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21. Leichtathletik-Europameisterschaften
Logo der 21. Leichtathletik-Europameisterschaften
Stadt FinnlandFinnland Helsinki
Stadion Olympiastadion
Olympiastadion Helsinki
Teilnehmende Länder 50
Teilnehmende Athleten 1342
Wettbewerbe 42
Eröffnung 27. Juni 2012
Schlussfeier 1. Juli 2012
Eröffnet durch Jussi Pajunen (Oberbürgermeister von Helsinki)
Chronik
Barcelona 2010 Zürich 2014
Medaillenspiegel (Endstand nach 42 Entscheidungen)
Platz Land Gold Silber Bronze Gesamt
1 DeutschlandDeutschland Deutschland 6 7 5 18
2 FrankreichFrankreich Frankreich 6 3 5 14
3 RusslandRussland Russland 4 4 5 13
4 UkraineUkraine Ukraine 4 3 6 13
5 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien 4 2 2 8
6 TschechienTschechien Tschechien 3 1 1 5
7 NiederlandeNiederlande Niederlande 2 3 1 6
8 TurkeiTürkei Türkei 2 1 1 4
9 BulgarienBulgarien Bulgarien 2 1 0 3
10 NorwegenNorwegen Norwegen 1 1 2 4
SpanienSpanien Spanien 1 1 2 4
Vollständiger Medaillenspiegel

Die 21. Leichtathletik-Europameisterschaften wurden vom 27. Juni bis zum 1. Juli 2012 zum dritten Mal nach 1971 und 1994 in der finnischen Hauptstadt Helsinki ausgetragen. Die fünftägigen Wettkämpfe (Mittwoch bis Sonntag) fanden im Olympiastadion statt, das 1952 Austragungsort der Olympischen Spiele war. Auch die ersten Leichtathletik-Weltmeisterschaften im Jahr 1983 sowie die zehnten im Jahr 2005 waren in dem Stadion ausgetragen worden.

Zum ersten Mal wurden die Europameisterschaften im Jahr der Olympischen Spiele veranstaltet, deren Leichtathletikwettbewerbe vom 3. bis 12. August 2012 in London stattfanden.

TeilnehmerBearbeiten

1342 Athleten (738 Männer und 604 Frauen) aus allen 50 Mitgliedsstaaten des Europäischen Leichtathletikverbands (EAA) waren gemeldet, darunter auch aus Deutschland, Liechtenstein, Österreich, der Schweiz und Luxemburg. Im Vergleich zu den Europameisterschaften 2010 traten damit 28 Athleten weniger an.[1] Diese Zurückhaltung war v. a. in den in diesem Jahr nahe bevorstehenden Olympischen Spielen begründet.

DopingBearbeiten

Im Rahmen der Kontrollen und vor allem Nachkontrollen wurden im Lauf der nächsten Jahre folgende dreizehn Dopingfälle bei diesen Europameisterschaften aufgedeckt:

Einige Besonderheiten fallen dabei ins Auge:

  • In elf Fällen handelte es sich um Frauen, zweimal waren Männer betroffen.
  • Die dreizehn Dopingsünder verteilten sich auf lediglich fünf Nationen. Alleine fünf Sportlerinnen kamen aus der Türkei und vier aus Russland. Darüber hinaus wurden zwei Ukrainerinnen, ein Franzose und ein Ungar disqualifiziert.
  • Ein Wettbewerb, der 1500-Meter-Lauf, war ganz besonders betroffen. Hier wurden die ersten Vier und darüber hinaus auch die Achte allesamt disqualifiziert, die nächstplatzierten Läuferinnen rückten in den Platzierungen entsprechend nach.

WettbewerbeBearbeiten

Bei den Europameisterschaften 2012 wurden keine Entscheidungen im Marathonlauf und im Gehen ausgetragen. Im Vergleich zu den vorherigen Europameisterschaften fanden damit fünf Wettbewerbe weniger statt. Auch hier lag der Grund in den wenige Wochen später stattfindenden Olympischen Spielen, die einen Doppelstart der Spitzenathleten verhindert hätte.

Sportliche LeistungenBearbeiten

In der Medaillenwertung hatten mit Deutschland und Frankreich zwei Nationen je sechs EM-Titel auf ihrem Konto. Das deutsche Team hatte darüber hinaus sieben Silber- und fünf Bronzemedaillen gesammelt gegenüber drei silbernen und fünf bronzenen bei Frankreich. Damit lag Deutschland in der Medaillenwertung diesmal ganz vorn. Russland, die Ukraine und Großbritannien hatten jeweils vier Europameister in ihren Reihen, wobei Russland bei der Zahl der Silbermedaillen vor der Ukraine und Großbritannien lag. Dahinter folgte Tschechien, das drei Sieger stellte. Polen und Bulgarien hatten je zwei Goldmedaillen auf ihrem Konto, die Türkei hatte darüber hinaus eine Silber- und eine Bronzemedaille gesammelt. Bulgarien lag mit einer Silbermedaille ohne weiteres Edelmetall knapp dahinter.

Bei den einzelnen Sportlern sind besonders folgende Leistungen zu nennen.

FernsehübertragungBearbeiten

In Deutschland wurden die Titelkämpfe abwechselnd von ARD und ZDF übertragen.[14][15] Der TV-Sender Eurosport übertrug fast alle Wettkämpfe live im Fernsehen.[16] In der Schweiz wurden die Wettkämpfe vom TV-Sender SF zwei übertragen.

Resultate MännerBearbeiten

100 mBearbeiten

 
Favorit Christophe Lemaitre setzte sich gegen starke Konkurrenz durch und wurde wie schon 2010 Sprinteuropameister
Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Christophe Lemaitre Frankreich  FRA 10,09
2 Jimmy Vicaut Frankreich  FRA 10,12 SB
3 Jaysuma Saidy Ndure Norwegen  NOR 10,17
4 Harry Aikines-Aryeetey Vereinigtes Konigreich  GBR 10,31
5 Serhij Smelyk Ukraine  UKR 10,34
DNF Ronalds Arājs Lettland  LAT
Rytis Sakalauskas Litauen  LTU IAAF Rule 162.5a – Startabbruch[17]
DSQ Simone Collio Italien  ITA IAAF Rule 162.7 – Fehlstart[18]

Finale: 28. Juni, 19:45 Uhr

Wind: −0,7 m/s

Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:

Im Halbfinale (27. Juni) ausgeschieden:
Deutschland  Lucas Jakubczyk – Lauf 3, Platz 4 in 10,32 s
Deutschland  Julian Reus – Lauf 2, Platz 4 in 10,44 s
Schweiz  Reto Amaru Schenkel, – Lauf 2, Platz 5 in 10,48 s
Schweiz  Rolf Fongué – Lauf 1, Platz 7 in 10,50 s

Weitere:
Deutschland  Tobias UngerDNS

200 mBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Churandy Martina Niederlande  NED 20,42
2 Patrick van Luijk Niederlande  NED 20,87
3 Daniel Talbot Vereinigtes Konigreich  GBR 20,95
4 Jonathan Borlée Belgien  BEL 20,99
5 Nil de Oliveira Schweden  SWE 21,11
6 Christopher Clarke Vereinigtes Konigreich  GBR 21,26
7 Diego Marani Italien  ITA 21,26
8 Paul Hession Irland  IRL 21,27

Finale: 30. Juni, 22:20 Uhr

Wind: −0,9 m/s

Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern

Im Halbfinale (29. Juni) ausgeschieden:
Schweiz  Alex Wilson (Leichtathlet, 1990) – Lauf 3, Platz 3 in 20,87 s
Deutschland  Sebastian Ernst (Leichtathlet) – Lauf 2, Platz 5 in 20,91 s
Deutschland  Sven Knipphals – Lauf 1, Platz 4 in 20,92 s
Schweiz  Reto Amaru Schenkel – Lauf 3, Platz 6 in 21,05 s

Im Vorlauf (29. Juni) ausgeschieden:
Liechtenstein  Fabian Haldner – Lauf 3, Platz 4 in 23,32 s

400 mBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit
1 Pavel Maslák Tschechien  CZE 45,24 s
2 Marcell Deák Nagy Ungarn  HUN 45,52 s SB
3 Yannick Fonsat Frankreich  FRA 45,82 s
4 Donald Sanford Israel  ISR 45,91 s
5 Richard Buck Vereinigtes Konigreich  GBR 45,92 s
6 Brian Gregan Irland  IRL 46,04 s
7 Marcin Marciniszyn Polen  POL 46,46 s
8 Marco Vistalli Italien  ITA 4:04,20 min

Finale: 29. Juni, 21:25 Uhr

Der Italiener Marco Vistalli brach seinen Lauf vermutlich wegen eines Krampfs ab, setzte sein Rennen jedoch gehend fort und kam nach 4:04,20 min ins Ziel.

Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:

Im Halbfinale (28. Juni) ausgeschieden:
Deutschland  Eric Krüger – Lauf 3, Platz 5 in 46,68 s

Im Vorlauf (27. Juni) ausgeschieden:
Liechtenstein  Fabian Haldner – Lauf 5, Platz 7 in 50,77 s

800 mBearbeiten

 
Die Führenden im 800-Meter-Finale: Antonio Manuel Reina (rechts) und der spätere Sieger Juri Borsakowski
Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Juri Borsakowski Russland  RUS 1:48,61
2 Andreas Bube Danemark  DEN 1:48,69
3 Pierre-Ambroise Bosse Frankreich  FRA 1:48,83
4 Antonio Manuel Reina Spanien  ESP 1:48,98
5 Jakub Holuša Tschechien  CZE 1:48,99
6 Robert Lathouwers Niederlande  NED 1:49,22
7 Jozef Repčík Slowakei  SVK 1:49,42
8 Thomas Roth Norwegen  NOR 1:49,54

Finale: 29. Juni, 19:40 Uhr

Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:

Im Halbfinale (28. Juni) ausgeschieden:
Deutschland  Sebastian Keiner – Lauf 1, Platz 5 in 1:46,91 min
Deutschland  Sören Ludolph – Lauf 2, Platz 5 in 1:48,06 min

Im Vorlauf (27. Juni) ausgeschieden:
Osterreich  Raphael Pallitsch – Lauf 5, Platz 6 in 1:48,84 min
Osterreich  Andreas Rapatz – Lauf 2, Platz 7 in 1:51,79 min
Luxemburg  Charel Grethen – Lauf 1, Platz 5 in 1:53,22 min

1500 mBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Henrik Ingebrigtsen Norwegen  NOR 3:46,20
2 Florian Carvalho Frankreich  FRA 3:46,33
3 David Bustos Spanien  ESP 3:46,45
4 Hélio Gomes Portugal  POR 3:46,50
5 Bartosz Nowicki Polen  POL 3:46,69
6 İlham Tanui Özbilen Turkei  TUR 3:46,85
7 Dmitrijs Jurkevičs Lettland  LAT 3:47,36
8 Goran Nava Serbien  SRB 3:47,74

Finale: 1. Juli, 18:50 Uhr

Weitere Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:

Finale:
Osterreich  Andreas Vojta – Platz 10 in 3:53,23 min
Deutschland  Florian Orth – Platz 11 in 3:58,54 min

Im Halbfinale (30. Juni) ausgeschieden:
Deutschland  Carsten Schlangen – Lauf 1, Platz 11 in 3:46,52 min
Osterreich  Brenton Rowe – Lauf 2, Platz 8 in 3:47,18 min
Schweiz  Stefan Breit – Lauf 2, Platz 13 in 3:50,79 min
Luxemburg  David Karonei – Lauf 2, Platz 14 in 3:50,93 min

5000 mBearbeiten

 
Mohamed Farah – in der Schlussphase über 5000 Meter bereits vorn, neben ihm Hayle İbrahimov, zweite Reihe dahinter Yohan Durand (links) und Polat Kemboi Arıkan, dritte Reihe rechts: Arne Gabius
Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Mohamed Farah Vereinigtes Konigreich  GBR 13:29,91
2 Arne Gabius Deutschland  GER 13:31,83
3 Polat Kemboi Arıkan Turkei  TUR 13:32,63
4 Yohan Durand Frankreich  FRA 13:32,65
5 Daniele Meucci Italien  ITA 13:32,69
6 Hayle İbrahimov Aserbaidschan  AZE 13:36,05
7 Dennis Licht Niederlande  NED 13:37,99
8 Bashir Abdi Belgien  BEL 13:39,01

Datum: 27. Juni, 19:40 Uhr

Weitere Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern – es gab keine Vorläufe:
Deutschland  Philipp Pflieger – Platz 15 in 13:51,23 min
Osterreich  Brenton Rowe – Platz 17 in 13:51,58 min
Schweiz  Philipp Bandi – Platz 22 in 14:07,48 min

