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Kugelstoßer in Aktion

Kugelstoßen (auch Kugelstoß) ist eine Wurfdisziplin der Leichtathletik, bei der eine Metallkugel durch explosionsartiges Strecken des Arms möglichst weit gestoßen wird. Der Wettkämpfer hat zum Schwungholen einen Kreis mit einem Durchmesser von 2,13 Metern (7 englische Fuß) zur Verfügung. Der Stoß wird nur als gültiger Versuch gewertet, wenn der Sportler den Kreis nach dem Aufschlagen der Kugel kontrolliert nach hinten verlässt. Im Wettkampf stehen drei Versuche zur Verfügung. Weitere drei gibt es für die besten acht Stoßer/Stoßerinnen.

Kugelstoßen ist auch eine Teildisziplin im Mehrkampf (Siebenkampf, Zehnkampf). Es gibt auch bei den Highland Games und beim Sportabzeichen dem Kugelstoßen ähnliche Disziplinen. Der Weltrekord der Männer steht bei 23,12 m, der der Frauen bei 22,63 m. Zum Programm der Olympischen Spiele gehört das Kugelstoßen für die Männer seit 1896 und für die Frauen seit 1948.

Bereits bei der erstmaligen Teilnahme von Frauen an den Deutschen Meisterschaften, am 14./15. August 1920, gehörte das Kugelstoßen zum Wettkampfprogramm (zusammen mit 100-Meter-Lauf, 4-mal-100-Meter-Staffel und Weitsprung).

Ausgangsposition

Inhaltsverzeichnis

Geschichte und RegelnBearbeiten

Stoß- und Wurfwettbewerbe mit schweren Steinen gab es schon in der Antike. Homer berichtet darüber beispielsweise in der Ilias. Wahrscheinlich ist das Kräftemessen mittels Weitwurf schwerer Gegenstände auch schon seit viel früherer Zeit Bestandteil der menschlichen Kulturgeschichte, da es eine Variation natürlicher Bewegungsabläufe ist. Später wurden Metallstücke, Kanonenkugeln und andere geeignete Gegenstände verwendet.

Die bis heute gültigen Maße und Gewichte (für Männer) wurden 1860 festgelegt. Das Gewicht der Kugel beträgt genau 16 Pfund (7,257 kg). Gestoßen wurde damals noch aus einem Quadrat mit 7 Fuß (2,135 Meter) Seitenlänge. 1906 wurde aus dem Quadrat ein Kreis mit diesem Maß als Durchmesser. Bei den Frauen wiegt die Kugel genau 4 kg. Auf diese Masse einigte sich die Frauensport-Föderation FSFI 1926, nachdem zuvor mit 3,25- und 5-kg-Kugeln gestoßen wurde.

Die Kugel muss laut Reglement vollkommen rund sein, und die äußere Hülle darf nicht weicher als Messing sein, ansonsten kann sie aus einem beliebigen Material bestehen. Der Schwerpunkt muss in der Mitte liegen. Die meisten Kugeln im Wettkampfsport bestehen aus Eisenlegierungen mit oder ohne farbige Beschichtung; für den Schulsport und Training kommen auch andere Materialien in Frage. Der Durchmesser muss zwischen 110 und 130 Millimeter (Männer) bzw. 95 und 110 Millimeter (Frauen) betragen. In den Jugend- und Seniorenklassen werden je nach Altersgruppe andere Gewichte gestoßen. Die Bandbreite schwankt dabei von 2 bis zu 6 Kilogramm.

Der Stoßring ist in Abwurfrichtung mit einem bogenförmigen Balken (meist aus Holz) von wenigen Zentimeter Höhe versehen, der während des Versuchs vom Athleten nur an der Innenseite berührt werden darf. Der Abwurfsektor wurde von der IAAF zum 1. Januar 2003 von 40° auf 34,92° Öffnungswinkel verkleinert. Die Kugel muss innerhalb des Kreissektors aufkommen. Sie darf nach Beginn des Versuchs nicht unter Schulterhöhe gesenkt und nicht geworfen werden. Der Athlet darf den Ring nicht verlassen, solange die Kugel nicht aufgekommen ist. Außerdem darf nicht über bzw. auf den Balken getreten werden. Gemessen wird die Weite vom inneren Rand des Rings bis zur Einschlagstelle (nächster Eindruck zum Ring). Der Kreis darf nach dem Abwurf nur nach hinten oder zur Seite verlassen werden, damit der Wurf gültig gewertet wird.

MeilensteineBearbeiten

° Da Oldfield zu dieser Zeit als Berufssportler für die International Track Association startete, hat die IAAF auch nach dessen Reamateurisierung 1980 die Leistung nicht anerkannt.

Bedeutende SportlerBearbeiten

 
Erster Medaillengewinner Ralph Rose 1908

Der erste Star des Kugelstoßens war Anfang des 20. Jahrhunderts der US-Amerikaner Ralph Rose, dessen Weltrekord von 15,54 m rund 18 Jahre lang nicht überboten werden konnte. Er gewann 1904 bei den Olympischen Spielen in St. Louis mit 19 Jahren die Goldmedaille und war damit der bisher jüngste Olympiasieger aller Zeiten im Kugelstoßen. Er konnte seinen Erfolg bei den Spielen 1908 in London vier Jahre später wiederholen.

Zwischen 1952 und 1956 beherrschte der US-Amerikaner William Patrick O'Brien jr. diese Disziplin. 116 Wettbewerbe hintereinander blieb er ungeschlagen. Er gewann zwei olympische Goldmedaillen und gilt als Begründer der O'Brien-Technik (Rückenstoß- oder Angleittechnik), die heute noch verwendet wird.

Zwischen 1972 und 1976 dominierte Brian Oldfield das Kugelstoßen. Da er aber als Berufssportler für die International Track Association startete, wurden seine mit der Drehstoßtechnik erzielten Leistungen zwar bewundert, aber von der IAAF nicht anerkannt. Anschließend beherrschte der DDR-Athlet Udo Beyer oft die internationale Konkurrenz. Von 1977 bis 1987 war er elfmal in ununterbrochener Folge DDR-Meister, verbesserte dreimal (1978, 1983 und 1986) den Weltrekord auf zuletzt 22,64 m, gewann bei Olympia 1976 Gold, 1980 Bronze, war mehrfach Europameister und Weltcupsieger, zweimal Hallenweltmeister und gewann zahlreiche bedeutende internationale Sportfeste. Obwohl er nach den Olympischen Spielen 1988 schon seinen Rücktritt erklärt hatte, trat er nach der politischen Wende in der DDR wieder in den Ring, wurde 1992 Deutscher Meister und beendete nach der Olympiateilnahme in Barcelona (in der Qualifikation ausgeschieden) im gleichen Jahr endgültig seine Karriere.

