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Léa Sprunger Leichtathletik

Léa Sprunger - Athletissima 2012.jpg
Léa Sprunger bei der Athletissima 2012

Nation SchweizSchweiz Schweiz
Geburtstag 5. März 1990 (29 Jahre)
Geburtsort NyonSchweiz
Größe 183 cm
Gewicht 69 kg
Karriere
Disziplin Hürdenlauf, Sprint
Verein COVA Nyon
Trainer Laurent Meuwly
Status aktiv
Medaillenspiegel
Europameisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Halleneuropameisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
U20-Europameisterschaften 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Logo der EAA Europameisterschaften
0Bronze0 Amsterdam 2016 400 m Hürden
0Gold0 Berlin 2018 400 m Hürden
Logo der EAA Halleneuropameisterschaften
0Gold0 Glasgow 2019 400 m
Logo der EAA Junioreneuropameisterschaften
0Bronze0 Novi Sad 2009 Siebenkampf
letzte Änderung: 2. März 2019

Léa Sprunger (* 5. März 1990 in Nyon) ist eine Schweizer Sprinterin und Hürdenläuferin und Inhaberin des Schweizer Rekords über 200 m und 400 m. 2018 wurde sie bei den Europameisterschaften in Berlin Siegerin über 400 Meter Hürden.

Inhaltsverzeichnis

Sportliche KarriereBearbeiten

Als Juniorin nahm sie noch als Siebenkämpferin an internationalen Wettkämpfen teil. Bei den Weltmeisterschaften 2011 in Daegu schied sie mit der Schweizer Mannschaft im Vorlauf der 4-mal-100-Meter-Staffel aus. 2012 erreichte sie bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Helsinki über 200 Meter den Halbfinal und kam mit der Schweizer 4-mal-100-Meter-Stafette auf den sechsten Platz. Bei den Olympischen Spielen in London schied sie über 200 Meter und in der 4-mal-100-Meter-Staffel in der ersten Runde aus.

2013 schied sie bei den Halleneuropameisterschaften in Göteborg über 400 Meter und bei den Weltmeisterschaften in Moskau mit der Schweizer 4-mal-100-Meter-Stafette im Vorlauf aus. Bei den Spielen der Frankophonie gewann sie über 200 Meter und in der 4-mal-100-Meter-Staffel jeweils Silber.

2014 kam bei den World Relays in Nassau die Schweizer 4-mal-200-Meter-Stafette in der Besetzung Mujinga Kambundji, Sprunger, Joëlle Golay und Fanette Humair auf den fünften Platz und stellte mit 1:31,75 min einen nationalen Rekord auf. In der 4-mal-100-Meter-Staffel schied Sprunger mit dem Schweizer Quartett im Vorlauf aus. Bei den Europameisterschaften in Zürich gelangte sie über 200 Meter in den Halbfinal und erreichte mit der Schweizer Mannschaft im Final der 4-mal-100-Meter-Staffel nicht das Ziel.

2015 scheiterte sie bei den Halleneuropameisterschaften in Prag über 400 Meter im Vorlauf und belegte bei den World Relays in Nassau mit der Schweizer 4-mal-100-Meter-Stafette den achten Platz. Bei den Weltmeisterschaften 2015 in Peking erreichte sie über 400 Meter Hürden den Halbfinal und schied im Vorlauf der 4-mal-100-Meter-Staffel aus. Bei den Europameisterschaften 2016 in Amsterdam gewann sie im 400-Meter-Hürdenlauf die Bronzemedaille. An den Schweizer Meisterschaften in Genf stellte sie am 17. Juli 2016 mit 22,38 s einen neuen Schweizer Rekord über 200 Meter auf.

2017 stellte Sprunger in der Hallensaison mehrere Weltjahresbestleistungen über 400 Meter auf und galt somit als Favoritin für die Leichtathletik-Halleneuropameisterschaften. Dort gelangte sie souverän in den Final, konnte dort ihr schnelles Anfangstempo jedoch nicht halten und belegte am Ende Rang fünf.[1] Ebenfalls Fünfte wurde sie im gleichen Jahr an den Weltmeisterschaften in London über 400 Meter Hürden mit einer Zeit von 54,59 s.

Am 10. August 2018 gewann sie an den Europameisterschaften in Berlin die Goldmedaille über 400 Meter Hürden in 54,33 s.

Ihre ältere Schwester Ellen Sprunger ist als Siebenkämpferin und Sprinterin erfolgreich.

EhrungenBearbeiten

  • 2017: "Leichtathletin des Jahres" in der Schweiz[2]

BestzeitenBearbeiten

(Stand: 2. März 2019)

Halle
  • 60 m: 7,32 s, St. Gallen, 16. Februar 2019
  • 200 m: 22,88 s, Magglingen, 18. Februar 2018 (Schweizer Rekord)
  • 400 m: 51,28 s, Toruń, 15. Februar 2018 (Schweizer Rekord)
Freiluft

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 4. März 2017 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.european-athletics.org
  2. Sprunger und Hussein geehrt. In: srf.ch. 18. November 2017, abgerufen am 19. November 2017.