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Verfahrensprinzip des Brennschneidens

Das autogene Brennschneiden oder Autogenschneiden ist ein Fertigungsverfahren, mit dem Metallbleche (insbesondere aus Baustahl) getrennt werden, indem eine Flamme den Werkstoff an der Oberfläche auf Zündtemperatur erhitzt und durch die Zufuhr von Sauerstoff verbrennt. Die freiwerdende Verbrennungswärme erhitzt die darunterliegenden Werkstoffschichten wiederum auf Zündtemperatur, sodass der Prozess sich selbsttätig (autogen) in die Tiefe fortsetzt. Währenddessen wird die entstandene flüssige Schlacke durch den Schneidsauerstoff aus der Fuge geblasen. Das Werkzeug ist ein Brennschneider, die Werkzeugmaschine ist eine Brennschneidemaschine; genormt ist das Verfahren in der DIN 2310-6. Das autogene Brennschneiden zählt gemeinsam mit dem Plasma-Schmelzschneiden und dem Laserschneiden zum thermischen Schneiden, das wiederum zum Abtragen zählt. Der Zusatz autogenes dient als Abgrenzung gegenüber dem Laser-Brennschneiden, bei dem der Werkstoff mit dem Laser auf Zündtemperatur erhitzt wird, das aber ansonsten dem autogenen Brennschneiden entspricht. Unter Brennschneiden oder Schneidbrennen versteht man allgemein sämtliche Schneidverfahren, bei denen der Werkstoff verbrannt wird, meist ist damit jedoch das autogene Brennschneiden gemeint.  – Zum Artikel …

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