400-Meter-Lauf

Olympische Disziplin in der Leichtathletik

Der 400-Meter-Lauf ist die längste Sprintdisziplin in der Leichtathletik und wird sowohl bei Freiluft- als auch bei Hallenwettkämpfen ausgetragen. Außerdem ist er die fünfte Teildisziplin des Zehnkampfes der Männer und wird auch als Staffelwettbewerb durchgeführt, siehe 4-mal-400-Meter-Staffel.

Bei Freiluftwettkämpfen legt jeder Läufer die gesamte Distanz in einer eigenen Bahn zurück, wobei diese nicht verlassen werden darf. Bei Hallenwettkämpfen wird nur bis nach der zweiten Kurve (etwa 150 m) in eigenen Bahnen zurückgelegt. Danach dürfen alle Läufer auf die Innenbahn einschneiden und diese bis zum Ziel nutzen. Bei Staffelwettkämpfen läuft nur der Startläufer komplett in einer eigenen Bahn. Der zweite Läufer darf auf der Gegengeraden auf die Innenbahn einschneiden.

Der Start erfolgt im Tiefstart von Startblöcken und zum Ausgleich der Kurvenlänge der verschiedenen Bahnen versetzt.

Die schnellsten Männer erreichen Zeiten um 43 Sekunden. Das entspricht einer Geschwindigkeit von 9,30 m/s oder 33,49 km/h.

Die schnellsten Frauen erreichen Zeiten um 48 Sekunden. Das entspricht einer Geschwindigkeit von 8,33 m/s oder 30,0 km/h.

Bei Olympischen Spielen laufen die Männer seit 1896 und die Frauen seit 1964 die 400-Meter-Strecke.

Geschichte Bearbeiten

Der 400-Meter-Lauf ist von der Viertelmeile (440 Yards = 402,34 m) abgeleitet – einer Strecke, die zu Beginn der modernen Leichtathletik Ende des 19. Jahrhunderts in den englischsprachigen Ländern üblich war. Der erste 400-Meter-Lauf in Deutschland wurde 1892 in Berlin ausgetragen.

Rekorde werden seit 1960 nur anerkannt, wenn auf einer 400-Meter-Bahn gelaufen wurde. Bis dahin wurden auch Rekorde auf 500- und 600-Meter-Bahnen registriert, die durch die kürzeren Kurvenstrecken Vorteile brachten. Frauenrekorde werden seit 1957 geführt.

Die erste 400-Meter-Bahn in Deutschland wurde am 28. August 1905 in Ricklingen bei Hannover eingeweiht, allerdings wegen ihrer ungünstigen Lage kaum genutzt.

Meilensteine Bearbeiten

Männer

  • Erster Läufer unter 50 Sekunden: 49,2 s, Vereinigte Staaten 38  Lon Myers, 1879
  • Erster offiziell von der IAAF anerkannter Weltrekord: 47,8 s, Vereinigte Staaten 45  Maxie Long, 1900
  • Erster Läufer unter 47 Sekunden: 46,4 s, Vereinigte Staaten 48  Ben Eastman, 1932
  • Erster Läufer unter 46 Sekunden: 45,9 s, Jamaika 1906  Herb McKenley, 1948
  • Erster Läufer unter 45 Sekunden: 44,9 s, Vereinigte Staaten  Otis Davis und Deutschland Mannschaft Gesamtdeutsch  Carl Kaufmann, 1960
  • Erster Läufer unter 44 Sekunden: 43,86 s, Vereinigte Staaten  Lee Evans, 1968

Frauen

  • Erste Läuferin unter 54 Sekunden: 53,9 s, Sowjetunion 1955  Marija Itkina, 1955
  • Erste Läuferin unter 53/52 Sekunden: 51,9 s, Korea Nord  Shin Kim Dan, 1962
  • Erste Läuferin unter 51/50 Sekunden: 49,9 s, Polen 1944  Irena Szewińska, 1974
  • Erste Läuferin unter 49 Sekunden: 48,94 s, Deutschland Demokratische Republik 1949  Marita Koch, 1978
  • Erste Läuferin unter 48 Sekunden: 47,99 s Tschechoslowakei  Jarmila Kratochvílová, 1983

Erfolgreichste Sportler Bearbeiten

International

Erfolgreichste Deutsche

  • Deutschland Demokratische Republik 1949  Marita Koch: Olympiasiegerin 1980, Inhaberin des gültigen Weltrekords (47,60 s; Stand: Juli 2022)
  • Deutschland Demokratische Republik 1949  Monika Zehrt: Olympiasiegerin 1972
  • Deutschland Demokratische Republik 1949  Thomas Schönlebe: Weltmeister 1987

