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Abeba Aregawi

schwedische Mittelstreckenläuferin
Abeba Aregawi (Moskau, 2013)

Abeba Aregawi Gebretsadik (* 5. Juli 1990 in Adigrat, Region Tigray, Äthiopien) ist eine Mittelstreckenläuferin die bis 2012 für ihr Heimatland startete und seit Ende 2012 für Schweden antritt.[1] Sie hat sich auf die 1500-m-Strecke spezialisiert und hält hier eine persönliche Bestzeit von 3:56,54 min.

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Sportliche LaufbahnBearbeiten

Abeba begann ihre Karriere als 800-m-Läuferin und gewann in dieser Disziplin 2009 den äthiopischen Landestitel vor der dreifachen Meisterin Mestawet Tadesse.

In der Saison 2010 wechselte sie auf die 1500-m-Distanz. Bei den Olympischen Sommerspielen 2012 erreicht sie im 1500-Meter-Lauf den 4. Platz mit 4:11:03 min. Ihr größter Erfolg auf dieser Distanz und in ihrer gesamten Karriere war der Sieg bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2013 in Moskau. 2014 war sie bei den Hallen-Weltmeisterschaften in Sopot über 1500 Meter ebenfalls nicht zu bezwingen. Bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2015 landete sie auf dem 6. Platz nach 4:12,16 min.

Am 29. Februar 2016 wurde Aregawi aufgrund eines positiven Dopingtests vorläufig gesperrt.[2] Auch in der B-Probe wurde die seit dem 1. Januar 2016 verbotene Substanz Meldonium nachgewiesen.[3]

Wichtigste SiegeBearbeiten

  • 2011
    • XL Galan, Stockholm
  • 2012
    • IAAF Diamond Race
    • Golden Gala, Rom
    • Bislett Games, Oslo
    • Weltklasse, Zürich
  • 2013
    • XL Galan, Stockholm
    • Qatar Athletic Super Grand Prix, Doha
    • Adidas Grand Prix, New York
    • Golden Gala, Rom
    • British Grand Prix, Birmingham
    • Athletissima, Lausanne
    • Weltmeisterin über 1500 m (Moskau)
  • 2014
    • Hallen-Weltmeisterin über 1500 m (Sopot)

WeblinksBearbeiten

FußnotenBearbeiten

  1. Abeba Aregawi. Abgerufen am 15. Januar 2016.
  2. Ex-Weltmeisterin Aregawi positiv getestet. Sportschau.de, ARD, 29. Februar 2016, abgerufen am 1. März 2016.
  3. Auch B-Probe von Abeba Aregawi positiv. In: leichtathletik.de. 10. März 2016, abgerufen am 11. März 2016.