Mitte der 1980er Jahre begann die große Zeit von Beyers designiertem Nachfolger, schärfstem Rivalen und gutem Freund Ulf Timmermann. Er stieß als erster die Kugel über 23 Meter (23,06 m) weit und wurde 1988 Olympiasieger. Bis 2004 schaffte es kein Athlet, mehr Wettkämpfe mit Weiten über 22 Metern zu beenden als Ulf Timmermann. Timmermann zählte mit ca. 115 bis 120 kg Wettkampfgewicht eher zu den „Leichtgewichten“ seiner Sportart, galt aber bei vielen Fachleuten als der beste Techniker. 1992 beendete er nach einem fünften Platz in Barcelona zusammen mit Beyer seine internationale Karriere.

Der Dritte „Große“ im europäischen Kugelstoßen war der Schweizer Werner Günthör, der 1986 Europameister und 1987, 1991 und 1993 Weltmeister wurde. 1988 gewann er bei den Olympischen Spielen in Seoul Bronze.

Bei den Frauen dürfte nur die Deutsche Astrid Kumbernuss eine vergleichbare Erfolgsliste aufzuweisen haben. Sie wurde drei Mal Weltmeisterin (1995, 1997, 1999) und Olympiasiegerin 1996 in Atlanta.

Die erste offiziell registrierte Weltrekordlerin war 1934 Gisela Mauermayer aus Deutschland. So dominant wie bei den Männern die US-Amerikaner, waren bei den Frauen die Sportlerinnen der ehemaligen UdSSR, die bis in die 1960er Jahre das Maß aller Dinge darstellten. Erst Margitta Gummel aus der DDR konnte Ende der Sechziger in diese Phalanx einbrechen. Ihr folgten weitere DDR-Sportlerinnen wie Ilona Slupianek (1980er Jahre), die sich mit den sowjetischen Athletinnen in den Sieger- und Rekordlisten abwechselten.

TechnikBearbeiten

Kugelstoßen ist eine technisch anspruchsvolle Disziplin, die hohe Koordinationsfähigkeit und enorme Schnellkraft erfordert.

Die Kugel wird auf die Fingerwurzeln der Wurfhand gelegt und seitlich neben dem Kinn am Hals gehalten.

Für den Schulsport und das Erlernen empfehlen Sportwissenschaftler den Standstoß bzw. den Stoß mit Nachstellschritt. Dabei wird der Oberkörper nur leicht geneigt und bewegt sich in einer Streck-Drehbewegung mit Beinunterstützung von einer seitlichen Grundposition in Abstoßrichtung.

Die O'Brien-Technik (auch: Rückenstoß- oder Angleittechnik) wurde in den 1950er Jahren vom US-Amerikaner Parry O’Brien eingeführt, der damit mehrere Jahre das Kugelstoßen dominierte. Dabei dreht sich der Athlet in stark gebeugter Haltung mit dem Rücken zur Stoßrichtung ein und dreht sich in einem flüssigen Bewegungsablauf in die gestreckte Abstoßphase, wobei ein Bein während der Halbdrehung zusätzlichen Schwung verleiht. Während des Abstoßes wird das Gewicht auf das Schwungbein verlagert.

Die Drehstoßtechnik wurde 1976 vom sowjetischen Kugelstoßer Alexandr Baryschnikow eingeführt, der damit erstmals die 22-Meter-Marke erreichte. Der Athlet vollführt dabei eine eineinhalbfache Drehung, bei der das Gewicht von einem Bein auf das andere verlagert wird. Die durch die Drehung verursachte Beschleunigung des Körpers wird auf die Kugel übertragen. Diese Technik kann für besonders schwere Athleten von Vorteil sein, ist aber auch die technisch anspruchsvollste.

Die Vorteile der Drehstoßtechnik kommen nur bei optimalem Bewegungsablauf und extrem guter Koordinationsfähigkeit zur Geltung. Deshalb beherrschte die Angleittechnik mit Athleten wie Udo Beyer, Ulf Timmermann und Werner Günthör auch lange Zeit danach noch die großen internationalen Wettbewerbe. Erst seit Ende der 1990er Jahre wurde die Drehstoßtechnik mit Siegen US-amerikanischer Athleten wieder zunehmend beliebter.

Bis dahin galt, dass sich das Angleiten mehr für große athletische Sportler eignen würde, während der Drehstoß für etwas kleinere, aber sehr schwere Stoßer Vorteile habe. Erfolge wie die des 2,03 Meter großen Ryan Crouser sprechen jedoch dafür, dass auch sehr große Athleten dank moderner Trainingstechniken in der Lage sind, aus der Drehstoßtechnik Vorteile zu ziehen. Ausschlaggebend ist dabei die optimale Übertragung der Körperkraft auf den Beschleunigungsweg der Kugel. Bei der Drehstoßtechnik ist der Beschleunigungsweg bei optimaler Ausführung in der Ausstoßphase leicht länger. Allerdings wird ein Teil der Kraft darauf verwendet, der Zentrifugalkraft der Kugel während der Drehung entgegenzuwirken.

Warum die Drehstoßtechnik bei Frauen bislang nur selten erfolgreich eingesetzt wird, ist noch nicht eindeutig geklärt. Als Grund wird erstens das im Verhältnis zum Körper geringere Kugelgewicht genannt, wodurch auch die erzeugte Gegenkraft geringer ausfällt. Zweitens spielt wohl die höhere Elastizität der Hüftmuskulatur eine Rolle, welche eine saubere Ausführung der Technik erschwert. Drittens ist die Belastung auf die Gelenke aufgrund der explosiveren zweiten Hälfte größer im Vergleich zum kontinuierlicheren Beschleunigen beim Angleiten – das Eindrehen dient schließlich mehr der Vorspannung als der Beschleunigung in Wurfrichtung.