Statistik Bearbeiten

Medaillengewinner der Olympischen Spiele Bearbeiten

Männer Bearbeiten

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1896 Vereinigte Staaten 45  Thomas Burke Vereinigte Staaten 45  Herbert Jamison Vereinigtes Konigreich 1801  Charles Gmelin
1900 Vereinigte Staaten 45  Maxie Long Vereinigte Staaten 45  William Holland Danemark  Ernst Schultz
1904 Vereinigte Staaten 45  Harry Hillman Vereinigte Staaten 45  Frank Waller Vereinigte Staaten 45  Herman Groman
1906 Vereinigte Staaten 45  Paul Pilgrim Vereinigtes Konigreich 1801  Wyndham Halswelle Australien 1903  Nigel Barker
1908 Vereinigtes Konigreich 1801  Wyndham Halswelle
1912 Vereinigte Staaten 48  Charles Reidpath Deutsches Reich  Hanns Braun Vereinigte Staaten 48  Edward Lindberg
1920 Transvaal  Bevil Rudd Vereinigtes Konigreich 1801  Guy Butler Schweden  Nils Engdahl
1924 Vereinigtes Konigreich 1801  Eric Liddell Vereinigte Staaten 48  Horatio Fitch Vereinigtes Konigreich 1801  Guy Butler
1928 Vereinigte Staaten 48  Ray Barbuti Kanada 1921  James Ball Deutsches Reich  Joachim Büchner
1932 Vereinigte Staaten 48  Bill Carr Vereinigte Staaten 48  Ben Eastman Kanada 1921  Alex Wilson
1936 Vereinigte Staaten 48  Archie Williams Vereinigtes Konigreich  Godfrey Brown Vereinigte Staaten 48  James LuValle
1948 Jamaika 1906  Arthur Wint Jamaika 1906  Herb McKenley Vereinigte Staaten 48  Mal Whitfield
1952 Jamaika 1906  George Rhoden Jamaika 1906  Herb McKenley Vereinigte Staaten 48  Ollie Matson
1956 Vereinigte Staaten 48  Charles Jenkins Deutschland Mannschaft Gesamtdeutsch  Karl-Friedrich Haas Finnland  Voitto Hellsten
Sowjetunion 1955  Ardalion Ignatjew
1960 Vereinigte Staaten  Otis Davis Deutschland Mannschaft Gesamtdeutsch  Carl Kaufmann Sudafrika 1928  Malcolm Spence
1964 Vereinigte Staaten  Mike Larrabee Trinidad und Tobago  Wendell Mottley Polen 1944  Andrzej Badeński
1968 Vereinigte Staaten  Lee Evans Vereinigte Staaten  Larry James Vereinigte Staaten  Ron Freeman
1972 Vereinigte Staaten  Vince Matthews Vereinigte Staaten  Wayne Collett Kenia  Julius Sang
1976 Kuba  Alberto Juantorena Vereinigte Staaten  Fred Newhouse Vereinigte Staaten  Herman Frazier
1980 Sowjetunion 1955  Wiktor Markin Australien  Rick Mitchell Deutschland Demokratische Republik 1949  Frank Schaffer
1984 Vereinigte Staaten  Alonzo Babers Elfenbeinküste  Gabriel Tiacoh Vereinigte Staaten  Antonio McKay
1988 Vereinigte Staaten  Steve Lewis Vereinigte Staaten  Butch Reynolds Vereinigte Staaten  Danny Everett
1992 Vereinigte Staaten  Quincy Watts Vereinigte Staaten  Steve Lewis Kenia  Samson Kitur
1996 Vereinigte Staaten  Michael Johnson Vereinigtes Konigreich  Roger Black Uganda  Davis Kamoga
2000 Vereinigte Staaten  Michael Johnson Vereinigte Staaten  Alvin Harrison Jamaika  Gregory Haughton
2004 Vereinigte Staaten  Jeremy Wariner Vereinigte Staaten  Otis Harris Vereinigte Staaten  Derrick Brew
2008 Vereinigte Staaten  LaShawn Merritt Vereinigte Staaten  Jeremy Wariner Vereinigte Staaten  David Neville
2012 Grenada  Kirani James Dominikanische Republik  Luguelín Santos Trinidad und Tobago  Lalonde Gordon
2016 Sudafrika  Wayde van Niekerk Grenada  Kirani James Vereinigte Staaten  LaShawn Merritt
2020 Bahamas  Steven Gardiner Kolumbien  Anthony Zambrano Grenada  Kirani James

Frauen Bearbeiten

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1964 Australien  Betty Cuthbert Vereinigtes Konigreich  Ann Packer Australien  Judy Amoore
1968 Frankreich  Colette Besson Vereinigtes Konigreich  Lillian Board Sowjetunion 1955  Natalja Petschonkina
1972 Deutschland Demokratische Republik 1949  Monika Zehrt Deutschland BR  Rita Wilden Vereinigte Staaten  Kathy Hammond
1976 Polen 1944  Irena Szewińska Deutschland Demokratische Republik 1949  Christina Brehmer-Lathan Deutschland Demokratische Republik 1949  Ellen Streidt
1980 Deutschland Demokratische Republik 1949  Marita Koch Tschechoslowakei  Jarmila Kratochvílová Deutschland Demokratische Republik 1949  Christina Brehmer-Lathan
1984 Vereinigte Staaten  Valerie Brisco-Hooks Vereinigte Staaten  Chandra Cheeseborough Vereinigtes Konigreich  Kathy Smallwood-Cook
1988 Sowjetunion  Olga Bryzgina Deutschland Demokratische Republik 1949  Petra Müller Sowjetunion  Olga Nasarowa
1992 Frankreich  Marie-José Perec Vereintes Team  Olga Bryzgina Kolumbien  Ximena Restrepo
1996 Frankreich  Marie-José Perec Australien  Cathy Freeman Nigeria  Falilat Ogunkoya
2000 Australien  Cathy Freeman Jamaika  Lorraine Graham Vereinigtes Konigreich  Katharine Merry
2004 Bahamas  Tonique Williams-Darling Mexiko  Ana Guevara Russland  Natalja Antjuch
2008 Vereinigtes Konigreich  Christine Ohuruogu Jamaika  Shericka Williams Vereinigte Staaten  Sanya Richards
2012 Vereinigte Staaten  Sanya Richards-Ross Vereinigtes Konigreich  Christine Ohuruogu Vereinigte Staaten  DeeDee Trotter
2016 Bahamas  Shaunae Miller Vereinigte Staaten  Allyson Felix Jamaika  Shericka Jackson
2020 Bahamas  Shaunae Miller-Uibo Dominikanische Republik  Marileidy Paulino Vereinigte Staaten  Allyson Felix

Medaillengewinner der Weltmeisterschaften Bearbeiten

Männer Bearbeiten

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1983 Jamaika  Bert Cameron Vereinigte Staaten  Michael Franks Vereinigte Staaten  Sunder Nix
1987 Deutschland Demokratische Republik 1949  Thomas Schönlebe Nigeria  Innocent Egbunike Vereinigte Staaten  Harry Reynolds
1991 Vereinigte Staaten  Antonio Pettigrew Vereinigtes Konigreich  Roger Black Vereinigte Staaten  Danny Everett
1993 Vereinigte Staaten  Michael Johnson Vereinigte Staaten  Harry Reynolds Kenia  Samson Kitur
1995 Vereinigte Staaten  Michael Johnson Vereinigte Staaten  Harry Reynolds Jamaika  Gregory Haughton
1997 Vereinigte Staaten  Michael Johnson Uganda  Davis Kamoga Vereinigte Staaten  Tyree Washington
1999 Vereinigte Staaten  Michael Johnson Brasilien  Sanderlei Parrela Mexiko  Alejandro Cardenas
2001 Bahamas  Avard Moncur Deutschland  Ingo Schultz Jamaika  Gregory Haughton
2003 Vereinigte Staaten  Tyree Washington Frankreich  Marc Raquil Jamaika  Michael Blackwood
2005 Vereinigte Staaten  Jeremy Wariner Vereinigte Staaten  Andrew Rock Kanada  Tyler Christopher
2007 Vereinigte Staaten  Jeremy Wariner Vereinigte Staaten  LaShawn Merritt Vereinigte Staaten  Angelo Taylor
2009 Vereinigte Staaten  LaShawn Merritt Vereinigte Staaten  Jeremy Wariner Trinidad und Tobago  Renny Quow
2011 Grenada  Kirani James Vereinigte Staaten  LaShawn Merritt Belgien  Kevin Borlée
2013 Vereinigte Staaten  LaShawn Merritt Vereinigte Staaten  Tony McQuay Dominikanische Republik  Luguelin Santos
2015 Sudafrika  Wayde van Niekerk Vereinigte Staaten  LaShawn Merritt Grenada  Kirani James
2017 Sudafrika  Wayde van Niekerk Bahamas  Steven Gardiner Katar  Abdalelah Haroun
2019 Bahamas  Steven Gardiner Kolumbien  Anthony Zambrano Vereinigte Staaten  Fred Kerley
2022 Vereinigte Staaten  Michael Norman Grenada  Kirani James Vereinigtes Konigreich  Matthew Hudson-Smith
2023 Jamaika  Antonio Watson Vereinigtes Konigreich  Matthew Hudson-Smith Vereinigte Staaten  Quincy Hall

