Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2015

15. Leichtathletik-Weltmeisterschaften
Logo der Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2015
Das Nationalstadion Peking
Das Nationalstadion Peking
Stadt China VolksrepublikVolksrepublik China Peking, China
Stadion Nationalstadion Peking
Teilnehmende Länder 207
Teilnehmende Athleten 1935
Wettbewerbe 47
Eröffnung 22. August 2015
Schlusstag 30. August 2015
Chronik
Moskau 2013 London 2017
Medaillenspiegel (Endstand nach 47 Entscheidungen)
Platz Land G S B Gesamt
1 KeniaKenia Kenia 7 6 3 16
2 JamaikaJamaika Jamaika 7 2 3 12
3 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 6 6 6 18
4 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien 4 1 2 7
5 AthiopienÄthiopien Äthiopien 3 3 2 8
6 PolenPolen Polen 3 1 4 8
7 DeutschlandDeutschland Deutschland 2 3 3 8
KanadaKanada Kanada 2 3 3 8
9 RusslandRussland Russland 2 1 1 4
10 KubaKuba Kuba 2 1 3
Vollständiger Medaillenspiegel

Die 15. Leichtathletik-Weltmeisterschaften wurden vom 22. bis 30. August 2015 im Nationalstadion der chinesischen Hauptstadt Peking ausgetragen.

BewerbungBearbeiten

Am 20. November 2010 erhielt Peking den Zuschlag für die Weltmeisterschaften, nachdem London seine Bewerbung zurückzogen hatte und Peking als einziger Bewerber verblieben war.[1]

StadionBearbeiten

Die Weltmeisterschaften fanden im Nationalstadion Peking statt. Das für die Olympischen Spiele 2008 errichtete Stadion bot eine Kapazität von 80.000 Zuschauern, während der Spiele wurde allerdings der oberste der drei Ränge nicht genutzt, sodass 54.000 Zuschauer im Stadion Platz fanden.[2] Das Organisationskomitee baute während der Spiele auf ein Konzept der kurzen Wege sowohl zwischen den Trainingsstätten als auch zwischen den Unterbringungsmöglichkeiten der Athleten und Offiziellen. So waren das Nationalstadion und das Trainingsstadion von allen Hotels in spätestens dreißig Minuten erreicht, für die Distanz zwischen Nationalstadion und Trainingscenter benötigte man etwa 45 Minuten.[3]

Teilnehmende NationenBearbeiten

An den Weltmeisterschaften nahmen 1935 Athleten aus 207 Nationen teil. Die meisten Athleten stellten die Vereinigten Staaten von Amerika mit 158 Teilnehmern, dann folgten Gastgeber Volksrepublik China mit 83 Athleten, Russland (69), Deutschland (66) und Großbritannien (64).

WettkampfplanBearbeiten

Im Rahmen der Weltmeisterschaften in Peking fanden zwei Einlage-Wettbewerbe für Senioren im offiziellen Programm statt[4], diese sind in der folgenden Übersicht mit aufgeführt.

M morgens A abends Q Qualifikation V Vorlauf ½ Halbfinale F Finale S Senioren


Männer
Datum → Sa
22.
So
23.
Mo
24.
Di
25.
Mi
26.
Do
27.
Fr
28.
Sa
29.
So
30.
Wettkampf ↓ M A M A M A M A M A M A M A M A M A
100 m Q V ½ F
200 m V ½ F
400 m V ½ F
800 m V ½ F S
1500 m V ½ F
5000 m V F
10.000 m F
Marathon F
110 m Hürden V ½ F
400 m Hürden V ½ F
3000 m Hindernis V F
4 × 100 m V F
4 × 400 m V F
20 km Gehen F
50 km Gehen F
Weitsprung Q F
Dreisprung Q F
Hochsprung Q F
Stabhochsprung Q F
Kugelstoßen Q F
Diskuswurf Q F
Hammerwurf Q F
Speerwurf Q F
Zehnkampf F
Frauen
Datum → Sa
22.
So
23.
Mo
24.
Di
25.
Mi
26.
Do
27.
Fr
28.
Sa
29.
So
30.
Wettkampf ↓ M A M A M A M A M A M A M A M A M A
100 m Q V ½ F
200 m V ½ F
400 m V ½ F S
800 m V ½ F
1500 m V ½ F
5000 m V F
10.000 m F
Marathon F
100 m Hürden V ½ F
400 m Hürden V ½ F
3000 m Hindernis V F
4 × 100 m V F
4 × 400 m V F
20 km Gehen F
 
Weitsprung Q F
Dreisprung Q F
Hochsprung Q F
Stabhochsprung Q F
Kugelstoßen Q F
Diskuswurf Q F
Hammerwurf Q F
Speerwurf Q F
Siebenkampf F

Sportliche LeistungenBearbeiten

Die Ergebnisse dieser Weltmeisterschaften ein Jahr vor den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro lagen auf dem gewohnt hohen Niveau von Leichtathletik-Weltmeisterschaften.

Rekorde und BestleistungenBearbeiten

Darüber hinaus sahen die Zuschauer 75 nationale Rekorde.

Erfolgreichste SportlerBearbeiten

MedaillenwertungBearbeiten

In der Medaillenwertung lag in diesem Jahr erstmals Kenia ganz vorn, dahinter Jamaika – wie Kenia mit sieben WM-Titeln. Die USA musste sich mit sechs Goldmedaillen hinter diesen beiden Nationen begnügen. Das bei früheren Weltmeisterschaften erfolgsgewohnte Russland landete diesmal mit nur zwei Siegen weiter hinten. Diese Erfolgseinbußen müssen besonders auch auf dem Hintergrund der verheerenden Dopingproblematik in Russland gesehen werden.[5]

DopingBearbeiten

Das Dopingkontrollsystem des überaus erfolgreichen Landes Kenia war nach einem ARD-Bericht grundsätzlich heftig in die Kritik geraten.[7] Das auch bei diesen Weltmeisterschaften sehr erfolgreiche Abschneiden der kenianischen Sportler kann nicht ohne diesen Zusammenhang gesehen werden.[8] Die massiven Glaubwürdigkeitsprobleme der Leichtathletik im Bereich des Einsatzes verbotener Mittel zur Leistungssteigerung wurden so noch erheblich vergrößert.[9]

