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400-Meter-Hürdenlauf

Olympische Disziplin in der Leichtathletik
Ein Damenrennen über 400 Meter Hürden. Die Läuferinnen befinden sich auf der Gegengeraden

Der 400-Meter-Hürdenlauf ist eine olympische Leichtathletikdisziplin, bei der eine Stadionrunde zu laufen ist, auf der in gleichmäßigen Abständen zehn Hürden aufgestellt sind. Jeder Sportler läuft während der gesamten Runde in seiner eigenen Bahn. Der Start erfolgt im Tiefstart von Startblöcken und zum Ausgleich der Kurvenlänge versetzt. Die Hürden sind so aufgestellt, dass sie beim Anstoßen nach vorn umfallen können, was für die Läufer nicht als Fehler gewertet wird.

Die besten Männer erzielen im 400-Meter-Hürdenlauf Zeiten um 47 Sekunden (Weltrekord: 46,78 s), das entspricht 8,51 m/s oder 30,63 km/h. Die besten Frauen erreichen ca. 53 Sekunden (Weltrekord: 52,34 Sekunden), das entspricht 7,54 m/s oder 27,16 km/h. Im Vergleich zum 400-Meter-Lauf benötigen 400-Meter-Hürdenläufer bei den Männern etwa vier Sekunden länger für die Stadionrunde, bei den Frauen etwa fünf Sekunden.

Bei den Olympischen Spielen steht der 400-Meter-Hürdenlauf seit 1900 für Männer und seit 1984 für Frauen im Programm.

GeschichteBearbeiten

Die ersten Aufzeichnungen des 400-Meter-Hürdenlaufs stammen aus dem Jahre 1860. Im englischen Oxford wird von einem Wettbewerb berichtet, der einen Wettlauf über 440 Yards darstellte. Auf diesen 440 Yard, umgerechnet ca. 402 Meter, mussten zwölf massive, über einen Meter hohe, Holz-„Hürden“ überwunden werden, die in gleichmäßigen Abständen auf der Laufstrecke verteilt waren.

Um die Verletzungsgefahr zu mindern, wurden ab 1895 leichtere Konstruktionen eingeführt, die sich umstoßen ließen. Bis 1935 wurden jedoch alle Läufer disqualifiziert, die mehr als drei Hürden umstießen. Rekorde wurden nur anerkannt, wenn alle Hürden stehenblieben.

Im Jahre 1900 wurde die Distanz olympisch. Um den Wettbewerb unter jeweils gleichen Bedingungen durchführen zu können, wurde die Streckenlänge auf 400 Meter, also eine Stadionrunde, genormt und die Anzahl der Hürden auf zehn reduziert. Die offizielle Hürdenhöhe ist seitdem auf 91,44 Zentimeter (3 Fuß) bei den Männern und seit 1974 auf 76,20 Zentimeter (2 Fuß, 6 Zoll) bei den Frauen festgelegt. Die Hürden sind in einem Abstand von 35 Metern aufgestellt, wobei der Anlauf zur ersten Hürde 45 Meter und der Auslauf von der letzten Hürde bis ins Ziel 40 Meter beträgt.

Das erste dokumentierte 400-Meter-Frauenrennen mit Hürden fand 1971 statt.

Der Leichtathletikweltverband (IAAF) führte den Wettbewerb 1974 offiziell als Disziplin ein, wobei es noch bis 1983 dauerte, bis die Strecke zum ersten Mal bei Weltmeisterschaften mit auf dem Zeitplan stand und die erste Weltmeisterin über die 400 Meter Hürden ermittelt wurde.

