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Baldner Motor Vehicle Company
Rechtsform Company
Gründung 1902
Auflösung 1903
Sitz Xenia, Ohio, USA
Leitung
  • Jacob Baldner
  • Fred Baldner
Branche Automobile

Baldner Motor Vehicle Company war ein US-amerikanischer Automobilhersteller.[1][2]

UnternehmensgeschichteBearbeiten

Jacob Baldner, der bereits in Zusammenarbeit mit Charles E. Duryea Erfahrungen im Automobilbau gesammelt hatte, und sein Bruder Fred stammten aus Xenia in Ohio. Sie stellten 1899 einen Prototyp her und begannen 1900 mit der Produktion von Automobilen unter dem Markennamen Baldner. Erst 1902 gründeten sie das Unternehmen. 1903 endete die Produktion. Insgesamt entstanden neun Fahrzeuge.

Fred Baldner war später am Bau des Xenia beteiligt.

FahrzeugeBearbeiten

Der Prototyp hatte einen Zweizylindermotor. Die offene Karosserie bot Platz für zwei Personen. Gelenkt wurde mit einem Lenkhebel.

Bei den Serienmodellen kam ein Dreizylindermotor zum Einsatz. 1902 leistete der Motor 8 PS. Der Radstand betrug 183 cm. Einzige Karosserieform war ein Runabout.

1903 standen zwei Modelle im Sortiment. Das schwächere Modell hatte einen 12-PS-Motor (9 kW) und war ein Runabout. Das stärkere 20-PS-Modell (15 kW) gab es sowohl als Tourenwagen wie auch als leichtes Nutzfahrzeug. Das Fahrgestell hatte nun 193 cm Radstand.

LiteraturBearbeiten

  • Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 101 (englisch).
  • George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 1: A–F. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 129. (englisch)

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 101 (englisch).
  2. George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 129. (englisch)