Olympische Sommerspiele 2020/Leichtathletik

Die vom Weltleichtathletikverband World Athletics (bis 2019 IAAF) organisierten Leichtathletikwettbewerbe bei den XXXII. Olympischen Spielen 2020 in Tokio wurden vom 30. Juli bis zum 8. August 2021 im Olympiastadion ausgetragen. Die Geher- und Marathonwettbewerbe waren aufgrund vermeintlich besserer klimatischer Voraussetzungen nach Sapporo verlegt worden.[1] Insgesamt wurden 48 Wettbewerbe ausgetragen, 24 bei den Herren, 23 bei den Damen sowie eine Mixed-Staffel. Die Qualifikation war sowohl über Normerfüllungen als auch die neue World-Athletics-Weltrangliste möglich.[2]

Leichtathletik bei den
XXXII. Olympischen Spielen 2020
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Information
Austragungsort Japan Tokio, Sapporo
Wettkampfstätte Olympiastadion
Ōdōri-Park
Nationen 196
Athleten 2017
Datum 30. Juli bis 8. August 2021
Entscheidungen 48
Rio de Janeiro 2016
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Olympische Spiele 2020
(Bereinigter Medaillenspiegel Leichtathletik)
Platz Land Gold Silber Bronze Gesamt
1 Vereinigte Staaten USA 7 12 7 26
2 Italien Italien 5 5
3 Kenia Kenia 4 4 2 10
4 Polen Polen 4 2 3 9
5 Jamaika Jamaika 4 1 4 9
6 Niederlande Niederlande 2 3 3 8
7 China Volksrepublik China 2 2 2 6
Kanada Kanada 2 2 2 6
9 Uganda Uganda 2 1 1 4
10 Norwegen Norwegen 2 1 3
Schweden Schweden 2 1 3
12 Bahamas Bahamas 2 2
13 Deutschland Deutschland 1 2 3
14 Athiopien Äthiopien 1 1 2 4
15 Portugal Portugal 1 1 2
Olympia ROC 1 1 2
17 Belgien Belgien 1 1 2
18 Griechenland Griechenland 1 1
Indien Indien 1 1
Katar Katar 1 1
Marokko Marokko 1 1
Puerto Rico Puerto Rico 1 1
Venezuela Venezuela 1 1
24 Vereinigtes Konigreich Großbritannien 2 3 6
25 Kolumbien Kolumbien 2 2
Dominikanische Republik Dominikanische Republik 2 2
27 Australien Australien 1 2 3
Kuba Kuba 1 2 3
29 Tschechien Tschechien 1 1 2
Japan Japan 1 1 2
31 Bahrain Bahrain 1 1
Frankreich Frankreich 1 1
Namibia Namibia 1 1
34 Brasilien Brasilien 2 2
Neuseeland Neuseeland 2 2
36 Botswana Botswana 1 1
Burkina Faso Burkina Faso 1 1
Grenada Grenada 1 1
Nigeria Nigeria 1 1
Osterreich Österreich 1 1
Spanien Spanien 1 1
Ukraine Ukraine 1 1
Belarus Belarus 1 1
Gesamt 49 48 48 145

Besondere Rahmenbedingungen durch die COVID-19-PandemieBearbeiten

Eine große Herausforderung für die Austragung dieser Spiele stellte die COVID-19-Pandemie da. Die Spiele hätten bereits im Jahr zuvor stattfinden sollen, wurden jedoch aufgrund der Gefahren für Gesundheit und Leben aller Beteiligten verschoben auf das Jahr 2021, in dem eigentlich die nächste Olympiade – ein Zeitraum von jeweils vier Jahren – schon begonnen hatte. IOC und Japan als Ausrichter der Spiele entschieden sich nun für eine Austragung der Spiele unter Einhaltung größter Sicherheitsvorkehrungen. Es wurde ein Katalog von Schutzmaßnahmen erarbeitet und es wurden Regelungen dafür festgelegt, dass sich Sportler während der Spiele infizierten. Es gab dazu allerdings auch viele kritische Stimmen.[3][4][5]

TeilnehmerBearbeiten

Die Dopingproblematik belastete wie schon seit einigen Jahren ganz besonders die russischen Sportverbände. Sie hatten zahlreiche der ihnen auferlegten Auflagen zur einer Verbesserung des russischen Dopingkontrollsystems nicht erfüllt. Das führte dazu, dass russische Leichtathleten wie bereits bei den Olympischen Spielen 2016 unter neutraler Flagge nur teilnehmen durften, wenn sie den Nachweis erbringen konnten, die Regularien zum Dopingkontrollsystem wie in allen Ländern üblich erfüllt zu haben. Russland als Verband blieb weiterhin komplett ausgeschlossen.

Zunächst gaben Nordkorea (6. April 2021)[6] und Guinea (21. Juli 2021) bekannt, keine Athleten nach Tokio zu entsenden zu wollen. Die beiden Verbände begründeten ihre Entscheidung mit den von der COVID-19-Pandemie ausgehenden gesundheitlichen Risiken. Am 23. Juli nahm Guinea seine Absage dann wieder zurück.[7] Nordkorea dagegen hielt an seiner Ankündigung fest.

Im Zuge der Flüchtlingskrise in Europa wurde den Athleten, die aus ihrem jeweiligen Heimatland geflohen waren, auch hier in Tokio wieder die Möglichkeit geboten, als Mitglied des sogenannten Team Refugee Olympic Athletes unter olympischer Flagge an den Spielen teilzunehmen.[8]

Versuchte erzwungene Abreise von Kryszina ZimanouskajaBearbeiten

Der Fall der belarussischen Sprinterin Kryszina Zimanouskaja führte zu großer öffentlicher Aufmerksamkeit. Am 1. August 2021 erklärte sie, dass sie gegen ihren Willen von Angestellten ihres Trainingsteams zurück nach Minsk geschickt werden sollte. Auf dem Flughafen Tokio-Haneda wendete sie sie sich an die Polizei und machte deutlich, dass sie nicht nach Belarus zurückkehren wolle. Zuvor hatte die Athletin öffentlich ihre Trainer kritisiert.[9] Die Mannschaftsleitung hatte sie ohne ihr Wissen in die 4-mal-400-Meter-Staffel aufgenommen. Zimanouskaja sagte aus, ihr Cheftrainer habe erklärt, sie auf einen „Befehl von oben“ hin, aus dem belarussischen Team zu „entfernen“.[10] Zimanouskaja begab sich schließlich mit ihrer Familie nach Polen ins Exil.[11] Am 6. August wurde daraufhin den in den Vorfall verwickelten Trainern Artur Schimak and Juryj Majsewitsch die Akkreditierung entzogen. Das IOC ersuchte die beide Trainer, das olympische Dorf zu verlassen.[12]

OlympiastadionBearbeiten

 
Das Nationalstadion im Jahr 2020

Zuletzt waren die Spiele 1964 in Tokio ausgetragen worden. Für die Olympischen Spiele 2020 wurde nun der Bau eines neuen Stadions angegangen. Erste Entwürfe gab es 2012[13], mit dem Bau begonnen wurde im Jahr 2016[14]. Die Eröffnung erfolgte schließlich am 21. Dezember 2019, ein erstes Fußballspiel fand am 1. Januar 2020 statt.[15]

Das Stadion bietet Platz für 68.000 Zuschauer. Besonderen Wert legten die Architekten auf Aspekte der Umweltfreundlichkeit. So wurden natürliche Materialien eingesetzt und das Nationalstadion sollte sich in einer noch zu schaffenden Parklandschaft in die Natur einfügen.[16]

Die Baukosten sollten ursprünglich 148,4 Milliarden Yen betragen und mussten schließlich um 2,9 Milliarden auf 151,3 Milliarden Yen (rund 1,21 Milliarden Euro) angehoben werden.[17]

WettbewerbeBearbeiten

Das Wettkampfprogramm war abgesehen von einer zusätzlichen Disziplin identisch mit dem der drei letzten Spiele 2008, 2012 und 2016.

Zusätzlich ins Programm kam eine 4-mal-400-Meter-Staffel als Mixed-Wettbewerb. Die Teams bestanden aus jeweils zwei Frauen und zwei Männern, die Reihenfolge der eingesetzten Läuferinnen und Läufer war nicht festgelegt, darüber bestimmten die Mannschaften selber. In der Praxis entschieden sich alle Teams für die Aufstellung Mann-Frau-Frau-Mann.

