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Olympische Sommerspiele 1948/Leichtathletik

Wettbewerb bei den Olympischen Sommerspielen 1948
Leichtathletik bei den
XIV. Olympischen Sommerspielen
Olympische Ringe
Leichtathletik
Informationen
Datum: 30. Juli bis 7. August
Wettkampfort: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich London
Austragungsort: Wembley-Stadion
Entscheidungen: Männer: 24 / Frauen: 9
Berlin 1936 Helsinki 1952
Logo der Olympischen Sommerspiele 1948
Olympische Sommerspiele 1948
(Medaillenspiegel Leichtathletik)
Platz Mannschaft Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen Total
1 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 12 5 10 29
2 SchwedenSchweden Schweden 5 3 5 13
3 NiederlandeNiederlande Niederlande 4 2 6
4 FrankreichFrankreich Frankreich 2 3 3 8
5 Ungarn 1946Ungarn Ungarn 2 1 3
6 AustralienAustralien Australien 1 3 2 6
7 ItalienItalien Italien 1 3 1 5
8 Ungarn 1946Ungarn Ungarn 1 1
9 FinnlandFinnland Finnland 1 2 3
Jamaika 1906Jamaika Jamaika 1 2 3
11 ArgentinienArgentinien Argentinien 1 1 2
TschechoslowakeiTschechoslowakei Tschechoslowakei 1 1 2
13 BelgienBelgien Belgien 1 1 2
OsterreichÖsterreich Österreich 1 1 2
15 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien 6 1 7
16 SchweizSchweiz Schweiz 1 1 2
17 CeylonCeylon Ceylon 1 1
Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Jugoslawien 1 1
NorwegenNorwegen Norwegen 1 1
20 PanamaPanama Panama 2 2
21 DanemarkDänemark Dänemark 1 1
Kanada 1921Kanada Kanada 1 1
TurkeiTürkei Türkei 1 1

Bei den Olympischen Sommerspielen 1948 in London fanden 33 Wettkämpfe in der Leichtathletik statt.

Inhaltsverzeichnis

TeilnehmerBearbeiten

Wie schon nach dem Ersten Weltkrieg waren auch jetzt bei der ersten Austragung von Olympischen Spielen nach dem Zweiten Weltkrieg Nationen von der Teilnahme ausgeschlossen. Dies betraf die diesmal die beiden Nationen Deutschland und Japan. Außerdem nahm die Sowjetunion nicht teil – sie hatte damals noch kein eigenes Olympisches Komitee.

StadionBearbeiten

Austragungsort war das Londoner Wembley-Stadion, erbaut im Jahre 1923 im Hinblick auf die dort stattfindende British Empire Exhibition und später genutzt vor allem für Fußball-Veranstaltungen. Für die Austragung der Leichtathletik-Wettbewerbe bei diesen Olympischen Spielen hatte man eigens eine bisher nicht vorhandene Aschenbahn angelegt.
Insgesamt waren die Rahmenbedingungen in dem damals sehr von seiner Smog-Belastung betroffenen London nicht gerade leistungsfördernd. Die schlechte Atemluft machte den Athleten zu schaffen und hatte auch Einfluss auf die Wettbewerbe. So konnte sich beispielsweise der schon einige Jahre in London lebende Jamaikaner Arthur Wint auf diese Bedingungen in seinem 400-Meter-Lauf sehr gut einstellen und schlug seinen hoch favorisierten Landsmann Herb McKenley.

WettbewerbeBearbeiten

Im Wettbewerbsangebot gab es gegenüber 1936 ein paar Erweiterungen. Bei den Männern kam mit dem 10.000 m Gehen ein zweiter Geh-Wettbewerb hinzu. Damit war das Wettkamp-Programm der Männer abgesehen von der damals kürzeren Distanz des neu eingeführten Geh-Wettbewerbs gegenüber heute fast identisch. Bei den Frauen gab es eine Aufstockung um drei Disziplinen, hinzu kamen die 200 m, der Weitsprung und das Kugelstoßen. Somit standen im Programm der Frauen nun neun Wettbewerbe: im Laufen die 100- und 200 m, die 80-m-Hürden sowie die 4-mal-100-Meter-Staffel, im Springen den Hoch- und Weitsprung, im Werfen das Kugelstoßen, den Diskus- und Speerwurf. Hier fehlten noch zahlreiche Disziplinen, vor allem der Laufbereich war ohne jede Mittel- und Langstrecke noch äußerst eingeschränkt.

