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Waldron Runabout Manufacturing Company
Waldron Automobile Manufacturing Company
Rechtsform Company
Gründung 1908
Auflösung 1911
Sitz Kankakee, Illinois, USA
Leitung E. O. Parker
Branche Automobile

Waldron Automobile Manufacturing Company, vorher Waldron Runabout Manufacturing Company, war ein US-amerikanischer Hersteller von Automobilen.[1][2]

UnternehmensgeschichteBearbeiten

Die Waldron Runabout Manufacturing Company wurde im Sommer 1908 in Waldron (heute Aroma Park) in Illinois gegründet. Im gleichen Jahr begann die Produktion von Automobilen. Der Markenname lautete Waldron. Laut einer Quelle war anscheinend E. O. Parker Präsident und Schatzmeister und blieb es bis zur Auflösung des Unternehmens.

Auf Veranlassung von Charles Keagle aus Kankakee erfolgte 1909 eine Reorganisation, die zur neuen Firmierung Waldron Automobile Manufacturing Company und zur Verlegung des Sitzes nach Kankakee in Illinois führte.

Im November 1911 gab es Pläne für einen Umzug nach Beaver Dam in Wisconsin, die jedoch nicht mehr durchgeführt wurden. Noch 1911 endete die Produktion. Insgesamt entstanden mehrere hundert Fahrzeuge.

FahrzeugeBearbeiten

Im Angebot standen Highwheeler. Mit ihren großen Rädern eigneten sie sich gut für die damaligen schlechten Straßen. Sie hatten einen Zweizylindermotor mit Luftkühlung. Er trieb über ein Friktionsgetriebe und zwei Ketten die Hinterachse an.

Zwischen 1908 und 1909 gab es drei verschiedene Modelle. 101,6 mm Bohrung und 114,3 mm Hub ergaben 1853 cm³ Hubraum. Der Motor leistete 14 PS. Model A hatte ein Fahrgestell mit 175 cm Radstand. Aufbau war ein Runabout. Model B als Surrey und Model C als Runabout hatten 203 cm Radstand.

Von 1910 bis 1911 war der Motor mit 18/20 PS angegeben. Die Bohrung betrug nun 127 mm, der Hub 120,65 mm und der Hubraum 3057 cm³. Model E als Roadster hatte 208 cm Radstand. Daneben gab es Model F als Surrey und Model G als offenen Tourenwagen, beide mit 239 cm Radstand.

ModellübersichtBearbeiten

Jahr Modell Zylinder Leistung (PS) Radstand (cm) Aufbau
1908–1909 Model A 2 14 175 Runabout
1908–1909 Model B 2 14 203 Surrey
1908–1909 Model C 2 14 203 Runabout
1910–1911 Model E 2 18/20 208 Roadster
1910–1911 Model F 2 18/20 239 Surrey
1910–1911 Model G 2 18/20 239 Tourenwagen

LiteraturBearbeiten

  • Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 1506 (englisch).
  • George Nicholas Georgano (Hrsg.): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 3: P–Z. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 1716 (englisch).

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 1506 (englisch).
  2. George Nicholas Georgano (Hrsg.): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 3: P–Z. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 1716 (englisch).