Hauptmenü öffnen

D. L. G. Motor Car Company

ehemaliger US-amerikanischer Automobilhersteller
D. L. G. Motor Car Company
Rechtsform Company
Gründung 1906
Auflösung 1907
Sitz St. Louis, Missouri, USA
Leitung A. L. Dyke
Branche Automobile

D. L. G. Motor Car Company war ein US-amerikanischer Hersteller von Automobilen.[1][2]

UnternehmensgeschichteBearbeiten

A. L. Dyke betrieb in St. Louis in Missouri sowohl die A. L. Dyke Automobile Supply Company als auch die St. Louis Electric Automobile Company. 1906 gründete er zusammen mit seinen Mitarbeitern B. L. Liebert, einem deutschstämmigen Ingenieur, und V. R. Givens, einem weiteren Ingenieur, dieses zusätzliche Unternehmen in der gleichen Stadt. Die Produktion von Automobilen begann je nach Quelle 1906[2] oder 1907[1]. Der Markenname lautete DLG, abgeleitet von den Anfangsbuchstaben ihrer Namen. 1907 endete die Produktion. Insgesamt entstanden nur wenige Fahrzeuge.

FahrzeugeBearbeiten

Das einzige Modell hatte einen Sechszylindermotor mit OHV-Ventilsteuerung, der 35 PS leistete. Der Kühlergrill ähnelte den damaligen Mercedes-Modellen der Daimler-Motoren-Gesellschaft. Zwei Aufbauten standen zur Wahl. Der Runabout hatte ein Fahrgestell mit 287 cm Radstand. Beim Tourenwagen betrug der Radstand 330 cm.

ModellübersichtBearbeiten

Jahr Modell Zylinder Leistung (PS) Radstand (cm) Aufbau
1907 Runabout 6 35 287 Runabout
1907 Touring 6 35 330 Tourenwagen

LiteraturBearbeiten

  • Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 458 (englisch).
  • George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 1: A–F. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 442 (englisch).

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 458 (englisch).
  2. a b George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 442 (englisch).