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1500-Meter-Lauf

Olympische Disziplin in der Leichtathletik

Der 1500-Meter-Lauf ist ein Bahnwettkampf der Leichtathletik. Zu laufen sind auf einer 400-Meter-Bahn zunächst 300 Meter einer Runde und dann drei volle Stadionrunden. Gestartet wird nach der ersten Kurve im Stehen (Hochstart) von einer gekrümmten Startlinie (Evolvente). Der 1500-Meter-Lauf gehört mit dem 800-Meter-Lauf zur Gruppe der Mittelstrecken.

Die schnellsten Männer erreichen Zeiten um 3:26 Minuten, das entspricht 7,28 m/s oder 26,21 km/h.

Die schnellsten Frauen erreichen Zeiten um 3:50 Minuten, das entspricht 6,52 m/s oder 23,48 km/h.

Die Streckenlänge hat ihren Ursprung in europäischen Ländern mit metrischen Maßsystemen, wo im 19. Jahrhundert auf 500-Meter-Bahnen gelaufen wurde. Der 1500-Meter-Lauf war schon bei den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit 1896 eine Wettkampfdisziplin der Männer. Frauen durften die 1500 Meter erstmals 1969 bei Europameisterschaften und 1972 bei Olympia laufen.

Im englischsprachigen Raum wurde lange Zeit die Meile (1609 Meter) bevorzugt. Sie blieb noch bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts eine attraktive Strecke, weil es die runde Marke von vier Minuten zu unterbieten galt (erstmals durch Roger Bannister in 3:59,6 min am 6. Mai 1954 in Oxford) und weil sie annähernd vier Bahnrunden entspricht. Wettbewerbe über diese Distanz gibt es bis heute auch bei großen internationalen Sportfesten, die Strecke hat immer noch ihren Reiz.

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Bereits seit den ersten Olympischen Spielen starteten viele Läufer sowohl auf der 1500-Meter- als auch auf der 5000-Meter-Strecke. Der erste Doppelsieger auf beiden Strecken war der Finne Paavo Nurmi, der 1924 innerhalb von 50 Minuten beide Goldmedaillen gewann. Auch die Kombination mit der 800-Meter-Strecke ist sehr beliebt, was sich in dieser Form auch anbietet, da beide Distanzen die wichtigsten Mittelstrecken darstellen. Schon bei den ersten Olympischen Sommerspielen 1896 in Athen wurde der Australier Edwin Flack Doppelolympiasieger auf diesen beiden Strecken.

Von 1940 bis 1944 trieben die beiden schwedischen Rivalen Gunder Hägg und Arne Andersson die 1500-Meter-Zeit bis zur Marke von 3:43 Minuten. Grundlage war die Methode des Trainers Gösta Olander, beide täglich zwei lange Crossläufe durchführen zu lassen.

In den 1950er Jahren hatte der Meilenlauf mindestens noch die gleiche Bedeutung wie die 1500 Meter. 1954 richtete sich die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit für längere Zeit auf diese Strecke, weil Roger Bannister (GBR), 1954 als erster Läufer die Meile unter vier Minuten lief, die sog. 'Traummeile'.

Bis zur Mitte der 1960er Jahre gewann das Intervalltraining an Popularität, vor allem verkörpert durch Jim Ryun (USA).

Bei den Olympischen Spielen 1968 traten erstmals afrikanische Läufer in Erscheinung. Kipchoge Keino aus Kenia gewann die Goldmedaille. Sechs Jahre später, 1974, stellte Filbert Bayi (Tansania) bei den Commonwealth-Spielen in einer Zeit von 3:32,2 min einen Weltrekord auf.

Ende der 1970er bis Anfang der 1980er Jahre beherrschten die rivalisierenden Briten Sebastian Coe und Steve Ovett die Szene. Ein legendärer Weltrekord gelang Steve Cram (GBR) 1985, der als Erster unter 3:30 Minuten blieb.

Seit Mitte der 1980er Jahre sind Nordafrikaner die führenden 1500-Meter-Läufer, zunächst Saïd Aouita aus Marokko, seit Anfang der 1990er Jahre Noureddine Morceli aus Algerien und schließlich ab Ende der 1990er Jahre mit Hicham El Guerrouj ein weiterer Marokkaner. Inzwischen sind alle diese Athleten nicht mehr aktiv.

