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Shōta Iizuka Leichtathletik

Shōta Iizuka (2017)
Shōta Iizuka in Madrid 2017

Nation JapanJapan Japan
Geburtstag 25. Juni 1991 (27 Jahre)
Geburtsort Omaezaki, Japan
Größe 186 cm
Gewicht 81 kg
Karriere
Disziplin Sprint
Verein Mizuno Track Club
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Weltmeisterschaften 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Asienspiele 1 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
Sommer-Universiade 0 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
U20-Weltmeisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Spiele
0Silber0 Rio de Janeiro 2016 4 × 100 m
Logo der IAAF Weltmeisterschaften
0Bronze0 London 2017 4 × 100 m
Logo der Asian Games Asienspiele
0Gold0 Incheon 2014 4 × 400 m
0Silber0 Incheon 2014 4 × 100 m
0Bronze0 Jakarta 2018 4 × 400 m
Logo der FISU Universiade
0Silber0 Kasan 2013 4 × 100 m
0Bronze0 Kasan 2013 200 m
Logo der IAAF Juniorenweltmeisterschaften
0Gold0 Moncton 2010 200 m
letzte Änderung: 10. November 2018

Shōta Iizuka (jap. 飯塚 翔太, Iizuka Shōta; * 25. Juni 1991 in Omaezaki) ist ein japanischer Leichtathlet, der sich auf den Sprint spezialisiert hat.

Inhaltsverzeichnis

Sportliche LaufbahnBearbeiten

Erste internationale Erfahrungen sammelte Shōta Iizuka bei den Juniorenweltmeistersterschaften 2010 in Moncton, bei denen er in 20,67 s die Goldmedaille gewann. Zudem belegte er mit der japanischen 4-mal-100-Meter-Staffel in 39,89 s Rang vier.[1] Im Jahr darauf nahm er erstmals an der Sommer-Universiade in Shenzhen teil, erreichte dort das Halbfinale über 200 Meter, in dem er mit 21,02 s ausschied. Zudem wurde er mit der Staffel im Vorlauf disqualifiziert. 2012 qualifizierte er sich erstmals für die Olympischen Spiele in London, bei denen er über 200 Meter mit 20,81 s im Vorlauf ausschied und mit der Staffel im Finale Rang vier. Bei den Studentenweltspielen 2013 in Kasan gewann er in 20,33 s die Bronzemedaille über 200 Meter hinter dem Südafrikaner Anaso Jobodwana und Rasheed Dwyer aus Jamaika. Zudem gewann er mit der Staffel die Silbermedaille hinter der Mannschaft aus der Ukraine. Damit qualifizierte er sich für die Weltmeisterschaften in Moskau, bei denen er im Einzelbewerb das Halbfinale erreichte und mit der Staffel in 38,89 s Rang sechs belegte. Anschließend siegte er mit der Staffel bei den Ostasienspielen in Tianjin sowie Silber über 200 Meter.

Bei den IAAF World Relays 2014 auf den Bahamas gelangte er im Finale auf Rang fünf. Im Oktober wurde er bei den Asienspielen in 20,87 s Vierter über 200 Meter, gewann mit der 4-mal-100-Meter-Staffel Silber hinter China und siegte mit der 4-mal-400-Meter-Staffel in 3:01,88 min. Zwei Jahre später qualifizierte er sich erneut für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro. Über 200 Meter schied er in 20,49 s erneut im Vorlauf aus, aber mit der 4-mal-100-Meter-Staffel gelang ihm sein bislang größter Erfolg. Mit 37,60 s im Finale stellte er zusammen mit Ryōta Yamagata, Shūhei Tada und Asuka Cambridge einen neuen Asienrekord auf gewann damit die Silbermedaille hinter den Jamaikanern.[2] Bei den Weltmeisterschaften im Jahr darauf in London erreichte er im Einzelbewerb das Halbfinale und gewann mit der Staffel in 38,04 s im Finale die Bronzemedaille. 2018 gelangte er bei den Asienspielen in Jakarta Rang sechs über 200 Meter und gewann mit der 4-mal-400-Meter-Staffel in 3:01,94 min die Bronzemedaille.

2013, 2016 und 2018 wurde Iizuka Japanischer Meister im 200-Meter-Lauf. Er absolvierte ein Rechtsstudium an der Chūō-Universität in Tokio.

Persönliche BestzeitenBearbeiten

  • 100 Meter: 10,08 s (+1,9 m/s), 4. Juni 2017 in Tottori
  • 200 Meter: 20,11 s (+1,8 m/s), 26. Juni 2016 in Nagoya

WeblinksBearbeiten

  Commons: Shōta Iizuka – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Stormy Kendrik finishes like a thunderbolt to win USA’s first championships gold
  2. Andrew Mckirdy: Japan schreibt mit Silber Geschichte (en-US). In: The Japan Times Online, 20. August 2016.