Die Wettbewerbe für Frauen und Männer waren weitestgehend angeglichen. Es gab im Frauenbereich nur noch eine im Vergleich zum Männerangebot fehlende Disziplin: im Gehen wurde bei den Frauen nur eine Distanz im Gegensatz zu zwei Strecken bei den Männern ausgetragen. Weitere Unterschiede fanden sich in der Hürdenhöhe auf den beiden Hürdendistanzen sowie der Länge der kürzeren Hürdenstrecke, die bei den Männern 110 Meter und bei den Frauen 100 Meter betrug, um den unterschiedlichen Schrittlängen der Geschlechter Rechnung zu tragen. Außerdem wurde bei den Frauen als Mehrkampf ein Siebenkampf, bei den Männern ein Zehnkampf ausgetragen. Darüber hinaus hatten die Stoß- und Wurfgeräte in den technischen Disziplinen für die Frauen etwas niedrigere Gewichte als für die Männer.

ZeitplanBearbeiten

M morgens A abends Q Qualifikation V Vorlauf ½ Halbfinale F Finale
Männer
Monat → Juli August
Datum → Fr

30.

Sa

31.

So

1.

Mo

2.

Di

3.

Mi

4.

Do

5.

Fr

6.

Sa

7.

So

8.

Wettkampf ↓ M A M A M A M A M A M A M A M A M A M A
100 m V V ½ F
200 m V ½ F
400 m V ½ F
800 m V ½ F
1500 m V ½ F
5000 m V F
10.000 m F
Marathon F
110 m Hürden V ½ F
400 m Hürden V ½ F
3000 m Hindernis V F
4 × 100 m V F
4 × 400 m V F
20 km Gehen F
50 km Gehen F
Weitsprung Q F
Dreisprung Q F
Hochsprung Q F
Stabhochsprung Q F
Kugelstoßen Q F
Diskuswurf Q F
Hammerwurf Q F
Speerwurf Q F
Zehnkampf F
Entscheidungen → 0 1 0 1 0 2 1 1 1 1 0 3 3 2 1 2 0 3 1 0
M morgens A abends Q Qualifikation V Vorlauf ½ Halbfinale F Finale
Frauen
Monat → Juli August
Datum → Fr

30.

Sa

31.

So

1.

Mo

2.

Di

3.

Mi

4.

Do

5.

Fr

6.

Sa

7.

So

8.

Wettkampf ↓ M A M A M A M A M A M A M A M A M A M A
100 m V ½ F
200 m V ½ F
400 m V ½ F
800 m V ½ F
1500 m V ½ F
5000 m V F
10.000 m F
Marathon F
100 m Hürden V ½ F
400 m Hürden V ½ F
3000 m Hindernis V F
4 × 100 m V F
4 × 400 m V F
20 km Gehen F
Weitsprung Q F
Dreisprung Q F
Hochsprung Q F
Stabhochsprung Q F
Kugelstoßen Q F
Diskuswurf V F
Hammerwurf Q F
Speerwurf F
Siebenkampf F
Entscheidungen → 0 0 0 1 1 1 1 2 1 3 1 1 0 2 0 5 1 3 0 0
Mixed
Monat → Juli August
Datum → Fr

30.

Sa

31.

So

1.

Mo

2.

Di

3.

Mi

4.

Do

5.

Fr

6.

Sa

7.

So

8.

Wettkampf ↓ M A M A M A M A M A M A M A M A M A M A
4 × 400 m V F
Entscheidungen → 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0

DopingBearbeiten

Auch die Spiele von Tokio blieben nicht ganz verschont von der Dopingproblematik. Es gab einen Dopingfall:
Chijindu Ujah (Großbritannien) – 100-Meter-Lauf (im Halbfinale ausgeschieden) / 4-mal-100-Meter-Staffel (zunächst Rang zwei). Der Athlet wurde positiv auf SARMS getestet. Die Substanz ähnelt in ihrer Wirkung anabolen und androgenen Steroiden, ihr Einsatz stellt einen Verstoß gegen die Antidopingbestimmungen dar.[18]

BilanzBearbeiten

Sportliche ErfolgeBearbeiten

Das Leistungsniveau bei diesen Olympischen Spielen war ausgesprochen hoch, das kam nach der COVID-19-Pause fast ein wenig unerwartet.[19]

Darüber hinaus wurden in zwölf Disziplinen 23 Kontinentalrekorde aufgestellt oder egalisiert (Afrika: 4 / Amerika: 2 / Asien: 2 / Europa: 5 / Ozeanien: 5 / Südamerika: 5) und in dreißig Disziplinen gab es 110 neue oder egalisierte Landesrekorde.

Erfolgreichste Nation waren wie schon so oft die Vereinigten Staaten mit sieben Olympiasiegern gegenüber dreizehn bei den letzten Spielen. Italien hatte vier Goldmedaillen errungen, für Kenia, Polen und Jamaika hatte jeweils vier Olympiasiege gegeben. Dahinter folgten die Niederlande, Volksrepublik China, Kanada, Uganda, Norwegen, Schweden und die Bahamas mit jeweils zwei Olympiasiegen. Alle anderen Nationen errangen in der Leichtathletik höchstens eine Goldmedaille.