MeilensteineBearbeiten

MännerBearbeiten

  • Erster offiziell von der IAAF anerkannter Weltrekord: 3:55,8 min, Vereinigte Staaten 46  Abel Kiviat, 1912
  • Erster Läufer unter vier Minuten: 3:59,8 min, Vereinigtes Konigreich  Harold Wilson, am 30. Mai 1908
  • Erster Läufer unter 3:50 Minuten: 3:49,2 min, Frankreich  Jules Ladoumègue, 1930
  • Erster Läufer unter 3:40 Minuten: 3:38,1 min, Tschechoslowakei  Stanislav Jungwirth, 1957
  • Erster Läufer unter 3:30 Minuten: 3:29,67 min, Vereinigtes Konigreich  Steve Cram, 1985

FrauenBearbeiten

  • Erste Läuferin unter 4:20 Minuten: 4:19,0 min, Neuseeland  Marise Chamberlain, 1962
  • Erste Läuferin unter 4:10 Minuten: 4:09,6 min, Deutschland Demokratische Republik 1949  Karin Burneleit, 1971
  • Erste Läuferin unter 4:05 Minuten: 4:01,4 min, Sowjetunion 1955  Ljudmila Bragina, 1972
  • Erste Läuferin unter 4:00 Minuten: 3:56,0 min, Sowjetunion 1955  Tatjana Kasankina, 1976

Erfolgreichste 1500-Meter-LäuferBearbeiten

StatistikBearbeiten

Medaillengewinner der Olympischen SpieleBearbeiten

MännerBearbeiten

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1896 Australien  Edwin Flack Vereinigte Staaten  Arthur Blake Frankreich  Albin Lermusiaux
1900 Vereinigtes Konigreich  Charles Bennett Frankreich  Henry Deloge Vereinigte Staaten  John Bray
1904 Vereinigte Staaten  James Lightbody Vereinigte Staaten  Frank Verner Vereinigte Staaten  Lacey Hearn
1906 Vereinigte Staaten  James Lightbody Vereinigtes Konigreich  John McGough Schweden  Kristian Hellström
1908 Vereinigte Staaten  Mel Sheppard Vereinigtes Konigreich  Harold Wilson Vereinigtes Konigreich  Norman Hallows
1912 Vereinigtes Konigreich  Arnold Jackson Vereinigte Staaten 48  Abel Kiviat Vereinigte Staaten 48  Norman Taber
1920 Vereinigtes Konigreich  Albert Hill Vereinigtes Konigreich  Philip Noel-Baker Vereinigte Staaten 48  Lawrence Shields
1924 Finnland  Paavo Nurmi Schweiz  Willy Schärer Vereinigtes Konigreich  Henry Stallard
1928 Finnland  Harri Larva Frankreich  Jules Ladoumègue Finnland  Eino Purje
1932 Italien 1861  Luigi Beccali Vereinigtes Konigreich  Jerry Cornes Kanada 1921  Phil Edwards
1936 Neuseeland  Jack Lovelock Vereinigte Staaten 48  Glenn Cunningham Italien 1861  Luigi Beccali
1948 Schweden  Henry Eriksson Schweden  Lennart Strand Niederlande  Wim Slijkhuis
1952 Luxemburg  Josy Barthel Vereinigte Staaten 48  Bob McMillen Deutschland BR  Werner Lueg
1956 Irland  Ron Delany Deutschland Mannschaft Gesamtdeutsch  Klaus Richtzenhain Australien  John Landy
1960 Australien  Herb Elliott Frankreich  Michel Jazy Ungarn 1957  István Rózsavölgyi
1964 Neuseeland  Peter Snell Tschechoslowakei  Josef Odlozil Neuseeland  John Davies
1968 Kenia  Kipchoge Keino Vereinigte Staaten  Jim Ryun Deutschland BR  Bodo Tümmler
1972 Finnland  Pekka Vasala Kenia  Kipchoge Keino Neuseeland  Rod Dixon
1976 Neuseeland  John Walker Belgien  Ivo Van Damme Deutschland BR  Paul-Heinz Wellmann
1980 Vereinigtes Konigreich  Sebastian Coe Deutschland Demokratische Republik 1949  Jürgen Straub Vereinigtes Konigreich  Steve Ovett
1984 Vereinigtes Konigreich  Sebastian Coe Vereinigtes Konigreich  Steve Cram Spanien  José Manuel Abascal
1988 Kenia  Peter Rono Vereinigtes Konigreich  Peter Elliott Deutschland Demokratische Republik 1949  Jens-Peter Herold
1992 Spanien  Fermín Cacho Marokko  Rachid El-Basir Katar  Mohamed Suleiman
1996 Algerien  Noureddine Morceli Spanien  Fermin Cacho Kenia  Stephen Kipkorir
2000 Kenia  Noah Ngeny Marokko  Hicham El Guerrouj Kenia  Bernard Lagat
2004 Marokko  Hicham El Guerrouj Kenia  Bernard Lagat Portugal  Rui Silva
2008 Kenia  Asbel Kiprop Neuseeland  Nick Willis Frankreich  Mehdi Baala
2012 Algerien  Taoufik Makhloufi Vereinigte Staaten  Leonel Manzano Marokko  Abdalaati Iguider
2016 Vereinigte Staaten  Matthew Centrowitz Algerien  Taoufik Makhloufi Neuseeland  Nick Willis

