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Małgorzata Hołub-Kowalik

Polnische Sprinterin
Małgorzata Hołub-Kowalik Leichtathletik

Małgorzata Hołub-Kowalik (2016)
Małgorzata Hołub-Kowalik (v.) in Portland 2016

Nation PolenPolen Polen
Geburtstag 30. Oktober 1992 (26 Jahre)
Geburtsort Koszalin, Polen
Größe 168 cm
Gewicht 56 kg
Karriere
Disziplin 400-Meter-Lauf
Bestleistung 51,18 s
Verein KL Bałtyk Koszalin
Trainer Zbigniew Maksymiuk
Status aktiv
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Hallenweltmeisterschaften 0 × Gold 2 × Silber 0 × Bronze
Europameisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Halleneuropameisterschaften 2 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Sommer-Universiade 2 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
U23-Europameisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Junioreneuropameisterschaften 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Logo der IAAF Weltmeisterschaften
0Bronze0 London 2017 4 × 400 m
Logo der IAAF Hallenweltmeisterschaften
0Silber0 Portland 2016 4 × 400 m
0Silber0 Birmingham 2018 4 × 400 m
Logo der EAA Europameisterschaften
0Gold0 Berlin 2018 4 × 400 m
Logo der EAA Halleneuropameisterschaften
0Bronze0 Prag 2015 4 × 400 m
0Gold0 Belgrad 2017 4 × 400 m
0Gold0 Glasgow 2019 4 × 400 m
Logo der FISU Universiade
0Gold0 Gwangju 2015 4 × 400 m
0Silber0 Gwangju 2015 400 m
0Gold0 Taipeh 2017 400 m
0Gold0 Taipeh 2017 4 × 400 m
Logo der EAA U23-Europameisterschaften
0Gold0 Tampere 2013 4 × 400 m
Logo der EAA Junioreneuropameisterschaften
0Silber0 Tallinn 2011 4 × 400 m
letzte Änderung: 4. März 2019

Małgorzata Hołub-Kowalik (Aussprache mawɡɔˈʐata ˈxɔwup; * 30. Oktober 1992 in Koszalin als Małgorzata Hołub) ist eine polnische Sprinterin, die sich auf den 400-Meter-Lauf spezialisiert hat.

Inhaltsverzeichnis

Sportliche LaufbahnBearbeiten

Erste internationale Erfahrungen sammelte Małgorzata Hołub bei den Juniorenweltmeisterschaften 2010 im kanadischen Moncton, bei denen sie mit der polnischen 4-mal-400-Meter-Staffel in 3:42,70 min den achten Platz im Finale belegte. Ihr größter Erfolg im Juniorenbereich war der Gewinn der Silbermedaille bei den Junioreneuropameisterschaften 2011 in Tallinn, die sie gemeinsam mit Patrycja Wyciszkiewicz, Magdalena Gorzkowska und Justyna Święty gewann.[1] 2013 belegte Hołub bei den U23-Europameisterschaften in Tampere in persönlicher Bestzeit von 52,28 s den vierten Platz im 400-Meter-Lauf. Noch erfolgreicher war die polnische Staffel. Magdalena Gorzkowska, Małgorzata Hołub, Agnieszka Karczmarczyk und Justyna Święty wurden U23-Europameisterinnen vor Rumänien und Frankreich.[2] Bei den Weltmeisterschaften der Aktiven im selben Jahr in Moskau kam die Staffel nicht in den Endlauf.

Das Jahr 2014 begann mit den Hallenweltmeisterschaften in ihrem Heimatland in Sopot. Hier schied sie mit 53,07 s in der ersten Runde über 400 Meter aus. Mit der Staffel kam sie mit Ewelina Ptak, Patrycja Wyciszkiewicz und Justyna Święty auf den fünften Platz. Anschließend nahm sie mit der Staffel an den World Relays auf den Bahamas teil, bei denen sie in 3:27,37 min ebenfalls Fünfte wurden. Auch bei den Europameisterschaften in Zürich wurden die Polinnen (Małgorzata Hołub, Patrycja Wyciszkiewicz, Joanna Linkiewicz, Justyna Święty) Fünfte und im Einzelbewerb belegte sie mit 51,84 s im Finale Platz fünf.[3] 2015 gewann die Staffel in der Besetzung Joanna Linkiewicz, Małgorzata Hołub, Monika Szczęsna und Justyna Święty die Bronzemedaille bei den Halleneuropameisterschaften in Prag. Zudem schied sie im Einzelbewerb über 400 Meter mit 53,31 s in der Vorrunde aus.[4] Anschließend belegten sie bei den World Relays erneut den fünften Platz. Im Sommer gewann die gleiche Formation Gold bei der Sommer-Universiade in Gwangju und im Einzelbewerb gewann sie in 51,93 s die Silbermedaille hinter der Südafrikanerin Justine Palframan. Bei den Weltmeisterschaften in Peking erreichten die Polinnen allerdings nicht das Finale. Auch über 400 Meter schied sie mit neuer Bestleistung von 51,74 s in der ersten Runde aus.

