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Olympische Sommerspiele 2016/Leichtathletik

Die Leichtathletikwettbewerbe bei den XXXI. Olympischen Spielen 2016 fanden vom 12. bis zum 21. August 2016 statt. Austragungsort war das Estádio Nilton Santos. Die Marathonläufe sowie die Gehwettberbe wurden in der Innenstadt von Rio mit Start und Ziel Sambódromo ausgetragen.[1]

Leichtathletik bei den
XXXI. Olympischen Spielen 2016
Rio 2016 logo.svg
Athletics pictogram.svg
Information
Austragungsort BrasilienBrasilien Rio de Janeiro
Wettkampfstätte Estádio Nilton Santos und Sambódromo
Nationen 200
Athleten 2.268 (1.185 Blue Mars symbol.svg, 1.083 Symbol venus.svg)
Datum 12. bis 21. August 2016
Entscheidungen 47
London 2012

MedaillenspiegelBearbeiten

 
Olympische Spiele 2016
(Medaillenspiegel Leichtathletik)
Platz Mannschaft       Total
01 Vereinigte Staaten  USA 13 10 9 32
02 Kenia  Kenia 6 6 1 13
03 Jamaika  Jamaika 6 3 2 11
04 China Volksrepublik  Volksrepublik China 2 2 2 6
05 Sudafrika  Südafrika 2 2 4
06 Vereinigtes Konigreich  Großbritannien 2 1 4 7
07 Deutschland  Deutschland 2 1 3
Kroatien  Kroatien 2 1 3
09 Athiopien  Äthiopien 1 2 5 8
10 Kanada  Kanada 1 1 4 6
11 Polen  Polen 1 1 1 3
12 Bahrain  Bahrain 1 1 2
Spanien  Spanien 1 1 2
14 Bahamas  Bahamas 1 1 2
15 Belgien  Belgien 1 1
Brasilien  Brasilien 1 1
Griechenland  Griechenland 1 1
Kolumbien  Kolumbien 1 1
Slowakei  Slowakei 1 1
Tadschikistan  Tadschikistan 1 1
21 Frankreich  Frankreich 3 3 6
22 Algerien  Algerien 2 2
23 Neuseeland  Neuseeland 1 3 4
24 Australien  Australien 1 1 2
Japan  Japan 1 1 2
26 Bulgarien  Bulgarien 1 1
Burundi  Burundi 1 - 1
Danemark  Dänemark 1 1
Grenada  Grenada 1 1
Katar  Katar 1 1
Mexiko  Mexiko 1 1
Niederlande  Niederlande 1 1
Venezuela  Venezuela 1 1
Weissrussland  Weißrussland 1 1
34 Kasachstan  Kasachstan 1 1
Kuba  Kuba 1 1
Serbien  Serbien 1 1
Trinidad und Tobago  Trinidad und Tobago 1 1
Tschechien  Tschechien 1 1
Turkei  Türkei 1 1
Ukraine  Ukraine 1 1
Ungarn  Ungarn 1 1
Total 47 47 47 141

TeilnehmerBearbeiten

Auch bei diesen Spielen gab es wieder Ausschlüsse einzelner Verbände und Sonderregelungen.

Wegen wiederholter Einflussnahme der Staatsführung auf den Sport im eigenen Land wurde Kuwait durch das IOC von der Teilnahme ausgeschlossen. Kuwaitische Sportler konnten allerdings unter der olympischen Fahne an den Start gehen. Vor einem Schweizer Gericht erhob die kuwaitische Regierung Klage auf Schadensersatz in Höhe von einer Milliarde US-Dollar (umgerechnet etwa 880 Millionen Euro). Doch diese Klage hatte keinen Erfolg und wurde abgewiesen.[2]

Erstmals führte die Dopingproblematik zum Ausschluss eines kompletten Verbandes. Nach mehreren Beschlüssen des IOC und Klagen dagegen beim Internationalen Sportgerichtshof CAS kam es schließlich dazu, dass die einzelnen Sportverbände unabhängig voneinander über die Möglichkeit der Teilnahme russischer Sportler entscheiden konnten. Der Internationale Leichtathletikverband IAAF erteilte solchen russischen Leichtathleten unter neutraler Flagge eine Teilnahmeberechtigung, die den Nachweis erbringen konnten, die Regularien zum Dopingkontrollsystem wie in allen Ländern üblich erfüllt zu haben. Russland als Verband wurde komplett ausgeschlossen.

Im Zuge der Flüchtlingskrise in Europa wurde den Athleten, die aus ihrem Heimatland geflohen waren, eine Möglichkeiten geboten, als Mitglied des Team Refugee Olympic Athletes unter olympischer Flagge in Rio teilzunehmen.[3]

OlympiastadionBearbeiten

 
Im Estádio Nilton Santos fanden die Leichtathletikwettbewerbe statt

Schon im Jahr 2003 war mit dem Bau des Stadions Estádio Nilton Santos begonnen worden – Fertigstellung 2007. Das Fassungsvermögen betrug 60.000 Plätze.[4] Es gab allerdings erhebliche Probleme bezüglich der Akzeptanz dieser Spiele mit ihren riesigen Kosten, mit Korruption brasilianischer Politiker, mit den hohen Eintrittspreisen durch die Bevölkerung in Brasilien. Die Einwohner, die zum großen Teil in Armut lebten, profitierten in keiner Weise von den Spielen. So blieben viele Eintrittskarten unverkauft, obwohl die Regierung des Landes notgedrungen ein Sozialprogramm für Kinder aus den Favelas auflegte.[5]

WettbewerbeBearbeiten

Das Wettkampfprogramm war identisch mit dem der letzten beiden Spiele 2008 und 2012. Die Wettbewerbe für Frauen und Männer waren weitestgehend angeglichen. Es gab und gibt im Frauenbereich nur noch eine im Vergleich zum Männerangebot fehlende Disziplin: im Gehen wird nur eine Distanz im Gegensatz zu zwei Strecken bei den Männern ausgetragen. Weitere Unterschiede finden sich in der Hürdenhöhe auf den beiden Hürdendistanzen sowie der Länge der kürzeren Hürdenstrecke, die bei den Männern 110 Meter und bei den Frauen 100 Meter beträgt, um den unterschiedlichen Schrittlängen der Geschlechter Rechnung zu tragen. Außerdem wurde und wird bei den Frauen als Mehrkampf ein Siebenkampf, bei den Männern ein Zehnkampf ausgetragen.

