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Stabhochsprung

Leichtathletikdisziplin
Stabhochsprung
Stabhochspringer bei der Lattenüberquerung

Stabhochsprung ist eine Disziplin in der Leichtathletik, bei der die Springer nach ihrem Anlauf eine hochliegende Sprunglatte mit Hilfe eines langen, flexiblen Stabes überwinden. Diese Latte ist 4,50 Meter lang und so auf zwei Sprungständern gelagert, dass sie bei leichter Berührung herunterfällt.

Moderne Stäbe bestehen aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK), haben einen Durchmesser von etwa fünf Zentimetern und sind hohl. Je nach Gewicht und Kraft des Springers und der Sprunghöhe variiert die Länge und Dicke des Stabes. Mit Stäben aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) erreichen die besten Springer ca. 6 Meter bei den Männern (Weltrekord: 6,16 m, Renaud Lavillenie) und ca. 4,80 Meter bei den Frauen (Weltrekord: 5,06 m, Jelena Issinbajewa).

Die Anlaufbahn ist mindestens 45 Meter lang und 1,22 Meter breit.

Der Stabhochsprung ist seit 1896 olympische Disziplin für die Männer und seit 2000 bei den Frauen. Stabhochsprung ist auch eine Disziplin des Zehnkampfs.

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

 
Stabhochspringer in der Abstoßphase kurz vor der Lattenüberquerung
 
1890–1900

Frühe Formen des „Stabspringens“ sind von den Griechen in der Antike überliefert. Auf Kreta benutzte man lange Stäbe, um sich über Bullen zu schwingen. Die Kelten benutzten Stäbe für Weitsprünge. Hochsprungveranstaltungen mit dem Stab sind seit ca. 1775 aus der deutschen Turnerschaft bekannt. Bei den ersten echten Stabhochsprungwettbewerben um 1850 wurden lange, schwere Eschenstangen benutzt, an denen die Sportler mehr kletterten als dass sie sprangen.

1889 wurden in den USA Handbewegungen am Stab entlang als regelwidrig erklärt, und zugleich kam die Technik auf, sich mit den Beinen voran und dem Bauch nach unten über die Latte zu schwingen.

Seit 1896 ist Stabhochsprung eine olympische Disziplin.

Leichte Bambusstäbe kamen 1900 auf und wurden vier Jahrzehnte lang benutzt (letzter Weltrekord mit Bambusstab: 4,77 m, Cornelius Warmerdam, 1942). Auch der „Einstichkasten“ wurde 1900 eingeführt. Bob Gutowski, USA, verbesserte 1957 den alten Bambus-Weltrekord auf 4,78 m mit einem Aluminium-Stab. Dieser wiederum wurde 1960 mit einem Stahlstab durch Don Bragg auf 4,80 m getrieben. Zur Sicherheit der Springer wurden in dieser Zeit Landematratzen eingeführt. GFK-Stäbe waren in den USA seit 1956 in Verwendung, der erste Weltrekord – 4,83 m – mit einem GFK-Stab wurde 1961 von George Davies aufgestellt.

Von Frauen sind Stabhochsprungveranstaltungen seit 1911 bekannt, wurden aber erst in den 1990er Jahren als offizielle Wettkämpfe durchgeführt.

Seit 1995 führt die IAAF Weltrekordlisten; der erste internationale Wettkampf mit Frauen-Stabhochsprung waren die Hallen-Europameisterschaften 1996 (Siegerin: Vala Flosadóttir, Island). 1997 durften die Frauen erstmals bei den Hallenweltmeisterschaften mitspringen, 1999 auch bei den Freiluft-Weltmeisterschaften und 2000 bei Olympischen Spielen.

Seit 1998 gab es mehrere Regeländerungen: Zunächst wurde das Berühren der Latte mit der Hand für regelwidrig erklärt. Ab 2002 wurde die Auflagefläche für die Lattenenden verkürzt, der Lattenquerschnitt wurde verändert und die Vorbereitungszeit für einen Versuch von zwei Minuten auf eine Minute verringert (in der Endphase zwei Minuten für die letzten drei Springer und fünf Minuten für den schon feststehenden Sieger). Aufgrund dieser Regeländerungen hatten Serhij Bubkas Weltrekorde etwa 20 Jahre bestand. Initiiert wurden sie durch Bubka selbst in seiner Eigenschaft als Sportfunktionär.

MeilensteineBearbeiten

Männer:

Frauen:

Erfolgreichste SportlerBearbeiten

Männer:

Frauen:

TechnikBearbeiten

Die moderne Stabhochsprungtechnik beginnt mit der Verwendung hochelastischer Stäbe aus glasfaserverstärktem Kunststoff, die sich stark biegen lassen, ohne Schaden zu nehmen. Der Grad der Durchbiegung lässt sich am kürzesten Abstand zwischen dem Einstichpunkt und dem Griffpunkt bewerten. Metallstäbe erlauben eine Verkürzung dieser Strecke beim Durchbiegen um 6 bis 20 Zentimeter, GFK-Stäbe um 60 bis 100 Zentimeter.

Die allgemein gebräuchliche Sprungtechnik geht auf den US-amerikanischen Stabhochspringer John Pennel (1940–1993) zurück, der von 1963 bis 1969 vier Weltrekorde erzielte (5,13 m, 5,20 m, 5,34 m, 5,44 m).

Sprungverlauf im EinzelnenBearbeiten

Grob lässt sich der Stabhochsprung in die Bewegungsphasen Anlauf – Einstich-Absprung – Eindringen – Aufrollen – Lattenüberquerung – Landung einteilen. Der Springer hält den Stab auf der dem Absprungbein entgegengesetzten Seite, also z. B. rechts, wenn er mit links abspringt. In der Startstellung greift ein Links-Springer den Stab mit der rechten Hand am oberen Ende von unten und mit der linken Hand in ca. 90 bis 120 Zentimetern Entfernung von oben; ein Rechts-Springer umgekehrt. Bei Anheben des Stabes vor dem Anlauf dreht sich die rechte Hand mit dem Handrücken nach oben, so dass Zeige- und Mittelfinger von oben auf den Stab drücken und ihn anheben können. Bei der linken Hand ruht der Stab auf dem Daumen, die anderen Finger greifen ihn von oben (Rechtsspringer: umgekehrt). Der Springer startet den Anlauf mit dem Ende neben dem Körper in Hüfthöhe, der Stab steht nahezu senkrecht.

