Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2003

9. Leichtathletik-Weltmeisterschaften
Stade de France
Stade de France
Stadt FrankreichFrankreich Paris, Frankreich
Stadion Stade de France
Teilnehmende Länder 197
Teilnehmende Athleten 1679
Wettbewerbe 46
Eröffnung 23. August 2003
Schlusstag 31. August 2003
Chronik
Edmonton 2001 Helsinki 2005
Medaillenspiegel (Endstand nach 46 Entscheidungen)
Platz Land G S B Gesamt
1 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 8 7 1 16
2 RusslandRussland Russland 7 7 5 19
3 FrankreichFrankreich Frankreich 3 3 2 8
4 Athiopien 1996Äthiopien Äthiopien 3 2 2 7
5 WeissrusslandWeißrussland Weißrussland 3 1 3 7
6 SchwedenSchweden Schweden 2 1 2 5
7 KeniaKenia Kenia 2 1 1 4
SudafrikaSüdafrika Südafrika 2 1 1 4
9 MarokkoMarokko Marokko 2 1 3
10 GriechenlandGriechenland Griechenland 1 1 3 5
Vollständiger Medaillenspiegel

Die 9. Leichtathletik-Weltmeisterschaften (offiziell: 9th IAAF World Championships in Athletics Paris 2003) fanden vom 23. bis 31. August 2003 in der französischen Stadt Saint-Denis statt.

Eröffnungsfeier
Offizielles Werbeplakat der Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2003

ÜberblickBearbeiten

Abgesehen von den Straßenwettbewerben wurden die Wettkämpfe im größten und modernsten Stadion Frankreichs, dem Stade de France ausgetragen, in dem fünf Jahre zuvor das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 1998 stattgefunden hatte.

Die beiden Marathonläufe am Schlusswochenende sowie die drei Gehwettbewerbe wurden in der Innenstadt entlang der Avenue des Champs-Élysées ausgetragen. Es war jeweils ein Rundkurs mehrfach zu absolvieren, das Ziel am befand sich abschließend jeweils im Stade de France.

Insgesamt nahmen an den neunten Welttitelkämpfen 1679 Athleten aus 197 Ländern teil. Die Weltmeisterschaften von Paris stellten für viele Beteiligte auch eine Standortbestimmung dar für die Olympischen Spiele 2004 in Athen.

WettbewerbeBearbeiten

Das Wettbewerbsprogramm blieb wie schon bei den letzten Weltmeisterschaften unverändert.

Für die Frauen gab es noch ein paar wenige Defizite im Vergleich zu den Männer-Wettbewerben.

Sportliche LeistungenBearbeiten

Die neunte Austragung der Leichtathletik-Weltmeisterschaften war wie die Veranstaltungen zuvor von einem hohen Leistungsniveau geprägt.

Erfolgreichste SportlerBearbeiten

DopingBearbeiten

Auch bei diesen Weltmeisterschaften gab es wieder zahlreiche Aberkennungen von zunächst erzielten Resultaten, weil sich im Nachhinein herausstellte, dass die betreffenden Sportler gegen die Dopingregeln verstoßen hatten. Betroffen waren elf Sportler in insgesamt fünfzehn Disziplinen.

Die betroffenen Athleten gehörten folgenden Nationen an:
USA: 6 / Algerien: 1 / Frankreich: 1 / Italien: 1 / Kanada: 1 / Kuba: 1 / Rumänien: 1

Im Einzelnen handelte es sich um folgende Sportler:

  • Dwain Chambers, Großbritannien100-Meter-Lauf, zunächst Vierter / 4-mal-100-Meter-Staffel, zunächst Platz zwei. Er wurde positiv auf Tetrahydrogestrinon (THG) getestet und mit einer zweijährigen Sperre belegt. Seine Resultate von diesen Weltmeisterschaften wurden ihm aberkannt. Im Jahr 2010 legte Dwain Chambers ein Geständnis dazu ab.[1]
  • Tim Montgomery, USA –100-Meter-Lauf, zunächst Fünfter. Im Jahr 2008 gestand der mehrfache Medaillengewinner, Weltmeister und Olympiasieger aus dem Gefängnis heraus, wo er sich wegen Scheckbetrugs und Geldwäsche befand, die langjährige Einnahme verbotener Substanzen wie Testosteron und Wachstumshormonen (Somatropin). Seine davon betroffenen Resultate wurden allesamt annulliert.[2]
  • Jerome Young, USA – 400-Meter-Lauf / 4-mal-400-Meter-Staffel, jeweils zunächst auf Rang eins. Er wurde als Mehrfachtäter im Jahr 2004 lebenslang gesperrt. Er war unter anderem positiv auf die verbotenen Mittel Erythropoetin (EPO) und Nandrolon getestet worden.[3]
  • Calvin Harrison, USA – 400-Meter-Lauf, zunächst Sechster / 4-mal-400-Meter-Staffel, zunächst Platz eins. Er wurde bei den US-Meisterschaften 2003 positiv auf Modafinil getestet und hätte bei diesen Weltmeisterschaften nicht starten dürfen. Weil es sich um ein Zweitvergehen handelte, gab es neben der Aberkennung seiner Resultate eine zweijährige Sperre für ihn.[4]
  • Fouad Chouki, Frankreich1500-Meter-Lauf, zunächst Achter. Ihm wurde Dopingmissbrauch mittels EPO nachgewiesen. Dabei hatte er noch versucht, seinen nach dem Wettbewerb durchgeführten Dopingtest hinauszuzögern.[5]
  • Chris Phillips, USA – 110-Meter-Hürdenlauf, zunächst Fünfter. In seiner Dopingprobe wurde Modafinil gefunden, was die Annullierung seines Resultats zur Folge hatte.[6]
  • Kevin Toth, USA – Kugelstoßen, zunächst Vierter. Ihm wurde Dopingmissbrauch mittels Tetrahydrogestrinon und Modafinil nachgewiesen, er wurde disqualifiziert.[7]
  • Kelli White, USA – 100- / 200-Meter-Lauf, jeweils Rang eins. Bei einer Anhörung vor der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) im Jahr 2005 gab sie zu, mit Modafinil, THG und EPO gedopt zu haben. Dies sei allerdings nicht wissentlich geschehen. Sie habe lediglich zugestimmt, verschiedene Mittel auf ihre Wirksamkeit hin bei ihr zu testen. Auf Nebenwirkungen sei sie nicht aufmerksam gemacht worden. Ihre beiden Goldmedaillen musste sie zurückgeben.[8]
  • Schanna Block, Ukraine – 100-Meter-Lauf, zunächst Dritte / 200-Meter-Lauf, zunächst Fünfte. Ihr wurden – allerdings erst im Jahr 2015 – für die Jahre 2002 und 2003 Verstöße gegen die Doping-Regularien nachgewiesen. Ihre Resultate aus diesem Zeitraum wurden annulliert. Außerdem wurde sie mit einer zweijährigen Sperre belegt. Diese hatte jedoch nur symbolischen Wert, denn zu dem Zeitpunkt, zu dem die Sperre verhängt wurde, hatte Schanna Block ihre aktive Laufbahn längst beendet.[9]
  • Regina Jacobs, USA – 1500-Meter-Lauf, im Halbfinale ausgeschieden. Auch sie wurde positiv auf das verbotene Mittel THG getestet und folgerichtig disqualifiziert.[10]
  • Melissa Price, USA – Hammerwurf, zunächst Zwölfte. Sie wurde wie einige ihrer Teamkollegen auch positiv auf THG getestet und disqualifiziert. Außerdem wurde sie mit einer Sperre von zwei Jahren belegt.[11]