QualifikationBearbeiten

Anders als bei den vorherigen Olympischen Spielen konnte ein Nationales Olympisches Komitee (NOK) bis zu drei qualifizierte Sportler in jedem individuellen Wettbewerb einsetzen, wenn sie die Qualifikationsnorm während des vorgegebenen Zeitraums erfüllten. Ein NOK konnte ebenso maximal eine Staffel pro Wettbewerb nominieren. NOKs ohne Athleten mit erfüllter Qualifikationsnorm konnten maximal eine Sportlerin und einen Sportler in einem beliebigen Wettbewerb einsetzen.[6][7]

Die Qualifikationsnorm musste vom 1. Mai 2015 bis zum 11. Juli 2016 bei einem offiziellen IAAF-Wettkampf erreicht werden. Der Qualifikationszeitraum für die 10.000 m, Marathonläufe, Gehwettbewerbe und Mehrkämpfe begann bereits am 1. Januar 2015.[7]

Für die Staffelwettbewerbe konnten sich maximal 16 Nationen qualifizieren. Die Top 8 jedes Wettbewerbs bei den IAAF World Relays 2015, die am 2. und 3. Mai 2015 auf den Bahamas stattfanden, sicherten sich einen Startplatz für die Spiele. Die acht schnellsten Nationen laut der IAAF-World-Ranking-Liste vom 12. Juli 2016 erhielten die verbleibenden acht Quotenplätze.[8]

Die IAAF-Qualifikationsnormen waren folgende:[6][7][9]

Männer Frauen
Wettbewerb Norm Wettbewerb Norm
100 m 10,16 s 100 m 11,32 s
200 m 20,50 s 200 m 23,20 s
400 m 45,40 s 400 m 52,20 s
800 m 1:46,00 min 800 m 2:01,50 min
1500 m 3:36,20 min 1500 m 4:07,00 min
5000 m 13:25,00 min 5000 m 15:24,00 min
10.000 m 28:00,00 min 10.000 m 32:15,00 min
110 m Hürden 13,47 s 100 m Hürden 13,00 s
400 m Hürden 49,40 s 400 m Hürden 56,20 s
3000 m Hindernis 8:30,00 min 3000 m Hindernis 9:45,00 min
Marathon 2:19:00 h Marathon 2:45:00 h
20 km Gehen 1:24:00 h 20 km Gehen 1:36:00 h
50 km Gehen 4:06:00 h
Weitsprung 8,15 m Weitsprung 6,70 m
Dreisprung 16,85 m Dreisprung 14,15 m
Hochsprung 2,29 m Hochsprung 1,93 m
Stabhochsprung 5,70 m Stabhochsprung 4,50 m
Kugelstoßen 20,50 m Kugelstoßen 17,75 m
Diskuswurf 65,00 m Diskuswurf 61,00 m
Hammerwurf 77,00 m Hammerwurf 71,00 m
Speerwurf 83,00 m Speerwurf 62,00 m
Zehnkampf 8100 Punkte Siebenkampf 6200 Punkte
4 × 100 m Top 8 World Relays +
8 schnellste
4 × 100 m Top 8 World Relays +
8 schnellste
4 × 400 m 4 × 400 m

ZeitplanBearbeiten

Stadion für die meisten Leichtathletikwettbewerbe war das Estádio Nilton Santos, während die Gehwettbewerbe und die Marathonläufe im Flamengo Park und Sambódromo starteten und endeten. Neben den Gehwettbewerben und den Marathonläufen fanden zehn Lauf- und Technikwettbewerbe vormittags statt.[10][11]

M morgens A abends Q Qualifikation V Vorlauf ½ Halbfinale F Finale
Männer
Datum → Fr
12.
Sa
13.
So
14.
Mo
15.
Di
16.
Mi
17.
Do
18.
Fr
19.
Sa
20.
So
21.
Wettkampf ↓ M A M A M A M A M A M A M A M A M A M A
100 m Q V ½ F
200 m V ½ F
400 m V ½ F
800 m V ½ F
1500 m V ½ F
5000 m V F
10.000 m F
Marathon F
110 m Hürden V ½ F
400 m Hürden V ½ F
3000 m Hindernis V F
4 × 100 m V F
4 × 400 m V F
20 km Gehen F
50 km Gehen F
Weitsprung Q F
Dreisprung Q F
Hochsprung Q F
Stabhochsprung Q F
Kugelstoßen Q F
Diskuswurf Q F
Hammerwurf Q F
Speerwurf Q F
Zehnkampf F
Frauen
Datum → Fr
12.
Sa
13.
So
14.
Mo
15.
Di
16.
Mi
17.
Do
18.
Fr
19.
Sa
20.
So
21.
Wettkampf ↓ M A M A M A M A M A M A M A M A M A M A
100 m Q V ½ F
200 m V ½ F
400 m V ½ F
800 m V ½ F
1500 m V ½ F
5000 m V F
10.000 m F
Marathon F
100 m Hürden V ½ F
400 m Hürden V ½ F
3000 m Hindernis V F
4 × 100 m V F
4 × 400 m V F
20 km Gehen F
Weitsprung Q F
Dreisprung Q F
Hochsprung Q F
Stabhochsprung Q F
Kugelstoßen Q F
Diskuswurf Q F
Hammerwurf Q F
Speerwurf Q F
Siebenkampf F

DopingBearbeiten

Im Gegensatz zum IOC zeigte die IAAF sich konsequent im Antidopingkampf und entschied, russische Sportler von den Wettbewerben auszuschließen, es sei denn, sie konnten nachweisen, dass sie regulär kontrolliert worden waren.

Einen Dopingfall gab es wenige Tage vor dem 3000-Meter-Hindernislauf. Die Bulgarin Silvia Danekova wurde nach einem positiven Dopingtest suspendiert. Die Blutproben ergaben den Einsatz von Erythropoetin, kurz EPO.[12]

Disqualifiziert wurde im November 2017 wegen der Einnahme verbotener Mittel der beim Marathonlauf ursprünglich auf Rang 68 platzierte Marokkaner Abdelmajid El Hissouf. Darüber hinaus wurde er für den Zeitraum vom 8. November 2016 bis 7. November 2020 mit einer Sperre belegt.[13]

Als zweite Nation neben Russland rückte Kenia in der Dopingproblematik immer mehr in den Fokus. Zwei Ereignisse im olympischen Dorf verstärkten die Verdachtsmomente gegen Kenia:

  • Der kenianische Leichtathletikdelegationschef Michael Rotich, selbst ehemaliger Mittelstreckler, wurde von Spielen abgezogen, weil er kenianische Athleten vor anstehenden Dopingtests gewarnt haben soll. Bei seiner Ankunft soll er auf dem Flughafen in Nairobi festgenommen worden sein.
  • Trainer John Anzrah täuschte bei einer Urinprobe im Zusammenhang mit einer Dopingkontrolle vor, er sei der zur kontrollierende 800-Meter-Läufer Ferguson Cheruiyot Rotich. Kenias Chef de Mission Stephan Arap Soi erklärte, Anzrah habe dazu die in seinem Besitz befindliche Akkreditierung des Athleten eingesetzt.

