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Marathonlauf

Laufveranstaltung über 42,195 Kilometer
Medienmarathon 2005 in München, Startblock B
Jungfrau-Marathon in der Schweiz auf knapp 2100 Meter Höhe. (Der höchste Punkt wird bei Kilometer 41 auf 2.205 m erreicht.)
Hinter den Kulissen: Kleiderbeutelablage beim Hamburg-Marathon 2006 während des Rennens

Der Marathonlauf (kurz Marathon) ist eine auf Straßen oder Wegen ausgetragene sportliche Laufveranstaltung und zugleich die längste olympische Laufdisziplin in der Leichtathletik, deren Streckenlänge 1921 auf 42,195 Kilometer festgelegt wurde. Manche Läufe, insbesondere bei leichtathletischen Jahreshöhepunkten, führen zum Zieleinlauf ins Stadion, wo abschließend noch etwa eine Runde zu laufen ist.

Bei Olympischen Spielen wird die Marathonstrecke seit 1896 von den Männern gelaufen – zunächst auf 25 Meilen, mithin etwa 40 Kilometer – und von Frauen seit 1984.

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Ursprung des modernen MarathonlaufsBearbeiten

Der Geschichtsschreiber Herodot berichtet über den griechischen Boten Pheidippides, der 490 v. Chr. von Athen in zwei Tagen nach Sparta gelaufen war, um Hilfe im Krieg gegen die Perser zu suchen (vergleiche hierzu Spartathlon). Daraus formten 500 Jahre danach Plutarch und Lukian unter Berufung auf Herakleides Pontikos die Legende, dass ein Läufer sich nach dem Sieg der Athener in der Schlacht von Marathon auf den knapp 40 Kilometer langen Weg nach Athen gemacht habe, wo er nach Verkündung seiner Botschaft νενικήκαμεν (transkribiert: nenikekamen) „Wir haben gesiegt“ tot zusammengebrochen sei.

Bei den ersten Langstreckenläufen der Neuzeit dachte niemand an diese Historie. Als Vergnügen für die Zuschauer und zur Befriedigung ihrer Wettleidenschaft wurden im ausgehenden 18. Jahrhundert die ersten Langstreckenläufe in einer Art sportlichen Wettkampf ausgetragen. In England und den Vereinigten Staaten absolvierten die Pedestrianisten (Fußläufer) Strecken zwischen 20 Meilen (32,18 km) und 30 Meilen (48,27 km). Die Distanzen wurden überwiegend gegen die Uhr gelaufen, selten traten die Läufer gegeneinander an. Der Lauf führte von Meilenstein zu Meilenstein, was eine zuverlässige Zeitnahme garantierte. Beachtliche Zeiten wurden dabei erzielt. Im Jahr 1808 lief ein Mann mit dem Namen Blewet über 24 Meilen (38,62 km) eine Zeit von 2:34 Stunden. Auf die heute gültige Marathondistanz umgerechnet wäre dies eine Zeit von 2:48 Stunden.

Erst mit den Ausgrabungen an historischer Stelle in Marathon, bei denen 1890 ein Hügel mit den Gräbern der gefallenen Athener von der Schlacht von Marathon freigelegt wurde, kam die Legende über Pheidippides wieder in Erinnerung. Der Sprachwissenschaftler Michel Bréal hatte die Idee, den legendären Lauf des Pheidippides im Rahmen der für 1896 geplanten Olympischen Spiele von Athen als Wettkampf aufleben zu lassen. Mit einem Brief teilte er seinem Freund, Baron Pierre de Coubertin, dem Begründer des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), seine Idee mit. Der Sieger sollte einen von ihm gestifteten Pokal erhalten. So wurde der Olympische Marathon 1896 von Athen der erste organisierte Marathonlauf.

Einen Monat vor den Olympischen Spielen fand jedoch schon ein Marathonlauf als Griechenland-Meisterschaft auf der Strecke vom Dorf Marathon nach Athen (ca. 40 Kilometer) mit elf Läufern statt. Zwei Wochen später wurde ein weiterer Marathonlauf als Test für die Olympischen Spiele mit 38 Läufern ausgetragen, bei dem der Sieger Ioannis Lavrentis eine Zeit von 3:11:27 h erreichte und der spätere Marathon-Olympiasieger, Spyridon Louis, in 3:18:27 h Fünfter wurde. Zu einem anderen Termin sollen sich zwei Frauen, deren Namen mit Melpomene und Stamathis Rovithi angegeben wurden, schon erfolgreich an der Strecke Marathon-Athen versucht haben.[1]

Major Papadiamanopoulos wurde im Vorbereitungskomitee damit betraut, den Langstreckenlauf auszurichten. Papadiamanopoulos’ ehemaliger Laufbursche war Spyridon Louis, der schließlich den ersten olympischen Marathon 1896 in einer Zeit von 2:58:50 h gewann. Erst seit 1984 ist der Marathonlauf für Frauen eine olympische Disziplin.

Der erste offizielle deutsche Marathon wurde am 3. Juli 1898 gelaufen. Die Strecke verlief von Paunsdorf bei Leipzig (Stadtteil von Leipzig) nach Bennewitz und wieder nach Paunsdorf zurück. Sieger war Arthur Techtow, der für die 40 Kilometer eine Zeit von 3:15:50 h benötigte und damit 20 Minuten weniger als der Zweitplatzierte brauchte.

Entwicklung der LaufdistanzBearbeiten

Olympische Spiele
Jahr Streckenlänge
Kilometer Meilen
1896 40 24,85
1900 40,26 25,02
1904 40 24,85
1906 41,86 26,01
1908 42,195 26,22
1912 40,2 24,98
1920 42,75 26,56
seit 1924 42,195 26,22

Im offiziellen Bulletin der Olympischen Spiele 1896 wurde die Laufstrecke von Marathon nach Athen mit exakt 40 Kilometer ausgeschrieben. Der heutige Erkenntnisstand besagt, dass dies jedoch vermutlich nicht mit der vom legendären Boten zurückgelegten Distanz übereinstimmt. Während Pheidippides wohl den kürzesten Weg über das Pentelikon-Gebirge genommen und dabei höchstens 34 Kilometer zurückgelegt hätte, nahmen die Läufer bei den Olympischen Spielen den Straßenverlauf am Meer entlang und um das Gebirge herum.

Für die folgenden Olympischen Spiele war es dem IOC nicht wichtig, den Marathonlauf an eine bestimmte Distanz zu knüpfen, da die Läufer im direkten Kampf gegeneinander antraten. Die Länge des ersten olympischen Marathonlaufs 1896 diente zwar als Richtschnur, aber es war den Veranstaltern überlassen, die Distanz den örtlichen Verhältnissen anzupassen.

Bei den Olympischen Spielen 1908 in London betrug die Strecke gemäß einem Vermessungsprotokoll exakt 26 Meilen 385 Yards, was umgerechnet 42,195 km entsprach. Es gibt viele Erklärungen, wie es zu dieser Distanz kam. Das Vermessungsprotokoll gibt Auskunft. Ausgangspunkt der Vermessung war das neu erbaute Olympiastadion im Londoner Stadtteil Shepherd’s Bush. Der Start sollte beim Schloss Windsor erfolgen. Nachdem man 25 Meilen (40,23 km), die bislang übliche Distanz eines Marathonlaufs, ausgemessen hatte, war man noch immer 1 Meile vom Schloss Windsor entfernt. An der Ostterrasse des Schlosses Windsor hatte man schließlich 26 Meilen vermessen. Es fehlte aber noch das Stück vom Stadionmesspunkt bis vor die königliche Loge, also mussten noch einmal 385 Yards der Distanz hinzugefügt werden. Aus diesem Grund sollen noch heute angelsächsische Marathonläufer auf dem letzten Kilometer ein God Save the Queen ausstoßen.

Den dramatischen Ausgang im olympischen Marathon 1908 zwischen Dorando Pietri und John Hayes, bei dem Pietri nach mehrmaligen Stürzen kurz vor dem Ziel schließlich von Offiziellen über die Ziellinie geschoben und deshalb disqualifiziert wurde, nutzte man nach den Spielen dazu, in den Vereinigten Staaten eine Reihe von Revanchekämpfen zwischen den beiden zu organisieren. Natürlich sollten die Bedingungen gleich sein, so dass man die Distanz stets auf eine Länge von 42,195 km festlegte. Neben Pietri, der im Jahr 1909 an 8 Marathonläufen teilnahm, beteiligten sich an den Wettkämpfen schließlich immer mehr Läufer, die bald wie ein Wanderzirkus durch die Lande und schließlich durch die Welt zogen. Meistens wurden die Läufe in einer Halle, wie etwa im Madison Square Garden, ausgetragen, wo man 262 Runden zu absolvieren hatte.

Trotz der inzwischen fast schon obligatorischen Distanz von 42,195 Kilometern bei den vielen professionellen Wettkämpfen sah das Internationale Olympische Komitee (IOC) es nicht für notwendig an, die Distanz für den Marathon bei den Olympischen Spielen 1912 in Stockholm und auch noch bei den Olympischen Spielen 1920 in Antwerpen auf eine bestimmte Streckenlänge festzulegen. Erst 1921 hat der internationale Verband für Leichtathletik (IAAF) die Distanz von 42,195 Kilometer als offizielle Streckenlänge für einen Marathonlauf festgelegt.