FrauenBearbeiten

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1972 Sowjetunion 1955  Ljudmila Bragina Deutschland Demokratische Republik 1949  Gunhild Hoffmeister Italien  Paola Cacchi
1976 Sowjetunion 1955  Tatjana Kasankina Deutschland Demokratische Republik 1949  Gunhild Hoffmeister Deutschland Demokratische Republik 1949  Ulrike Klapezynski
1980 Sowjetunion 1955  Tatjana Kasankina Deutschland Demokratische Republik 1949  Christiane Wartenberg Sowjetunion 1955  Nadeschda Olisarenko
1984 Italien  Gabriella Dorio Rumänien 1965  Doina Melinte Rumänien 1965  Maricica Puică
1988 Rumänien 1965  Paula Ivan Sowjetunion  Laima Baikauskaitė Sowjetunion  Tetjana Samolenko-Dorowskych
1992 Algerien  Hassiba Boulmerka Vereintes Team  Ljudmila Rogatschowa China Volksrepublik  Qu Yunxia
1996 Russland  Swetlana Masterkowa Rumänien  Gabriela Szabo Osterreich  Theresia Kiesl
2000 Algerien  Nouria Mérah-Benida Rumänien  Violeta Szekely Rumänien  Gabriela Szabo
2004 Vereinigtes Konigreich  Kelly Holmes Russland  Tatjana Tomaschowa Rumänien  Maria Cioncan
2008 Kenia  Nancy Jebet Lagat Ukraine  Iryna Lischtschynska Ukraine  Natalija Tobias
2012 Vakant Vakant Bahrain  Maryam Yusuf Jamal
2016 Kenia  Faith Chepngetich Kipyegon Athiopien  Genzebe Dibaba Vereinigte Staaten  Jennifer Simpson

Medaillengewinner der WeltmeisterschaftenBearbeiten

MännerBearbeiten

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1983 Vereinigtes Konigreich  Steve Cram Vereinigte Staaten  Steve Scott Marokko  Saïd Aouita
1987 Somalia  Abdi Bile Spanien  José Luis González Vereinigte Staaten  Jim Spivey
1991 Algerien  Noureddine Morceli Kenia  Wilfred Kirochi Deutschland  Hauke Fuhlbrügge
1993 Algerien  Noureddine Morceli Spanien  Fermín Cacho Somalia  Abdi Bile
1995 Algerien  Noureddine Morceli Marokko  Hicham El Guerrouj Burundi  Vénuste Niyongabo
1997 Marokko  Hicham El Guerrouj Spanien  Fermín Cacho Spanien  Reyes Estévez
1999 Marokko  Hicham El Guerrouj Kenia  Noah Ngeny Spanien  Reyes Estévez
2001 Marokko  Hicham El Guerrouj Kenia  Bernard Lagat Frankreich  Driss Maazouzi
2003 Marokko  Hicham El Guerrouj Frankreich  Mehdi Baala Ukraine  Iwan Heschko
2005 Bahrain  Rashid Ramzi Marokko  Adil Kaouch Portugal  Rui Silva
2007 Vereinigte Staaten  Bernard Lagat Bahrain  Rashid Ramzi Kenia  Shedrack Kibet Korir
2009 Bahrain  Yusuf Saad Kamel Athiopien  Deresse Mekonnen Vereinigte Staaten  Bernard Lagat
2011 Kenia  Asbel Kiprop Kenia  Silas Kiplagat Vereinigte Staaten  Matthew Centrowitz
2013 Kenia  Asbel Kiprop Vereinigte Staaten  Matthew Centrowitz Sudafrika  Johan Cronje
2015 Kenia  Asbel Kiprop Kenia  Elijah Motonei Manangoi Marokko  Abdalaati Iguider
2017 Kenia  Elijah Motonei Manangoi Kenia  Timothy Cheruiyot Norwegen  Filip Ingebrigtsen

