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Morse Motor Vehicle Company
Rechtsform Company
Gründung 1905
Auflösung 1906
Sitz Springfield, Massachusetts, USA
Leitung Sewell Morse
Branche Automobile

Morse Motor Vehicle Company war ein US-amerikanischer Hersteller von Automobilen.[1][2]

UnternehmensgeschichteBearbeiten

Sewell Morse hatte in seiner Heimat Detroit den Prototyp eines Dampfwagens entwickelt. Dort gelang es ihm nicht, Investoren für eine Serienproduktion zu finden.

Er wechselte zur Ostküste der Vereinigten Staaten, denn dort waren Dampfwagen verbreiteter als in der Gegend um Detroit. Zusammen mit Edward H. Cullen, J. Frank Drake, Clinton Gowdy, Charles L. Hoyt, J. Douglas Law, A. E. Snow und F. H. Young gründete er 1905 das Unternehmen. Der Sitz war in Springfield in Massachusetts. Im gleichen Jahr begann die Produktion von Automobilen. Der Markenname lautete Morse. 1906 endete die Produktion.

Weitere US-amerikanische Hersteller von Personenkraftwagen der Marke Morse waren Morse, Easton Machine Company, Morse Cyclecar Company und Morse-Readio Auto Company.

FahrzeugeBearbeiten

Im Angebot standen ausschließlich Dampfwagen. Sie hatten einen Dampfmotor mit drei Zylindern. Er leistete 20 PS und trieb die Hinterachse an. Das Fahrgestell hatte 262 cm Radstand. Der Aufbau war ein Tourenwagen mit fünf Sitzen.

LiteraturBearbeiten

  • Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 1003 (englisch).
  • George Nicholas Georgano (Hrsg.): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 2: G–O. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 1080 (englisch).

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 1003 (englisch).
  2. George Nicholas Georgano (Hrsg.): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 2: G–O. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 1080 (englisch).