Erfolgreichste SportlerBearbeiten

InternationalBearbeiten

DeutschlandBearbeiten

Medaillengewinner bei internationalen Höhepunkten:

SchweizBearbeiten

ÖsterreichBearbeiten

Marathon als SpitzensportBearbeiten

 
Teilnehmermedaille des New-York-Marathons 1997

Einige Veranstalter der weltweit größten und angesehensten Marathons schreiben jährlich für Eliteläufer die World-Marathon-Majors-Serie aus. Eine solche Serie geht über die Dauer von einem Jahr (bis 2015: zwei Jahre). In die Wertung fließen die Läufe in Tokio, Boston, London, Berlin, Chicago und New York sowie gegebenenfalls der Marathon bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften und/oder den Marathon bei den Olympischen Spielen ein. Dabei erhalten die jeweils besten fünf Männer und Frauen nach einem einfachen System Punkte. Das Preisgeld von 1,1 Million US-Dollar wird nach dem letzten Lauf auf die erfolgreichsten Athleten aufgeteilt (Stand: 2017). Seit 2016 gibt es parallel dazu einen Bewerb für Rollstuhlmarathon mit einem separaten Preisgeld in Höhe von 100.000 Dollar.[2]

Weitere Großveranstaltungen finden jährlich in Honolulu, Los Angeles, Paris, Seoul, Peking, Wien und Hamburg statt.

Marathon als BreitensportBearbeiten

Beginnend in den 1970er-Jahren (mit Aktionen wie „Trimm Dich!“ und „Laufen ohne zu Schnaufen“ des DSB) und dann im Zuge des allgemeinen Fitnesstrends hat sich der Laufsport und parallel der Marathonlauf als Breitensport etabliert.

1979 wurde die Zahl der deutschen Marathonläufer auf 10.000 geschätzt und es fanden rund 50 Marathonläufe in Deutschland statt. 2005 wurden in Deutschland 153 Marathonveranstaltungen angeboten und der harte Kern der Marathonläufer wird vom Deutschen Leichtathletik-Verband auf rund 100.000 Aktive geschätzt. Das sind dennoch weniger als ein Prozent aller Laufsportler.[3]

2004 fanden in Europa 73 Marathonläufe mit mehr als 1.000 Teilnehmern pro Lauf statt, davon 20 in Deutschland. In den Jahren zuvor gab es 65 (im Jahr 2003) bzw. 60 (im Jahr 2002) mit jeweils 18 Läufen in Deutschland.

Läufe weltweit mit mehr als 30.000 FinishernBearbeiten

Folgende Läufe hatten in ihrer Geschichte schon einmal mehr als 30.000 Finisher:[4]

Lauf Finisher-Rekord Finisher (letzte Ausgabe)
Jahr Finisher Jahr Finisher
New-York-City-Marathon 2016 51.388[5] 2017 50.773
Paris-Marathon 2017 42.522 2017 42.522
Chicago-Marathon 2017 44.508[6] 2017 44.508[6]
London-Marathon 2017 39.377 2017 39.377[7]
Berlin-Marathon 2017 39.101 2017 39.101[8]
Boston-Marathon 1996 35.868 2018 25.746[9]
Tokio-Marathon 2013 34.819 2018 34.542[10]

Abstimmung von Training und WettkampfBearbeiten

TrainingBearbeiten

Wie auch bei allen anderen Laufstrecken hat sich das Training über die Jahrzehnte verändert. Während die Pedestrians im 19. Jahrhundert, falls erforderlich, auch 200 km am Tag liefen, wurde das Training nach dem Ersten Weltkrieg kürzer und schneller. Mit Woldemar Gerschler und Herbert Reindell zog das Intervalltraining ein (Emil Zátopek lief 50 × 400 m mit 200 m Trabpause), ehe Arthur Lydiard und Ernst van Aaken mit einem modernen Training heutiger Prägung begannen.[11] Viele Trainer sind heute der Ansicht, dass das wichtigste Element im Marathon-Training neben dem langsamen Laufen langer Strecken ein Intervalltraining ist, um die Ausdauerhärte auszubilden. Freizeitläufer versuchen zum Beispiel während des Trainings eine maximale Einzelstrecke von 30 km und ein wöchentliches Pensum von 60 km zu erreichen. Dabei wird den relativ langsamen Läufern häufig geraten, aus orthopädischen Gründen den langen Dauerlauf nach etwa drei Stunden zu beenden und die Streckenlänge erst mit zunehmender Leistungsfähigkeit auszubauen. Fortgeschrittene Marathonläufer laufen auch längere Strecken und mehr Kilometer pro Woche. Im Spitzenbereich sind 200 km und mehr keine Seltenheit. Neben den langen langsamen Läufen spielt in vielen Trainingsplänen erfolgreicher Trainer auch das Intervalltraining eine entscheidende Rolle, allerdings mit einem sehr geringen Anteil an der Gesamtkilometerleistung des Trainings (5 % bis 10 %).

Ein Trainingsplan gestaltet eine Zeitspanne von fünf oder sechs Monaten, wobei die geplanten Streckenlängen nach und nach alle zwei Wochen zunehmen. Die oft propagierten 10- bis 12-Wochenpläne sind nur das Aufbautraining für schon vorher geleistete Trainingsarbeit. Ein Läufer sollte mindestens ein Jahr, besser noch zwei Jahre regelmäßig gelaufen sein, bevor er sich an einem Marathon versucht. Wettkampferfahrungen auf Unterdistanzen, die in der Regel zwischen 5000 m und 25 km, seltener auch 30 km liegen, sind wünschens- und empfehlenswert. Während des Marathon-Trainings ist es wichtig, dem Körper ausreichend Zeit zur Erholung zu geben. Laufen während einer Erkältung oder bei Fieber kann ernsthafte Erkrankungen (z. B. Myokarditis) nach sich ziehen.[12]

RennvorbereitungenBearbeiten

Während der letzten zwei oder drei Wochen vor einem Marathonlauf reduzieren die Läufer üblicherweise ihr wöchentliches Pensum (typischerweise auf bis zu 50 bis 75 % der Maximalstrecke) und pausieren im Freizeitbereich manchmal mindestens zwei Tage lang völlig, damit sich der Körper vor der harten Belastung des Marathons noch einmal erholen kann. Diese Trainingsphase wird auch mit dem englischen Begriff „Tapering“ („Reduzierung“) bezeichnet.[13] Viele Marathonläufer nehmen auch in der Woche vor dem Marathon vermehrt Kohlenhydrate zu sich (sogenanntes „Carboloading“), damit der Körper mehr Glykogen aufnehmen kann. Dem gleichen Zweck dienen die von vielen Veranstaltern angebotenen Pastapartys am Tag vor dem Marathonlauf, bei denen den Teilnehmern vorwiegend kohlenhydratreiche Gerichte angeboten werden.

Direkt vor dem Rennen verzichten viele Läufer darauf, festes Essen zu sich zu nehmen, um Verdauungsprobleme zu vermeiden. Weiterhin wird darauf geachtet, genug zu trinken, und die Toilette wird noch einmal aufgesucht. Leichte Streckübungen vor dem Rennen helfen, die Muskeln locker zu machen. Um bei großen Starterfeldern und besonders in der kalten Jahreszeit eine Auskühlung vor dem Start zu vermeiden, verwenden viele Marathonläufer aufgeschnittene Müllbeutel als Bekleidung, derer sie sich kurz vor dem Start entledigen.

Während des RennensBearbeiten

 
Wasserausgabe beim Marathon

Trainer empfehlen, während eines Marathonlaufs ein möglichst gleichmäßiges Tempo zu halten. Es gibt aber auch Empfehlungen, die Strecke in Phasen aufzuteilen. Es beginnt mit einer Anfangsphase, in der ein Tempo gehalten wird, das unter der angestrebten Durchschnittsgeschwindigkeit liegt. Dann folgt ein Mittelteil, in dem die angestrebte Durchschnittsgeschwindigkeit gehalten wird. Im Endteil wird die Geschwindigkeit nochmals erhöht. Dies entspricht auch der allgemein gültigen Empfehlung, einen Marathon langsam anzugehen. Paul Tergat gelang es bei seiner Weltbestzeit im Jahr 2003 im Rahmen des Berlin-Marathons sogar, die zweite Hälfte gut eine Minute schneller zu absolvieren als die erste.

Isotonische Getränke werden oft entlang der Strecke angeboten. Zu viel reines Wasser kann zu Salzverlusten führen und bei starkem Schwitzen gesundheitsbedrohend sein (Hyperhydration). Deshalb wird an den Versorgungsstellen normalerweise auch Wasser angeboten, das in isotonischer Konzentration mit Kochsalz versetzt ist.[14] Bei nicht allzu hohen Außentemperaturen ist es möglich, einen Lauf ohne Trinkpausen zu absolvieren. Kohlenhydrat-Gele sind eine gute Energiequelle, aber sie sollten beim Verzehr mit Wasser verdünnt werden, da sie sonst zu Übelkeit und Erbrechen führen können. Die Menge und Art der Getränke und Kohlenhydrate, die während des Laufs vom Körper aufgenommen werden können, hängt sehr stark von der Laufgeschwindigkeit ab. Je schneller der Lauf absolviert wird, desto weniger Blut fließt durch den Verdauungstrakt. Der Körper kann dann kaum noch Kohlenhydrate oder Wasser aufnehmen. Diese werden zur Belastung und führen leicht zu Übelkeit und Erbrechen.

