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Vítězslav Veselý

tschechischer Speerwerfer
Vítězslav Veselý Leichtathletik

Vítězslav Veselý
Vítězslav Veselý im September 2010

Nation TschechienTschechien Tschechien
Geburtstag 27. Februar 1983 (36 Jahre)
Geburtsort HodonínTschechoslowakei
Größe 186 cm
Gewicht 94 kg
Karriere
Disziplin Speerwurf
Verein Dukla Praha
Trainer Jan Železný
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Ringe Olympische Spiele
0Bronze0 2012 London 83,34 m
Weltmeisterschaften
0Gold0 2013 Moskau 87,17 m
Europameisterschaften
0Gold0 2012 Helsinki 83,72 m
0Silber0 2014 Zürich 84,79 m
0Silber0 2016 Amsterdam 83,59 m
Continentalcup
0Silber0 2014 Marrakesch 83,77 m
letzte Änderung: 13. August 2016

Vítězslav Veselý (* 27. Februar 1983 in Hodonín) ist ein tschechischer Speerwerfer.

2008 erreichte er mit persönlicher Bestleistung von 81,20 m bei der Qualifikation das Finale bei den Olympischen Spielen in Peking 2008. Dort erreichte er mit 76,76 m allerdings nur den zwölften und letzten Platz. Bei den Weltmeisterschaften in Berlin 2009 scheiterte er in der Qualifikation. Ein Jahr später wurde er Neunter bei den Europameisterschaften 2010 und schaffte am 8. Mai in Olmütz seine damalige persönliche Bestleistung von 86,45 m.

Sein bis dahin größter Erfolg war ein vierter Platz bei den Weltmeisterschaften in Daegu 2011 mit Saisonbestleistung von 84,11 m. 2012 gelang ihm beim Diamond-League-Meeting in Oslo eine neue persönliche Bestleistung von 88,11 m. Drei Wochen später gewann er mit 83,72 m den Titel bei den Europameisterschaften 2012 in Helsinki.

Bei den Olympischen Spielen 2012 in London gelang ihm in der Qualifikation mit 88,34 m eine neue Bestleistung, was zugleich eine Jahresweltbestleistung und Platz 21 in der ewigen Weltbestenliste[1] bedeutete. Im Finale holte er sich mit einer Weite von 83,34 m die Bronzemedaille. Dem Ukrainer Oleksandr Pjatnyzja, dem während der Spiele anstelle von Veselý die Ehrung als drittplatzierten Sieger zu Teil wurde, konnte im Nachhinein die Einnahme von unerlaubten Substanzen nachgewiesen werden. Pjatnyzja wurde daher der Titel im August 2016 aberkannt.[2]

Bei den Weltmeisterschaften in Moskau 2013 sicherte er sich mit einem Wurf auf 87,17 m im ersten Versuch den Titel. Bei den Europameisterschaften 2014 und 2016 gewann er jeweils die Silbermedaille.

AnmerkungenBearbeiten

  1. Stand 12. August 2012
  2. Wegen Doping: Pjatnyzja verliert Medaille, Kicker online, am 10. August 2016; abgerufen am 13. August 2016

WeblinksBearbeiten