  • Vier betroffene Leichtathleten aus Marokko
    • Nader Belhanbel800-Meter-Lauf, zunächst Siebter. Er wurde bei Nachkontrollen im Jahr 2017 der Einnahme verbotener Substanzen überführt und nachträglich disqualifiziert.[10]
    • Yassine Bensghir1500-Meter-Lauf, im Halbfinale ausgeschieden. Die IAAF gab im Juli 2016 bekannt, dass er aufgrund von Unregelmäßigkeiten in seinem Biologischen Pass für vier Jahre gesperrt sei. Seine seit dem 7. Juli 2014 erzielten Ergebnisse wurden annulliert, die Sperre endete am 11. April 2020.[11]
    • Othmane el-Goumri5000-Meter-Lauf, im Vorlauf ausgeschieden. Die IAAF sperrte ihn aufgrund von Unregelmäßigkeiten in seinem Biologischen Pass für zwei Jahre bis zum 30. Juni 2018. Seine seit dem 11. August 2013 erzielten Ergebnisse wurden annulliert.[12]
    • Adil AnnaniMarathonlauf, nicht im Ziel. Der marokkanische Leichtathletik-Verband sperrte den Athleten wegen Dopingmissbrauchs, der aus seinem Biologischen Pass ersichtlich war, für vier Jahre bis zum 20. Juni 2020. Unter anderem sein bei den Weltmeisterschaften hier in Peking erzieltes Ergebnis wurde gestrichen.[13]
  • Fünf weitere dopingbedingte Disqualifikationen

Insgesamt gab es elf dokumentierte Dopingfälle bei diesen Weltmeisterschaften. Betroffen waren folgende Nationen:

Land Anzahl der Fälle
Marokko 4
Kenia 2
Nigeria 2
Russland 2
Ukraine 1

Erstmals nach den Weltmeisterschaften 2013 gab es einen deutlichen Rückgang der festgestellten Fälle. Die Zahl fiel wieder auf Werte, wie sie vor den Weltmeisterschaften 2009 auftraten, dazu eine kurze Übersicht:

WM-Jahr Anzahl der Fälle
1997 7
1999 7
2001 12
2003 12
2005 11
2007 11
2009 49
2011 64
2013 40
2015 11

Der Rückgang der Zahlen sollte allerdings nicht darauf schließen lassen, dass sich die tatsächliche Dopingproblematik auf dem Rückzug befand und befindet. Unter anderem die Vorkommnisse bei den Olympischen Winterspielen 2014, die ebenso wie die Resultate des durch die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA in Auftrag gegebenen McLaren-Reports und der langjährige Ausschluss russischer Leichtathleten zeigen, dass hier noch viel im Verborgenen liegt und es noch viel zu tun gibt.

Resultate MännerBearbeiten

100 mBearbeiten

 
Weltmeister Usain Bolt in seiner typischen Triumphpose
Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Usain Bolt Jamaika  JAM 09,79
2 Justin Gatlin Vereinigte Staaten  USA 09,80
3 Trayvon Bromell Vereinigte Staaten  USA 09,92
Andre De Grasse Kanada  CAN 09,92
5 Mike Rodgers Vereinigte Staaten  USA 09,94
6 Tyson Gay Vereinigte Staaten  USA 10,00
7 Asafa Powell Jamaika  JAM 10,00
8 Jimmy Vicaut Frankreich  FRA 10,00
9 Su Bingtian China Volksrepublik  CHN 10,06

Finale: 23. August, 21:15 Uhr

Wind: −0,5 m/s

200 mBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Usain Bolt Jamaika  JAM 19,55 WL
2 Justin Gatlin Vereinigte Staaten  USA 19,74
3 Anaso Jobodwana Sudafrika  RSA 19,87 NR
4 Alonso Edward Panama  PAN 19,87
5 Zharnel Hughes Vereinigtes Konigreich  GBR 20,02
6 Ramil Guliyev Turkei  TUR 20,11
7 Femi Ogunode Katar  QAT 20,27
8 Nickel Ashmeade Jamaika  JAM 20,33

Finale: 27. August, 20:55 Uhr

Wind: −0,1 m/s

400 mBearbeiten

 
Weltmeister Wayde van Niekerk
Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Wayde van Niekerk Sudafrika  RSA 43,48 WL/AF
2 LaShawn Merritt Vereinigte Staaten  USA 43,65
3 Kirani James Grenada  GRN 43,78
4 Luguelín Santos Dominikanische Republik  DOM 44,11 NR
5 Isaac Makwala Botswana  BOT 44,63
6 Rabah Yousif Vereinigtes Konigreich  GBR 44,68
7 Machel Cedenio Trinidad und Tobago  TTO 45,06
8 Youssef Masrahi Saudi-Arabien  KSA 45,15

Finale: 26. August, 21:25 Uhr

800 mBearbeiten

 
Weltmeister David Rudisha
Platz Athlet Land Zeit (min)
1 David Rudisha Kenia  KEN 1:45,84
2 Adam Kszczot Polen  POL 1:46,08
3 Amel Tuka Bosnien und Herzegowina  BIH 1:46,30
4 Ferguson Cheruiyot Rotich Kenia  KEN 1:46,35
5 Pierre-Ambroise Bosse Frankreich  FRA 1:46,63
6 Musaeb Abdulrahman Balla Katar  QAT 1:47,01
7 Alfred Kipketer Kenia  KEN 1:47,66
DOP Nader Belhanbel Marokko  MAR 1:47,09

Finale: 25. August, 20:55 Uhr

Doping:
In diesem Wettbewerb gab es einen Dopingfall: Der zunächst auf Rang sieben eingelaufene Marokkaner Nader Belhanbel wurde bei Nachkontrollen im Jahr 2017 der Einnahme verbotener Substanzen überführt und nachträglich disqualifiziert.[10]

1500 mBearbeiten

 
Der Zieleinlauf über 1500 Meter
Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Asbel Kiprop Kenia  KEN 3:34,40
2 Elijah Manangoi Kenia  KEN 3:34,63
3 Abdalaati Iguider Marokko  MAR 3:34,67
4 Taoufik Makhloufi Algerien  ALG 3:34,76
5 Silas Kiplagat Kenia  KEN 3:34,81
6 Nick Willis Neuseeland  NZL 3:35,46
7 Timothy Cheruiyot Kenia  KEN 3:36,05
8 Matthew Centrowitz Vereinigte Staaten  USA 3:36,13

Finale: 30. August, 19:45 Uhr

Doping:
Auch auf dieser Mittelstrecke gab es einen Dopingfall: Die IAAF gab im Juli 2016 bekannt, dass der im Halbfinale ausgeschiedene Marokkaner Yassine Bensghir wegen Unregelmäßigkeiten in seinem Biologischen Pass für vier Jahre gesperrt sei. Seine seit dem 7. Juli 2014 erzielten Ergebnisse wurden annulliert, die Sperre endete am 11. April 2020.[11]