Typischerweise gibt es eine zulässige Höchstzeit nach deren Ablauf die Strecke zumeist durch den Besenwagen geschlossen wird. Je nach Zielgruppe und Art der Veranstaltung beträgt die Höchstzeit fünf Stunden und dreißig Minuten oder deutlich mehr. Insbesondere bei den großen und bedeutenden Jedermann-Marathonen in den Großstädten bleibt die Strecke wesentlich länger offen. Wenn man sich ein zeitliches Ziel steckt, ist es einfacher, ein regelmäßiges Tempo zu halten. Hier ist es für Laufanfänger günstig, sich eine Tempotabelle (und Uhr) auf die Strecke mitzunehmen.

Gesundheitliche AspekteBearbeiten

Muskelschmerzen nach dem Lauf sind normal. Dieser Schmerz, der oft fälschlich als „Muskelkater“ empfunden wird, aber mit einem solchen einhergehen kann (Laufen beinhaltet kurze, exzentrische Muskelkontraktionen), kann bis zu einer Woche anhalten. Eine komplette Erholung vom Marathonlauf benötigt aber eine wesentlich längere Zeit. Trainer rechnen je nach Rennverlauf, äußeren Bedingungen und Trainingszustand mit mindestens zwei Wochen bis hin zu zwei Monaten bis zur vollständigen physischen wie psychischen Regeneration, die für den Wiederaufbau für ein neues Rennen wichtig sind. Aus diesen Gründen laufen erfolgreiche Athleten nur selten mehr als zwei Marathons im Jahr.

Wie bei fast allen Sportarten, die auch als Breitensportart betrieben werden, überwiegen die gesundheitlichen Vorteile des Marathonlauftrainings gegenüber etwaigen Risiken während des Wettkampfes bei weitem. Ein Problem stellt allerdings das kontinuierlich steigende Durchschnittsalter der Läufer bei großen Veranstaltungen wie dem New-York-City-Marathon dar.[15] Trotz beeindruckender Leistungen treten bei älteren Marathonläufern Probleme des Bewegungsapparates sowohl in der Trainingsphase als auch im Wettkampf gehäuft auf,[16] zum anderen steigt in dieser Altersgruppe aber auch das allgemeine Risiko von Herzerkrankungen an. Das Risiko, während eines Marathons einen plötzlichen Herztod zu erleiden, ist verschwindend gering und liegt zwischen 0,5:100.000[17] und 0,8:100.000 Teilnehmern.[18] Dennoch empfiehlt der Deutsche Sportärztebund Sport-Anfängern und Wiedereinsteigern, insbesondere bei Vorliegen von Vorerkrankungen, Beschwerden oder Risikofaktoren eine Gesundheitsprüfung durchführen zu lassen.[19] Andere akute gesundheitliche Probleme, die während des Laufs auftreten können, sind Elektrolytstörungen (insbesondere die Hyponatriämie)[20] und der Hitzschlag. Das erhöhte Hautkrebsrisiko von Marathonläufern[21] ist Mahnung zu konsequentem Sonnenschutz. Lästige Beschwerden sind durch Reibung an einem Kleidungsstück verursachte wunde Brustwarzen (Jogger’s nipple), Fußpilz und Blasenbildung.[22]

Bei Marathon- und Langstreckenläufern kommt es häufig zu einem Anstieg von körpereigenen Substanzen im Blut, die üblicherweise mit einer strukturellen Schädigung des Herzens (z. B. kardiales Troponin)[23] oder auch des Gehirns (S-100beta)[24] in Zusammenhang gebracht werden. Diese Anstiege spiegeln in vielen Fällen nicht eine echte Schädigung von Herz oder Gehirn wider, sondern es liegt überwiegend eine Freisetzung aus der Skelettmuskulatur vor.[25][26] Tatsächlich ergab sich kein Zusammenhang zwischen erhöhten Schadensmarkern und der Herzfunktion bei gesunden Marathonläufern.[27] Eine Studie konnte echokardiographische Veränderungen der Herzfunktion bei untrainierten Marathonläufern nachweisen;[28] die Ergebnisse dieser Studie werden kontrovers diskutiert.[29] Weiterhin werden in Medizinerkreisen Blutungen im Gastrointestinaltrakt beschrieben. Als Ursache für diese Blutungen werden Erschütterungen während des Laufens in Betracht gezogen, wie auch die Einnahme von nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) vor und während des Laufes, um Muskel- und Skelettschmerzen vorzubeugen. Diese NSAR (Ibuprofen, Aspirin, …) beeinflussen die Blutgerinnung, indem die Thrombozytenfunktion beeinflusst wird. Diese Gefahr scheint vielen Läufern nicht bewusst zu sein. In medizinischer Fachliteratur werden Umfragen zitiert, die eine steigende Einnahmetendenz vermuten lassen.

Rollstuhlfahrer, Handbikes und InlineskatesBearbeiten

Bei vielen Stadtmarathons und bei den Paralympischen Spielen werden zusätzlich zu der normalen Laufdisziplin seit den 1970er-Jahren Wettkämpfe für Rennrollstuhlfahrer und seit den 2000er-Jahren auch für Handbikefahrer angeboten.[30] Während diese Disziplinen querschnittgelähmten Sportlern die Teilnahme an dem Marathonwettbewerb ermöglichen, wird als weitere Disziplin bei manchen Veranstaltungen auch ein Rennen für Inlineskater angeboten.

StatistikBearbeiten

Medaillengewinner der Olympischen SpieleBearbeiten

MännerBearbeiten

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1896 Erste Hellenische Republik  Spyridon Louis Erste Hellenische Republik  Charilaos Vasilakos Ungarn 1867  Gyula Kellner
1900 Luxemburg  Michel Théato Frankreich  Émile Champion Schweden  Ernst Fast
1904 Vereinigte Staaten 45  Thomas Hicks Frankreich  Albert Corey Vereinigte Staaten 45  Arthur Newton
1906 Kanada 1868  Billy Sherring Schweden  John Svanberg Vereinigte Staaten 45  William Frank
1908 Vereinigte Staaten 46  John Hayes Sudafrika 1910  Charles Hefferon Vereinigte Staaten 46  Joseph Forshaw
1912 Sudafrika 1910  Ken McArthur Sudafrika 1910  Christopher Gitsham Vereinigte Staaten 48  Gaston Strobino
1920 Finnland  Hannes Kolehmainen Estland  Jüri Lossmann Italien 1861  Valerio Arri
1924 Finnland  Albin Stenroos Italien 1861  Romeo Bertini Vereinigte Staaten 48  Clarence DeMar
1928 Frankreich  Boughera El-Ouafi Chile  Manuel Plaza Finnland  Martti Marttelin
1932 Argentinien  Juan Carlos Zabala Vereinigtes Konigreich  Sam Ferris Finnland  Armas Toivonen
1936 Japan  Son Kitei[31] Vereinigtes Konigreich  Ernie Harper Japan  Nan Shōryū[32]
1948 Argentinien  Delfo Cabrera Vereinigtes Konigreich  Tom Richards Belgien  Étienne Gailly
1952 Tschechoslowakei  Emil Zátopek Argentinien  Reinaldo Gorno Schweden  Gustaf Jansson
1956 Frankreich  Alain Mimoun Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  Franjo Mihalić Finnland  Veikko Karvonen
1960 Athiopien 1941  Abebe Bikila Marokko  Rhadi Ben Abdesselam Neuseeland  Barry Magee
1964 Athiopien 1941  Abebe Bikila Vereinigtes Konigreich  Basil Heatley Japan  Kōkichi Tsuburaya
1968 Athiopien 1941  Mamo Wolde Japan  Kenji Kimihara Neuseeland  Mike Ryan
1972 Vereinigte Staaten  Frank Shorter Belgien  Karel Lismont Athiopien 1941  Mamo Wolde
1976 Deutschland Demokratische Republik 1949  Waldemar Cierpinski Vereinigte Staaten  Frank Shorter Belgien  Karel Lismont
1980 Deutschland Demokratische Republik 1949  Waldemar Cierpinski Niederlande  Gerard Nijboer Sowjetunion 1955  Satymkul Dschumanasarow
1984 Portugal  Carlos Lopes Irland  John Treacy Vereinigtes Konigreich  Charlie Spedding
1988 Italien  Gelindo Bordin Kenia  Douglas Wakiihuri Dschibuti  Ahmed Salah
1992 Korea Sud  Hwang Young-cho Japan  Kōichi Morishita Deutschland  Stephan Freigang
1996 Sudafrika  Josia Thugwane Korea Sud  Lee Bong-ju Kenia  Erick Wainaina
2000 Athiopien 1996  Gezahegne Abera Kenia  Erick Wainaina Athiopien 1996  Tesfaye Tola
2004 Italien  Stefano Baldini Vereinigte Staaten  Meb Keflezighi Brasilien  Vanderlei de Lima
2008 Kenia  Samuel Kamau Wanjiru Marokko  Jaouad Gharib Athiopien 1996  Tsegay Kebede
2012 Uganda  Stephen Kiprotich Kenia  Abel Kirui Kenia  Wilson Kipsang
2016 Kenia  Eliud Kipchoge Athiopien  Feyisa Lilesa Vereinigte Staaten  Galen Rupp

