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14. Leichtathletik-Weltmeisterschaften
Das Olympiastadion Luschniki
Das Olympiastadion Luschniki
Stadt RusslandRussland Moskau, Russland
Stadion Olympiastadion Luschniki
Teilnehmende Länder 206
Teilnehmende Athleten 1974
Wettbewerbe 47
Eröffnung 10. August 2013
Schlusstag 18. August 2013
Eröffnet durch Wladimir Putin
Präsident Russlands
Chronik
Daegu 2011 Peking 2015
Medaillenspiegel (Endstand nach 47 Entscheidungen)
Platz Land G S B Gesamt
1 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 7 14 5 26
2 JamaikaJamaika Jamaika 6 2 2 10
3 KeniaKenia Kenia 5 4 3 12
4 RusslandRussland Russland 5 1 4 10
5 DeutschlandDeutschland Deutschland 4 2 1 7
6 AthiopienÄthiopien Äthiopien 3 3 4 10
7 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien 3 1 3 7
8 PolenPolen Polen 2 1 3
9 UkraineUkraine Ukraine 2 2 4
10 TschechienTschechien Tschechien 2 1 3
Vollständiger Medaillenspiegel

Die 14. Leichtathletik-Weltmeisterschaften fanden vom 10. bis 18. August 2013 im Olympiastadion Luschniki in Moskau statt.

BewerbungBearbeiten

Bis zum 1. Dezember 2006 hatten sich neben Moskau auch Barcelona in Spanien, Brisbane in Australien und Göteborg in Schweden um die Ausrichtung der Weltmeisterschaften beworben.[1] Göteborg zog seine Kandidatur aufgrund mangelnder finanzieller Unterstützung durch die schwedische Regierung noch im selben Monat zurück.[2]

Der Weltleichtathletikverband (IAAF) verkündete während seiner Mitgliederversammlung am 27. März 2007 in Mombasa, dass Moskau die Wahl zur Ausrichtung der Weltmeisterschaften 2013 gewonnen habe.[3] Diese Entscheidung wurde während der Veranstaltung wiederholt von manchen westlichen Fernsehkommentatoren, Sportlern und Zeitungen kritisiert, da das Stadion angeblich nur spärlich besucht wurde. Selbst während des 100-Meter-Finals mit Usain Bolt blieben viele Plätze unbesetzt.[4][5] Dies wurde mit dem geringen Interesse der Russen an Leichtathletik im Vergleich zu beispielsweise Fußball begründet. Entgegen diesen Medienmeldungen erzielten die Weltmeisterschaften laut IAAF insgesamt "hervorragende Besucherzahlen" und übertrafen den bisherigen Rekord bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Daegu im Jahr 2011.[6]

Wettbewerbe und QualifikationsstandardsBearbeiten

Disziplinen und Qualifikationsstandards[7]

(maximal drei Athleten pro Land, wenn A-Standard; maximal ein Athlet, wenn B-Standard erfüllt ist)

Disziplin Männer Frauen
  A-Standard B-Standard A-Standard B-Standard
100 m 10,15 s 10,21 s 11,28 s 11,36 s
200 m 20,52 s 20,60 s 23,05 s 23,30 s
400 m 45,28 s 45,60 s 51,55 s 52,35 s
800 m 1:45,30 min 1:46,20 min 2:00,00 min 2:01,50 min
1500 m 3:35,00 min 3:37,00 min 4:05,50 min 4:09,00 min
5000 m 13:15,00 min 13:20,00 min 15:18,00 min 15:24,00 min
10.000 m 27:40,00 min 28:05,00 min 31:45,00 min 32:05,00 min
Marathonlauf 2:17,00 h 2:43,00 h
3000 m Hindernis 8:26,00 min 8:32,00 min 9:43,00 min 9:48,00 min
100 m Hürden 12,94 s 13,10 s
110 m Hürden 13,40 s 13,50 s
400 m Hürden 49,40 s 49,60 s 55,40 s 56,55 s
4 × 100 m 39,20 s 44,00 s
4 × 400 m 3:05,00 min 3:33,00 min
20-km-Gehen 1:24,00 h 1:26,00 h 1:36,00 h 1:38,00 h
50-km-Gehen 4:02,00 h 4:16,00 h
Hochsprung 2,31 m 2,28 m 1,95 m 1,92 m
Stabhochsprung 5,70 m 5,60 m 4,60 m 4,50 m
Weitsprung 8,25 m 8,10 m 6,75 m 6,65 m
Dreisprung 17,20 m 16,85 m 14,40 m 14,20 m
Kugelstoßen 20,60 m 20,10 m 18,30 m 17,20 m
Diskuswurf 66,00 m 64,00 m 62,00 m 59,50 m
Hammerwurf 79,00 m 76,00 m 72,00 m 69,50 m
Speerwurf 83,50 m 81,00 m 62,00 m 60,00 m
Siebenkampf 6100 Pkte. 5950 Pkte.
Zehnkampf 8200 Pkte. 8000 Pkte.

Teilnehmende NationenBearbeiten

Aufgrund der oben genannten Qualifikationsstandards entsandten 206 nationale Leichtathletikverbände insgesamt 1974 weibliche und männliche Athleten zu den Weltmeisterschaften.

Liste der teilnehmenden Nationen:

WettkampfplanBearbeiten

Legende: M: morgens und A: abends

Q Qualifikation V Vorkampf/-lauf ½ Halbfinale F Finale
Männer
Datum → Sa
10.
So
11.
Mo
12.
Di
13.
Mi
14.
Do
15.
Fr
16.
Sa
17.
So
18.
Wettkampf ↓ M A M A M A M A M A M A M A M A M A
100 m Q V ½ F
200 m V ½ F
400 m V ½ F
800 m V ½ F
1500 m V ½ F
5000 m V F
10.000 m F
Marathon F
110 m Hürden V ½ F
400 m Hürden V ½ F
3000 m Hindernis V F
4 × 100 m V F
4 × 400 m V F
20-km-Gehen F
50-km-Gehen F
Weitsprung Q F
Dreisprung Q F
Hochsprung Q F
Stabhochsprung Q F
Kugelstoßen Q F
Diskuswurf Q F
Hammerwurf Q F
Speerwurf Q F
Zehnkampf F
Frauen
Datum → Sa
10.
So
11.
Mo
12.
Di
13.
Mi
14.
Do
15.
Fr
16.
Sa
17.
So
18.
Wettkampf ↓ M A M A M A M A M A M A M A M A M A
100 m V ½ F
200 m V ½ F
400 m V ½ F
800 m V ½ F
1500 m V ½ F
5000 m V F
10.000 m F
Marathon F
100 m Hürden V ½ F
400 m Hürden V ½ F
3000 m Hindernis V F
4 × 100 m V F
4 × 400 m V F
20-km-Gehen F
 
Weitsprung Q F
Dreisprung Q F
Hochsprung Q F
Stabhochsprung Q F
Kugelstoßen Q F
Diskuswurf Q F
Hammerwurf Q F
Speerwurf Q F
Siebenkampf F

Sportliche LeistungenBearbeiten

Obwohl es keinen Weltrekord gab, lagen die Leistungen dieser Weltmeisterschaften auf einem durchweg sehr hohen Niveau. Es gab drei Weltmeisterschaftsrekorde, acht Weltjahresbestleistungen und vierzehn nationale Rekorde.

Erfolgreichste Sportler waren zwei jamaikanische Sprinter: Usain Bolt und Shelly-Ann Fraser-Pryce gewannen mit ihren Siegen über 100 Meter, 200 Meter sowie in der 4-mal-100-Meter-Staffel jeweils gleich drei Goldmedaillen. Doppelsiege konnten der Brite Mo Farah5000 und 10.000 Meter und der US-Amerikaner LaShawn Merritt400 Meter und 4-mal-400-Meter-Staffel verbuchen.

Besonders starke Leistungen zeigten u. a. der irische Geher Robert Heffernan mit 3:37:56 min über die 50-km-Distanz, der ukrainische Hochspringer Bohdan Bondarenko mit 2,41 m, Teddy Tamgho aus Frankreich mit 18,04 m im Dreisprung, Ashton Eaton (USA) mit 8809 Punkten im Zehnkampf und die Tschechin Zuzana Hejnová mit 52,83 s über 400 Meter Hürdenl. Auch Tatjana Lyssenkos Leistung mit 78,80 m im Hammerwurf gehört eigentlich in diese Aufzählung. Allerdings muss hier dazu gesagt werden, dass Lyssenko mehrfach des Dopingvergehens überführt wurde.[8]

DopingBearbeiten

Schon vor diesen Weltmeisterschaften gab es wieder einmal einen Eklat in Sachen Doping. Gleich zwei Topsprinter wurden der Einnahme verbotener Mittel überführt und von den Weltmeisterschaften ausgeschlossen. Es handelte sich um den US-Amerikaner Tyson Gay, Hauptwidersacher des Ausnahmesprinters Usain Bolt, sowie um Bolts Landsmann Asafa Powell.[9] Drei weitere Fälle gab es unmittelbar vor Beginn der Wettkämpfe:

  • Die rumänische Marathonläuferin Simona Maxim entfernte sich unmittelbar vor der Abreise nach Moskau aus dem Trainingslager in Snagov, als dort Dopingtester eintrafen. Sie wurde daraufhin am 8. August 2013 vom Rumänischen Leichtathletikverband aus dem WM-Kader gestrichen.[10]
  • Die beiden Sprinterinnen Kelly-Ann Baptiste und Semoy Hackett aus Trinidad und Tobago reisten noch vor dem Wettkampf wieder aus Moskau ab, nachdem sie Medienberichten zufolge bei Dopingtests positiv getestet worden waren.[11]

Gleich im Anschluss an die Weltmeisterschaften wurden sieben weitere Dopingfälle gemeldet: [12]

Im Jahr 2016 kam dann eine Lawine ins Rollen, als bekannt wurde, dass der russische Sportverband für die Verschleierung positiver Dopingbefunde bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2013 verantwortlich gewesen sein soll.[13] Diese und weitere Erkenntnisse zur Rolle dieses russischen Ministeriums führten schließlich zum Ausschluss russischer Leichtathleten von den Leichtathletikwettbewerben bei den Olympischen Spielen 2016 und den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2017.[14][15]

Sechs weiteren Athleten wurden aufgrund positiver Dopingbefunde ihre Platzierungen/Medaillen aus diesen Weltmeisterschaften aberkannt. Alle diese Sportler kommen aus Russland:

Im August 2017 kam noch eine weitere Athletin hinzu:

Auch 2019 gab es eine Fortsetzung der nachträglichen Disqualifikationen von Dopingsündern, im März wurde ein russischer Geher entlarvt:

  • Alexandr Iwanow, 20-km-Gehen, ursprünglich Weltmeister. Sein WM-Titel wurde ihm aberkannt, nachdem ihm laut russischem Leichtathletikverband Abweichungen im Blut nachgewiesen worden waren. Alle seine Resultate zwischen Juli 2012 und August 2015 wurden annulliert, unter anderem eine EM-Silbermedaille von 2014. Außerdem wurde er rückwirkend ab 2. Mai 2017 für drei Jahre gesperrt.[22]

So gab es bei diesen Weltmeisterschaften insgesamt 19 Dopingfälle. Dabei wurden die beiden Spitzen-Sprinter aus den USA und Jamaika, deren Disqualifikation bereits im Vorfeld stattfand, nicht mitgezählt. Hier tat sich ein Dopingsumpf auf, der die Leichtathletik schwer belastete und belastet. Den weitaus größten Anteil bzgl. der suspendierten Sportler hatte Russland. So leidet die Glaubwürdigkeit einer ganzen Sportart schwer, was auch der zweite McLaren-Report noch einmal maßgeblich unterstreicht.[23]

Kritik an HomophobieBearbeiten

Wegen der Verabschiedung des russischen Gesetzes zum Verbot von Homo-Propaganda in der Öffentlichkeit, gab es internationale Kritik und Proteste von Journalisten, Politiker, LGBT- und Menschenrechtsaktivisten bei diesen Weltmeisterschaften.[24][25][26][27][28][29][30][31]

Resultate MännerBearbeiten

100 mBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Usain Bolt Jamaika  JAM 09,77
2 Justin Gatlin Vereinigte Staaten  USA 09,85
3 Nesta Carter Jamaika  JAM 09,95
4 Kemar Bailey-Cole Jamaika  JAM 09,98
5 Nickel Ashmeade Jamaika  JAM 09,98
6 Mike Rodgers Vereinigte Staaten  USA 10,04
7 Christophe Lemaitre Frankreich  FRA 10,06
8 James Dasaolu Vereinigtes Konigreich  GBR 10,21

Datum: 11. August, 21:50 Uhr
Windgeschwindigkeit: −0,3 m/s

Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
Julian Reus Deutschland  GER, mit 10,27 s als Fünfter im vierten Vorlauf ausgeschieden
Martin Keller Deutschland  GER, mit 10,32 s als Fünfter im ersten Vorlauf ausgeschieden

200 mBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Usain Bolt Jamaika  JAM 19,66 WJB
2 Warren Weir Jamaika  JAM 19,79
3 Curtis Mitchell Vereinigte Staaten  USA 20,04
4 Nickel Ashmeade Jamaika  JAM 20,05
5 Adam Gemili Vereinigtes Konigreich  GBR 20,08
6 Anaso Jobodwana Sudafrika  RSA 20,14
7 Churandy Martina Niederlande  NED 20,35
8 Jaysuma Saidy Ndure Norwegen  NOR 20,37

Datum: 17. August, 20:10 Uhr
Windgeschwindigkeit: 0,0 m/s

400 mBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 LaShawn Merritt Vereinigte Staaten  USA 43,74 WJB
2 Tony McQuay Vereinigte Staaten  USA 44,40
3 Luguelín Santos Dominikanische Republik  DOM 44,52
4 Jonathan Borlée Belgien  BEL 44,54
5 Pavel Maslák Tschechien  CZE 44,91
6 Yousef Ahmed Masrahi Saudi-Arabien  KSA 44,97
7 Kirani James Grenada  GRN 44,99
8 Anderson Henriques Brasilien  BRA 45,03

Datum: 13. August

800 mBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Mohammed Aman Athiopien  ETH 1:43,31
2 Nick Symmonds Vereinigte Staaten  USA 1:43,55
3 Ayanleh Souleiman Dschibuti  DJI 1:43,76
4 Marcin Lewandowski Polen  POL 1:44,08
5 Andrew Osagie Vereinigtes Konigreich  GBR 1:44,36
6 Duane Solomon Vereinigte Staaten  USA 1:44,42
7 Pierre-Ambroise Bosse Frankreich  FRA 1:44,79
8 Abdulaziz Ladan Mohammed Saudi-Arabien  KSA 1:46,57

Datum: 13. August

1500 mBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Asbel Kiprop Kenia  KEN 3:36,28
2 Matthew Centrowitz Vereinigte Staaten  USA 3:36,78
3 Johan Cronje Sudafrika  RSA 3:36,83
4 Nixon Kiplimo Chepseba Kenia  KEN 3:36,87
5 Homiyu Tesfaye Deutschland  GER 3:37,03
6 Silas Kiplagat Kenia  KEN 3:37,11
7 Mekonnen Gebremedhin Athiopien  ETH 3:37,21
8 Henrik Ingebrigtsen Norwegen  NOR 3:37,52

Datum: 18. August

5000 mBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Mo Farah Vereinigtes Konigreich  GBR 13:26,98
2 Hagos Gebrhiwet Athiopien  ETH 13:27,26
3 Isiah Kiplangat Koech Kenia  KEN 13:27,26
4 Thomas Pkemei Longosiwa Kenia  KEN 13:27,67
5 Edwin Cheruiyot Soi Kenia  KEN 13:29,01
6 Bernard Lagat Vereinigte Staaten  USA 13:29,24
7 Muktar Edris Athiopien  ETH 13:29,56
8 Galen Rupp Vereinigte Staaten  USA 13:29,87

Datum: 16. August

10.000 mBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Mo Farah Vereinigtes Konigreich  GBR 27:21,71
2 Ibrahim Jeilan Athiopien  ETH 27:22,23
3 Paul Kipngetich Tanui Kenia  KEN 27:22,61
4 Galen Rupp Vereinigte Staaten  USA 27:24,39
5 Abera Kuma Athiopien  ETH 27:25,27
6 Bedan Karoki Muchiri Kenia  KEN 27:27,17
7 Kenneth Kipkemoi Kenia  KEN 27:28,50
8 Nguse Amlosom Eritrea  ERI 27:29,21

Datum: 10. August, 18:55 Uhr

MarathonBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Stephen Kiprotich Uganda  UGA 2:09:51
2 Lelisa Desisa Athiopien  ETH 2:10:12
3 Tadese Tola Athiopien  ETH 2:10:23
4 Tsegay Kebede Athiopien  ETH 2:10:47
5 Kentarō Nakamoto Japan  JPN 2:10:50
6 Solonei da Silva Brasilien  BRA 2:11:40
7 Paulo Roberto Paula Brasilien  BRA 2:11:40
8 Yemane Tsegay Athiopien  ETH 2:11:43

Datum: 17. August

Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
Platz 34: Christian Kreienbühl Schweiz  SUI, 2:21:17 h
Platz 40: Michael Ott Schweiz  SUI, 2:26:02 h

110 m HürdenBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 David Oliver Vereinigte Staaten  USA 13,00 WJB
2 Ryan Wilson Vereinigte Staaten  USA 13,13
3 Sergei Schubenkow Russland  RUS 13,24
4 Jason Richardson Vereinigte Staaten  USA 13,27
5 William Sharman Vereinigtes Konigreich  GBR 13,30
6 Aries Merritt Vereinigte Staaten  USA 13,31
7 Thomas Martinot-Lagarde Frankreich  FRA 13,42
8 Andrew Riley Jamaika  JAM 13,51

Datum: 12. August
Windgeschwindigkeit: +0,3 m/s

Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
Erik Balnuweit Deutschland  GER mit 13,68 s als Fünfter im dritten Vorlauf ausgeschieden

400 m HürdenBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Jehue Gordon Trinidad und Tobago  TRI 47,69 WJB
2 Michael Tinsley Vereinigte Staaten  USA 47,70
3 Emir Bekrić Serbien  SRB 48,05 NR
4 Omar Cisneros Kuba  CUB 48,12
5 Félix Sánchez Dominikanische Republik  DOM 48,22
6 Javier Culson Puerto Rico  PUR 48,38
7 Mamadou Kasse Hanne Senegal  SEN 48,68
8 Kerron Clement Vereinigte Staaten  USA 49,08

Datum: 16. August

3000 m HindernisBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Ezekiel Kemboi Kenia  KEN 8:06,01
2 Conseslus Kipruto Kenia  KEN 8:06,37
3 Mahiedine Mekhissi-Benabbad Frankreich  FRA 8:07,86
4 Paul Kipsiele Koech Kenia  KEN 8:08,62
5 Evan Jager Vereinigte Staaten  USA 8:08,67
6 Matthew Hughes Kanada  CAN 8:11,64 NR
7 Abel Kiprop Mutai Kenia  KEN 8:17,04
8 Yoann Kowal Frankreich  FRA 8:17,42

Datum: 15. August

4 × 100 m StaffelBearbeiten

Platz Land Athleten Zeit (s)
1 Jamaika  Jamaika Nesta Carter
Kemar Bailey-Cole
Nickel Ashmeade
Usain Bolt
Im Vorlauf:
Warren Weir, Oshane Bailey
37,36 WJB
2 Vereinigte Staaten  USA Charles Silmon
Mike Rodgers
Rakieem Salaam
Justin Gatlin
37,66
3 Kanada  Kanada Gavin Smellie
Aaron Brown
Dontae Richards-Kwok
Justyn Warner
37,92
4 Deutschland  Deutschland Lucas Jakubczyk
Sven Knipphals
Julian Reus
Martin Keller
38,04
5 Niederlande  Niederlande Brian Mariano
Churandy Martina
Liemarvin Bonevacia
Hensley Paulina
38,37
6 Japan  Japan Yoshihide Kiryu
Kenji Fujimitsu
Kei Takase
Shōta Iizuka
38,39
7 Trinidad und Tobago  Trinidad und Tobago Ayodele Taffe
Keston Bledman
Rondel Sorrillo
Richard Thompson
Im Vorlauf: Jamol James
38,57
Vereinigtes Konigreich  Großbritannien Adam Gemili
Harry Aikines-Aryeetey
James Ellington
Dwain Chambers
Im Vorlauf: Richard Kilty
DSQ

Datum: 18. August

4 × 400 m StaffelBearbeiten

Platz Land Athleten Zeit (min)
1 Vereinigte Staaten  USA David Verburg
Tony McQuay
Arman Hall
LaShawn Merritt
Im Vorlauf:
Joshua Mance, James Harris
2:58,71
2 Jamaika  Jamaika Rusheen McDonald
Edino Steele
Omar Johnson
Javon Francis
Im Vorlauf: Javere Bell
2:59,88
3 Russland  Russland Maxim Dyldin
Lew Mossin
Sergei Petuchow
Wladimir Krasnow
2:59,90
4 Vereinigtes Konigreich  Großbritannien Conrad Williams
Martyn Rooney
Michael Bingham
Nigel Levine
Im Vorlauf: Jamie Bowie
3:00,88
5 Belgien  Belgien Jonathan Borlée
Kevin Borlée
Dylan Borlée
Will Oyowe
Im Vorlauf: Antoine Gillet
3:01,02
6 Trinidad und Tobago  Trinidad und Tobago Renny Quow
Lalonde Gordon
Jehue Gordon
Jarrin Solomon
Im Vorlauf: Deon Lendore
3:01,74
7 Brasilien  Brasilien Pedro Luiz de Oliveira
Wagner Cardoso
Anderson Henriques
Hugo de Sousa
3:02,19
8 Australien  Australien Steven Solomon
Alexander Beck
Craig Burns
Tristan Thomas
3:02,26

Datum: 16. August

20 km GehenBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Chen Ding China Volksrepublik  CHN 1:21:09
2 Miguel Ángel López Spanien  ESP 1:21:21
3 João Vieira Portugal  POR 1:22:05
4 Denis Strelkow Russland  RUS 1:22:06
5 Takumi Saito Japan  JPN 1:22:09
6 Ruslan Dmytrenko Ukraine  UKR 1:22:14
7 Iñaki Gómez Kanada  CAN 1:22:21
8 Christopher Linke Deutschland  GER 1:22:36

Datum: 11. August

Am 22. März 2019 stellte sich heraus, dass auch diese Disziplin von einem Dopingfall betroffen war. Der ursprünglich als Weltmeister geehrte Russe Alexandr Iwanow musste seine Goldmedaille wieder abgeben, nachdem ihm laut russischem Leichtathletikverband Abweichungen im Blut nachgewiesen worden waren. Alle seine Resultate zwischen Juli 2012 und August 2015 wurden annulliert, unter anderem eine EM-Silbermedaille von 2014. Außerdem wurde er rückwirkend ab 2. Mai 2017 für drei Jahre gesperrt.[22]

Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
Platz 09: Christopher Linke Deutschland  GER, 1:22:36 h
Platz 51: Alejandro Francisco Florez Schweiz  SUI, 1:35:01 h

50 km GehenBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Robert Heffernan Irland  IRL 3:37:56 WJB
2 Michail Ryschow Russland  RUS 3:38:58
3 Jared Tallent Australien  AUS 3:40:03
4 Ihor Hlawan Ukraine  UKR 3:40:39 NR
5 Matej Tóth Slowakei  SVK 3:41:07
6 Grzegorz Sudoł Polen  POL 3:41:20
7 Iwan Noskow Russland  RUS 3:41:36
8 Łukasz Nowak Polen  POL 3:43:38

Datum: 11. August

HochsprungBearbeiten

Platz Athlet Land Höhe (m)
1 Bohdan Bondarenko Ukraine  UKR 2,41 CR
2 Mutaz Essa Barshim Katar  QAT 2,38
3 Derek Drouin Kanada  CAN 2,38 NR
4 Iwan Uchow Russland  RUS 2,35
5 Erik Kynard Vereinigte Staaten  USA 2,32
6 Donald Thomas Bahamas  BAH 2,32
7 Alexandr Schustow Russland  RUS 2,32
8 Robert Grabarz Vereinigtes Konigreich  GBR 2,29

Datum: 15. August

StabhochsprungBearbeiten

Platz Athlet Land Höhe (m)
1 Raphael Holzdeppe Deutschland  GER 5,89
2 Renaud Lavillenie Frankreich  FRA 5,89
3 Björn Otto Deutschland  GER 5,82
4 Brad Walker Vereinigte Staaten  USA 5,82
5 Malte Mohr Deutschland  GER 5,82
6 Seito Yamamoto Japan  JPN 5,75
7 Jan Kudlička Tschechien  CZE 5,75
8 Sergei Kutscherjanu Russland  RUS 5,65

Datum: 12. August

WeitsprungBearbeiten

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Alexandr Menkow Russland  RUS 8,56 NR
2 Ignisious Gaisah Niederlande  NED 8,29 NR
3 Luis Rivera Mexiko  MEX 8,27
4 Eusebio Cáceres Spanien  ESP 8,26
5 Mauro Vinícius da Silva Brasilien  BRA 8,24
6 Christian Reif Deutschland  GER 8,22
7 Godfrey Khotso Mokoena Sudafrika  RSA 8,10
8 Damar Forbes Jamaika  JAM 8,02

Datum: 16. August

DreisprungBearbeiten

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Teddy Tamgho Frankreich  FRA 18,04 WJB
2 Pedro Pablo Pichardo Kuba  CUB 17,68
3 Will Claye Vereinigte Staaten  USA 17,52
4 Christian Taylor Vereinigte Staaten  USA 17,20
5 Alexei Fjodorow Russland  RUS 16,90
6 Marian Oprea Rumänien  ROU 16,82
7 Gaëtan Saku Bafuanga Baya Frankreich  FRA 16,79
8 Fabrizio Schembri Italien  ITA 16,74

Datum: 18. August

KugelstoßenBearbeiten

Platz Athlet Land Weite (m)
1 David Storl Deutschland  GER 21,73
2 Ryan Whiting Vereinigte Staaten  USA 21,57
3 Dylan Armstrong Kanada  CAN 21,34
4 Reese Hoffa Vereinigte Staaten  USA 21,12
5 Ladislav Prášil Tschechien  CZE 20,98
6 Tomasz Majewski Polen  POL 20,98
7 Germán Lauro Argentinien  ARG 20,40
8 Georgi Iwanow Bulgarien  BUL 20,39

Datum: 16. August

DiskuswurfBearbeiten

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Robert Harting Deutschland  GER 69,11
2 Piotr Małachowski Polen  POL 68,36
3 Gerd Kanter Estland  EST 65,19
4 Martin Wierig Deutschland  GER 65,02
5 Victor Hogan Sudafrika  RSA 64,35
6 Robert Urbanek Polen  POL 64,32
7 Vikas Gowda Indien  IND 64,03
8 Wiktor Butenko Russland  RUS 63,38

Datum: 13. August

HammerwurfBearbeiten

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Paweł Fajdek Polen  POL 81,97
2 Krisztián Pars Ungarn  HUN 80,30
3 Lukáš Melich Tschechien  CZE 79,36
4 Primož Kozmus Slowenien  SLO 79,22
5 Dilschod Nasarow Tadschikistan  TJK 78,31
6 Kōji Murofushi Japan  JPN 78,03
7 Nicola Vizzoni Italien  ITA 77,61
8 Marcel Lomnický Slowakei  SVK 77,57

Datum: 12. August

Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
Platz 10: Markus Esser Deutschland  GER, 76,25 m

SpeerwurfBearbeiten

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Vítězslav Veselý Tschechien  CZE 87,17
2 Tero Pitkämäki Finnland  FIN 87,07
3 Dmitri Tarabin Russland  RUS 86,23
4 Julius Yego Kenia  KEN 85,40 NR
5 Antti Ruuskanen Finnland  FIN 81,44
6 Andreas Thorkildsen Norwegen  NOR 81,06
7 Ihab Abdelrahman Agypten  EGY 80,94
8 Risto Mätas Estland  EST 80,03

Datum: 17. August

Der ursprünglich fünftplatzierte Ukrainer Roman Awramenko wurde wegen Dopingvergehens disqualifiziert.[12]

ZehnkampfBearbeiten

Platz Athlet Land Punkte
1 Ashton Eaton Vereinigte Staaten  USA 8809
2 Michael Schrader Deutschland  GER 8670
3 Damian Warner Kanada  CAN 8512
4 Kevin Mayer Frankreich  FRA 8446
5 Eelco Sintnicolaas Niederlande  NED 8391
6 Carlos Chinin Brasilien  BRA 8388
7 Rico Freimuth Deutschland  GER 8382
8 Ilja Schkurenjow Russland  RUS 8370

Datum: 11. August

Weiterer Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
Platz 11: Pascal Behrenbruch Deutschland  GER, 8316 Punkte

Resultate FrauenBearbeiten

100 mBearbeiten

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Shelly-Ann Fraser-Pryce Jamaika  JAM 10,71
2 Murielle Ahouré Elfenbeinküste  CIV 10,93
3 Carmelita Jeter Vereinigte Staaten  USA 10,94
4 English Gardner Vereinigte Staaten  USA 10,97
5 Kerron Stewart Jamaika  JAM 10,97
6 Blessing Okagbare Nigeria  NGR 11,04
7 Alexandria Anderson Vereinigte Staaten  USA 11,10
8 Octavious Freeman Vereinigte Staaten  USA 11,16

Datum: 12. August
Windgeschwindigkeit: −0,3 m/s

Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
Verena Sailer Deutschland  GER, mit 11,16 s als Dritte im ersten Halbfinale ausgeschieden
Tatjana Pinto Deutschland  GER, mit 11,54 s als Achte im dritten Halbfinale ausgeschieden

200 mBearbeiten

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Shelly-Ann Fraser-Pryce Jamaika  JAM 22,17
2 Murielle Ahouré Elfenbeinküste  CIV 22,32
3 Blessing Okagbare Nigeria  NGR 22,32
4 Shaunae Miller Bahamas  BAH 22,74
5 Jeneba Tarmoh Vereinigte Staaten  USA 22,78
6 ChaRonda Williams Vereinigte Staaten  USA 22,81
7 Marija Rjemjen Ukraine  UKR 22,84
Allyson Felix Vereinigte Staaten  USA DNF

Datum: 16. August
Windgeschwindigkeit: −0,3 m/s

400 mBearbeiten

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Christine Ohuruogu Vereinigtes Konigreich  GBR 49,41 NR
2 Amantle Montsho Botswana  BOT 49,41
3 Stephenie Ann McPherson Jamaika  JAM 49,99
4 Natasha Hastings Vereinigte Staaten  USA 50,30
5 Francena McCorory Vereinigte Staaten  USA 50,68
6 Xenija Ryschowa Russland  RUS 50,98
7 Novlene Williams-Mills Jamaika  JAM 51,49
Antonina Kriwoschapka Russland  RUS DOP

Datum: 12. August

Antonina Kriwoschapka (Russland) wurde ihre Bronzemedaille aufgrund von nachgewiesenem Dopingvergehens aberkannt.[17]

800 mBearbeiten

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Eunice Jepkoech Sum Kenia  KEN 1:57,38
2 Brenda Martinez Vereinigte Staaten  USA 1:57,91
3 Alysia Montaño Vereinigte Staaten  USA 1:57,95
4 Jekaterina Poistogowa Russland  RUS 1:58,05
5 Ajeé Wilson Vereinigte Staaten  USA 1:58,21
6 Natalija Lupu Ukraine  UKR 1:59,79
7 Lenka Masná Tschechien  CZE 2:00,59
Marija Sawinowa Russland  RUS DOP

Datum: 18. August

Die Russin Marija Sawinowa, ursprünglich Silbermedaillengewinnerin, wurde wegen nachgewiesenen Dopingvergehens nachträglich disqualifiziert. Ihre Sperre wurde auf vier Jahre festgelegt.[20]

1500 mBearbeiten

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Abeba Aregawi Schweden  SWE 4:02,67
2 Jennifer Simpson Vereinigte Staaten  USA 4:02,99
3 Hellen Onsando Obiri Kenia  KEN 4:03,86
4 Hannah England Vereinigtes Konigreich  GBR 4:04,98
5 Faith Chepngetich Kipyegon Kenia  KEN 4:05,08
6 Zoe Buckman Australien  AUS 4:05,77
7 Genzebe Dibaba Athiopien  ETH 4:05,99
8 Nancy Jebet Langat Kenia  KEN 4:06,01

Datum: 15. August

Die russische Läuferin Jekaterina Scharmina wurde wegen nachgewiesenen Dopingvergehens als ursprünglich Sechstplatzierte nachträglich disqualifiziert.[18]

5000 mBearbeiten

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Meseret Defar Athiopien  ETH 14:50,19
2 Mercy Cherono Kenia  KEN 14:51,22
3 Almaz Ayana Athiopien  ETH 14:51,33
4 Viola Jelagat Kibiwot Kenia  KEN 15:01,67
5 Buze Diriba Athiopien  ETH 15:05,38
6 Molly Huddle Vereinigte Staaten  USA 15:05,73
7 Shannon Rowbury Vereinigte Staaten  USA 15:06,10
8 Susan Kuijken Niederlande  NED 15:14,70

Datum: 17. August

10.000 mBearbeiten

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Tirunesh Dibaba Athiopien  ETH 30:43,35
2 Gladys Cherono Kenia  KEN 30:45,17
3 Belaynesh Oljira Athiopien  ETH 30:46,98
4 Emily Chebet Muge Kenia  KEN 30:47,02
5 Hitomi Niiya Japan  JPN 30:56,70
6 Shitaye Eshete Bahrain  BRN 31:13,79
7 Selly Chepyego Kaptich Kenia  KEN 31:22,11
8 Shalane Flanagan Vereinigte Staaten  USA 31:34,83

Datum: 10. August

Teilnehmerin aus deutschsprachigen Ländern:
DNF: Sabrina Mockenhaupt Deutschland  GER

MarathonBearbeiten

 
Edna Ngeringwony Kiplagat nach ihrem Sieg beim Marathonlauf
Platz Athletin Land Zeit (h)
1 Edna Ngeringwony Kiplagat Kenia  KEN 2:25:44
2 Valeria Straneo Italien  ITA 2:25:58
3 Kayoko Fukushi Japan  JPN 2:27:45
4 Ryōko Kizaki Japan  JPN 2:31:28
5 Alessandra Aguilar Spanien  ESP 2:32:38
6 Emma Quaglia Italien  ITA 2:34:16
7 Madaí Pérez Mexiko  MEX 2:34:23
8 Kim Hye-gyong Korea Nord  PRK 2:35:49

Datum: 10. August

Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
Platz 35: Renate Wyss Schweiz  SUI, 2:50:41 h
DNS: Patricia Morceli Bühler Schweiz  SUI

100 m HürdenBearbeiten

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Brianna Rollins Vereinigte Staaten  USA 12,44
2 Sally Pearson Australien  AUS 12,50
3 Tiffany Porter Vereinigtes Konigreich  GBR 12,55
4 Dawn Harper Vereinigte Staaten  USA 12,59
5 Queen Harrison Vereinigte Staaten  USA 12,73
6 Angela Whyte Kanada  CAN 12,78
7 Cindy Billaud Frankreich  FRA 12,84
8 Julija Kondakowa Russland  RUS 12,86

Datum: 17. August
Windgeschwindigkeit: −0,6 m/s

400 m HürdenBearbeiten

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Zuzana Hejnová Tschechien  CZE 52,83
2 Dalilah Muhammad Vereinigte Staaten  USA 54,09
3 Lashinda Demus Vereinigte Staaten  USA 54,27
4 Hanna Titimez Ukraine  UKR 54,72
5 Eilidh Child Vereinigtes Konigreich  GBR 54,86
6 Hanna Jaroschtschuk Ukraine  UKR 55,01
7 Perri Shakes-Drayton Vereinigtes Konigreich  GBR 56,25
8 Nickiesha Wilson Jamaika  JAM 57,34

Datum: 15. August

3000 m HindernisBearbeiten

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Milcah Chemos Cheywa Kenia  KEN 9:11,65 WJB
2 Lidya Chepkurui Kenia  KEN 9:12,55
3 Sofia Assefa Athiopien  ETH 9:12,84
4 Hiwot Ayalew Athiopien  ETH 9:15,25
5 Etenesh Diro Athiopien  ETH 9:16,97
6 Hyvin Kiyeng Jepkemoi Kenia  KEN 9:22,05
7 Valentyna Zhudina Ukraine  UKR 9:33,73
8 Antje Möldner-Schmidt Deutschland  GER 9:34,06

Datum: 13. August

Weitere Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
Platz 9: Gesa Felicitas Krause Deutschland  GER, 9:37,11 min
Fabienne Schlumpf Schweiz  SUI, in der Qualifikation ausgeschieden (disqualifiziert)

4 × 100 m StaffelBearbeiten

Platz Land Athletinnen Zeit (s)
1 Jamaika  Jamaika Carrie Russell
Kerron Stewart
Schillonie Calvert
Shelly-Ann Fraser-Pryce
Im Vorlauf: Sheri-Ann Brooks
41,29 CR
2 Vereinigte Staaten  USA Jeneba Tarmoh
Alexandria Anderson
English Gardner
Octavious Freeman
42,75
3 Vereinigtes Konigreich  Großbritannien Dina Asher-Smith
Ashleigh Nelson
Annabelle Lewis
Hayley Jones
42,87
4 Deutschland  Deutschland Yasmin Kwadwo
Inna Weit
Tatjana Pinto
Verena Sailer
42,90
5 Russland  Russland Olga Belkina
Natalja Russakowa
Jelisaweta Sawlinis
Jelena Bolsun
42,93
6 Kanada  Kanada Crystal Emmanuel
Kimberly Hyacinthe
Shai-Anne Davis
Khamica Bingham
43,28
Frankreich  Frankreich Céline Distel-Bonnet
Ayodelé Ikuesan
Myriam Soumaré
Stella Akakpo
DSQ
Brasilien  Brasilien Evelyn dos Santos
Ana Cláudia Silva
Franciela Krasucki
Vanda Gomes
Im Vorlauf: Rosângela Santos
DNF

Datum: 18. August

4 × 400 m StaffelBearbeiten

Platz Land Athletinnen Zeit (min)
1 Vereinigte Staaten  USA Jessica Beard
Natasha Hastings
Ashley Spencer
Francena McCorory
Im Vorlauf: Joanna Atkins
3:20,41
2 Vereinigtes Konigreich  Großbritannien Eilidh Child
Shana Cox
Margaret Adeoye
Christine Ohuruogu
3:22,61
3 Frankreich  Frankreich Marie Gayot
Lénora Guion-Firmin
Muriel Hurtis-Houairi
Floria Gueï
Im Vorlauf: Phara Anacharsis
3:24,21
4 Ukraine  Ukraine Daryna Prystupa
Olha Ljachowa
Alina Lohwynenko
Natalija Pyhyda
Im Vorlauf: Olha Semljak
3:27,38
5 Nigeria  Nigeria Omolara Omotoso
Patience Okon George
Bukola Abogunloko
Regina George
3:27,57
6 Rumänien  Rumänien Adelina Pastor
Mirela Lavric
Sanda Belgyan
Bianca Răzor
Im Vorlauf: Alina Andreea Panainte
3:28,40
Italien  Italien Chiara Bazzoni
Marta Milani
Maria Enrica Spacca
Libania Grenot
Im Vorlauf: Maria Benedicta Chigbolu
DSQ
Russland  Russland Julija Guschtschina
Tatjana Firowa
Xenija Ryschowa
Antonina Kriwoschapka
Im Vorlauf: Natalja Antjuch
DOP

Datum: 17. August

Die zunächst siegreiche russische Staffel wurde aufgrund nachgewiesenen Dopingvergehens ihrer Schlussläuferin Antonina Kriwoschapka nachträglich disqualifiziert.[17]

20 km GehenBearbeiten

Platz Athletin Land Zeit (h)
1 Jelena Laschmanowa Russland  RUS 1:27:03
2 Anissja Kirdjapkina Russland  RUS 1:27:11
3 Liu Hong China Volksrepublik  CHN 1:28:10
4 Sun Huanhuan China Volksrepublik  CHN 1:28:32
5 Elisa Rigaudo Italien  ITA 1:28:41
6 Beatriz Pascual Spanien  ESP 1:29:00
7 Anežka Drahotová Tschechien  CZE 1:29:05 NR
8 Ana Cabecinha Portugal  POR 1:29:17

Datum: 13. August

Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
Platz 36: Laura Polli Schweiz  SUI, 1:34:07 h
Platz 49: Marie Polli Schweiz  SUI, 1:36:31 h

HochsprungBearbeiten

Platz Athletin Land Höhe (m)
1 Swetlana Schkolina Russland  RUS 2,03
2 Brigetta Barrett Vereinigte Staaten  USA 2,00
3 Ruth Beitia Spanien  ESP 1,97
Anna Tschitscherowa Russland  RUS 1,97
5 Emma Green Tregaro Schweden  SWE 1,97
6 Justyna Kasprzycka Polen  POL 1,97
7 Kamila Stepaniuk Polen  POL 1,93
Alessia Trost Italien  ITA 1,93

Datum: 17. August

Weitere Teilnehmerin aus deutschsprachigen Ländern:
Platz 13: NM Marie-Laurence Jungfleisch Deutschland  GER

StabhochsprungBearbeiten

Platz Athletin Land Höhe (m)
1 Jelena Issinbajewa Russland  RUS 4,89
2 Jennifer Suhr Vereinigte Staaten  USA 4,82
3 Yarisley Silva Kuba  CUB 4,82
4 Silke Spiegelburg Deutschland  GER 4,75
5 Fabiana Murer Brasilien  BRA 4,65
Anastassija Sawtschenko Russland  RUS 4,65
7 Angelina Schuk-Krasnowa Russland  RUS 4,65
8 Lisa Ryzih Deutschland  GER 4,55
Jiřina Ptáčníková-Svobodová Tschechien  CZE 4,55

Datum: 13. August

Weitere Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
Platz 10: Kristina Gadschiew Deutschland  GER, 4,55 m
Carolin Hingst Deutschland  GER, mit 4,45 m in der Qualifikation aufgrund von Achillessehnenschmerzen ausgeschieden

WeitsprungBearbeiten

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Brittney Reese Vereinigte Staaten  USA 7,01
2 Blessing Okagbare Nigeria  NGR 6,99
3 Ivana Španović Serbien  SRB 6,82 NR
4 Wolha Sudarawa Weissrussland  BLR 6,82
5 Shara Proctor Vereinigtes Konigreich  GBR 6,79
6 Darja Klischina Russland  RUS 6,76
7 Tori Polk Vereinigte Staaten  USA 6,73
8 Jelena Sokolowa Russland  RUS 6,65

Datum: 11. August

Die russische Weitspringerin Olga Kutscherenko, ursprünglich auf dem fünften Platz, wurde des Dopings überführt. Ihr Resultat wurde ihr aberkannt und es gab eine rückwirkende Sperre über zwei Jahre.[16]

Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
Platz 12: Sosthene Moguenara Deutschland  GER, 6,42 m
Lena Malkus Deutschland  GER, mit 6,49 m in der Qualifikation ausgeschieden
Malaika Mihambo Deutschland  GER, mit 6,49 m in der Qualifikation ausgeschieden

DreisprungBearbeiten

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Caterine Ibargüen Kolumbien  COL 14,85
2 Jekaterina Konewa Russland  RUS 14,81
3 Olha Saladucha Ukraine  UKR 14,65
4 Kimberly Williams Jamaika  JAM 14,62
5 Mabel Gay Kuba  CUB 14,45
6 Hanna Knjasjewa-Minenko Israel  ISR 14,33
7 Irina Gumenjuk Russland  RUS 14,15
8 Snežana Vukmirovic Slowenien  SLO 14,13

Datum: 15. August

Wegen nachträglich festgestellten positiven Dopingbefundes wurde die Russin Anna Pjatych, zunächst auf Platz sieben, disqualifiziert.[21]

KugelstoßenBearbeiten

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Valerie Adams Neuseeland  NZL 20,88
2 Christina Schwanitz Deutschland  GER 20,41
3 Gong Lijiao China Volksrepublik  CHN 19,95
4 Michelle Carter Vereinigte Staaten  USA 19,94
5 Jewgenija Kolodko Russland  RUS 19,81
6 Li Ling China Volksrepublik  CHN 18,38
7 Irina Tarassowa Russland  RUS 18,37
8 Tia Brooks Vereinigte Staaten  USA 18,09

Datum: 12. August

Die russische Kugelstoßererin Jewgenija Kolodko, ursprünglich auf dem fünften Platz, wurde des Dopings überführt. Ihr Resultat wurde annulliert.[17]

Weitere Teilnehmerin aus deutschsprachigen Ländern:
Josephine Terlecki Deutschland  GER, mit 17,87 m in der Qualifikation ausgeschieden

DiskuswurfBearbeiten

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Sandra Perković Kroatien  CRO 67,99
2 Mélina Robert-Michon Frankreich  FRA 66,28 NR
3 Yarelys Barrios Kuba  CUB 64,96
4 Nadine Müller Deutschland  GER 64,47
5 Gia Lewis-Smallwood Vereinigte Staaten  USA 64,23
6 Jian Tan China Volksrepublik  CHN 63,34
7 Żaneta Glanc Polen  POL 62,90
8 Denia Caballero Kuba  CUB 62,80

Datum: 11. August

Weitere Teilnehmerin aus deutschsprachigen Ländern:
Julia Fischer Deutschland  GER, mit 60,09 m in der Qualifikation ausgeschieden

HammerwurfBearbeiten

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Tatjana Lyssenko Russland  RUS 78,80 CR
2 Anita Włodarczyk Polen  POL 78,46 NR
3 Zhang Wenxiu China Volksrepublik  CHN 75,58
4 Wang Zheng China Volksrepublik  CHN 74,90
5 Yipsi Moreno Kuba  CUB 74,16
6 Oxana Kondratjewa Russland  RUS 72,76
7 Éva Orbán Ungarn  HUN 72,70
8 Jeneva Stevens Vereinigte Staaten  USA 72,65

Datum: 14. August

Die zunächst fünftplatzierte russische Werferin Anna Bulgakowa wurde wegen nachgewiesenen Dopingvergehens nachträglich disqualifiziert.[19]

Teilnehmerin aus deutschsprachigen Ländern:
Betty Heidler Deutschland  GER, mit 68,83 m in der Qualifikation ausgeschieden
Kathrin Klaas Deutschland  GER, mit 68,34 m in der Qualifikation ausgeschieden

SpeerwurfBearbeiten

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Christina Obergföll Deutschland  GER 69,05
2 Kimberley Mickle Australien  AUS 66,25
3 Marija Abakumowa Russland  RUS 65,09
4 Linda Stahl Deutschland  GER 64,78
5 Kathryn Mitchell Australien  AUS 63,77
6 Sunette Viljoen Sudafrika  RSA 63,58
7 Wiktorija Sudaruschkina Russland  RUS 62,21
8 Li Lingwei China Volksrepublik  CHN 61,30

Datum: 18. August

SiebenkampfBearbeiten

Platz Athletin Land Punkte
1 Hanna Melnytschenko Ukraine  UKR 6586
2 Brianne Theisen-Eaton Kanada  CAN 6530
3 Dafne Schippers Niederlande  NED 6477 NR
4 Claudia Rath Deutschland  GER 6462
5 Katarina Johnson-Thompson Vereinigtes Konigreich  GBR 6449
6 Sharon Day Vereinigte Staaten  USA 6407
7 Eliška Klučinová Tschechien  CZE 6332 NR
8 Antoinette Nana Djimou Ida Frankreich  FRA 6326

Datum: 12./13. August

Weitere Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
13. Platz: Ellen Sprunger Schweiz  SUI, 6081 Punkte
16. Platz: Linda Züblin Schweiz  SUI, 6057 Punkte
17. Platz: Julia Mächtig Deutschland  GER, 6021 Punkte

Kira Biesenbach Deutschland  GER war verletzungsbedingt nach drei Disziplinen ausgeschieden.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2013 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

VideosBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. IAAF: Candidates confirmed for 2011 and 2013 World Championships in Athletics. 2. Dezember 2006. Archiviert vom Original am 5. Dezember 2006. Abgerufen im 3 December 2006 (englisch). 
  2. IAAF: Sweden withdraws IAAF World Championships’ bid. 15. Dezember 2006. Archiviert vom Original am 4. Januar 2007. Abgerufen im 15 December 2006 (englisch). 
  3. IAAF: And the hosts will be …. In: IAAF, 27. März 2007. Archiviert vom Original am 21. August 2009. Abgerufen im 27 March 2007 (englisch). 
  4. abgerufen am 19. August 2013 Usain Bolt von mieser Stimmung genervt
  5. Focus Online: WM in Moskau: Kritik am Zuschauerinteresse wächst. 11. August 2013. Abgerufen am 17. August 2013. 
  6. Die Zeit: Laut IAAF: WM in Moskau besser besucht als Daegu, 17. August 2013
  7. "Entry Standards" Website der IAAF. Abgerufen am 5. März 2013. (englisch).
  8. Hammerwurf-Olympiasiegerin Tatjana Lyssenko positiv getestet, Sport1 5. April 2016, abgerufen am 20. Juli 2017
  9. „Die sind so blind“, Spiegel Online 16. Juli 2013, abgerufen am 20. Juli 2017
  10. Gazeta Sporturilor vom 9. August 2013, abgerufen am 11. August 2013 (rumänisch)
  11. Trinidad Express vom 10. August 2013 (Memento des Originals vom 10. August 2013 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.trinidadexpress.com, abgerufen am 11. August 2013 (englisch)
  12. a b Sieben Dopingfälle bei der WM, Der Tagesspiegel 20. September 2013, abgerufen am 20. Juli 2017
  13. Russisches Sportministerium soll Dopingvertuschungen bei WM 2013 angeordnet haben, Focus Online 17. Juni 2016, abgerufen am 20. Juli 2017
  14. Russische Leichtathleten sind endgültig gesperrt, Zeit Online 21. Juli 2016, abgerufen am 20. Juli 2017
  15. Russlands Leichtathletik weiter in die Isolation, Frankfurter Allgemeine Zeitung 14. April 2017, abgerufen am 20. Juli 2017
  16. a b Russian Long jumper Olga Kucherenko banned for two years (backdated to 2011-2013) reports from RUSADA claim. 2. Februar 2017 auf antidopingworld.wordpress.com, abgerufen am 22. Juli 2017
  17. a b c d e Fünf russische Athleten gestehen Doping Frankfurter Allgemeine Zeitung 15. April 2017 auf faz.net, abgerufen am 22. Juli 2017
  18. a b Siebenkämpferin Tschernowa erneut wegen Dopings gesperrt Aargauer Zeitung 29. November 2016 auf aargauerzeitung.ch, abgerufen am 22. Juli 2017
  19. a b Fünf russische Leichtathleten gestehen Doping@1@2Vorlage:Toter Link/www.zeit.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Zeit Online 19. April 2017 auf zeit.de, abgerufen am 22. Juli 2017
  20. a b Vier Jahre Sperre für Sawinowa-Farnossowa, Die Sportschau 10. Februar 2017 auf sportschau.de, abgerufen am 22. Juli 2017
  21. a b CAS sperrt russische Dreispringerin Pjatych, Focus Online 18. August 2017, abgerufen am 19. August 2017
  22. a b Doping: Russischer Olympiasieger muss Medaillen abgeben auf n-tv.de 22. März 2019, abgerufen am 23. März 2019
  23. McLaren Report: Strategie zur Medaillenbeschaffung in Russland. Dopingbericht: 1000 Russen belastet, Sport1, 9. Dezember 2016 auf sport1.de, abgerufen am 22. Juli 2017
  24. Zeit.de:Der entmündigte Athlet ist das Ziel
  25. taz.de: Gesetz zu Homo-Propaganda in Russland, Staatschefs gegen Olympia-Boykott
  26. Sueddeutsche:Umstrittenes Verbot, Russland bestraft erstmals Ausländer für Homo-Propaganda
  27. Frankfurter Rundschau:"Homo-Propaganda verboten"
  28. Universität Münster:AUSLAND: Niederländische Filmmacher wegen „Homopropaganda“ in Russland vor Gericht
  29. queer.de: Russland beharrt auf Verbot von Homo-"Propaganda"
  30. queer.de: Olympia 2014: Boykott, Verlegung oder Protest?
  31. Welt.de:Ein Kuss ist selten nur ein Kuss