MedaillengewinnerBearbeiten

Männer
Disziplin Gold Silber Bronze
100 m Italien  Marcell Jacobs (ITA) Vereinigte Staaten  Fred Kerley (USA) Kanada  Andre De Grasse (CAN)
200 m Kanada  Andre De Grasse (CAN) Vereinigte Staaten  Kenneth Bednarek (USA) Vereinigte Staaten  Noah Lyles (USA)
400 m Bahamas  Steven Gardiner (BAH) Kolumbien  Anthony Zambrano (COL) Grenada  Kirani James (GRN)
800 m Kenia  Emmanuel Korir (KEN) Kenia  Ferguson Cheruiyot Rotich (KEN) Polen  Patryk Dobek (POL)
1500 m Norwegen  Jakob Ingebrigtsen (NOR) Kenia  Timothy Cheruiyot (KEN) Vereinigtes Konigreich  Josh Kerr (GBR)
5000 m Uganda  Joshua Cheptegei (UGA) Kanada  Mohammed Ahmed (CAN) Vereinigte Staaten  Paul Chelimo (USA)
10.000 m Athiopien  Selemon Barega (ETH) Uganda  Joshua Cheptegei (UGA) Uganda  Jacob Kiplimo (UGA)
Marathon Kenia  Eliud Kipchoge (KEN) Niederlande  Abdi Nageeye (NED) Belgien  Bashir Abdi (BEL)
110 m Hürden Jamaika  Hansle Parchment (JAM) Vereinigte Staaten  Grant Holloway (USA) Jamaika  Ronald Levy (JAM)
400 m Hürden Norwegen  Karsten Warholm (NOR) Vereinigte Staaten  Rai Benjamin (USA) Brasilien  Alison dos Santos (BRA)
3000 m Hindernis Marokko  Soufiane el-Bakkali (MAR) Athiopien  Lamecha Girma (ETH) Kenia  Benjamin Kigen (KEN)
4 × 100 m Staffel Italien  Italien
Lorenzo Patta
Marcell Jacobs
Eseosa Desalu
Filippo Tortu
Kanada  Kanada
Aaron Brown
Jerome Blake
Brendon Rodney
Andre De Grasse
China Volksrepublik  China
Tang Xingqiang
Xie Zhenye
Su Bingtian
Wu Zhiqiang
4 × 400 m Staffel Vereinigte Staaten  USA
Michael Cherry
Michael Norman
Bryce Deadmon
Rai Benjamin
Niederlande  Niederlande
Terrence Agard
Ramsey Angela
Liemarvin Bonevacia
Tony van Diepen
Botswana  Botswana
Isaac Makwala
Baboloki Thebe
Zibane Ngozi
Bayapo Ndori
20 km Gehen Italien  Massimo Stano (ITA) Japan  Kōki Ikeda (JPN) Japan  Toshikazu Yamanishi (JPN)
50 km Gehen Polen  Dawid Tomala (POL) Deutschland  Jonathan Hilbert (GER) Kanada  Evan Dunfee (CAN)
Hochsprung Katar  Mutaz Essa Barshim (QAT)
Italien  Gianmarco Tamberi (ITA)
nicht vergeben Belarus  Maksim Nedassekau (BLR)
Stabhochsprung Schweden  Armand Duplantis (SWE) Vereinigte Staaten  Christopher Nilsen (USA) Brasilien  Thiago Braz (BRA)
Weitsprung Griechenland  Miltiadis Tendoglou (GRE) Kuba  Juan Miguel Echevarría (CUB) Kuba  Maykel Massó (CUB)
Dreisprung Portugal  Pedro Pablo Pichardo (POR) China Volksrepublik  Zhu Yaming (CHN) Burkina Faso  Hugues Fabrice Zango (BUR)
Kugelstoßen Vereinigte Staaten  Ryan Crouser (USA) Vereinigte Staaten  Joe Kovacs (USA) Neuseeland  Tomas Walsh (NZL)
Diskuswurf Schweden  Daniel Ståhl (SWE) Schweden  Simon Pettersson (SWE) Osterreich  Lukas Weißhaidinger (AUT)
Hammerwurf Polen  Wojciech Nowicki (POL) Norwegen  Eivind Henriksen (NOR) Polen  Paweł Fajdek (POL)
Speerwurf Indien  Neeraj Chopra (IND) Tschechien  Jakub Vadlejch (CZE) Tschechien  Vítězslav Veselý (CZE)
Zehnkampf Kanada  Damian Warner (CAN) Frankreich  Kevin Mayer (FRA) Australien  Ashley Moloney (AUS)
Frauen
Disziplin Gold Silber Bronze
100 m Jamaika  Elaine Thompson-Herah (JAM) Jamaika  Shelly-Ann Fraser-Pryce (JAM) Jamaika  Shericka Jackson (JAM)
200 m Jamaika  Elaine Thompson-Herah (JAM) Namibia  Christine Mboma (NAM) Vereinigte Staaten  Gabrielle Thomas (USA)
400 m Bahamas  Shaunae Miller-Uibo (BAH) Dominikanische Republik  Marileidy Paulino (DOM) Vereinigte Staaten  Allyson Felix (USA)
800 m Vereinigte Staaten  Athing Mu (USA) Vereinigtes Konigreich  Keely Hodgkinson (GBR) Vereinigte Staaten  Raevyn Rogers (USA)
1500 m Kenia  Faith Kipyegon (KEN) Vereinigtes Konigreich  Laura Muir (GBR) Niederlande  Sifan Hassan (NED)
5000 m Niederlande  Sifan Hassan (NED) Kenia  Hellen Obiri (KEN) Athiopien  Gudaf Tsegay (ETH)
10.000 m Niederlande  Sifan Hassan (NED) Bahrain  Kalkidan Gezahegne (BRN) Athiopien  Letesenbet Gidey (ETH)
Marathon Kenia  Peres Jepchirchir (KEN) Kenia  Brigid Kosgei (KEN) Vereinigte Staaten  Molly Seidel (USA)
100 m Hürden Puerto Rico  Jasmine Camacho-Quinn (PUR) Vereinigte Staaten  Kendra Harrison (USA) Jamaika  Megan Tapper (JAM)
400 m Hürden Vereinigte Staaten  Sydney McLaughlin (USA) Vereinigte Staaten  Dalilah Muhammad (USA) Niederlande  Femke Bol (NED)
3000 m Hindernis Uganda  Peruth Chemutai (UGA) Vereinigte Staaten  Courtney Frerichs (USA) Kenia  Hyvin Kiyeng (KEN)
4 × 100 m Staffel Jamaika  Jamaika
Briana Williams
Elaine Thompson-Herah
Shelly-Ann Fraser-Pryce
Shericka Jackson
Vereinigte Staaten  USA
Javianne Oliver
Teahna Daniels
Jenna Prandini
Gabrielle Thomas
Vereinigtes Konigreich  Großbritannien
Asha Philip
Imani Lansiquot
Dina Asher-Smith
Daryll Neita
4 × 400 m Staffel Vereinigte Staaten  USA
Sydney McLaughlin
Allyson Felix
Dalilah Muhammad
Athing Mu
Polen  Polen
Natalia Kaczmarek
Iga Baumgart-Witan
Małgorzata Hołub-Kowalik
Justyna Święty-Ersetic
Jamaika  Jamaika
Roneisha McGregor
Janieve Russell
Shericka Jackson
Candice McLeod
20 km Gehen Italien  Antonella Palmisano (ITA) Kolumbien  Sandra Arenas (COL) China Volksrepublik  Liu Hong (CHN)
Hochsprung Olympia  Marija Lassizkene (ROC) Australien  Nicola McDermott (AUS) Ukraine  Jaroslawa Mahutschich (UKR)
Stabhochsprung Vereinigte Staaten  Katie Nageotte (USA) Olympia  Anschelika Sidorowa (ROC) Vereinigtes Konigreich  Holly Bradshaw (GBR)
Weitsprung Deutschland  Malaika Mihambo (GER) Vereinigte Staaten  Brittney Reese (USA) Nigeria  Ese Brume (NGR)
Dreisprung Venezuela  Yulimar Rojas (VEN) Portugal  Patrícia Mamona (POR) Spanien  Ana Peleteiro (ESP)
Kugelstoßen China Volksrepublik  Gong Lijiao (CHN) Vereinigte Staaten  Raven Saunders (USA) Neuseeland  Valerie Adams (NZL)
Diskuswurf Vereinigte Staaten  Valarie Allman (USA) Deutschland  Kristin Pudenz (GER) Kuba  Yaimé Pérez (CUB)
Hammerwurf Polen  Anita Włodarczyk (POL) China Volksrepublik  Wang Zheng (CHN) Polen  Malwina Kopron (POL)
Speerwurf China Volksrepublik  Liu Shiying (CHN) Polen  Maria Andrejczyk (POL) Australien  Kelsey-Lee Barber (AUS)
Siebenkampf Belgien  Nafissatou Thiam (BEL) Niederlande  Anouk Vetter (NED) Niederlande  Emma Oosterwegel (NED)
Mixed
Disziplin Gold Silber Bronze
4 × 400 m Staffel Polen  Polen
Karol Zalewski
Natalia Kaczmarek
Justyna Święty-Ersetic
Kajetan Duszyński
Dominikanische Republik  Dominikanische Republik
Lidio Féliz
Marileidy Paulino
Anabel Medina
Alexander Ogando
Vereinigte Staaten  USA
Trevor Stewart
Kendall Ellis
Kaylin Whitney
Vernon Norwood

QualifikationBearbeiten

Von jeder Nation durften maximal drei Athleten in einem Wettkampf antreten, vorausgesetzt, dass diese im vorgegebenen Qualifikationszeitraum die Olympianorm erreicht hatten. In den Staffelwettkämpfen durfte jede Nation pro Wettkampf nur eine Staffel stellen. Ohne Berücksichtigung der Qualifikationsauflagen war es jeder Nation erlaubt, einen Athleten pro Geschlecht zu entsenden.[20]

Das Qualifikationssystem für die Spiele 2020 unterschied sich den früheren Regeln. Während die Qualifikation bei den vorherigen Spielen auf Normen basierte, erfolgte dieses Mal in erster Linie eine Qualifikation über die Weltrangliste. World Athletics gab allerdings weiterhin Normen bekannt, bei deren Erfüllung die betreffenden Sportler sich der Olympiateilnahme sicher sein konnten, während die Qualifikation über die Weltrangliste bis zum Schluss Unsicherheiten mit sich brachte. Näheres zu den Qualifikationsregeln findet sich detailliert im Hauptartikel.

ErgebnisseBearbeiten

MännerBearbeiten

100 mBearbeiten

 
Marcell Jacobs siegte überraschend und stellte einen neuen Europarekord auf
Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Marcell Jacobs Italien  ITA 9,80 ER
2 Fred Kerley Vereinigte Staaten  USA 9,84 PB
3 Andre De Grasse Kanada  CAN 9,89 PB
4 Akani Simbine Sudafrika  RSA 9,93000
5 Ronnie Baker Vereinigte Staaten  USA 9,95000
6 Su Bingtian China Volksrepublik  CHN 9,98000
DNF Enoch Adegoke Nigeria  NGR
DSQ Zharnel Hughes Vereinigtes Konigreich  GBR IWR 162, TR16.8 – Fehlstart[21]

Finale: 1. August, 21:50 Uhr (14:50 Uhr MESZ)

Wind: +0,1 m/s

In diesem Wettbewerb gab es einen Dopingfall:
Der im Halbfinale ausgeschiedene Brite Chijindu Ujah wurde positiv auf SARMS getestet. Die Substanz ähnelt in ihrer Wirkung anabolen und androgenen Steroiden, ihr Einsatz stellt einen Verstoß gegen die Antidopingbestimmungen dar. Neben seinem Resultat über 100-Meter wurde auch das mit der 4-mal-100-Meter-Staffel erzielte Ergebnis annulliert. So mussten alle Staffelmitglieder ihre dort errungenen Staffelsilbermedaillen zurückgeben.[18]