Die Anzahl der offiziell überführten Dopingsünder ist nicht mehr vergleichbar mit den Zahlen vorangegangener Spiele. Dazu hat sicherlich beigetragen, dass mit Russland der Verband mit dem in der Vergangenheit weitaus größten Anteil an suspendierten Athleten hier in Rio in der Leichtathletik von der Teilnahme ausgeschlossen war. Aber klar ist ebenso, dass damit das Thema nicht abgeschlossen ist. Auch nach 2008 und 2012 hat es in vielen Fällen lange gedauert, bis in vorhandenen Dopingproben verbotene Substanzen nachgewiesen werden konnten. Die Geschädigten waren und sind die ehrlichen Sportler, die erst Jahre später ihre Medaillen erhielten, denen die Teilnahme an Finalkämpfen durch die Dopingbetrüger verwehrt wurden und denen eigentlich zustehende Fördergelder entgingen, weil die wahren Platzierungen erst lange Zeit nach den Wettbewerben verifiziert wurden.[14][15]

Sportliche ErfolgeBearbeiten

Das Leistungsniveau bei diesen Olympischen Spielen war sehr hoch.

Erfolgreichste Nation waren wie schon so oft die Vereinigten Staaten mit dreizehn Olympiasiegern gegenüber neun bei den letzten Spielen. Kenia und Jamaika hatten jeweils sechs Goldmedaillen auf ihrem Konto. Dahinter folgten China, Südafrika, Großbritannien, Deutschland und Kroatien mit jeweils zwei Olympiasiegen. Alle anderen Nationen errangen in der Leichtathletik höchstens eine Goldmedaille.

Bei den einzelnen Sportlern sind besonders folgende Leistungen zu nennen.

Resultate MännerBearbeiten

100 mBearbeiten

 
Usain Bolt gewann auch diesmal beide Sprintstrecken und hatte am Ende seiner olympischen Laufbahn acht Goldmedaillen errungen
Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Usain Bolt Jamaika  JAM 09,81 SB
2 Justin Gatlin Vereinigte Staaten  USA 09,89
3 Andre De Grasse Kanada  CAN 09,91 PB
4 Yohan Blake Jamaika  JAM 09,93 SB
5 Akani Simbine Sudafrika  RSA 09,94
6 Ben Youssef Meïté Elfenbeinküste  CIV 09,96
7 Jimmy Vicaut Frankreich  FRA 10,04
8 Trayvon Bromell Vereinigte Staaten  USA 10,06

Finale: 14. August 2016

Wind: +0,2 m/s

200 mBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Usain Bolt Jamaika  JAM 19,78
2 Andre De Grasse Kanada  CAN 20,02
3 Christophe Lemaitre Frankreich  FRA 20,12
4 Adam Gemili Vereinigtes Konigreich  GBR 20,12
5 Churandy Martina Niederlande  NED 20,13
6 LaShawn Merritt Vereinigte Staaten  USA 20,19
7 Alonso Edward Panama  PAN 20,23
8 Ramil Guliyev Turkei  TUR 20,43

Finale: 18. August 2016

Wind: −0,5 m/s

400 mBearbeiten

 
Der Südafrikaner Wayde van Niekerk – Sieger über 400 Meter in neuer  Weltrekordzeit
Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Wayde van Niekerk Sudafrika  RSA 043,03 WR
2 Kirani James Grenada  GRN 043,76
3 LaShawn Merritt Vereinigte Staaten  USA 043,85
4 Machel Cedenio Trinidad und Tobago  TTO 044,01
5 Karabo Sibanda Botswana  BOT 044,25
6 Ali Khamis Bahrain  BRN 044,36
7 Bralon Taplin Grenada  GRN 044,45
8 Matthew Hudson-Smith Vereinigtes Konigreich  GBR 044,61

Finale: 14. August 2016

800 mBearbeiten

 
Der Kenianer David Rudisha wurde nach 2012 zum zweiten Mal Olympiasieger über 800 Meter
Platz Athlet Land Zeit (min)
1 David Lekuta Rudisha Kenia  KEN 1:42,15 SB
2 Taoufik Makhloufi Algerien  ALG 1:42,61
3 Clayton Murphy Vereinigte Staaten  USA 1:42,93 PB
4 Pierre-Ambroise Bosse Frankreich  FRA 1:43,41 SB
5 Ferguson Cheruiyot Rotich Kenia  KEN 1:43,55 SB
6 Marcin Lewandowski Polen  POL 1:44,20 SB
7 Alfred Kipketer Kenia  KEN 1:46,02
8 Boris Berian Vereinigte Staaten  USA 1:46,15

Finale: 15. August 2016

1500 mBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Matthew Centrowitz Vereinigte Staaten  USA 3:50,00
2 Taoufik Makhloufi Algerien  ALG 3:50,11
3 Nicholas Willis Neuseeland  NZL 3:50,24
4 Ayanleh Souleiman Dschibuti  DJI 3:50,29
5 Abdalaati Iguider Marokko  MAR 3:50,58
6 Asbel Kiprop Kenia  KEN 3:50,87
7 David Bustos Spanien  ESP 3:51,06
8 Ben Blankenship Vereinigte Staaten  USA 3:51,09

Finale: 20. August 2016

5000 mBearbeiten

 
Mo Farah gewann wie schon vor vier Jahren das Double über 5000 und 10.000 Meter
Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Mo Farah Vereinigtes Konigreich  GBR 13:03,30
2 Paul Kipkemoi Chelimo Vereinigte Staaten  USA 13:03,90 PB
3 Hagos Gebrhiwet Athiopien  ETH 13:04,35
4 Mohammed Ahmed Kanada  CAN 13:05,94
5 Bernard Lagat Vereinigte Staaten  USA 13:06,78 SB
6 Andrew Butchart Vereinigtes Konigreich  GBR 13:08,61 PB
7 Albert Kibichii Rop Bahrain  BRN 13:08,79
8 Joshua Kiprui Cheptegei Uganda  UGA 13:09,17

Finale: 20. August 2016

10.000 mBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Mo Farah Vereinigtes Konigreich  GBR 27:05,17
2 Paul Kipngetich Tanui Kenia  KEN 27:05,64
3 Tamirat Tola Athiopien  ETH 27:06,26
4 Yigrem Demelash Athiopien  ETH 27:06,27
5 Galen Rupp Vereinigte Staaten  USA 27:08,92
6 Joshua Kiprui Cheptegei Uganda  UGA 27:10,06
7 Bedan Karoki Muchiri Kenia  KEN 27:22,93
8 Zersenay Tadese Eritrea  ERI 27:23,86