Der Anlauf ist ein bis zu 45 Meter bzw. 20 Schritte langer Steigerungslauf, bei dem Geschwindigkeiten bis zu 9,5 m/s (Männer) bzw. 8,3 m/s (Frauen) auf den letzten fünf Metern erreicht werden. Während des Anlaufs wird der Stab kontinuierlich gesenkt, so dass er auf den letzten drei bis fünf Schritten eine waagrechte Position erreicht; der Körper richtet sich in eine senkrechte Position auf. Der folgende Einstich-Absprung-Komplex ist das zentrale Element des Stabhochsprungs. Während der letzten drei Schritte beschleunigt der Springer sein Stabende nach oben, verbunden mit Drehbewegungen der Hände, über den Kopf, bis der hintere Arm gestreckt ist; die Stabspitze „fällt“ dabei in den Einstichkasten. Bevor der Stab die rückwärtige Wand des Einstichkastens berührt, erfolgt der vorwärts-aufwärts gerichtete Absprung in Form einer schnellen Ganzkörperstreckung, wobei der Absprungpunkt genau unter der oberen Griffhand sein muss. Hier gibt es zwei verschiedene Techniken. Einerseits kann der Springer „Vorspringen“, das heißt, er führt den vollen Absprung, ohne Kontakt mit der Rückwand des Kastens zu haben, oder er springt, wie beschrieben, im gleichen Moment ab, in dem der Stab die Rückwand des Kastens berührt. Durch die geschickte Ausnutzung von Anlauf- und Absprungenergie biegt sich der Stab von ganz allein, wobei kinetische Energie auf den Stab übertragen wird. Der Springer dringt in den Stab ein, d. h., er speichert Energie im sich biegenden Stab.

Bevor sich der Stab wieder streckt, also seine Energie wieder an den Springer zurückgibt, muss der Körper in eine gestreckte Kopfunten-Position gebracht werden. Dieses Aufrollen wird durch ein möglichst kraftvolles und schnelles Schließen des Arm-Rumpf-Winkels erzeugt, bei dem der Körper in eine I-Stellung kommt. Der Springer hält sich am Stab mit gestrecktem rechten und angezogenem linken Arm (Linkspringer: umgekehrt). Während der Stabstreckung bleibt der Körperschwerpunkt möglichst nahe an der Streckachse des Stabes, so dass der Springer fast senkrecht in die Höhe katapultiert wird. Am Ende dieser Bewegung beginnt der Springer mit dem Drehumstütz, d. h. er dreht sich um seine Körperlängsachse mit der Brust zur Latte, um diese sicher überqueren zu können, und stößt sich vom Stab ab. Die Latte wird bei richtiger Vorbereitung fliegend im Bogen überquert, die Landung erfolgt bei einem gelungenen Sprung auf dem Rücken.

SprungstäbeBearbeiten

Die Stäbe unterscheiden sich nach der Länge und der Elastizität, die auf ein bestimmtes Körpergewicht bezogen ist. Mitunter werden nichtmetrische Maße wie englische Fuß für die Länge und englische Pfund für das Körpergewicht in den Modellbezeichnungen verwendet. Ein Stab der Bezeichnung 490-77 ist 4,90 Meter lang und auf 77 Kilogramm ausgelegt. In englischen Maßen hieße derselbe Stab 16-170 (16 Fuß, 170 Pfund).

Allerdings ist damit keine Zuordnung zum jeweiligen Springer gegeben. Während z. B. Mehrkämpfer mit einer Sprunghöhe von 4,50 Metern häufig Stäbe deutlich unter Körpergewicht springen (Gewicht 100 kg – Stab 480-84) nehmen Spitzenathleten Stäbe deutlich über Körpergewicht (Annika Becker beim Deutschen Rekord über 4,77 m: Gewicht 63 kg – Stab 460-80). Eine genauere Einteilung der Stäbe in Härtegerade ermöglicht der Vergleich der sogenannten „Flexnummern“. Diese Nummer wird vom Hersteller wie folgt bestimmt: Der Stab wird in zwei Halterungen an den Enden eingespannt und danach mit einem Gewicht von 22,7 Kilogramm in der Mitte belastet. Die Durchbiegung, gemessen in Zentimetern, ist dann die zum jeweiligen Stab gehörende Flexnummer. Zusätzlich geben die Hersteller jeweils die geringste und die größte Griffhöhe an. Die Differenz aus übersprungener Höhe und Griffhöhe wird als Überhöhung bezeichnet.

Welchen Stab ein Springer verwendet, ermittelt er durch Probieren. Dabei muss er vermeiden, dass sich der Stab zu stark biegt und bricht. Erfahrene Springer wechseln von weichen zu harten Stäben (auch innerhalb eines Wettkampfs).

WettkampfbestimmungenBearbeiten

Die Anfangshöhe und die Steigerungen (mindestens 5 Zentimeter) beim Stabhochsprung werden vor dem Wettkampf bekanntgegeben und jeder Athlet muss seine Einstiegshöhe nennen. Außerdem kann der Athlet beim Stabhochsprung bestimmen, welchen Abstand die Ständer, auf denen die Latte liegt, haben sollen. Gemessen wird hierbei von der Nulllinie, die durch die Stoppwand des Einstichkastens markiert wird, maximal 80 Zentimeter in Richtung Matte. Dieser Abstand kann vom Wettkämpfer bei jedem Versuch geändert werden. Jedem Athleten stehen drei Versuche pro Durchgang – sprich Höhe – zu. Er muss die drei Versuche allerdings nicht über diese Höhe ausführen, sondern kann z. B. nach zwei Fehlversuchen auf den dritten Versuch verzichten, was bedeutet, dass er diesen dritten Versuch bei der nächsten Höhe ausführen muss. Über diese Höhe hätte er in diesem speziellen Fall nur einen einzigen Versuch. Nach drei aufeinanderfolgenden Fehlversuchen – ohne Rücksicht auf die Sprunghöhe – hat er kein Recht mehr auf weitere Sprünge. Verzichtet ein Athlet auf eine Höhe, so darf er sich erst wieder bei der nächsten Höhe versuchen. Ist nur noch ein Athlet im Wettkampf und hat er diesen gewonnen, so kann er die weiteren Höhensteigerungen selbst bestimmen.

Alle Sprunghöhen werden in ganzen Zentimetern gemessen, wobei die Oberkante der Latte maßgeblich ist. Da die Latte leicht durchhängt (erlaubt sind maximal 3 Zentimeter), wird in der Lattenmitte genau senkrecht zum Boden gemessen. Für das Messen müssen die Ständer auf die Nulllinie geschoben werden – nur so ist eine senkrechte und damit regelgerechte Messung möglich.