200 mBearbeiten

 
Andre De Grasse gewann sein erstes Gold bei einem internationalen Großereignis
Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Andre De Grasse Kanada  CAN 19,62 NR
2 Kenneth Bednarek Vereinigte Staaten  USA 19,68 PB
3 Noah Lyles Vereinigte Staaten  USA 19,74 SB
4 Erriyon Knighton Vereinigte Staaten  USA 19,93000
5 Joseph Fahnbulleh Liberia  LBR 19,98 NR
6 Aaron Brown Kanada  CAN 20,20000
7 Rasheed Dwyer Jamaika  JAM 20,21000
8 Jereem Richards Trinidad und Tobago  TTO 20,39000

Finale: 4. August, 21:55 Uhr

Wind: −0,5 m/s

400 mBearbeiten

 
Gold für den amtierenden Weltmeister Steven Gardiner
Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Steven Gardiner Bahamas  BAH 43,85 SB
2 Anthony Zambrano Kolumbien  COL 44,08000
3 Kirani James Grenada  GRN 44,19000
4 Michael Cherry Vereinigte Staaten  USA 44,21 PB
5 Michael Norman Vereinigte Staaten  USA 44,31000
6 Christopher Taylor Jamaika  JAM 44,79 PB
7 Isaac Makwala Botswana  BOT 44,94000
8 Liemarvin Bonevacia Niederlande  NED 45,07000

Finale: 5. August, 21:00 Uhr

800 mBearbeiten

 
Emmanuel Korir – Olympiasieger in einem taktischen Rennen
Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Emmanuel Korir Kenia  KEN 1:45,06
2 Ferguson Cheruiyot Rotich Kenia  KEN 1:45,23
3 Patryk Dobek Polen  POL 1:45,39
4 Peter Bol Australien  AUS 1:45,92
5 Adrián Ben Spanien  ESP 1:45,96
6 Amel Tuka Bosnien und Herzegowina  BIH 1:45,98
7 Gabriel Tual Frankreich  FRA 1:46,03
8 Nijel Amos Botswana  BOT 1:46,41
9 Clayton Murphy Vereinigte Staaten  USA 1:46,53

Finale: 4. August, 21:05 Uhr

1500 mBearbeiten

 
Jakob Ingebrigtsen – Olympiasieger mit olympischem Rekord und Europarekord
Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Jakob Ingebrigtsen Norwegen  NOR 3:28,32 OR/ER
2 Timothy Cheruiyot Kenia  KEN 3:29,01000000
3 Josh Kerr Vereinigtes Konigreich  GBR 3:29,05 PB000
4 Abel Kipsang Kenia  KEN 3:29,56 PB000
5 Adel Mechaal Spanien  ESP 3:30,77 PB000
6 Cole Hocker Vereinigte Staaten  USA 3:31,40 PB000
7 Stewart McSweyn Australien  AUS 3:31,91000000
8 Michał Rozmys Polen  POL 3:32,67 PB000

Finale: 7. August, 20:40 Uhr

5000 mBearbeiten

 
Olympiasieg für den Weltrekordinhaber und Silbermedaillengewinner über 10.000 Meter Joshua Cheptegei
Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Joshua Cheptegei Uganda  UGA 12:58,15000
2 Mohammed Ahmed Kanada  CAN 12:58,61000
3 Paul Chelimo Vereinigte Staaten  USA 12:59,05 SB
4 Nicholas Kimeli Kenia  KEN 12:59,17 SB
5 Jacob Kiplimo Uganda  UGA 13:02,40000
6 Birhanu Balew Bahrain  BRN 13:03,20000
7 Justyn Knight Kanada  CAN 13:04,38000
8 Mohamed Katir Spanien  ESP 13:06,60000

Finale: 6. August, 21:00 Uhr

10.000 mBearbeiten

 
Selemon Barega bezwang den Topfavoriten Joshua Cheptegei
Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Selemon Barega Athiopien  ETH 27:43,22000
2 Joshua Cheptegei Uganda  UGA 27:43,63 SB
3 Jacob Kiplimo Uganda  UGA 27:43,88000
4 Berihu Aregawi Athiopien  ETH 27:46,16000
5 Grant Fisher Vereinigte Staaten  USA 27:46,39000
6 Mohammed Ahmed Kanada  CAN 27:47,76 SB
7 Rodgers Kwemoi Kenia  KEN 27:50,06000
8 Yomif Kejelcha Athiopien  ETH 27:52,03000

Datum: 30. Juli, 20:30 Uhr

MarathonBearbeiten

 
Eliud Kipchoge siegte zum zweiten Mal in Folge
Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Eliud Kipchoge Kenia  KEN 2:08:38000
2 Abdi Nageeye Niederlande  NED 2:09:58 SB
3 Bashir Abdi Belgien  BEL 2:10:00 SB
4 Lawrence Cherono Kenia  KEN 2:10:02 SB
5 Ayad Lamdassem Spanien  ESP 2:10:16 SB
6 Suguru Ōsako Japan  JPN 2:10:41 SB
7 Alphonce Simbu Tansania  TAN 2:11:35 SB
8 Galen Rupp Vereinigte Staaten  USA 2:11:41 SB

Finale: 8. August, 7:00 Uhr

110 m HürdenBearbeiten

 
Hansle Parchment – Überraschungssieger im Hürdensprint
Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Hansle Parchment Jamaika  JAM 13,04 SB
2 Grant Holloway Vereinigte Staaten  USA 13,09000
3 Ronald Levy Jamaika  JAM 13,10000
4 Devon Allen Vereinigte Staaten  USA 13,14000
5 Pascal Martinot-Lagarde Frankreich  FRA 13,16 SB
6 Asier Martínez Spanien  ESP 13,22 PB
7 Andrew Pozzi Vereinigtes Konigreich  GBR 13,30000
8 Aurel Manga Frankreich  FRA 13,38000

Finale: 5. August, 11:55 Uhr

Wind: −0,5 m/s

400 m HürdenBearbeiten

 
In einem Rennen der Superlative wurde Karsten Warholm Olympiasieger mit Weltrekord
Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Karsten Warholm Norwegen  NOR 45,94 WR
2 Rai Benjamin Vereinigte Staaten  USA 46,17 AM
3 Alison dos Santos Brasilien  BRA 46,72 SR
4 Kyron McMaster Jungferninseln Britische  IVB 47,08 NR
5 Abderrahman Samba Katar  QAT 47,12 SB
6 Yasmani Copello Turkei  TUR 47,81 NR
7 Rasmus Mägi Estland  EST 48,11 NR
8 Alessandro Sibilio Italien  ITA 48,77000

Finale: 3. August, 12:20 Uhr

3000 m HindernisBearbeiten

 
Mit seinem Sieg durchbrach Soufiane el-Bakkali die jahrzehntelange Serie kenianischer Gewinne
Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Soufiane el-Bakkali Marokko  MAR 8:08,90
2 Lamecha Girma Athiopien  ETH 8:10,38
3 Benjamin Kigen Kenia  KEN 8:11,45
4 Getnet Wale Athiopien  ETH 8:14,97
5 Yemane Haileselassie Eritrea  ERI 8:15,34
6 Matthew Hughes Kanada  CAN 8:16,03
7 Ryūji Miura Japan  JPN 8:16,90
8 Topi Raitanen Finnland  FIN 8:17,44

Finale: 2. August, 21:15 Uhr

4 × 100 m StaffelBearbeiten

Platz Land Athlet Zeit (s)
1 Italien  Italien Lorenzo Patta
Marcell Jacobs
Eseosa Desalu
Filippo Tortu
37,50 NR0
2 Kanada  Kanada Aaron Brown
Jerome Blake
Brendon Rodney
Andre De Grasse
37,70 SB0
3 China Volksrepublik  China Tang Xingqiang
Xie Zhenye
Su Bingtian
Wu Zhiqiang
37,79 NRe
4 Jamaika  Jamaika Jevaughn Minzie
Julian Forte
Yohan Blake
Oblique Seville
37,840000
5 Deutschland  Deutschland Julian Reus
Joshua Hartmann
Deniz Almas
Lucas Ansah-Peprah
38,120000
DNF Japan  Japan Shūhei Tada
Ryōta Yamagata
Yoshihide Kiryū
Yūki Koike
DSQ Ghana  Ghana Sean Safo-Antwi
Benjamin Azamati-Kwaku
Emmanuel Yeboah
Joseph Paul Amoah
IWR 163,
TR17.3.1
Bahnüber-
treten
[22]
DOP Vereinigtes Konigreich  Großbritannien Chijindu Ujah
Zharnel Hughes
Richard Kilty
Nethaneel Mitchell-Blake