Die Physik des KugelstoßensBearbeiten

 
Flugbahn einer Kugel
 
Kurvenverläufe von optimaler Abwurfgeschwindigkeit und Abwurfwinkel in Abhängigkeit der Abwurfhöhe h und der Wurfweite R

Die Bahnkurve, die die Kugel bei einem Stoß zurücklegt, unterliegt den Gesetzen der Physik. Dabei ist in der Praxis nur die Form der Wurfparabel aufgrund der Schwerkraft interessant. Einflüsse von Luftwiderstand und Aerodynamik können praktisch vernachlässigt werden. In der nebenstehenden Abbildung ist zum einen die Flugbahn der Kugel und die mathematische Beschreibung zusammengefasst. Des Weiteren sind auch die Formeln der Optimal-Bedingungen angegeben.

Die Kugel bewegt sich auf einer Parabel (Wurfparabel), deren Start- und Landepunkt asymmetrisch zum Scheitelpunkt liegen, weil sich der Anfangspunkt der Parabel etwa zwei Meter (gestreckte Wurfhand des Athleten) über dem Endpunkt befindet. Daher ist die maximale Wurfweite zu erreichen, wenn die Kugel etwa in einem Winkel von 37° bis 41° zur Horizontalen weggestoßen wird. Der optimale Winkel hängt von der Größe des Athleten ab. Dazu ist nebenstehend eine Abbildung zu sehen, in welcher die Optimalbedingungen passend zu der Wurfweite und der Abwurfhöhe aufgetragen sind. Auf der Abszisse ist der optimale Winkel abzulesen und auf der Ordinate die zugehörige Abwurfgeschwindigkeit.

Selbstverständlich ist die Reichweite auch von der Stoßgeschwindigkeit abhängig.

Rekorde und DopingproblematikBearbeiten

Allein das Alter der Rekordweiten von 1987 und 1990 lässt die Frage aufkommen, warum sie so lange Bestand haben. Vorher wurde der Rekord bei den Männern seit 1948 im Durchschnitt etwa alle 2,5 Jahre um 34 Zentimeter verbessert, bei den Frauen alle 2 Jahre um rund 45 Zentimeter. Seit Mitte der 1990er-Jahre gingen bei allen internationalen Wettkämpfen die Spitzenweiten auffällig stark zurück. 22 Meter (Männer) bzw. 21 Meter (Frauen) sind seitdem Weiten, die nur noch sehr selten übertroffen werden.

Ein herausragendes Beispiel bot der Frauenwettkampf bei den Olympischen Sommerspielen 2012, den zunächst die Weißrussin Nadseja Astaptschuk überlegen mit 21,36 Meter gewann. Nach Aberkennung ihrer Goldmedaille aufgrund zweier während der Spiele genommenen und positiv getesteten Dopingproben wurde nachträglich Valerie Adams aus Neuseeland zur Olympiasiegerin mit lediglich 20,70 Meter. Sie hatte schon vier Jahre zuvor in Peking mit 20,56 Meter die größte Weite erzielt.

Dass im Leistungssport seit Jahrzehnten mit Doping gearbeitet wurde, ist bekannt. Rekorde garantieren hohe Einnahmen. Besonders die Leichtathletik wurde und wird immer wieder von Skandalen belastet, wenn Spitzenathleten der Einnahme unerlaubter Mittel zur Leistungssteigerung überführt werden. Bei manchen Frauen führten die Hormonbehandlungen zur unübersehbaren Vermännlichung. Außerdem drohen den Sportlern gesundheitliche Spätfolgen, die oft bis zur Invalidität führen.

Im Kugelstoßen war lange Zeit eine Spitzenplatzierung nur durch Anwendung anaboler Steroide oder anderer Dopingpräparate möglich. 1992 in Barcelona gingen erstmals in der olympischen Geschichte alle drei Medaillen in einem Wettkampf an zuvor des Dopings überführte Sportler. Der damalige Olympiasieger Mike Stulce wurde später ebenso als Wiederholungstäter lebenslang gesperrt wie der Inhaber des noch gültigen Weltrekords Barnes. Cottrell J. Hunter, Weltmeister von 1999, ging 2000 den Dopingfahndern ins Netz.

Die durch den Zusammenbruch des Ostblocks entstandene internationale Entspannung entließ auch den Sport aus seiner Funktion als Mittel zum Wettstreit politischer Ideologien. 1999 wurde die World Anti-Doping Agency als internationale Organisation mit dem Ziel gegründet, durch systematische Dopingkontrollen den Missbrauch und die Manipulation zurückzudrängen.