MeilensteineBearbeiten

  • Männer
    • Erster offiziell von der IAAF anerkannter Weltrekord: 55,0 s, Vereinigte Staaten 46  Charles Bacon, 1908
    • Erster unter 54 Sekunden: 53,8 s, Schweden  Sten Pettersson, 1925
    • Erster unter 53 Sekunden: 52,6 s, Vereinigte Staaten 48  John Gibson, 1927
    • Erster unter 52 Sekunden: 51,7 s, Irland 1922  Bob Tisdall, 1932
    • Erster unter 51 Sekunden: 50,6 s, Vereinigte Staaten 48  Glenn Hardin, 1934
    • Erster unter 50 Sekunden: 49,5 s, Vereinigte Staaten 48  Glenn Davis, 1956
    • Erster unter 49 Sekunden: 48,8 s, Vereinigte Staaten  Geoff Vanderstock, 1968
    • Erster unter 48 Sekunden: 47,82 s, Uganda  John Akii-Bua, 1972
    • Erster unter 47 Sekunden: 46,78 s, Vereinigte Staaten  Kevin Young, 1992

Erfolgreichste SportlerBearbeiten

Der erstaunlichste Aufsteiger ist Glenn Davis, der im April 1956 mit mageren 54,4 s sein erstes 400-Meter-Hürdenrennen lief. Zwei Monate später holte er mit 49,5 s den Weltrekord. Im selben Jahr wurde er Olympiasieger, und er schaffte als erster die Wiederholung des Titels (1960).

Geschichte über diese Disziplin bei den Männern schrieb der Amerikaner Edwin Moses. Zwischen 1977 und 1987 gewann er 122 Rennen in Folge und zwei Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen 1976 und 1984. Der Boykott der USA bei den Spielen 1980 verhinderte seinen Gold-Hattrick. Trotzdem gilt seine Karriere als einzigartig. Er war durchgehend Weltrekordhalter von den Olympischen Spielen 1976 an bis zum Jahre 1992. Am 6. August 1992 musste er seinen Weltrekord von 47,02 s dann an Kevin Young abgeben, der die 400-Meter-Hürden-Distanz in 46,78 s absolvierte.

Schnellster Deutscher über 400 Meter Hürden ist Harald Schmid, der mit 47,48 s Platz 16 der ewigen Weltbestenliste hält. Deutschlands einziger Olympiasieger über die Disziplin wurde 1980 Volker Beck, der vom erwähnten Boykott der USA und anderer Staaten (u. a. BRD) profitierte und die Goldmedaille aus Moskau mit in die DDR nehmen konnte.