Finale: 6. August, 22:50 Uhr

In diesem Wettbewerb gab es einen Dopingfall:
Der Brite Chijindu Ujah wurde positiv auf SARMS getestet. Die Substanz ähnelt in ihrer Wirkung anabolen und androgenen Steroiden, ihr Einsatz stellt einen Verstoß gegen die Antidopingbestimmungen dar. Neben seinem Resultat über 100 Meter – dort war er im Halbfinale ausgeschieden – wurde auch das mit der 4-mal-100-Meter-Staffel erzielte Ergebnis annulliert. So mussten alle Staffelmitglieder ihre zunächst errungenen Staffelsilbermedaillen zurückgeben.[18]

4 × 400 m StaffelBearbeiten

Platz Land Athlet Zeit (min)
1 Vereinigte Staaten  USA Michael Cherry (Finale)
Michael Norman (Finale)
Bryce Deadmon
Rai Benjamin (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Trevor Stewart
Randolph Ross
Vernon Norwood
2:55,70 SB
2 Niederlande  Niederlande Liemarvin Bonevacia (Finale)
Terrence Agard
Tony van Diepen
Ramsey Angela
im Vorlauf außerdem:
Jochem Dobber
2:57,18 NR
3 Botswana  Botswana Isaac Makwala
Baboloki Thebe
Zibane Ngozi
Bayapo Ndori
2:57,27 AF
4 Belgien  Belgien Alexander Doom
Jonathan Sacoor
Dylan Borlée
Kevin Borlée
2:57,88 NR
5 Polen  Polen Dariusz Kowaluk
Karol Zalewski
Mateusz Rzeźniczak (Finale)
Kajetan Duszyński
im Vorlauf außerdem:
Jakub Krzewina
2:58,46 SB
6 Jamaika  Jamaika Demish Gaye
Christopher Taylor (Finale)
Jaheel Hyde
Nathon Allen
im Vorlauf außerdem:
Karayme Bartley
2:58,76 SB
7 Italien  Italien Davide Re
Vladimir Aceti
Edoardo Scotti
Alessandro Sibilio
2:58,81 NR
8 Trinidad und Tobago  Trinidad und Tobago Deon Lendore
Jereem Richards
Dwight St. Hillaire
Machel Cedenio
3:00,05000

Finale: 7. August, 21:50 Uhr

20 km GehenBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Massimo Stano Italien  ITA 1:21:05
2 Kōki Ikeda Japan  JPN 1:21:14
3 Toshikazu Yamanishi Japan  JPN 1:21:28
4 Álvaro Martín Spanien  ESP 1:21:46
5 Christopher Linke Deutschland  GER 1:21:50
6 Diego García Spanien  ESP 1:21:57
7 Wang Kaihua China Volksrepublik  CHN 1:22:03
8 Zhang Jun China Volksrepublik  CHN 1:22:16

Datum: 5. August, 16:30 Uhr

50 km GehenBearbeiten

 
Gold für den Außenseiter Dawid Tomala
Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Dawid Tomala Polen  POL 3:50:08000
2 Jonathan Hilbert Deutschland  GER 3:50:44000
3 Evan Dunfee Kanada  CAN 3:50:59 SB
4 Marc Tur Spanien  ESP 3:51:08000
5 João Vieira Portugal  POR 3:51:28 SB
6 Masatora Kawano Japan  JPN 3:51:56 SB
7 Bian Tongda China Volksrepublik  CHN 3:52:01000
8 Rhydian Cowley Australien  AUS 3:52:01000

Datum: 6. August, 5:30 Uhr

HochsprungBearbeiten

Platz Athlet Land Höhe (m)
1 Mutaz Essa Barshim Katar  QAT 2,37 SB0
Gianmarco Tamberi Italien  ITA 2,37 SB0
3 Maksim Nedassekau Belarus  BLR 2,37 NRe
4 Woo Sang-hyeok Korea Sud  KOR 2,35 NR0
5 Brandon Starc Australien  AUS 2,35 SB0
6 Michail Akimenko Olympia  ROC 2,33 SB0
7 JuVaughn Harrison Vereinigte Staaten  USA 2,330000
8 Django Lovett Kanada  CAN 2,300000

Finale: 1. August, 19:11 Uhr

StabhochsprungBearbeiten

 
Topfavorit Armand Duplantis gewann Gold mit dem einzigen 6-m-Sprung dieser Konkurrenz
Platz Athlet Land Höhe (m)
1 Armand Duplantis Schweden  SWE 6,02000
2 Christopher Nilsen Vereinigte Staaten  USA 5,97 PB
3 Thiago Braz Brasilien  BRA 5,87 SB
4 Emmanouil Karalis Griechenland  GRE 5,80 PB
KC Lightfoot Vereinigte Staaten  USA 5,80000
6 Piotr Lisek Polen  POL 5,80000
7 Harry Coppell Vereinigtes Konigreich  GBR 5,80 SB
8 Renaud Lavillenie Frankreich  FRA 5,70000

Finale: 3. August, 19:24 Uhr

WeitsprungBearbeiten

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Miltiadis Tendoglou Griechenland  GRE 8,41000
2 Juan Miguel Echevarría Kuba  CUB 8,41000
3 Maykel Massó Kuba  CUB 8,21000
4 Eusebio Cáceres Spanien  ESP 8,18 SB
5 JuVaughn Harrison Vereinigte Staaten  USA 8,15000
6 Yūki Hashioka Japan  JPN 8,10000
7 Thobias Montler Schweden  SWE 8,08000
8 Filippo Randazzo Italien  ITA 7,99000

Finale: 2. August, 10:20 Uhr

DreisprungBearbeiten

 
Pedro Pablo Pichardo – Olympiasieger mit fast achtzehn Metern
Platz Athlet Land Weite (m)
1 Pedro Pablo Pichardo Portugal  POR 17,98 NR
2 Zhu Yaming China Volksrepublik  CHN 17,57 PB
3 Hugues Fabrice Zango Burkina Faso  BUR 17,47000
4 Will Claye Vereinigte Staaten  USA 17,44 SB
5 Yasser Triki Algerien  ALG 17,43 NR
6 Necati Er Turkei  TUR 17,25 SB
7 Donald Scott Vereinigte Staaten  USA 17,18 SB
8 Fang Yaoqing China Volksrepublik  CHN 17,01000

Finale: 5. August, 11:00 Uhr

KugelstoßenBearbeiten

 
Ryan Crouser siegte mit dem ersten Stoß bei Olympischen Spielen jenseits von 23 Metern
Platz Athlet Land Weite (m)
1 Ryan Crouser Vereinigte Staaten  USA 23,30 OR
2 Joe Kovacs Vereinigte Staaten  USA 22,65000
3 Tomas Walsh Neuseeland  NZL 22,47 SB
4 Darlan Romani Brasilien  BRA 21,88 SB
5 Zane Weir Italien  ITA 21,41 PB
6 Kyle Blignaut Sudafrika  RSA 21,00000
7 Armin Sinančević Serbien  SRB 20,89000
8 Mostafa Amr Hassan Agypten  EGY 20,73000

Finale: 5. August, 11:06 Uhr

DiskuswurfBearbeiten

 
Olympiasieger wurde der amtierende Weltmeister Daniel Ståhl
Platz Athlet Land Weite (m)
1 Daniel Ståhl Schweden  SWE 68,90000
2 Simon Pettersson Schweden  SWE 67,39000
3 Lukas Weißhaidinger Osterreich  AUT 67,07000
4 Matthew Denny Australien  AUS 67,02 PB
5 Kristjan Čeh Slowenien  SLO 66,62000
6 Andrius Gudžius Litauen  LTU 64,11000
7 Mauricio Ortega Kolumbien  COL 64,08000
8 Sam Mattis Vereinigte Staaten  USA 63,88 SB

Finale: 31. Juli, 20:15 Uhr

HammerwurfBearbeiten

 
Nach mehreren Bronzemedaillen bei Weltmeisterschaften und Olympiabronze 2016 gewann Wojciech Nowicki nun olympisches Gold
Platz Athlet Land Weite (m)
1 Wojciech Nowicki Polen  POL 82,52 PB
2 Eivind Henriksen Norwegen  NOR 81,58 NR
3 Paweł Fajdek Polen  POL 81,53000
4 Mychajlo Kochan Ukraine  UKR 80,39000
5 Quentin Bigot Frankreich  FRA 79,39000
6 Nick Miller Vereinigtes Konigreich  GBR 78,15 SB
7 Rudy Winkler Vereinigte Staaten  USA 77,08000
8 Waleri Pronkin Olympia  ROC 76,72000