Frauen Bearbeiten

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1983 Tschechoslowakei  Jarmila Kratochvílová Tschechoslowakei  Taťána Kocembová Sowjetunion  Marija Pinigina
1987 Sowjetunion  Olha Bryshina Deutschland Demokratische Republik 1949  Petra Müller Deutschland Demokratische Republik 1949  Kirsten Emmelmann
1991 Frankreich  Marie-José Pérec Deutschland  Grit Breuer Spanien  Sandra Myers
1993 Vereinigte Staaten  Jearl Miles Clark Vereinigte Staaten  Natasha Kaiser-Brown Jamaika  Sandie Richards
1995 Frankreich  Marie-José Pérec Bahamas  Pauline Davis Vereinigte Staaten  Jearl Miles-Clark
1997 Australien  Cathy Freeman Jamaika  Sandie Richards Vereinigte Staaten  Jearl Miles-Clark
1999 Australien  Cathy Freeman Deutschland  Anja Rücker Jamaika  Lorraine Graham
2001 Senegal  Amy Mbacké Thiam Jamaika  Lorraine Fenton Mexiko  Ana Guevara
2003 Mexiko  Ana Guevara Jamaika  Lorraine Fenton Senegal  Amy Mbacké Thiam
2005 Bahamas  Tonique Williams-Darling Vereinigte Staaten  Sanya Richards Mexiko  Ana Guevara
2007 Vereinigtes Konigreich  Christine Ohuruogu Vereinigtes Konigreich  Nicola Sanders Jamaika  Novlene Williams
2009 Vereinigte Staaten  Sanya Richards Jamaika  Shericka Williams Russland  Antonina Kriwoschapka
2011 Botswana  Amantle Montsho Vereinigte Staaten  Allyson Felix Vereinigte Staaten  Francena McCorory
2013 Vereinigtes Konigreich  Christine Ohuruogu Botswana  Amantle Montsho Jamaika  Stephenie Ann McPherson
2015 Vereinigte Staaten  Allyson Felix Bahamas  Shaunae Miller Jamaika  Shericka Jackson
2017 Vereinigte Staaten  Phyllis Francis Bahrain  Salwa Eid Naser Vereinigte Staaten  Allyson Felix
2019 Bahrain  Salwa Eid Naser Bahamas  Shaunae Miller-Uibo Jamaika  Shericka Jackson
2022 Bahamas  Shaunae Miller-Uibo Dominikanische Republik  Marileidy Paulino Barbados  Sada Williams
2023 Dominikanische Republik  Marileidy Paulino Polen  Natalia Kaczmarek Barbados  Sada Williams

Siehe auch Bearbeiten

Weltrekordentwicklung Bearbeiten

Männer Bearbeiten

In der Frühzeit der modernen Leichtathletik wurden ab 1865 bis 1900 Zeiten von 53½ Sekunden bis 47,0 Sekunden erzielt, häufig nicht auf einer der später normgerechten ovalen Bahnen.

Die früheste bekannte Bestzeit, 53 1/2 s auf der 440-Yards-Strecke (402,34 m), stammt von dem Iren Edward Hunt (17. Mai 1865 in Dublin).

Der US-Amerikaner Lon Myers, in den 1880er Jahren ein bekannter Läufer, lief die 440 Yards am 20. September 1879 in New York erstmals unter 50 Sekunden (49 1/5 s) und verbesserte seinen Rekord bis 1885 auf 48 4/5 s.

Wegen des Verbots sogenannter Bürstenschuhe wurden 1968 mehrere Bestzeiten auf Sprintstrecken nicht als Weltrekorde anerkannt. Darunter sind auch die 44,0 s (44,06 s) des späteren Olympiasiegers Lee Evans am 14. September 1968 in Echo Summit. Die Zeit des Zweitplatzierten, Larry James (44,1 s), USA, wurde hingegen offizieller Weltrekord.

Lee Evans lief einen Monat später bei den Olympischen Spielen mit den herkömmlichen, erlaubten Spikes einen Weltrekord der knapp 20 Jahre Bestand hatte – so lange wie kein anderer seit Beginn der Statistik. Der neue Weltrekord, von Butch Reynolds mit 43,29 s am 17. August 1988 in Zürich gelaufen, lag um über eine halbe Sekunde unter dem alten. Eine so große Rekordverbesserung war zuvor nur Emerson Spencer 1928 gelungen (von 47,6 s auf 47,0 s).

Bemerkungen zur Tabelle:

  • y: Zeit wurde als 440-Yards-Weltrekord (402,34 m) registriert und ist hier mit genannt, wenn sie unter dem folgenden 400-Meter-Weltrekord lag.
  • Klammerangaben: Automatisch gestoppte Zeit
Zeit (s) Name Datum Ort
Handgestoppte Zeiten
47 4/5 y Vereinigte Staaten 45  Maxie Long 29. September 1900 New York City
48,2 Vereinigte Staaten 48  Charles Reidpath 13. Juli 1912 Stockholm
47 2/5 y Vereinigte Staaten 48  Ted Meredith 27. Mai 1916 Cambridge (USA)
47,6 Vereinigtes Konigreich 1801  Eric Liddell 11. Juli 1924 Colombes
47,0 Vereinigte Staaten 48  Emerson Spencer 12. Mai 1928 Palo Alto
46,4 Vereinigte Staaten 48  Ben Eastman 26. März 1932 Palo Alto
46,2 (46,28) Vereinigte Staaten 48  Bill Carr 5. August 1932 Los Angeles
46,1 Vereinigte Staaten 48  Archie Williams 19. Juni 1936 Chicago
46,0 Deutsches Reich NS  Rudolf Harbig 12. August 1939 Frankfurt am Main
46,0 Vereinigte Staaten 48  Grover Klemmer 6. Juni 1941 Philadelphia
45,9 (46,00) Jamaika 1906  Herb McKenley 2. Juli 1948 Milwaukee
45,8 Jamaika 1906  George Rhoden 22. August 1950 Eskilstuna
45,4 (45,68) Vereinigte Staaten 48  Lou Jones 18. März 1955 Mexiko-Stadt
45,2 Vereinigte Staaten 48  Lou Jones 30. Juni 1956 Los Angeles
44,9 (45,07) Vereinigte Staaten  Otis Davis 6. September 1960 Rom
44,9 Vereinigte Staaten  Mike Larrabee 12. September 1964 Los Angeles
44,9 Deutschland Mannschaft Gesamtdeutsch  Carl Kaufmann 6. September 1960 Rom
44,5 Vereinigte Staaten  Tommie Smith 20. Mai 1967 San José
44,1 (44,19) Vereinigte Staaten  Larry James 14. September 1968 Echo Summit
Elektronisch gestoppte Zeiten
43,86 Vereinigte Staaten  Lee Evans 18. Oktober 1968 Mexiko-Stadt
43,29 Vereinigte Staaten  Harry Reynolds 17. August 1988 Zürich
43,18 Vereinigte Staaten  Michael Johnson 26. August 1999 Sevilla
43,03 Sudafrika  Wayde van Niekerk 14. August 2016 Rio de Janeiro

Frauen Bearbeiten

Die frühesten 400-Meter-Zeiten von Frauen sind von Anfang des 20. Jahrhunderts aus Finnland bekannt. Für Hilja Heinonen wurde am 25. Juli 1900 eine Zeit von 1:47 min4/5 s gestoppt; diese Zeit verbesserten finnische Frauen bis 1911 auf 67,1 s. Ab 1917 sind 400-Meter-Läufe von Sportlerinnen aus Frankreich, Irland, Großbritannien und Russland bekannt.

Die internationale Frauen-Sportorganisation FSFI registrierte seit 1922 Weltrekorde für die 440-Yards-Strecke (402,34 m). Die internationale Leichtathletik-Föderation IAAF führte erst mit der Zulassung des 400-Meter-Laufs bei internationalen Höhepunkten Weltrekorde, den ersten im Jahr 1957.

In der Zeit davor war die Bestleistung vorwiegend im Besitz von Läuferinnen aus Großbritannien sowie aus osteuropäischen Ländern, dreimal auch Ursula Donath aus der DDR.

Von 1955 bis 1962 stellte die sowjetische Läuferin Marija Itkina fünf Weltrekorde auf (anfangs noch inoffiziell). Eine weitere dominierende 400-Meter-Läuferin dieser Zeit, die Australierin Betty Cuthbert stellte hingegen nie einen 400-Meter-Weltrekord auf, dafür aber vier 440-Yards-Rekorde (1959 bis 1963, hier nicht aufgeführt).

Shin Kim Dan Bearbeiten

Fünf Bestleistungen erzielte Shin Kim Dan aus Nordkorea (1960: 53,0 s bis 1964: 51,2 s). Nordkorea war zu dieser Zeit noch nicht von der IAAF anerkannt, eine Leistung vom 23. Oktober 1962 wurde dennoch als Weltrekord registriert. Mit der Zeit von 51,9 s unterbot Shin Kim Dan die Marke von Marija Itkina um 1,5 Sekunden – die größte Weltrekordverbesserung in der Geschichte des 400-Meter-Laufs. Dieser Weltrekord hatte fast sieben Jahre Bestand (18. September 1969: Colette Besson (Frankreich), 51,7 s). Betty Cuthbert kam ihm bei ihrem Olympiasieg 1964 in Tokio sehr nahe, als 52,01 s elektronisch gestoppt wurden.

1970er und 1980er Jahre Bearbeiten

Seit 1972 war der Weltrekord überwiegend im Besitz von DDR-Sportlerinnen (9 von 14 Rekorden seit 1972). Die überragende Läuferin Mitte der 1970er Jahre war die Polin Irena Szewińska mit drei Weltrekorden und dem ersten Lauf unter 50 Sekunden (1974). Ab 1978 stellte Marita Koch sieben Weltrekorde auf, den letzten mit 47,60 s (1985). Er ist nach wie vor die gültige Bestzeit und der zweitälteste bestehende Leichtathletik-Weltrekord für olympische Disziplinen (Stand jeweils zum 18. August 2016). Älter ist nur der 800-Meter-Weltrekord von Jarmila Kratochvílová (Tschechoslowakei) vom Juli 1983. Zwei Wochen nach diesem Rekord unterbrach sie die Weltrekordserie von Marita Koch: Neben Koch ist Kratochvilová die einzige Frau, der ein 400-Meter-Lauf unter 48 Sekunden gelang (47,99 s am 10. August 1983).