5000 mBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Mo Farah Vereinigtes Konigreich  GBR 13:50,38
2 Caleb Ndiku Kenia  KEN 13:51,75
3 Hagos Gebrhiwet Athiopien  ETH 13:51,86
4 Yomif Kejelcha Athiopien  ETH 13:52,43
5 Galen Rupp Vereinigte Staaten  USA 13:53,90
6 Ben True Vereinigte Staaten  USA 13:54,07
7 Ryan Hill Vereinigte Staaten  USA 13:55,10
8 Isiah Kiplangat Koech Kenia  KEN 13:55,98

Finale: 29. August, 19:30 Uhr

Doping:
Auch in dieser Disziplin kam es zu einer nachträglichen Annullierung des Ergebnisses eines marokkanischen Athleten. Die IAAF sperrte den im Vorlauf ausgeschiedenen Othmane El Goumri aufgrund von Unregelmäßigkeiten in seinem Biologischen Pass für zwei Jahre bis zum 30. Juni 2018. Seine seit dem 11. August 2013 erzielten Ergebnisse wurden annulliert.[12]

10.000 mBearbeiten

 
Der auf den Langstrecken dominierende Mo Farah nach seinem Erfolg über 10.000 Meter
Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Mo Farah Vereinigtes Konigreich  GBR 27:01,13
2 Geoffrey Kamworor Kenia  KEN 27:01,76
3 Paul Kipngetich Tanui Kenia  KEN 27:02,83
4 Bedan Karoki Kenia  KEN 27:04,77
5 Galen Rupp Vereinigte Staaten  USA 27:08,91
6 Abrar Osman Eritrea  ERI 27:43,21
7 Ali Kaya Turkei  TUR 27:43,69
8 Timothy Toroitich Uganda  UGA 27:44,90

Datum: 22. August, 20:50 Uhr

MarathonBearbeiten

 
Weltmeister Ghirmay Ghebreslassie nach dem Rennen
Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Ghirmay Ghebreslassie Eritrea  ERI 2:12:28
2 Yemane Tsegay Athiopien  ETH 2:13:08
3 Munyo Solomon Mutai Uganda  UGA 2:13:30
4 Ruggero Pertile Italien  ITA 2:14:23
5 Shumi Dechasa Bahrain  BRN 2:14:36
6 Stephen Kiprotich Uganda  UGA 2:14:43
7 Lelisa Desisa Athiopien  ETH 2.14:54
8 Daniele Meucci Italien  ITA 2:14:54

Datum: 22. August, 7:15 Uhr

Doping:
Der Marokkaner Adil Annani, der das Ziel nicht erreicht hatte, wurde vom marokkanischen Leichtathletik-Verband wegen Dopingmissbrauchs, der aus seinem Biologischen Pass ersichtlich war, für vier Jahre bis zum 20. Juni 2020 gesperrt. Unter anderem sein bei den Weltmeisterschaften hier in Peking erzieltes Ergebnis wurde gestrichen.[13]

110 m HürdenBearbeiten

 
Die Medaillengewinner nach dem Finale
Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Sergej Schubenkow Russland  RUS 12,98 NR
2 Hansle Parchment Jamaika  JAM 13,03
3 Aries Merritt Vereinigte Staaten  USA 13,04
4 Pascal Martinot-Lagarde Frankreich  FRA 13,17
5 Dimitri Bascou Frankreich  FRA 13,17
6 Omar McLeod Jamaika  JAM 13,18
7 David Oliver Vereinigte Staaten  USA 13,33
8 Garfield Darien Frankreich  FRA 13,34

Finale: 28. August, 21:20 Uhr

Wind: +0,1 m/s

400 m HürdenBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Nicholas Bett Kenia  KEN 47,79 WL/NR
2 Denis Kudrjawzew Russland  RUS 48,05 NR
3 Jeffery Gibson Bahamas  BAH 48,17 NR
4 Kerron Clement Vereinigte Staaten  USA 48,18
5 Boniface Tumuti Kenia  KEN 48,33
6 Yasmani Copello Turkei  TUR 48,96
7 Patryk Dobek Polen  POL 49,14
8 Michael Tinsley Vereinigte Staaten  USA 50,02

Finale: 25. August, 20:25 Uhr

3000 m HindernisBearbeiten

 
Finale 3000-m-Hindernis
Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Ezekiel Kemboi Kenia  KEN 8:11,28
2 Conseslus Kipruto Kenia  KEN 8:12,38
3 Brimin Kiprop Kipruto Kenia  KEN 8:12,54
4 Jairus Kipchoge Birech Kenia  KEN 8:12,62
5 Daniel Huling Vereinigte Staaten  USA 8:14,39
6 Evan Jager Vereinigte Staaten  USA 8:15,47
7 Brahim Taleb Marokko  MAR 8:17,73
8 Matthew Hughes Kanada  CAN 8:18,63

Finale: 24. August, 21:15 Uhr

4 × 100 m StaffelBearbeiten

Platz Land Athleten Zeit (s)
1 Jamaika  Jamaika Nesta Carter
Asafa Powell
Nickel Ashmeade
Usain Bolt (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Rasheed Dwyer
37,36 WL
2 China Volksrepublik  Volksrepublik China Mo Youxue
Xie Zhenye
Su Bingtian
Zhang Peimeng
38,01
3 Kanada  Kanada Aaron Brown
Andre De Grasse
Brendon Rodney
Justyn Warner
38,13
4 Deutschland  Deutschland Julian Reus
Sven Knipphals
Alexander Kosenkow
Aleixo-Platini Menga
38,15
5 Frankreich  Frankreich Emmanuel Biron
Christophe Lemaitre
Guy-Elphège Anouman
Jimmy Vicaut
38,23
6 Antigua und Barbuda  Antigua und Barbuda Chavaughn Walsh
Daniel Bailey
Jared Jarvis
Miguel Francis
38,61
DSQ Vereinigte Staaten  USA Trayvon Bromell
Justin Gatlin
Tyson Gay
Mike Rodgers
DNF Vereinigtes Konigreich  Großbritannien Richard Kilty
Daniel Talbot
James Ellington
Chijindu Ujah (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Harry Aikines-Aryeetey