StatistikBearbeiten

Medaillengewinner der Olympischen SpieleBearbeiten

MännerBearbeiten

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1900 Vereinigte Staaten 45  Walter Tewksbury Frankreich  Henri Tauzin Kanada 1868  George Orton
1904 Vereinigte Staaten 45  Harry Hillman Vereinigte Staaten 45  Frank Waller Vereinigte Staaten 45  George Poage
1908 Vereinigte Staaten 46  Charles Bacon Vereinigte Staaten 46  Harry Hillman Vereinigtes Konigreich  Jimmy Tremeer
1920 Vereinigte Staaten 48  Frank Loomis Vereinigte Staaten 48  John Norton Vereinigte Staaten 48  August Desch
1924 Vereinigte Staaten 48  Morgan Taylor Finnland  Erik Wilén Vereinigte Staaten 48  Ivan Riley
1928 Vereinigtes Konigreich  David Burghley Vereinigte Staaten 48  Frank Cuhel Vereinigte Staaten 48  Morgan Taylor
1932 Irland 1922  Bob Tisdall Vereinigte Staaten 48  Glenn Hardin Vereinigte Staaten 48  Morgan Taylor
1936 Vereinigte Staaten 48  Glenn Hardin Kanada 1921  John Loaring Philippinen 1919  Miguel White
1948 Vereinigte Staaten 48  Roy Cochran Ceylon  Duncan White Schweden  Rune Larsson
1952 Vereinigte Staaten 48  Charles Moore Sowjetunion 1923  Juri Litujew Neuseeland  John Holland
1956 Vereinigte Staaten 48  Glenn Davis Vereinigte Staaten 48  Eddie Southern Vereinigte Staaten 48  Josh Culbreath
1960 Vereinigte Staaten  Glenn Davis Vereinigte Staaten  Clifton Cushman Vereinigte Staaten  Dick Howard
1964 Vereinigte Staaten  Rex Cawley Vereinigtes Konigreich  John Cooper Italien  Salvatore Morale
1968 Vereinigtes Konigreich  David Hemery Deutschland BR  Gerhard Hennige Vereinigtes Konigreich  John Sherwood
1972 Uganda  John Akii-Bua Vereinigte Staaten  Ralph Mann Vereinigtes Konigreich  David Hemery
1976 Vereinigte Staaten  Edwin Moses Vereinigte Staaten  Michael Shine Sowjetunion 1955  Jewgeni Gawrilenko
1980 Deutschland Demokratische Republik 1949  Volker Beck Sowjetunion 1955  Wassyl Archypenko Vereinigtes Konigreich  Gary Oakes
1984 Vereinigte Staaten  Edwin Moses Vereinigte Staaten  Danny Harris Deutschland BR  Harald Schmid
1988 Vereinigte Staaten  André Phillips Senegal  Amadou Dia Ba Vereinigte Staaten  Edwin Moses
1992 Vereinigte Staaten  Kevin Young Jamaika  Winthrop Graham Vereinigtes Konigreich  Kriss Akabusi
1996 Vereinigte Staaten  Derrick Adkins Sambia  Samuel Matete Vereinigte Staaten  Calvin Davis
2000 Vereinigte Staaten  Angelo Taylor Saudi-Arabien  Hadi Soua’an Al-Somaily Sudafrika  Llewellyn Herbert
2004 Dominikanische Republik  Félix Sánchez Jamaika  Danny McFarlane Frankreich  Naman Keita
2008 Vereinigte Staaten  Angelo Taylor Vereinigte Staaten  Kerron Clement Vereinigte Staaten  Bershawn Jackson
2012 Dominikanische Republik  Félix Sánchez Vereinigte Staaten  Michael Tinsley Puerto Rico  Javier Culson
2016 Vereinigte Staaten  Kerron Clement Kenia  Boniface Mucheru Tumuti Turkei  Yasmani Copello

FrauenBearbeiten

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1984 Marokko  Nawal El Moutawakel Vereinigte Staaten  Judi Brown Rumänien 1965  Cristieana Cojocaru
1988 Australien  Debbie Flintoff-King Sowjetunion  Tazjana Ljadouskaja Deutschland Demokratische Republik 1949  Ellen Fiedler
1992 Vereinigtes Konigreich  Sally Gunnell Vereinigte Staaten  Sandra Farmer-Patrick Vereinigte Staaten  Janeene Vickers
1996 Jamaika  Deon Hemmings Vereinigte Staaten  Kim Batten Vereinigte Staaten  Tonja Buford-Bailey
2000 Russland  Irina Priwalowa Jamaika  Deon Hemmings Marokko  Nezha Bidouane
2004 Griechenland  Fani Chalkia Rumänien  Ionela Târlea-Manolache Ukraine  Tetjana Tereschtschuk-Antipowa
2008 Jamaika  Melaine Walker Vereinigte Staaten  Sheena Tosta Vereinigtes Konigreich  Tasha Danvers
2012 Russland  Natalja Antjuch Vereinigte Staaten  Lashinda Demus Tschechien  Zuzana Hejnová
2016 Vereinigte Staaten  Dalilah Muhammad Danemark  Sara Slott Petersen Vereinigte Staaten  Ashley Spencer