Sportliche ErfolgeBearbeiten

Angesichts des erst drei Jahre zurückliegenden Weltkriegs und all den Sorgen, Einschränkungen und Nöten waren die sportlichen Leistungen erstaunlich gut und standen auf einem hohen Niveau. Es gab zwar keinen Weltrekord, jedoch wurden neunzehn Olympische Rekorde in den Vorläufen und Finals neu aufgestellt oder eingestellt.
Erfolgreichste Nation waren wie bei allen Spielen in der Leichtathletik zuvor die Vereinigten Staaten mit zwölf Goldmedaillen. Mit deutlichem Abstand rangierte Schweden mit fünf Olympiasiegen auf dem zweiten Platz knapp vor den Niederlanden, die viermal ganz vorne lagen. Je zwei Goldmedaillen errangen Frankreich und Ungarn.
Herausragende Sportlerin dieser Spiele war die Niederländerin Fanny Blankers-Koen, die sämtliche Laufwettbewerbe für sich entschied. Sie war bereits 1936 als Hochsprung-Fünfte erfolgreich gewesen – damals noch unter dem Namen Fanny Koen. Der Gewinn je zweier Gold- und einer Bronzemedaille gelang zwei Sportlern: Die Französin Micheline Ostermeyer wurde Olympiasiegerin im Kugelstoßen und Diskuswurf und wurde Dritte im Hochsprung. Sie war über den Sport hinaus eine sehr bekannte und erfolgreiche Pianistin. Der US-Amerikaner Malvin Whitfield gewann Gold über 800 m und mit der 4-mal-400-Meter-Staffel sowie Bronze über 400 m. Es gab drei weitere US-Amerikaner, die je zweimal Olympiasieger wurden: Harrison Dillard100 m / 4 × 100 m, Roy Cochran400 m Hürden / 4 × 400 m, Mel Patton200 m / 4 × 100 m

Resultate MännerBearbeiten

100 mBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Harrison Dillard Vereinigte Staaten 48  USA 10,3 ORe
2 Barney Ewell Vereinigte Staaten 48  USA 10,4
3 Lloyd LaBeach Panama  PAN 10,4
4 Alastair McCorquodale Vereinigtes Konigreich  GBR 10,4
5 Mel Patton Vereinigte Staaten 48  USA 10,5
6 Emmanuel McDonald Bailey Vereinigtes Konigreich  GBR 10,6

Finale: 31. Juli

200 mBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Mel Patton Vereinigte Staaten 48  USA 21,1
2 Barney Ewell Vereinigte Staaten 48  USA 21,1
3 Lloyd LaBeach Panama  PAN 21,2
4 Herb McKenley Jamaika 1906  JAM 21,3
5 Cliff Bourland Vereinigte Staaten 48  USA 21,4
6 Leslie Laing Jamaika 1906  JAM 21,9

Finale: 3. August

400 mBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Arthur Wint Jamaika 1906  JAM 46,2 ORe
2 Herb McKenley Jamaika 1906  JAM 46,4
3 Mal Whitfield Vereinigte Staaten 48  USA 46,9
4 David Bolen Vereinigte Staaten 48  USA 47,2
5 Morris Curotta Australien  AUS 47,9
6 George Guida Vereinigte Staaten 48  USA 50,2