FrauenBearbeiten

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1984 Vereinigte Staaten  Joan Benoit Norwegen  Grete Waitz Portugal  Rosa Mota
1988 Portugal  Rosa Mota Australien  Lisa Martin Deutschland Demokratische Republik 1949  Katrin Dörre
1992 Vereintes Team  Walentina Jegorowa Japan  Yūko Arimori Neuseeland  Lorraine Moller
1996 Athiopien 1996  Fatuma Roba Russland  Walentina Jegorowa Japan  Yūko Arimori
2000 Japan  Naoko Takahashi Rumänien  Lidia Șimon Kenia  Joyce Chepchumba
2004 Japan  Mizuki Noguchi Kenia  Catherine Ndereba Vereinigte Staaten  Deena Kastor
2008 Rumänien  Constantina Tomescu Kenia  Catherine Ndereba China Volksrepublik  Zhou Chunxiu
2012 Athiopien  Tiki Gelana Kenia  Priscah Jeptoo Russland  Tatjana Petrowa
2016 Kenia  Jemima Jelagat Sumgong Bahrain  Eunice Jepkirui Kirwa Athiopien  Mare Dibaba

Medaillengewinner der Leichtathletik-WeltmeisterschaftenBearbeiten

MännerBearbeiten

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1983 Australien  Robert de Castella Athiopien 1975  Kebede Balcha Deutschland Demokratische Republik 1949  Waldemar Cierpinski
1987 Kenia  Douglas Wakiihuri Dschibuti  Ahmed Salah Italien  Gelindo Bordin
1991 Japan  Hiromi Taniguchi Dschibuti  Ahmed Salah Vereinigte Staaten  Steve Spence
1993 Vereinigte Staaten  Mark Plaatjes Namibia  Luketz Swartbooi Niederlande  Bert van Vlaanderen
1995 Spanien  Martín Fiz Mexiko  Dionicio Cerón Brasilien  Luíz Antônio dos Santos
1997 Spanien  Abel Antón Spanien  Martín Fiz Australien  Steve Moneghetti
1999 Spanien  Abel Antón Italien  Vincenzo Modica Japan  Nobuyuki Satō
2001 Athiopien 1996  Gezahegne Abera Kenia  Simon Biwott Italien  Stefano Baldini
2003 Marokko  Jaouad Gharib Spanien  Julio Rey Italien  Stefano Baldini
2005 Marokko  Jaouad Gharib Tansania  Christopher Isengwe Japan  Tsuyoshi Ogata
2007 Kenia  Luke Kibet Bowen Katar  Mubarak Hassan Shami Schweiz  Viktor Röthlin
2009 Kenia  Abel Kirui Kenia  Emmanuel Mutai Athiopien 1996  Tsegay Kebede
2011 Kenia  Abel Kirui Kenia  Vincent Kipruto Athiopien  Feyisa Lilesa
2013 Uganda  Stephen Kiprotich Athiopien  Lelisa Desisa Athiopien  Tadese Tola
2015 Eritrea  Ghirmay Ghebreslassie Athiopien  Yemane Tsegay Uganda  Munyo Solomon Mutai
2017 Kenia  Geoffrey Kipkorir Kirui Athiopien  Tamirat Tola Tansania  Alphonce Simbu

FrauenBearbeiten

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1983 Norwegen  Grete Waitz Vereinigte Staaten  Marianne Dickerson Sowjetunion  Raissa Katjukowa-Smechnowa
1987 Portugal  Rosa Mota Sowjetunion  Soja Iwanowa Frankreich  Jocelyne Villeton
1991 Polen  Wanda Panfil Japan  Sachiko Yamashita Deutschland  Katrin Dörre
1993 Japan  Junko Asari Portugal  Maria Manuela Machado Japan  Tomoe Abe
1995 Portugal  Maria Manuela Machado Rumänien  Anuța Cătună Italien  Ornella Ferrara
1997 Japan  Hiromi Suzuki Portugal  Maria Manuela Machado Rumänien  Lidia Șimon
1999 Korea Nord  Jong Song-ok Japan  Ari Ichihashi Rumänien  Lidia Șimon
2001 Rumänien  Lidia Șimon Japan  Reiko Tosa Russland  Swetlana Sacharowa
2003 Kenia  Catherine Ndereba Japan  Mizuki Noguchi Japan  Masako Chiba
2005 Vereinigtes Konigreich  Paula Radcliffe Kenia  Catherine Ndereba Rumänien  Constantina Tomescu
2007 Kenia  Catherine Ndereba China Volksrepublik  Zhou Chunxiu Japan  Reiko Tosa
2009 China Volksrepublik  Bai Xue Japan  Yoshimi Ozaki Athiopien 1996  Aselefech Mergia
2011 Kenia  Edna Kiplagat Kenia  Priscah Jeptoo Kenia  Sharon Jemutai Cherop
2013 Kenia  Edna Kiplagat Italien  Valeria Straneo Japan  Kayoko Fukushi
2015 Athiopien  Mare Dibaba Kenia  Helah Kiprop Bahrain  Eunice Jepkirui Kirwa
2017 Bahrain  Rose Chelimo Kenia  Edna Kiplagat Vereinigte Staaten  Amy Cragg

Siehe auch

Entwicklung der Weltbestzeiten und WeltrekordeBearbeiten

Die Internationale Leichtathletik-Föderation, International Association of Athletics Federations (IAAF), führt als Dachverband aller nationalen Sportverbände für Leichtathletik die Listen aller offiziellen Leichtathletik-Weltrekorde. Bei Straßenläufen wie dem Marathonlauf werden Weltrekordlisten erst seit dem 1. Januar 2004 geführt, nachdem man beim 44. IAAF-Kongress 2003 spezielle Kriterien für dessen Anerkennung festgelegt hatte. Dies war erforderlich, da bestimmte Laufstrecken aufgrund von Naturgegebenheiten schnelle Zeiten begünstigten. Die wichtigsten Regeln der IAAF hierzu besagen:

  • Bei einer Trennung von Start und Ziel soll die Entfernung zwischen beiden Punkten auf einer theoretischen direkten Verbindungslinie gemessen nicht mehr als 50 % der Streckendistanz betragen (IAAF Regel 260.28.b). Bei einem Marathonlauf wären dies 21 km. Die Regel soll verhindern, dass überwiegend in eine Richtung gelaufen wird, was möglicherweise einen Nutzen durch Windunterstützung (Rückenwind) und durch Streckenabschnitte mit leichtem Gefälle hätte bedeuten können.
  • Zwischen Start und Ziel soll die Höhe nicht mehr als 0,1 % (1 m pro km) der Streckendistanz abnehmen (IAAF Regel 260.28.c). Bei einem Marathonlauf wären dies 42 m. Die Regel soll verhindern, dass die Strecke insgesamt ein Gefälle aufweist, was möglicherweise die Laufgeschwindigkeit hätte erhöhen können.

Der erste offizielle Weltrekord wurde von Paul Tergat bereits im Jahr 2003 gelaufen und erhielt rückwirkende Anerkennung von der IAAF, da der Kongress mit den Beschlüssen zu den Weltrekordkriterien einen Monat vor Tergats Lauf abgehalten wurde.

In der Zeit vor der Regulierung durch die IAAF wurden die schnellsten Laufzeiten mit den Begriffen Weltbestleistung oder Weltbestzeit umschrieben. Für diese Zeiten gab es unterschiedliche Listen. Die wichtigsten Listen veröffentlichte die IAAF und die Vereinigung der Straßenlauf-Statistiker, Association of Road Running Statisticians (ARRS). Mit Ausnahme der von Khalid Khannouchi im Jahr 2002 gelaufenen Zeit beim London-Marathon haben und hatten alle diese Zeiten jedoch keinen offiziellen Charakter.

 
Entwicklung Marathon-Weltbestzeit bzw. Weltrekord gemäß der nachfolgenden Tabelle

Bei den von der IAAF und von der ARRS als Weltbestleistungen veröffentlichten Zeiten ist auffällig, dass diese teilweise bei Läufen erzielt wurden, deren Laufstrecken für eine heutige Anerkennung als Bestleistung bzw. Rekord nicht mehr den Regularien der IAAF entsprechen. Im Gegensatz dazu haben IAAF und ARRS einstweilen erzielte Bestzeiten, die auf regulären Strecken gelaufen wurden, aus nicht mehr nachvollziehbaren Gründen nicht in ihre Listen aufgenommen.