Finale: 4. August, 20:15 Uhr

SpeerwurfBearbeiten

 
Neeraj Chopra – Überraschungsolympiasieger
im Speerwurf
Platz Athlet Land Weite (m)
1 Neeraj Chopra Indien  IND 87,58000
2 Jakub Vadlejch Tschechien  CZE 86,67 SB
3 Vítězslav Veselý Tschechien  CZE 85,44 SB
4 Julian Weber Deutschland  GER 85,30 SB
5 Arshad Nadeem Pakistan  PAK 84,62000
6 Aljaksej Katkawez Belarus  BLR 83,71000
7 Andrian Mardare Moldau Republik  MDA 83,30000
8 Lassi Etelätalo Finnland  FIN 83,28000

Finale: 7. August, 20:00 Uhr

ZehnkampfBearbeiten

 
Damian Warner übertraf bei seinem Olympiasieg die Marke von 9000 Punkten
Platz Athlet Land Punkte
1 Damian Warner Kanada  CAN 9018 OR/NR
2 Kevin Mayer Frankreich  FRA 8726 SB
3 Ashley Moloney Australien  AUS 8649 OZ
4 Garret Scantling Vereinigte Staaten  USA 8611
5 Pierce Lepage Kanada  CAN 8604 PB
6 Zach Ziemek Vereinigte Staaten  USA 8435
7 Lindon Victor Grenada  GRN 8414 SB
8 Ilja Schkurenjow Olympia  ROC 8413 SB

Datum: 4./5. August

FrauenBearbeiten

100 mBearbeiten

 
Elaine Thompson-Herah – erstes Gold in Tokio für die Sprintdoppelsiegerin von 2016
Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Elaine Thompson-Herah Jamaika  JAM 10,61 OR
2 Shelly-Ann Fraser-Pryce Jamaika  JAM 10,74000
3 Shericka Jackson Jamaika  JAM 10,76 PB
4 Marie-Josée Ta Lou Elfenbeinküste  CIV 10,91000
5 Ajla Del Ponte Schweiz  SUI 10,97000
6 Mujinga Kambundji Schweiz  SUI 10,99000
7 Teahna Daniels Vereinigte Staaten  USA 11,02000
8 Daryll Neita Vereinigtes Konigreich  GBR 11,12000

Finale: 31. Juli, 21:50 Uhr

Wind: −0,6 m/s

200 mBearbeiten

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Elaine Thompson-Herah Jamaika  JAM 21,53 NR
2 Christine Mboma Namibia  NAM 21,81000
3 Gabrielle Thomas Vereinigte Staaten  USA 21,87000
4 Shelly-Ann Fraser-Pryce Jamaika  JAM 21,94000
5 Marie-Josée Ta Lou Elfenbeinküste  CIV 22,27000
6 Beatrice Masilingi Namibia  NAM 22,28 PB
7 Mujinga Kambundji Schweiz  SUI 22,30000
8 Shaunae Miller-Uibo Bahamas  BAH 24,00000

Finale: 3. August, 21:50 Uhr

Wind: +0,8 m/s

400 mBearbeiten

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Shaunae Miller-Uibo Bahamas  BAH 48,36 AM
2 Marileidy Paulino Dominikanische Republik  DOM 49,20 NR
3 Allyson Felix Vereinigte Staaten  USA 49,46 SB
4 Stephenie Ann McPherson Jamaika  JAM 49,61000
5 Candice McLeod Jamaika  JAM 49,87000
6 Jodie Williams Vereinigtes Konigreich  GBR 49,97 PB
7 Quanera Hayes Vereinigte Staaten  USA 50,88000
DNF Roxana Gómez Kuba  CUB

Finale: 6. August, 21:35 Uhr

800 mBearbeiten

 
Athing Mu –Gold mit klarem Vorsprung
Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Athing Mu Vereinigte Staaten  USA 1:55,21 NR
2 Keely Hodgkinson Vereinigtes Konigreich  GBR 1:55,88 NR
3 Raevyn Rogers Vereinigte Staaten  USA 1:56,81 PB
4 Jemma Reekie Vereinigtes Konigreich  GBR 1:56,90 PB
5 Wang Chunyu China Volksrepublik  CHN 1:57,00 PB
6 Habitam Alemu Athiopien  ETH 1:57,56 SB
7 Alexandra Bell Vereinigtes Konigreich  GBR 1:57,66 PB
8 Natoya Goule Jamaika  JAM 1:58,60000

Finale: 3. August, 21:25 Uhr

1500 mBearbeiten

 
Faith Kipyegon – nach 2016 er­neut Olympiasiegerin
Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Faith Kipyegon Kenia  KEN 3:53,11 OR
2 Laura Muir Vereinigtes Konigreich  GBR 3:54,50 NR
3 Sifan Hassan Niederlande  NED 3:55,86000
4 Freweyni Gebreezibeher Athiopien  ETH 3:57,60000
5 Gabriela DeBues-Stafford Kanada  CAN 3:58,93000
6 Linden Hall Australien  AUS 3:59,01 PB
7 Winnie Nanyondo Uganda  UGA 3:59,80 SB
8 Nozomi Tanaka Japan  JPN 3:59,95000

Finale: 6. August, 21:50 Uhr

5000 mBearbeiten

 
Sifan Hassan – zweimal Gold und
einmal Bronze bei diesen Spielen
Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Sifan Hassan Niederlande  NED 14:36,79000
2 Hellen Obiri Kenia  KEN 14:38,86000
3 Gudaf Tsegay Athiopien  ETH 14:38,87000
4 Agnes Jebet Tirop Kenia  KEN 14:39,62 SB
5 Ejgayehu Taye Athiopien  ETH 14:41,24000
6 Senbere Teferi Athiopien  ETH 14:45,11000
7 Nadia Battocletti Italien  ITA 14:46,29 PB
8 Yasemin Can Turkei  TUR 14:46,49000

Finale: 2. August, 21:40 Uhr

10.000 mBearbeiten

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Sifan Hassan Niederlande  NED 29:55,32000
2 Kalkidan Gezahegne Bahrain  BRN 29:56,18000
3 Letesenbet Gidey Athiopien  ETH 30:01,72000
4 Hellen Obiri Kenia  KEN 30:24,27 PB
5 Francine Niyonsaba Burkina Faso  BUR 30:41,93  NR
6 Irene Cheptai Kenia  KEN 30:44,00 PB
7 Ririka Hironaka Japan  JPN 31:00,71 PB
8 Konstanze Klosterhalfen Deutschland  GER 31:01,97000

Datum: 7. August, 19:45 Uhr

MarathonBearbeiten

 
Peres Jepchirchir – am Ende ein knapper Sieg
Platz Athletin Land Zeit (h)
1 Peres Jepchirchir Kenia  KEN 2:27:20 SB
2 Brigid Kosgei Kenia  KEN 2:27:36 SB
3 Molly Seidel Vereinigte Staaten  USA 2:27:46 SB
4 Roza Dereje Athiopien  ETH 2:28:38 SB
5 Wolha Masuronak Belarus  BLR 2:29:06 SB
6 Melat Yisak Kejeta Deutschland  GER 2:29:16 SB
7 Eunice Chumba Bahrain  BRN 2:29:36000
8 Mao Ichiyama Japan  JPN 2:30:13000

Datum: 7. August, 6:00 Uhr

100 m HürdenBearbeiten

 
Jasmine Camacho-Quinn – Gold mit klarem Vorsprung
Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Jasmine Camacho-Quinn Puerto Rico  PUR 12,37
2 Kendra Harrison Vereinigte Staaten  USA 12,52
3 Megan Tapper Jamaika  JAM 12,55
4 Tobi Amusan Nigeria  NGR 12,60
5 Nadine Visser Niederlande  NED 12,73
6 Devynne Charlton Bahamas  BAH 12,74
7 Gabriele Cunningham Vereinigte Staaten  USA 13,01
8 Britany Anderson Jamaika  JAM 13,24

Finale: 2. August, 11:50 Uhr

Wind: −0,3 m/s

400 m HürdenBearbeiten

 
Sydney McLaughlin – Olympiasiegerin mit Weltrekord
Pl. Athletin Land Zeit (s)
1 Sydney McLaughlin Vereinigte Staaten  USA 51,46 WR
2 Dalilah Muhammad Vereinigte Staaten  USA 51,58 PB
3 Femke Bol Niederlande  NED 52,03 ER
4 Janieve Russell Jamaika  JAM 53,08 PB
5 Hanna Ryschykowa Ukraine  UKR 53,48000
6 Wiktorija Tkatschuk Ukraine  UKR 53,79 PB
7 Gianna Woodruff Panama  PAN 55,84000
DSQ Anna Cockrell Vereinigte Staaten  USA IWR 163, TR17.3.1 – Bahnübertret.[22]