FrauenBearbeiten

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1983 Vereinigte Staaten  Mary Decker Sowjetunion  Samira Saizewa Sowjetunion  Jekaterina Podkopajewa
1987 Sowjetunion  Tetjana Samolenko-Dorowskych Deutschland Demokratische Republik 1949  Hildegard Körner Rumänien 1965  Doina Melinte
1991 Algerien  Hassiba Boulmerka Sowjetunion  Tetjana Samolenko-Dorowskych Sowjetunion  Ljudmila Rogatschowa
1993 China Volksrepublik  Liu Dong Irland  Sonia O'Sullivan Algerien  Hassiba Boulmerka
1995 Algerien  Hassiba Boulmerka Vereinigtes Konigreich  Kelly Holmes Portugal  Carla Sacramento
1997 Portugal  Carla Sacramento Vereinigte Staaten  Regina Jacobs Schweiz  Anita Weyermann
1999 Russland  Swetlana Masterkowa Vereinigte Staaten  Regina Jacobs Athiopien  Kutre Dulecha
2001 Rumänien  Gabriela Szabo Rumänien  Violeta Szekely Russland  Natalja Gorelowa
2003 Russland  Tatjana Tomaschowa Turkei  Süreyya Ayhan Vereinigtes Konigreich  Hayley Tullett
2005 Russland  Tatjana Tomaschowa Russland  Olga Jegorowa Frankreich  Bouchra Ghezielle
2007 Bahrain  Maryam Yusuf Jamal Ukraine  Iryna Lischtschynska Bulgarien  Daniela Jordanowa
2009 Bahrain  Maryam Yusuf Jamal Vereinigtes Konigreich  Lisa Dobriskey Vereinigte Staaten  Shannon Rowbury
2011 Vereinigte Staaten  Jennifer Simpson Vereinigtes Konigreich  Hannah England Spanien  Natalia Rodríguez
2013 Schweden  Abeba Aregawi Vereinigte Staaten  Jennifer Simpson Kenia  Hellen Onsando Obiri
2015 Athiopien  Genzebe Dibaba Kenia  Faith Chepngetich Kipyegon Niederlande  Sifan Hassan
2017 Kenia  Faith Chepngetich Kipyegon Vereinigte Staaten  Jennifer Simpson Sudafrika  Caster Semenya

Siehe auchBearbeiten

WeltrekordentwicklungBearbeiten

MännerBearbeiten

M: Zwischenzeit bei einem Rennen über eine Meile (1609,35 Meter).