Finale: 13. August 2016

MarathonBearbeiten

 
Eliud Kipchoge aus Kenia – Sieger des Marathonlaufs
Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Eliud Kipchoge Kenia  KEN 2:08:44
2 Feyisa Lilesa Athiopien  ETH 2:09:54
3 Galen Rupp Vereinigte Staaten  USA 2:10:05 PB
4 Ghirmay Ghebreslassie Eritrea  ERI 2:11:04
5 Alphonce Felix Simbu Tansania  TAN 2:11:15
6 Jared Ward Vereinigte Staaten  USA 2:11:30 PB
7 Tadesse Abraham Schweiz  SUI 2:11:42
8 Munyo Solomon Mutai Uganda  UGA 2:11:49 SB

21. August 2016

Es gab einen Dopingfall in diesem Wettbewerb. Der ursprünglich auf Rang 68 platzierte Marokkaner Abdelmajid El Hissouf wurde im November 2017 wegen der Einnahme verbotener Mittel disqualifiziert. Darüber hinaus wurde er für den Zeitraum vom 8. November 2016 bis 7. November 2020 mit einer Sperre belegt.[13]

110 m HürdenBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Omar McLeod Jamaika  JAM 13,05
2 Orlando Ortega Spanien  ESP 13,17
3 Dimitri Bascou Frankreich  FRA 13,24
4 Pascal Martinot-Lagarde Frankreich  FRA 13,29
5 Devon Allen Vereinigte Staaten  USA 13,31
6 Johnathan Cabral Kanada  CAN 13,40
7 Milan Traikovitz Zypern Republik  CYP 13,41
DSQ Ronnie Ash Vereinigte Staaten  USA

Finale: 16. August 2016

Wind: +0,2 m/s

400 m HürdenBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Kerron Clement Vereinigte Staaten  USA 47,73 SB
2 Boniface Mucheru Tumuti Kenia  KEN 47,78
3 Yasmani Copello Turkei  TUR 47,92
4 Thomas Barr Irland  IRL 47,97
5 Annsert Whyte Jamaika  JAM 48,07
6 Rasmus Mägi Estland  EST 48,40
7 Aron Kipchumba Koech Kenia  KEN 49,09
DSQ Javier Culson Puerto Rico  PUR

Finale: 18. August 2016

3000 m HindernisBearbeiten

 
Der Hindernislauf blieb fest in kenianischer Hand – hier mit Olympiasieger Conselius Kipruto
Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Conseslus Kipruto Kenia  KEN 8:03,28 OR
2 Evan Jager Vereinigte Staaten  USA 8:04,28
3 Mahiedine Mekhissi Frankreich  FRA 8:11,52
4 Soufiane el-Bakkali Marokko  MAR 8:14,35
5 Yoann Kowal Frankreich  FRA 8:16,75
6 Brimin Kiprop Kipruto Kenia  KEN 8:18,79
7 Hillary Bor Vereinigte Staaten  USA 8:22,74
8 Donald Cabral Vereinigte Staaten  USA 8:25,81

Finale: 17. August 2016

4 × 100 m StaffelBearbeiten

Platz Land Athleten Zeit (s)
1 Jamaika  Jamaika Asafa Powell
Yohan Blake
Nickel Ashmeade
Usain Bolt
im Vorlauf außerdem:
Jevaughn Minzie
Kemar Bailey-Cole
37,27 SB
2 Japan  Japan Ryōta Yamagata
Shōta Iizuka
Yoshihide Kiryū
Asuka Cambridge
37,60 AS
3 Kanada  Kanada Akeem Haynes
Aaron Brown
Brendon Rodney
Andre De Grasse
im Vorlauf außerdem:
Mobolade Ajomale
37,64 NR
4 China Volksrepublik  Volksrepublik China Tang Xingqiang
Xie Zhenye
Su Bingtian
Zhang Peimeng
37,90
5 Vereinigtes Konigreich  Großbritannien Richard Kilty
Harry Aikines-Aryeetey
James Ellington
Adam Gemili
im Vorlauf außerdem:
Chijindu Ujah
37,98
6 Brasilien  Brasilien Ricardo de Souza
Vitor Hugo dos Santos
Bruno de Barros
Jorge Vides
38,41
DSQ Trinidad und Tobago  Trinidad und Tobago Keston Bledman
Rondel Sorrillo
Emmanuel Callender
Richard Thompson
Vereinigte Staaten  USA Mike Rodgers
Justin Gatlin
Tyson Gay
Trayvon Bromell
im Vorlauf außerdem:
Christian Coleman
Jarrison Lawson

Finale: 19. August 2016

4 × 400 m StaffelBearbeiten

Platz Land Athleten Zeit (min)
1 Vereinigte Staaten  USA Arman Hall
Tony McQuay
LaShawn Merritt
Gil Roberts
im Vorlauf außerdem:
Kyle Clemons
David Verburg
2:57,30 SB
2 Jamaika  Jamaika Nathon Allen
Fitzroy Dunkley
Javon Francis
Peter Matthews
im Vorlauf außerdem:
Rusheen McDonald
2:58,16
3 Bahamas  Bahamas Chris Brown
Steven Gardiner
Michael Mathieu
Alonzo Russell
im Vorlauf außerdem:
Stephen Newbold
2:58,49
4 Belgien  Belgien Dylan Borlée
Jonathan Borlée
Kévin Borlée
Julien Watrin
2:58,52 NR
5 Botswana  Botswana Isaac Makwala
Gaone Maotoanong
Onkabetse Nkobolo
Karabo Sibanda
2:59,06 NR
6 Kuba  Kuba Adrián Chacón
William Collazo
Yoandys Lescay
Osmaidel Pellicier
2:59,53
7 Polen  Polen Łukasz Krawczuk
Jakub Krzewina
Rafał Omelko
Michał Pietrzak
3:00,50
8 Brasilien  Brasilien Peterson Dos Santos
Alexander Russo
Pedro Luiz de Oliveira
Hugo de Sousa
3:03,28

Finale: 20. August 2016

20 km GehenBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Wang Zhen China Volksrepublik  CHN 1:19:14
2 Cai Zelin China Volksrepublik  CHN 1:19:26 SB
3 Dane Bird-Smith Australien  AUS 1:19:37 PB
4 Caio Bonfim Brasilien  BRA 1:19:42 NR
5 Christopher Linke Deutschland  GER 1:20:00
6 Tom Bosworth Vereinigtes Konigreich  GBR 1:20:13 NR
7 Daisuke Matsunaga Japan  JPN 1:20:22
8 Matteo Giupponi Italien  ITA 1:20:27 PB