StatistikBearbeiten

Medaillengewinner der Olympischen SpieleBearbeiten

MännerBearbeiten

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1896 Vereinigte Staaten  Robert Garrett Griechenland  Miltiadis Gouskos Griechenland  Georgios Papasideris
1900 Vereinigte Staaten  Richard Sheldon Vereinigte Staaten  Josiah McCracken Vereinigte Staaten  Robert Garrett
1904 Vereinigte Staaten  Ralph Rose Vereinigte Staaten  Wesley Coe Vereinigte Staaten  Lawrence Feuerbach
1906 Vereinigte Staaten  Martin Sheridan Ungarn  Mihály Dávid Schweden  Eric Lemming
1908 Vereinigte Staaten  Ralph Rose Vereinigtes Konigreich  Denis Horgan Vereinigte Staaten  John Garrels
1912 Vereinigte Staaten  Pat McDonald Vereinigte Staaten  Ralph Rose Vereinigte Staaten  Lawrence Whitney
1920 Finnland  Ville Pörhölä Finnland  Elmer Niklander Vereinigte Staaten  Harry Liversedge
1924 Vereinigte Staaten  Bud Houser Vereinigte Staaten  Glenn Hartranft Vereinigte Staaten  Ralph Hills
1928 Vereinigte Staaten  John Kuck Vereinigte Staaten  Herman Brix Deutschland  Emil Hirschfeld
1932 Vereinigte Staaten  Leo Sexton Vereinigte Staaten  Harlow Rothert Tschechoslowakei  František Douda
1936 Deutsches Reich NS  Hans Woellke Finnland  Sulo Bärlund Deutsches Reich NS  Gerhard Stöck
1948 Vereinigte Staaten  Wilbur Thompson Vereinigte Staaten  Jim Delaney Vereinigte Staaten  Jim Fuchs
1952 Vereinigte Staaten  Parry O’Brien Vereinigte Staaten  Darrow Hooper Vereinigte Staaten  Jim Fuchs
1956 Vereinigte Staaten  Parry O’Brien Vereinigte Staaten  Bill Nieder Tschechoslowakei  Jiří Skobla
1960 Vereinigte Staaten  Bill Nieder Vereinigte Staaten  Parry O’Brien Vereinigte Staaten  Dallas Long
1964 Vereinigte Staaten  Dallas Long Vereinigte Staaten  Randy Matson Ungarn  Vilmos Varjú
1968 Vereinigte Staaten  Randy Matson Vereinigte Staaten  George Woods Sowjetunion  Eduard Guschtschin
1972 Polen  Władysław Komar Vereinigte Staaten  George Woods Deutschland Demokratische Republik 1949  Hartmut Briesenick
1976 Deutschland Demokratische Republik 1949  Udo Beyer Sowjetunion  Jewgeni Mironow Sowjetunion  Alexander Baryschnikow
1980 Sowjetunion  Wladimir Kisseljow Sowjetunion  Alexander Baryschnikow Deutschland Demokratische Republik 1949  Udo Beyer
1984 Italien  Alessandro Andrei Vereinigte Staaten  Mike Carter Vereinigte Staaten  Dave Laut
1988 Deutschland Demokratische Republik 1949  Ulf Timmermann Vereinigte Staaten  Randy Barnes Schweiz  Werner Günthör
1992 Vereinigte Staaten  Mike Stulce Vereinigte Staaten  Jim Doehring Vereintes Team  Wjatscheslaw Lycho
1996 Vereinigte Staaten  Randy Barnes Vereinigte Staaten  John Godina Ukraine  Oleksandr Bahatsch
2000 Finnland  Arsi Harju Vereinigte Staaten  Adam Nelson Vereinigte Staaten  John Godina
2004 Vereinigte Staaten  Adam Nelson Danemark  Joachim Olsen Spanien  Manuel Martínez
2008 Polen  Tomasz Majewski Vereinigte Staaten  Christian Cantwell Weissrussland  Andrej Michnewitsch
2012 Polen  Tomasz Majewski Deutschland  David Storl Vereinigte Staaten  Reese Hoffa
2016 Vereinigte Staaten  Ryan Crouser Vereinigte Staaten  Joe Kovacs Neuseeland  Tomas Walsh

FrauenBearbeiten

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1948 Frankreich  Micheline Ostermeyer Italien  Amelia Piccinini Osterreich  Ine Schäffer
1952 Sowjetunion  Galina Sybina Deutschland  Marianne Werner Sowjetunion  Klawdija Totschonowa
1956 Sowjetunion  Tamara Tyschkewitsch Sowjetunion  Galina Sybina Deutschland Mannschaft Gesamtdeutsch  Marianne Werner
1960 Sowjetunion  Tamara Press Deutschland Mannschaft Gesamtdeutsch  Johanna Lüttge Vereinigte Staaten  Earlene Brown
1964 Sowjetunion  Tamara Press Deutschland Mannschaft Gesamtdeutsch  Renate Garisch-Culmberger Sowjetunion  Galina Sybina
1968 Deutschland Demokratische Republik 1949  Margitta Gummel Deutschland Demokratische Republik 1949  Marita Lange Sowjetunion  Nadeschda Tschischowa
1972 Sowjetunion  Nadeschda Tschischowa Deutschland Demokratische Republik 1949  Margitta Gummel Bulgarien  Iwanka Christowa
1976 Bulgarien  Iwanka Christowa Sowjetunion  Nadeschda Tschischowa Tschechoslowakei  Helena Fibingerová
1980 Deutschland Demokratische Republik 1949  Ilona Slupianek Sowjetunion  Swetlana Kratschewskaja Deutschland Demokratische Republik 1949  Margitta Pufe
1984 Deutschland BR  Claudia Losch Rumänien  Mihaela Loghin Australien  Gael Martin
1988 Sowjetunion  Natalja Lissowskaja Deutschland Demokratische Republik 1949  Kathrin Neimke China Volksrepublik  Li Meisu
1992 Vereintes Team  Swetlana Kriweljowa China Volksrepublik  Huang Zhihong Deutschland  Kathrin Neimke
1996 Deutschland  Astrid Kumbernuss China Volksrepublik  Sui Xinmei Russland  Irina Chudoroschkina
2000 Weissrussland  Janina Karoltschyk Russland  Larissa Peleschenko Deutschland  Astrid Kumbernuss
2004 Kuba  Yumileidi Cumbá Deutschland  Nadine Kleinert Russland  Swetlana Kriweljowa
2008 Neuseeland  Valerie Vili Weissrussland  Natallja Michnewitsch Weissrussland  Nadseja Astaptschuk
2012 Neuseeland  Valerie Adams Russland  Jewgenija Kolodko China Volksrepublik  Gong Lijiao
2016 Vereinigte Staaten  Michelle Carter Neuseeland  Valerie Adams Ungarn  Anita Márton

Medaillengewinner der WeltmeisterschaftenBearbeiten

MännerBearbeiten

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1983 Polen  Edward Sarul Deutschland Demokratische Republik 1949  Ulf Timmermann Tschechoslowakei  Remigius Machura
1987 Schweiz  Werner Günthör Italien  Alessandro Andrei Vereinigte Staaten  John Brenner
1991 Schweiz  Werner Günthör Norwegen  Lars Arvid Nilsen Sowjetunion  Alexander Klimenko
1993 Schweiz  Werner Günthör Vereinigte Staaten  Randy Barnes Ukraine  Oleksandr Bahatsch
1995 Vereinigte Staaten  John Godina Finnland  Mika Halvari Vereinigte Staaten  Randy Barnes
1997 Vereinigte Staaten  John Godina Deutschland  Oliver-Sven Buder Vereinigte Staaten  Cottrell J. Hunter
1999 Vereinigte Staaten  Cottrell J. Hunter Deutschland  Oliver-Sven Buder Ukraine  Oleksandr Bahatsch
2001 Vereinigte Staaten  John Godina Vereinigte Staaten  Adam Nelson Finnland  Arsi Harju
2003 Weissrussland  Andrej Michnewitsch Vereinigte Staaten  Adam Nelson Ukraine  Jurij Bilonoh
2005 Vereinigte Staaten  Adam Nelson Niederlande  Rutger Smith Deutschland  Ralf Bartels
2007 Vereinigte Staaten  Reese Hoffa Vereinigte Staaten  Adam Nelson Weissrussland  Andrej Michnewitsch
2009 Vereinigte Staaten  Christian Cantwell Polen  Tomasz Majewski Deutschland  Ralf Bartels
2011 Deutschland  David Storl Kanada  Dylan Armstrong Weissrussland  Andrej Michnewitsch
2013 Deutschland  David Storl Vereinigte Staaten  Ryan Whiting Kanada  Dylan Armstrong
2015 Vereinigte Staaten  Joe Kovacs Deutschland  David Storl Jamaika  O’Dayne Richards
2017 Neuseeland  Tomas Walsh Vereinigte Staaten  Joe Kovacs Kroatien  Stipe Žunić

FrauenBearbeiten

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1983 Tschechoslowakei  Helena Fibingerová Deutschland Demokratische Republik 1949  Helma Knorscheidt Deutschland Demokratische Republik 1949  Ilona Slupianek
1987 Sowjetunion  Natalja Lissowskaja Deutschland Demokratische Republik 1949  Kathrin Neimke Deutschland Demokratische Republik 1949  Ines Müller
1991 China Volksrepublik  Huang Zhihong Sowjetunion  Natalja Lissowskaja Sowjetunion  Swetlana Kriweljowa
1993 China Volksrepublik  Huang Zhihong Russland  Swetlana Kriweljowa Deutschland  Kathrin Neimke
1995 Deutschland  Astrid Kumbernuss China Volksrepublik  Huang Zhihong Bulgarien  Swetla Mitkowa
1997 Deutschland  Astrid Kumbernuss Ukraine  Wita Pawlysch Deutschland  Stephanie Storp
1999 Deutschland  Astrid Kumbernuss Deutschland  Nadine Kleinert Russland  Swetlana Kriweljowa
2001 Weissrussland  Janina Karoltschyk Deutschland  Nadine Kleinert Ukraine  Wita Pawlysch
2003 Russland  Swetlana Kriweljowa Weissrussland  Nadseja Astaptschuk Ukraine  Wita Pawlysch
2005 Russland  Olga Rjabinkina Neuseeland  Valerie Vili Deutschland  Nadine Kleinert
2007 Neuseeland  Valerie Vili Weissrussland  Nadseja Astaptschuk Deutschland  Nadine Kleinert
2009 Neuseeland  Valerie Vili Deutschland  Nadine Kleinert China Volksrepublik  Lijiao Gong
2011 Neuseeland  Valerie Adams Weissrussland  Nadseja Astaptschuk Vereinigte Staaten  Jillian Camarena-Williams
2013 Neuseeland  Valerie Adams Deutschland  Christina Schwanitz China Volksrepublik  Lijiao Gong
2015 Deutschland  Christina Schwanitz China Volksrepublik  Lijiao Gong Vereinigte Staaten  Michelle Carter
2017 China Volksrepublik  Gong Lijiao Ungarn  Anita Márton Vereinigte Staaten  Michelle Carter

Siehe auchBearbeiten

WeltrekordentwicklungBearbeiten

MännerBearbeiten

Weite (m) Name Datum Ort
15,54 Vereinigte Staaten 46  Ralph Rose 21. August 1909 San Francisco
15,79 Deutsches Reich  Emil Hirschfeld 6. Mai 1928 Breslau
15,87 Vereinigte Staaten 48  John Kuck 29. Juni 1928 Amsterdam
16,04 Deutsches Reich  Emil Hirschfeld 26. August 1928 Bochum
16,04 Tschechoslowakei  František Douda 4. Oktober 1931 Brno
16,05 Polen 1928  Zygmunt Heljasz 29. Juni 1932 Poznań
16,16 Vereinigte Staaten 48  Leo Sexton 27. August 1932 Freeport
16,20 Tschechoslowakei  František Douda 24. September 1932 Prag
16,48 Vereinigte Staaten 48  John Lyman 21. April 1934 Palo Alto
16,80 Vereinigte Staaten 48  Jack Torrance 21. April 1934 Des Moines
16,89 Vereinigte Staaten 48  Jack Torrance 30. Juni 1934 Milwaukee
17,40 Vereinigte Staaten 48  Jack Torrance 5. August 1934 Oslo
17,68 Vereinigte Staaten 48  Charles Fonville 17. April 1948 Lawrence
17,79 Vereinigte Staaten 48  Jim Fuchs 28. Juli 1949 Oslo
17,82 Vereinigte Staaten 48  Jim Fuchs 29. April 1950 Los Angeles
17,90 Vereinigte Staaten 48  Jim Fuchs 20. August 1950 Visby
17,95 Vereinigte Staaten 48  Jim Fuchs 22. August 1950 Eskilstuna
18,00 Vereinigte Staaten 48  Parry O’Brien 9. Mai 1953 Fresno
18,04 Vereinigte Staaten 48  Parry O’Brien 5. Juni 1953 Compton
18,42 Vereinigte Staaten 48  Parry O’Brien 8. Mai 1954 Los Angeles
18,43 Vereinigte Staaten 48  Parry O’Brien 11. Juni 1954 Los Angeles
18,54 Vereinigte Staaten 48  Parry O’Brien 11. Juni 1954 Los Angeles
18,62 Vereinigte Staaten 48  Parry O’Brien 5. Mai 1956 Salt Lake City
18,69 Vereinigte Staaten 48  Parry O’Brien 15. Juni 1956 Los Angeles
19,06 Vereinigte Staaten 48  Parry O’Brien 3. September 1956 Eugene
19,25 Vereinigte Staaten 48  Parry O’Brien 1. November 1956 Los Angeles
19,25 Vereinigte Staaten 48  Dallas Long 28. März 1959 Santa Barbara
19,30 Vereinigte Staaten 49  Parry O’Brien 11. August 1959 Albuquerque
19,38 Vereinigte Staaten 49  Dallas Long 5. März 1960 Los Angeles
19,45 Vereinigte Staaten 49  Bill Nieder 19. März 1960 Palo Alto
19,67 Vereinigte Staaten 49  Dallas Long 26. März 1960 Los Angeles
19,99 Vereinigte Staaten 49  Bill Nieder 2. April 1960 Austin
20,06 Vereinigte Staaten  Bill Nieder 12. August 1960 Walnut
20,08 Vereinigte Staaten  Dallas Long 18. Mai 1962 Los Angeles
20,10 Vereinigte Staaten  Dallas Long 4. April 1964 Los Angeles
20,20 Vereinigte Staaten  Dallas Long 29. Mai 1964 Los Angeles
20,68 Vereinigte Staaten  Dallas Long 25. Juli 1964 Los Angeles
21,52 Vereinigte Staaten  Randy Matson 8. Mai 1965 College Station
21,78 Vereinigte Staaten  Randy Matson 22. April 1967 College Station
21,82 Vereinigte Staaten  Al Feuerbach 5. Mai 1973 San José
21,85 Vereinigte Staaten  Terry Albritton 21. Februar 1976 Honolulu
22,00 Sowjetunion 1955  Alexandr Baryschnikow 10. Juni 1976 Paris
22,11* Deutschland Demokratische Republik 1949  Rolf Oesterreich 11. September 1976 Zschopau
22,15 Deutschland Demokratische Republik 1949  Udo Beyer 6. Juli 1978 Göteborg
22,22 Deutschland Demokratische Republik 1949  Udo Beyer 25. Juni 1983 Los Angeles
22,62 Deutschland Demokratische Republik 1949  Ulf Timmermann 22. September 1985 Berlin
22,64 Deutschland Demokratische Republik 1949  Udo Beyer 20. August 1986 Berlin
22,72 Italien  Alessandro Andrei 12. August 1987 Viareggio
22,84 Italien  Alessandro Andrei 12. August 1987 Viareggio
22,91 Italien  Alessandro Andrei 12. August 1987 Viareggio
23,06 Deutschland Demokratische Republik 1949  Ulf Timmermann 22. Mai 1988 Chania
23,12 Vereinigte Staaten  Randy Barnes 20. Mai 1990 Westwood