 
Hallen-WM 2018 (links)

Erfolgreich begann auch das Jahr 2016. Bei den Hallenweltmeisterschaften in Portland wurden Ewelina Ptak, Małgorzata Hołub, Magdalena Gorzkowska und Justyna Święty hinter den Amerikanerinnen Vize-Weltmeisterinnen. Im Einzel schied sie mit 52,73 s im Halbfinale aus. Daraufhin qualifizierte sie sich erneut für die Europameisterschaften in Amsterdam, bei denen sie mit 51,89 s den fünften Platz über 400 Meter belegte sowie mit der polnischen Stafette als Vierte in 3:27,60 min den Gewinn einer Medaille verpasste.[5] Daran anschließend erfolgte die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro, bei denen sie das Halbfinale über 400 Meter erreichte und dort mit 51,93 s ausschied. Mit der Staffel gelangte sie in das Finale und belegte dort in 3:27,28 min den siebten Endrang. Bei den Halleneuropameisterschaften 2017 in Belgrad belegte Hołub in 54,29 s den sechsten Platz über 400 Meter und gewann die Goldmedaille mit der polnischen Staffel in 3:29,94 min vor dem Vereinigten Königreich und der Ukraine.[6] Bei den World Relays gewann die polnische Mannschaft erstmals die Silbermedaille. Sie qualifizierte sich auch für die Weltmeisterschaften in London und schied dort im Einzelbewerb mit 52,26 s bereits in der Vorrunde aus. Mit der polnischen Stafette gewann sie hinter den Staffeln aus den USA und dem Vereinigten Königreich in 3:25,41 min die Bronzemedaille. Zwei Wochen später gewann sie bei den Weltstudentenspielen in Taipeh mit 3:26,75 min erneut die Goldmedaille mit der polnischen Mannschaft. Sie siegte auch im Einzelbewerb über 400 Meter in 51,76 s.

2018 erfolgte die Teilnahme an den Hallenweltmeisterschaften in Birmingham, bei denen sie mit der polnischen Staffel in 3:26,09 min die Silbermedaille hinter der US-amerikanischen Mannschaft gewann. Bei den Europameisterschaften in Berlin Anfang August schied Hołub-Kowalik mit 51,4 s im Halbfinale aus. Mit der polnischen 4-mal-400-Meter-Staffel gewnn sie als Startläuferin in der Besetzung Hołub-Kovalik, Baumgart-Witan, Wyciszkiewicz und Święty-Ersetic in 3:26,59 min die Goldmedaille vor Frankreich und dem Vereinigten Königreich.[7]

2014 und 2018 wurde Hołub-Kowalik polnische Meisterin im 400-Meter-Lauf. Sie ist Studentin an der Technischen Universität in Koszalin. Nach ihrer Hochzeit 2017 startet sie seit 2018 unter dem Doppelnamen Hołub-Kowalik.

Persönliche BestzeitenBearbeiten

  • 400 Meter: 51,18 s, 21. Juli 2018 in Lublin
    • 400 Meter (Halle): 52,57 s, 18. Februar 2018 in Toruń

WeblinksBearbeiten

  Commons: Małgorzata Hołub – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ergebnisliste der U20-Europameisterschaften in Tallinn 2011
  2. Ergebnisliste der U23-Europameisterschaften in Tampere 2013
  3. Ergebnisliste der Europameisterschaften in Zürich 2014
  4. Ergebnisliste der Halleneuropameisterschaften in Prag 2015@1@2Vorlage:Toter Link/www.european-athletics.org (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  5. Ergebnisliste der Europameisterschaften in Amsterdam 2016
  6. Ergebnisliste der Halleneuropameisterschaften in Belgrad 2017@1@2Vorlage:Toter Link/www.european-athletics.org (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  7. Ergebnisliste der Europameisterschaften in Berlin 2018