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Kevin Borlée Leichtathletik

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Kevin Borlée bei den Hallenweltmeisterschaften 2018 in Birmingham

Nation BelgienBelgien Belgien
Geburtstag 22. Februar 1988 (31 Jahre)
Geburtsort Woluwe-Saint-LambertBelgien
Karriere
Disziplin 400-Meter-Lauf
Bestleistung 44,56 s
Trainer Jacques Borlée
Status aktiv
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 0 × Gold 0 × Silber 2 × Bronze
Hallenweltmeisterschaften 0 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
Europameisterschaften 4 × Gold 1 × Silber 2 × Bronze
Halleneuropameisterschaften 2 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
Weltmeisterschaften
0Bronze0 2011 Daegu 400 m
0Bronze0 Doha 2019 4 × 400 m
Europameisterschaften
0Gold0 2010 Barcelona 400 m
0Bronze0 2010 Barcelona 4 × 400 m
0Gold0 2012 Helsinki 4 × 400 m
0Gold0 2016 Amsterdam 4 × 400 m
0Gold0 2018 Berlin 4 × 400 m
0Silber0 2018 Berlin 400 m
Hallenweltmeisterschaften
0Silber0 2010 Doha 4 × 400 m
0Bronze0 2018 Birmingham 4 × 400 m
Halleneuropameisterschaften
0Bronze0 2011 Paris 4 × 400 m
0Gold0 2015 Prag 4 × 400 m
0Silber0 2017 Belgrad 4 × 400 m
0Gold0 2019 Glasgow 4 × 400 m

Kevin Borlée (* 22. Februar 1988 in Woluwe-Saint-Lambert) ist ein belgischer Leichtathlet, der sich auf den 400-Meter-Lauf spezialisiert hat. Er wurde 2010 Europameister.

KarriereBearbeiten

Borlée gewann 2006 den Belgischen Meistertitel über 400 Meter in der Halle und 2007 über dieselbe Distanz im Freien sowie im 200-Meter-Lauf in der Halle. Am 31. Mai 2008 lief er in der 4-mal-400-Meter-Staffel gemeinsam mit seinem Bruder Jonathan, Cédric Van Branteghem und Kristof Beyens eine Zeit von 3:02,51 min Damit unterbot das Quartett den 27 Jahre alten Landesrekord um über eine Sekunde, verpasste aber die Qualifikationsnorm für die Olympischen Spiele in Peking um eine Hundertstelsekunde. Kurze Zeit steigerte sich die Staffel, in der Kristof Beyens durch Nils Duerinck ersetzt wurde, auf 3:02,13 min und schaffte damit die Qualifikation.

Bei den Olympischen Spielen in Peking belegte die belgische Staffel in der Aufstellung Kevin Borlée, Jonathan Borlée, Cédric Van Branteghem und Arnaud Ghislain den fünften Rang und erzielte mit ihrer Zeit von 2:59,37 min erneut einen Landesrekord. Kévin Borlée startete dort auch im 400-Meter-Lauf. In der Halbfinalrunde unterbot er mit 44,88 s zwar Van Branteghems belgischen Rekord um 14 Hundertstelsekunden, konnte sich dadurch allerdings nicht für das Finale qualifizieren.

2009 gewann er als Student an der Florida State University den NCAA-Titel in der 4-mal-400-Meter-Staffel und wurde Vierter im 400-Meter-Lauf. Die Teilnahme an den Weltmeisterschaften in Berlin musste er aufgrund einer Fußverletzung absagen.

Seine erste internationale Medaille gewann Borlée bei den Hallenweltmeisterschaften 2010 in Doha. Die belgische 4-mal-400-Meter-Staffel belegte in der Aufstellung Cedric van Branteghem, Kevin Borlée, Antoine Gillet und Jonathan Borlée mit nationalem Hallenrekord 3:06,94 min den zweiten Rang. Bei den Europameisterschaften 2010 in Barcelona gewann Borlée in einer Zeit von 45,08 s den Europameistertitel im 400-Meter-Lauf. Außerdem sicherte er sich mit der belgischen 4-mal-400-Meter-Staffel eine Bronzemedaille.

2011 gewann Borlée bei den Halleneuropameisterschaften in Paris eine weitere Bronzemedaille in der Staffel. Bei den Weltmeisterschaften 2011 in Daegu (Südkorea) erreichte Borlée das Finale über 400 Meter und gewann als Dritter die Bronzemedaille. 2012 trat Kevin Borlée bei den Europameisterschaften in Helsinki nicht im Einzelwettbewerb an, die belgische Staffel mit Antoine Gillet, Jonathan Borlée, Jente Bouckaert und Kevin Borlée gewann den Titel in 3:01,09 min. Bei den Olympischen Spielen in London erreichte er den Endlauf und lief auf Platz fünf. Bei den Europameisterschaften 2016 in Amsterdam gewann er mit seinen Geschwistern Jonathan und Dylan sowie Julien Watrin die Staffel und wurde im Einzelrennen Vierter. Bei den Europameisterschaften 2018 in Berlin verteidigte er mit der Staffel den Titel und holte auf der Einzelstrecke die Silbermedaille.

Kevin Borlée hat bei einer Körpergröße von 1,80 m ein Wettkampfgewicht von 67 kg. Sein Zwillingsbruder Jonathan, seine ältere Schwester Olivia und sein jüngerer Bruder Dylan sind ebenfalls erfolgreiche Sprinter. Die vier Geschwister werden von ihrem Vater Jacques Borlée trainiert.

Persönliche BestleistungenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Kevin Borlée – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien