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(4) Vesta in Rotation

(4) Vesta ist mit zirka 516 km mittlerem Durchmesser der zweitgrößte Asteroid und drittgrößte Himmels­körper im Asteroiden-Hauptgürtel, in dem sie an Masse nur vom Zwerg­planeten Ceres übertroffen wird. Vesta ist der einzige bekannte Proto­planet aus der Entstehungs­zeit des Sonnen­systems. Sie hat einen relativ großen Metall-Anteil, ist etwas oval (möglicher­weise durch eine Kollision in der Frühzeit) und ist der einzige Asteroid, der bisweilen freiäugig sichtbar wird. Vesta wurde am 29. März 1807 von Heinrich Wilhelm Olbers in Bremen als vierter Asteroid entdeckt. Nachdem Olbers 1802 bereits Pallas entdeckt und benannt hatte, übertrug er das Recht der Benennung diesmal an Carl Friedrich Gauß, der mit seiner neuen Methode der kleinsten Quadrate zur Bahn­bestimmung entscheidend zur Sicherung der neu entdeckten Asteroiden beigetragen hatte. Gauß benannte den Himmels­körper nach Vesta, der römischen Göttin von Heim und Herd und Schwester von Ceres. Vesta ist ein differenzierter Asteroid mit einer basaltischen Kruste, ultramafischem Mantel­gestein und einem Eisen-Nickel-Kern. Vesta hat somit einen ähnlichen Aufbau wie die terrestrischen Planeten und unterscheidet sich dadurch von allen anderen Asteroiden im Hauptgürtel.  – Zum Artikel …

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