10.000 mBearbeiten

 
Dichtgedrängte Spitzengruppe im 10.000-Meter-Lauf
Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Polat Kemboi Arıkan Turkei  TUR 28:22,27
2 Daniele Meucci Italien  ITA 28:22,73
3 Jewgeni Rybakow Russland  RUS 28:22,95 SB
4 Bashir Abdi Belgien  BEL 28:23,72
5 Carles Castillejo Spanien  ESP 28:24,51
6 Ayad Lamdassem Spanien  ESP 28:26,46
7 Khalid Choukoud Niederlande  NED 28:26,82 PB
8 Rui Pedro Silva Portugal  POR 28:31,16 SB

Datum: 30. Juni, 21:00 Uhr

Keine Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern

110 m HürdenBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Sergei Schubenkow Russland  RUS 13,16
2 Garfield Darien Frankreich  FRA 13,20
3 Artur Noga Polen  POL 13,27 SB
4 Alexander John Deutschland  GER 13,38
5 Emanuele Abate Italien  ITA 13,43
6 Gregory Sedoc Niederlande  NED 13,45 SB
7 Philip Nossmy Schweden  SWE 13,59
8 Konstandinos Douvalidis Griechenland  GRE 13,59

Finale: 1. Juli, 18:11 Uhr

Wind: +0,5 m/s

Weitere Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:

Im Halbfinale (1. Juli) ausgeschieden:
Deutschland  Matthias Bühler – Lauf 1, Platz 3 in 13,52 s
Deutschland  Gregor Traber – Lauf 3, Platz 5 in 13,62 s

 
Rhys Williams – Sieger in einem spannenden Finale über 400 Meter Hürden

400 m HürdenBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Rhys Williams Vereinigtes Konigreich  GBR 49,33
2 Emir Bekrić Serbien  SRB 49,49
3 Stanislaw Melnykow Ukraine  UKR 49,69
4 Adrien Clemenceau Frankreich  FRA 49,70 PB
5 Rasmus Mägi Estland  EST 50,01
6 Georg Fleischhauer Deutschland  GER 50,11
7 Nathan Woodward Vereinigtes Konigreich  GBR 50,20
8 Periklis Iakovakis Griechenland  GRE 50,57

Finale: 29. Juni, 22:05 Uhr

Weitere Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:

Im Halbfinale (29. Juni) ausgeschieden:
Deutschland  Tobias Giehl – Lauf 2, Platz 3 in 49,95 s
Schweiz  Kariem Hussein, 50,81 s

Im Vorlauf (27. Juni) ausgeschieden:
Luxemburg  Jaques Frisch – Lauf 3, Platz 6 in 51,59 s
Deutschland  David Gollnow – Lauf 6 DSQ (IAAF Rule 162.7 – Fehlstart)[18]

3000 m HindernisBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Mahiedine Mekhissi Frankreich  FRA 8:33,23
2 Tarık Langat Akdağ Turkei  TUR 8:35,24
3 Víctor García Spanien  ESP 8:35,87
4 Abdelaziz Merzougui Spanien  ESP 8:38,58
5 Łukasz Parszczyński Polen  POL 8:38,76
6 Yuri Floriani Italien  ITA 8:39,22
7 Krystian Zalewski Polen  POL 8:39,35
8 Hakan Duvar Turkei  TUR 8:40,05

Finale: 29. Juni, 19:05 Uhr

Der Franzose Nour-Eddine Gezzar, der auf dem vierten Platz eingelaufen war, wurde 2012 nachträglich disqualifiziert, als in einer am 17. Juni vorgenommenen Dopingprobe Erythropoetin entdeckt wurde.[2]

Teilnehmer aus einem deutschsprachigen Land:
Deutschland  Steffen Uliczka – Finale, Platz 9 in 8:41,53 min

4 × 100 m StaffelBearbeiten

Platz Land Athleten Zeit (s)
1 Niederlande  Niederlande Brian Mariano
Churandy Martina
Giovanni Codrington
Patrick van Luijk (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Jerrel Feller
38,34 NR
2 Deutschland  Deutschland Julian Reus (Finale)
Tobias Unger
Alexander Kosenkow
Lucas Jakubczyk
im Vorlauf außerdem:
Martin Keller
38,44
3 Frankreich  Frankreich Ronald Pognon (Finale)
Christophe Lemaitre
Pierre-Alexis Pessonneaux
Emmanuel Biron
im Vorlauf außerdem:
Jimmy Vicaut
38,46
4 Russland  Russland Michail Idrissow
Konstantin Petrjaschow
Wjatscheslaw Kolesnitschenko
Pawel Karawajew
38,67 SB
5 Schweiz  Schweiz Alex Wilson
Marc Schneeberger
Reto Schenkel
Rolf Fongué (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Steven Gugerli
38,83 SB
6 Portugal  Portugal Ricardo Monteiro
Dany Gonçalves
Arnaldo Abrantes
Yazaldes Nascimento
39,96
DNF Tschechien  Tschechien Jan Veleba
Rostislav Šulc
Vojtěch Šulc
Lukáš Šťastný
Vereinigtes Konigreich  Großbritannien Christian Malcolm
Dwain Chambers
James Ellington
Mark Lewis-Francis

Finale: 1. Juli, 18:25 Uhr

Keine weiteren Staffeln aus deutschsprachigen Ländern

4 × 400 m StaffelBearbeiten

 
Kevin Borlée und Thomas Schneider kurz nach dem letzten Wechsel
Platz Land Athleten Zeit (min)
1 Belgien  Belgien Antoine Gillet
Jonathan Borlée (Finale)
Jente Bouckaert
Kevin Borlée
im Vorlauf außerdem:
Nils Duerinck
3:01,09 SB
2 Vereinigtes Konigreich  Großbritannien Nigel Levine
Conrad Williams
Robert Tobin (Finale)
Richard Buck (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Luke Lennon-Ford
Michael Bingham
3:01,56
3 Deutschland  Deutschland Jonas Plass
Kamghe Gaba
Eric Krüger (Finale)
Thomas Schneider
im Vorlauf außerdem:
Niklas Zender
3:01,77 SB
4 Polen  Polen Piotr Wiaderek
Jan Ciepiela
Marcin Marciniszyn (Finale)
Kacper Kozłowski (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Kamil Budziejewski
Michał Pietrzak
3:02,37 SB
5 Tschechien  Tschechien Daniel Němeček
Pavel Maslák
Josef Prorok
Jakub Holuša
3:02,72 NR
6 Frankreich  Frankreich Teddy Venel (Finale)
Toumane Coulibaly (Finale)
Marc Macédot
Yannick Fonsat (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Teddy Atine
Naman Keïta
Mame-Ibra Anne
3:03,04 SB
7 Ukraine  Ukraine Oleksij Rjemjen
Stanislaw Melnykow (Finale)
Jewhen Huzol
Wolodymyr Burakow
im Vorlauf außerdem:
Myhaylo Knysh
3:04,56 SB
8 Niederlande  Niederlande Joeri Moerman
Bram Peters
Dennis Spillekom
Youssef el Rhalfioui
3:05,68 SB

Finale: 1. Juli, 19:45 Uhr

Keine weiteren Staffeln aus deutschsprachigen Ländern

HochsprungBearbeiten

Platz Athlet Land Höhe (m)
1 Robert Grabarz Vereinigtes Konigreich  GBR 2,31
2 Raivydas Stanys Litauen  LTU 2,31 PB
3 Mickael Hanany Frankreich  FRA 2,28
4 Sergei Mudrow Russland  RUS 2,28
5 Gianmarco Tamberi Italien  ITA 2,24
6 Michal Kabelka Slowakei  SVK 2,24 PBe
Szymon Kiecana Polen  POL 2,24
8 Jaroslav Bába Tschechien  CZE 2,24
Mihai Donişan Rumänien  ROU 2,24

Finale: 29. Juni, 18:40 Uhr

Teilnehmer aus einem deutschsprachigen Land:
Deutschland  Eike Onnen – Finale, Platz 10 mit 2,20 m

StabhochsprungBearbeiten

 
Renaud Lavillenie siegte in einem hochklassigen Stabhochsprungwettbewerb
Platz Athlet Land Höhe (m)
1 Renaud Lavillenie Frankreich  FRA 5,97 SBe
2 Björn Otto Deutschland  GER 5,92
3 Raphael Holzdeppe Deutschland  GER 5,77
4 Malte Mohr Deutschland  GER 5,77
5 Konstandinos Filippidis Griechenland  GRE 5,72
6 Jan Kudlička Tschechien  CZE 5,60
7 Rasmus Wejnold Jørgensen Danemark  DEN 5,50 SBe
8 Maksym Masuryk Ukraine  UKR 5,40
Claudio Stecchi Italien  ITA 5,40

Finale: 1. Juli, 16:15 Uhr

Keine weiteren Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern

WeitsprungBearbeiten

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Sebastian Bayer Deutschland  GER 8,34 SB
2 Luis Felipe Méliz Spanien  ESP 8,21 SB
3 Michel Tornéus Schweden  SWE 8,17
4 J. J. Jegede Vereinigtes Konigreich  GBR 8,10
5 Eusebio Cáceres Spanien  ESP 8,06 SB
6 Roni Ollikainen Finnland  FIN 8,05
7 Marcos Chuva Portugal  POR 7,92
8 Tomasz Jaszczuk Polen  POL 7,90

Finale: 1. Juli, 17:45 Uhr

Weitere Teilnehmer aus einem deutschsprachigen Land:

In der Qualifikation (29. Juni) ausgeschieden:
Deutschland  Alyn Camara – Gruppe B, Platz 8 mit 7,80 m
Deutschland  Nils Winter – Gruppe B, Platz 12 mit 7,71 m

DreisprungBearbeiten

 
Fabrizio Donato feierte seinen Sieg im Dreisprung
Platz Athlet Land Weite (m)
1 Fabrizio Donato Italien  ITA 17,63 w
2 Scheryf El-Scheryf Ukraine  UKR 17,28 w
3 Aljaksej Zapik Weissrussland  BLR 16,97 w
4 Alexei Fjodorow Russland  RUS 16,83
5 Momtschil Karailiew Bulgarien  BUL 16,77
6 Karol Hoffmann Polen  POL 16,74
7 Dsmitryj Platnizki Weissrussland  BLR 16,68
8 Yochai Halevi Israel  ISR 16,67

Finale: 30. Juni, 19:05 Uhr

Teilnehmer aus einem deutschsprachigen Land:
Deutschland  Andreas Pohle – Finale, Platz 12 mit 16,34 m

KugelstoßenBearbeiten

 
Siegerehrung im Kugelstoßen (v. l. n. r.): Rutger Smith, David Storl, Asmir Kolašinac
Platz Athlet Land Weite (m)
1 David Storl Deutschland  GER 21,58
2 Rutger Smith Niederlande  NED 20,55
3 Asmir Kolašinac Serbien  SRB 20,36
4 Hüseyin Atıcı Turkei  TUR 20,24
5 Marco Fortes Portugal  POR 20,24
6 Antonín Žalský Tschechien  CZE 19,94
7 Borja Vivas Spanien  ESP 19,81
8 Marco Schmidt Deutschland  GER 19,65

Finale: 29. Juni, 21:20 Uhr

Keine weiteren Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern

DiskuswurfBearbeiten

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Robert Harting Deutschland  GER 68,30
2 Gerd Kanter Estland  EST 66,53
3 Rutger Smith Niederlande  NED 64,02
4 Mario Pestano Spanien  ESP 63,87
5 Frank Casañas Spanien  ESP 63,60
6 Robert Urbanek Polen  POL 62,99
7 Gerhard Mayer Osterreich  AUT 62,85
8 Markus Münch Deutschland  GER 61,25

Finale: 30. Juni, 19:10 Uhr

Der zunächst drittplatzierte Ungar Zoltán Kővágó wurde wegen Verstoßes gegen die Dopingbestimmungen nachträglich disqualifiziert und für zwei Jahre gesperrt.[3]

Weitere Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:

In der Qualifikation (29. Juni) ausgeschieden:
Deutschland  Martin Wierig – Gruppe A, Platz 8 mit 61,34 m

HammerwurfBearbeiten

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Krisztián Pars Ungarn  HUN 79,72
2 Alexei Sagorny Russland  RUS 77,40
3 Szymon Ziółkowski Polen  POL 76,67
4 Waleryj Swjatocha Weissrussland  BLR 75,83
5 Nicola Vizzoni Italien  ITA 75,13
6 Mattias Jons Schweden  SWE 74,56
7 Markus Esser Deutschland  GER 74,49
8 Jérôme Bortoluzzi Frankreich  FRA 74,49

Finale: 30. Juni, 21:05 Uhr

Keine weiteren Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern

SpeerwurfBearbeiten

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Vítězslav Veselý Tschechien  CZE 83,72
2 Waleri Iordan Russland  RUS 83,23 SB
3 Ari Mannio Finnland  FIN 82,63
4 Andreas Thorkildsen Norwegen  NOR 81,55
5 Oleksandr Pjatnyzja Ukraine  UKR 81,41
6 Igor Janik Polen  POL 81,21
7 Kim Amb Schweden  SWE 79,03
8 Gabriel Wallin Schweden  SWE 77,18

Finale: 28. Juni, 18:45 Uhr

Teilnehmer aus einem deutschsprachigen Land:

Finale:
Deutschland  Tino Häber – Platz 9 mit 76,11 m

In der Qualifikation (27. Juni) ausgeschieden:
Deutschland  Thomas Röhler – Gruppe A, Platz 7 mit 78,89 m
Deutschland  Mark Frank – Gruppe B, Platz 7 mit 75,55 m

ZehnkampfBearbeiten

 
Gegen die Kritik des eigenen Verbands bestritt Pascal Behrenbruch den Zehnkampf und wurde Europameister
Platz Athlet Land Punkte
1 Pascal Behrenbruch Deutschland  GER 8558 PB
2 Oleksij Kasjanow Ukraine  UKR 8321 SB
3 Ilja Schkurenjow Russland  RUS 8219 SB
4 Mihail Dudaš Serbien  SRB 8154 SB
5 Gaël Quérin Frankreich  FRA 8098 SB
6 Roman Šebrle Tschechien  CZE 8052
7 Norman Müller Deutschland  GER 8003
8 Adam Sebastian Helcelet Tschechien  CZE 7998

Datum: 27./28. Juni Weitere Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
Schweiz  Jonas Fringeli – Platz 11 mit 7719 Punkten
Osterreich  Dominik Distelberger – Platz 15 mit 7611 Punkte
Deutschland  Mathias BruggerDNF

Resultate FrauenBearbeiten

100 mBearbeiten

 
Olesja Powch (links) und Iwet Lalowa, dahinter das Maskottchen der Europameisterschaften
Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Iwet Lalowa Bulgarien  BUL 11,28
2 Olesja Powch Ukraine  UKR 11,32
3 Lina Grinčikaitė Litauen  LTU 11,32
4 Ezinne Okparaebo Norwegen  NOR 11,39
5 Olga Belkina Russland  RUS 11,42
6 Verena Sailer Deutschland  GER 11,42
7 Anne Cibis Deutschland  GER 11,54
8 Tatjana Pinto Deutschland  GER 11,62

Finale: 28. Juni, 18:30 Uhr

Wind: −0,7 m/s

Weitere Teilnehmerin aus einem deutschsprachigen Land;

Im Vorlauf (27. Juni) ausgeschieden:
Schweiz  Mujinga Kambundji – Lauf 4, Platz 7 in 11,68 s

200 mBearbeiten

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Marija Rjemjen Ukraine  UKR 23,05
2 Chrystyna Stuj Ukraine  UKR 23,17
3 Myriam Soumaré Frankreich  FRA 23,21
4 Wiktorija Pjatatschenko Ukraine  UKR 23,25
5 Dafne Schippers Niederlande  NED 23,53
6 Jamile Samuel Niederlande  NED 23,55
7 Eleni Artymata Zypern Republik  CYP 23,59
8 Johanna Danois Frankreich  FRA 23,61

Finale: 30. Juni, 20:50 Uhr

Wind: −1,3 m/s

Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

Im Halbfinale (29. Juni) ausgeschieden:
Schweiz  Léa Sprunger – Lauf 2, Platz 3 in 23,45 s
Deutschland  Inna Weit – Lauf 4, Platz 6 in 23,95 s

Im Vorlauf (29. Juni) ausgeschieden:
Schweiz  Jaqueline Gasser – Lauf 5, Platz 5 in 24,18 s

400 mBearbeiten

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Moa Hjelmer Schweden  SWE 51,13 NR
2 Xenija Sadorina Russland  RUS 51,26 SB
3 Ilona Ussowitsch Weissrussland  BLR 51,94
4 Olha Semljak Ukraine  UKR 52,01
5 Lee McConnell Vereinigtes Konigreich  GBR 52,20
6 Libania Grenot Italien  ITA 52,57
7 Darja Prystupa Ukraine  UKR 53,03
8 Muriel Hurtis Frankreich  FRA 54,50

Finale: 29. Juni, 22:25 Uhr

Teilnehmerin aus deutschsprachigen Ländern:

Im Halbfinale (28. Juni) ausgeschieden:
Deutschland  Esther Cremer – Lauf 2, Platz 5 in 52,77 s

800 mBearbeiten

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Lynsey Sharp Vereinigtes Konigreich  GBR 2:00,52 SB
2 Maryna Arsamassawa Weissrussland  BLR 2:01,02
3 Lilija Lobanowa Ukraine  UKR 2:01,29
4 Lucia Klocová Slowakei  SVK 2:01,38
5 Jemma Simpson Vereinigtes Konigreich  GBR 2:02,14
6 Natalija Piliušina Litauen  LTU 2:06,59
DOP Jelena Arschakowa Russland  RUS
Irina Maratschowa Russland  RUS

Finale: 29. Juni, 21:45 Uhr

In diesem Wettbewerb gab es zwei dopingbedingte Disqualifikationen. In beiden Fällen handelte es sich um Läuferinnen aus Russland.

  • Jelena Arschakowa, zunächst als Erste eingelaufen, wurde 2013 wegen anormaler Hämoglobinwerte in ihrem Biologischen Pass für zwei Jahre gesperrt, alle ihre Ergebnisse ab dem 12. Juli 2011 wurden rückwirkend annulliert.[4]
  • Irina Maratschowa, zunächst auf Rang drei, wurde 2016 durch das Russische Olympische Komitee (ROC) wegen anormaler Hämoglobinwerte in ihrem Biologischen Pass für zwei Jahre gesperrt. Ihre bei den Europameisterschaften 2012 errungene Medaille musste sie abgeben.[5]

1500 mBearbeiten

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Nuria Fernández Spanien  ESP 4:08,80 SB
2 Diana Sujew Deutschland  GER 4:09,28
3 Tereza Čapková Tschechien  CZE 4:10,17
4 Corinna Harrer Deutschland  GER 4:10,38
5 Isabel Macías Spanien  ESP 4:11,12
6 Ingvill Måkestad Bovim Norwegen  NOR 4:13,32
7 Marina Munćan Serbien  SRB 4:15,63

Finale: 1. Juli, 16:10 Uhr

Der 1500-Meter-Lauf war durch gleich fünf Dopingfälle belastet. Die betroffenen Athletinnen, die die Ränge eins bis vier sowie Platz acht belegt hatten, wurden nachträglich nach jeweils immer neuem Erkenntnisstand disqualifiziert.

Somit rückten alle Athletinnen in den Platzierungen entsprechend nach.

Weitere Teilnehmerin aus einem deutschsprachigen Land:

Im Vorlauf (30. Juni) ausgeschieden:
Deutschland  Denise Krebs – Lauf 1, Platz 6 in 4:12,85 min

5000 mBearbeiten

 
5000 Meter-Zieleinlauf
Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Olga Golowkina Russland  RUS 15:11,70
2 Sara Moreira Portugal  POR 15:12,05
3 Julia Bleasdale Vereinigtes Konigreich  GBR 15:12,77
4 Roxana Bârcă Rumänien  ROU 15:13,40 PB
5 Nadia Ejjafini Italien  ITA 15:16,54 PB
6 Almenesh Belete Belgien  BEL 15:22,15
7 Elena Romagnolo Italien  ITA 15:24,38
8 Judith Pla Spanien  ESP 15:27,62

Datum: 28. Juni, 17:35 Uhr

Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern – es gab keine Vorläufe:
Italien  Silvia Weissteiner – Platz 14 in 15:39,23 min
Deutschland  Maren Kock – Platz 16 in 15:52,74 min
Schweiz  Sabine Fischer (Leichtathletin)DNF

10.000 mBearbeiten

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Ana Dulce Félix Portugal  POR 31:44,75 SB
2 Joanne Pavey Vereinigtes Konigreich  GBR 31:49,03
3 Olha Skrypak Ukraine  UKR 31:51,32 PB
4 Fionnuala Britton Irland  IRL 32:05,54
5 Sabrina Mockenhaupt Deutschland  GER 32:16,55
6 Charlotte Purdue Vereinigtes Konigreich  GBR 32:28,46
7 Ana Dias Portugal  POR 32:35,82
8 Elena Romagnolo Italien  ITA 32:42,31

Datum: 1. Juli, 17:25 Uhr

Weitere Teilnehmerin aus einem deutschsprachigen Land – es gab keine Vorläufe:
Schweiz  Patricia Morceli – Platz 14 in 34:24,82 min

100 m HürdenBearbeiten

 
Finish 100 Meter Hürden: Nevin Yanıt (rechts), Kazjaryna Paplauskaja (Mitte)
Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Alina Talaj Weissrussland  BLR 12,91
2 Kazjaryna Paplauskaja Weissrussland  BLR 12,97
3 Beate Schrott Osterreich  AUT 12,98
4 Anne Zagré Belgien  BEL 13,02
5 Marzia Caravelli Italien  ITA 13,11
6 Cindy Roleder Deutschland  GER 13,11
7 Micol Cattaneo Italien  ITA 13,16
DOP Nevin Yanıt Turkei  TUR

Finale: 30. Juni, 22:35 Uhr

Wind: −1,4 m/s

Die zunächst erstplatzierte Türkin Nevin Yanıt wurde am 30. Juni 2015 wegen Dopingmissbrauchs nachträglich disqualifiziert.[10]

Weitere Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

Im Halbfinale (30. Juni) ausgeschieden:
Deutschland  Nadine Hildebrand – Lauf 1, Platz 7 in 13,52 s

Im Vorlauf (29. Juni) ausgeschieden:
Schweiz  Clélia Rard-Reuse – Lauf 4, Platz 4 in 13,25 s

400 m HürdenBearbeiten

 
Irina Dawydowa – Europameisterin über 400 Meter Hürden
Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Irina Dawydowa Russland  RUS 53,77 WL
2 Denisa Rosolová Tschechien  CZE 54,24 PB
3 Hanna Jaroschtschuk Ukraine  UKR 54,35 PB
4 Zuzana Hejnová Tschechien  CZE 54,49
5 Jelena Tschurakowa Russland  RUS 54,78 PB
6 Élodie Ouédraogo Belgien  BEL 55,95
7 Zuzana Bergrová Tschechien  CZE 56,26
8 Jessie Barr Irland  IRL 56,83

Finale: 29. Juni, 20:00 Uhr

Teilnehmerin aus deutschsprachigem Land:

Im Vorlauf (27. Juni) ausgeschieden:
Deutschland  Tina Kron – Lauf 3, Platz 4 in 57,61 s

3000 m HindernisBearbeiten

 
Feld der Hindernisläuferinnen am Wassergraben
Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Gülcan Mıngır Turkei  TUR 9:32,96
2 Antje Möldner-Schmidt Deutschland  GER 9:36,37
3 Gesa Felicitas Krause Deutschland  GER 9:38,20
4 Ancuța Bobocel Rumänien  ROU 9:41,32
5 Poļina Jeļizarova Lettland  LAT 9:41,38 SB
6 Natalja Gortschakowa Russland  RUS 9:42,98 SB
7 Diana Martín Spanien  ESP 9:45,36
8 Clarisse Cruz Portugal  POR 9:47,76

Finale: 30. Juni, 19:55 Uhr

Der Ukrainerin Switlana Schmidt wurde die Silbermedaille nach Unregelmäßigkeiten im biologischen Pass 2015 aberkannt.[11]

Weitere Teilnehmerin aus deutschsprachigen Ländern:
Deutschland  Sanaa Koubaa – Finale, Platz 12 in 10:02,33 min

4 × 100 m StaffelBearbeiten

Platz Land Athletinnen Zeit (s)
1 Deutschland  Deutschland Leena Günther
Anne Cibis
Tatjana Pinto
Verena Sailer
42,51 SB
2 Niederlande  Niederlande Kadene Vassell
Dafne Schippers (Finale)
Eva Lubbers
Jamile Samuel (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Esther Akihary
Marit Dopheide
42,80
3 Polen  Polen Marika Popowicz
Daria Korczyńska
Marta Jeschke
Ewelina Ptak
43,06 SB
4 Russland  Russland Jewgenija Poljakowa
Jekaterina Kusina
Jekaterina Woronenkowa
Olga Belkina
43,37
5 Frankreich  Frankreich Carima Louami
Ayodelé Ikuesan
Lina Jacques-Sébastien (Finale)
Christine Arron
im Vorlauf außerdem:
Jennifer Galais
43,44
6 Schweiz  Schweiz Michelle Cueni
Jacqueline Gasser
Ellen Sprunger
Léa Sprunger
43,61
7 Weissrussland  Weißrussland Wolha Astaschka
Kazjaryna Hantschar
Alena Daniljuk-Neumjarschizkaja
Julija Balykina
44,06
DNF Ukraine  Ukraine Olesja Powch
Natalija Pohrebnjak
Marija Rjemjen
Wiktorija Pjatatschenko

Finale: 1. Juli, 17:05 Uhr

Keine weiteren Staffeln aus deutschsprachigen Ländern

4 × 400 m StaffelBearbeiten

Platz Land Athletinnen Zeit (min)
1 Ukraine  Ukraine Julija Olischewska
Olha Semljak (Finale)
Natalija Pyhyda
Alina Lohwynenko
im Vorlauf außerdem:
Darya Prystupa
3:25,07
2 Frankreich  Frankreich Phara Anacharsis
Lénora Guion-Firmin (Finale)
Marie Gayot
Floria Gueï
im Vorlauf außerdem:
Elea Mariama Diarra
3:25,49
3 Tschechien  Tschechien Zuzana Hejnová
Zuzana Bergrová
Jitka Bartoničková
Denisa Rosolová
3:26,02
4 Vereinigtes Konigreich  Großbritannien Shana Cox
Nicola Sanders
Lee McConnell (Finale)
Eilidh Child
im Vorlauf außerdem:
Kelly Massey
3:26,20 SB
5 Deutschland  Deutschland Esther Cremer
Janin Lindenberg
Christiane Klopsch
Fabienne Kohlmann
3:27,81 SB
6 Russland  Russland Olga Towarnowa
Tatjana Weschkurowa
Julija Terechowa (Finale)
Xenija Sadorina (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Lilija Molgatschewa
Julija Kuznezowa
3:28,36
7 Rumänien  Rumänien Sanda Belgyan (Finale)
Mirela Lavric
Bianca Răzor
Angela Moroșanu
im Vorlauf außerdem:
Alina Andreea Zaizan
3:29,80
8 Polen  Polen Agata Bednarek
Justyna Święty
Magdalena Gorzkowska (Finale)
Anna Jesień
im Vorlauf außerdem:
Iga Baumgart-Witan
3:30,17

Finale: 1. Juli, 19:25 Uhr

Keine weiteren Staffeln aus deutschsprachigen Ländern

HochsprungBearbeiten

 
Die Europameisterin Ruth Beitia
Platz Athletin Land Höhe (m)
1 Ruth Beitia Spanien  ESP 1,97
2 Tonje Angelsen Norwegen  NOR 1,97 NU23R
3 Irina Gordejewa Russland  RUS 1,92
Emma Green Tregaro Schweden  SWE 1,92
Olena Choloscha Ukraine  UKR 1,92
6 Burcu Ayhan Turkei  TUR 1,92
Melanie Melfort Frankreich  FRA 1,92
8 Mirela Demirewa Bulgarien  BUL 1,92

Finale: 28. Juni, 17:45 Uhr

Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

In der Qualifikation (27. Juni) ausgeschieden:
Deutschland  Marie-Laurence Jungfleisch – Gruppe A, Platz 5 mit 1,87 m
Osterreich  Monika Gollner – Gruppe B, Platz 11 mit 1,78 m
Deutschland  Ariane Friedrich – Gruppe B, DNS

StabhochsprungBearbeiten

Platz Athletin Land Höhe (m)
1 Jiřina Ptáčníková Tschechien  CZE 4,60
2 Martina Strutz Deutschland  GER 4,60 SB
3 Nikoleta Kyriakopoulou Griechenland  GRE 4,60 SBe
4 Anastassija Sawtschenko Russland  RUS 4,50
Silke Spiegelburg Deutschland  GER 4,50
6 Vanessa Boslak Frankreich  FRA 4,50
7 Lisa Ryzih Deutschland  GER 4,40
8 Alexandra Kirjaschowa Russland  RUS 4,40

Finale: 30. Juni, 19:15 Uhr

Weitere Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

In der Qualifikation (28. Juni) ausgeschieden:
Luxemburg  Gina Reuland – Gruppe A, Platz 13 mit 3,80 m
Schweiz  Nicole Büchler – Gruppe A, NM

WeitsprungBearbeiten

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Éloyse Lesueur Frankreich  FRA 6,81 SB
2 Wolha Sudarawa Weissrussland  BLR 6,74
3 Margrethe Renstrøm Norwegen  NOR 6,67 SB
4 Sosthene Moguenara Deutschland  GER 6,66
5 Ineta Radēviča Lettland  LAT 6,55
6 Irene Pusterla Schweiz  SUI 6,53
7 Melanie Bauschke Deutschland  GER 6,50
8 Swetlana Birjukowa Russland  RUS 6,40

Finale: 28. Juni, 17:25 Uhr

Die ursprünglich fünftplatzierte Karin Melis Mey (TUR) wurde aufgrund eines positiven Dopingtests disqualifiziert.[12]

Weitere Teilnehmerin aus einem deutschsprachigen Land:

In der Qualifikation (27. Juni) ausgeschieden:
Deutschland  Sinje Florczak – Gruppe B, Platz 11 mit 6,15 m

DreisprungBearbeiten

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Olha Saladucha Ukraine  UKR 14,99 WL
2 Patrícia Mamona Portugal  POR 14,52 NR
3 Jana Borodina Russland  RUS 14,36
4 Simona La Mantia Italien  ITA 14,25
5 Dana Velďáková Slowakei  SVK 14,24
6 Niki Panetta Griechenland  GRE 14,23
7 Athanasia Perra Griechenland  GRE 14,23
8 Françoise Mbango Etone Frankreich  FRA 14,19

Finale: 29. Juni, 21:00 Uhr

Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

In der Qualifikation (27. Juni) ausgeschieden:
Deutschland  Jenny Elbe – Gruppe B, Platz 8 mit 13,98 m
Deutschland  Katja Demut – Gruppe A, Platz 11 mit 13,31 m