In den Jahren nach den Weltmeisterschaften wurde immer deutlicher, welcher Dopingsumpf die Leichtathletik erreicht hatte und wie weit die Machenschaften gingen. Zahlreiche Presseveröffentlichungen beschäftigten sich mit diesem immer dringlicher werdenden Thema.[12][13]

Resultate MännerBearbeiten

100 mBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Kim Collins Saint Kitts Nevis  SKN 10,07
2 Darrel Brown Trinidad und Tobago  TTO 10,08
3 Darren Campbell Vereinigtes Konigreich  GBR 10,08
4 Bernard Williams Vereinigte Staaten  USA 10,13
5 Deji Aliu Nigeria  NGR 10,21
6 Uchenna Emedolu Nigeria  NGR 10,22
DOP Tim Montgomery Vereinigte Staaten  USA
Dwain Chambers Vereinigtes Konigreich  GBR

Finale: 25. August, 22:10 Uhr

Wind: ±0,0 m/s

Hier gab es zwei Dopingfälle:

  • Der zunächst viertplatzierte Brite Dwain Chambers wurde positiv auf Tetrahydrogestrinon (THG) getestet und mit einer zweijährigen Sperre belegt. Seine Resultate von diesen Weltmeisterschaften wurden ihm aberkannt. Im Jahr 2010 legte Dwain Chambers ein Geständnis dazu ab. Davon betroffen war auch sein zweiter Platz mit der britischen 4-mal-100-Meter-Staffel.[1]
  • Dem US-Amerikaner Tim Montgomery wurde sein fünfter Platz wegen Verstoßes gegen die Dopingregeln aberkannt. Er legte im Jahr 2008 aus dem Gefängnis heraus ein Geständnis dazu ab.[2]

200 mBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 John Capel Vereinigte Staaten  USA 20,30
2 Darvis Patton Vereinigte Staaten  USA 20,31
3 Shingo Suetsugu Japan  JPN 20,38
4 Darren Campbell Vereinigtes Konigreich  GBR 20,39
5 Stéphan Buckland Mauritius  MRI 20,41
6 Joshua J. Johnson Vereinigte Staaten  USA 20,47
7 Frank Fredericks Namibia  NAM 20,47
8 Uchenna Emedolu Nigeria  NGR 20,62

Finale: 29. August, 21:00 Uhr

Wind: +0,1 m/s

400 mBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Tyree Washington Vereinigte Staaten  USA 44,77
2 Marc Raquil Frankreich  FRA 44,79 NR
3 Michael Blackwood Jamaika  JAM 44,80
4 Leslie Djhone Frankreich  FRA 44,83
5 Éric Milazar Mauritius  MRI 45,17
6 Alleyne Francique Grenada  GRN 45,48
DOP Jerome Young Vereinigte Staaten  USA
Calvin Harrison Vereinigte Staaten  USA

Finale: 26. August, 21:50 Uhr

Der Wettbewerb war von zwei Dopingfällen überschattet:

  • Der US-Amerikaner Jerome Young, der zunächst als Sieger geehrt worden war, wurde als Mehrfachtäter im Jahr 2004 lebenslang gesperrt. Er war unter anderem positiv auf die verbotenen Mittel Erythropoetin (EPO) und Nandrolon getestet worden.[3]
  • Youngs zunächst sechstplatzierter Landsmann Calvin Harrison wurde bei den US-Meisterschaften 2003 positiv auf Modafinil getestet und hätte bei diesen Weltmeisterschaften nicht starten dürfen. Weil es sich um ein Zweitvergehen handelte, gab es neben der Aberkennung seiner Resultate eine zweijährige Sperre für ihn.[4]

Betroffen von der Disqualifikation der beiden Athleten war auch die US-amerikanische 4-mal-400-Meter-Staffel. Sowohl Young als auch Harrison waren dort eingesetzt worden.

800 mBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Djabir Saïd-Guerni Algerien  ALG 1:44,81
2 Juri Borsakowski Russland  RUS 1:44,84
3 Mbulaeni Mulaudzi Sudafrika  RSA 1:44,90
4 Wilson Kipketer Danemark  DEN 1:45,23
5 Andrea Longo Italien  ITA 1:45,43
6 Justus Koech Kenia  KEN 1:45,63
7 Hezekiél Sepeng Sudafrika  RSA 1:45,74
8 Osmar Barbosa dos Santos Brasilien  BRA 1:46,28

Finale: 31. August, 17:30 Uhr

1500 mBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Hicham El Guerrouj Marokko  MAR 3:31,77
2 Mehdi Baala Frankreich  FRA 3:32,31
3 Iwan Heschko Ukraine  UKR 3:33,17
4 Paul Korir Kenia  KEN 3:33,47
5 Rui Silva Portugal  POR 3:33,68
6 Reyes Estévez Spanien  ESP 3:33,84
7 Gert-Jan Liefers Niederlande  NED 3:33,99
8 Wjatscheslaw Schabunin Russland  RUS 3:34,37

