Florida State University

Universität in den Vereinigten Staaten

Die Florida State University, kurz „FSU“ oder „Florida State“, ist seit 1851 eine staatliche Universität im US-Bundesstaat Florida mit Sitz in Tallahassee in der Nähe zum Florida State Capitol.

Das Westcott-Gebäude, im Herbst 2004
Der Rundbau der Hochschule für Rechtswissenschaft, im Herbst 2005

Zahlen zu den Studierenden, den Dozenten und zum VermögenBearbeiten

Im Herbst 2020 waren 43.569 Studierende an der FSU eingeschrieben.[1] Davon strebten 32.543 (74,7 %) ihren ersten Studienabschluss an, sie waren also undergraduates.[1] Von diesen waren 57 % weiblich und 43 % männlich; 3 % bezeichneten sich als asiatisch, 9 % als schwarz/afroamerikanisch, 22 % als Hispanic/Latino und 59 % als weiß.[1] 11.026 (25,3 %) arbeiteten auf einen weiteren Abschluss hin, sie waren graduates.[1] Es lehrten 2.045 Dozenten an der Universität, davon 1.631 in Vollzeit und 414 in Teilzeit.[1]

Der Wert des Stiftungsvermögens der Universität lag 2021 bei 897,6 Mio. US-Dollar und damit 28,2 % höher als im Jahr 2020, in dem es 699,9 Mio. US-Dollar betragen hatte.[2]

Im Herbst 2010 waren 40.838 Studenten eingeschrieben.[3]

ProfessorenBearbeiten

Bekannte Professoren der Florida State University sind u. a. der Chemie-Nobelpreisträger Harold Kroto, der Physik-Nobelpreisträger John Robert Schrieffer, der Psychologe Roy Baumeister, der Pulitzer-Preisträger Robert Olen Butler, die Chemiker Robert A. Holton und Michael Kasha. Auch der Physik-Nobelpreisträger Paul Dirac und der Musiker Ernst von Dohnányi waren Professoren an der FSU.

SportBearbeiten

 
Die Cheerleader der FSU, Ende 2006

Im College Football spielen die Florida State Seminoles in der Atlantic Coast Conference. In den Jahren 1993 und 1999 gewannen sie unter Trainer Bobby Bowden die landesweite Meisterschaft sowie 2014 unter Trainer Jimbo Fisher. Das Footballstadion Doak Campbell Stadium hat eine Zuschauerkapazität von 83.500, es ist bekannt für den Tomahawk Chop, welchen die Fans der FSU immer vor dem Spiele zelebrieren. Die Leichtathletikmannschaft der Männer gewann die NCAA-Meisterschaft in den Jahren 2006 und 2008. Ihr Topathlet Walter Dix gewann die Bronzemedaillen im 100- und 200-Meter-Lauf bei den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking.

Bekannte AbsolventenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Florida State University – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d e College Navigator – Florida State University. In: Integrated Postsecondary Education Data System > College Navigator > Florida State University. National Center for Education Statistics (NCES), U.S. Department of Education, Institute of Education Sciences IES, 2020, abgerufen am 19. Juni 2022 (englisch).
  2. Historic Endowment Study Data. In: NACUBO-TIAA Study of Endowments. National Association of College and University Business Officers NACUBO®, 2021, abgerufen am 5. Dezember 2021 (englisch).
  3. Statistik Herbst 2010 (Memento des Originals vom 24. September 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ir.fsu.edu, englisch, abgerufen am 7. September 2011

Koordinaten: 30° 26′ 26″ N, 84° 17′ 29″ W