Medaillengewinner der WeltmeisterschaftenBearbeiten

MännerBearbeiten

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1983 Vereinigte Staaten  Edwin Moses Deutschland BR  Harald Schmid Sowjetunion  Alexander Charlow
1987 Vereinigte Staaten  Edwin Moses Vereinigte Staaten  Danny Harris Deutschland BR  Harald Schmid
1991 Sambia  Samuel Matete Jamaika  Winthrop Graham Vereinigtes Konigreich  Kriss Akabusi
1993 Vereinigte Staaten  Kevin Young Sambia  Samuel Matete Jamaika  Winthrop Graham
1995 Vereinigte Staaten  Derrick Adkins Sambia  Samuel Matete Frankreich  Stéphane Diagana
1997 Frankreich  Stéphane Diagana Sudafrika  Llewellyn Herbert Vereinigte Staaten  Bryan Bronson
1999 Italien  Fabrizio Mori Frankreich  Stéphane Diagana Schweiz  Marcel Schelbert
2001 Dominikanische Republik  Félix Sánchez Italien  Fabrizio Mori Japan  Dai Tamesue
2003 Dominikanische Republik  Félix Sánchez Vereinigte Staaten  Joey Woody Griechenland  Periklis Iakovakis
2005 Vereinigte Staaten  Bershawn Jackson Vereinigte Staaten  James Carter Japan  Dai Tamesue
2007 Vereinigte Staaten  Kerron Clement Dominikanische Republik  Félix Sánchez Polen  Marek Plawgo
2009 Vereinigte Staaten  Kerron Clement Puerto Rico  Javier Culson Vereinigte Staaten  Bershawn Jackson
2011 Vereinigtes Konigreich  David Greene Puerto Rico  Javier Culson Sudafrika  Louis van Zyl
2013 Trinidad und Tobago  Jehue Gordon Vereinigte Staaten  Michael Tinsley Serbien  Emir Bekrić
2015 Kenia  Nicholas Bett Russland  Denis Kudrjawzew Bahamas  Jeffery Gibson
2017 Norwegen  Karsten Warholm Turkei  Yasmani Copello Vereinigte Staaten  Kerron Clement

FrauenBearbeiten

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1980 Deutschland Demokratische Republik 1949  Bärbel Broschat Deutschland Demokratische Republik 1949  Ellen Neumann Deutschland Demokratische Republik 1949  Petra Pfaff
1983 Sowjetunion  Jekaterina Fessenko-Grun Sowjetunion  Ana Ambrazienė Deutschland Demokratische Republik 1949  Ellen Fiedler
1987 Deutschland Demokratische Republik 1949  Sabine Busch Australien  Debbie Flintoff-King Deutschland Demokratische Republik 1949  Cornelia Ullrich
1991 Sowjetunion  Tazjana Ljadouskaja Vereinigtes Konigreich  Sally Gunnell Vereinigte Staaten  Janeene Vickers
1993 Vereinigtes Konigreich  Sally Gunnell Vereinigte Staaten  Sandra Farmer-Patrick Russland  Margarita Ponomarjowa
1995 Vereinigte Staaten  Kim Batten Vereinigte Staaten  Tonja Buford-Bailey Jamaika  Deon Hemmings
1997 Marokko  Nezha Bidouane Jamaika  Deon Hemmings Vereinigte Staaten  Kim Batten
1999 Kuba  Daimi Pernia Marokko  Nezha Bidouane Jamaika  Deon Hemmings
2001 Marokko  Nezha Bidouane Russland  Julija Nosowa Kuba  Daimi Pernia
2003 Australien  Jana Pittman Vereinigte Staaten  Sandra Glover Russland  Julija Petschonkina
2005 Russland  Julija Petschonkina Vereinigte Staaten  Lashinda Demus Vereinigte Staaten  Sandra Glover
2007 Australien  Jana Rawlinson Russland  Julija Petschonkina Polen  Anna Jesień
2009 Jamaika  Melaine Walker Vereinigte Staaten  Lashinda Demus Vereinigte Staaten  Josanne Lucas
2011 Vereinigte Staaten  Lashinda Demus Jamaika  Melaine Walker Russland  Natalja Nikolajewna Antjuch
2013 Tschechien  Zuzana Hejnová Vereinigte Staaten  Dalilah Muhammad Vereinigte Staaten  Lashinda Demus
2015 Tschechien  Zuzana Hejnová Vereinigte Staaten  Shamier Little Vereinigte Staaten  Cassandra Tate
2017 Vereinigte Staaten  Kori Carter Vereinigte Staaten  Dalilah Muhammad Jamaika  Ristananna Tracey