Nachfolgend sind die von IAAF und ARRS veröffentlichten Weltbestzeiten und Weltrekorde in einer einheitlichen Liste mit unterschiedlicher Kennzeichnung dargestellt.

nur von der IAAF geführte Bestleistungen und Rekorde
nur von der ARRS geführte Bestleistungen und Rekorde
gemeinsam von IAAF und ARRS geführte Bestleistungen und Rekorde

MännerBearbeiten

Inoffizielle WeltbestzeitenBearbeiten
Zeit (h) Name Datum Ort Bemerkungen
2:55:18,4 Vereinigte Staaten 46  John Hayes 24.07.1908 London Erster Lauf über 42,195 km bei den IV. Olympischen Spielen 1908. Erster im Ziel, Dorando Pietri in 2:54:46, wegen Inanspruchnahme fremder Hilfeleistung disqualifiziert.
2:52:45,4 Vereinigte Staaten 46  Robert Fowler 01.01.1909 Yonkers Yonkers-Marathon, nach sieben Läufern im Ziel wegen undisziplinierter Zuschauer abgebrochen. Streckenlänge unklar.
2:46:52,8 Vereinigte Staaten 46  James Clark 12.02.1909 New York Brooklyn-Sea Gate Marathon, Wendepunktstrecke nach Coney Island und zurück
2:46:04,6 Vereinigte Staaten 46  Albert Raines 08.05.1909 New York Bronx-Marathon
2:42:31,0 Vereinigtes Konigreich  Henry Barrett 26.05.1909 London Polytechnic-Marathon, auf der Strecke der Olympischen Spiele von 1908
2:40:34,2 Schweden  Thure Johansson 31.08.1909 Stockholm Idrottsparken Velodrome Marathon, 368 m lange Runden in einem Radstadion.
2:38:16,2 Vereinigtes Konigreich  Harry Green 12.05.1913 London Zwischenzeit bei einem Lauf im Stamford Bridge Stadion über 50 Meilen (80 km).
2:36:06,6 Schweden  Alexis Ahlgren 31.05.1913 London Polytechnic-Marathon, auf der Strecke der Olympischen Sommerspiele von 1908
2:32:35,8 Finnland  Hannes Kolehmainen 22.08.1920 Antwerpen Lauf bei den VII. Olympischen Spielen 1920, Streckenlänge offiziell 42,75 km, nach Schätzung tatsächlich 40 km.
2:29:01,8 Vereinigte Staaten 48  Albert Michelsen 12.10.1925 Port Chester Port Chester-Marathon
2:27:49,0 Japan  Fusashige Suzuki 31.03.1935 Tokio Wendepunktstrecke im Stadtbezirk Shinjuku mit Start/Ziel im Jingū Stadion. Der Kurs wurde eigens für Rekordläufe handvermessen.
2:26:44,0 Japan  Yasuo Ikenaka 03.04.1935 Tokio Die Bestleistung wurde nur drei Tage nach dem Lauf von Suzuki auf derselben Strecke erzielt.
2:26:42,0 Japan  Son Kitei[31] 03.11.1935 Tokio Die Bestleistung wurde auf derselben Strecke erzielt, auf der Suzuki und Ikenaka ihre Zeiten zuvor erzielt hatten.
2:29:20 Japan  Son Kitei[31] 09.08.1936 Berlin Lauf bei den XI. Olympischen Spielen 1936
2:25:39 Korea Sud  Suh Yun-bok 19.04.1947 Boston Boston-Marathon, Punkt-zu-Punkt-Strecke entspricht nicht IAAF-Regel 260.28.b. Nach ARRS Streckenlänge 41,1 km.
2:25:15 Korea Sud  Choi Yun-chil 28.10.1951 Pusan Nach ARRS Streckenlänge 41,834 km. Löschung von der Liste der ARRS angekündigt.
2:20:42,2 Vereinigtes Konigreich  Jim Peters 14.06.1952 London Polytechnic-Marathon, Punkt-zu-Punkt-Strecke von Windsor nach Chiswick entspricht nicht IAAF-Regel 260.28.b. Streckenlänge 42,337 km.
2:18:40,4 Vereinigtes Konigreich  Jim Peters 13.06.1953 London Polytechnic-Marathon, Punkt-zu-Punkt-Strecke von Windsor nach Chiswick entspricht nicht IAAF-Regel 260.28.b
2:18:34,8 Vereinigtes Konigreich  Jim Peters 04.10.1953 Turku Turku-Marathon, doppelte Wendepunktstrecke und zusätzlich 14 Stadionrunden
2:17:39,4 Vereinigtes Konigreich  Jim Peters 26.06.1954 London Polytechnic-Marathon, Punkt-zu-Punkt-Strecke von Windsor nach Chiswick entspricht nicht IAAF-Regel 260.28.b
2:18:04,8 Finnland  Paavo Kotila 12.08.1956 Pieksämäki Lauf bei den 16. nationalen Finnischen Marathonmeisterschaften
2:15:17,0 Sowjetunion 1955  Sergei Popow 24.08.1958 Stockholm

Lauf bei den VI. Leichtathletik-Europameisterschaften

2:15:16,2 Athiopien 1941  Abebe Bikila 10.09.1960 Rom Lauf bei den XVII. Olympischen Spielen 1960
2:15:15,8 Japan  Tōru Terasawa 17.02.1963 Beppu Beppu-Ōita-Marathon
2:14:28 Vereinigte Staaten  Buddy Edelen 15.06.1963 London Polytechnic-Marathon, Punkt-zu-Punkt-Strecke von Windsor nach Chiswick entspricht nicht IAAF-Regel 260.28.b
2:13:55 Vereinigtes Konigreich  Basil Heatley 13.06.1964 London Polytechnic-Marathon, Punkt-zu-Punkt-Strecke von Windsor nach Chiswick entspricht nicht IAAF-Regel 260.28.b
2:14:43 Vereinigtes Konigreich  Brian Kilby 06.07.1964 Port Talbot Lauf bei den offenen Walisischen Marathonmeisterschaften
2:12:11,2 Athiopien 1941  Abebe Bikila 21.10.1964 Tokio Lauf bei den XVIII. Olympischen Spielen 1964
2:12:00 Japan  Morio Shigematsu 12.06.1965 London Polytechnic-Marathon, Punkt-zu-Punkt-Strecke von Windsor nach Chiswick entspricht nicht IAAF-Regel 260.28.b
2:09:36,4 Australien  Derek Clayton 03.12.1967 Fukuoka Fukuoka-Marathon
2:08:33,6 Australien  Derek Clayton 30.05.1969 Antwerpen Antwerpen-Marathon, Zwei-Runden-Strecke. Nach ARRS Streckenlänge 41,7 km.
2:09:28,8 Vereinigtes Konigreich  Ron Hill 23.07.1970 Edinburgh Lauf bei den British Commonwealth Games 1970
2:09:12 Vereinigtes Konigreich  Ian Thompson 31.01.1974 Christchurch Lauf bei den British Commonwealth Games 1974
2:09:05,6 Japan  Shigeru Sō 05.02.1978 Beppu Beppu-Ōita-Marathon
2:09:01 Niederlande  Gerard Nijboer 26.04.1980 Amsterdam Amsterdam-Marathon
2:08:18 Australien  Robert de Castella 06.12.1981 Fukuoka Fukuoka-Marathon
2:08:05 Vereinigtes Konigreich  Steve Jones 21.10.1984 Chicago Chicago-Marathon
2:07:12 Portugal  Carlos Lopes 20.04.1985 Rotterdam Rotterdam-Marathon
2:06:50 Athiopien Demokratische Volksrepublik  Belayneh Dinsamo 17.04.1988 Rotterdam Rotterdam-Marathon
2:06:05 Brasilien  Ronaldo da Costa 20.09.1998 Berlin Berlin-Marathon
2:05:42 Marokko  Khalid Khannouchi 24.10.1999 Chicago Chicago-Marathon
2:00:25 Kenia  Eliud Kipchoge 06.05.2017 Monza Auf dem Formel-1-Kurs in Monza für „Breaking2“. Weltrekord wird nicht vom Leichtathletik-Weltverband IAAF offiziell anerkannt, da die Tempomacher regelmäßig gewechselt worden sind.
Offizielle WeltbestzeitenBearbeiten
Zeit (h) Name Datum Ort Bemerkungen
2:05:38 Vereinigte Staaten  Khalid Khannouchi 14.04.2002 London London-Marathon, erste offiziell anerkannte Weltbestzeit
Offizielle WeltrekordeBearbeiten
Zeit (h) Name Datum Ort Bemerkungen
2:04:55 Kenia  Paul Tergat 28.09.2003 Berlin Berlin-Marathon, erster offiziell anerkannter Weltrekord
2:04:26 Athiopien 1996  Haile Gebrselassie 30.09.2007 Berlin Berlin-Marathon
2:03:59 Athiopien 1996  Haile Gebrselassie 28.09.2008 Berlin Berlin-Marathon
2:03:38 Kenia  Patrick Makau 25.09.2011 Berlin Berlin-Marathon
2:03:23 Kenia  Wilson Kipsang 29.09.2013 Berlin Berlin-Marathon
2:02:57 Kenia  Dennis Kimetto 28.09.2014 Berlin Berlin-Marathon (dies entspricht 17,5 s auf 100 m)

FrauenBearbeiten

Inoffizielle WeltbestzeitenBearbeiten
Zeit (h) Name Datum Ort Bemerkungen
3:40:22 Vereinigtes Konigreich  Violet Piercy 03.10.1926 London Allgemein wird dieser Lauf als erste offizielle Zeitnahme einer Frau im Marathonlauf angesehen, doch wegen Widersprüchen bei den historischen Fakten bestehen Zweifel an der Glaubwürdigkeit.
3:37:07 Vereinigte Staaten  Merry Lepper 16.12.1963 Culver City Western Hemisphere Marathon, Lepper beteiligte sich wegen des Startverbots für Frauen heimlich, blieb aber unerkannt. Nach ARRS Strecke zu kurz.
3:27:45 Vereinigtes Konigreich  Dale Greig 23.05.1964 Ryde Isle-of-Wight-Marathon, erste allgemein unumstrittene Weltbestzeit einer Frau. Trotz Startverbot für Frauen erlaubte man Greig die Teilnahme, sie musste jedoch 5 Minuten vor dem Feld starten und wurde ständig von Sanitätern begleitet.
3:19:33 Neuseeland  Mildred Sampson 21.07.1964 Auckland Es bestehen Widersprüche bei den historischen Fakten hinsichtlich Datum (auch 16.08.1964) und Veranstaltung.
3:15:22,8 Kanada  Maureen Wilton 06.05.1967 Toronto Canadian Eastern Championships (ostkanadische Meisterschaften), offiziell genehmigte Teilnahme der erst 13-jährigen Wilton, die hier ihren ersten und einzigen Marathonlauf absolvierte.
3:07:26,2 Deutschland BR  Anni Pede-Erdkamp 16.09.1967 Waldniel Der von Ernst van Aaken organisierte Marathonlauf sollte trotz allgemeinem Startverbot für Frauen den Beweis erbringen, dass der Langstreckenlauf auch für Frauen geeignet ist. Pede-Erdkamp musste 30 Meter hinter dem Feld starten und belegte im Gesamtergebnis den dritten Platz.
3:02:53 Vereinigte Staaten  Caroline Walker 28.02.1970 Seaside Trail’s End Marathon. Für die erst 16-jährige Walker war es der erste und einzige Marathonlauf, von ihrer Weltbestzeit erfuhr sie erst Tage später.
3:01:42 Vereinigte Staaten  Beth Bonner 09.05.1971 Philadelphia AAU Eastern Regional Championships (regionale Meisterschaften der Amerikanischen Amateursport-Vereinigung), die Meisterschaften waren für Frauen nicht ausgeschrieben, dennoch durfte die erst 18-jährige Bonner inoffiziell teilnehmen.
2:55:22 Vereinigte Staaten  Beth Bonner 19.09.1971 New York City New-York-City-Marathon. 20 Tage zuvor lief die Australierin Adrienne Beames mit 2:46:30 in ihrer Heimat eine Zeit unter 3 Stunden, die jedoch wegen erheblicher Zweifel von keinem Verband anerkannt wurde.
2:49:40 Vereinigte Staaten  Cheryl Bridges 05.12.1971 Culver City Western Hemisphere Marathon, im zweiten Jahr offiziell für Frauen zugänglich.
2:46:37 Vereinigte Staaten  Miki Gorman 02.12.1973 Culver City Western Hemisphere Marathon, Gorman lief als 38-Jährige ihren ersten offiziellen Marathon.
2:46:24 Frankreich  Chantal Langlacé 27.10.1974 Neuf-Brisach Neuf-Brisach-Marathon
2:43:54,5 Vereinigte Staaten  Jacqueline Hansen 01.12.1974 Culver City Western Hemisphere Marathon
2:42:42 Deutschland BR  Liane Winter 21.04.1975 Boston Boston-Marathon, Punkt-zu-Punkt-Strecke entspricht nicht IAAF Regel 260.28.b.
2:40:15,8 Deutschland BR  Christa Vahlensieck 03.05.1975 Dülmen Dülmen-Marathon, Vahlensieck hatte 35 Minuten Vorsprung auf die nächste Läuferin.
2:38:19 Vereinigte Staaten  Jacqueline Hansen 12.10.1975 Eugene Oregon-Track-Club-Marathon
2:35:15,4 Frankreich  Chantal Langlacé 01.05.1977 Oiartzun offene Spanische Marathonmeisterschaften
2:34:47,5 Deutschland BR  Christa Vahlensieck 10.09.1977 Berlin Deutsche Marathonmeisterschaften, parallel zum Berlin-Marathon ausgetragen.
2:32:30 Norwegen  Grete Waitz 22.10.1978 New York City New-York-City-Marathon 1978, nach ARRS Streckenlänge 42,044 km.
2:27:33 Norwegen  Grete Waitz 21.10.1979 New York City New-York-City-Marathon 1979, nach ARRS Streckenlänge 42,044 km.
2:31:23 Vereinigte Staaten  Joan Benoit 03.02.1980 Auckland Choysa International Marathon, die Zeit wird bis in die Gegenwart als Veranstaltungsrekord für den Auckland-Marathon geführt.
2:30:58 Vereinigte Staaten  Patti Catalano 06.09.1980 Montreal Lauf der Elite einen Tag vor dem offiziellen Montreal-Marathon, die Zeit ist bis in die Gegenwart Veranstaltungsrekord.
2:25:42 Norwegen  Grete Waitz 26.10.1980 New York City New-York-City-Marathon, nach ARRS Streckenlänge 42,044 km.
2:30:27 Vereinigtes Konigreich  Joyce Smith 16.11.1980 Tokio Tokyo International Women’s Marathon
2:29:57 Vereinigtes Konigreich  Joyce Smith 29.03.1981 London London-Marathon 1981
2:29:02 Deutschland BR  Charlotte Teske 16.01.1982 Miami Miami-Orange-Bowl-Marathon
2:26:12 Vereinigte Staaten  Joan Benoit 12.09.1982 Eugene Oregon-Track-Club-Marathon
2:25:28 Norwegen  Grete Waitz 17.04.1983 London London-Marathon 1983
2:22:43 Vereinigte Staaten  Joan Benoit 18.04.1983 Boston Boston-Marathon, Punkt-zu-Punkt-Strecke entspricht nicht IAAF Regel 260.28.b.
2:24:26 Norwegen  Ingrid Kristiansen 13.05.1984 London London-Marathon 1984
2:21:06 Norwegen  Ingrid Kristiansen 21.04.1985 London London-Marathon 1985
2:20:47 Kenia  Tegla Loroupe 19.04.1998 Rotterdam Rotterdam-Marathon
2:20:43 Kenia  Tegla Loroupe 26.09.1999 Berlin Berlin-Marathon 1999
2:19:46 Japan  Naoko Takahashi 30.09.2001 Berlin Berlin-Marathon 2001
2:18:47 Kenia  Catherine Ndereba 07.10.2001 Chicago Chicago-Marathon 2001
2:17:18 Vereinigtes Konigreich  Paula Radcliffe 13.10.2002 Chicago Chicago-Marathon 2002
Offizielle WeltrekordeBearbeiten
Zeit (h) Name Datum Ort Bemerkungen
2:15:25 Vereinigtes Konigreich  Paula Radcliffe 13.04.2003 London London-Marathon, erster offiziell anerkannter Weltrekord

WeltbestenlisteBearbeiten

MännerBearbeiten

Alle Läufer mit Zeiten von 2:05:25 und schneller[33]. Letzte Veränderung: 13. Mai 2018

  1. 2:02:57 h Kenia  Dennis Kimetto, Berlin, 28. September 2014
  2. 2:03:03 h Athiopien  Kenenisa Bekele, Berlin, 25. September 2016
  3. 2:03:05 h Kenia  Eliud Kipchoge, London, 24. April 2016
  4. 2:03:13 h Kenia  Emmanuel Kipchirchir Mutai, Berlin, 28. September 2014
  5. 2:03:13 h Kenia  Wilson Kipsang, Berlin, 25. September 2016
  6. 2:03:38 h Kenia  Patrick Makau Musyoki, Berlin, 25. September 2011
  7. 2:03:46 h Athiopien  Guye Adola Idemo, Berlin, 24. September 2017
  8. 2:03:51 h Kenia  Stanley Kipleting Biwott, London, 24. April 2016
  9. 2:03:59 h Athiopien 1996  Haile Gebrselassie, Berlin, 28. September 2008
  10. 2:04:00 h Athiopien 1996  Mosinet Geremew, Dubai, 26. Januar 2018 (Weltjahresbestleistung)
  11. 2:04:02 h Athiopien 1996  Leul Gebresilase, Dubai, 26. Januar 2018
  12. 2:04:06 h Athiopien  Tamirat Tola, Dubai, 26. Januar 2018
  13. 2:04:06 h Athiopien  Asefa Mengstu, Dubai, 26. Januar 2018
  14. 2:04:08 h Athiopien  Sisay Lemma, Dubai, 26. Januar 2018
  15. 2:04:15 h Kenia  Geoffrey Kiprono Mutai, Berlin, 30. September 2012
  16. 2:04:15 h Athiopien  Birhanu Legese, Dubai, 26. Januar 2018
  17. 2:04:23 h Athiopien  Ayele Abshero, Dubai, 27. Januar 2012
  18. 2:04:24 h Athiopien  Tesfaye Abera, Dubai, 22. Januar 2016
  19. 2:04:27 h Kenia  Duncan Kibet Kirong, Rotterdam, 5. April 2009
  20. 2:04:27 h Kenia  James Kipsang Kwambai, Rotterdam, 5. April 2009
  21. 2:04:28 h Kenia  Sammy Kirop Kitwara, Chicago, 12. Oktober 2014
  22. 2:04:32 h Athiopien  Tsegaye Mekonnen, Dubai, 24. Januar 2014
  23. 2:04:32 h Kenia  Dickson Kiptolo Chumba, Chicago, 12. Oktober 2014
  24. 2:04:33 h Athiopien  Lemi Berhanu, Dubai, 22. Januar 2016
  25. 2:04:38 h Athiopien  Tsegay Kebede, Chicago, 7. Oktober 2012
  26. 2:04:44 h Athiopien  Seifu Tura, Dubai, 26. Januar 2018
  27. 2:04:45 h Athiopien  Lelisa Desisa, Dubai, 25. Januar 2013
  28. 2:04:48 h Athiopien  Yemane Tsegay, Rotterdam, 15. April 2012
  29. 2:04:48 h Athiopien  Berhanu Shiferaw Tolcha, Dubai, 25. Januar 2013
  30. 2:04:49 h Athiopien  Tadese Tola, Dubai, 25. Januar 2013
  31. 2:04:49 h Athiopien  Tola Shura Kitata, London, 22. April 2018
  32. 2:04:50 h Athiopien  Dino Sefir, Dubai, 27. Januar 2012
  33. 2:04:50 h Athiopien  Getu Feleke, Rotterdam, 15. April 2012
  34. 2:04:52 h Athiopien  Feyisa Lilesa, Chicago, 7. Oktober 2012
  35. 2:04:52 h Athiopien  Endeshaw Negesse Shumi, Dubai, 25. Januar 2013
  36. 2:04:53 h Kenia  Bernard Kiprop Koech, Dubai, 25. Januar 2013
  37. 2:04:54 h Athiopien  Markos Geneti, Dubai, 27. Januar 2012
  38. 2:04:55 h Kenia  Paul Tergat, Berlin, 28. September 2003
  39. 2:04:56 h Kenia  Sammy Korir, Berlin, 28. September 2003
  40. 2:04:56 h Kenia  Jonathan Maiyo, Dubai, 27. Januar 2012
  41. 2:05:03 h Kenia  Moses Cheruiyot Mosop, Rotterdam, 15. April 2012
  42. 2:05:04 h Kenia  Abel Kirui, Rotterdam, 5. April 2009
  43. 2:05:10 h Kenia  Samuel Kamau Wanjiru, London, 26. April 2009
  44. 2:05:13 h Kenia  Vincent Kipruto, Rotterdam, 11. April 2010
  45. 2:05:13 h Kenia  Wilson Loyanae, Seoul, 20. März 2016
  46. 2:05:15 h Kenia  Martin Kiptoo Lel, London, 13. April 2008
  47. 2:05:16 h Kenia  Levy Matebo Omari, Frankfurt am Main, 30. Oktober 2011
  48. 2:05:21 h Kenia  Eliud Kiptanui, Berlin, 27. September 2015
  49. 2:05:21 h Kenia  Daniel Kinyua Wanjiru, Amsterdam, 16. Oktober 2016
  50. 2:05:25 h Athiopien  Bazu Worku, Berlin, 26. September 2010
  51. 2:05:25 h Kenia  Albert Kiplagat Matebor, Frankfurt am Main, 30. Oktober 2011
Schnellste Zeiten auf abschüssiger Strecke (Boston)Bearbeiten

