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 1: A–F. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 283. (englisch)

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d e f g h Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 305 (englisch).
  2. a b c d George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 283. (englisch)