12. August 2016

50 km GehenBearbeiten

 
Der Slowake Matej Tóth – Olympiasieger über 50-km-Gehen
Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Matej Tóth Slowakei  SVK 3:40:58
2 Jared Tallent Australien  AUS 3:41:16
3 Hirooki Arai Japan  JPN 3:41:24
4 Evan Dunfee Kanada  CAN 3:41:38 NR
5 Wei Yu China Volksrepublik  CHN 3:43:00
6 Robert Heffernan Irland  IRL 3:43:55
7 Havard Haukenes Norwegen  NOR 3:46:33
8 Yohann Diniz Frankreich  FRA 3:46:43

19. August 2016

HochsprungBearbeiten

 
Hochsprungolympiasieger Derek Drouin aus Kanada
Platz Athlet Land Höhe (m)
1 Derek Drouin Kanada  CAN 2,38
2 Mutaz Essa Barshim Katar  QAT 2,36
3 Bohdan Bondarenko Ukraine  UKR 2,33
4 Robert Grabarz Vereinigtes Konigreich  GBR 2,33
Andrij Prozenko Ukraine  UKR
6 Erik Kynard Vereinigte Staaten  USA 2,33
7 Majd Eddin Ghazal Syrien  SYR 2,29
Kyriakos Ioannou Zypern Republik  CYP
Donald Thomas Vereinigtes Konigreich  GBR

Finale: 16. August 2016

StabhochsprungBearbeiten

Platz Athlet Land Höhe (m)
1 Thiago Braz da Silva Brasilien  BRA 6,03 OR
2 Renaud Lavillenie Frankreich  FRA 5,98
3 Sam Kendricks Vereinigte Staaten  USA 5,85
4 Jan Kudlička Tschechien  CZE 5,75
Piotr Lisek Polen  POL
6 Changrui Xue China Volksrepublik  CHN 5,65
7 Michal Balner Tschechien  CZE 5,50
Konstandinos Filippidis Griechenland  GRE
Daichi Sawano Japan  JPN

Finale: 15. August 2016

WeitsprungBearbeiten

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Jeff Henderson Vereinigte Staaten  USA 8,38 SB
2 Luvo Manyonga Sudafrika  RSA 8,37 PB
3 Greg Rutherford Vereinigtes Konigreich  GBR 8,29
4 Jarrion Lawson Vereinigte Staaten  USA 8,25
5 Wang Jianan China Volksrepublik  CHN 8,17
6 Emiliano Lasa Uruguay  URU 8,10
7 Henry Frayne Australien  AUS 8,06
8 Kafétien Gomis Frankreich  FRA 8,05

Finale: 13. August 2016

DreisprungBearbeiten

 
Der US-Amerikaner Christian Taylor wurde im Dreisprung seiner Favoritenrolle gerecht
Platz Athlet Land Weite (m)
1 Christian Taylor Vereinigte Staaten  USA 17,86 SB
2 Will Claye Vereinigte Staaten  USA 17,76 PB
3 Dong Bin China Volksrepublik  CHN 17,58 PB
4 Cao Shuo China Volksrepublik  CHN 17,13 SB
5 John Murillo Kolumbien  COL 17,09 NR
6 Nelson Évora Portugal  POR 17,03 SB
7 Troy Doris Guyana  GUY 16,90
8 Lázaro Martínez Kuba  CUB 16,68

Finale: 16. August 2016

KugelstoßenBearbeiten

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Ryan Crouser Vereinigte Staaten  USA 22,52 OR
2 Joe Kovacs Vereinigte Staaten  USA 21,78
3 Tomas Walsh Neuseeland  NZL 21,36
4 Franck Elemba Kongo Republik  CGO 21,20 NR
5 Darlan Romani Brasilien  BRA 21,02 NR
6 Tomasz Majewski Polen  POL 20,72
7 David Storl Deutschland  DEU 20,64
8 O’Dayne Richards Jamaika  JAM 20,64

Finale: 18. August 2016

DiskuswurfBearbeiten

 
Christoph Harting – Nachfolger seines Bruders Robert als Olympiasieger im Diskuswurf
Platz Athlet Land Weite (m)
1 Christoph Harting Deutschland  GER 68,37 PB
2 Piotr Małachowski Polen  POL 67,55
3 Daniel Jasinski Deutschland  GER 67,05
4 Martin Kupper Estland  EST 66,58
5 Gerd Kanter Estland  EST 65,10
6 Lukas Weißhaidinger Osterreich  AUT 64,95
7 Zoltán Kővágó Ungarn  HUN 64,50
8 Apostolos Parellis Zypern Republik  CYP 63,72

Finale: 13. August 2016

HammerwurfBearbeiten

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Dilschod Nasarow Tadschikistan  TJK 78.68
2 Iwan Zichan Weissrussland  BLR 77,79
3 Wojciech Nowicki Polen  POL 77,73
4 Diego del Real Galindo Mexiko  MEX 76,05
5 Marcel Lomnický Slowakei  SVK 75,97
6 Ashraf Amgad el-Seify Katar  QAT 75,46
7 Krisztián Pars Ungarn  HUN 75,28
8 David Söderberg Finnland  FIN 74,61

Finale: 19. August 2016

SpeerwurfBearbeiten

 
Der Deutsche Thomas Röhler entschied den Speerwurf für sich
Platz Athlet Land Weite (m)
1 Thomas Röhler Deutschland  GER 90,30
2 Julius Yego Kenia  KEN 88,24 SB
3 Keshorn Walcott Trinidad und Tobago  TTO 85,38
4 Johannes Vetter Deutschland  GER 85,32
5 Dmytro Kossynskyj Ukraine  UKR 83,95 PB
6 Antti Ruuskanen Finnland  FIN 83,05
7 Vítězslav Veselý Tschechien  CZE 82,51
8 Jakub Vadlejch Tschechien  CZE 82,42

Finale: 20. August 2016

ZehnkampfBearbeiten

 
Die Zehnkämpfer nach ihrem Wettkampf
Platz Athlet Land Punkte
1 Ashton Eaton Vereinigte Staaten  USA 8893 ORe/WL
2 Kevin Mayer Frankreich  FRA 8834 NR
3 Damian Warner Kanada  CAN 8666 SB
4 Kai Kazmirek Deutschland  GER 8580 PB
5 Larbi Bourrada Algerien  ALG 8521 AF
6 Leonel Suárez Kuba  CUB 8460 SB
7 Zach Ziemek Vereinigte Staaten  USA 8392
8 Thomas Van der Plaetsen Belgien  BEL 8332 PB