Finale: 29. August, 21:10 Uhr

4 × 400 m StaffelBearbeiten

 
Zieleinlauf in der 4-mal-400-Meter-Staffel (v. l. n. r.): Machel Cedenio, LaShawn Merritt, Javon Francis
Platz Land Athleten Zeit (min)
1 Vereinigte Staaten  USA David Verburg (Finale)
Tony McQuay
Bryshon Nellum
LaShawn Merritt (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Kyle Clemons
Vernon Norwood
2:57,82 WL
2 Trinidad und Tobago  Trinidad und Tobago Renny Quow
Lalonde Gordon
Deon Lendore
Machel Cedenio (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Jarrin Solomon
2:58,20 NR
3 Vereinigtes Konigreich  Großbritannien Rabah Yousif
Delano Williams
Jarryd Dunn
Martyn Rooney
2:58,51
4 Jamaika  Jamaika Peter Matthews
Ricardo Chambers
Rusheen McDonald (Finale)
Javon Francis
im Vorlauf außerdem:
Dane Hyatt
2:58,51
5 Belgien  Belgien Jonathan Borlée
Robin Vanderbemden (Finale)
Kevin Borlée
Antoine Gillet
im Vorlauf außerdem:
Dylan Borlée
3:00,24
6 Frankreich  Frankreich Mame-Ibra Anne
Teddy Atine-Venel
Mamoudou Eliman Hanne
Thomas Jordier
3:00,65
7 Kuba  Kuba William Collazo
Raidel Acea
Adrián Chacón
Yoandys Lescay
3:03,05
8 Russland  Russland Artjom Denmuchametow
Pawel Trenichin
Denis Alexejew (Finale)
Pawel Iwaschko
im Vorlauf außerdem:
Denis Kudrjawzew
3:03,05

Finale: 30. August, 20:45 Uhr

20 km GehenBearbeiten

 
Weltmeister Miguel López mit seiner Goldmedaille
Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Miguel Ángel López Spanien  ESP 1:19:14
2 Wang Zhen China Volksrepublik  CHN 1:19:29
3 Benjamin Thorne Kanada  CAN 1:19:57 NR
4 Ihor Hlawan Ukraine  UKR 1:20:29
5 Cai Zelin China Volksrepublik  CHN 1:20:42
6 Caio Bonfim Brasilien  BRA 1:20:44
7 Éider Arévalo Kolumbien  COL 1:21:13
8 Dane Bird-Smith Australien  AUS 1:21:37

Datum: 23. August, 8:30 Uhr

50 km GehenBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit
1 Matej Tóth Slowakei  SVK 3:40:32
2 Jared Tallent Australien  AUS 3:42:17
3 Takayuki Tanii Japan  JPN 3:42:55
4 Hirooki Arai Japan  JPN 3:43:44
5 Robert Heffernan Irland  IRL 3:44:17
6 Zhang Lin China Volksrepublik  CHN 3:44:39
7 Yu Wei China Volksrepublik  CHN 3:45:21
8 Andrés Chocho Ecuador  ECU 3:46:00 AM

Datum: 29. August, 7:30 Uhr

Doping:
Der Russe Alexander Jargunkin wurde nach einem positiven EPO-Test einen Tag vor seinem Start von der russischen Antidopingagentur RUSADA suspendiert.[14]

HochsprungBearbeiten

 
Weltmeister Derek Drouin nach seinem großen Erfolg
Platz Athlet Land Höhe (m)
1 Derek Drouin Kanada  CAN 2,34
2 Bohdan Bondarenko Ukraine  UKR 2,33
Zhang Guowei China Volksrepublik  CHN 2,33
4 Mutaz Essa Barshim Katar  QAT 2,33
5 Daniil Zyplakow Russland  RUS 2,29
6 Donald Thomas Bahamas  BAH 2,29
7 Jaroslav Bába Tschechien  CZE 2,29
8 Erik Kynard Vereinigte Staaten  USA 2,25
Gianmarco Tamberi Italien  ITA 2,25

Finale: 30. August, 18:30 Uhr

StabhochsprungBearbeiten

 
Weltmeister Shawnacy Barber
Platz Athlet Land Höhe (m)
1 Shawnacy Barber Kanada  CAN 5,90
2 Raphael Holzdeppe Deutschland  GER 5,90
3 Paweł Wojciechowski Polen  POL 5,80
Renaud Lavillenie Frankreich  FRA 5,80
Piotr Lisek Polen  POL 5,80
6 Kévin Menaldo Frankreich  FRA 5,80
7 Tobias Scherbarth Deutschland  GER 5,65
Michal Balner Tschechien  CZE 5,65

Finale: 24. August, 19:05 Uhr

WeitsprungBearbeiten

 
Der britische Weltmeister Greg Rutherford
Platz Athlet Land Weite (m)
1 Greg Rutherford Vereinigtes Konigreich  GBR 8,41
2 Fabrice Lapierre Australien  AUS 8,24
3 Wang Jianan China Volksrepublik  CHN 8,18
4 Gao Xinglong China Volksrepublik  CHN 8,14
5 Li Jinzhe China Volksrepublik  CHN 8,10
6 Alexander Menkow Russland  RUS 8,02
7 Kafétien Gomis Frankreich  FRA 8,02
8 Sergei Poljanski Russland  RUS 7,97

Finale: 25. August, 19:25 Uhr

DreisprungBearbeiten

 
Weltmeister Christian Taylor
Platz Athlet Land Weite (m)
1 Christian Taylor Vereinigte Staaten  USA 18,21 WL
2 Pedro Pablo Pichardo Kuba  CUB 17,73
3 Nelson Évora Portugal  POR 17,52
4 Omar Craddock Vereinigte Staaten  USA 17,37
5 Ljukman Adams Russland  RUS 17,28
6 Marian Oprea Rumänien  ROU 17,06
7 Dmitri Sorokin Russland  RUS 16,99
8 Tosin Oke Nigeria  NGR 16,81

Finale: 27. August, 19:10 Uhr

KugelstoßenBearbeiten

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Joe Kovacs Vereinigte Staaten  USA 21,93
2 David Storl Deutschland  GER 21,74
3 O’Dayne Richards Jamaika  JAM 21,69 NR
4 Tomas Walsh Neuseeland  NZL 21,58 OZ
5 Reese Hoffa Vereinigte Staaten  USA 21,00
6 Tomasz Majewski Polen  POL 20,82
7 Asmir Kolašinac Serbien  SRB 20,71
8 Jacko Gill Neuseeland  NZL 20,11

