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Anschelika Alexandrowna Sidorowa

Russische Stabhochspringerin
Anschelika Sidorowa Leichtathletik

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Anschelika Sidorowa bei den
Europameisterschaften 2014 in Zürich

Voller Name Anschelika Alexandrowna Sidorowa
Nation RusslandRussland Russland
Authorised Neutral AthletesAuthorised Neutral Athletes Authorised Neutral Athletes (2017–)
Geburtstag 28. Juni 1991 (28 Jahre)
Geburtsort MoskauSowjetunionSowjetunion Sowjetunion
Größe 170 cm
Gewicht 52 kg
Karriere
Disziplin Stabhochsprung
Bestleistung Halle: 4,91 m
Freiluft: 4,95 m
Status aktiv
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Hallenweltmeisterschaften 0 × Gold 2 × Silber 0 × Bronze
Europameisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Halleneuropameisterschaften 2 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
U23-Europameisterschaften 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Logo der IAAF Weltmeisterschaften
0Gold0 Doha 2019 4,95 m
Logo der IAAF Hallenweltmeisterschaften
0Silber0 Sopot 2014 4,70 m
0Silber0 Birmingham 2018 4,90 m
Logo der EAA Europameisterschaften
0Gold0 Zürich 2014 4,65 m
Logo der EAA Halleneuropameisterschaften
0Bronze0 Göteborg 2013 4,62 m
0Gold0 Prag 2015 4,80 m
0Gold0 Glasgow 2019 4,85 m
Logo der EAA U23-Europameisterschaften
0Silber0 Tampere 2013 4,60 m
letzte Änderung: 29. September 2019

Anschelika Alexandrowna Sidorowa (russisch Анжелика Александровна Сидорова, engl. Transkription Anzhelika Sidorova; * 28. Juni 1991 in Moskau) ist eine russische Stabhochspringerin.

Sportliche LaufbahnBearbeiten

2010 nahm Sidorowa an den Juniorenweltmeisterschaften im kanadischen Moncton teil und verpasste dort als Vierte nur knapp eine Medaille. 2013 gewann sie Bronze bei den Halleneuropameisterschaften in Göteborg und Silber bei den U23-Europameisterschaften in Tampere. Zudem wurde sie für Russland auch Zweite bei der Team-Europameisterschaft. Im Jahr darauf holte Sidorowa Silber bei den Hallenweltmeisterschaften 2014 in Sopot und siegte bei den Europameisterschaften in Zürich und bei der Team-Europameisterschaft in Braunschweig. 2015 siegte sie bei den Halleneuropameisterschaften in Prag. Bei den Weltmeisterschaften in Peking gelang ihr im Finale kein gültiger Versuch.

Nachdem Russland vom Weltverband 2016 gesperrt wurde, bestritt Sidorowa in dem Jahr keine offiziellen Wettkämpfe und verpasste somit auch die Olympischen Spiele in Rio. 2017 erhielt sie, als eine von wenigen Russinnen ein internationales Startrecht unter neutraler Flagge.[1] Damit wäre sie berechtigt gewesen, bei den Halleneuropameisterschaften in Belgrad anzutreten, worauf sie aber verzichtete. In der Freiluftsaison konnte sie an ihre Form von 2015 anschließen und qualifizierte sich für die Weltmeisterschaften in London im August. Dort scheiterte sie in der Qualifikation an der Anfangshöhe von 4,20 m.

2018 stellte Sidorowa in der Hallensaison beim Winter-Meeting in Moskau am 4. Februar mit 4,86 m eine neue persönliche Bestleistung auf. Bei den Hallenweltmeisterschaften in Birmingham kurz danach gewann sie mit übersprungenen 4,90 m die Silbermedaille hinter der US-Amerikanerin Sandi Morris. Sie galt damit als Mitfavoritin für die Europameisterschaften in Berlin, bei denen sie aber mit 4,70 m nur Platz vier erreichte. Im Jahr darauf steigerte sie sich in Madrid auf 4,91 m und siegte anschließend mit 4,85 m bei den Halleneuropameisterschaften in Glasgow. Als Mitfavoritin für die Weltmeisterschaften in Doha wurde sie ihrer Rolle gerecht und siegte mit neuer Bestleistung von 4,95 m im Finale vor der US-Amerikanerin Morris und der griechischen Titelverteidigerin Ekaterini Stefanidi.

2014 und 2015 sowie 2019 wurde Sidorowa Russische Meisterin im Stabhochsprung im Freien sowie zwischen 2014 und 2019 auch in der Halle.

Persönliche BestleistungenBearbeiten

  • Stabhochsprung: 4,95 m, 29. September 2019 in Doha
    • Stabhochsprung (Halle): 4,91 m, 8. Februar 2019 in Madrid

WeblinksBearbeiten

  Commons: Anzhelika Sidorova – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. http://www.tert.am/en/news/2017/02/24/russian-athletes/2289262