Finale: 17./18. August 2016

Resultate FrauenBearbeiten

100 mBearbeiten

 
Sprintdoppelolympiasiegerin dieser Spiele Elaine Thompson aus Jamaika
Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Elaine Thompson Jamaika  JAM 10,71
2 Tori Bowie Vereinigte Staaten  USA 10,83
3 Shelly-Ann Fraser-Pryce Jamaika  JAM 10,86 SB
4 Marie Josée Ta Lou Elfenbeinküste  CIV 10,86 PB
5 Dafne Schippers Niederlande  NED 10,90
6 Michelle-Lee Ahye Trinidad und Tobago  TTO 10,92
7 English Gardner Vereinigte Staaten  USA 10,94
8 Christania Williams Jamaika  JAM 11,80

Finale: 13. August 2016

Wind: +0,5 m/s

200 mBearbeiten

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Elaine Thompson Jamaika  JAM 21,78 SB
2 Dafne Schippers Niederlande  NED 21,88 SB
3 Tori Bowie Vereinigte Staaten  USA 22,15
4 Marie-Josée Ta Lou Elfenbeinküste  CIV 22,21 NR
5 Dina Asher-Smith Vereinigtes Konigreich  GBR 22,31 SB
6 Michelle-Lee Ahye Trinidad und Tobago  TTO 22,34
7 Deajah Stevens Vereinigte Staaten  USA 22,65
8 Iwet Lalowa-Collio Bulgarien  BUL 22,69

Finale: 17. August 2016

Wind: −0,1 m/s

400 mBearbeiten

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Shaunae Miller Bahamas  BAH 49,44 PB
2 Allyson Felix Vereinigte Staaten  USA 49,51 SB
3 Shericka Jackson Jamaika  JAM 49,85
4 Natasha Hastings Vereinigte Staaten  USA 50,34
5 Phyllis Francis Vereinigte Staaten  USA 50,41
6 Stephenie Ann McPherson Jamaika  JAM 50,97
7 Olha Semljak Ukraine  UKR 51,24
8 Libania Grenot Italien  ITA 51,25

Finale: 15. August 2016

800 mBearbeiten

 
Die südafrikanische Olympiasiegerin über 800 Meter Caster Semenya
Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Caster Semenya Sudafrika  RSA 1:55,28 NR
2 Francine Niyonsaba Burundi  BDI 1:56,49
3 Margaret Nyairera Wambui Kenia  KEN 1:56,89 PB
4 Melissa Bishop Kanada  CAN 1:57,02 NR
5 Joanna Jóźwik Polen  POL 1:57,37 PB
6 Lynsey Sharp Vereinigtes Konigreich  GBR 1:57,69 PB
7 Maryna Arsamassawa Weissrussland  BLR 1:59,10
8 Kate Grace Vereinigte Staaten  USA 1:59,57

Finale: 20. August 2016

1500 mBearbeiten

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Faith Kipyegon Kenia  KEN 4:08,92
2 Genzebe Dibaba Athiopien  ETH 4:10,27
3 Jennifer Simpson Vereinigte Staaten  USA 4:10,53
4 Shannon Rowbury Vereinigte Staaten  USA 4:11,05
5 Sifan Hassan Niederlande  NED 4:11,23
6 Meraf Bahta Schweden  SWE 4:12,59
7 Laura Muir Vereinigtes Konigreich  GBR 4:12,88
8 Dawit Seyaum Athiopien  ETH 4:13,14

Finale: 16. August 2016

5000 mBearbeiten

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Vivian Jepkemoi Cheruiyot Kenia  KEN 14:26,17 OR
2 Hellen Obiri Kenia  KEN 14:29,77 PB
3 Almaz Ayana Athiopien  ETH 14:33,59
4 Mercy Cherono Kenia  KEN 14:42,89
5 Senbere Teferi Athiopien  ETH 14:43,75
6 Yasemin Can Turkei  TUR 14:56,96
7 Karoline Bjerkeli Grøvdal Norwegen  NOR 14:57,53 PB
8 Susan Kuijken Niederlande  NED 15:00,69 PB

Finale: 19. August 2016

10.000 mBearbeiten

 
Almaz Ayana aus Äthiopien siegte über 10.000 Meter und stellte einen neuen Weltrekord auf
Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Almaz Ayana Athiopien  ETH 29:17,45 WR
2 Vivian Jepkemoi Cheruiyot Kenia  KEN 29:32,53 NR
3 Tirunesh Dibaba Athiopien  ETH 29:42,56 PB
4 Alice Aprot Nawowuna Kenia  KEN 29:53,51 PB
5 Betsy Saina Kenia  KEN 30:07,78 PB
6 Molly Huddle Vereinigte Staaten  USA 30:13,17 AM
7 Yasemin Can Turkei  TUR 30:26,41 PB
8 Gelete Burka Athiopien  ETH 30:26,66 PB

Finale: 12. August 2016

MarathonBearbeiten

Platz Athletin Land Zeit (h)
1 Jemima Jelagat Sumgong Kenia  KEN 2:24:04
2 Eunice Jepkirui Kirwa Bahrain  BRN 2:24:13
3 Mare Dibaba Athiopien  ETH 2:24:30
4 Tirfi Tsegaye Athiopien  ETH 2:24:47
5 Wolha Masuronak Weissrussland  BLR 2:24:48
6 Shalane Flanagan Vereinigte Staaten  USA 2:25:26 SB
7 Desiree Linden Vereinigte Staaten  USA 2:26:08 SB
8 Rose Chelimo Bahrain  BRN 2:27:36

14. August 2016

Deutsche Teilnehmerinnen:

Anja Scherl Deutschland  GER (2:37:23 h / 44.)

Anna Hahner Deutschland  GER (2:45:32 h / 81.)

Lisa Hahner Deutschland  GER (2:45:33 h / 82.)

Schweizer Teilnehmerin:

Maja Neuenschwander Schweiz  SUI (2:34:27 h / 29.)

Österreichische Teilnehmerin:

Andrea Mayr Osterreich  AUT (2:41:52 h / 64.)

