Hauptmenü öffnen

Artikel des Tages

Ausschnitt aus einer menschlichen Metaphase-Spreitung. Eine Region in der pseudoautosomalen Region auf den kurzen Armen des X-Chromosoms (links) und des Y-Chromosoms (rechts oben) wurde mit Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung nachgewiesen (grüne Doppelpunkte, je ein Punkt pro Chromatid). Chromosomen sind rot dargestellt.

Pseudoautosomale Regionen (PARs) sind Ab­schnitte im Genom man­cher Lebe­wesen, die auf ver­schiede­nen Ge­schlechts­chromo­somen der ent­sprechen­den Art identi­sche DNA-Sequen­zen haben. Bei Säugern liegen sie ent­sprechend auf dem X- und dem Y-Chromo­som. PARs sind also in beiden Ge­schlech­tern gleich oft vorhan­den, so wie dies sonst bei Auto­somen der Fall ist, daher der Name. Durch die PARs ist es mög­lich, dass die ansons­ten unter­schied­lichen Ge­schlechts­chromo­somen wäh­rend der Meiose rekombi­nieren können, was für die an­schließende Segre­gation der Chromo­somen in die Keim­zellen erforder­lich ist. Auf den Ge­schlechts­chromo­somen der Säuge­tiere gibt es zwei PARs: PAR1 ist beim Men­schen 2,7 Millio­nen Basen­paare (Mb) groß, befin­det sich am Ende des kurzen Arms der Ge­schlechts­chromo­somen und heißt auch p-PAR. PAR2 ist beim Menschen 0,33 Mb groß, befin­det sich am Ende des langen Armes der Ge­schlechts­chromo­somen und heißt auch q-PAR. Bis­lang wurden im Bereich der beiden PARs insgesamt ca. 30 Gene identifiziert.  – Zum Artikel …

Archiv · Weitere exzellente und lesenswerte Artikel ·  RSS-Feed

Was geschah am 23. Februar?


In den Nachrichten

Nordische Ski-WM • Unser Lied für Israel • Abgasskandal



Kürzlich Verstorbene

  • Gus Backus (81), US-amerikanischer Schlagersänger († 21. Februar)
  • Peter Tork (77), US-amerikanischer Musiker († 21. Februar)
  • Hilde Zadek (101), deutsch-österreichische Opernsängerin († 21. Februar)
  • Kemal Karpat (94), türkischer Historiker († 20. Februar)
  • Ekkehard Wlaschiha (80), deutscher Opernsänger († 20. Februar)

Schon gewusst?

Oskar Schlemmer: „Bauhaustreppe“, 1932

In einer anderen Sprache lesen