Finale: 23. August, 19:30 Uhr

DiskuswurfBearbeiten

 
Diskus-Medaillengewinner (v. l. n. r.): Philip Milanov, Piotr Małachowski, Robert Urbanek
Platz Athlet Land Weite (m)
1 Piotr Małachowski Polen  POL 67,40
2 Philip Milanov Belgien  BEL 66,90 NR
3 Robert Urbanek Polen  POL 65,18
4 Gerd Kanter Estland  EST 64,82
5 Daniel Ståhl Schweden  SWE 64,73
6 Apostolos Parellis Zypern Republik  CYP 64,55
7 Fedrick Dacres Jamaika  JAM 64,22
8 Christoph Harting Deutschland  GER 63,94

Finale: 29. August, 19:50 Uhr

HammerwurfBearbeiten

 
Überlegener Weltmeister: Paweł Fajdek
Platz Athlet Land Weite (m)
1 Paweł Fajdek Polen  POL 80,88
2 Dilschod Nasarow Tadschikistan  TJK 78,55
3 Wojciech Nowicki Polen  POL 78,55
4 Krisztián Pars Ungarn  HUN 77,32
5 Sergei Litwinow jr. Russland  RUS 77,24
6 David Söderberg Finnland  FIN 76,92
7 Mostafa el-Gamel Agypten  EGY 76,81
8 Marcel Lomnický Slowakei  SVK 75,79

Finale: 23. August, 18:30 Uhr

SpeerwurfBearbeiten

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Julius Yego Kenia  KEN 92,72 WL
2 Ihab Abdelrahman Agypten  EGY 88,99
3 Tero Pitkämäki Finnland  FIN 87,64
4 Thomas Röhler Deutschland  GER 87,41
5 Antti Ruuskanen Finnland  FIN 87,12
6 Andreas Hofmann Deutschland  GER 86,01
7 Johannes Vetter Deutschland  GER 83,79
8 Vítězslav Veselý Tschechien  CZE 83,13

Finale: 26. August, 19:05 Uhr

ZehnkampfBearbeiten

 
Ashton Eaton – Weltmeister mit neuem Weltrekord
Platz Athlet Land Punkte
1 Ashton Eaton Vereinigte Staaten  USA 9045 WR
2 Damian Warner Kanada  CAN 8695 NR
3 Rico Freimuth Deutschland  GER 8561
4 Ilja Schkurenjow Russland  RUS 8538
5 Larbi Bourrada Algerien  ALG 8461 AF
6 Kai Kazmirek Deutschland  GER 8448
7 Michael Schrader Deutschland  GER 8418
8 Kurt Felix Grenada  GRN 8302 NR

Datum: 28./29. August

Resultate FrauenBearbeiten

100 mBearbeiten

 
Nach der Siegerehrung (v. l. n. r.): Dafne Schippers, Shelly-Ann Fraser-Pryce und Tori Bowie
Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Shelly-Ann Fraser-Pryce Jamaika  JAM 10,76
2 Dafne Schippers Niederlande  NED 10,81 NR
3 Tori Bowie Vereinigte Staaten  USA 10,86
4 Veronica Campbell-Brown Jamaika  JAM 10,91
5 Michelle-Lee Ahye Trinidad und Tobago  TTO 10,98
6 Kelly-Ann Baptiste Trinidad und Tobago  TTO 11,01
7 Natasha Morrison Jamaika  JAM 11,02
8 Blessing Okagbare Nigeria  NGR 11,02

Finale: 24. August, 21:35 Uhr

Wind: −0,3 m/s

200 mBearbeiten

 
Die Medaillengewinnerinnen (v. l. n. r.):
Elaine Thompson, Dafne Schippers, Veronica Campbell-Brown
Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Dafne Schippers Niederlande  NED 21,63 CR/WL/ER
2 Elaine Thompson Jamaika  JAM 21,66
3 Veronica Campbell-Brown Jamaika  JAM 21,97
4 Candyce McGrone Vereinigte Staaten  USA 22,01
5 Dina Asher-Smith Vereinigtes Konigreich  GBR 22,07 NR
6 Jeneba Tarmoh Vereinigte Staaten  USA 22,31
7 Iwet Lalowa-Collio Bulgarien  BGR 22,41
8 Sherone Simpson Jamaika  JAM 22,50

Finale: 28. August, 21:00 Uhr

Wind: +0,2 m/s

400 mBearbeiten

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Allyson Felix Vereinigte Staaten  USA 49,26 WL
2 Shaunae Miller Bahamas  BAH 49,67
3 Shericka Jackson Jamaika  JAM 49,99
4 Christine Day Jamaika  JAM 50,14
5 Stephenie Ann McPherson Jamaika  JAM 50,42
6 Novlene Williams-Mills Jamaika  JAM 50,47
7 Phyllis Francis Vereinigte Staaten  USA 50,51
8 Christine Ohuruogu Vereinigtes Konigreich  GBR 50,63

Finale: 27. August, 20:40 Uhr

Doping:
Die Kenianerin Joy Nakhumicha Sakari, die sich für das Halbfinale qualifiziert hatte, dort jedoch nicht antrat, wurde nach einer positiven Dopingprobe durch die IAAF von den Weltmeisterschaften suspendiert.[6]

800 mBearbeiten

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Maryna Arsamassawa Weissrussland  BLR 1:58,03
2 Melissa Bishop Kanada  CAN 1:58,12
3 Eunice Jepkoech Sum Kenia  KEN 1:58,18
4 Rababe Arafi Marokko  MAR 1:58,90
5 Shelayna Oskan-Clarke Vereinigtes Konigreich  GBR 1:58,99
6 Natalija Lupu Ukraine  UKR 1:58,99
7 Joanna Jóźwik Polen  POL 1:59,09
8 Rénelle Lamote Frankreich  FRA 1:59,70

Finale: 29. August, 19:15 Uhr

1500 mBearbeiten

 
Die Medaillengewinnerinnen (v. l. n, r.): Faith Kipyegon, Genzebe Dibaba, Sifan Hassan
Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Genzebe Dibaba Athiopien  ETH 4:08,09
2 Faith Kipyegon Kenia  KEN 4:08,96
3 Sifan Hassan Niederlande  NED 4:09,34
4 Dawit Seyaum Athiopien  ETH 4:10,26
5 Laura Muir Vereinigtes Konigreich  GBR 4:11,48
6 Abeba Aregawi Schweden  SWE 4:12,16
7 Shannon Rowbury Vereinigte Staaten  USA 4:12,39
8 Angelika Cichocka Polen  POL 4:13,22

Finale: 25. August, 20:35 Uhr

5000 mBearbeiten

 
Almaz Ayana – 2013 WM-Dritte und nun Weltmeisterin
Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Almaz Ayana Athiopien  ETH 14:26,83 CR
2 Senbere Teferi Athiopien  ETH 14:44,07
3 Genzebe Dibaba Athiopien  ETH 14:44,14
4 Viola Jelagat Kibiwot Kenia  KEN 14:46,16
5 Mercy Cherono Kenia  KEN 15:01,36
6 Janet Kisa Kenia  KEN 15:02,68
7 Irene Chepet Cheptai Kenia  KEN 15:03,41
8 Susan Kuijken Niederlande  NED 15:08,00

Finale: 30. August, 19:15 Uhr

10.000 mBearbeiten

 
Zieleinlauf über 10.000 Meter: Vivian Cheruiyot siegte vor Gelete Burka
Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Vivian Cheruiyot Kenia  KEN 31:41,31
2 Gelete Burka Athiopien  ETH 31:41,77
3 Emily Infeld Vereinigte Staaten  USA 31:43,49
4 Molly Huddle Vereinigte Staaten  USA 31:43,58
5 Sally Kipyego Kenia  KEN 31:44,42
6 Shalane Flanagan Vereinigte Staaten  USA 31:46,23
7 Alemitu Heroye Athiopien  ETH 31:49,73
8 Betsy Saina Kenia  KEN 31:51,35

Datum: 24. August, 20:35 Uhr

MarathonBearbeiten

 
Weltmeisterin Mare Dibaba
Platz Athletin Land Zeit (h)
1 Mare Dibaba Athiopien  ETH 2:27:35
2 Helah Kiprop Kenia  KEN 2:27:36
3 Eunice Jepkirui Kirwa Bahrain  BRN 2:27:39
4 Jemima Jelagat Sumgong Kenia  KEN 2:27:42
5 Edna Kiplagat Kenia  KEN 2:28:18
6 Tigist Tufa Athiopien  ETH 2:29:12
7 Mai Itō Japan  JPN 2:29:48
8 Tirfi Tsegaye Athiopien  ETH 2:30:54

Datum: 30. August, 7:30 Uhr

100 m HürdenBearbeiten

 
Danielle Williams – Weltmeisterin mit persönlicher Bestleistung
Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Danielle Williams Jamaika  JAM 12,57
2 Cindy Roleder Deutschland  GER 12,59
3 Alina Talaj Weissrussland  BLR 12,66 NR
4 Brianna Rollins Vereinigte Staaten  USA 12,67
5 Tiffany Porter Vereinigtes Konigreich  GBR 12,68
6 Noemi Zbären Schweiz  SUI 12,95
7 Shermaine Williams Jamaika  JAM 12,97
8 Sharika Nelvis Vereinigte Staaten  USA 13,06

Finale: 28. August, 12:35

Wind: −0,3 m/s

400 m HürdenBearbeiten

 
Zuzana Hejnová verteidigte ihren Titel mit Weltjahresbestleistung
Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Zuzana Hejnová Tschechien  CZE 53,50 WL
2 Shamier Little Vereinigte Staaten  USA 53,94
3 Cassandra Tate Vereinigte Staaten  USA 54,02
4 Sara Slott Petersen Danemark  DEN 54,20
5 Janieve Russell Jamaika  JAM 54,64
6 Eilidh Child Vereinigtes Konigreich  GBR 54,78
7 Wenda Nel Sudafrika  RSA 54,94
8 Kaliese Spencer Jamaika  JAM 55,47

Finale: 26. August, 20:10 Uhr

Doping:
Die im Vorlauf ausgeschiedene Kenianerin Koki Manunga wurde nach einer positiven Dopingprobe durch die IAAF von den Weltmeisterschaften suspendiert.[6]

3000 m HindernisBearbeiten

 
Hindernis-Finale (v. l. n. r): Hiwot Ayalew, Virginia Nganga (verdeckt), Habiba Ghribi und Gesa Felicitas Krause
Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Hyvin Kiyeng Kenia  KEN 9:19,11
2 Habiba Ghribi Tunesien  TUN 9:19,24
3 Gesa Felicitas Krause Deutschland  GER 9:19,25
4 Sofia Assefa Athiopien  ETH 9:20,01
5 Emma Coburn Vereinigte Staaten  USA 9:21,78
6 Hiwot Ayalew Athiopien  ETH 9:24,27
7 Virginia Nyambura Nganga Kenia  KEN 9:26,21
8 Lalita Babar Indien  IND 9:29,64

Finale: 26. August, 21:00 Uhr

Doping:
Auch über 3000-m-Hindernis gab es einen Dopingfall. Die im Vorlauf ausgeschiedene russische Läuferin Jekaterina Dosseikina wurde nach einer positiven Dopingprobe für vier Jahre gesperrt, ihr Resultat bei diesen Weltmeisterschaften wurde annulliert.[15]

4 × 100 m StaffelBearbeiten

Platz Land Athletinnen Zeit (s)
1 Jamaika  Jamaika Veronica Campbell-Brown (Finale)
Natasha Morrison
Elaine Thompson (Finale)
Shelly-Ann Fraser-Pryce
im Vorlauf außerdem:
Sherone Simpson
Kerron Stewart
41,07 CR/WL
2 Vereinigte Staaten  USA English Gardner
Allyson Felix
Jenna Prandini
Jasmine Todd
41,68
3 Trinidad und Tobago  Trinidad und Tobago Kelly-Ann Baptiste
Michelle-Lee Ahye
Reyare Thomas
Semoy Hackett (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Khalifa St. Fort
42,03 NR
4 Vereinigtes Konigreich  Großbritannien Asha Philip
Dina Asher-Smith (Finale)
Jodie Williams
Desiree Henry
im Vorlauf außerdem:
Bianca Williams
42,10 NR
5 Deutschland  Deutschland Rebekka Haase
Alexandra Burghardt
Gina Lückenkemper
Verena Sailer
42,64
6 Kanada  Kanada Crystal Emmanuel
Kimberly Hyacinthe
Isatu Fofanah
Khamica Bingham
43,05
DSQ Niederlande  Niederlande Nadine Visser
Dafne Schippers
Naomi Sedney
Jamile Samuel
IAAF Rule 170.7 – Staffelstabübergabe
außerhalb des Wechselraums
[19]
DNF Russland  Russland Marina Pantelejewa
Xenija Ryschowa
Jelisaweta Demirowa
Anna Kukuschkina (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Jekaterina Smirnowa