100 m HürdenBearbeiten

 
Goldmedaillengewinnerin Brianna Rollins aus den Vereinigten Staaten
Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Brianna Rollins Vereinigte Staaten  USA 12,48
2 Nia Ali Vereinigte Staaten  USA 12,59 SB
3 Kristi Castlin Vereinigte Staaten  USA 12,61
4 Cindy Ofili Vereinigtes Konigreich  GBR 12,63 PB
5 Cindy Roleder Deutschland  GER 12,74
6 Pedrya Seymour Bahamas  BAH 12,76
7 Tiffany Porter Vereinigtes Konigreich  GBR 12,76
8 Phylicia George Kanada  CAN 12,89

Finale: 17. August 2016

Wind: 0,0 m/s

400 m HürdenBearbeiten

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Dalilah Muhammad Vereinigte Staaten  USA 53,13
2 Sara Petersen Danemark  DEN 53,55 NR
3 Ashley Spencer Vereinigte Staaten  USA 53,72 PB
4 Zuzana Hejnová Tschechien  CZE 53,92 SB
5 Ristananna Tracey Jamaika  JAM 54,15 PB
6 Leah Nugent Jamaika  JAM 54,45 PB
7 Janieve Russell Jamaika  JAM 54,56
8 Eilidh Child Vereinigtes Konigreich  GBR 54,61

Finale: 18. August 2016

3000 m HindernisBearbeiten

 
Die für den Bahrain startende Ruth Jebet gewann das Hindernisrennen mit neuem Afrikarekord
Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Ruth Jebet Bahrain  BRN 8:59,75 AF
2 Hyvin Kiyeng Jepkemoi Kenia  KEN 9:07,12
3 Emma Coburn Vereinigte Staaten  USA 9:07,63 AM
4 Beatrice Chepkoech Kenia  KEN 9:16,05 PB
5 Sofia Assefa Athiopien  ETH 9:17,15 SB
6 Gesa Felicitas Krause Deutschland  GER 9:18,41 DR
7 Madeline Heiner Hills Australien  AUS 9:20,38 PB
8 Colleen Quigley Vereinigte Staaten  USA 9:21,10 PB

Finale: 15. August 2016

In diesem Wettbewerb gab es einen Dopingfall. Die Bulgarien Silvia Danekova wurde wenige Tage vor dem Wettbewerb nach einem positiven Dopingtest suspendiert. Die Blutproben ergaben den Einsatz von Erythropoetin, kurz EPO.[12]

4 × 100 m StaffelBearbeiten

Platz Land Athletinnen Zeit (s)
1 Vereinigte Staaten  USA Tianna Bartoletta
Allyson Felix
English Gardner
Tori Bowie
im Vorlauf außerdem:
Morolake Akinosun
41,01 SB
2 Jamaika  Jamaika Christania Williams
Elaine Thompson
Veronica Campbell-Brown
Shelly-Ann Fraser-Pryce
im Vorlauf außerdem:
Simone Facey
Sashalee Forbes
41,36 SB
3 Vereinigtes Konigreich  Großbritannien Asha Philip
Desiree Henry
Dina Asher-Smith
Daryll Neita
41,77 NR
4 Deutschland  Deutschland Tatjana Pinto
Lisa Mayer
Gina Lückenkemper
Rebekka Haase
42,10
5 Trinidad und Tobago  Trinidad und Tobago Semoy Hackett
Michelle-Lee Ahye
Kelly-Ann Baptiste
Khalifa St. Fort
42,12 SB
6 Ukraine  Ukraine Olesja Powch
Natalija Pohrebnjak
Marija Rjemjen
Jelysaweta Bryshina
42,36 SB
7 Kanada  Kanada Farah Jacques
Crystal Emmanuel
Phylicia George
Khamica Bingham
43,15
8 Nigeria  Nigeria Gloria Asumnu
Blessing Okagbare
Jennifer Madu
Agnes Osazuwa
43,21

Finale: 19. August 2016

4 × 400 m StaffelBearbeiten

Platz Land Athletinnen Zeit (min)
1 Vereinigte Staaten  USA Courtney Okolo
Natasha Hastings
Phyllis Francis
Allyson Felix
im Vorlauf außerdem:
Taylor Ellis-Watson
Francena McCorory
3:19,06 SB
2 Jamaika  Jamaika Stephenie Ann McPherson
Anneisha McLaughlin-Whilby
Shericka Jackson
Novlene Williams-Mills
im Vorlauf außerdem:
Christine Day
Chrisann Gordon
3:20,34
3 Vereinigtes Konigreich  Großbritannien Eilidh Doyle
Anyika Onuora
Emily Diamond
Christine Ohuruogu
im Vorlauf außerdem:
Kelly Massey
3:25,88
4 Kanada  Kanada Carline Muir
Alicia Brown
Noelle Montcalm
Sage Watson
3:26,43
5 Ukraine  Ukraine Alina Lohwynenko
Olha Bibik
Tetjana Melnik
Olha Semljak
3:26,64
6 Italien  Italien Mariabenedicta Chigbolu
Maria Enrica Spacca
Ayomide Folorunso
Libania Grenot
3:27,05
7 Polen  Polen Małgorzata Hołub
Patrycja Wyciszkiewicz
Iga Baumgart
Justyna Święty
3:27,28
8 Australien  Australien Jessica Thornton
Anneliese Rubie
Caitlin Sargent
Morgan Mitchell
3:27,45

Finale: 20. August 2016

20 km GehenBearbeiten

 
Die chinesische Olympiasiegerin über 20-km-Gehen Liu Hong
Platz Athletin Land Zeit (h)
1 Liu Hong China Volksrepublik  CHN 1:28:35
2 María Guadalupe González Mexiko  MEX 1:28:37
3 Lü Xiuzhi China Volksrepublik  CHN 1:28:42
4 Antonella Palmisano Italien  ITA 1:29:03
5 Qoijing Gyi China Volksrepublik  CHN 1:29:04
6 Ana Cabecinha Portugal  POR 1:29:23
7 Érica de Sena Brasilien  BRA 1:29:29
8 Beatriz Pascual Spanien  ESP 1:30:24

19. August 2016

HochsprungBearbeiten

Platz Athletin Land Höhe (m)
1 Ruth Beitia Spanien  ESP 1,97
2 Mirela Demirewa Bulgarien  BUL 1,97
3 Blanka Vlašić Kroatien  CRO 1,97
4 Chaunté Lowe Vereinigte Staaten  USA 1,97
5 Alessia Trost Italien  ITA 1,93
6 Levern Spencer Saint Lucia  LCA 1,93
7 Sofie Skoog Schweden  SWE 1,93
7 Marie-Laurence Jungfleisch Deutschland  GER 1,93

Finale: 20. August 2016

StabhochsprungBearbeiten

 
Olympiasieg für die griechische Stabhochspringerin Ekaterini Stefanidi
Platz Athletin Land Höhe (m)
1 Ekaterini Stefanidi Griechenland  GRE 4,85
2 Sandi Morris Vereinigte Staaten  USA 4,85
3 Eliza McCartney Neuseeland  NZL 4,80
4 Alana Boyd Australien  AUS 4,80
5 Holly Bradshaw Vereinigtes Konigreich  GBR 4,70
6 Nicole Büchler Schweiz  SUI 4,70
7 Yarisley Silva Kuba  CUB 4,60
7 Jennifer Suhr Vereinigte Staaten  USA 4,60