KugelstoßenBearbeiten

 
Nadine Kleinert errang als Europameisterin einen der größten Erfolge ihrer Karriere
Platz Athletin Land Weite (m)
1 Nadine Kleinert Deutschland  GER 19,18
2 Irina Tarassowa Russland  RUS 18,91
3 Chiara Rosa Italien  ITA 18,47
4 Josephine Terlecki Deutschland  GER 18,33
5 Christina Schwanitz Deutschland  GER 18,25
6 Radoslawa Mawrodiewa Bulgarien  BUL 18,14
7 Anita Márton Ungarn  HUN 17,93
8 Helena Engman Schweden  SWE 17,64 SB

Finale: 29. Juni, 18:00 Uhr

Keine weiteren Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

DiskuswurfBearbeiten

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Sandra Perković Kroatien  CRO 67,62
2 Nadine Müller Deutschland  GER 65,41
3 Natalija Semenowa Ukraine  UKR 62,91
4 Anna Rüh Deutschland  GER 62,65
5 Julia Fischer Deutschland  GER 62,10
6 Mélina Robert-Michon Frankreich  FRA 60,41
7 Věra Pospíšilová-Cechlová Tschechien  CZE 60,08
8 Natalia Artîc Moldau Republik  MDA 58,64

Finale: 1. Juli, 18:05 Uhr

Keine weiteren Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

HammerwurfBearbeiten

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Anita Włodarczyk Polen  POL 74,29
2 Martina Hrašnová Slowakei  SVK 73,34 SB
3 Anna Bulgakowa Russland  RUS 71,47
4 Kathrin Klaas Deutschland  GER 70,44
5 Tuğçe Şahutoğlu Turkei  TUR 70,21
6 Stéphanie Falzon Frankreich  FRA 68,03
7 Éva Orbán Ungarn  HUN 67,92
8 Zalina Marghieva Moldau Republik  MDA 67,92

Finale: 1. Juli, 16:00 Uhr

Weitere Teilnehmerin aus einem deutschsprachigen Land:

In der Qualifikation (29. Juni) ausgeschieden:
Deutschland  Betty Heidler – Gruppe A, Platz 9 mit 65,06 m

SpeerwurfBearbeiten

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Wira Rebryk Ukraine  UKR 66,86 NR
2 Christina Obergföll Deutschland  GER 65,12
3 Linda Stahl Deutschland  GER 63,69
4 Goldie Sayers Vereinigtes Konigreich  GBR 63,01
5 Katharina Molitor Deutschland  GER 60,99
6 Sinta Ozoliņa-Kovala Lettland  LAT 59,34
7 Tatjana Jelača Serbien  SRB 57,58
8 Madara Palameika Lettland  LAT 56,82

Finale: 29. Juni, 19:30 Uhr

Keine weiteren Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

SiebenkampfBearbeiten

 
Antoinette Nana Djimou Ida – eine weinende und gleichzeitig glückliche Siebenkampfeuropameisterin
Platz Athletin Land Punkte
1 Antoinette Nana Djimou Ida Frankreich  FRA 6544
2 Laura Ikauniece Lettland  LAT 6335
3 Aiga Grabuste Lettland  LAT 6325 SB
4 Jekaterina Bolschowa Russland  RUS 6298
5 Jessica Samuelsson Schweden  SWE 6262
6 Claudia Rath Deutschland  GER 6210 SB
7 Eliška Klučinová Tschechien  CZE 6151
8 Marina Gontscharowa Russland  RUS 6186 SB

Datum: 29./30. Juni

Die Ukrainerin Ljudmyla Jossypenko wurde nachträglich als Dopingsünderin erwischt und bis 2017 gesperrt. Die 2012 erhaltene Silbermedaille wurde ihr aberkannt.[13]

Weitere Teilnehmerin aus einem deutschsprachigen Land:
Deutschland  Carolin Schäfer – Platz 11 mit 6003 Punkten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Helsinki 2012 start lists now available online (Memento des Originals vom 29. Juni 2012 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.helsinki2012.fi bei helsinki2012.fi, 26. Juni 2012 (abgerufen am 27. Juni 2012).
  2. a b Hindernisläufer Gezzar für zehn Jahre gesperrt, Focus Online, 28. August 2012, abgerufen am 3. Februar 2019
  3. a b Hungarian discus thrower banned for doping offense, Reuters, 26. Juli 2012 (englisch), abgerufen am 3. Februar 2019
  4. a b c Russinnen gedopt - Bronze für Denise Krebs, NRZ, 28. Oktober 2013, abgerufen am 1. Februar 2019
  5. a b Irina Maracheva among four Russians banned for doping, BBC Sport, 25. Januar 2016, abgerufen am 1. Februar 2019
  6. a b c Turkey's Asli Cakir Alptekin, winner of 'dirtiest race in history', banned for life following third doping offence auf independent.co.uk, 23. September 2017, abgerufen am 3. Februar 2019
  7. a b abendblatt.de, Hamburger Abendblatt, 29. März 2017, abgerufen am 3. Februar 2019
  8. a b Medaillenvergaben nach Dopingfällen, RP Online, 15. März 2018, abgerufen am 3. Februar 2019
  9. a b Kristina Ugarova auf revolvy.com (englisch), abgerufen am 3. Februar 2019
  10. a b Hürdeneuropameisterin Yanit wegen Dopings gesperrt, Westfälische Nachrichten, 28. Oktober 2013, abgerufen am 3. Februar 2019
  11. a b Freudentränen: Vier nachträgliche Medaillengewinner in Nürnberg geehrt, Focus Online, 20. Dezember 2012 auf focus.de, abgerufen am 30. Juni 2017
  12. a b Weitspringerin Mey Melis zwei Jahre gesperrt, Westfälische Nachrichten, 21. Juli 2018, abgerufen am 3. Februar 2019
  13. a b Leichtathletik-Europameisterschaften 2012, Siebenkampf Frauen auf sportschau.de, 7. August 2014; abgerufen am 3. Februar 2019
  14. Leichtathletik-EM 2012 Live im Fernsehen
  15. Leichtathletik-EM 2012 live im ZDF
  16. Live Stream Leichtathletik EM 2012 ZDF TV Übertragung Zeitplan online im Internet (Memento vom 1. Juli 2012 im Internet Archive)
  17. Wettkampfregeln der IAAF, Seite 69 (PDF), abgerufen am 3. Februar 2019
  18. a b Wettkampfregeln der IAAF, Seite 71 (PDF), abgerufen am 3. Februar 2019

WeblinksBearbeiten

  Commons: Leichtathletik-Europameisterschaften 2012 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien