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Conseslus Kipruto

kenianischer Leichtathlet
Conseslus Kipruto Leichtathletik

Conselsus Kipruto (2016)
Kipruto bei den Olympischen Spielen 2016

Nation KeniaKenia Kenia
Geburtstag 8. Dezember 1994 (24 Jahre)
Geburtsort Eldoret, Kenia
Größe 167 cm
Gewicht 58 kg
Beruf Polizist
Karriere
Disziplin Hindernislauf
Bestleistung 8:00,12 min
Nationalkader seit 2011
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Weltmeisterschaften 1 × Gold 2 × Silber 0 × Bronze
Crosslauf-Weltmeisterschaften 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Commonwealth Games 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Afrikameisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
U20-Weltmeisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
U18-Weltmeisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Spiele
0Gold0 Rio de Janeiro 2016 3000 m Hindernis
Logo der IAAF Weltmeisterschaften
0Silber0 Moskau 2013 3000 m Hindernis
0Silber0 Peking 2015 3000 m Hindernis
0Gold0 London 2017 3000 m Hindernis
Logo der IAAF Crosslaufweltmeisterschaften
0Bronze0 Aarhus 2019 Mixed-Staffel
Logo der Commonwealth Games Federation Commonwealth Games
0Gold0 Gold Coast 2018 3000 m Hindernis
Logo der CAA Afrikameisterschaften
0Gold0 Asaba 2018 3000 m Hindernis
Logo der IAAF Juniorenweltmeisterschaften
0Gold0 Barcelona 2012 3000 m Hindernis
Logo der IAAF Jugendweltmeisterschaften
0Gold0 Lille 2011 2000 m Hindernis
letzte Änderung: 30. März 2019

Conseslus Kipruto (* 8. Dezember 1994 in Eldoret) ist ein kenianischer Leichtathlet, der sich auf den Hindernislauf spezialisiert hat.

Inhaltsverzeichnis

Sportliche LaufbahnBearbeiten

Erste Erfahrungen bei internationalen Meisterschaften sammelte Conselus Kipruto bei den Jugendweltmeisterschaften 2017 in Lille, bei denen er die Goldmedaille über 2000 m Hindernis gewann. 2012 siegte er bei den Juniorenweltmeisterschaften in Barcelona mit neuem Meisterschaftsrekord von 8:06,10 min. Bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften 2013 in Bydgoszcz belegte er im Juniorenrennen den fünften Platz uns sicherte sich mit dem Team den Silberrang. Im selben Jahr gewann er die Hindernisrennen beim Shanghai Golden Grand Prix, beim Prefontaine Classic in Eugene und bei den Bislett Games in Oslo. Anschließend gewann er bei den Weltmeisterschaften in Moskau mit 8:06,37 min die Silbermedaille hinter seinem Landsmann Ezekiel Kemboi, wie auch zwei Jahre später bei den Weltmeisterschaften 2015 in Peking, bei denen er im Finale 8:12,38 min lief.

In der Saison 2016 dominierte Kipruto die Weltspitze im Hindernislauf klar. So siegte er unter anderem beim Qatar Athletic Super Grand Prix in Doha, bei der Golden Gala in Rom, beim British Athletics Birmingham Grand Prix und beim Herculis in Monaco. Den bis dahin größten Erfolg seiner Karriere feierte er mit dem Gewinn der Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro, wo er seiner Favoritenrolle gerecht wurde und in olympischer Rekordzeit von 8:03,28 Minuten im Finale den US-Amerikaner Evan Jager (8:04,28 Minuten) und den Franzosen Mahiedine Mekhissi (8:11,52 Minuten) hinter sich ließ.[1] Bei den Weltmeisterschaften 2017 in London gewann er vor Soufiane El Bakkali und Evan Jager in 8:14,12 Minuten die Goldmedaille.

2018 nahm er zum ersten Mal an den Commonwealth Games im australischen Gold Coast teil, bei denen er in neuem Meisterschaftsrekord von 8:10,08 min die Goldmedaille vor seinen Landsleuten Abraham Kibiwott und Amos Kirui gewann. Im selben Jahr wurde er bei den Titelkämpfen in Asaba Afrikameister im Hindernislauf.[2] 2019 gewann Kipruto bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften in Aarhus gemeinsam mit Elijah Manangoi, Jarinter Mawia Mwasya und Winfred Nzisa Mbithe die Bronzemedaille in der Mixed-Staffel.[3]

2018 wurde Kipruto kenianischer Meister im Hindernislauf. 2013, sowie 2016 und 2017 gewann er das IAAF Diamond Race.

Persönliche BestleistungenBearbeiten

  • 3000 Meter: 7:44,09 min, 9. September 2012 in Rieti
  • 3000 m Hindernis: 8:00,12 min, 5. Juni 2016 in Birmingham

WeblinksBearbeiten

  Commons: Conseslus Kipruto – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Parker Morse: Report: men's 3000m steeplechase final – Rio 2016 Olympic Games (englisch) IAAF. 17. August 2016. Abgerufen am 22. August 2016.
  2. Bob Ramsak: Semenya clocks 49.96, Amos defeats Korir in Asaba - African Championships, Day 3 (englisch) IAAF. 3. August 2018. Abgerufen am 5. August 2018.
  3. Jon Mulkeen: Mixed relay report: Ethiopia gains revenge on Kenya in Aarhus. In: iaaf.org. 30. März 2019, abgerufen am 30. März 2019 (englisch).