Folgende Tatbestände werden als Fehlversuch (die Entscheidung darüber trifft der Obmann Stabhochsprung) gewertet:

  • Der Athlet berührt die Latte während des Sprungs so, dass sie nicht auf den Auflegern liegen bleibt (Wird die Latte durch einen Windstoß von den Auflegern geweht, ist dies kein Fehlversuch, bleibt sie nach einer Berührung liegen, ist dies kein Fehlversuch, bleibt sie auf dem Ausleger, an dem der Aufleger befestigt ist, statt des Auflegers selbst liegen, dann ist es ein Fehlversuch[1])
  • Der Athlet berührt die Matte oder den Boden hinter der Nulllinie mit dem Stab oder irgendeinem Teil seines Körpers, bevor er die Latte überquert hat
  • Nach dem Absprung darf der Athlet nicht mit der unteren Hand über die obere greifen oder mit der oberen noch höher greifen – er darf also nicht am Stab „hochklettern“
  • Nach dem Überqueren der Latte darf der Athlet die vibrierende oder herunterfallende Latte nicht mit den Händen stabilisieren oder sie gar auf die Aufleger zurücklegen
  • Wenn der Sprungstab von irgendjemandem – Athlet oder Kampfrichter – berührt wird, bevor er von den Ständern und der Latte wegfällt und der Schiedsrichter der Meinung ist, dass dieser Eingriff ein Fallen der Latte verhindert hat, muss der Versuch ebenfalls ungültig gegeben werden.
  • Die Versuchszeit darf nicht überschritten werden. Bei mehr als drei Wettkämpfern beträgt sie eine Minute, bei zwei oder drei Athleten zwei Minuten – und ist nur noch einer im Wettbewerb, darf er sich maximal fünf Minuten Zeit für seinen Versuch lassen. Bei aufeinander folgenden Versuchen darf sich der Athlet drei Minuten Zeit lassen.

Ermittlung der Rangfolge/Gleichstand/StichkampfBearbeiten

Gewonnen hat der Athlet mit der höchsten übersprungenen Höhe. Bei Gleichständen ist der Athlet mit der geringeren Anzahl an Versuchen über die letzte Höhe besser platziert. Besteht weiterhin Gleichstand, wird die Gesamtzahl an Fehlversuchen inklusive der zuletzt übersprungenen Höhe ermittelt. Der Athlet mit der geringeren Anzahl ist besser platziert.

Zum besseren Verständnis hier ein stilisiertes Wettkampfprotokoll (O = gültig, X = Fehlversuch, - = verzichtet, o.g.V. = ohne gültigen Versuch):

Athlet 5,30 5,40 5,50 5,60 5,65 5,70 Vers. Fehlv. Höhe Platz
A - - XO XO XO XXX 2 3 5,65 1
B O - O O XXX 1 0 5,60 3
C O - XO XO X-- XX 2 2 5,60 4
D - XO O XXO XXO XXX 3 5 5,65 2
E - - - XXX o.g.V.

Besteht nach Berücksichtigung all dieser Kriterien immer noch Gleichstand auf dem ersten Platz, so gibt es einen Stichkampf. Betrifft der Gleichstand nicht den ersten Platz, werden die Athleten gleich platziert.

Beim Stichkampf wird wie folgt verfahren:

Die gleichstehenden Wettkämpfer führen einen weiteren Versuch über die nächstfolgende Höhe nach der erfolgreich übersprungenen Höhe aus. Schaffen es alle, so wird die Latte 5 Zentimeter höher gelegt, reißen alle, wird sie 5 Zentimeter tiefer gelegt. Bis zur Entscheidung wird jeweils nur ein Versuch über jede Höhe ausgeführt.

Das folgende Beispiel zeigt den Stichkampf der beiden Führenden eines Wettkampfes:

Athlet 4,30 4,40 4,50 4,60 4,65 4,70 4,75 Vers. Fehlv. Höhe 4,70 4,65 4,70 4,75 Höhe Platz
A - - O XO XO XXX 2 2 4,65 X O O X 4,70 2
B - XO O O XO - XXX 2 2 4,65 X O O O 4,75 1

Mit den IWR 2010 ist der Stichkampf im Bereich des Deutschen Leichtathletikverbands (DLV) abgeschafft. Auf internationaler Ebene gibt es ihn noch - aber nur, wenn die Wettkämpfer es wollen. Ansonsten gibt es z. B. zwei „erste Plätze“.

(Siehe IWR 180.17, 180.20, 181 und 183)

VerletzungsrisikenBearbeiten

Als technisch anspruchsvollste leichtathletische Disziplin gilt Stabhochsprung auch als die gefährlichste. Zu den typischen Verletzungen beim Stabhochsprung zählen Ausrenkungen des Schultergelenks sowie Brüche im Schulterbereich. Durch den Absprung werden insbesondere die Patella- und die Achillessehne stark beansprucht. Bei einem eventuellen Unterlaufen des Stabs beim Absprung besteht ein Verletzungsrisiko für den Rücken, der ungeschützte Fall auf den Einstichkasten kann schwerwiegende Verletzungen zur Folge haben.[2]

Prominente UnfallopferBearbeiten

Julia Hütter fiel 2008 beim Versuch die Latte zu überqueren aus 4,50 Höhe ungeschützt in den Einstichkasten. Dabei zog sich Hütter einen Kreuzbandriss im linken Knie sowie eine Knochenabsplitterung im rechten Sprunggelenk zu.[3]

Annika Becker brach 2004 der Stab im Training. Sie landete so unglücklich auf der Matte, dass der Nacken abknickte und sie kurz vor einer Lähmung stand. Daraufhin beendete sie ihre Karriere im Stabhochsprung und wechselte zum Weitsprung.

Kira Grünberg erlitt am 30. Juli 2015 bei einem Trainingssprung in Innsbruck einen Bruch der Halswirbelsäule. Sie ist seitdem querschnittgelähmt.[4]