Finale: 5. August

800 mBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Mal Whitfield Vereinigte Staaten 48  USA 1:49,2 OR
2 Arthur Wint Jamaika 1906  JAM 1:49,5
3 Marcel Hansenne Frankreich  FRA 1:49,8
4 Herbert Barten Vereinigte Staaten 48  USA 1:50,1
5 Ingvar Bengtsson Schweden  SWE 1:50,5
6 Robert Chambers Vereinigte Staaten 48  USA 1:52,1
7 Robert Chef d’Hôtel Frankreich  FRA 1:53,0
8 John Parlett Vereinigtes Konigreich  GBR 1:53,4

Finale: 2. August

1500 mBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Henry Eriksson Schweden  SWE 3:49,8
2 Lennart Strand Schweden  SWE 3:50,4
3 Willem Slijkhuis Niederlande  NED 3:50,4
4 Václav Čevona Tschechoslowakei  TCH 3:51,2
5 Gösta Bergkvist Schweden  SWE 3:52,2
6 Bill Nankeville Vereinigtes Konigreich  GBR 3:52,6
7 Donald Gehrmann Vereinigte Staaten 48  USA k. A.
8 Erik Jørgensen Danemark  DEN k. A.

Finale: 6. August

5000 mBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Gaston Reiff Belgien  BEL 14:17,6 OR
2 Emil Zátopek Tschechoslowakei  TCH 14:17,8
3 Willem Slijkhuis Niederlande  NED 14:26,8
4 Erik Ahldén Schweden  SWE 14:28,6
5 Bertil Albertsson Schweden  SWE 14:39,0
6 Curtis Stone Vereinigte Staaten 48  USA 14:39,4
7 Väinö Koskela Finnland  FIN 14:41,0
8 Väinö Mäkelä Finnland  FIN 14:43,0

Finale: 2. August

10.000 mBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Emil Zátopek Tschechoslowakei  TCH 29:59,6 OR
2 Alain Mimoun Frankreich  FRA 30:47,4
3 Bertil Albertsson Schweden  SWE 30:53,6
4 Martin Stokken Norwegen  NOR 30:58,6
5 Severt Dennolf Schweden  SWE 31:05,0
6 Abdallah Ben Saïd Frankreich  FRA 31:07,8
7 Stan Cox Vereinigtes Konigreich  GBR 31:08,0
8 Jim Peters Vereinigtes Konigreich  GBR 31:16,0

Datum: 30. Juli

MarathonBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Delfo Cabrera Argentinien  ARG 2:34:51,6
2 Tom Richards Vereinigtes Konigreich  GBR 2:35:07,6
3 Étienne Gailly Belgien  BEL 2:35:33,6
4 Johannes Coleman Sudafrika 1928  RSA 2:36:06,0
5 Eusebio Guiñez Argentinien  ARG 2:36:36,0
6 Syd Luyt Sudafrika 1928  RSA 2:38:11,0
7 Gustav Östling Schweden  SWE 2:38:40,6
8 John Systad Norwegen  NOR 2:38:41,0

Datum: 7. August

110 m HürdenBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 William Porter Vereinigte Staaten 48  USA 13,9 OR
2 Clyde Scott Vereinigte Staaten 48  USA 14,1
3 Craig Dixon Vereinigte Staaten 48  USA 14,1
4 Alberto Triulzi Argentinien  ARG 14,6
5 Peter Gardner Australien  AUS 14,7
6 Håkan Lidman Schweden  SWE 14,9

Finale: 4. August

400 m HürdenBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Roy Cochran Vereinigte Staaten 48  USA 51,1 OR
2 Duncan White Ceylon  CEY 51,8
3 Rune Larsson Schweden  SWE 52,2
4 Dick Ault Vereinigte Staaten 48  USA 52,4
5 Yves Cros Frankreich  FRA 53,3
6 Ottavio Missoni Italien  ITA 54,0

Finale: 31. Juli

3000 m HindernisBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Tore Sjöstrand Schweden  SWE 9:04,6
2 Erik Elmsäter Schweden  SWE 9:08,2
3 Göte Hagström Schweden  SWE 9:11,8
4 Alex Guyodo Frankreich  FRA 9:13,6
5 Pentti Siltaloppi Finnland  FIN 9:19,6
6 Petar Šegedin Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  YUG 9:20,4
7 Browning Ross Vereinigte Staaten 48  USA k. A.
8 Constantino Miranda Spanien 1945  ESP k. A.

