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Angelica Moser

Schweizer Stabhochspringerin
Angelica Moser Leichtathletik
Nation SchweizSchweiz Schweiz
Geburtstag 9. Oktober 1997 (22 Jahre)
Geburtsort Plano, Vereinigte Staaten
Größe 169 cm
Gewicht 65 kg
Karriere
Disziplin Stabhochsprung
Bestleistung 4,65 m (3. März 2019 in Glasgow)
Verein LC Zürich
Trainer Herbert Czingon, Monika Moser
Nationalkader seit 2012
Status aktiv
Medaillenspiegel
U23-Europameisterschaften 2 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Juniorenweltmeisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Junioreneuropameisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Olympische Jugendspiele 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Logo der EAA U23-Europameisterschaften
0Gold0 Bydgoszcz 2017 4,55 m
0Gold0 Gävle 2019 4,56 m
Logo der IAAF Juniorenweltmeisterschaften
0Gold0 Bydgoszcz 2016 4,55 m
Logo der EAA Junioreneuropameisterschaften
0Gold0 Eskilstuna 2015 4,35 m
Olympische Ringe Olympische Jugendspiele
0Gold0 Nanjing 2014 4,36 m
letzte Änderung: 3. Juli 2017

Angelica Moser (* 9. Oktober 1997 in Plano) ist eine Schweizer Stabhochspringerin. Sie hält die Schweizer Juniorenrekorde indoor und outdoor, sowie die Allzeitbestleistungen der U23-[1], U20-, U18-, U16- und U14-Kategorien.

KarriereBearbeiten

2013 feierte Angelica Moser ihren ersten internationalen Erfolg. Beim European Youth Olympic Festival holte sie mit 4,07 m Gold. 2014 siegte sie mit 4,36 m bei den Olympischen Jugendspielen in Nanjing.[2] Ende 2014 gab sie ihren Wechsel vom LV Winterthur zum LC Zürich bekannt, wo ihr Hochsprungtrainer Herbert Czingon engagiert wurde.[3]

2015 schied Moser bei den Halleneuropameisterschaften in Prag in der Qualifikation aus. Einem Sieg bei den Junioreneuropameisterschaften in Eskilstuna folgte ein Vorrundenaus bei den Weltmeisterschaften in Peking.

2016 erreichte sie in Dornbirn mit 4,50 m die geforderte Mindesthöhe für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro. Bei den Europameisterschaften 2016 in Amsterdam erreichte sie das Finale und belegte den 7. Schlussrang. Bei den Juniorenweltmeisterschaften in Bydgoszcz gewann sie die Goldmedaille. Sie ist damit nach Anita Weyermann erst die zweite Schweizer Juniorenweltmeisterin.[4] Bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro schaffte sie die Qualifikation für den Finalumgang hingegen nicht. Sie verpasste dabei auch, den 22. Platz, den ihr Vater 1988 als Zehnkämpfer erreicht hatte, zu übertreffen.

2017 erzielte sie im Finale bei den Halleneuropameisterschaften in Belgrad den elften Platz mit übersprungenen 4,40 m.[5] Bei den U23-Europameisterschaften im polnischen Bydgoszcz gewann sie die Goldmedaille mit übersprungenen 4,55 m und setzte sich damit klar gegen Maryna Kylypko aus der Ukraine durch.[6] Bei den Weltmeisterschaften in London schied sie mit 4,50 m in der Qualifikation aus.

2018 musste sie wegen einer Fussverletzung mehrere Monate pausieren. Danach wurde sie Schweizer Meisterin, schied jedoch bei den Europameisterschaften in Berlin bereits in der Qualifikation aus.

2019 verpasste sie bei den Europameisterschaften nur ganz knapp – wegen eines Fehlversuchs mehr – die Bronzemedaille. Sie wurde wie zwei Jahre zuvor U23-Europameisterin und konnte sich anschliessend bei den Weltmeisterschaften in Doha erstmals bei einer WM für den Final qualifizieren. Dort übersprang sie die Einsteigshöhe von 4,50 m, scheiterte dann aber an der Höhe von 4,70, die über ihrer persönlichen Bestleistung lag. Sie belegte am Schluss den 13. Rang.

Abschneiden bei grossen WettkämpfenBearbeiten

Jahr Wettbewerb Austragungsort Rang Besthöhe
2013 Europäisches Olympisches Jugendfestival Niederlande  Utrecht 1. 4,07 m
2014 Olympische Jugendspiele China Volksrepublik  Nanjing 1. 4,36 m
2015 Halleneuropameisterschaften Tschechien  Prag 21. (Q) 4,10 m
Junioreneuropameisterschaften Schweden  Eskilstuna 1. 4,35 m
Weltmeisterschaften China Volksrepublik  Peking 25. (Q) 4,15 m
2016 Europameisterschaften Niederlande  Amsterdam 7. 4,45 m
Juniorenweltmeisterschaften Polen  Bydgoszcz 1. 4,55 m
Olympische Spiele Brasilien  Rio de Janeiro 23. (Q) 4,45 m
2017 Halleneuropameisterschaften Serbien  Belgrad 11. 4,40 m
U23-Europameisterschaften Polen  Bydgoszcz 1. 4,55 m
Weltmeisterschaften Vereinigtes Konigreich  London 13. (Q) 4,50 m
2018 Europameisterschaften Deutschland  Berlin (Q) 4,20 m
2019 Halleneuropameisterschaften Schottland  Glasgow 4. 4,65 m
U23-Europameisterschaften Schweden  Gävle 1. 4,56 m
Weltmeisterschaften Katar  Doha 13. 4,50 m

Q=Rangierung in der Qualifikation

Persönliche BestleistungenBearbeiten

  • Stabhochsprung:
    • Outdoor: 4,61 m, 22. Juli 2017, Zürich
    • Halle: 4,65 m, 3. März 2019, Glasgow

WeblinksBearbeiten

FussnotenBearbeiten

  1. Angelica Mosers «Witzrekord». In: landbote.ch/. (landbote.ch [abgerufen am 23. Februar 2017]).
  2. IAAF: Swiss vaulter Moser is a natural-born champion. 27. August 2014
  3. Angelica Moser wechselt den Verein und startet neu für den LC Zürich. LV Winterthur, 7. November 2014, abgerufen am 15. Januar 2018.
  4. ste/sda: Moser holt Gold an der U20-WM. In: Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). 21. Juli 2016, abgerufen am 23. Juli 2016.
  5. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.european-athletics.org
  6. http://www.european-athletics.org/competitions/european-athletics-u23-championships/history/year=2017/results/index.html