Finale: 27. August, 21:00 Uhr

Doping:
Der zunächst achtplatzierte Franzose Fouad Chouki wurde wegen Dopingvergehens mittels Erythropoetin (EPO) disqualifiziert.[5]

5000 mBearbeiten

 
Weltmeister Eliud Kipchoge mit seinem ersten ganz großen Erfolg
Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Eliud Kipchoge Kenia  KEN 12:52,79 CR
2 Hicham El Guerrouj Marokko  MAR 12:52,83
3 Kenenisa Bekele Athiopien 1996  ETH 12:53,12
4 John Kemboi Kibowen Kenia  KEN 12:54,07
5 Abraham Chebii Kenia  KEN 12:57,74
6 Gebregziabher Gebremariam Athiopien 1996  ETH 12:58,08
7 Richard Limo Kenia  KEN 13:01,13
8 Zersenay Tadese Eritrea  ERI 13:05,57 NR

Finale: 31. August, 18:40 Uhr

10.000 mBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Kenenisa Bekele Athiopien 1996  ETH 26:49,57 CR
2 Haile Gebrselassie Athiopien 1996  ETH 26:50,77
3 Sileshi Sihine Athiopien 1996  ETH 27:01,44
4 Ahmad Hassan Abdullah Katar  QAT 27:18,28 AS
5 John Cheruiyot Korir Kenia  KEN 27:19,94
6 Wilberforce Talel Kenia  KEN 27:33,60
7 Charles Waweru Kamathi Kenia  KEN 27:45,05
8 Kamiel Maase Niederlande  NED 27:45,46

Datum: 24. August, 19:00 Uhr

MarathonBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Jaouad Gharib Marokko  MAR 2:08:31 CR
2 Julio Rey Spanien  ESP 2:08:38
3 Stefano Baldini Italien  ITA 2:09:14
4 Alberto Chaíça Portugal  POR 2:09:25
5 Shigeru Aburaya Japan  JPN 2:09:26
6 Daniele Caimmi Italien  ITA 2:09:29
7 Ian Syster Sudafrika  RSA 2:10:17
8 Michael Kosgey Rotich Kenia  KEN 2:10:35

Datum: 30. August, 14:20 Uhr

Marathon-CupBearbeiten

Platz Land Athleten Zeit (h)
1 Japan  Japan Shigeru Aburaya
Atsushi Satō
Tsuyoshi Ogata
6:30:43
2 Italien  Italien Stefano Baldini
Daniele Caimmi
Alberico di Cecco
6:32:19
3 Sudafrika  Südafrika Ian Syster
Hendrick Ramaala
Gert Thys
6:35:54
4 Marokko  Marokko Jaouad Gharib
Rachid Ghanmouni
Khalid Skah
6:36:01
5 Spanien  Spanien Julio Rey
José Manuel Martínez
Alberto Juzdado
6:38:43
6 Athiopien 1996  Äthiopien Ambesse Tolosa
Ashebir Demissie
Dawit Terefa
6:44:44
7 Australien  Australien Lee Troop
Andrew Letherby
Roderic de Highden
6:44:54
8 Korea Sud  Südkorea Lee Bong-ju
Lee Myong-seun
Ji Young-joon
6:47:45

Datum: 30. August, 14:20 Uhr

Im Marathonlauf gab es zusätzlich auch eine Teamwertung. Es waren fünf Läufer je Nation zugelassen, für die Wertung wurden die Zeiten der jeweils besten drei addiert. Der Wettbewerb zählte allerdings nicht zum offiziellen Medaillenspiegel.

110 m HürdenBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Allen Johnson Vereinigte Staaten  USA 13,12
2 Terrence Trammell Vereinigte Staaten  USA 13,20
3 Liu Xiang China Volksrepublik  CHN 13,23
4 Larry Wade Vereinigte Staaten  USA 13,34
5 Márcio Simão de Souza Brasilien  BRA 13,48
6 Shi Dongpeng China Volksrepublik  CHN 13,53
7 Yoel Hernández Kuba  CUB 13,57
DOP Chris Phillips Vereinigte Staaten  USA

Finale: 30. August, 18:00 Uhr

Wind: +0,3 m/s

Doping:
Der zunächst fünftplatzierte US-Amerikaner Chris Phillips wurde nach dem Fund von Modafinil in seiner Dopingprobe disqualifiziert.[6]

400 m HürdenBearbeiten

 
Mit Félix Sánchez siegte der dominierende 400-Meter-Hürdenläufer jener Jahre
Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Félix Sánchez Dominikanische Republik  DOM 47,25 WL
2 Joey Woody Vereinigte Staaten  USA 48,18
3 Periklis Iakovakis Griechenland  GRE 48,24
4 Danny McFarlane Jamaika  JAM 48,30
5 Kemel Thompson Jamaika  JAM 48,51
6 Christopher Rawlinson Vereinigtes Konigreich  GBR 48,90
7 Mubarak Sultan Al-Nubi Faraj Katar  QAT 52,64
8 Llewellyn Herbert Sudafrika  RSA 72,10

Finale: 29. August, 22:05 Uhr

3000 m HindernisBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Saif Saaeed Shaheen Katar  QAT 8:04,39
2 Ezekiel Kemboi Kenia  KEN 8:05,11
3 Eliseo Martín Spanien  ESP 8:09,09
4 Bouabdellah Tahri Frankreich  FRA 8:10,65
5 Abraham Cherono Kenia  KEN 8:13,37
6 Luis Miguel Martín Spanien  ESP 8:13,52
7 Simon Vroemen Niederlande  NED 8:13,71
8 José Luis Blanco Spanien  ESP 8:17,16