Siehe auchBearbeiten

WeltrekordentwicklungBearbeiten

MännerBearbeiten

Anmerkungen:
In Klammern: Elektronisch gestoppte Zeit, der Weltrekord wurde aber mit der handgestoppten Zeit registriert.
y: 440-Yards-Weltrekord (402,34 m), hier genannt, da besser als die 400-Meter-Leistung

Zeit (s) Name Datum Ort
55,0 Vereinigte Staaten 46  Charles Bacon 22. Juli 1908 London
54 2/5 y Vereinigte Staaten 48  John Norton 26. Juni 1920 Pasadena
54,0 Vereinigte Staaten 48  Frank Loomis 16. August 1920 Antwerpen
53,8 Schweden  Sten Pettersson 4. Oktober 1925 Paris
52 2/5 Vereinigte Staaten 48  John Gibson 2. Juli 1927 Lincoln
52,0 Vereinigte Staaten 48  Morgan Taylor 4. Juli 1928 Philadelphia
52,0 Vereinigte Staaten 48  Glenn Hardin 1. August 1932 Los Angeles
51,8 Vereinigte Staaten 48  Glenn Hardin 30. Juni 1934 Milwaukee
50,6 Vereinigte Staaten 48  Glenn Hardin 26. Juli 1934 Stockholm
50,4 Sowjetunion 1923  Juri Litujew 20. September 1953 Budapest
49,5 Vereinigte Staaten 48  Glenn Davis 29. Juni 1956 Los Angeles
49,2 Vereinigte Staaten 48  Glenn Davis 6. August 1958 Budapest
49,2 Italien  Salvatore Morale 14. September 1962 Belgrad
49,1 Vereinigte Staaten  Rex Cawley 13. September 1964 Los Angeles
48,8 (48,94) Vereinigte Staaten  Geoff Vanderstock 11. September 1968 Echo Summit
48,1 (48,12) Vereinigtes Konigreich  David Hemery 15. Oktober 1968 Mexiko-Stadt
47,8/47,82 Uganda  John Akii-Bua 2. September 1972 München
47,64 Vereinigte Staaten  Edwin Moses 25. Juli 1976 Montreal
47,45 Vereinigte Staaten  Edwin Moses 11. Juni 1977 Westwood
47,13 Vereinigte Staaten  Edwin Moses 3. Juli 1980 Mailand
47,02 Vereinigte Staaten  Edwin Moses 31. August 1983 Koblenz
46,78 Vereinigte Staaten  Kevin Young 6. August 1992 Barcelona

FrauenBearbeiten

Zeit (s) Name Datum Ort
56,51 Polen  Krystyna Kacperczyk 13. Juli 1974 Augsburg
55,74 Sowjetunion 1955  Tatjana Storoschewa 26. Juni 1977 Karl-Marx-Stadt
55,63 Deutschland Demokratische Republik 1949  Karin Roßley 13. August 1977 Helsinki
55,44 Polen  Krystyna Kacperczyk 18. August 1978 Berlin
55,31 Sowjetunion 1955  Tatjana Selenzowa 19. August 1978 Podolsk
54,89 Sowjetunion 1955  Tatjana Selenzowa 2. September 1978 Prag
54,78 Sowjetunion 1955  Marina Makejewa 27. Juli 1979 Moskau
54,28 Deutschland Demokratische Republik 1949  Karin Roßley 17. Mai 1980 Jena
54,02 Sowjetunion  Ana Ambrazienė 11. Juni 1983 Moskau
53,58 Sowjetunion  Margarita Ponomarjowa 22. Juni 1984 Kiew
53,55 Deutschland Demokratische Republik 1949  Sabine Busch 22. September 1985 Berlin
53,32 Sowjetunion  Marina Stepanowa 30. August 1986 Stuttgart
52,94 Sowjetunion  Marina Stepanowa 17. September 1986 Taschkent
52,74 Vereinigtes Konigreich  Sally Gunnell 19. August 1993 Stuttgart
52,61 Vereinigte Staaten  Kim Batten 11. August 1995 Göteborg
52,34 Russland  Julija Petschonkina 8. August 2003 Tula
52,20 Vereinigte Staaten  Dalilah Muhammad 28. Juli 2019 Des Moines