Finale: 5. August

4 × 100 m StaffelBearbeiten

Finale: 7. August

4 × 400 m StaffelBearbeiten

Finale: 7. August

10.000 m GehenBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 John Mikaelsson Schweden  SWE 45:13,2
2 Ingemar Johansson Schweden  SWE 45:43,8
3 Fritz Schwab Schweiz  SUI 46:00,2
4 Charles Morris Vereinigtes Konigreich  GBR 46:04,0
5 Harry Churcher Vereinigtes Konigreich  GBR 46:28,0
6 Émile Maggi Frankreich  FRA 47:02,8
7 Richard West Vereinigtes Konigreich  GBR k. A.
8 Gianni Corsaro Italien  ITA k. A.

Finale: 13. Juli

50 km GehenBearbeiten

 
Start der Geher
Platz Athlet Land Zeit (h)
1 John Ljunggren Schweden  SWE 4:41:52
2 Gaston Godel Schweiz  SUI 4:48:17
3 Tebbs Lloyd Johnson Vereinigtes Konigreich  GBR 4:48:31
4 Edgar Bruun Norwegen  NOR 4:53:18
5 H. A. Martineau Vereinigtes Konigreich  GBR 4:53:58
6 Rune Bjurström Schweden  SWE 4:56:43
7 Pierre Mazille Frankreich  FRA 5:01:40
8 Claude Hubert Frankreich  FRA 5:03:12

Datum: 31. Juli

HochsprungBearbeiten

Platz Athlet Land Höhe (m)
1 John Winter Australien  AUS 1,98
2 Bjørn Paulson Norwegen  NOR 1,95
3 George Stanich Vereinigte Staaten 48  USA 1,95
4 Dwight Eddleman Vereinigte Staaten 48  USA 1,95
5 Georges Damitio Frankreich  FRA 1,95
6 Arthur Jackes Kanada 1921  CAN 1,90
7 Alan Paterson Vereinigtes Konigreich  GBR 1,90
Hans Wahli Schweiz  SUI 1,90

Finale: 30. Juli

StabhochsprungBearbeiten

Platz Athlet Land Höhe (m)
1 Guinn Smith Vereinigte Staaten 48  USA 4,30
2 Erkki Kataja Finnland  FIN 4,20
3 Bob Richards Vereinigte Staaten 48  USA 4,20
4 Erling Kaas Norwegen  NOR 4,10
5 Ragnar Lundberg Schweden  SWE 4,10
6 Boo Morcom Vereinigte Staaten 48  USA 3,95
7 Hugo Göllors Schweden  SWE 3,95
Valto Olenius Finnland  FIN 3,95

Finale: 2. August

WeitsprungBearbeiten

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Willie Steele Vereinigte Staaten 48  USA 7,825
2 Theo Bruce Australien  AUS 7,555
3 Herb Douglas Vereinigte Staaten 48  USA 7,545
4 Lorenzo Wright Vereinigte Staaten 48  USA 7,450
5 Adegboyega Folaranmi Adedoyin Vereinigtes Konigreich  GBR 7,270
6 Georges Damitio Frankreich  FRA 7,070
7 Harry Whittle Vereinigtes Konigreich  GBR 7,030
8 Felix Würth Osterreich  AUT 7,000

Finale: 31. Juli

DreisprungBearbeiten

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Arne Åhman Schweden  SWE 15,400
2 George Avery Australien  AUS 15,365
3 Ruhi Sarıalp Turkei  TUR 15,025
4 Preben Larsen Danemark  DEN 14,830
5 Geraldo de Oliveira Brasilien 1889  BRA 14,825
6 Valle Rautio Finnland  FIN 14,700
7 Les McKeand Australien  AUS 14,530
8 Adhemar da Silva Brasilien 1889  BRA 14,490