Finale: 26. August, 21:30 Uhr

4 × 100 m StaffelBearbeiten

Platz Land Athleten Zeit (s)
1 Vereinigte Staaten  USA John Capel
Bernard Williams
Darvis Patton
Joshua J. Johnson
38,06
2 Brasilien  Brasilien Vicente de Lima
Édson Ribeiro
André da Silva
Cláudio Roberto Souza
38,26
3 Niederlande  Niederlande Timothy Beck
Troy Douglas
Patrick van Balkom
Caimin Douglas (Finale/Halbfinale)
im Vorlauf außerdem:
Guus Hoogmoed
38,87
4 Nigeria  Nigeria Olusoji Fasuba
Uchenna Emedolu (Finale/Halbfinale)
Musa Deji
Deji Aliu
im Vorlauf außerdem:
Tamunosiki Atorudibo
38,89
5 Polen  Polen Piotr Balcerzak (Finale)
Łukasz Chyła
Marcin Nowak
Marcin Urbaś (Finale)
im Halbfinale/Vorlauf außerdem:
Marcin Krzywański
Marcin Jędrusiński
38,96
6 Japan  Japan Hiroyasu Tsuchie
Hisashi Miyazaki
Ryo Matsuda
Nobuharu Asahara
39,05
DNF Jamaika  Jamaika Ricardo Williams
Dwight Thomas
Michael Frater
Asafa Powell (Finale/Halbfinale)
im Vorlauf außerdem:
Julien Dunkley
DOP Vereinigtes Konigreich  Großbritannien Christian Malcolm
Darren Campbell (Finale/Halbfinale)
Marlon Devonish
Dwain Chambers
im Vorlauf außerdem:
Mark Lewis-Francis

Finale: 31. August, 17:50 Uhr

Doping:
Die zunächst zweitplatzierte britische Staffel wurde wegen eines positiven Tests auf Tetrahydrogestrinon (THG) ihres Schlussläufers Dwain Chambers nachträglich disqualifiziert. Chambers wurde außerdem für zwei Jahre gesperrt. Im Jahr 2010 legte er ein Geständnis dazu ab.[1]

4 × 400 m StaffelBearbeiten

Platz Land Athleten Zeit (min)
1 Frankreich  Frankreich Leslie Djhone (Finale)
Naman Keïta
Stéphane Diagana
Marc Raquil
im Vorlauf außerdem:
Ahmed Douhou
2:58,96 NR
2 Jamaika  Jamaika Brandon Simpson
Danny McFarlane (Finale)
Davian Clarke
Michael Blackwood (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Michael Campbell
Lanceford Spence
2:59,60
3 Bahamas  Bahamas Avard Moncur
Dennis Darling (Finale)
Nathaniel McKinney
Chris Brown
im Vorlauf außerdem:
Carl Oliver
3:00,53
4 Vereinigtes Konigreich  Großbritannien Ian Mackie
Sean Baldock
Christopher Rawlinson (Finale)
Daniel Caines
im Vorlauf außerdem:
Timothy Benjamin
3:01,00
5 Spanien  Spanien Eduardo Rodríguez
David Canal
Salvador Rodríguez
Antonio Manuel Reina
3:02,50
6 Griechenland  Griechenland Stilianos Dimotsios
Anastasios Gousis
Panayiotis Sarris
Periklis Iakovakis
3:02,56
7 Japan  Japan Yuki Yamaguchi
Takahiko Yamamura
Kenji Tabata (Finale)
Mitsuhiro Sato
im Vorlauf außerdem:
Jun Osakada
3:03,15
DOP Vereinigte Staaten  USA Calvin Harrison
Tyree Washington (Finale)
Derrick Brew
Jerome Young (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Mitch Potter
Adam Steele

Finale: 31. August, 19:35 Uhr

Doping:
Das Finale hatte ursprünglich die US-Staffel gewonnen. Die Goldmedaille wurde ihr aberkannt, nachdem Jerome Young und Calvin Harrison wegen Dopingvergehens disqualifiziert und gesperrt worden waren.[3][4]

20 km GehenBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Jefferson Pérez Ecuador  ECU 1:17:21 WR
2 Francisco Javier Fernández Spanien  ESP 1:18:00
3 Roman Rasskasow Russland  RUS 1:18:07
4 Noé Hernández Mexiko  MEX 1:18:14
5 Luke Adams Australien  AUS 1:19:35
6 Iwan Trozki Weissrussland  BLR 1:19:40
7 David Márquez Spanien  ESP 1:19:46
8 Ilja Markow Russland  RUS 1:20:14

Datum: 23. August, 08:30 Uhr

50 km GehenBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Robert Korzeniowski Polen  POL 3:36:03 WR
2 German Skurygin Russland  RUS 3:36:42 NR
3 Andreas Erm Deutschland  GER 3:37:46 DR
4 Alexei Wojewodin Russland  RUS 3:38:01
5 Denis Nischegorodow Russland  RUS 3:38:23
6 Jesús Ángel García Spanien  ESP 3:43:56
7 Roman Magdziarczyk Polen  POL 3:44:53
8 Trond Nymark Norwegen  NOR 3:46:14

Datum: 27. August, 07:50 Uhr

HochsprungBearbeiten

Platz Athlet Land Höhe (m)
1 Jacques Freitag Sudafrika  RSA 2,35
2 Stefan Holm Schweden  SWE 2,32
3 Mark Boswell Kanada  CAN 2,32
4 Michail Zwetkow Russland  RUS 2,29
5 Germaine Mason Jamaika  JAM 2,29
6 Grzegorz Sposób Polen  POL 2,29
7 Jamie Nieto Vereinigte Staaten  USA 2,29
8 Andrij Sokolowskyj Ukraine  UKR 2,29

Finale: 25. August, 19:00 Uhr

StabhochsprungBearbeiten

 
Giuseppe Gibilisco – Stabhochsprung-Weltmeister mit neuem italienischen Rekord
Platz Athlet Land Höhe (m)
1 Giuseppe Gibilisco Italien  ITA 5,90 NR
2 Okkert Brits Sudafrika  RSA 5,85
3 Patrik Kristiansson Schweden  SWE 5,85
4 Dmitri Markov Australien  AUS 5,85
5 Tim Lobinger Deutschland  GER 5,80
6 Denys Jurtschenko Ukraine  UKR 5,70
Timothy Mack Vereinigte Staaten  USA 5,70
Derek Miles Vereinigte Staaten  USA 5,70

Finale: 28. August, 18:30 Uhr

WeitsprungBearbeiten

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Dwight Phillips Vereinigte Staaten  USA 8,32
2 James Beckford Jamaika  JAM 8,28
3 Yago Lamela Spanien  ESP 8,22
4 Ignisious Gaisah Ghana  GHA 8,13
5 Hussein Taher Al-Sabee Saudi-Arabien  KSA 8,10
6 Wolodymyr Sjuskow Ukraine  UKR 8,08
7 Walter Davis Vereinigte Staaten  USA 8,02
8 Osbourne Moxey Bahamas  BAH 7,93

Finale: 29. August, 20:00 Uhr

DreisprungBearbeiten

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Christian Olsson Schweden  SWE 17,72
2 Yoandri Betanzos Kuba  CUB 17,28
3 Leevan Sands Bahamas  BAH 17,26
4 Arnie David Giralt Kuba  CUB 17,23
5 Jadel Gregório Brasilien  BRA 17,11
6 Kenta Bell Vereinigte Staaten  USA 17,08
7 Christos Meletoglou Griechenland  GRE 16,92
8 Andrew Owusu Ghana  GHA 16,86

Finale: 25. August, 19:55 Uhr

KugelstoßenBearbeiten

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Andrej Michnewitsch Weissrussland  BLR 21,69
2 Adam Nelson Vereinigte Staaten  USA 21,26
3 Jurij Bilonoh Ukraine  UKR 21,10
4 Justin Anlezark Australien  AUS 20,61
5 Ralf Bartels Deutschland  GER 20,50
6 Tepa Reinikainen Finnland  FIN 20,45
7 Ville Tiisanoja Finnland  FIN 20,09
8 John Godina Vereinigte Staaten  USA 19,84

Finale: 23. August, 19:25 Uhr

Doping:
Der US-Amerikaner Kevin Toth, der ursprünglich den vierten Platz belegt hatte, wurde wegen Dopingvergehens mittels Tetrahydrogestrinon und Modafinil disqualifiziert.[7]

DiskuswurfBearbeiten

 
Weltmeister im Diskuswurf wurde der aktuelle Olympiasieger Virgilijus Alekna
Platz Athlet Land Weite (m)
1 Virgilijus Alekna Litauen 1989  LTU 69,69
2 Róbert Fazekas Ungarn  HUN 69,01
3 Wassil Kapzjuch Weissrussland  BLR 66,51
4 Lars Riedel Deutschland  GER 66,28
5 Michael Möllenbeck Deutschland  GER 66,23
6 Frantz Kruger Sudafrika  RSA 65,26
7 Aleksander Tammert Estland  EST 64,50
8 Mario Pestano Spanien  ESP 64,39

Finale: 26. August, 19:50 Uhr

HammerwurfBearbeiten

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Iwan Zichan Weissrussland  BLR 83,05
2 Adrián Annus Ungarn  HUN 80,36
3 Kōji Murofushi Japan  JPN 80,12
4 Andrij Skwaruk Ukraine  UKR 79,68
5 Primož Kozmus Slowenien  SLO 79,68
6 Ilja Konowalow Russland  RUS 78,55
7 Wadsim Dsewjatouski Weissrussland  BLR 78,13
8 Alexandros Papadimitriou Griechenland  GRE 77,79

Finale: 25. August, 18:00 Uhr

SpeerwurfBearbeiten

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Sergei Makarow Russland  RUS 85,44
2 Andrus Värnik Estland  EST 85,17
3 Boris Henry Deutschland  GER 84,74
4 Jan Železný Tschechien  CZE 84,09
5 Aki Parviainen Finnland  FIN 83,05
6 Christian Nicolay Deutschland  GER 81,77
7 Miroslav Guzdek Tschechien  CZE 81,40
8 Peter Blank Deutschland  GER 80,31

Finale: 31. August, 16:50 Uhr

ZehnkampfBearbeiten

Platz Athlet Land Punkte
1 Tom Pappas Vereinigte Staaten  USA 8750
2 Roman Šebrle Tschechien  CZE 8634
3 Dmitri Karpow Kasachstan  KAZ 8374 NR
4 Tomáš Dvořák Tschechien  CZE 8242
5 Laurent Hernu Frankreich  FRA 8218
6 Lew Lobodin Russland  RUS 8198
7 Qi Haifeng China Volksrepublik  CHN 8126 NR
8 André Niklaus Deutschland  GER 8020

Datum: 26. und 27. August

Resultate FrauenBearbeiten

100 mBearbeiten

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Torri Edwards Vereinigte Staaten  USA 10,93
2 Chandra Sturrup Bahamas  BAH 11,02
3 Ekaterini Thanou Griechenland  GRE 11,03
4 Christine Arron Frankreich  FRA 11,05
5 Aleen Bailey Jamaika  JAM 11,07
6 Gail Devers Vereinigte Staaten  USA 11,11
DOP Kelli White Vereinigte Staaten  USA
Schanna Block Ukraine  UKR

Finale: 24. August, 19:45 Uhr

Wind: +0,9 m/s

Dieser Wettbewerb war von zwei Dopingfällen überschattet:

  • Die zunächst siegreiche US-Amerikanerin Kelli White war mit Modafinil gedopt und wurde disqualifiziert. Ihre hier zunächst gewonnene Goldmedaille musste sie ebenso wie das Gold über 200 Meter zurückgeben.[8]
  • Die zunächst drittplatzierte Ukrainerin Schanna Block, frühere Schanna Pintussewytsch, wurde nachträglich wegen Dopingvergehens disqualifiziert. Davon betroffen war auch ihr fünfter Rang über 200 Meter.[9]

200 mBearbeiten

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Anastassija Kapatschinskaja Russland  RUS 22,38
2 Torri Edwards Vereinigte Staaten  USA 22,47
3 Muriel Hurtis Frankreich  FRA 22,59
4 Beverly McDonald Jamaika  JAM 22,95
5 Natallja Safronnikawa Weissrussland  BLR 22,98
6 Anschela Krawtschenko Ukraine  UKR 23,00
DOP Kelli White Vereinigte Staaten  USA
Schanna Block Ukraine  UKR

Finale: 28. August, 21:45 Uhr

Wind: −0,3 m/s

Dieser Wettbewerb war mit denselben Dopingfällen belastet wie der 100-Meter-Lauf:

  • Die zunächst siegreiche US-Amerikanerin Kelli White war hier mit Modafinil gedopt und wurde disqualifiziert. Ihre hier zunächst gewonnene Goldmedaille musste sie ebenso wie das Gold über 100 Meter zurückgeben.[8]
  • Die ursprünglich fünftplatzierte Ukrainerin Schanna Block wurde nachträglich wegen Dopingvergehens disqualifiziert.[9]