StatistikBearbeiten

Medaillengewinner der Olympischen SpieleBearbeiten

MännerBearbeiten

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1896 Vereinigte Staaten  William Hoyt Vereinigte Staaten  Albert Tyler Griechenland  Evangelos Damaskos
Griechenland  Ioannis Theodoropoulos
1900 Vereinigte Staaten  Irving Baxter Vereinigte Staaten  Meredith Colkett Norwegen  Carl-Albert Andersen
1904 Vereinigte Staaten  Charles Dvorak Vereinigte Staaten  LeRoy Samse Vereinigte Staaten  Louis Wilkins
1906 Frankreich  Fernand Gonder Schweden  Bruno Söderström Vereinigte Staaten  Edward Glover
1908 Vereinigte Staaten  Edward Cook
Vereinigte Staaten  Alfred Gilbert
Kanada  Edward Archibald
Vereinigte Staaten  Charles Jacobs
Schweden  Bruno Söderström
1912 Vereinigte Staaten  Harry Babcock Vereinigte Staaten  Frank Nelson
Vereinigte Staaten  Marc Wright
1920 Vereinigte Staaten  Frank Foss Danemark  Henry Petersen Vereinigte Staaten  Edwin Myers
1924 Vereinigte Staaten  Lee Barnes Vereinigte Staaten  Glenn Graham Vereinigte Staaten  James Brooker
1928 Vereinigte Staaten  Sabin Carr Vereinigte Staaten  William Droegemueller Vereinigte Staaten  Charles McGinnis
1932 Vereinigte Staaten  Bill Miller Japan  Shuhei Nishida Vereinigte Staaten  George Jefferson
1936 Vereinigte Staaten  Earle Meadows Japan  Shuhei Nishida Japan  Sueo Oe
1948 Vereinigte Staaten  Guinn Smith Finnland  Erkki Kataja Vereinigte Staaten  Bob Richards
1952 Vereinigte Staaten  Bob Richards Vereinigte Staaten  Don Laz Schweden  Ragnar Lundberg
1956 Vereinigte Staaten  Bob Richards Vereinigte Staaten  Bob Gutowski Griechenland  Georgios Roumbanis
1960 Vereinigte Staaten  Don Bragg Vereinigte Staaten  Ron Morris Finnland  Eeles Landström
1964 Vereinigte Staaten  Fred Hansen Deutschland Mannschaft Gesamtdeutsch  Wolfgang Reinhardt Deutschland Mannschaft Gesamtdeutsch  Klaus Lehnertz
1968 Vereinigte Staaten  Bob Seagren Deutschland BR  Claus Schiprowski Deutschland Demokratische Republik 1949  Wolfgang Nordwig
1972 Deutschland Demokratische Republik 1949  Wolfgang Nordwig Vereinigte Staaten  Bob Seagren Vereinigte Staaten  Jan Johnson
1976 Polen  Tadeusz Ślusarski Finnland  Antti Kalliomäki Vereinigte Staaten  David Roberts
1980 Polen  Władysław Kozakiewicz Polen  Tadeusz Ślusarski
Sowjetunion  Konstantin Wolkow
1984 Frankreich  Pierre Quinon Vereinigte Staaten  Mike Tully Vereinigte Staaten  Earl Bell
Frankreich  Thierry Vigneron
1988 Sowjetunion  Serhij Bubka Sowjetunion  Rodion Gataullin Sowjetunion  Grigori Jegorow
1992 Vereintes Team  Maxim Tarassow Vereintes Team  Igor Trandenkow Spanien  Javier García
1996 Frankreich  Jean Galfione Russland   Igor Trandenkow Deutschland  Andrei Tivontschik
2000 Vereinigte Staaten  Nick Hysong Vereinigte Staaten  Lawrence Johnson Russland  Maxim Tarassow
2004 Vereinigte Staaten  Timothy Mack Vereinigte Staaten  Toby Stevenson Italien  Giuseppe Gibilisco
2008 Australien  Steve Hooker Russland  Jewgeni Lukjanenko Ukraine  Denys Jurtschenko
2012 Frankreich  Renaud Lavillenie Deutschland  Björn Otto Deutschland  Raphael Holzdeppe
2016 Brasilien  Thiago Braz da Silva Frankreich  Renaud Lavillenie Vereinigte Staaten  Sam Kendricks

FrauenBearbeiten

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
2000 Vereinigte Staaten  Stacy Dragila Australien  Tatiana Grigorieva Island  Vala Flosadóttir
2004 Russland  Jelena Issinbajewa Russland  Swetlana Feofanowa Polen  Anna Rogowska
2008 Russland  Jelena Issinbajewa Vereinigte Staaten  Jennifer Stuczynski Russland  Swetlana Feofanowa
2012 Vereinigte Staaten  Jennifer Suhr Kuba  Yarisley Silva Russland  Jelena Issinbajewa
2016 Griechenland  Ekaterini Stefanidi Vereinigte Staaten  Sandi Morris Neuseeland  Eliza McCartney

Medaillengewinner der WeltmeisterschaftenBearbeiten

MännerBearbeiten

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1983 Sowjetunion  Serhij Bubka Sowjetunion  Konstantin Wolkow Bulgarien  Atanas Tarew
1987 Sowjetunion  Serhij Bubka Frankreich  Thierry Vigneron Sowjetunion  Rodion Gataullin
1991 Sowjetunion  Serhij Bubka Ungarn  István Bagyula Sowjetunion  Maxim Tarassow
1993 Ukraine  Serhij Bubka Kasachstan  Grigori Jegorow Russland  Maxim Tarassow
Russland  Igor Trandenkow
1995 Ukraine  Serhij Bubka Russland  Maxim Tarassow Frankreich  Jean Galfione
1997 Ukraine  Serhij Bubka Russland  Maxim Tarassow Vereinigte Staaten  Dean Starkey
1999 Russland  Maxim Tarassow Australien  Dimitri Markov Israel  Alexander Awerbuch
2001 Australien  Dimitri Markov Israel  Alexander Awerbuch Vereinigte Staaten  Nick Hysong
2003 Italien  Giuseppe Gibilisco Sudafrika  Okkert Brits Schweden  Patrik Kristiansson
2005 Niederlande  Rens Blom Vereinigte Staaten  Brad Walker Russland  Pawel Gerassimow
2007 Vereinigte Staaten  Brad Walker Frankreich  Romain Mesnil Deutschland  Danny Ecker
2009 Australien  Steven Hooker Frankreich  Romain Mesnil Frankreich  Renaud Lavillenie
2011 Polen  Paweł Wojciechowski Kuba  Lázaro Borges Frankreich  Renaud Lavillenie
2013 Deutschland  Raphael Holzdeppe Frankreich  Renaud Lavillenie Deutschland  Björn Otto
2015 Kanada  Shawnacy Barber Deutschland  Raphael Holzdeppe Polen  Paweł Wojciechowski
Frankreich  Renaud Lavillenie
Polen  Piotr Lisek
2017 Vereinigte Staaten  Sam Kendricks Polen  Piotr Lisek Frankreich  Renaud Lavillenie

FrauenBearbeiten

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1999 Vereinigte Staaten  Stacy Dragila Ukraine  Anschela Balachonowa Australien  Tatiana Grigorieva
2001 Vereinigte Staaten  Stacy Dragila Russland  Swetlana Feofanowa Polen  Monika Pyrek
2003 Russland  Swetlana Feofanowa Deutschland  Annika Becker Russland  Jelena Issinbajewa
2005 Russland  Jelena Issinbajewa Polen  Monika Pyrek Tschechien  Pavla Hamáčková
2007 Russland  Jelena Issinbajewa Tschechien  Kateřina Baďurová Russland  Swetlana Feofanowa
2009 Polen  Anna Rogowska Vereinigte Staaten  Chelsea Johnson
Polen  Monika Pyrek
2011 Brasilien  Fabiana Murer Deutschland  Martina Strutz Russland  Swetlana Feofanowa
2013 Russland  Jelena Issinbajeva Vereinigte Staaten  Jennifer Suhr Kuba  Yarisley Silva
2015 Kuba  Yarisley Silva Brasilien  Fabiana Murer Griechenland  Nikoleta Kyriakopoulou
2017 Griechenland  Ekaterini Stefanidi Vereinigte Staaten  Sandi Morris Venezuela  Robeilys Peinado
Kuba  Yarisley Silva

Siehe auchBearbeiten

WeltrekordentwicklungBearbeiten

Der aktuelle Weltrekord bei den Männern liegt bei 6,16 m und wurde von Renaud Lavillenie aus Frankreich am 15. Februar 2014 in Donezk aufgestellt. Bei den Frauen hält Jelena Issinbajewa aus Wolgograd den Weltrekord mit 5,06 m, übersprungen am 28. August 2009 in Zürich.