Zeit (min) Name Datum Ort
3:55,8 Vereinigte Staaten 46  Abel Kiviat 8. Juni 1912 Cambridge
3:54,7 Schweden  John Zander 5. August 1917 Stockholm
3:52,6 Finnland  Paavo Nurmi 19. Juni 1924 Helsinki
3:51,0 Deutsches Reich  Otto Peltzer 11. September 1926 Berlin
3:49,2 Frankreich  Jules Ladoumègue 5. Oktober 1930 Paris
3:49,2 Italien 1861  Luigi Beccali 9. September 1933 Turin
3:49,0 Italien 1861  Luigi Beccali 17. September 1933 Mailand
3:48,8 Vereinigte Staaten 48  William Bonthron 30. Juni 1934 Milwaukee
3:47,8 Neuseeland  Jack Lovelock 6. August 1936 Berlin
3:47,6 Schweden  Gunder Hägg 10. August 1941 Stockholm
3:45,8 Schweden  Gunder Hägg 17. Juli 1942 Stockholm
3:45,0 Schweden  Arne Andersson 17. August 1943 Göteborg
3:43,0 Schweden  Gunder Hägg 7. Juli 1944 Göteborg
3:43,0 Schweden  Lennart Strand 15. Juli 1947 Malmö
3:43,0 Deutschland BR  Werner Lueg 29. Juni 1952 Berlin
3:42,8 M Vereinigte Staaten 48  Wes Santee 4. Juni 1954 Compton
3:41,8 M Australien  John Landy 21. Juni 1954 Turku
3:40,8 Ungarn 1949  Sándor Iharos 28. Juli 1955 Helsinki
3:40,8 Ungarn 1949  László Tábori 6. September 1955 Oslo
3:40,8 Danemark  Gunnar Nielsen 6. September 1955 Oslo
3:40,6 Ungarn 1949  István Rózsavölgyi 3. August 1956 Tata
3:40,2 Finnland  Olavi Salonen 11.07.1957 Turku
3:40,2 Finnland  Olavi Salonen 11. Juli 1957 Turku
3:38,1 Tschechoslowakei  Stanislav Jungwirth 12. Juli 1957 Stará Boleslav
3:36,0 Australien  Herb Elliott 28. August 1958 Göteborg
3:35,6 Australien  Herb Elliott 6. September 1960 Rom
3:33,1 Vereinigte Staaten  James Ryun 8. Juli 1967 Los Angeles
3:32,2 Tansania  Filbert Bayi 2. Februar 1974 Christchurch
3:32,1 Vereinigtes Konigreich  Sebastian Coe 15. August 1979 Zürich
3:32,1 Vereinigtes Konigreich  Steve Ovett 15. Juli 1980 Oslo
3:31,36 Vereinigtes Konigreich  Steve Ovett 27. August 1980 Koblenz
3:31,24 Vereinigte Staaten  Sydney Maree 28. August 1983 Köln
3:30,77 Vereinigtes Konigreich  Steve Ovett 4. September 1983 Rieti
3:29,67 Vereinigtes Konigreich  Steve Cram 16. Juli 1985 Nizza
3:29,46 Marokko  Saïd Aouita 23. August 1985 Berlin
3:28,86 Algerien  Noureddine Morceli 6. September 1992 Rieti
3:27,37 Algerien  Noureddine Morceli 12. Juli 1995 Nizza
3:26,00 Marokko  Hicham El Guerrouj 14. Juli 1998 Rom

FrauenBearbeiten

* : Kein offiziell anerkannter Weltrekord.

Zeit (min) Name Datum Ort
5:45 * Finnland Großfurstentum 1883  Siina Simola 23. August 1908 Lieto
5:43 * Finnland Großfurstentum 1883  Lempi Aaltonen Juni 1913 Harjavalta
5:18,2 * Sowjetunion 1923  Anna Muschkina 19. August 1927 Moskau
5:07,0 * Sowjetunion 1923  Anna Muschkina 16. September 1934 Alma-Ata
5:02,0 * Sowjetunion 1923  Lydia Freyberg 13. Juli 1936 Moskau
4:47,2 * Sowjetunion 1923  Jewdokija Wassiljewa 30. Juli 1936 Moskau
4:45,2 * Sowjetunion 1923  Jewdokija Wassiljewa 13. September 1937 Moskau
4:41,8 * Sowjetunion 1923  Anna Saizewa-Bosenko 10. Juni 1940 Moskau
4:38,0 * Sowjetunion 1923  Jewdokija Wassiljewa 17. August 1944 Moskau
4:37,8 * Sowjetunion 1923  Olga Owsjannikowa 15. September 1946 Dnepropetrowsk
4:37,0 * Sowjetunion 1923  Nina Pletnjowa 30. August 1952 Leningrad
4:35,4 * Vereinigtes Konigreich  Phyllis Perkins 17. Mai 1956 Hornchurch
4:30,0 * Vereinigtes Konigreich  Diane Leather 16. Mai 1957 Hornchurch
4:29,7 * Vereinigtes Konigreich  Diane Leather 19. Juli 1957 London
4:19,0 * Neuseeland  Marise Chamberlain 8. Dezember 1962 Perth
4:17,3 Vereinigtes Konigreich  Anne Smith 3. Juni 1967 Chiswick
4:15,6 Niederlande  Maria Gommers 24. Oktober 1967 Sittard
4:12,4 Italien  Paola Pigni 2. Juli 1969 Mailand
4:10,7 Tschechoslowakei  Jaroslava Jehličková 20. September 1969 Athen
4:09,6 Deutschland Demokratische Republik 1949  Karin Burneleit 15. August 1971 Helsinki
4:06,9 Sowjetunion 1955  Ljudmila Bragina 18. Juli 1972 Moskau
4:06,5 Sowjetunion 1955  Ljudmila Bragina 4. September 1972 München
4:05,1 Sowjetunion 1955  Ljudmila Bragina 7. September 1972 München
4:01,4 Sowjetunion 1955  Ljudmila Bragina 9. September 1972 München
3:56,0 Sowjetunion 1955  Tatjana Kasankina 28. Juni 1976 Podolsk
3:55,0 Sowjetunion 1955  Tatjana Kasankina 6. Juli 1980 Moskau
3:52,47 Sowjetunion 1955  Tatjana Kasankina 13. August 1980 Zürich
3:50,46 China Volksrepublik  Qu Yunxia 11. September 1993 Peking
3:50,07 Athiopien  Genzebe Dibaba 17. Juli 2015 Monaco