Finale: 4. August, 11:30 Uhr

3000 m HindernisBearbeiten

 
Überraschungsolympiasiegerin Peruth Chemuta
Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Peruth Chemutai Uganda  UGA 9:01,45 NR
2 Courtney Frerichs Vereinigte Staaten  USA 9:04,79 SB
3 Hyvin Kiyeng Kenia  KEN 9:05,39000
4 Mekides Abebe Athiopien  ETH 9:06,16000
5 Gesa Felicitas Krause Deutschland  GER 9:14,00000
6 Maruša Mišmaš Zrimšek Slowenien  SLO 9:14,84 NR
7 Beatrice Chepkoech Kenia  KEN 9:16,33000
8 Zerfe Wondemagegn Athiopien  ETH 9:16,41000

Finale: 4. August, 20:00 Uhr

4 × 100 m StaffelBearbeiten

Platz Land Athletinnen Zeit (s)
1 Jamaika  Jamaika Briana Williams
Elaine Thompson-Herah (Finale)
Shelly-Ann Fraser-Pryce (Finale)
Shericka Jackson
im Vorlauf außerdem:
Natasha Morrison
Remona Burchell
41,02 NR
2 Vereinigte Staaten  USA Javianne Oliver
Teahna Daniels
Jenna Prandini (Finale)
Gabrielle Thomas (Finale)
im Vorlauf außerdem:
English Gardner
Aleia Hobbs
41,45 SB
3 Vereinigtes Konigreich  Großbritannien Asha Philip
Imani Lansiquot
Dina Asher-Smith
Daryll Neita
41,88000
4 Schweiz  Schweiz Riccarda Dietsche
Ajla Del Ponte
Mujinga Kambundji
Salomé Kora
42,08000
5 Deutschland  Deutschland Rebekka Haase
Alexandra Burghardt
Tatjana Pinto
Gina Lückenkemper
42,12000
6 China Volksrepublik  China Liang Xiaojing
Ge Manqi
Huang Guifen
Wei Yongli
42,71 SB
7 Frankreich  Frankreich Carolle Zahi
Orlann Ombissa-Dzangue
Gémima Joseph
Cynthia Leduc
42,89000
DNF Niederlande  Niederlande Nadine Visser
Dafne Schippers
Marije van Hunenstijn
Naomi Sedney

Finale: 6. August, 22:50 Uhr

4 × 400 m StaffelBearbeiten

Platz Land Athleten Zeit (min)
1 Vereinigte Staaten  USA Sydney McLaughlin (Finale)
Allyson Felix (Finale)
Dalilah Muhammad (Finale)
Athing Mu (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Kaylin Whitney
Wadeline Jonathas
Kendall Ellis
Lynna Irby
3:16,85 SB
2 Polen  Polen Natalia Kaczmarek (Finale)
Iga Baumgart-Witan
Małgorzata Hołub-Kowalik
Justyna Święty-Ersetic
im Vorlauf außerdem:
Anna Kiełbasińska
3:20,53 NR
3 Jamaika  Jamaika Roneisha McGregor
Janieve Russell
Shericka Jackson (Finale)
Candice McLeod (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Junelle Bromfield
Stacey-Ann Williams
3:21,24 SB
4 Kanada  Kanada Alicia Brown
Madeline Price
Kyra Constantine
Sage Watson
3:21,84 SB
5 Vereinigtes Konigreich  Großbritannien Ama Pipi (Finale)
Jodie Williams (Finale)
Emily Diamond
Nicole Yeargin
im Vorlauf außerdem:
Zoey Clark
Laviai Nielsen
3:22,59 SB
6 Niederlande  Niederlande Lieke Klaver
Lisanne de Witte
Laura de Witte
Femke Bol
3:23,74 NR
7 Belgien  Belgien Naomi van den Broeck
Imke Vervaet
Paulien Couckuyt
Camille Laus
3:23,96 NR
8 Kuba  Kuba Zurian Hechavarría
Rose Mary Almanza
Sahily Diago
Lisneidy Veitía
3:26,92000

Finale: 7. August, 21:50 Uhr

20 km GehenBearbeiten

 
Olympiasiegerin Antonella Palmisano
Platz Athletin Land Zeit (h)
1 Antonella Palmisano Italien  ITA 1:29:12000
2 Sandra Arenas Kolumbien  COL 1:29:37000
3 Liu Hong China Volksrepublik  CHN 1:29:57000
4 María Pérez García Spanien  ESP 1:30:05000
5 Alegna González Mexiko  MEX 1:30:33000
6 Jemima Montag Australien  AUS 1:30:39000
7 Qoijing Gyi China Volksrepublik  CHN 1:31:04000
8 Antigoni Drisbioti Griechenland  GRE 1:31:24 SB

Datum: 5. August, 16:30 Uhr

HochsprungBearbeiten

Platz Athletin Land Höhe (m)
1 Marija Lassizkene Olympia  ROC 2,04 SB
2 Nicola McDermott Australien  AUS 2,02 OZ
3 Jaroslawa Mahutschich Ukraine  UKR 2,00000
4 Iryna Heraschtschenko Ukraine  UKR 1,98 SB
5 Eleanor Patterson Australien  AUS 1,96 SB
6 Vashti Cunningham Vereinigte Staaten  USA 1,96000
Safina Sadullayeva Usbekistan  UZB 1,96 PB
8 Julija Lewtschenko Ukraine  UKR 1,96 SB

Finale: 7. August, 19:11 Uhr

StabhochsprungBearbeiten

 
Katie Nageotte – Olympiasiegerin mit 4,90 m
Platz Athletin Land Höhe (m)
1 Katie Nageotte Vereinigte Staaten  USA 4,900000
2 Anschelika Sidorowa Olympia  ROC 4,850000
3 Holly Bradshaw Vereinigtes Konigreich  GBR 4,850000
4 Katerina Stefanidi Griechenland  GRE 4,80 SBe
5 Maryna Kylypko Ukraine  UKR 4,500000
Wilma Murto Finnland  FIN
Tina Šutej Slowenien  SLO
8 Nikoleta Kyriakopoulou Griechenland  GRE
Robeilys Peinado Venezuela  VEN
Iryna Schuk Belarus  BLR
Yarisley Silva Kuba  CUB
Xu Huiqin China Volksrepublik  CHN

Finale: 3. August, 19:24 Uhr

WeitsprungBearbeiten

 
In ihrem letzten Versuch sprang Malaika Mihambo zu olympischem Gold
Platz Athletin Land Weite (m)
1 Malaika Mihambo Deutschland  GER 7,00
2 Brittney Reese Vereinigte Staaten  USA 6,97
3 Ese Brume Nigeria  NGR 6,97
4 Ivana Španović Serbien  SRB 6,91
5 Maryna Bech-Romantschuk Ukraine  UKR 6,88
6 Tara Davis Vereinigte Staaten  USA 6,84
7 Brooke Stratton Australien  AUS 6,83
8 Jazmin Sawyers Vereinigtes Konigreich  GBR 6,80

Finale: 2. August, 10:20 Uhr

DreisprungBearbeiten

 
Yulimar Rojas – Olympiasiegerin mit Weltrekord
Platz Athletin Land Weite (m)
1 Yulimar Rojas Venezuela  VEN 15,67 WR
2 Patrícia Mamona Portugal  POR 15,01 NR
3 Ana Peleteiro Spanien  ESP 14,87 NR
4 Shanieka Ricketts Jamaika  JAM 14,84000
5 Liadagmis Povea Kuba  CUB 14,70000
6 Hanna Minenko Israel  ISR 14,60 SB
7 Keturah Orji Vereinigte Staaten  USA 14,59000
8 Kimberly Williams Jamaika  JAM 14,51000

Finale: 5. August, 11:00 Uhr

KugelstoßenBearbeiten

 
Olympiasiegerin wurde die zweifache Weltmeisterin (2017/2019) Gong Lijiao
Platz Athletin Land Weite (m)
1 Gong Lijiao China Volksrepublik  CHN 20,58 PB
2 Raven Saunders Vereinigte Staaten  USA 19,79000
3 Valerie Adams Neuseeland  NZL 19,62000
4 Auriol Dongmo Portugal  POR 19,57000
5 Song Jiayuan China Volksrepublik  CHN 19,14000
6 Madison-Lee Wesche Neuseeland  NZL 18,98 PB
7 Fanny Roos Schweden  SWE 18,91000
8 Sara Gambetta Deutschland  GER 18,88 PB