MännerBearbeiten

Frühe Bestleistungen von Amateursportlern (keine anerkannten Weltrekorde)Bearbeiten

K: Klettertechnik, bei der sich der Springer durch mehrmaliges Umgreifen mit beiden Händen am Stab hochzog

B: Verwendung eines Bambus-Sprungstabes

Höhe (m) Name Datum Ort
3,15 Vereinigtes Konigreich  Francis Temple 6. Oktober 1849 Woolwich
3,21 Vereinigtes Konigreich  Robert Mitchell 19. Juni 1868 London
3,225 K Vereinigtes Konigreich  Edwin Woodburn 31. August 1872 Newton
3,225 K Vereinigtes Konigreich  Edwin Woodburn 2. Juni 1873 Lancaster
3,225 Vereinigtes Konigreich  William Kelsey 7. Juli 1873 Sheffield
3,225 Vereinigtes Konigreich  John Wigfull 7. Juli 1873 Sheffield
3,225 Vereinigtes Konigreich  Edwin Woodburn 30. März 1874 London
3,225 Vereinigtes Konigreich  John Wigfull 5. Juli 1875 Sheffield
3,265 Vereinigtes Konigreich  Charles Gaskin 5. Juni 1876 Newark
3,32 Vereinigtes Konigreich  Charles Gaskin 3. Juli 1876 Sheffield
3,38 K Vereinigtes Konigreich  Edwin Woodburn 21. Juli 1876 Ulverston
3,335 Vereinigtes Konigreich  Charles Gaskin 11. August 1876 Ilkley
3,37 Vereinigtes Konigreich  Henry Kayll 11. August 1876 Ilkley
3,42 K Vereinigtes Konigreich  Thomas Ray 19. September 1879 Ulverston
3,43 K Vereinigtes Konigreich  Thomas Ray 19. Juli 1881 Birmingham
3,455 K Vereinigtes Konigreich  Thomas Ray 12. August 1882 Bradford
3,455 K Vereinigtes Konigreich  Thomas Ray 16. Juni 1883 Nottingham
3,465 K Vereinigtes Konigreich  Thomas Ray 18. August 1883 Preston
3,48 K Vereinigtes Konigreich  Thomas Ray 20. August 1885 Grasmere
3,485 K Vereinigtes Konigreich  Thomas Ray 13. August 1886 Whitehaven
3,505 K Vereinigtes Konigreich  Thomas Ray 18. August 1887 Grasmere
3,52 K Vereinigtes Konigreich  Thomas Ray 19. August 1887 Whitehaven
3,53 K Vereinigtes Konigreich  Ernest Stones 2. Juni 1888 Southport
3,555 K Vereinigtes Konigreich  Thomas Ray 22. September 1888 Barrow
3,58 Vereinigtes Konigreich  Richard Dickenson 4. Juli 1891 Kidderminster
3,62 Vereinigte Staaten 45  Raymond Clapp 16. Juni 1898 Chicago
3,69 B Vereinigte Staaten 45  Norman Dole 23. April 1904 Berkeley
3,69 Frankreich  Fernand Gonder 26. Juni 1904 Paris
3,83 Frankreich  Fernand Gonder 28. Mai 1905 Gradignan
3,74 Frankreich  Fernand Gonder 4. Juni 1905 Gradignan
3,74 Vereinigte Staaten 45  LeRoy Samse 2. Juni 1906 Chicago
3,78 B Vereinigte Staaten 45  LeRoy Samse 2. Juni 1906 Chicago
3,79 B Vereinigte Staaten 45  Walter Dray 18. Mai 1907 New Haven
3,82 B Vereinigte Staaten 45  Walter Dray 25. April 1908 Philadelphia
3,855 B Vereinigte Staaten 45  Alfred Gilbert 6. Juni 1908 Philadelphia
3,86 B Vereinigte Staaten 45  Alfred Gilbert 12. Juni 1908 New Haven
3,90 B Vereinigte Staaten 45  Walter Dray 13. Juni 1908 Danbury
3,915 B Vereinigte Staaten 46  Leland Scott 30. April 1910 Berkeley
3,93 B Vereinigte Staaten 46  Leland Scott 27. Mai 1910 Boulder
3,985 B Vereinigte Staaten 46  Robert Gardner 1. Juni 1912 Philadelphia
Anerkannte WeltrekordeBearbeiten
Höhe (m) Name Datum Ort
Bambus-Stab
4,02 Vereinigte Staaten 46  Marc Wright 8. Juni 1912 Cambridge
4,09 Vereinigte Staaten 48  Frank Foss 20. August 1920 Antwerpen
4,12 Norwegen  Charles Hoff 3. September 1922 Kopenhagen
4,21 Norwegen  Charles Hoff 22. Juli 1923 Kopenhagen
4,23 Norwegen  Charles Hoff 13. August 1925 Oslo
4,25 Norwegen  Charles Hoff 27. September 1925 Turku
4,27 Vereinigte Staaten 48  Sabin Carr 28. Mai 1927 Philadelphia
4,30 Vereinigte Staaten 48  Lee Barnes 28. April 1928 Fresno
4,37 Vereinigte Staaten 48  William Graber 16. Juli 1932 Palo Alto
4,39 Vereinigte Staaten 48  Keith Brown 1. Juni 1935 Cambridge
4,43 Vereinigte Staaten 48  George Varoff 4. Juli 1936 Princeton