WeltbestenlisteBearbeiten

MännerBearbeiten

Alle Läufer mit einer Zeit unter 3:30,72 Minuten. Letzte Veränderung: 20. Juli 2018

  1. 3:26,00 min Marokko  Hicham El Guerrouj, Rom, 14. Juli 1998
  2. 3:26,34 min Kenia  Bernard Lagat, Brüssel, 24. August 2001
  3. 3:26,69 min Kenia  Asbel Kiprop, Monaco, 17. Juli 2015
  4. 3:27,37 min Algerien  Noureddine Morceli, Nizza, 12. Juli 1995
  5. 3:27,64 min Kenia  Silas Kiplagat, Monaco, 18. Juli 2014
  6. 3:28,12 min Kenia  Noah Ngeny, Zürich, 11. August 2000
  7. 3:28,41 min Kenia  Timothy Cheruiyot, Monaco, 20. Juli 2018
  8. 3:28,75 min Algerien  Taoufik Makhloufi, Monaco, 17. Juli 2015
  9. 3:28,79 min Marokko  Abdalaati Iguider, Monaco, 17. Juli 2015
  10. 3:28,80 min Kenia  Elijah Motonei Manangoi, Monaco, 21. Juli 2017
  11. 3:28,81 min Vereinigtes Konigreich  Mohamed Farah, Monaco, 19. Juli 2013
  12. 3:28,81 min Kenia  Ronald Kwemoi, Monaco, 18. Juli 2014
  13. 3:28,95 min Spanien  Fermín Cacho, Zürich, 13. August 1997
  14. 3:28,98 min Frankreich  Mehdi Baala, Brüssel, 5. September 2003
  15. 3:29,02 min Kenia  Daniel Kipchirchir Komen, Rom, 14. Juli 2006
  16. 3:29,14 min Bahrain  Rashid Ramzi, Rom, 14. Juli 2006
  17. 3:29,18 min Burundi  Vénuste Niyongabo, Brüssel, 22. August 1997
  18. 3:29,29 min Kenia  William Chirchir, Brüssel, 24. August 2001
  19. 3:29,46 min Marokko  Saïd Aouita, Berlin, 23. August 1985
  20. 3:29,46 min Kenia  Daniel Komen, Monaco, 16. August 1997
  21. 3:29,47 min Kenia  Augustine Kiprono Choge, Berlin, 14. Juni 2009
  22. 3:29,50 min Kenia  Caleb Mwangangi Ndiku, Monaco, 19. Juli 2013
  23. 3:29,51 min Algerien  Ali Saïdi-Sief, Lausanne, 4. Juli 2001
  24. 3:29,53 min Marokko  Amine Laalou, Monaco, 22. Juli 2010
  25. 3:29,58 min Dschibuti  Ayanleh Souleiman, Monaco, 18. Juli 2014
  26. 3:29,66 min Neuseeland  Nick Willis, Monaco, 17. Juli 2015
  27. 3:29,67 min Vereinigtes Konigreich  Steve Cram, Nizza, 16. Juli 1985
  28. 3:29,77 min Vereinigte Staaten  Sydney Maree, Köln, 25. August 1985
  29. 3:29,77 min Vereinigtes Konigreich  Sebastian Coe, Rieti, 7. September 1986
  30. 3:29,77 min Kenia  Nixon Chepseba, Monaco, 20. Juli 2012
  31. 3:29,91 min Kenia  Laban Rotich, Zürich, 12. August 1998
  32. 3:29,91 min Athiopien  Aman Wote, Monaco, 18. Juli 2014
  33. 3:30,01 min Norwegen  Filip Ingebrigtsen, Monaco, 20. Juli 2018
  34. 3:30,04 min Kenia  Timothy Too Kiptanui, Paris Saint-Denis, 23. Juli 2004
  35. 3:30,07 min Portugal  Rui Silva, Monaco, 19. Juli 2002
  36. 3:30,10 min Kenia  Robert Biwott, Monaco, 17. Juli 2015
  37. 3:30,18 min Kenia  John Kibowen, Zürich, 12. August 1998
  38. 3:30,20 min Kenia  Haron Keitany, Berlin, 14. Juni 2009
  39. 3:30,24 min Kenia  Cornelius Chirchir, Monaco, 19. Juli 2002
  40. 3:30,33 min Ukraine  Iwan Heschko, Brüssel, 3. September 2004
  41. 3:30,34 min Kenia  Collins Cheboi, Monaco, 17. Juli 2015
  42. 3:30,40 min Vereinigte Staaten  Matthew Centrowitz, Monaco, 17. Juli 2015
  43. 3:30,46 min Kenia  Alex Kipchirchir, Brüssel, 3. September 2004
  44. 3:30,54 min Vereinigte Staaten  Alan Webb, Saint-Denis, 6. Juli 2007
  45. 3:30,55 min Somalia  Abdi Bile, Rieti, 3. September 1989
  46. 3:30,57 min Spanien  Reyes Estévez, Sevilla, 24. August 1999
  47. 3:30,58 min Kenia  William Tanui, Monaco, 16. August 1997
  48. 3:30,61 min Kenia  James Kiplagat Magut, Doha, 9. Mai 2014
  49. 3:30,67 min Kenia  Benjamin Kipkurui, Monaco, 20. Juli 2001
  50. 3:30,72 min Kenia  Paul Korir, Brüssel, 5. September 2003