400 mBearbeiten

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Ana Guevara Mexiko  MEX 48,89 WL
2 Lorraine Fenton Jamaika  JAM 49,43
3 Amy Mbacké Thiam Senegal  SEN 49,95
4 Natalja Nasarowa Russland  RUS 49,98
5 Tonique Williams Bahamas  BAH 50,38
6 Olesja Sykina Russland  RUS 50,59
7 Lee McConnell Vereinigtes Konigreich  GBR 51,07
8 Swetlana Pospelowa Russland  RUS 51,30

Finale: 27. August, 21:50 Uhr

800 mBearbeiten

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Maria de Lurdes Mutola Mosambik  MOZ 1:59,89
2 Kelly Holmes Vereinigtes Konigreich  GBR 2:00,18
3 Natalja Chruschtscheljowa Russland  RUS 2:00,29
4 Mina Aït Hammou Marokko  MAR 2:01,09
5 Claudia Gesell Deutschland  GER 2:01,84
6 Diane Cummins Kanada  CAN 2:02,48
7 Akosua Serwaa Ghana  GHA 2:03,24
DNS Stephanie Graf Osterreich  AUT

Finale: 26. August, 20:50 Uhr

1500 mBearbeiten

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Tatjana Tomaschowa Russland  RUS 3:58,52 CR
2 Süreyya Ayhan Turkei  TUR 3:59,04
3 Hayley Tullett Vereinigtes Konigreich  GBR 3:59,95
4 Jekaterina Rosenberg Russland  RUS 4:00,59
5 Jackline Maranga Kenia  KEN 4:01,64
6 Naomi Mugo Kenia  KEN 4:02,33
7 Daniela Jordanowa Bulgarien  BUL 4:02,34
8 Jelena Sadoroschnaja Russland  RUS 4:02,46

Finale: 31. August, 18:20 Uhr

Doping:
Die im Halbfinale ausgeschiedene US-Amerikanerin Regina Jacobs wurde wegen eines positiven Tests auf das verbotene Mittel Tetrahydrogestrinon (THG) disqualifiziert.[10]

5000 mBearbeiten

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Tirunesh Dibaba Athiopien 1996  ETH 14:51,72
2 Marta Domínguez Spanien  ESP 14:52,26
3 Edith Masai Kenia  KEN 14:52,30
4 Jelena Sadoroschnaja Russland  RUS 14:52,36
5 Elvan Abeylegesse Turkei  TUR 14:53,36
6 Isabella Ochichi Kenia  KEN 14:54,08
7 Gulnara Samitowa Russland  RUS 14:54,38
8 Courtney Babcock Kanada  CAN 14:54,98 NR

Finale: 30. August, 18:35 Uhr

10.000 mBearbeiten

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Berhane Adere Athiopien 1996  ETH 30:04,18 CR
2 Werknesh Kidane Athiopien 1996  ETH 30:07,15
3 Sun Yingjie China Volksrepublik  CHN 30:07,20
4 Lornah Kiplagat Niederlande  NED 30:12,53 NR
5 Alla Schiljajewa Russland  RUS 30:23,07 NR
6 Galina Bogomolowa Russland  RUS 30:26,20
7 Xing Huina China Volksrepublik  CHN 30:31,55 WJ
8 Benita Johnson Australien  AUS 30:37,68 OZ

Datum: 23. August, 20:15 Uhr

MarathonBearbeiten

Platz Athletin Land Zeit (h)
1 Catherine Ndereba Kenia  KEN 2:23:55 CR
2 Mizuki Noguchi Japan  JPN 2:24:18
3 Masako Chiba Japan  JPN 2:25:09
4 Naoko Sakamoto Japan  JPN 2:25:25
5 Ham Bong-sil Korea Nord  PRK 2:25:31 NR
6 Elfenesh Alemu Athiopien 1996  ETH 2:26:29
7 Joyce Chepchumba Kenia  KEN 2:26:33
8 Olivera Jevtić Serbien und Montenegro  SCG 2:26:49

Datum: 31. August, 14:20 Uhr

Marathon-CupBearbeiten

Platz Land Athletinnen Zeit (h)
1 Japan  Japan Mizuki Noguchi
Masako Chiba
Naoko Sakamoto
7:14:48
2 Athiopien 1996  Äthiopien Elfenesh Alemu
Shitaye Gemechu
Asha Gigi
7:24:56
3 Russland  Russland Swetlana Sacharowa
Viktoriya Klimina
Larissa Sjusko
7:31:04
4 Korea Nord  Nordkorea Ham Bong-Sil
Ri Kum-Sil
Kim Jong-Sun
7:31:51
5 Spanien  Spanien Beatriz Ros
María Abel
María Teresa Pulido
7:34:17
6 China Volksrepublik  Volksrepublik China Zhang Shujing
Li Helan
Jin Li
7:36:20
7 Rumänien  Rumänien Nuța Olaru
Luminița Talpoș
Aurica Buia
7:38:17
8 Frankreich  Frankreich Rakiya Maraoui
Fatima Yvelain
Zahia Dahmani
7:48:17

Datum: 31. August, 14:20 Uhr

Im Marathonlauf gab es zusätzlich auch eine Teamwertung. Es waren fünf Läuferinnen je Nation zugelassen, für die Wertung wurden die Zeiten der jeweils besten drei addiert. Der Wettbewerb zählte allerdings nicht zum offiziellen Medaillenspiegel.

100 m HürdenBearbeiten

 
Perdita Felicien – Überraschungssiegerin mit kanadischem Rekord
Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Perdita Felicien Kanada  CAN 12,53 NR
2 Brigitte Foster Jamaika  JAM 12,57
3 Miesha McKelvy Vereinigte Staaten  USA 12,67
4 Glory Alozie Spanien  ESP 12,75
5 Aurelia Trywiańska Polen  POL 12,75
6 Jenny Adams Vereinigte Staaten  USA 12,77
7 Patricia Girard Frankreich  FRA 12,83
8 Lacena Golding-Clarke Jamaika  JAM 12,87
9 Vonette Dixon Jamaika  JAM 12,87

Finale: 27. August, 19:25 Uhr

Wind: −0,2 m/s

Aufgrund einer Gleichplatziertheit von zwei Läuferinnen im Halbfinale waren im Endlauf neun Hürdensprinterinnen am Start.