 * Der Stoß erfüllte formal alle Bedingungen für den Weltrekord, aufgrund politischer Entscheidungen wurde er aber von dem Deutschen Turn- und Sportbund (DTSB) nicht anerkannt und in der Folgezeit vertuscht. Die offizielle Anerkennung steht trotz der 1993 erreichten Eintragung in den Bestenlisten der Deutschen Gesellschaft für Leichtathletikdokumentation (DGLD) noch aus.[1]

FrauenBearbeiten

* Weltrekord wurde von der Frauensport-Organisation FSFI anerkannt, bevor die Internationale Leichtathletik-Föderation IAAF Frauen-Weltrekorde im Kugelstoßen registrierte.

Weite (m) Name Datum Ort
10,15 * Frankreich  Violette Gouraud-Morris 14. Juli 1924 Paris
10,84 * Deutsches Reich  Ruth Lange 28. Mai 1927 Prag
11,32 * Deutsches Reich  Ruth Lange 6. August 1927 Breslau
11,52 * Deutsches Reich  Ruth Lange 3. Juni 1928 Berlin
11,96 * Deutsches Reich  Grete Heublein 15. Juli 1928 Berlin
12,85 * Deutsches Reich  Grete Heublein 21. Juli 1929 Frankfurt am Main
12,88 * Deutsches Reich  Grete Heublein 28. Juni 1931 Paris
13,70 * Deutsches Reich  Grete Heublein 16. August 1931 Bielefeld
14,38 NS-Staat  Grete Heublein 15. Juli 1934 Warschau
14,59 Sowjetunion 1923  Tatjana Sewrjukowa 4. August 1948 Moskau
14,86 Sowjetunion 1923  Klawdija Totschonowa 30. Oktober 1949 Tiflis
15,02 Sowjetunion 1923  Anna Andrejewa 9. November 1950 Ploiești
15,28 Sowjetunion 1923  Galina Sybina 26. Juli 1952 Helsinki
15,37 Sowjetunion 1923  Galina Sybina 20. September 1952 Frunse
15,42 Sowjetunion 1923  Galina Sybina 1. Oktober 1952 Frunse
16,20 Sowjetunion 1923  Galina Sybina 9. Oktober 1953 Malmö
16,28 Sowjetunion 1923  Galina Sybina 14. September 1954 Kiew
16,29 Sowjetunion 1955  Galina Sybina 5. September 1955 Leningrad
16,67 Sowjetunion 1955  Galina Sybina 15. November 1955 Tiflis
16,76 Sowjetunion 1955  Galina Sybina 13. Oktober 1956 Taschkent
17,25 Sowjetunion 1955  Tamara Press 26. April 1959 Naltschik
17,42 Sowjetunion 1955  Tamara Press 16. Juli 1960 Moskau
17,78 Sowjetunion 1955  Tamara Press 13. August 1960 Moskau
18,55 Sowjetunion 1955  Tamara Press 10. Juni 1962 Leipzig
18,55 Sowjetunion 1955  Tamara Press 12. September 1962 Belgrad
18,59 Sowjetunion 1955  Tamara Press 19. September 1965 Kassel
18,67 Sowjetunion 1955  Nadeschda Tschischowa 28. April 1968 Sotschi
18,87 Deutschland Demokratische Republik 1949  Margitta Gummel 22. September 1968 Frankfurt (Oder)
19,07 Deutschland Demokratische Republik 1949  Margitta Gummel 20. Oktober 1968 Mexiko-Stadt
19,61 Deutschland Demokratische Republik 1949  Margitta Gummel 20. Oktober 1968 Mexiko-Stadt
19,72 Sowjetunion 1955  Nadeschda Tschischowa 30. Mai 1969 Moskau
20,09 Sowjetunion 1955  Nadeschda Tschischowa 13. Juli 1969 Chorzów
20,10 Deutschland Demokratische Republik 1949  Margitta Gummel 11. September 1969 Berlin
20,10 Sowjetunion 1955  Nadeschda Tschischowa 16. September 1969 Athen
20,43 Sowjetunion 1955  Nadeschda Tschischowa 16. September 1969 Athen
20,43 Sowjetunion 1955  Nadeschda Tschischowa 29. August 1971 Moskau
20,63 Sowjetunion 1955  Nadeschda Tschischowa 19. Mai 1972 Sotschi
21,03 Sowjetunion 1955  Nadeschda Tschischowa 7. September 1972 München
21,20 Sowjetunion 1955  Nadeschda Tschischowa 28. August 1973 Lwiw
21,45 Sowjetunion 1955  Nadeschda Tschischowa 29. September 1973 Warna
21,57 Tschechoslowakei  Helena Fibingerová 21. September 1974 Gottwaldov
21,60 Deutschland Demokratische Republik 1949  Marianne Adam 6. August 1975 Berlin
21,67 Deutschland Demokratische Republik 1949  Marianne Adam 30. Mai 1976 Karl-Marx-Stadt
21,87 Bulgarien 1971  Iwanka Christowa 3. Juli 1976 Belmeken
21,89 Bulgarien 1971  Iwanka Christowa 5. Juli 1976 Belmeken
21,99 Tschechoslowakei  Helena Fibingerová 26. Juli 1976 Opava
22,32 Tschechoslowakei  Helena Fibingerová 20. August 1977 Nitra
22,36 Deutschland Demokratische Republik 1949  Ilona Slupianek 2. Mai 1980 Celje
22,45 Deutschland Demokratische Republik 1949  Ilona Slupianek 10. Mai 1980 Potsdam
22,53 Sowjetunion  Natalja Lissowskaja 27. Mai 1984 Sotschi
22,60 Sowjetunion  Natalja Lissowskaja 7. Juni 1987 Moskau
22,63 Sowjetunion  Natalja Lissowskaja 7. Juni 1987 Moskau

