Merchant & Evans

ehemaliger US-amerikanischer Automobilhersteller

Merchant & Evans ist ein US-amerikanisches Unternehmen der Metallindustrie, das sich auf die Herstellung von Bauteilen (Bleche für Dächer, Türen) spezialisiert hat.

Merchant & Evans
Rechtsform
Gründung 1910
Auflösung 1911
Sitz Philadelphia, Pennsylvania, USA
Branche Automobile

UnternehmensgeschichteBearbeiten

Das Unternehmen existiert seit 1866 und hat seinen Sitz in Philadelphia in Pennsylvania. Zeitweise widmete es sich auch dem Automobilbau. Zwischen 1910 und 1911 stellte es Automobile für die Club Car Company aus New York City her. Nach deren Geschäftsaufgabe wurden noch einige Fahrzeuge auf eigene Rechnung als Devon angeboten. 1911 endete die Produktion.

PkwBearbeiten

Die Fahrzeuge hatten einen Vierzylindermotor. Er leistete 40 PS. Das Fahrgestell hatte 318 cm Radstand. Die Aufbauten sind nicht überliefert, aber für Club Car entstanden Tourenwagen, Landaulet, Limousine, Torpedo und Runabout.[1][2]

LkwBearbeiten

Von 1913 bis 1915 baute die Firma (bekannt auch unter dem Kürzel "M & E") auch Lastkraftwagen. Überliefert sind die technischen Daten eines Dreieinhalb- wie auch eines Fünftonners für das Jahr 1915:

Der Dreieinhalbtonner hatte einen wassergekühlten Vierzylinder-Motor mit 5734 cm³. Der Radstand betrug 3353 mm, das Getriebe hatte drei Gänge. Die Höchstgeschwindigkeit lag bei 25 km/h.

Der Vierzylinder-Motor des Fünftonners hatte 4882 cm³ Hubraum. Der Radstand wird mit 2946 mm angegeben, die Höchstgeschwindigkeit mit 16 km/h[3].

LiteraturBearbeiten

  • Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 451 (englisch).
  • George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 1: A–F. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 317 (englisch).

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 451 (englisch).
  2. George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 317 (englisch).
  3. The Automobile Jan.1915 S. 72