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James Simon, Fotografie um 1895

James Henry Simon (* 17. September 1851 in Berlin; † 23. Mai 1932 ebenda) war ein Unternehmer im Berlin der wilhel­minischen Ära, Förderer der Berliner Museen, Gesprächs­partner von Kaiser Wilhelm II. sowie Gründer und Finanzier zahlreicher wohl­tätiger Ein­richtungen. Mit seinem Namen dauerhaft verbunden ist die Büste der Nofretete, die er dem Ägyptischen Museum in Berlin über­eignete. Simon gilt als einer der bedeutendsten Kunst­mäzene seiner Zeit. Er war jüdischen Glaubens und entstammte einer jüdischen Berliner Familie. Sein Vater Isaac, ein Schneider aus der Ucker­mark, war zusammen mit seinem Bruder Louis 1838 nach Berlin gekommen. Mit einem Geschäft für Herren­garderobe, danach mit einem 1852 gegründeten Unter­nehmen für den Zwischen­handel mit Baum­wolle waren die Brüder schnell wohl­habend geworden. Den Anstoß zum wirklich großen Reichtum der Familie gab dann ein historisches Ereignis in Übersee: der Sezessions­krieg in den USA, in dessen Verlauf der amerikanische Export von Baum­wolle nach Europa praktisch zum Erliegen kam.  – Zum Artikel …

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