4,54 Vereinigte Staaten 48  William Sefton 29. Mai 1937 Los Angeles
4,54 Vereinigte Staaten 48  Earle Meadows 29. Mai 1937 Los Angeles
4,60 Vereinigte Staaten 48  Cornelius Warmerdam 29. Juni 1940 Fresno
4,72 Vereinigte Staaten 48  Cornelius Warmerdam 6. Juni 1941 Compton
4,77 Vereinigte Staaten 48  Cornelius Warmerdam 23. Mai 1942 Modesto
Aluminium-Stab
4,78 Vereinigte Staaten 48  Bob Gutowski 27. April 1957 Palo Alto
Stahl-Stab
4,80 Vereinigte Staaten 49  Don Bragg 2. Juli 1960 Palo Alto
Kunststoff-Stab
4,83 Vereinigte Staaten  George Davies 20. Mai 1961 Boulder
4,89 Vereinigte Staaten  John Uelses 31. März 1962 Santa Barbara
4,93 Vereinigte Staaten  Dave Tork 28. April 1962 Walnut
4,94 Finnland  Pentti Nikula 22. Juni 1962 Kauhava
5,00 Vereinigte Staaten  Brian Sternberg 27. April 1963 Philadelphia
5,08 Vereinigte Staaten  Brian Sternberg 7. Juni 1963 Compton
5,13 Vereinigte Staaten  John Pennel 5. August 1963 London
5,20 Vereinigte Staaten  John Pennel 24. August 1963 Coral Gables
5,23 Vereinigte Staaten  Fred Hansen 13. Juni 1964 San Diego
5,28 Vereinigte Staaten  Fred Hansen 25. Juli 1964 Los Angeles
5,32 Vereinigte Staaten  Bob Seagren 14. Mai 1966 Fresno
5,34 Vereinigte Staaten  John Pennel 23. Juli 1966 Los Angeles
5,36 Vereinigte Staaten  Bob Seagren 10. Juni 1967 San Diego
5,38 Vereinigte Staaten  Paul Wilson 23. Juni 1967 Bakersfield
5,41 Vereinigte Staaten  Bob Seagren 12. September 1968 Echo Summit
5,44 Vereinigte Staaten  John Pennel 21. Juni 1969 Sacramento
5,45 Deutschland Demokratische Republik 1949  Wolfgang Nordwig 17. Juni 1970 Berlin
5,46 Deutschland Demokratische Republik 1949  Wolfgang Nordwig 3. September 1970 Turin
5,49 Griechenland 1970  Christos Papanikolaou 24. Oktober 1970 Athen
5,51 Schweden  Kjell Isaksson 8. April 1972 Austin
5,54 Schweden  Kjell Isaksson 15. April 1972 Los Angeles
5,55 Schweden  Kjell Isaksson 12. Juni 1972 Helsingborg
5,63 Vereinigte Staaten  Bob Seagren 2. Juli 1972 Eugene
5,65 Vereinigte Staaten  David Roberts 28. März 1975 Gainesville
5,67 Vereinigte Staaten  Earl Bell 29. Mai 1976 Wichita
5,70 Vereinigte Staaten  David Roberts 22. Juni 1976 Eugene
5,72 Polen  Władysław Kozakiewicz 11. Mai 1980 Mailand
5,75 Frankreich  Thierry Vigneron 1. Juni 1980 Colombes
5,75 Frankreich  Thierry Vigneron 29. Juni 1980 Lille
5,77 Frankreich  Philippe Houvion 17. Juli 1980 Paris
5,78 Polen  Władysław Kozakiewicz 30. Juli 1980 Moskau
5,80 Frankreich  Thierry Vigneron 20. Juni 1981 Mâcon
5,81 Sowjetunion  Wladimir Poljakow 26. Juni 1981 Tiflis
5,82 Frankreich  Pierre Quinon 28. August 1983 Köln
5,83 Frankreich  Thierry Vigneron 1. September 1983 Rom
5,85 Sowjetunion  Sergei Bubka 26. Mai 1984 Bratislava
5,88 Sowjetunion  Sergei Bubka 02. Juni 1984 Saint Denis
5,90 Sowjetunion  Sergei Bubka 13. Juli 1984 London
5,91 Frankreich  Thierry Vigneron 31. August 1984 Rom
5,94 Sowjetunion  Sergei Bubka 31. August 1984 Rom
6,00 Sowjetunion  Sergei Bubka 13. Juli 1985 Paris
6,01 Sowjetunion  Sergei Bubka 8. Juli 1986 Moskau
6,03 Sowjetunion  Sergei Bubka 23. Juni 1987 Prag
6,05 Sowjetunion  Sergei Bubka 9. Juni 1988 Bratislava
6,06 Sowjetunion  Sergei Bubka 10. Juli 1988 Nizza
6,07 Sowjetunion  Sergei Bubka 6. Mai 1991 Shizuoka
6,08 Sowjetunion  Sergei Bubka 9. Juni 1991 Moskau
6,09 Sowjetunion  Sergei Bubka 8. Juli 1991 Formia
6,10 Sowjetunion  Sergei Bubka 5. August 1991 Malmö
6,11 Ukraine  Serhij Bubka 13. Juni 1992 Dijon
6,12 Ukraine  Serhij Bubka 30. August 1992 Padua
6,13 Ukraine  Serhij Bubka 19. September 1992 Tokio
6,14A Ukraine  Serhij Bubka 31. Juli 1994 Sestriere
6,16i Frankreich  Renaud Lavillenie 15. Februar 2014 Donezk