Finale: 19. August 2016

Die Deutsche Martina Strutz erreichte den neunten Platz

WeitsprungBearbeiten

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Tianna Bartoletta Vereinigte Staaten  USA 7,17 PB
2 Brittney Reese Vereinigte Staaten  USA 7,15
3 Ivana Španović Serbien  SRB 7,08 NR
4 Malaika Mihambo Deutschland  GER 6,95 PB
5 Ese Brume Nigeria  NGR 6,81
6 Ksenija Balta Estland  EST 6,79 SB
7 Brooke Stratton Australien  AUS 6,74
8 Jazmin Sawyers Vereinigtes Konigreich  GBR 6,69

Finale: 14. August 2016

DreisprungBearbeiten

 
Caterine Ibargüen aus Kolumbien gewann die Goldmedaille im Dreisprung
Platz Athletin Land Weite (m)
1 Caterine Ibargüen Kolumbien  COL 15,17 WJB
2 Yulimar Rojas Venezuela  VEN 14,98
3 Olga Rypakowa Kasachstan  KAZ 14,74 SB
4 Keturah Orji Vereinigte Staaten  USA 14,71 NR
5 Hanna Knjasjewa-Minenko Israel  ISR 14,68 SB
6 Patrícia Mamona Portugal  POR 14,65 NR
7 Kimberly Williams Jamaika  JAM 14,53
8 Paraskevi Papachristou Griechenland  GRE 14,26

Finale: 14. August 2016

KugelstoßenBearbeiten

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Michelle Carter Vereinigte Staaten  USA 20,63 NR
2 Valerie Adams Neuseeland  NZL 20,42 SB
3 Anita Márton Ungarn  HUN 19,87 NR
4 Gong Lijiao China Volksrepublik  CHN 19,39
5 Raven Saunders Vereinigte Staaten  USA 19,35 PB
6 Christina Schwanitz Deutschland  GER 19,03
7 Cleopatra Borel Trinidad und Tobago  TTO 18,37
8 Aljona Dubizkaja Weissrussland  BLR 18,23

Finale: 12. August 2016

DiskuswurfBearbeiten

 
Erneuter Triumph für die Kroatin Sandra Perković
Platz Athletin Land Weite (m)
1 Sandra Perković Kroatien  CRO 69,21
2 Mélina Robert-Michon Frankreich  FRA 66,73 NR
3 Denia Caballero Kuba  CUB 65,34
4 Dani Samuels Australien  AUS 64,90
5 Su Xinyue China Volksrepublik  CHN 64,37
6 Nadine Müller Deutschland  GER 63,13
7 Chen Yang China Volksrepublik  CHN 63,11
8 Feng Bin China Volksrepublik  CHN 63,06

Finale: 16. August 2016

HammerwurfBearbeiten

 
Die Polin Anita Wlodarczyk holte sich zum zweiten Mal die Goldmedaille im Hammerwurf
Platz Athletin Land Weite (m)
1 Anita Włodarczyk Polen  POL 82,29 WR
2 Zhang Wenxiu China Volksrepublik  CHN 76,75
3 Sophie Hitchon Vereinigtes Konigreich  GBR 74,54 NR
4 Betty Heidler Deutschland  GER 73,71
5 Zalina Marghieva Moldau Republik  MDA 73,50
6 Amber Campbell Vereinigte Staaten  USA 72,74
7 Hanna Malyschtschyk Weissrussland  BLR 71,90
8 DeAnna Price Vereinigte Staaten  USA 70,95

Finale: 15. August 2016

SpeerwurfBearbeiten

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Sara Kolak Kroatien  CRO 66,18
2 Sunette Viljoen Sudafrika  RSA 64,92
3 Barbora Špotáková Tschechien  CZE 64,80
4 Maria Andrejczyk Polen  POL 64,78
5 Tazzjana Chaladowitsch Weissrussland  BLR 64,60
6 Kathryn Mitchell Australien  AUS 64,36
7 Lü Huihui China Volksrepublik  CHN 64,04
8 Christina Obergföll Deutschland  GER 62,92

Finale: 19. August 2016

SiebenkampfBearbeiten

 
Die Belgierin Nafissatou krönte sich zur Königin der Athletinnen
Platz Athletin Land Punkte
1 Nafissatou Thiam Belgien  BEL 6810 NR
2 Jessica Ennis-Hill Vereinigtes Konigreich  GBR 6775
3 Brianne Theisen-Eaton Kanada  CAN 6653
4 Laura Ikauniece-Admidiņa Lettland  LAT 6617
5 Carolin Schäfer Deutschland  GER 6540
6 Katarina Johnson-Thompson Vereinigtes Konigreich  GBR 6523
7 Yorgelis Rodríguez Kuba  CUB 6481 NR
8 Györgyi Farkas Ungarn  HUN 6442

Finale: 12./13. August 2016

WeblinksBearbeiten

  Commons: Leichtathletik bei den Olympischen Sommerspielen 2016 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

VideosBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Rio 2016: Athletics. Abgerufen am 29. September 2018.
  2. Kuwait verliert Rechtsstreit mit IOC, Zeit Online 2. August 2016, abgerufen am 28. September 2018.
  3. Team of Refugee Olympic Athletes (ROA) created by the IOC auf olympic.org 2. März 2016, abgerufen am 28. September 2018.
  4. Das Olympia-Stadion auf rio.sportschau.de, abgerufen am 28. September 2018.
  5. The Show must go on, Frankfurter Allgemeine Zeitung 5. August 2016, abgerufen am 28. September 2018.
  6. a b IAAF approves entry standards for Rio 2016 Olympic Games. Abgerufen am 29. September 2018.
  7. a b c Qualification System – Games of the XXXI Olympiad – Athletics. (PDF) (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 16. April 2015; abgerufen am 29. September 2018.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/comiteolimpicoportugal.pt
  8. IAAF/BTC World Relays: Qualifying Process. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 23. April 2015; abgerufen am 29. September 2018.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bahamasworldrelays.org
  9. Rio 2016 Olympic Games entry standards der IAAF mit den Änderungen vom 26. November 2015, abgerufen am 17. Oktober 2018.
  10. 2016 Olympic Track and Field Schedule Announced. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 21. Januar 2015; abgerufen am 29. September 2018.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/universalsports.com
  11. Athletics timetable for Rio 2016 Olympics published. Abgerufen am 29. September 2019.
  12. a b Auch B-Dopingprobe von Hindernisläuferin Danekowa positiv auf t-online.de 12. August 2016, abgerufen am 28. September 2018.
  13. a b Dopage: quatre athlètes marocains suspendus par l’IAAF (französisch), abgerufen am 11. September 2018.
  14. Schwerwiegende Verfehlungen bei der Anti-Doping-Arbeit, Focus Online 27. Oktober 2016, abgerufen am 28. September 2018.
  15. Doping bleibt auch nach Rio ein Problem ntv 21. August 2016, abgerufen am 28. September 2018.