FrauenBearbeiten

Alle Läuferinnen mit einer Zeit von 3:57,73 Minuten oder schneller.

Letzte Veränderung: 19. Juli 2018

  1. 3:50,07 min Athiopien  Genzebe Dibaba, Monaco, 17. Juli 2015
  2. 3:50,46 min China Volksrepublik  Qu Yunxia, Peking, 11. September 1993
  3. 3:50,98 min China Volksrepublik  Jiang Bo, Shanghai, 18. Oktober 1997
  4. 3:51,34 min China Volksrepublik  Lang Yinglai, Shanghai, 18. Oktober 1997
  5. 3:51,92 min China Volksrepublik  Wang Junxia, Peking, 11. September 1993
  6. 3:52,47 min Sowjetunion 1955  Tatjana Kasankina, Zürich, 13. August 1980
  7. 3:53,91 min China Volksrepublik  Yin Lili, Shanghai, 18. Oktober 1997
  8. 3:53,96 min Rumänien 1965  Paula Ivan, Seoul, 1. Oktober 1988
  9. 3:53,97 min China Volksrepublik  Lan Lixin, Shanghai, 18. Oktober 1997
  10. 3:54,23 min Sowjetunion  Olga Dwirna, Kiew, 27. Juli 1982
  11. 3:54,52 min China Volksrepublik  Zhang Ling, Shanghai, 18. Oktober 1997
  12. 3:55,07 min China Volksrepublik  Dong Yanmei, Shanghai, 18. Oktober 1997
  13. 3:55,22 min Vereinigtes Konigreich  Laura Muir, Paris, 27. August 2016
  14. 3:55,30 min Algerien  Hassiba Boulmerka, Barcelona, 8. August 1992
  15. 3:55,33 min Turkei  Süreyya Ayhan, Brüssel, 5. September 2003
  16. 3:55,68 min Russland  Julija Fomenko, Paris, 8. Juli 2006
  17. 3:56,05 min Niederlande  Sifan Hassan, Monaco, 17. Juli 2015
  18. 3:56,14 min Sowjetunion  Samira Saizewa, Kiew, 27. Juli 1982
  19. 3:56,18 min Bahrain  Maryam Yusuf Jamal, Rieti, 27. August 2006
  20. 3:56,29 min Vereinigte Staaten  Shannon Rowbury, Monaco, 17. Juli 2015
  21. 3:56,31 min China Volksrepublik  Liu Dong, Shanghai, 17. Oktober 1997
  22. 3:56,41 min Kenia  Faith Chepngetich Kipyegon, Eugene, 28. Mai 2016
  23. 3:56,43 min Russland  Jelena Sobolewa, Paris, 8. Juli 2006
  24. 3:56,50 min Sowjetunion  Tetjana Posdnjakowa, Kiew, 27. Juli 1982
  25. 3:56,54 min Athiopien  Abeba Aregawi, Rom, 31. Mai 2012
  26. 3:56,63 min Sowjetunion  Nadeschda Ralldugina, Prag, 18. August 1984
  27. 3:56,65 min Sowjetunion  Jekaterina Podkopajewa, Rieti, 2. September 1984
  28. 3:56,70 min Sowjetunion 1955  Ljubow Smolka, Moskau, 6. Juli 1980
  29. 3:56,70 min Rumänien 1965  Doina Melinte, Bukarest, 12. Juli 1986
  30. 3:56,77 min Russland  Swetlana Masterkowa, Zürich, 14. August 1996
  31. 3:56,8 min Sowjetunion 1955  Nadeschda Olisarenko, Moskau, 6. Juli 1980