Tabelle der Weltrekorde Bearbeiten

Bemerkung:

  • y: Weltrekorde für 440 Yards, hier zum Vergleich mit dem später registrierten ersten 400-Meter-Weltrekord genannt
Zeit (s) Name Datum Ort
Handgestoppte Zeiten
57,0 y Australien  Marlene Mathews 6. Januar 1957 Sydney
57,0 y Neuseeland  Marise Chamberlain 16. Februar 1957 Christchurch
56,3 y Australien  Nancy Boyle 24. Februar 1957 Sydney
55,2 Sowjetunion 1955  Polina Lasarewa 10. Mai 1957 Moskau
54,0 Sowjetunion 1955  Marija Itkina 8. Juni 1957 Minsk
53,6 Sowjetunion 1955  Marija Itkina 6. Juli 1957 Moskau
53,4 Sowjetunion 1955  Marija Itkina 12. September 1959 Krasnodar
53,4 Sowjetunion 1955  Marija Itkina 14. September 1962 Belgrad
51,9 Korea Nord  Shin Kim Dan 23. Oktober 1962 Pjöngjang
51,7 (51,77) Frankreich  Nicole Duclos 18. September 1969 Athen
51,7 (51,79) Frankreich  Colette Besson 18. September 1969 Athen
51,0 (51,02) Jamaika  Marilyn Neufville 25. Juli 1970 Edinburgh
51,0 (51,08) Deutschland Demokratische Republik 1949  Monika Zehrt 4. Juli 1972 Colombes
49,9 Polen 1944  Irena Szewińska 22. Juni 1974 Rom
Elektronisch gestoppte Zeiten
50,14 Finnland  Riitta Salin 4. September 1974 Rom
49,77 Deutschland Demokratische Republik 1949  Christina Brehmer 9. Mai 1976 Dresden
49,75 Polen 1944  Irena Szewińska 22. Juni 1976 Bydgoszcz
49,29 Polen 1944  Irena Szewińska 29. Juli 1976 Montreal
49,19 Deutschland Demokratische Republik 1949  Marita Koch 2. Juli 1978 Leipzig
49,03 Deutschland Demokratische Republik 1949  Marita Koch 19. August 1978 Potsdam
48,94 Deutschland Demokratische Republik 1949  Marita Koch 31. August 1978 Prag
48,89 Deutschland Demokratische Republik 1949  Marita Koch 29. Juli 1979 Potsdam
48,60 Deutschland Demokratische Republik 1949  Marita Koch 4. August 1979 Turin
48,16 Deutschland Demokratische Republik 1949  Marita Koch 8. September 1982 Athen
47,99 Tschechoslowakei  Jarmila Kratochvílová 10. August 1983 Helsinki
47,60 Deutschland Demokratische Republik 1949  Marita Koch 6. Oktober 1985 Canberra

Weltbestenliste Bearbeiten

Männer Bearbeiten

Alle Läufer mit einer Zeit von 44,25 s oder schneller. A = Zeit wurde unter Höhenbedingungen erzielt.