FrauenBearbeiten

H: Hallenleistung, von der IAAF auch als Egalisierung oder Verbesserung des Freiluft-Weltrekordes anerkannt

Höhe (m) Name Datum Ort
4,05 China Volksrepublik  Sun Caiyun 18. Mai 1992 Nanjing
4,11 China Volksrepublik  Sun Caiyun 21. März 1993 Guangzhou
4,12 China Volksrepublik  Sun Caiyun 22. Oktober 1994 Guangzhou
4,13 Tschechien  Daniela Bártová 24. Juni 1995 Wesel
4,14 Tschechien  Daniela Bártová 2. Juli 1995 Gateshead
4,15 Tschechien  Daniela Bártová 6. Juli 1995 Ostrava
4,16 Tschechien  Daniela Bártová 14. Juli 1995 Feldkirch
4,17 Tschechien  Daniela Bártová 15. Juli 1995 Feldkirch
4,18 Deutschland  Andrea Müller 5. August 1995 Zittau
4,20 Tschechien  Daniela Bártová 18. August 1995 Köln
4,21 Tschechien  Daniela Bártová 22. August 1995 Linz
4,22 Tschechien  Daniela Bártová 11. September 1995 Salgótarján
4,23 China Volksrepublik  Sun Caiyun 4. November 1995 Shenzhen
4,25 Australien  Emma George 30. November 1995 Melbourne
4,28 Australien  Emma George 17. Dezember 1995 Perth
4,41 Australien  Emma George 28. Januar 1996 Perth
4,42 Australien  Emma George 29. Juni 1996 Reims
4,45 Australien  Emma George 14. Juli 1996 Sapporo
4,50 Australien  Emma George 08. Februar 1997 Melbourne
4,55 Australien  Emma George 20. Februar 1997 Melbourne
4,57 Australien  Emma George 20. Februar 1998 Auckland
4,58 Australien  Emma George 14. März 1998 Melbourne
4,59 Australien  Emma George 21. März 1998 Brisbane
4,60 Australien  Emma George 20. Februar 1999 Sydney
4,60 Vereinigte Staaten  Stacy Dragila 21. August 1999 Sevilla
4,62 H Vereinigte Staaten  Stacy Dragila 3. März 2000 Atlanta
4,63 Vereinigte Staaten  Stacy Dragila 23. Juli 2000 Sacramento
4,63 H Vereinigte Staaten  Stacy Dragila 2. Februar 2001 New York
4,65 H Vereinigte Staaten  Stacy Dragila 10. Februar 2001 Pocatello
4,66 H Vereinigte Staaten  Stacy Dragila 17. Februar 2001 Pocatello
4,70 H Vereinigte Staaten  Stacy Dragila 17. Februar 2001 Pocatello
4,70 Vereinigte Staaten  Stacy Dragila} 27. April 2001 Pocatello
4,71 Vereinigte Staaten  Stacy Dragila 9. Juni 2001 Palo Alto
4,81 Vereinigte Staaten  Stacy Dragila 9. Juni 2001 Palo Alto
4,82 Russland  Jelena Issinbajewa 13. Juli 2003 Gateshead
4,83 Russland  Jelena Issinbajewa 15. Februar 2004 Donezk
4,85 Russland  Swetlana Feofanowa 22. Februar 2004 Athen
4,86 Russland  Jelena Issinbajewa 6. März 2004 Budapest
4,87 Russland  Jelena Issinbajewa 27. Juni 2004 Gateshead
4,88 Russland  Swetlana Feofanowa 4. Juli 2004 Iraklio
4,89 Russland  Jelena Issinbajewa 25. Juli 2004 Birmingham
4,90 Russland  Jelena Issinbajewa 30. Juli 2004 London
4,91 Russland  Jelena Issinbajewa 24. August 2004 Athen
4,92 Russland  Jelena Issinbajewa 3. September 2004 Brüssel
4,93 Russland  Jelena Issinbajewa 5. Juli 2005 Lausanne
4,95 Russland  Jelena Issinbajewa 16. Juli 2005 Madrid
4,96 Russland  Jelena Issinbajewa 22. Juli 2005 London
5,00 Russland  Jelena Issinbajewa 22. Juli 2005 London
5,01 Russland  Jelena Issinbajewa 12. August 2005 Helsinki
5,03 Russland  Jelena Issinbajewa 11. Juli 2008 Rom
5,04 Russland  Jelena Issinbajewa 29. Juli 2008 Monte Carlo
5,05 Russland  Jelena Issinbajewa 18. August 2008 Peking
5,06 Russland  Jelena Issinbajewa 28. August 2009 Zürich

WeltbestenlisteBearbeiten

MännerBearbeiten

Alle Springer über einer Höhe von 5,90 Metern oder höher. A: Höhe wurde unter Höhenbedingungen erzielt.

Letzte Veränderung: 1. April 2018

  1. 6,16 m Frankreich  Renaud Lavillenie, Donezk, 15. Februar 2014
  2. 6,15 m Ukraine  Serhij Bubka, Donezk, 21. Februar 1993
  3. 6,06 m Australien  Steve Hooker, Perth, 7. Februar 2009
  4. 6,05 m Russland  Maksim Tarassow, Athen, 16. Juni 1999
  5. 6,05 m Australien  Dmitri Markov, Edmonton, 9. August 2001
  6. 6,04 m Vereinigte Staaten  Brad Walker, Eugene, 8. Juni 2008
  7. 6,03 m Sudafrika  Okkert Brits, Köln, 18. August 1995
  8. 6,03 m Vereinigte Staaten  Jeff Hartwig, Jonesboro, 14. Juni 2000
  9. 6,03 m Brasilien  Thiago Braz da Silva, Rio de Janeiro, 15. August 2016
  10. 6,01 m Russland  Igor Trandenkow, Sankt Petersburg, 4. Juli 1996
  11. 6,01 m Vereinigte Staaten  Timothy Mack, Monaco, 18. September 2004
  12. 6,01 m Russland  Jewgeni Lukjanenko, Bydgoszcz, 1. Juli 2008
  13. 6,01 m Deutschland  Björn Otto, Aachen, 5. September 2012 (Deutscher Rekord)
  14. 6,00 m Sowjetunion  Rodion Gataullin, Tokio, 16. September 1989
  15. 6,00 m Deutschland  Tim Lobinger, Köln, 24. August 1997
  16. 6,00 m Deutschland  Danny Ecker, Dortmund, 11. Februar 2001
  17. 6,00 m Vereinigte Staaten  Toby Stevenson, Modesto, 8. Mai 2004
  18. 6,00 m Australien  Paul Burgess, Perth, 26. Februar 2005
  19. 6,00 m Polen  Piotr Lisek, Potsdam, 4. Februar 2017
  20. 6,00 m Vereinigte Staaten  Sam Kendricks, Sacramento, 24. Juni 2017
  21. 5,98 m Vereinigte Staaten  Lawrence Johnson, Knoxville, 25. Mai 1996
  22. 5,98 m Frankreich  Jean Galfione, Amiens, 23. Juli 1999
  23. 5,97 m Vereinigte Staaten  Scott Huffman, Knoxville, 18. Juni 1994
  24. 5,96 m Vereinigte Staaten  Joe Dial, Norman, 18. Juni 1987
  25. 5,95 m Deutschland  Andrei Tivontchik, Köln, 16. August 1996
  26. 5,95 m Deutschland  Michael Stolle, Monaco, 18. August 2000
  27. 5,95 m Frankreich  Romain Mesnil, Castres, 6. August 2003
  28. 5,94 m Deutschland  Raphael Holzdeppe, Nürnberg, 26. Juli 2015
  29. 5,93 m Israel  Alexander Awerbuch, Madrid, 19. Juli 2003
  30. 5,93 m Kanada  Shawnacy Barber, London, 25. Juli 2015
  31. 5,93 m Polen  Paweł Wojciechowski, Lausanne, 6. Juli 2017
  32. 5,92 m Ungarn  István Bagyula, Linz, 5. Juli 1991
  33. 5,92 m Kasachstan  Igor Potapowitsch, Dijon, 13. Juni 1992
  34. 5,92 m Vereinigte Staaten  Dean Starkey, São Paulo, 21. Mai 1994
  35. 5,92 m Schweden  Armand Duplantis, Austin, 31. März 2018
  36. 5,91 m Frankreich  Thierry Vigneron, Rom, 31. August 1984
  37. 5,91 m A Sudafrika  Riaan Botha, Pretoria, 2. April 1997
  38. 5,91 m Deutschland  Malte Mohr, Ingolstadt, 22. Juni 2012
  39. 5,91 m Griechenland  Konstandínos Filippídis, Saint-Denis, 4. Juli 2015
  40. 5,90 m Frankreich  Pierre Quinon, Nizza, 16. Juli 1985
  41. 5,90 m Polen  Miroslaw Chmara, Villeneuve d'Ascq, 27. Juni 1988
  42. 5,90 m Russland  Denis Petuschinski, Moskau, 13. Juni 1993
  43. 5,90 m Kasachstan  Grigori Jegorow, Stuttgart, 19. August 1993
  44. 5,90 m Russland  Pjotr Botschkarjow, Karlskrona, 28. Juni 1996
  45. 5,90 m Vereinigte Staaten  Jacob Davis, Austin, 4. April 1998
  46. 5,90 m Russland  Wiktor Tschistiakow, Salamanca, 15. Juli 1999
  47. 5,90 m Russland  Pawel Gerassimow, Rüdlingen, 12. August 2000
  48. 5,90 m Russland  Nick Hysong, Sydney, 29. September 2000
  49. 5,90 m Italien  Giuseppe Gibilisco, Saint-Denis, 28. August 2003
  50. 5,90 m Kuba  Lázaro Borges, Daegu, 29. August 2011