WeltbestenlisteBearbeiten

MännerBearbeiten

Alle Kugelstoßer mit einer Weite von 21,69 Metern oder weiter. Letzte Veränderung: 29. April 2019

  1. 23,12 m Vereinigte Staaten  Randy Barnes, Westwood, 20. Mai 1990
  2. 23,06 m Deutschland Demokratische Republik 1949  Ulf Timmermann, Chania, 22. Mai 1988 (Deutscher Rekord)
  3. 22,91 m Italien  Alessandro Andrei, Viareggio, 12. August 1987
  4. 22,86 m Vereinigte Staaten  Brian Oldfield, El Paso, 10. Mai 1975
  5. 22,75 m Schweiz  Werner Günthör, Bern, 23. August 1988 (Schweizer Rekord)
  6. 22,74 m Vereinigte Staaten  Ryan Crouser, Long Beach, 20. April 2019
  7. 22,67 m Vereinigte Staaten  Kevin Toth, Lawrence, 19. April 2003
  8. 22,67 m Neuseeland  Tomas Walsh, Auckland, 25. März 2018
  9. 22,64 m Deutschland Demokratische Republik 1949  Udo Beyer, Berlin, 20. August 1986
  10. 22,57 m Vereinigte Staaten  Joe Kovacs, Tucson, 18. Mai 2017
  11. 22,54 m Vereinigte Staaten  Christian Cantwell, Gresham, 5. Juni 2004
  12. 22,52 m Vereinigte Staaten  John Brenner, Walnut, 26. April 1987
  13. 22,51 m Vereinigte Staaten  Adam Nelson, Portland, 18. Mai 2002
  14. 22,44 m Vereinigte Staaten  Darell Hill, Brüssel, 31. August 2017
  15. 22,43 m Vereinigte Staaten  Reese Hoffa, London, 3. August 2007
  16. 22,28 m Vereinigte Staaten  Ryan Whiting, Doha, 10. Mai 2013
  17. 22,24 m Russland  Sergei Smirnow, Tallinn, 21. Juni 1986
  18. 22,21 m Kanada  Dylan Armstrong, Calgary, 25. Juni 2011
  19. 22,20 m Vereinigte Staaten  John Godina, Carson, 22. Mai 2005
  20. 22,20 m Deutschland  David Storl, Lausanne, 9. Juli 2015
  21. 22,10 m Sowjetunion  Sergei Gawrjuschin, Tiflis, 31. August 1986
  22. 22,10 m Vereinigte Staaten  Cory Martin, Tucson, 23. Mai 2010
  23. 22,08 m Polen  Michał Haratyk, Ostrava, 13. Juni 2018
  24. 22,02 m Vereinigte Staaten  Dave Laut, Koblenz, 25. August 1982
  25. 22,01 m Tschechien  Tomáš Staněk, Schönebeck, 2. Juni 2017
  26. 22,00 m Sowjetunion  Alexander Baryschnikow, Colombes, 10. Juli 1976
  27. 22,00 m Brasilien  Darlan Romani, Bragança Paulista, 15. September 2018
  28. 21,98 m Vereinigte Staaten  Gregg Tafralis, Los Gatos, 13. Juni 1992
  29. 21,97 m Sudafrika  Janus Robberts, Eugene, 2. Juni 2001
  30. 21,96 m Sowjetunion  Michail Kostin, Wizebsk, 20. Juli 1986
  31. 21,96 m Jamaika  O’Dayne Richards, Rabat, 16. Juli 2017
  32. 21,95 m Polen  Tomasz Majewski, Stockholm, 30. Juli 2009
  33. 21,93 m Tschechoslowakei  Remigius Machura, Prag, 23. August 1987
  34. 21,92 m Vereinigtes Konigreich  Carl Myerscough, Sacramento, 13. Juni 2003
  35. 21,87 m Vereinigte Staaten  Cottrell J. Hunter, Sacramento, 15. Juli 2000
  36. 21,85 m Vereinigte Staaten  Terry Albritton, Honolulu, 21. Februar 1976
  37. 21,82 m Vereinigte Staaten  Al Feuerbach, San José, 5. Mai 1973
  38. 21,82 m Vereinigte Staaten  Mike Stulce, Brenham, 9. Mai 1990
  39. 21,82 m Vereinigte Staaten  Andy Bloom, Doha, 5. Oktober 2000
  40. 21,81 m Ukraine  Jurij Bilonoh, Kiew, 3. Juli 2003
  41. 21,78 m Vereinigte Staaten  Randy Matson, College Station (Texas), 22. April 1967
  42. 21,78 m Vereinigte Staaten  Daniel Taylor, Tucson, 23. Mai 2009
  43. 21,77 m Montenegro  Dragan Perić, Bar, 25. April 1998
  44. 21,77 m Nigeria  Chukwuebuka Enekwechi, Bragança Paulista, 28. April 2019
  45. 21,76 m Vereinigte Staaten  Mike Carter, Eugene, 2. Juni 1984
  46. 21,76 m Nigeria  Stephen Mozia, Ústí nad Labem, 2. Juni 2016
  47. 21,74 m Sowjetunion  Jānis Bojārs, Riga, 14. Juli 1984
  48. 21,73 m Vereinigte Staaten  August Wolf, Leverkusen, 12. April 1984
  49. 21,69 m Finnland  Reijo Ståhlberg, Fresno, 5. Mai 1979
  50. 21,69 m Weissrussland  Andrej Michnewitsch, Paris, 23. August 2003

FrauenBearbeiten

Alle Kugelstoßerinnen mit einer Weite von 20,44 Metern oder weiter.

Letzte Veränderung: 12. August 2016

  1. 22,63 m Sowjetunion  Natalja Lissowskaja, Moskau, 7. Juni 1987
  2. 22,45 m Deutschland Demokratische Republik 1949  Ilona Briesenick, Potsdam, 11. Mai 1980 (Deutscher Rekord)
  3. 22,32 m Tschechoslowakei  Helena Fibingerová, Nitra, 20. August 1977
  4. 22,19 m Deutschland BR  Claudia Losch, Hainfeld, 23. August 1987
  5. 21,89 m Bulgarien  Iwanka Christowa, Belmeken (BUL), 4. Juli 1976
  6. 21,86 m Deutschland Demokratische Republik 1949  Marianne Adam, Leipzig, 23. Juni 1979
  7. 21,76 m China Volksrepublik  Li Meisu, Shijiazhuang, 23. April 1988
  8. 21,73 m Sowjetunion  Natalja Achrimenko, Leselidse (GEO), 21. Mai 1988
  9. 21,69 m Ukraine  Wita Pawlysch, Budapest, 20. August 1998
  10. 21,66 m China Volksrepublik  Sui Xinmei, Peking, 9. Juni 1990
  11. 21,61 m Bulgarien  Werschinija Wesselinowa, Sofia, 21. August 1982
  12. 21,58 m Deutschland Demokratische Republik 1949  Margitta Pufe, Erfurt, 28. Mai 1978
  13. 21,58 m Weissrussland  Nadseja Astaptschuk, Minsk, 18. Juli 2012
  14. 21,57 m Deutschland Demokratische Republik 1949  Ines Müller, Athen, 16. Mai 1988
  15. 21,53 m Sowjetunion  Nunu Abaschidse, Kiew, 20. Juni 1984
  16. 21,52 m China Volksrepublik  Huang Zhihong, Peking, 27. Juni 1990
  17. 21,46 m Russland  Larissa Peleschenko, Moskau, 26. August 2000
  18. 21,45 m Sowjetunion  Nadeschda Tschischowa, Warna, 29. September 1973
  19. 21,43 m Deutschland BR  Eva Wilms, München, 17. Juni 1977
  20. 21,42 m Sowjetunion  Swetlana Kratschewskaja, Moskau, 24. Juli 1980
  21. 21,31 m Deutschland Demokratische Republik 1949  Heike Hartwig, Athen, 16. Mai 1988
  22. 21,27 m Deutschland Demokratische Republik 1949  Liane Schmuhl, Cottbus, 26. Juni 1982
  23. 21,24 m Neuseeland  Valerie Adams, Daegu, 29. August 2011
  24. 21,22 m Deutschland  Astrid Kumbernuss, Göteborg, 5. August 1995
  25. 21,21 m Deutschland Demokratische Republik 1949  Kathrin Neimke, Rom, 5. September 1987
  26. 21,19 m Deutschland Demokratische Republik 1949  Helma Knorscheidt, Berlin, 24. Mai 1984
  27. 21,10 m Deutschland Demokratische Republik 1949  Heidi Krieger, Stuttgart, 26. August 1986
  28. 21,08 m Sowjetunion  Walentyna Fedjuschyna, Leselidse (GEO), 15. Mai 1988
  29. 21,06 m Vereintes Team  Swetlana Kriweljowa, Barcelona, 7. August 1992
  30. 21,05 m Tschechoslowakei  Zdeňka Šilhavá, Prag, 23. Juli 1983
  31. 21,01 m Bulgarien  Iwanka Petrowa-Stojtschewa, Sofia, 28. Juli 1979
  32. 21,00 m Rumänien  Mihaela Loghin, Formia, 30. Juni 1984
  33. 21,00 m Deutschland Demokratische Republik 1949  Cordula Schulze, Potsdam, 21. Juli 1984
  34. 20,96 m Kuba  Belsy Laza, Mexiko-Stadt, 2. Mai 1992
  35. 20,95 m Bulgarien  Elena Stojanowa, Sofia, 14. Juni 1980
  36. 20,91 m Bulgarien  Swetla Mitkowa-Sinirtas, Sofia, 24. Mai 1987
  37. 20,82 m Russland  Irina Korschanenko, Rostow, 30. Mai 1998
  38. 20,80 m Tschechoslowakei  Soňa Vašícková, Prag, 2. Juni 1988
  39. 20,77 m Deutschland  Christina Schwanitz, Peking, 2. Mai 2015
  40. 20,72 m Deutschland Demokratische Republik 1949  Grit Haupt-Hammer, Neubrandenburg, 11. Juni 1987
  41. 20,70 m Weissrussland  Natallja Michnewitsch, Minsk, 8. Juli 2008
  42. 20,63 m Vereinigte Staaten  Michelle Carter, Rio de Janeiro, 12. August 2016
  43. 20,61 m Kuba  María Elena Sarría, Havanna, 22. Juli 1982
  44. 20,61 m Weissrussland  Janina Karoltschyk-Prawalinskaja, Edmonton, 5. August 2001
  45. 20,60 m Sowjetunion  Marina Antonjuk, Tscheljabinsk, 10. August 1986
  46. 20,54 m China Volksrepublik  Zhang Liuhong, Peking, 5. Juni 1994
  47. 20,53 m Deutschland BR  Iris Plotzitzka, Köln, 21. August 1988
  48. 20,47 m Sowjetunion  Nina Issajewa, Brjansk, 28. August 1982
  49. 20,47 m China Volksrepublik  Cong Yuzhen, Tianjin, 3. September 1988
  50. 20,44 m Sowjetunion  Tatyana Orlova, Minsk, 28. Mai 1983

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Progression of World best performances and official IAAF World Records. 2003 Edition. Monaco, 2003, S. 180 ff. und 319 ff. (englisch)

WeblinksBearbeiten

  Commons: Kugelstoßen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  Wiktionary: Kugelstoßen – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Johanna Lutteroth: Der verheimlichte Weltrekord; Artikel auf einestages.spiegel.de vom 30. Dezember 2011.