Letzte Veränderung: 22. April 2024

  1. 43,03 s Sudafrika  Wayde van Niekerk, Rio de Janeiro, 14. August 2016
  2. 43,18 s Vereinigte Staaten  Michael Johnson, Sevilla, 26. August 1999
  3. 43,29 s Vereinigte Staaten  Harry Reynolds, Zürich, 17. August 1988
  4. 43,45 s Vereinigte Staaten  Jeremy Wariner, Osaka, 31. August 2007
  5. 43,45 s Vereinigte Staaten  Michael Norman, Torrance, 20. April 2019
  6. 43,48 s Bahamas  Steven Gardiner, Doha, 4. Oktober 2019
  7. 43,50 s Vereinigte Staaten  Quincy Watts, Barcelona, 5. August 1992
  8. 43,64 s Vereinigte Staaten  Fred Kerley, Des Moines, 27. Juli 2019
  9. 43,65 s Vereinigte Staaten  LaShawn Merritt, Peking, 26. August 2015
  10. 43,70 s Vereinigte Staaten  Champion Allison, Eugene, 25. Juni 2022
  11. 43,72 s Botswana  Isaac Makwala, La Chaux-de-Fonds, 5. Juli 2015
  12. 43,74 s Grenada  Kirani James, Lausanne, 3. Juli 2014
  13. 43,81 s Vereinigte Staaten  Danny Everett, New Orleans, 26. Juni 1992
  14. 43,85 s Vereinigte Staaten  Randolph Ross, Eugene, 11. Juni 2021
  15. 43,86 s A Vereinigte Staaten  Lee Evans, Mexiko-Stadt, 18. Oktober 1968
  16. 43,87 s Vereinigte Staaten  Steve Lewis, Seoul, 28. September 1988
  17. 43,91 s Sambia  Muzala Samukonga, Gaborone, 29. April 2023
  18. 43,93 s Saudi-Arabien  Youssef Masrahi, Peking, 23. August 2015
  19. 43,93 s Jamaika  Rusheen McDonald, Peking, 23. August 2015
  20. 43,93 s Kolumbien  Anthony Zambrano, Tokio, 2. August 2021
  21. 43,94 s Jamaika  Akeem Bloomfield, Eugene, 8. Juni 2018
  22. 43,97 s A Vereinigte Staaten  Larry James, Mexiko-Stadt, 18. Oktober 1968
  23. 44,01 s Trinidad und Tobago  Machel Cedenio, Rio de Janeiro, 14. August 2016
  24. 44,02 s Botswana  Baboloki Thebe, Lausanne, 6. Juli 2017
  25. 44,03 s Vereinigte Staaten  Michael Cherry, Brüssel, 3. September 2021
  26. 44,05 s Vereinigte Staaten  Angelo Taylor, Indianapolis, 23. Juni 2007
  27. 44,07 s Katar  Abdalelah Haroun, London, 21. Juli 2018
  28. 44,09 s Vereinigte Staaten  Alvin Harrison, Atlanta, 19. Juni 1996
  29. 44,09 s Vereinigte Staaten  Jerome Young, New Orleans, 21. Juni 1998
  30. 44,10 s Kongo Demokratische Republik  Gary Kikaya, Stuttgart, 9. September 2006
  31. 44,10 s A Botswana  Bayapo Ndori, Nairobi, 20. April 2024
  32. 44,11 s Dominikanische Republik  Luguelín Santos, Peking, 26. August 2015
  33. 44,13 s Vereinigte Staaten  Derek Mills, Eugene, 4. Juni 1995
  34. 44,13 s Jamaika  Nathon Allen, Eugene, 8. Juni 2018
  35. 44,13 s Jamaika  Antonio Watson, Budapest, 22. August 2023
  36. 44,14 s Kuba  Roberto Hernández, Sevilla, 30. Mai 1990
  37. 44,15 s Vereinigte Staaten  Anthuan Maybank, Lausanne, 3. Juli 1996
  38. 44,16 s Vereinigte Staaten  Otis Harris, Athen, 23. August 2004
  39. 44,17 s Nigeria  Innocent Egbunike, Zürich, 19. August 1987
  40. 44,18 s Kenia  Samson Kitur, Barcelona, 3. August 1992
  41. 44,20 s A Kenia  Charles Gitonga, Nairobi, 29. Juni 1996
  42. 44,21 s Trinidad und Tobago  Ian Morris, Barcelona, 3. August 1992
  43. 44,21 s Kenia  Emmanuel Korir, Nairobi, 23. Juni 2018
  44. 44,21 s Vereinigte Staaten  Rai Benjamin, Los Angeles, 8. April 2023
  45. 44,22 s Vereinigte Staaten  Gil Roberts, Sacramento, 24. Juni 2017
  46. 44,22 s Vereinigte Staaten  Bryce Deadmon, Eugene, 8. Juli 2023
  47. 44,23 s Vereinigte Staaten  Kahmari Montgomery, Austin, 7. Juni 2019
  48. 44,24 s Vereinigte Staaten  Tony McQuay, Eugene, 2. Juli 2016
  49. 44,24 s Nigeria  Emmanuel Bamidele, Austin, 9. Juni 2023
  50. 44,25 s Botswana  Karabo Sibanda, Rio de Janeiro, 14. August 2016
  51. 44,25 s Vereinigte Staaten  Trevor Stewart, Austin, 7. Juni 2019
  52. 44,25 s Vereinigte Staaten  Ryan Willie, Austin, 9. Juni 2023

Frauen Bearbeiten

Alle Läuferinnen mit einer Zeit von 49,56 s oder schneller. A=Zeit wurde unter Höhenbedingungen erzielt.