WeltbestenlisteBearbeiten

MännerBearbeiten

Alle Läufer mit einer Zeit von 48,00 Sekunden oder schneller. A = Zeit unter Höhenbedingungen erzielt. Letzte Veränderung: 20. Juni 2017

  1. 46,78 s Vereinigte Staaten  Kevin Young, Barcelona, 6. August 1992
  2. 46,92 s Norwegen  Karsten Warholm, Zürich, 29. August 2019
  3. 46,98 s Katar  Abderrahman Samba, Paris, 30. Juni 2018
  4. 46,98 s Vereinigte Staaten  Rai Benjamin, Zürich, 29. August 2019
  5. 47,02 s Vereinigte Staaten  Edwin Moses, Koblenz, 31. August 1983
  6. 47,03 s Vereinigte Staaten  Bryan Bronson, New Orleans, 21. Juni 1998
  7. 47,10 s Sambia  Samuel Matete, Zürich, 7. August 1991
  8. 47,19 s Vereinigte Staaten  Andre Phillips, Seoul, 25. September 1988
  9. 47,23 s Senegal  Amadou Dia Ba, Seoul, 25. September 1988
  10. 47,24 s Vereinigte Staaten  Kerron Clement, Carson, 26. Juni 2005
  11. 47,25 s Dominikanische Republik  Félix Sánchez, Paris, 29. August 2003
  12. 47,25 s Vereinigte Staaten  Angelo Taylor, Peking, 18. August 2008
  13. 47,30 s Vereinigte Staaten  Bershawn Jackson, Helsinki, 9. August 2005
  14. 47,37 s Frankreich  Stéphane Diagana, Lausanne, 5. Juli 1995
  15. 47,38 s Vereinigte Staaten  Danny Harris, Lausanne, 10. Juli 1991
  16. 47,43 s Vereinigte Staaten  James Carter, Helsinki, 9. August 2005
  17. 47,48 s Deutschland BR  Harald Schmid, Athen, 8. September 1982 (Deutscher Rekord)
  18. 47,53 s Saudi-Arabien  Hadi Soua'an Al-Somaily, Sydney, 27. September 2000
  19. 47,54 s Vereinigte Staaten  Derrick Adkins, Lausanne, 5. Juli 1995
  20. 47,54 s Italien  Fabrizio Mori, Edmonton, 10. August 2001
  21. 47,54 s Jungferninseln Britische  Kyron McMaster, Paris, 30. Juni 2018
  22. 47,60 s Jamaika  Winthrop Graham, Zürich, 4. August 1993
  23. 47,63 s Vereinigte Staaten  Johnny Dutch, Des Moines, 26. Juni 2010
  24. 47,66 s A Sudafrika  L. J. van Zyl, Pretoria, 25. Februar 2011
  25. 47,67 s Vereinigte Staaten  Bennie Brazell, Sacramento, 11. Juni 2004
  26. 47,69 s Trinidad und Tobago  Jehue Gordon, Moskau, 15. August 2013
  27. 47,70 s Vereinigte Staaten  Michael Tinsley, Moskau, 15. August 2013
  28. 47,72 s Puerto Rico  Javier Culson, Ponce, 8. Mai 2010
  29. 47,75 s Vereinigte Staaten  David Patrick, Indianapolis, 17. Juli 1988
  30. 47,78 s Kenia  Boniface Mucheru Tumuti, Rio de Janeiro, 18. August 2016
  31. 47,79 s Kenia  Nicholas Bett, Peking, 25. August 2015
  32. 47,81 s Sudafrika  Llewellyn Herbert, Sydney, 27. September 2000
  33. 47,81 s Turkei  Yasmani Copello, Berlin, 9. August 2018
  34. 47,82 s Uganda  John Akii-Bua, München, 2. September 1972
  35. 47,82 s Vereinigtes Konigreich  Kriss Akabusi, Barcelona, 6. August 1992
  36. 47,82 s Griechenland  Periklis Iakovakis, Osaka, 6. Mai 2006
  37. 47,84 s Panama  Bayano Kamani, Helsinki, 7. August 2005
  38. 47,84 s Vereinigtes Konigreich  David Greene, Saint-Denis, 6. Juli 2012
  39. 47,89 s Japan  Dai Tamesue, Edmonton, 10. August 2001
  40. 47,91 s Vereinigte Staaten  Calvin Davis, Atlanta, 31. Juli 1996
  41. 47,92 s Sowjetunion  Aleksandr Wasiljew, Moskau, 17. August 1985
  42. 47,93 s Japan  Kenji Narisako, Osaka, 6. Mai 2006
  43. 47,93 s Vereinigte Staaten  Jeshua Anderson, Eugene, 26. Juni 2011
  44. 47,93 s Kuba  Omar Cisneros, Moskau, 13. August 2013
  45. 47,94 s Vereinigte Staaten  Eric Thomas, Rom, 30. Juni 2000
  46. 47,97 s Vereinigte Staaten  Maurice Mitchell, Zürich, 14. August 1996
  47. 47,97 s Vereinigte Staaten  Joey Woody, New Orleans, 21. Juni 1998
  48. 47,97 s Irland  Thomas Barr, Rio de Janeiro, 18. August 2016
  49. 47,98 s Schweden  Sven Nylander, Atlanta, 1. August 1996
  50. 48,00 s Jamaika  Danny McFarlane, Athen, 24. August 2004

