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Riddle Coach & Hearse Company
Riddle Manufacturing Company
Rechtsform Company
Gründung 1891
Auflösung 1926
Sitz Ravenna, Ohio, USA
Branche Fahrzeuge

Riddle Manufacturing Company, vorher Riddle Coach & Hearse Company, war ein US-amerikanischer Hersteller von Fahrzeugen.[1][2]

UnternehmensgeschichteBearbeiten

Henry Warner Ridder gründete 1891 die Riddle Coach & Hearse Company in Ravenna in Ohio.[3] Er stellte Kutschen her. Spezialität waren Leichenwagen, später auch Krankenwagen. 1916 begann die Produktion von Automobilen. Der Markenname lautete Riddle.

1919 kam es zur Umfirmierung in Riddle Manufacturing Company.[3] Henry Riddle starb am 16. Dezember 1920.[3] Der bisherige Vizepräsident Charles G. Bentley übernahm die Leitung.[3] 1926 starb Bentleys Sohn.[3] Das Unternehmen scheute außerdem die Investition in teure Maschinen zur Metallverarbeitung.[3] So beschlossen die Inhaber 1926, das Unternehmen aufzulösen.[3]

Die Präsidenten der Vereinigten Staaten William McKinley und Warren G. Harding wurden in Leichenwagen von Riddle gefahren.[1]

PkwBearbeiten

Die Fahrzeuge hatten einen Sechszylindermotor von der Continental Motors Company. Er leistete 55 PS. Einige waren als Limousinen mit acht oder neun Sitzen karosseriert. Eine Besonderheit war der Double Side Door Convertible Seven Passenger Sedan. Diese Limousine hatte auf der rechten Seite keine B-Säule. Die vordere Tür war vorne, die hintere hinten angeschlagen. Dadurch ergab sich ein extra breiter Zugang zum Fahrzeuginneren.[1]

LiteraturBearbeiten

  • Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 1293 (englisch).
  • George Nicholas Georgano (Hrsg.): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 3: P–Z. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 1333 (englisch).

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 1293 (englisch).
  2. George Nicholas Georgano (Hrsg.): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 3: P–Z. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 1333 (englisch).
  3. a b c d e f g Mark Theobald: Coachbuilt (englisch, abgerufen am 19. Januar 2019)