Finale: 29. August, 20:45 Uhr

Doping:
Deborah Oluwaseun Odeyemi, Mitglied der Staffel Nigerias, wurde bei den nigerianischen Meisterschaften am 30. Juli 2015 positiv auf das Steroid Methenolon getestet. Die nigerianische Staffel, die im Vorlauf ausgeschieden war, wurde disqualifiziert, die Athletin erhielt eine Sperre von vier Jahren.[16]

4 × 400 m StaffelBearbeiten

 
Zieleinlauf 4 × 400 m: Novlene Williams-Mills vor Francena McCorory
Platz Land Athletinnen Zeit (min)
1 Jamaika  Jamaika Christine Day
Shericka Jackson
Stephenie Ann McPherson (Finale)
Novlene Williams-Mills (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Anastasia Le-Roy
Chrisann Gordon
3:19,13 WL
2 Vereinigte Staaten  USA Sanya Richards-Ross
Natasha Hastings (Finale)
Allyson Felix (Finale)
Francena McCorory
im Vorlauf außerdem:
Phyllis Francis
Jessica Beard
3:19,44
3 Vereinigtes Konigreich  Großbritannien Christine Ohuruogu (Finale)
Anyika Onuora
Eilidh Child
Seren Bundy-Davies
im Vorlauf außerdem:
Kirsten McAslan
3:23,62
4 Russland  Russland Nadezhda Kotlyarova (Finale)
Xenija Sadorina
Xenija Ryschowa (Finale)
Xenija Aksjonowa
im Vorlauf außerdem:
Marija Michailjuk
Jekaterina Renschina
3:24,84
5 Ukraine  Ukraine Olha Semljak
Natalija Lupu (Finale)
Natalija Pyhyda (Finale)
Olha Ljachowa
im Vorlauf außerdem:
Julija Olischewska
Olha Bibik
3:25,94
6 Frankreich  Frankreich Estelle Perrossier
Marie Gayot
Agnès Raharolahy
Floria Gueï
3:26,45
7 Kanada  Kanada Carline Muir
Aiyanna Stiverne
Sage Watson
Audrey Jean-Baptiste (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Nicole Sassine
3:27,69
DOP Nigeria  Nigeria Regina George
Funke Oladoye
Tosin Adeloye
Patience Okon George
3:25,11

Finale: 30. August, 20:45 Uhr

Doping:
Wegen eines positiven Dopingbefunds der Läuferin Tosin Adeloye wurde die nigerianische Staffel – zunächst auf Platz 5 – disqualifiziert und von der Teilnahme an den Olympischen Spielen 2016 ausgeschlossen.[17]

20 km GehenBearbeiten

Platz Athletin Land Zeit (h)
1 Liu Hong China Volksrepublik  CHN 1:27:45
2 Lü Xiuzhi China Volksrepublik  CHN 1:27:45
3 Ljudmyla Oljanowska Ukraine  UKR 1:28:13
4 Ana Cabecinha Portugal  POR 1:29:29
5 Antonella Palmisano Italien  ITA 1:29:34
6 Erica de Sena Brasilien  BRA 1:30:06
7 Brigita Virbalytė-Dimšienė Litauen  LTU 1:30:20
8 Anežka Drahotová Tschechien  CZE 1:30:32

Datum: 28. August, 8:30 Uhr

Doping:
Im Frauengehen kam es zu einem weiteren Dopingfall dieser Weltmeisterschaften. Die Ukrainerin Olena Shumkina, zunächst Rang 41, wurde wegen der Werte in ihrem Biologischen Pass für drei Jahre gesperrt. Sämtliche Resultate seit Mai 2011 wurden annulliert, betroffen davon waren ihre Ergebnisse bei drei Weltmeisterschaften und den Olympischen Spielen 2012.[18]

HochsprungBearbeiten

 
Weltmeisterin Marija Kutschina
Platz Athletin Land Höhe (m)
1 Marija Kutschina Russland  RUS 2,01
2 Blanka Vlašić Kroatien  CRO 2,01
3 Anna Tschitscherowa Russland  RUS 2,01
4 Kamila Lićwinko Polen  POL 1,99
5 Ruth Beitia Spanien  ESP 1,99
6 Marie-Laurence Jungfleisch Deutschland  GER 1,99
7 Jeanelle Scheper Saint Lucia  LCA 1,92
8 Eleanor Patterson Australien  AUS 1,92

Finale: 29. August, 18:30 Uhr

StabhochsprungBearbeiten

 
Freude bei Weltmeisterin Yarisley Silva
Platz Athletin Land Höhe (m)
1 Yarisley Silva Kuba  CUB 4,90
2 Fabiana Murer Brasilien  BRA 4,85 SRe
3 Nikoleta Kyriakopoulou Griechenland  GRE 4,80
4 Angelica Bengtsson Schweden  SWE 4,70 NR
Sandi Morris Vereinigte Staaten  USA 4,70
Jennifer Suhr Vereinigte Staaten  USA 4,70
7 Holly Bradshaw Vereinigtes Konigreich  GBR 4,70
8 Martina Strutz Deutschland  GER 4,60

Finale: 26. August, 19:00 Uhr

WeitsprungBearbeiten

 
Tianna Bartoletta – nach zehn Jahren wieder Weltmeisterin
Platz Athletin Land Weite (m)
1 Tianna Bartoletta Vereinigte Staaten  USA 7,14 WL
2 Shara Proctor Vereinigtes Konigreich  GBR 7,07 NR
3 Ivana Španović Serbien  SRB 7,01 NR
4 Christabel Nettey Kanada  CAN 6,95
5 Lorraine Ugen Vereinigtes Konigreich  GBR 6,85
6 Malaika Mihambo Deutschland  GER 6,79
7 Khaddi Sagnia Schweden  SWE 6,78
8 Janay DeLoach Vereinigte Staaten  USA 6,67

Finale: 28. August, 19:50 Uhr

DreisprungBearbeiten

 
Gelungene Titelverteidigung für Caterine Ibargüen
Platz Athletin Land Weite (m)
1 Caterine Ibargüen Kolumbien  COL 14,98
2 Hanna Knjasjewa-Minenko Israel  ISR 14,78 NR
3 Olga Rypakowa Kasachstan  KAZ 14,77
4 Gabriela Petrowa Bulgarien  BUL 14,66
5 Kimberly Williams Jamaika  JAM 14,45
6 Olha Saladucha Ukraine  UKR 14,41
7 Jekaterina Konewa Russland  RUS 14,37
8 Kristin Gierisch Deutschland  GER 14,25