400 m HürdenBearbeiten

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Jana Pittman Australien  AUS 53,22
2 Sandra Glover Vereinigte Staaten  USA 53,65
3 Julija Petschonkina Russland  RUS 53,71
4 Ionela Târlea Rumänien  ROU 54,41
5 Tetjana Tereschtschuk-Antipowa Ukraine  UKR 54,61
6 Andrea Blackett Barbados  BAR 54,79
7 Heike Meißner Deutschland  GER 55,60
8 Surita Febbraio Sudafrika  RSA 55,90

Finale: 28. August, 22:00 Uhr

4 × 100 m StaffelBearbeiten

Platz Land Athletinnen Zeit (s)
1 Frankreich  Frankreich Patricia Girard
Muriel Hurtis
Sylviane Félix
Christine Arron
41,78 WL/NR
2 Vereinigte Staaten  USA Angela Williams
Chryste Gaines
Inger Miller
Torri Edwards (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Lauryn Williams
41,83
3 Russland  Russland Olga Fjodorowa
Julija Tabakowa
Marina Kislowa
Larissa Kruglowa
42,66
4 Ukraine  Ukraine Tetjana Tkalitsch
Anschela Krawtschenko
Olena Pastuschenko-Sinjawina
Oksana Kajdasch
43,07
5 Deutschland  Deutschland Melanie Paschke
Marion Wagner
Sandra Möller
Katja Wakan
43,27
6 Belgien  Belgien Katleen De Caluwé
Audry Rochtus
Elodie Ouédraogo
Kim Gevaert
43,45
7 Weissrussland  Weißrussland Julija Neszjarenka
Aksana Drahun
Alena Neumjarschyzkaja
Natallja Safronnikawa
43,47
DNF Jamaika  Jamaika Vonette Dixon (Finale)
Elva Goulbourne
Beverly McDonald
Brigitte Foster
im Vorlauf außerdem:
Lacena Golding-Clarke

Finale: 30. August, 19:45 Uhr

4 × 400 m StaffelBearbeiten

Platz Land Athletinnen Zeit (min)
1 Vereinigte Staaten  USA Me’Lisa Barber
Demetria Washington (Finale)
Jearl Miles Clark
Sanya Richards
im Vorlauf außerdem:
DeeDee Trotter
3:22,63 WL
2 Russland  Russland Olesja Sykina
Julija Petschonkina (Finale)
Anastassija Kapatschinskaja (Finale)
Natalja Nasarowa
im Vorlauf außerdem:
Swetlana Pospelowa
Swetlana Gontscharenko
3:22,91
3 Jamaika  Jamaika Sandie Richards
Allison Beckford
Ronetta Smith
Lorraine Fenton (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Michelle Burgher
3:22,92
4 Deutschland  Deutschland Claudia Marx
Birgit Rockmeier
Claudia Hoffmann
Grit Breuer
3:26,25
5 Polen  Polen Monika Bejnar
Małgorzata Pskit (Finale)
Anna Jesień
Grażyna Prokopek
im Vorlauf außerdem:
Anna Pacholak
3:26,64
6 Vereinigtes Konigreich  Großbritannien Lee McConnell
Jennifer Meadows
Catherine Murphy
Tasha Danvers (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Helen Karagounis
3:26,67
7 Kamerun  Kamerun Mireille Nguimgo
Carole Kaboud Mebam
Delphine Atangana
Hortense Bewouda
3:27,08 NR
DSQ Senegal  Senegal Fatou Bintou Fall
Mame Tacko Diouf
Aminata Diouf
Amy Mbacké Thiam
IAAF Rule 170.20
Aufstellungs-/Wechselfehler
[14]

Finale: 31. August, 19:10 Uhr

20 km GehenBearbeiten

Platz Athletin Land Zeit (h)
1 Jelena Nikolajewa Russland  RUS 1:26:52 CR
2 Gillian O’Sullivan Irland  IRL 1:27:34
3 Waljanzina Zybulskaja Weissrussland  BLR 1:28:10 NR
4 Tatjana Gudkowa Russland  RUS 1:28:53
5 Claudia Ștef Rumänien  ROU 1:29:09
6 Rossella Giordano Italien  ITA 1:29:14
7 Athanasia Tsoumeleka Griechenland  GRE 1:29:34 NR
8 Melanie Seeger Deutschland  GER 1:29:44 DR

Datum: 24. August, 09:30 Uhr

HochsprungBearbeiten

Platz Athletin Land Höhe (m)
1 Hestrie Cloete Sudafrika  RSA 2,06 WL
2 Marina Kupzowa Russland  RUS 2,00
3 Kajsa Bergqvist Schweden  SWE 2,00
4 Wenelina Wenewa Bulgarien  BUL 1,98
5 Wita Palamar Ukraine  UKR 1,95
6 Anna Tschitscherowa Russland  RUS 1,95
7 Blanka Vlašić Kroatien  CRO 1,95
8 Juana Rosario Arrendel Dominikanische Republik  DOM 1,95

Finale: 31. August, 16:45 Uhr

StabhochsprungBearbeiten

 
Erfolgsjahre für Swetlana Feofanowa: 2001 Vizeweltmeisterin, 2002 Europameisterin, 2003 Weltmeisterin
Platz Athletin Land Höhe (m)
1 Swetlana Feofanowa Russland  RUS 4,75 CRe
2 Annika Becker Deutschland  GER 4,70
3 Jelena Issinbajewa Russland  RUS 4,65
4 Monika Pyrek Polen  POL 4,55
Stacy Dragila Vereinigte Staaten  USA 4,55
6 Yvonne Buschbaum Deutschland  GER 4,50
7 Anna Rogowska Polen  POL 4,45
8 Jelena Beljakowa Russland  RUS 4,45

Finale: 25. August, 18:30 Uhr

WeitsprungBearbeiten

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Eunice Barber Frankreich  FRA 6,99
2 Tatjana Kotowa Russland  RUS 6,74
3 Anju Bobby George Indien  IND 6,70
4 Jade Johnson Vereinigtes Konigreich  GBR 6,63
5 Olga Rubljowa Russland  RUS 6,58
6 Tünde Vaszi Ungarn  HUN 6,53
7 Bronwyn Thompson Australien  AUS 6,48
8 Grace Upshaw Vereinigte Staaten  USA 6,47