FrauenBearbeiten

Alle Läuferinnen mit einer Zeit von 53,86 s oder schneller. A = Zeit wurde unter Höhenbedingungen erzielt.

Letzte Veränderung: 29. Juli 2019

  1. 52,20 s Vereinigte Staaten  Dalilah Muhammad, Des Moines, 28. Juli 2019
  2. 52,34 s Russland  Julija Petschonkina, Tula, 8. August 2003
  3. 52,42 s Jamaika  Melaine Walker, Berlin, 20. August 2009
  4. 52,47 s Vereinigte Staaten  Lashinda Demus, Daegu, 1. September 2011
  5. 52,61 s Vereinigte Staaten  Kim Batten, Göteborg, 11. August 1995
  6. 52,62 s Vereinigte Staaten  Tonja Buford-Bailey, Göteborg, 11. August 1995
  7. 52,70 s Russland  Natalja Antjuch, London, 8. August 2012
  8. 52,74 s Vereinigtes Konigreich  Sally Gunnell, Stuttgart, 19. August 1993
  9. 52,75 s Vereinigte Staaten  Shamier Little, Sacramento, 25. Juni 2017
  10. 52,75 s Vereinigte Staaten  Sydney McLaughlin, Knoxville, 13. Mai 2018
  11. 52,77 s Griechenland  Fani Chalkia, Athen, 22. August 2004
  12. 52,79 s Vereinigte Staaten  Sandra Farmer-Patrick, Stuttgart, 19. August 1993
  13. 52,79 s Jamaika  Kaliese Spencer, London, 5. August 2011
  14. 52,82 s Jamaika  Deon Hemmings, Atlanta, 31. Juli 1996
  15. 52,83 s Tschechien  Zuzana Hejnová, Moskau, 15. August 2013
  16. 52,89 s Kuba  Daimí Pernía, Sevilla, 25. August 1999
  17. 52,90 s Marokko  Nezha Bidouane, Sevilla, 25. August 1999
  18. 52,94 s Sowjetunion  Marina Stepanowa, Taschkent, 17. September 1986
  19. 52,95 s Vereinigte Staaten  Sheena Tosta, Sacramento, 11. Juli 2004
  20. 52,96 s Vereinigte Staaten  Kori Carter, Sacramento, 25. Juni 2017
  21. 53,02 s Russland  Irina Priwalowa, Sydney, 27. September 2000
  22. 53,11 s Sowjetunion  Tazzjana Ljadouskaja, Tokio, 29. August 1991
  23. 53,11 s Vereinigte Staaten  Ashley Spencer, Sacramento, 25. Juni 2017
  24. 53,14 s Vereinigte Staaten  Georganne Moline, Sacramento, 25. Juni 2017
  25. 53,17 s Australien  Debbie Flintoff-King, Seoul, 28. September 1988