Letzte Veränderung: 18. Februar 2024

  1. 47,60 s Deutschland Demokratische Republik 1949  Marita Koch, Canberra, 6. Oktober 1985
  2. 47,99 s Tschechoslowakei  Jarmila Kratochvílová, Helsinki, 10. August 1983
  3. 48,14 s Bahrain  Salwa Eid Naser, Doha, 3. Oktober 2019
  4. 48,25 s Frankreich  Marie-José Perec, Atlanta, 29. Juli 1996
  5. 48,27 s Sowjetunion  Olha Bryshina, Canberra, 6. Oktober 1985
  6. 48,36 s Bahamas  Shaunae Miller-Uibo, Tokio, 6. August 2021
  7. 48,59 s Tschechoslowakei  Taťána Kocembová, Helsinki, 10. August 1983
  8. 48,63 s Australien  Cathy Freeman, Atlanta, 29. Juli 1996
  9. 48,70 s Vereinigte Staaten  Sanya Richards, Athen, 17. September 2006
  10. 48,74 s Vereinigte Staaten  Sydney McLaughlin-Levrone, Eugene, 8. Juli 2023
  11. 48,76 s Dominikanische Republik  Marileidy Paulino, Budapest, 23. August 2023
  12. 48,83 s Vereinigte Staaten  Valerie Brisco-Hooks, Los Angeles, 6. August 1984
  13. 48,89 s Mexiko  Ana Guevara, Saint-Denis, 27. August 2003
  14. 49,05 s Vereinigte Staaten  Chandra Cheeseborough, Los Angeles, 6. August 1984
  15. 49,07 s Bahamas  Tonique Williams-Darling, Berlin, 12. September 2004
  16. 49,10 s Nigeria  Falilat Ogunkoya, Atlanta, 29. Juli 1996
  17. 49,11 s Sowjetunion  Olga Nasarowa, Seoul, 25. September 1988
  18. 49,13 s Vereinigte Staaten  Britton Wilson, Baton Rouge, 13. Mai 2023
  19. 49,16 s Russland  Antonina Kriwoschapka, Tscheboksary, 5. Juli 2012
  20. 49,17 s Niederlande  Femke Bol, Glasgow, 2. März 2024 (Hallen-Weltrekord)
  21. 49,19 s Sowjetunion  Marija Pinigina, Helsinki, 10. August 1983
  22. 49,19 s Niger  Aminatou Seyni, Lausanne, 5. Juli 2019
  23. 49,20 s Irland  Rhasidat Adeleke, Austin, 10. Juni 2023
  24. 49,22 s Namibia  Christine Mboma, Windhoek, 17. April 2021
  25. 49,24 s Deutschland Demokratische Republik 1949  Sabine Busch, Erfurt, 2. Juni 1984
  26. 49,26 s Vereinigte Staaten  Allyson Felix, Peking, 27. August 2015
  27. 49,28 s Bahamas  Pauline Davis-Thompson, Atlanta, 29. Juli 1996
  28. 49,28 s Russland  Julija Guschtschina, Tscheboksary, 5. Juli 2012
  29. 49,29 s Polen 1944  Irena Szewińska, Montréal, 29. Juli 1976
  30. 49,29 s Nigeria  Charity Opara, Rom, 14. Juli 1998
  31. 49,30 s Deutschland Demokratische Republik 1949  Petra Schersing-Müller, Jena, 3. Juni 1988
  32. 49,30 s Jamaika  Lorraine Fenton, Monaco, 19. Juli 2002
  33. 49,32 s Jamaika  Shericka Williams, Berlin, 18. August 2009
  34. 49,33 s Botswana  Amantle Montsho, Monaco, 19. Juli 2013
  35. 49,34 s Jamaika  Stephenie Ann McPherson, Tokio, 4. August 2021
  36. 49,40 s Vereinigte Staaten  Jearl Miles Clark, Indianapolis, 14. Juni 1997
  37. 49,41 s Vereinigtes Konigreich  Christine Ohuruogu, Moskau, 12. August 2013
  38. 49,42 s Deutschland  Grit Breuer, Tokio, 27. August 1991
  39. 49,43 s Vereinigtes Konigreich  Kathy Smallwood-Cook, Los Angeles, 6. August 1984
  40. 49,43 s A Nigeria  Fatima Yusuf, Harare, 15. September 1995
  41. 49,47 s Sowjetunion  Aelita Jurtschenko, Moskau, 4. September 1988
  42. 49,47 s Jamaika  Shericka Jackson, Doha, 3. Oktober 2019
  43. 49,48 s Vereinigte Staaten  Francena McCorory, Sacramento, 28. Juni 2014
  44. 49,48 s Polen  Natalia Kaczmarek, Chorzów, 16. Juli 2023
  45. 49,49 s Russland  Olga Saizewa, Tula, 16. Juli 2006
  46. 49,51 s Jamaika  Candice McLeod, Tokio, 4. August 2021
  47. 49,52 s Vereinigte Staaten  Shakima Wimbley, Des Moines, 23. Juni 2018
  48. 49,53 s Bulgarien  Wanja Stambolowa, Rieti, 27. August 2006
  49. 49,53 s Namibia  Beatrice Masilingi, Lusaka, 11. April 2021
  50. 49,56 s Deutschland Demokratische Republik 1949  Bärbel Wöckel, Erfurt, 30. Mai 1982
  51. 49,56 s Vereinigte Staaten  Monique Hennagan, Sacramento, 17. Juli 2004

Quellen Bearbeiten

Siehe auch Bearbeiten