FrauenBearbeiten

Alle Springerinnen mit einer Leistung von 4,67 Metern oder höher. A: Höhe wurde unter Höhenbedingungen erzielt. Letzte Veränderung: 8. Juni 2018

  1. 5,06 m Russland  Jelena Issinbajewa, Zürich, 28. August 2009
  2. 5,03 m Vereinigte Staaten  Jennifer Suhr, Brockport, 30. Januar 2016
  3. 5,00 m Vereinigte Staaten  Sandi Morris, Brüssel, 9. September 2016
  4. 4,91 m Kuba  Yarisley Silva, Beckum, 2. August 2015
  5. 4,91 m Griechenland  Ekaterini Stefanidi, London, 6. August 2017
  6. 4,91 m Vereinigte Staaten  Katie Nageotte, Albuquerque, 18. Februar 2018
  7. 4,90 m Vereinigte Staaten  Demi Payne, New York City, 20. Februar 2016
  8. 4,90 m Russland  Anschelika Sidorowa, Birmingham, 3. März 2018
  9. 4,88 m Russland  Swetlana Feofanowa, Iraklio, 4. Juli 2004
  10. 4,87 m Vereinigtes Konigreich  Holly Bradshaw, Villeurbanne, 20. Januar 2012
  11. 4,87 m Brasilien  Fabiana Murer, São Bernardo do Campo, 3. Juli 2016
  12. 4,85 m Polen  Anna Rogowska, Paris, 6. März 2011
  13. 4,85 m Neuseeland  Eliza McCartney, Eugene, 26. Mai 2018
  14. 4,83 m Vereinigte Staaten  Stacy Dragila, Ostrava, 8. Juni 2004
  15. 4,83 m Griechenland  Nikoleta Kyriakopoulou, Saint-Denis, 4. Juli 2015
  16. 4,82 m Polen  Monika Pyrek, Stuttgart, 22. September 2007
  17. 4,82 m Deutschland  Silke Spiegelburg, Monaco, 20. Juli 2012 (Deutscher Rekord)
  18. 4,81 m Australien  Alana Boyd, Sippy Downs, 2. Juli 2016
  19. 4,80 m Deutschland  Martina Strutz, Daegu, 30. August 2011
  20. 4,80 m Schweiz  Nicole Büchler, Portland, 17. März 2016 (Schweizer Rekord)
  21. 4,78 m Russland  Tatjana Polnowa, Monaco, 19. September 2004
  22. 4,77 m Deutschland  Annika Becker, Wattenscheid, 7. Juli 2002
  23. 4,76 m Tschechien  Jiřina Ptáčníková-Svobodová, Pilsen, 4. September 2013
  24. 4,75 m Tschechien  Kateřina Baďurová, Osaka, 28. August 2007
  25. 4,75 m Russland  Julija Golubtschikowa, Peking, 18. August 2008
  26. 4,75 m Vereinigte Staaten  Kylie Hutson, Albuquerque, 2. März 2013
  27. 4,75 m Deutschland  Lisa Ryzih, Belgrad, 4. März 2017
  28. 4,75 m Kanada  Alysha Newman, Beckum, 27. August 2017
  29. 4,73 m Vereinigte Staaten  Chelsea Johnson, Los Gatos, 26. Juni 2008
  30. 4,73 m Russland  Anastassija Sawtschenko, Jerino, 15. Juni 2013
  31. 4,72 m Australien  Kym Howe, Donezk, 10. Februar 2007
  32. 4,72 m Vereinigte Staaten  Jillian Schwartz, Jonesboro, 15. Juni 2008
  33. 4,72 m Deutschland  Carolin Hingst, Biberach, 9. Juli 2010
  34. 4,72 m Frankreich  Ninon Guillon-Romarin, Clermont-Ferrand, 25. Februar 2018
  35. 4,71 m Slowenien  Tina Šutej, Moskau, 2. Februar 2014
  36. 4,71 m Vereinigte Staaten  Mary Saxer, Albuquerque, 23. Februar 2014
  37. 4,71 m Frankreich  Marion Fiack, Aubière, 10. Januar 2015
  38. 4,71 m Finnland  Wilma Murto, Zweibrücken, 31. Januar 2016
  39. 4,71 m Schweden  Michaela Meijer, Göteborg, 2. Juli 2017
  40. 4,71 m Australien  Nina Kennedy, Perth, 9. Februar 2018
  41. 4,70 m Deutschland  Yvonne Buschbaum, Ulm, 29. Juni 2003
  42. 4,70 m Frankreich  Vanessa Boslak, Málaga, 28. Juni 2006
  43. 4,70 m Russland  Angelina Schuk-Krasnowa, Tampere, 13. Juli 2013
  44. 4,70 m China Volksrepublik  Li Ling, Doha, 19. Februar 2016
  45. 4,70 m Schweden  Angelica Bengtsson, Prag, 8. März 2015
  46. 4,70 m Vereinigte Staaten  Kristen Brown, Chula Vista, 26. Juni 2016
  47. 4,70 m Vereinigte Staaten  Lexi Weeks, Eugene, 10. Juli 2016
  48. 4,70 m Venezuela  Robeilys Peinado, Cochabamba, 7. Juni 2018
  49. 4,68 m Deutschland  Anna Battke, Berlin, 14. Juni 2009
  50. 4,67 m Vereinigte Staaten  Kellie Suttle, Jonesboro, 16. Juni 2004
  51. 4,67 m Vereintes Team  Olga Mullina, Kuortane, 17. Juni 2017
  52. 4,67 m Vereinigte Staaten  Olivia Gruver, College Station, 24. Februar 2018

QuellenBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Stabhochsprung – Sammlung von Bildern
  Wiktionary: Stabhochsprung – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Rekordjäger Lavillenie von Jury gestoppt, Spiegel Online, 4. März 2013
  2. Sprungdisziplinen der Leichtathletik. gesundheit.de, abgerufen am 3. August 2015.
  3. Hütter schwer verletzt – Onnen hofft noch. 4athletes.de, abgerufen am 3. August 2015.
  4. So verlief der Unfall von Stabhochspringerin Kira Grünberg. Web.de, abgerufen am 3. August 2015.