Die Laufstrecke des Boston-Marathons hat ein Gefälle von 136,29 Metern und ist deshalb für Rekordanerkennungen durch die IAAF nicht geeignet.

  1. 2:03:02 h Kenia  Geoffrey Kiprono Mutai, Boston, 18. April 2011
  2. 2:03:06 h Kenia  Moses Cheruiyot Mosop, Boston, 18. April 2011
  3. 2:04:53 h Athiopien  Gebregziabher Gebremariam, Boston, 18. April 2011
  4. 2:04:58 h Vereinigte Staaten  Ryan Hall, Boston, 18. April 2011
Projekt „Breaking2“Bearbeiten

Am 6. Mai 2017 versuchten Eliud Kipchoge (Kenia), Zersenay Tadese (Eritrea) und Lelisa Desisa (Äthiopien) auf dem Autodromo Nazionale Monza erstmals die 2-Stunden-Marke im Marathon zu unterbieten. Das von Nike gesponserte Projekt war nicht erfolgreich. Kipchoge erreichte das Ziel in 2:00:25 h. Die IAAF erkennt die erzielte Zeit nicht als offiziellen Weltrekord an, da wesentliche Punkte der Regularien missachtet wurden.[34]

FrauenBearbeiten

Alle Läuferinnen mit einer Zeit unter 2:21:21 Stunden. Letzte Veränderung: 12. Mai 2018

  1. 2:15:25 h Vereinigtes Konigreich  Paula Radcliffe, London, 13. April 2003
  2. 2:17:01 h Kenia  Mary Jepkosgei Keitany, London, 23. April 2017
  3. 2:17:56 h Athiopien  Tirunesh Dibaba, London, 23. April 2017
  4. 2:18:31 h Kenia  Vivian Jepkemoi Cheruiyot, London, 22. April 2018 (Weltjahresbestleistung)
  5. 2:18:47 h Kenia  Catherine Ndereba, Chicago, 7. Oktober 2001
  6. 2:18:58 h Athiopien  Tiki Gelana, Rotterdam, 15. April 2012
  7. 2:19:12 h Japan  Mizuki Noguchi, Berlin, 25. September 2005
  8. 2:19:17 h Athiopien 1996  Roza Dereje, Dubai, 26. Januar 2018
  9. 2:19:19 h Deutschland  Irina Mikitenko, Berlin, 28. September 2008
  10. 2:19:25 h Kenia  Gladys Cherono, Berlin, 27. September 2015
  11. 2:19:30 h Athiopien 1996  Feyse Tadese, Dubai, 26. Januar 2018
  12. 2:19:31 h Athiopien  Aselefech Mergia, Dubai, 27. Januar 2012
  13. 2:19:34 h Kenia  Lucy Wangui, Dubai, 27. Januar 2012
  14. 2:19:36 h Vereinigte Staaten  Deena Kastor, London, 23. April 2006
  15. 2:19:36 h Athiopien 1996  Yebrgual Melese, Dubai, 26. Januar 2018
  16. 2:19:39 h China Volksrepublik  Sun Yingjie, Peking, 19. Oktober 2003
  17. 2:19:41 h Japan  Yōko Shibui, Berlin, 26. September 2004
  18. 2:19:41 h Athiopien  Tirfi Tsegaye, Dubai, 22. Januar 2016
  19. 2:19:44 h Kenia  Florence Jebet Kiplagat, Berlin, 25. September 2011
  20. 2:19:46 h Japan  Naoko Takahashi, Berlin, 30. September 2001
  21. 2:19:47 h Kenia  Sarah Chepchirchir, Tokio, 26. Februar 2017
  22. 2:19:50 h Kenia  Edna Kiplagat, London, 22. April 2012
  23. 2:19:51 h China Volksrepublik  Zhou Chunxiu, Seoul, 12. März 2006
  24. 2:19:52 h Athiopien  Mare Dibaba, Dubai, 27. Januar 2012
  25. 2:19:53 h Athiopien 1996  Worknesh Degefa, Dubai, 26. Januar 2018
  26. 2:19:57 h Kenia  Rita Jeptoo, Chicago, 19. Oktober 2013
  27. 2:20:13 h Athiopien 1996  Haftamnesh Tesfay, Dubai, 26. Januar 2018
  28. 2:20:14 h Kenia  Priscah Jeptoo, London, 22. April 2012
  29. 2:20:27 h Athiopien  Feyse Tadesse, Berlin, 28. September 2014
  30. 2:20:30 h Athiopien  Bezunesh Bekele, Dubai, 27. Januar 2012
  31. 2:20:30 h Athiopien  Aberu Kebede, Berlin, 30. September 2012
  32. 2:20:41 h Athiopien  Ruti Aga, Berlin, 24. September 2017
  33. 2:20:42 h Athiopien 1996  Berhane Adere, Chicago, 22. Oktober 2006
  34. 2:20:43 h Kenia  Tegla Loroupe, Berlin, 26. September 1999
  35. 2:20:43 h Kenia  Margaret Okayo, Boston, 15. April 2002
  36. 2:20:45 h Athiopien 1996  Gelete Burka, Dubai, 26. Januar 2018
  37. 2:20:47 h Russland  Galina Bogomolowa, Chicago, 22. Oktober 2006
  38. 2:20:48 h Kenia  Jemima Jelagat Sumgong, Chicago, 13. Oktober 2013
  39. 2:20:48 h Athiopien  Amane Beriso, Dubai, 22. Januar 2016
  40. 2:20:53 h Kenia  Valery Aiyabei, Berlin, 24. September 2017
  41. 2:20:55 h Kenia  Purity Cherotich Rionoripo, Paris, 9. April 2017
  42. 2:20:59 h Athiopien  Shure Demise, Dubai, 23. Januar 2015
  43. 2:20:59 h Kenia  Agnes Jeruto Barsosio, Paris, 9. April 2017
  44. 2:21:01 h Athiopien  Meselech Melkamu, Frankfurt am Main, 28. Oktober 2012
  45. 2:21:06 h Norwegen  Ingrid Kristiansen, London, 21. April 1985
  46. 2:21:09 h Athiopien  Meseret Hailun, Amsterdam, 21. Oktober 2012
  47. 2:21:14 h Vereinigte Staaten  Shalane Flanagan, Berlin, 28. September 2014
  48. 2:21:17 h Bahrain  Eunice Jepkirui Kirwa, Nagoya, 12. März 2017
  49. 2:21:19 h Athiopien  Berhane Dibaba, Tokio, 26. Februar 2017
  50. 2:21:21 h Vereinigte Staaten  Joan Benoit, Chicago, 20. Oktober 1985

Marathon als Teil in kombinierenden SportartenBearbeiten

Beim Langdistanz-Triathlon schließt sich an 3,86 Kilometer Schwimmen und 180 Kilometer Radfahren ein Marathon an. Auch ein Duathlon kann Läufe über die Marathondistanz einschließen. Einige wenige Ultramarathon-Läufe haben als Laufdistanz ein ganzzahliges Vielfaches der Marathondistanz.

