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F. S. Motors Company

ehemaliger US-amerikanischer Automobilhersteller

UnternehmensgeschichteBearbeiten

In Wisconsin gab es eine hochangesehene Motorenfabrik für Dampfmotoren namens Corliss. Die Personen Filer und Stowell werden genannt. 1911 gründeten sie ein separates Unternehmen zur Fahrzeugproduktion in Milwaukee in Wisconsin. Dazu kauften sie den Automobilhersteller Petrel Motor Car Company und den Motorenhersteller Beaver Manufacturing Company auf und verlagerten alles aus deren Werken in ihr eigenes Werk. So begann die Produktion von Personenkraftwagen und Lastkraftwagen. Der Markenname lautete FS, auch in der Schreibweise F.S. 1912 endete die Produktion.

FahrzeugeBearbeiten

Das Sortiment war groß und nicht rationell. So hatten alle Fahrzeuge verschiedene Motoren und verschiedene Fahrgestelle. Sie hatten Beaver-Motoren und Kardanantrieb.

Das schwächste Fahrzeug hatte einen Motor mit 12 PS Leistung. Der Radstand betrug 229 cm. Aufbau war ein Lieferwagen.

Ein Runabout hatte einen 22-PS-Motor und 249 cm Radstand und ein größerer Runabout einen 30-PS-Motor und 292 cm Radstand.

Das stärkste Modell hatte einen Motor mit 40 PS Leistung. Der Radstand maß 300 cm. Diese Fahrzeuge waren als Torpedo karosseriert.

ModellübersichtBearbeiten

Jahr Modell Zylinder Leistung (PS) Radstand (cm) Aufbau
1911–1912 12 HP 12 229 Lieferwagen
1911–1912 22 HP 22 249 Runabout
1911–1912 30 HP 30 292 Runabout
1911–1912 40 HP 40 300 Torpedo

LiteraturBearbeiten

  • Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 620 (englisch).
  • George Nicholas Georgano (Hrsg.): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 1: A–F. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 596 (englisch).

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 620 (englisch).
  2. George Nicholas Georgano (Hrsg.): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 1: A–F. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 596 (englisch).