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Floria Gueï Leichtathletik

Floria Gueï Amsterdam 2016.jpg
Floria Gueï bei den Europameisterschaften 2016

Nation FrankreichFrankreich Frankreich
Geburtstag 2. Mai 1990 (29 Jahre)
Geburtsort NantesFrankreich
Größe 166 cm
Gewicht 52 kg
Karriere
Disziplin 400-Meter-Lauf
Bestleistung 50,84 s
Verein Entente Sud Lyonnais
Trainer Djamel Boudebibah
Nationalkader seit 2010
Status aktiv
Medaillenspiegel
Europameisterschaften 1 × Gold 4 × Silber 0 × Bronze
Halleneuropameisterschaften 2 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
U23-Europameisterschaften 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Logo der EAA Europameisterschaften
0Silber0 Helsinki 2012 4 × 400 m
0Gold0 Zürich 2014 4 × 400 m
0Silber0 Amsterdam 2016 400 m
0Silber0 Amsterdam 2016 4 × 400 m
0Silber0 Berlin 2018 4 × 400 m
Logo der EAA Halleneuropameisterschaften
0Bronze0 Paris 2011 4 × 400 m
0Gold0 Prag 2015 4 × 400 m
0Gold0 Belgrad 2017 400 m
Logo der EAA U23-Europameisterschaften
0Bronze0 Ostrava 2011 4 × 400 m
letzte Änderung: 14. August 2018

Floria Gueï (* 2. Mai 1990 in Nantes) ist eine französische Leichtathletin, die sich auf den 400-Meter-Lauf spezialisiert hat. Ihre größten Erfolge erzielte sie mit der französischen 4-mal-400-Meter-Staffel.

Inhaltsverzeichnis

Sportliche LaufbahnBearbeiten

Nach Erfolgen im Jugend- und Juniorenbereich war sie bei den Europameisterschaften 2010 in Barcelona zum ersten Mal Mitglied der französischen 4-mal-400-Meter-Staffel, wurde aber nicht im Finale eingesetzt. Bei den Halleneuropameisterschaften in Paris gewann sie gemeinsam mit Muriel Hurtis, Laetitia Denis und Marie Gayot die Bronzemedaille. Im selben Jahr erreichte sie bei den U23-Europameisterschaften in Ostrava zusammen mit Clemence Sorgnard, Elea Mariama Diarra und Marie Gayot ebenfalls den dritten Rang.

Bei den Europameisterschaften 2012 gewann sie mit Phara Anacharsis, Lénora Guion Firmin und Marie Gayot die Silbermedaille und bei den Olympischen Spielen in London wurde die französische Staffel in der Aufstellung Phara Anacharsis, Muriel Hurtis, Marie Gayot und Floria Gueï Sechste. Bei den Weltmeisterschaften in Moskau (Lénora Guion-Firmin, Muriel Hurtis und Marie Gayot) belegte sie den vierten Platz. Auch bei den IAAF World Relays 2014 in Nassau wurde Gueï mit Lenora Guion-Firmin, Agnès Raharolahy und Marie Gayot Vierte.

Ihr erster Titelgewinn bei einem internationalen Großereignis gelang Floria Gueï schließlich bei den Europameisterschaften 2014 in Zürich. Als Schlussläuferin führte sie die französische 4-mal-400-Meter-Staffel um Muriel Hurtis, Agnès Raharolahy und Marie Gayot zum Sieg, als sie auf den letzten 100 Metern noch die drei vor ihr liegenden Läuferinnen aus der Ukraine, Russland und Großbritannien überspurten konnte.[1]

Auch bei den Halleneuropameisterschaften 2015 in Prag konnte Gueï mit der französischen Staffel mit Elea Mariama Diarra, Agnes Raharolahy und Marie Gayot die Goldmedaille gewinnen. Bei den IAAF World Relays 2015 kam die Staffel mit Lénora Guion-Firmin, Marie Gayot, Elea Mariama Diarra und Gueï wie im Vorjahr auf den vierten Platz. Im Juli 2015 verbesserte Floria Gueï ihre Bestleistung erst auf 51,09 s und dann auf 50,90 s. Bei den Weltmeisterschaften 2015 in Peking steigerte sie sich auf 50,89 s und erreichte das Halbfinale. Mit der Staffel kam sie mit Estelle Perrossier, Marie Gayot und Agnès Raharolahy auf den siebten Platz.

Das Olympia-Jahr 2016 begann Gueï mit einer Verbesserung ihrer 200-m-Hallen-Bestzeit auf 23,23 s. Auch in der Freiluftsaison stellte sie mit 23,06 s eine neue 200-m-Bestzeit auf und im Juni 2016 steigerte sie ihre persönliche 400-m-Bestleistung beim Diamond-League-Meeting in Birmingham auf 50,84 s. Bei den Europameisterschaften 2016 in Amsterdam gewann sie die Silbermedaille im Einzelrennen und mit der französischen Staffel. Bei den Leichtathletik-Halleneuropameisterschaften 2017 verbesserte Gueï ihre persönliche Bestzeit und gewann die Goldmedaille über 400 Meter und belegte mit der französischen Staffel Rang fünf.[2]

BestzeitenBearbeiten

  • 200 m: 23,00 s, 1. Juni 2016 in Genf
    • 200 m (Halle): 23,23 s, 31. Januar 2016 in Lyon
  • 400 m: 50,84 s, 5. Juni 2016 in Birmingham
    • 400 m (Halle): 51,90 s, 4. März 2017 in Belgrad

WeblinksBearbeiten

  Commons: Floria Gueï – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. French runner stages epic comeback in final leg of 4x400 race usatoday.com 19. August 2014
  2. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 3. Dezember 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.european-athletics.org