Superlative und wichtige EckdatenBearbeiten

  • In mehreren Ländern haben sich „100 Marathon Clubs“ gegründet, die als Vollmitglieder nur solche Läufer aufnehmen, die mindestens 100 Marathonläufe absolviert haben, so der 100 MC U.K. & Ireland, Japan, Deutschland, Finnland, Norwegen, Tschechien, Australien, Niederlande, Nordamerika, Slowakei, (Süd-)Korea, Bosnien und Österreich (in chronologischer Reihenfolge ihrer Gründung). Irland hat zwischenzeitlich einen eigenen 100MC gegründet, wird also nicht mehr vom britischen 100MC mitvertreten. Weltweit jüngstes Mitglied ist Markus Korölus (Freiburg/Elbe), der dieses Beitrittskriterium bereits im Alter von 20 Jahren erreichte.[35]
  • Ende 2017 waren 24 Personen bekannt, die in ihrem Leben mehr als 1000 Marathonläufe gelaufen sind. Angeführt wird die Statistik von Christian Hottas (Hamburg) mit 2634 Marathons und Ultramarathons bei den Männern und von Sigrid Eichner (Berlin) mit 2085 Marathons und Ultramarathons bei den Frauen (Stand: 31. Dezember 2017).[35] Christian Hottas hatte am 3. August 2011 den Hamburger Horst Preisler als Weltranglistenersten abgelöst und lief am 5. Mai 2013 beim TUI Marathon Hannover als erster Mensch seinen 2000. Marathon, wobei ihn mehr als 80 Lauffreunde aus elf Nationen als „Eskorte 2000“ begleiteten, darunter acht Vorstandsmitglieder der 100 Marathon Clubs U.K., Nordamerika, Dänemark, Deutschland, Österreich (vertreten durch Anton Reiter) und Italien.[36] Horst Preisler, der die Weltrangliste seit 1995 angeführt hatte, wird mit 1808 Marathons und Ultras nur noch auf Rang 4 in der Welt geführt.
  • In Österreich liegt gegenwärtig (Stand: 8. April 2018) Gerhard Wally mit 640 Marathons an der Spitze, gefolgt von Anton Reiter (350 exklusive Ultramarathons) und Helmut Linzbichler (250 ohne Ultramarathons). Reiter ist zudem österreichischer Marathonjahressammler-Rekordhalter mit 54 Marathons und einem Ultramarathon aus dem Jahre 2013.[37]
  • Zum „2500. Geburtstag“ des Marathonlaufs fand am 31. Oktober 2010 auf der klassischen Strecke Marathon–Athen ein Jubiläumslauf statt.[38]
  • Am 4. November 2016 fand in Bamiyan bis auf 3000 Meter Meereshöhe am Umkehrpunkt ein Marathonlauf mit internationaler Beteiligung statt, an dem erstmals für Afghanistan weibliche Sportler – rund 100 von 250 Teilnehmern – vertreten waren.[39]
  • Der bis damals höchstgelegene Bergmarathon Europas fand am 25. Juli 2015 als neue Variante S42 – Rundkurs Davos-Dischma-Sertig-Davos beim 30. Swissalpine Marathon Davos statt.[40]
  • Höhenmeter: Siehe Bergmarathon

Kulturelle PerspektiveBearbeiten

SpielfilmBearbeiten

Zahlreiche Spielfilme zeigen Hauptfiguren, die Marathonläufer sind, darunter:

DokumentarfilmBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Marathonlauf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  Wiktionary: Marathonlauf – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. laut AIMS
  2. About the Abbott World Marathon Majors. In: nyrr.org. 2017, abgerufen am 7. Juli 2018 (PDF; 78 KB, englisch).
  3. Analyse der Marathonszene in Deutschland 2005 (Memento vom 24. August 2010 im Internet Archive) auf laufreport.de.
  4. World’s Largest Marathons. In: aims-worldrunning.org. AIMS, abgerufen am 28. Juli 2017 (englisch).
  5. History of the New York City Marathon. In: tcsnycmarathon.org. Abgerufen am 11. August 2017 (amerikanisches Englisch).
  6. a b Chicago Marathon Race Results 2017. Unofficial Race Results. 2017, abgerufen am 17. April 2018 (amerikanisches Englisch).
  7. Virgin Money London Marathon 2017 The Mass Event. 2017, abgerufen am 17. April 2018 (englisch).
  8. Jahresweltbestzeit durch Eliud Kipchoge beim BMW Berlin-Marathon. In: bmw-berlin-marathon.com. SCC Events GmbH, 24. September 2017, abgerufen am 1. November 2017.
  9. 2018 BOSTON MARATHON STATISTICS. 16. April 2018, abgerufen am 17. April 2018 (englisch).
  10. Results and Records from Past Races. 2018, abgerufen am 17. April 2018 (englisch).
  11. Arnd Krüger: Viele Wege führen nach Olympia. Die Veränderungen in den Trainingssystemen für Mittel- und Langstreckenläufer (1850–1997), in: N. Gissel (Hrsg.): Sportliche Leistung im Wandel. Hamburg 1998: Czwalina, S. 41–56.
  12. What's The Best Way To Train For A Marathon? (Memento vom 22. Oktober 2012 im Internet Archive)
  13. It's Taper Time (Memento vom 22. Oktober 2012 im Internet Archive)
  14. Water danger for marathon runners. In: BBC News. 21. April 2006, abgerufen am 11. Dezember 2017 (englisch).
  15. Jokl u. a.: Master’s performance in the New York City Marathon 1983–1999. In: British Journal of Sports Medicine. 38, 2004, PMID 15273172, S. 408–412 (Volltext verfügbar).
  16. Steinacker u. a.: Orthopädische Probleme bei älteren Marathonläufern. In: Sportverletzung Sportschaden. 15, 2001, PMID 11338658, S. 12–15.
  17. Maron u. a.: Risk for sudden cardiac death associated with marathon running. In: American College of Cardiology. 28, 1996, PMID 8800121, S. 428–431.
  18. Redelmeier, Greenwald: Competing risks of mortality with marathons: retrospective analysis. In: BMJ. 2007;335, S. 1275–1277, doi:10.1136/bmj.39384.551539.25.
  19. Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (Memento vom 29. September 2007 im Internet Archive)
  20. Almond u. a.: Hyponatremia among runners in the Boston Marathon. In: The New England Journal of Medicine. 352, 2005, PMID 15829535, S. 1550–1556.
  21. Ambros-Rudolph u. a.: Malignant melanoma in marathon runners. In: Archives of Dermatology. 142, 2006, PMID 17116838, S. 1471–1474.
  22. Mailler, Adams: The wear and tear of 26.2: dermatological injuries reported on marathon day. In: British journal of Sports Medicine. 38, 2004, PMID 15273194, S. 498–501 (Volltext verfügbar).
  23. Fortescue u. a.: Cardiac troponin increases among runners in the Boston Marathon. In: Annals of Emergency Medicine. 49, 2007, PMID 17145114, S. 137–143.
  24. Otto u. a.: Boxing and running lead to a rise in serum levels of S-100B protein. In: International Journal of Sports Medicine. 21, 2000, PMID 11156273, S. 551–555.
  25. Siegel u. a.: Elevated skeletal muscle creatine kinase MB isoenzyme levels in marathon runners. In: JAMA. 250(20), 1983, PMID 6644963, S. 5–2837.
  26. Hasselblatt u. a.: Serum S100beta increases in marathon runners reflect extracranial release rather than glial damage. In: Neurology. 62, 2004, PMID 15136701, S. 1634–1636.
  27. Siegel u. a.: Normal post-race antimyosin myocardial scintigraphy in asymptomatic marathon runners with elevated serum creatine kinase MB isoenzyme and troponin T levels. Evidence against silent myocardial cell necrosis. In: Cardiology. 86, 1995, PMID 7585754, S. 451–456.
  28. Neilan u. a.: Myocardial injury and ventricular dysfunction related to training levels among nonelite participants in the Boston marathon. In: Circulation. 114, 2006, PMID 17101848, S. 2325–2333.
  29. Thompson u. a.: Marathoner’s Heart? In: Circulation. 114, 2006, PMID 17130353, S. 2306–2308.
  30. siehe z. B. beim Boston Marathon#Siegerliste (Rollstuhlfahrer) und Berlin-Marathon#Rollstuhl- und Handbiker-Marathon (Streckenrekorde)
  31. a b c Der aus den japanisch besetzten Korea stammende Sportler Sohn Kee-chung musste unter seinem japanischen Namen Son Kitei starten.
  32. Der aus den japanisch besetzten Korea stammende Sportler Nan Sung Yong musste unter seinem japanischen Namen Nan Shōryū starten.
  33. Abgleich mit der IAAF-Bestenliste am 30. Juni 2013 und Aktualisierung mit der laufenden Bestenliste von tilastopaja.org
  34. Kipchoge verpasst „Schallmauer“ knapp : 42,195 km in 2:00:25 Stunden orf.at, 6. Mai 2017, abgerufen 6. Mai 2017.
  35. a b Statistik des Hamburger 100 Marathon Club.
  36. 2000. Marathon von Christian Hottas – Mitglied der A-Eskorte (Memento vom 29. Oktober 2013 im Internet Archive)
  37. 52 Marathon-Rennen in einem Jahr. In: derStandard.at. 6. Dezember 2013, abgerufen am 3. Dezember 2017.
  38. Webseite des Athens Classis Marathon (englisch) (Memento vom 5. November 2011 im Internet Archive)
  39. Dilli, Dilli #80 Die Videoblogs der ARD-Korrespondenten - Geschichten aus Delhi von Markus Spieker, 11. November 2016, 9:13 Uhr, 8:06 min, abgerufen am 14. November 2016
  40. Jubiläum: 30 Jahre Swissalpine Marathon Davos. Medienmitteilungen. In: swissalpine.ch. 21. November 2014, abgerufen am 4. Mai 2018.