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Romerolagus diazi

Das Vulkankaninchen (Romerolagus diazi), in Mexiko bekannt als Zacatuche oder Teporingo, ist eine Säuge­tier­art aus der Familie der Hasen (Leporidae). Es gehört zu den kleinsten Arten der Familie und kommt endemisch aus­schließ­lich in der Gebirgs­region im zentra­len Teil Mexikos vor. Dabei lebt es vorwie­gend im Gebiet der Vulkane Popo­catépetl und Iztaccí­huatl, woher auch sein deutscher und englischer Trivial­name stammt. Die Tiere sind einheit­lich gelb­braun bis schwarz gefärbt, sie haben ver­gleichs­weise kurze Ohren und der Schwanz ist äußer­lich nicht sicht­bar. Sie leben im Unter­wuchs von Kiefern- und Erlen­wäldern in Höhen von 2800 bis 4250 Metern, wobei die Lebens­räume stark von dicht wachsen­den Büschel­gräsern und von steini­gem bis felsi­gem Unter­grund geprägt sind. Die Tiere bilden Gruppen von zwei bis fünf Indivi­duen und ernäh­ren sich von Gräsern und Kräu­tern. Sie graben Baue in den Wald­boden oder nutzen die verlasse­nen Höhlen anderer Tier­arten. Vor allem in der Zeit zwischen April und Septem­ber gebären die Weib­chen durch­schnitt­lich zwei Jung­tiere. Die Art steht unter strengem Schutz und wird auf­grund des sehr kleinen Ver­breitungs­gebietes als bedroht eingestuft.  – Zum Artikel …

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