Finale: 30. August, 18:05 Uhr

DreisprungBearbeiten

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Tatjana Lebedewa Russland  RUS 15,18
2 Françoise Mbango Etone Kamerun  CMR 15,05 AF
3 Magdelín Martínez Italien  ITA 14,90 NR
4 Anna Pjatych Russland  RUS 14,72
5 Mabel Gay Kuba  CUB 14,52
6 Barbara Lah Italien  ITA 14,38
7 Olena Howorowa Ukraine  UKR 14,38
8 Chrysopigi Devetzi Griechenland  GRE 14,34

Finale: 26. August, 19:30 Uhr

KugelstoßenBearbeiten

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Swetlana Kriweljowa Russland  RUS 20,63
2 Nadseja Astaptschuk Weissrussland  BLR 20,12
3 Wita Pawlysch Ukraine  UKR 20,08
4 Irina Korschanenko Russland  RUS 19,17
5 Valerie Vili Neuseeland  NZL 18,65
6 Krystyna Zabawska Polen  POL 18,62
7 Nadine Kleinert Deutschland  GER 18,48
8 Assunta Legnante Italien  ITA 18,28

Finale: 27. August, 18:55 Uhr

DiskuswurfBearbeiten

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Iryna Jattschanka Weissrussland  BLR 67,32
2 Anastasía Kelesídou Griechenland  GRE 67,14
3 Ekaterini Vongoli Griechenland  GRE 66,73
4 Olena Antonowa Ukraine  UKR 65,90
5 Věra Pospíšilová Tschechien  CZE 65,55
6 Natalja Sadowa Russland  RUS 65,22
7 Song Aimin China Volksrepublik  CHN 63,84
8 Anna Söderberg Schweden  SWE 61,61

Finale: 25. August, 20:35 Uhr

HammerwurfBearbeiten

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Yipsi Moreno Kuba  CUB 73,33
2 Olga Kusenkowa Russland  RUS 71,71
3 Manuela Montebrun Frankreich  FRA 70,92
4 Gu Yuan China Volksrepublik  CHN 70,77
5 Susanne Keil Deutschland  GER 69,43
6 Mihaela Melinte Rumänien  ROU 68,69
7 Anna Mahon Vereinigte Staaten  USA 68,45
8 Kamila Skolimowska Polen  POL 68,39

Finale: 28. August, 20:45 Uhr

Doping:
Der zunächst zwölftplatzierten US-Amerikanerin Melissa Price wurde ein Verstoß gegen die Dopingregeln mittels Tetrahydrogestrinon (THG) nachgewiesen. Ihr Resultat wurde annulliert und sie erhielt eine zweijährige Sperre.[11]

SpeerwurfBearbeiten

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Mirela Manjani Griechenland  GRE 66,52 WL
2 Tatjana Schikolenko Russland  RUS 63,28
3 Steffi Nerius Deutschland  GER 62,70
4 Mikaela Ingberg Finnland  FIN 62,20
5 Osleidys Menéndez Kuba  CUB 62,19
6 Sonia Bisset Kuba  CUB 60,17
7 Claudia Coslovich Italien  ITA 59,64
8 Laverne Eve Bahamas  BAH 59,60

Finale: 30. August, 16:40 Uhr

SiebenkampfBearbeiten

Platz Athletin Land Punkte
1 Carolina Klüft Schweden  SWE 7001 WL/NR
2 Eunice Barber Frankreich  FRA 6755
3 Natallja Sasanowitsch Weissrussland  BLR 6524
4 Jelena Prochorowa Russland  RUS 6452
5 Denise Lewis Vereinigtes Konigreich  GBR 6254
6 Gertrud Bacher Italien  ITA 6166
7 Larissa Netšeporuk Estland  EST 6154
8 Sonja Kesselschläger Deutschland  GER 6134

Datum: 23. und 24. August

WeblinksBearbeiten

Commons: 2003 World Championships in Athletics – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c Eine gerechte, traurige Geschichte. In: Süddeutsche Zeitung. 9. Mai 2010, sueddeutsche.de, abgerufen am 5. September 2020
  2. a b Olympiasieger Tim Montgomery gesteht Doping, Die Welt/n24, 24. November 2008, abgerufen am 31. August 2020
  3. a b c WM-Medaillengewinne von Jerome Young annulliert, stimme.de, 26. Februar 2009, abgerufen am 7. September 2020
  4. a b c USA verlieren WM-Staffel-Gold. In: Handelsblatt. 28. November 2004, handelsblatt.com, abgerufen am 7. September 2020
  5. a b Zwei weitere Dopingfälle. In: Der Spiegel. 13. September 2003, spiegel.de, abgerufen am 2. September 2020
  6. a b Erneut Doping in der Leichtathletik. In: Neue Zürcher Zeitung. 9. September 2003, nzz.ch, abgerufen am 4. September 2020
  7. a b Kevin Toth hatte THG und Modafinil im Blut. Doping: US-Kugelstoßer positiv getestet, RP Online, 16. Februar 2004, abgerufen am 10. September 2020
  8. a b c Kelli White: "Ich war ein Versuchskaninchen". In: Frankfurter Allgemeine Zeitung 20. Mai 2005, faz.net. abgerufen am 13. September 2020
  9. a b c Pintusewitsch-Block zwei Jahre gesperrt, Focus Online, 10. September 2015, abgerufen am 13. September 2020
  10. a b Regina Jacobs läuft als Dritte ins Fahndungsnetz. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 23. Oktober 2003, faz.net, abgerufen am 14. September 2020
  11. a b Sperre trotz Karriereendes, n-tv.de, 5. Mai 2004, abgerufen am 20. September 2020
  12. Cocktail aus der Badewanne. In: Der Spiegel 44/2003. 27. Oktober 2003, spiegel.de, abgerufen am 28. August 2020
  13. Größter Dopingskandal der Geschichte. In: Berliner Morgenpost 18. Oktober 2003, morgenpost.de, abgerufen am 28. August 2020
  14. Wettkampfregeln der IAAF, Seite 122f (PDF; 4364 kB), abgerufen am 27. August 2020