Finale: 24. August, 19:30 Uhr

KugelstoßenBearbeiten

 
Weltmeisterin Christina Schwanitz
Platz Athletin Land Weite (m)
1 Christina Schwanitz Deutschland  GER 20,37
2 Gong Lijiao China Volksrepublik  CHN 20,30
3 Michelle Carter Vereinigte Staaten  USA 19,76
4 Anita Márton Ungarn  HUN 19,48 NR
5 Gao Yang China Volksrepublik  CHN 19,04
6 Aljona Dubizkaja Weissrussland  BLR 18,52
7 Julija Leanzjuk Weissrussland  BLR 18,25
8 Natallja Michnewitsch Weissrussland  BLR 18,24

Finale: 22. August, 20:05 Uhr

DiskuswurfBearbeiten

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Denia Caballero Kuba  CUB 69,28
2 Sandra Perković Kroatien  CRO 67,39
3 Nadine Müller Deutschland  GER 65,53
4 Yaimé Pérez Kuba  CUB 65,46
5 Julia Fischer Deutschland  GER 63,88
6 Dani Samuels Australien  AUS 63,14
7 Shanice Craft Deutschland  GER 63,10
8 Su Xinyue China Volksrepublik  CHN 62,90

Finale: 25. August, 19:00 Uhr

HammerwurfBearbeiten

 
Freude bei der Weltmeisterin Anita Włodarczyk
Platz Athletin Land Weite (m)
1 Anita Włodarczyk Polen  POL 80,85 CR
2 Zhang Wenxiu China Volksrepublik  CHN 76,33
3 Alexandra Tavernier Frankreich  FRA 74,02
4 Sophie Hitchon Vereinigtes Konigreich  GBR 73,86 NR
5 Wang Zheng China Volksrepublik  CHN 73,83
6 Kathrin Klaas Deutschland  GER 73,18
7 Betty Heidler Deutschland  GER 72,56
8 Zalina Marghieva Moldau Republik  MDA 72,38

Finale: 27. August, 19:00 Uhr

SpeerwurfBearbeiten

 
Weltmeisterin Katharina Molitor mit ganzer Kraft in ihrem Wurf
Platz Athletin Land Weite (m)
1 Katharina Molitor Deutschland  GER 67,69 WL
2 Lü Huihui China Volksrepublik  CHN 66,13 AS
3 Sunette Viljoen Sudafrika  RSA 65,79
4 Christina Obergföll Deutschland  GER 64,61
5 Li Lingwei China Volksrepublik  CHN 64,10
6 Christin Hussong Deutschland  GER 62,98
7 Sinta Ozoliņa Lettland  LAT 62,20
8 Kara Winger Vereinigte Staaten  USA 60,88

Finale: 30. August, 18:45 Uhr

SiebenkampfBearbeiten

 
Gruppenbild der Athletinnen nach dem Wettkampf
Platz Athletin Land Punkte
1 Jessica Ennis-Hill Vereinigtes Konigreich  GBR 6669
2 Brianne Theisen-Eaton Kanada  CAN 6554
3 Laura Ikauniece-Admidiņa Lettland  LAT 6516 NR
4 Nadine Broersen Niederlande  NED 6491
5 Claudia Rath Deutschland  GER 6441
6 Györgyi Zsivoczky-Farkas Ungarn  HUN 6389
7 Anastassija Mochnjuk Ukraine  UKR 6359
8 Nadine Visser Niederlande  NED 6344

Datum: 22./23. August

WeblinksBearbeiten

Commons: Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2015 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Leichtathletik-Weltmeisterschaften nach Peking vergeben. In: Handelsblatt, handelsblatt.com. 20. November 2010. Abgerufen am 9. Januar 2021.
  2. Beijing 2015 World Championships organisers confident of capacity 50,000 plus crowds. insidethegames.biz. 18. August 2013. Abgerufen am 9. Februar 2021.
  3. Stadium, Bird's Nest. iaafbeijing2015.com. Abgerufen am 9. Februar 2021.
  4. Senioren-Wettbewerbe bei Aktiven-WM in Peking, leichtathletik.de, 8. Januar 2015, abgerufen am 18. August 2015
  5. Chronologie des russischen Dopingskandals, ARD-Sportschau, abgerufen am 11. Februar 2021
  6. a b c Two Kenyan athletes provisionally suspended after failing drug tests, theguardian.com 26. August 2015, (englisch) abgerufen am 11. Februar 2021
  7. Doping-Skandal überschattet Leichtathletik vor WM-Start. In: Hamburger Abendblatt, 2. August 2015, abendblatt.de abgerufen am 11. Februar 2021
  8. ARD-Bericht: Doping-Mittel in Kenia. Süddeutsche Zeitung, 9. Juli 2016, abgerufen am 2. September 2021.
  9. Korruption und SchutzgelderpressungDopingskandal erschüttert die Leichtathletik, n-tv 25. November 2016, abgerufen am 11. Februar 2021
  10. a b Beijing 2015 800 m reports and preview The 800 m home page. Ericr.nl (englisch), abgerufen am 11. Februar 2021
  11. a b List of doping cases in athletics, ipfs.io (englisch), abgerufen am 11. Februar 2021
  12. a b Othmane El Goumri, passeport biologique irrégulier depuis 2016. spe15, Track Origin, 15. Dezember 2016 (französisch), abgerufen am 11. Februar 2021
  13. a b Doping: Fünf Marokkaner gesperrt, runaustria.at, 6. Oktober 2016, abgerufen am 13. Februar 2021
  14. a b Russia’s anti-doping body launches probe against race walker, Yargunkin tass.ru 28. August 2015 (englisch), abgerufen am 11. Februar 2021
  15. a b Russland muss noch Auflagen erfüllen und sperrt Athleten, leichtathletik.de, 3. August 2017, abgerufen am 11. Februar 2021
  16. a b Deborah Oluwaseun Odeyemi, peoplepill.com (englisch), abgerufen am 21. Februar 2021
  17. a b Nigeria Disqualified From Olympics 4x400m Relay Event In Rio 2016 Olympics, nigerianmonitor.com (englisch), abgerufen am 11. Februar 2021
  18. a b Ukrainian race walker Olena Shumkina banned for doping, The Indian Express 13. Juni 2017, abgerufen am 11. Februar 2021
  19. Wettkampfregeln der IAAF, Seite 120 (PDF; 4364 kB), abgerufen am 20. Februar 2021