  32. 3:56,91 min Vereintes Team  Ljudmila Rogatschowa, Barcelona, 8. August 1992
  33. 3:56,91 min Russland  Tatjana Tomaschowa, Göteborg, 13. August 2006
  34. 3:56,97 min Rumänien  Gabriela Szabo, Monaco, 8. August 1998
  35. 3:57,03 min China Volksrepublik  Liu Jing, Shanghai, 17. Oktober 1997
  36. 3:57,05 min Moldau Republik  Swetlana Guskowa, Kiew, 27. Juli 1982
  37. 3:57,05 min Kenia  Hellen Onsando Obiri, Eugene, 31. Mai 2014
  38. 3:57,12 min Vereinigte Staaten  Mary Decker, Stockholm, 26. Juli 1983
  39. 3:57,22 min Rumänien 1965  Maricica Puică, Bukarest, 1. Juli 1984
  40. 3:57,22 min Vereinigte Staaten  Jennifer Simpson, Paris Saint-Denis, 5. Juli 2014
  41. 3:57,34 min Vereinigte Staaten  Shelby Houlihan, Lausanne, 5. Juli 2018
  42. 3:57,40 min Bulgarien 1971  Totka Petrowa, Athen, 11. August 1979
  43. 3:57,40 min Vereinigte Staaten  Suzy Favor-Hamilton, Oslo, 28. Juli 2000
  44. 3:57,41 min Kenia  Jackline Maranga, Monaco, 8. August 1998
  45. 3:57,46 min China Volksrepublik  Zhang Linli, Peking, 11. September 1993
  46. 3:57,64 min Athiopien  Gudaf Tsegay, Stockholm, 10. Juni 2018
  47. 3:57,71 min Deutschland Demokratische Republik 1949  Christiane Wartenberg, Moskau, 1. August 1980
  48. 3:57,71 min Portugal  Carla Sacramento, Monaco, 8. August 1998
  49. 3:57,72 min Sowjetunion  Galina Sacharowa, Baku, 14. September 1984
  50. 3:57,73 min Russland  Natalja Jewdokimowa, Rieti, 28. August 2005

QuellenBearbeiten

  • 1500 Metres All Time – Ewige Weltbestenliste der IAAF, 1500 m Männer
  • 1500 Metres All Time – Ewige Weltbestenliste der IAAF, 1500 m Frauen
  • Leichtathletik-Jahres-Weltbestenliste bis Platz 20 (Memento vom 18. Juli 2009 im Internet Archive) (englisch)
  • Progression of World best performances and official IAAF World Records. 2003 Edition, Monaco, 2003, S. 59 ff. und 266 ff. (englisch)
  • Arnd Krüger: Die Einordnung der Leistung Roger Bannisters in die Geschichte des Trainings für Mittel- und Langstrecke, in: J. BUSCHMANN & S. WASSONG (Hrsg.): Langlauf durch die olympische Geschichte. Festschrift für Karl Lennartz. Köln: Carl und Liselott Diem – Archiv 2005, 349 – 372. ISDN: 3883380156
  • Arnd Krüger: Viele Wege führen nach Olympia. Die Veränderungen in den Trainingssystemen für Mittel- und Langstreckenläufer (1850–1997), in: N. Gissel (Hrsg.): Sportliche Leistung im Wandel. Hamburg 1998: Czwalina, S. 41–56

Siehe auchBearbeiten