Finale: 5. August, 11:06 Uhr

DiskuswurfBearbeiten

 
Valarie Allman wurde Olympiasiegerin
Platz Athletin Land Weite (m)
1 Valarie Allman Vereinigte Staaten  USA 68,98000
2 Kristin Pudenz Deutschland  GER 66,86 PB
3 Yaimé Pérez Kuba  CUB 65,72000
4 Sandra Perković Kroatien  CRO 65,01000
5 Liliana Cá Portugal  POR 63,93000
6 Kamalpreet Kaur Indien  IND 63,70000
7 Shadae Lawrence Jamaika  JAM 63,12000
8 Marike Steinacker Deutschland  GER 63,02000

Finale: 31. Juli, 20:15 Uhr

HammerwurfBearbeiten

 
Dritter Olympiasieg in Folge für Anita Włodarczyk
Platz Athletin Land Weite (m)
1 Anita Włodarczyk Polen  POL 78,48 SB
2 Wang Zheng China Volksrepublik  CHN 77,03 SB
3 Malwina Kopron Polen  POL 75,49 SB
4 Alexandra Tavernier Frankreich  FRA 74,41 SB
5 Camryn Rogers Kanada  CAN 74,35000
6 Bianca Ghelber Rumänien  ROU 74,18 PB
7 Joanna Fiodorow Polen  POL 73,83 SB
8 DeAnna Price Vereinigte Staaten  USA 73,09000

Finale: 4. August, 20:15 Uhr

SpeerwurfBearbeiten

 
Gold für Liu Shiying
Platz Athletin Land Weite (m)
1 Liu Shiying China Volksrepublik  CHN 66,34 SB
2 Maria Andrejczyk Polen  POL 64,61000
3 Kelsey-Lee Barber Australien  AUS 64,56 SB
4 Eda Tuğsuz Turkei  TUR 64,00 SB
5 Lü Huihui China Volksrepublik  CHN 63,41000
6 Kathryn Mitchell Australien  AUS 61,82000
7 Liveta Jasiūnaitė Litauen  LTU 60,06000
8 Mackenzie Little Australien  AUS 59,96000

Finale: 7. August, 20:00 Uhr

SiebenkampfBearbeiten

 
Nafissatou Thiam wiederholte ihren Erfolg von den Spielen 2016
Platz Athletin Land Punkte
1 Nafissatou Thiam Belgien  BEL 6791 SB
2 Anouk Vetter Niederlande  NED 6689 NR
3 Emma Oosterwegel Niederlande  NED 6590 PB
4 Noor Vidts Belgien  BEL 6571 PB
5 Kendell Williams Vereinigte Staaten  USA 6508000
6 Annie Kunz Vereinigte Staaten  USA 6420000
7 Carolin Schäfer Deutschland  GER 6419 SB
8 Ivona Dadic Osterreich  AUT 6403 SB

Datum: 4./5. August

MixedBearbeiten

4 × 400 m StaffelBearbeiten

Platz Land Athleten Zeit (min)
1 Polen  Polen Karol Zalewski (Finale)
Natalia Kaczmarek (Finale)
Justyna Święty-Ersetic (Finale)
Kajetan Duszyński
im Vorlauf außerdem:
Dariusz Kowaluk
Iga Baumgart-Witan
Małgorzata Hołub-Kowalik
3:09,87 OR/ER
2 Dominikanische Republik  Dominikanische Republik Lidio Féliz
Marileidy Paulino
Anabel Medina
Alexander Ogando (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Luguelín Santos
3:10,21 NR
3 Vereinigte Staaten  USA Trevor Stewart (Finale)
Kendall Ellis (Finale)
Kaylin Whitney (Finale)
Vernon Norwood (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Elija Godwin
Lynna Irby
Taylor Manson
Bryce Deadmon
3:10,22 SB
4 Niederlande  Niederlande Liemarvin Bonevacia (Finale)
Lieke Klaver
Femke Bol (Finale)
Ramsey Angela
im Vorlauf außerdem:
Jochem Dobber
Lisanne de Witte
3:10,36 NR
5 Belgien  Belgien Dylan Borlée (Finale)
Imke Vervaet
Camille Laus
Kevin Borlée (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Alexander Doom
Jonathan Borlée
3:11,51 NR
6 Vereinigtes Konigreich  Großbritannien Nicklas Baker (Finale)
Nicole Yeargin (Finale)
Emily Diamond
Cameron Chalmers
im Vorlauf außerdem:
Zoey Clark
Lee Thompson
3:12,07
7 Jamaika  Jamaika Sean Bailey
Stacey-Ann Williams
Tovea Jenkins (Finale)
Karayme Bartley
im Vorlauf außerdem:
Junelle Bromfield
3:14,95
8 Irland  Irland Cillin Greene
Phil Healy
Sophie Becker
Christopher O’Donnell
3:15,04
DSQ Deutschland  Deutschland Marvin Schlegel
Corinna Schwab
Nadine Gonska (Finale)
Manuel Sanders
im Vorlauf außerdem:
Ruth Sophia Spelmeyer-Preuß
IWR 170, TR24.6
Fehlerhafte Stabwieder-
aufnahme nach Verlust
[23]

Finale: 31. Juli, 21:35 Uhr

WeblinksBearbeiten

Commons: Leichtathletik bei den Olympischen Sommerspielen 2020 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

VideoBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. NDR: Wegen Hitze: Olympia-Marathon der Frauen vorverlegt. Abgerufen am 10. Juni 2022.
  2. World Athletics: Road to Tokyo. Abgerufen am 11. Juni 2022 (englisch).
  3. The Olympic Games during Covid-19: What is at stake for Toyko?, iris-france.org 19. Februar 2021, abgerufen am 10. Juni 2022
  4. Tokyo 2020 Sport-Specific Regulations (SSR) developed by IOC & IFs, olympics.com, abgerufen am 10. Juni 2022
  5. Opposition in Japan to the Olympics during the COVID-19 pandemic, nature.com, abgerufen am 10. Juni 2022
  6. Nordkorea verzichtet auf Teilnahme. ARD-Tagesschau, 6. April 2021, tagesschau.de, abgerufen am 10. Juni 2022
  7. Nach Absage: Guinea will doch an Olympia teilnehmen. Sport-Informations-Dienst 23. Juli 2021, sports.yahoo.com, abgerufen am 10. Juni 2022
  8. IOC Refugee Olympic Team Tokyo 2020 olympics.com (englisch), abgerufen am 10. Juni 2022
  9. Belarusian sprinter refuses to leave Tokyo. Reuters 1. August 2021 (englisch), reuters.com, abgerufen am 10. Juni 2022
  10. Belarus will Sprinterin offenbar zur Abreise zwingen. In: Der Spiegel 1. August 2021, spiegel.de, abgerufen am 10. Juni 2022
  11. Olympia-Sprinterin im Exil: Timanowskaja hat Angst um ihre Eltern in Belarus. In: Der Spiegel 1. August 2021, spiegel.de, abgerufen am 10. Juni 2022
  12. 2 coaches removed from Tokyo Olympics in Belarus case, apnews.com 6. August 2021 (englisch), abgerufen am 10. Juni 2022
  13. New designs: Is the future of Tokyo hidden in one of them?, stadiumdb.com 31. Juli 2015, abgerufen am 10. Juni 2022
  14. Tokyo: Olympic Stadium formally underway, stadiumdb.com 11. Dezember 2016, abgerufen am 10. Juni 2022
  15. Tokyo Olympic year kicks off with first sporting event inside new National Stadium, olympics.com 1. Januar 2020, abgerufen am 10. Juni 2022
  16. Kengo Kuma's Japan National Stadium is the centrepiece of the Tokyo 2020 Olympics, dezeen.com 28. Juli 2021, abgerufen am 10. Juni 2022
  17. Tokyo 2020: Olympic Stadium on time, stadiumdb.com 1. Juli 2019 (englisch), abgerufen am 10. Juni 2022
  18. a b c Dopingfall Chijindu Ujah. Britische Sprinter-Staffel muss Olympia-Medaillen abgeben. In: Focus 15. April 2022, focus.de, abgerufen am 10. Juni 2022
  19. Wundern über die Wunder in Tokio. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung 7. August 2021, faz.net, abgerufen am 10. Juni 2022
  20. Qualification system for Tokyo 2020 Olympics, insidethegames.biz 31. Juli 2018 (englisch), abgerufen am 10. Juni 2022
  21. Internationale Wettkampfregeln -IWR- Ausgabe 2022-2023 (PDF; 7,0 MB), S. 90f, leichtathletik.de, abgerufen am 10. Juni 2022
  22. a b Internationale Wettkampfregeln (PDF; 7143 KB), S. 93, leichtathletik.de, abgerufen am 10. Juni 2022
  23. Internationale Wettkampfregeln (PDF; 7143 KB), S. 122, leichtathletik.de, abgerufen am 10. Juni 2022