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Artikel des Tages

Gisèle Freund (1974)

Gisèle Freund (gebürtig Gisela Freund; * 19. Dezem­ber 1908 in Schöne­berg bei Berlin; † 31. März 2000 in Paris) war eine deutsch-franzö­sische Foto­grafin und Foto­histori­kerin. 1938 begann Freund, eine Samm­lung von Farb­porträts von Schrift­stellern anzu­legen. Sie fotogra­fierte die Autoren in regel­rech­ten Porträt­sitzungen bei Lampen­licht, die Bilder bekamen dadurch eine ruhige ästhe­tische Ein­heit. In etwa einein­halb Jahren nahm sie in Paris und London über acht­zig Schrift­steller auf. Dieses einzig­artige Farb­porträt-Werk wurde erst viele Jahre nach dem Zweiten Welt­krieg publi­ziert und begrün­det heute Freunds Be­rühmt­heit als Porträ­tistin des Geistes. Die erzwungenen südameri­kanischen Jahre, während in Europa Krieg herrschte, waren für Freund eine glück­liche und produk­tive Zeit. Sie reiste durch Pata­gonien und fotogra­fierte dort und in den Anden­staaten mit der Neu­gier einer Ethno­grafin. Freund arbei­tete ab 1952 von Paris aus und erwei­terte ihre Porträt­sammlung um Schrift­steller der Nach­kriegs­zeit. Eine erste große Einzel­ausstel­lung ihrer Porträts zeigte 1968 das Musée d’art moderne de la ville de Paris.  – Zum Artikel …

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Kürzlich Verstorbene

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  • Bill Slater (91), englischer Fußballspieler († 18. Dezember)
  • Hans-Klaus Jungheinrich (80), deutscher Musikkritiker und -autor († 17. Dezember)
  • Penny Marshall (75), US-amerikanische Schauspielerin und Filmregisseurin († 17. Dezember)
  • Helmut S. Ruppert (74), deutscher Journalist und Publizist († 16. Dezember)

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