  26. 53,20 s Trinidad und Tobago  Josanne Lucas, Berlin, 20. August 2009
  27. 53,21 s Frankreich  Marie-José Perec, Zürich, 16. August 1995
  28. 53,22 s Australien  Jana Rawlinson, Paris, Saint-Denis, 28. August 2003
  29. 53,24 s Deutschland Demokratische Republik 1949  Sabine Busch, Potsdam, 21. August 1987 (Deutscher Rekord)
  30. 53,25 s Rumänien  Ionela Târlea, Rom, 7. Juli 1999
  31. 53,28 s Vereinigte Staaten  Tiffany Williams, Indianapolis, 24. Juni 2007
  32. 53,32 s Vereinigte Staaten  Sandra Glover, Helsinki, 13. August 2005
  33. 53,36 s Barbados  Andrea Blackett, Sevilla, 25. August 1999
  34. 53,36 s Vereinigte Staaten  Brenda Taylor, Sacramento, 11. Juli 2004
  35. 53,37 s Ukraine  Tetjana Tereschtschuk-Antipowa, Athen, 22. August 2004
  36. 53,46 s Jamaika  Janieve Russell, Lausanne, 5. Juli 2018
  37. 53,47 s Vereinigte Staaten  Janeene Vickers, Tokio, 29. August 1991
  38. 53,48 s Russland  Margarita Chromowa-Ponomarjowa, Stuttgart, 19. August 1993
  39. 53,55 s Danemark  Sara Slott Petersen, Rio de Janeiro, 18. August 2016
  40. 53,58 s Deutschland Demokratische Republik 1949  Cornelia Feuerbach-Ullrich, Potsdam, 21. August 1987
  41. 53,63 s Deutschland Demokratische Republik 1949  Ellen Neumann-Fiedler, Seoul, 28. September 1988
  42. 53,67 s Vereinigtes Konigreich  Perri Shakes-Drayton, London, 26. Juli 2013
  43. 53,68 s Bulgarien  Wanja Stambolowa, Rabat, 5. Juni 2011
  44. 53,72 s Russland  Jekaterina Bikert, Tula, 30. Juli 2004
  45. 53,74 s A Sudafrika 1961  Myrtle Simpson-Bothma, Johannesburg, 18. April 1986
  46. 53,74 s Jamaika  Ristananna Tracey, London, 10. August 2017
  47. 53,77 s Russland  Irina Dawydowa, Helsinki, 29. Juni 2012
  48. 53,84 s Vereinigtes Konigreich  Tasha Danvers, Peking, 20. August 2008
  49. 53,85 s Rumänien  Angela Moroșanu, Shanghai, 18. Mai 2013
  50. 53,86 s Polen  Anna Jesień, Osaka, 28. August 2007

Siehe auchBearbeiten

QuellenBearbeiten