Finale: 3. August

KugelstoßenBearbeiten

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Wilbur Thompson Vereinigte Staaten 48  USA 17,12 OR
2 Jim Delaney Vereinigte Staaten 48  USA 16,68
3 Jim Fuchs Vereinigte Staaten 48  USA 16,42
4 Mieczysław Łomowski Polen 1944  POL 15,43
5 Gösta Arvidsson Schweden  SWE 15,37
6 Yrjö Lehtilä Finnland  FIN 15,05
7 Jaakko Jouppila Finnland  FIN 14,59
8 Čestmír Kalina Tschechoslowakei  TCH 14,55

Finale: 3. August

DiskuswurfBearbeiten

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Adolfo Consolini Italien  ITA 52,78 OR
2 Giuseppe Tosi Italien  ITA 51,78
3 Fortune Gordien Vereinigte Staaten 48  USA 50,77
4 Ivar Ramstad Norwegen  NOR 49,21
5 Ferenc Klics Ungarn 1946  HUN 48,21
6 Veikko Nyqvist Finnland  FIN 47,33
7 Nikolaos Syllas Erste Hellenische Republik  GRE 47,25
8 Stein Johnson Norwegen  NOR 46,54

Finale: 2. August

HammerwurfBearbeiten

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Imre Németh Ungarn 1946  HUN 56,07
2 Ivan Gubijan Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  YUG 54,27
3 Robert Bennett Vereinigte Staaten 48  USA 53,73
4 Samuel Felton Vereinigte Staaten 48  USA 53,66
5 Lauri Tamminen Finnland  FIN 53,08
6 Bo Ericson Schweden  SWE 52,98
7 Teseo Taddia Italien  ITA 51,74
8 Einar Söderqvist Schweden  SWE 51,48

Finale: 31. Juli

SpeerwurfBearbeiten

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Tapio Rautavaara Finnland  FIN 69,77
2 Steve Seymour Vereinigte Staaten 48  USA 67,56
3 József Várszegi Ungarn 1946  HUN 67,03
4 Pauli Vesterinen Finnland  FIN 65,89
5 Odd Mæhlum Norwegen  NOR 65,32
6 Martin Biles Vereinigte Staaten 48  USA 65,17
7 Mirko Vujačić Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  YUG 64,89
8 Bob Likens Vereinigte Staaten 48  USA 64,51

Finale: 4. August

ZehnkampfBearbeiten

Platz Athlet Land P - offiz. Wert. P - 85er Wert.
1 Bob Mathias Vereinigte Staaten 48  USA 7139 6628
2 Ignace Heinrich Frankreich  FRA 6974 6559
3 Floyd Simmons Vereinigte Staaten 48  USA 6950 6531
4 Enrique Kistenmacher Argentinien  ARG 6929 6542
5 Erik Andersson Schweden  SWE 6877 6486
6 Peter Mullins Australien  AUS 6739 6334
7 Per Axel Eriksson Schweden  SWE 6731 6391
8 Irving Mondschein Vereinigte Staaten 48  USA 6715 6331

Datum: 5./6. August

Resultate FrauenBearbeiten

100 mBearbeiten

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Fanny Blankers-Koen Niederlande  NED 11,9 ORe
2 Dorothy Manley Vereinigtes Konigreich  GBR 12,2
3 Shirley Strickland Australien  AUS 12,2
4 Viola Myers Kanada 1921  CAN 12,3
5 Patricia Jones Kanada 1921  CAN 12,3
6 Cynthia Thompson Jamaika 1906  JAM 12,6

Finale: 2. August

200 mBearbeiten

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Fanny Blankers-Koen Niederlande  NED 24,4
2 Audrey Williamson Vereinigtes Konigreich  GBR 25,1
3 Audrey Patterson Vereinigte Staaten 48  USA 25,2
4 Shirley Strickland Australien  AUS 25,2
5 Margaret Walker Vereinigtes Konigreich  GBR 25,4
6 Daphne Robb Sudafrika 1928  RSA 25,5

Finale: 6. August

80 m HürdenBearbeiten

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Fanny Blankers-Koen Niederlande  NED 11,2 OR
2 Maureen Gardner Vereinigtes Konigreich  GBR 11,2 OR
3 Shirley Strickland Australien  AUS 11,4
4 Yvette Monginou Frankreich  FRA 11,8
5 Maria Oberbreyer Osterreich  AUT 11,9
6 Libuše Lomská Tschechoslowakei  TCH 11,9

Finale: 4. August

4 × 100 m StaffelBearbeiten

Finale: 7. August

HochsprungBearbeiten

Platz Athletin Land Höhe (m)
1 Alice Coachman Vereinigte Staaten 48  USA 1,68 OR
2 Dorothy Tyler Vereinigtes Konigreich  GBR 1,68 ORe
3 Micheline Ostermeyer Frankreich  FRA 1,61
4 Vinton Beckett Jamaika 1906  JAM 1,58
Doreen Dredge Kanada 1921  CAN 1,58
6 Bertha Crowther Vereinigtes Konigreich  GBR 1,58
7 Ilse Steinegger Osterreich  AUT 1,55
8 Dora Gardner Vereinigtes Konigreich  GBR 1,55

Finale: 7. August

WeitsprungBearbeiten

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Olga Gyarmati Ungarn 1946  HUN 5,695 OR
2 Noemí Simonetto Argentinien  ARG 5,600
3 Ann-Britt Leyman Schweden  SWE 5,575
4 Gerda van der Kade-Koudijs Niederlande  NED 5,570
5 Neeltje Karelse Niederlande  NED 5,545
6 Kathleen Russell Jamaika 1906  JAM 5,495
7 Judy Canty Australien  AUS 5,380
8 Yvonne Curtet-Chabot Frankreich  FRA 5,350

Finale: 4. August

KugelstoßenBearbeiten

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Micheline Ostermeyer Frankreich  FRA 13,750 OR
2 Amelia Piccinini Italien  ITA 13,095
3 Ine Schäffer Osterreich  AUT 13,080
4 Paulette Veste Frankreich  FRA 12,985
5 Jaroslava Komárková Tschechoslowakei  TCH 12,920
6 Anni Bruk Osterreich  AUT 12,500
7 Marija Radosavljević Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  YUG 12,355
8 Bevis Reid Vereinigtes Konigreich  GBR 12,170

Finale: 4. August

DiskuswurfBearbeiten

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Micheline Ostermeyer Frankreich  FRA 41,92
2 Edera Gentile Italien  ITA 41,17
3 Jacqueline Mazéas Frankreich  FRA 40,47
4 Jadwiga Marcinkiewicz Polen 1944  POL 39,30
5 Lotte Haidegger Osterreich  AUT 38,81
6 Ans Panhorst-Niesink Niederlande  NED 38,74
7 Majken Åberg Schweden  SWE 38,48
8 Ingeborg Mello Argentinien  ARG 38,44

Finale: 30. Juli

SpeerwurfBearbeiten

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Herma Bauma Osterreich  AUT 45,57 OR
2 Kaisa Parviainen Finnland  FIN 43,79
3 Lily Carlstedt Danemark  DEN 42,08
4 Dorothy Dodson Vereinigte Staaten 48  USA 41,96
5 Jo Teunissen-Waalboer Niederlande  NED 40,92
6 Johanna Koning Niederlande  NED 40,33
7 Dana Ingrová Tschechoslowakei  TCH 39,64
8 Elly Dammers Niederlande  NED 38,23

Finale: 31. Juli

LiteraturBearbeiten

  • Ekkehard zur Megede, Die Geschichte der Olympischen Leichtathletik, Band 2: 1948–1968, Verlag Bartels & Wernitz KG, Berlin, 1. Auflage 1969

WeblinksBearbeiten

VideosBearbeiten