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Akani Simbine Leichtathletik

Akani Simbine (2016)
Akani Simbine in Rio de Janeiro 2016

Nation SudafrikaSüdafrika Südafrika
Geburtstag 21. September 1993 (25 Jahre)
Geburtsort Kempton Park, Südafrika
Größe 176 cm
Gewicht 74 kg
Karriere
Disziplin Sprint
Trainer Werner Prinsloo
Status aktiv
Medaillenspiegel
Commonwealth Games 1 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Afrikameisterschaften 2 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Sommer-Universiade 1 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Logo der Commonwealth Games Federation Commonwealth Games
0Gold0 Gold Coast 2018 100 m
0Silber0 Gold Coast 2018 4 × 100 m
Logo der CAA Afrikameisterschaften
0Gold0 Durban 2016 4 × 100 m
0Bronze0 Durban 2016 100 m
0Gold0 Asaba 2018 100 m
Logo der FISU Universiade
0Gold0 Gwangju 2015 100 m
0Bronze0 Gwangju 2015 4 × 100 m
letzte Änderung: 3. August 2018

Akani Simbine (* 21. September 1993 in Kempton Park) ist ein südafrikanischer Sprinter.

Inhaltsverzeichnis

Sportliche LaufbahnBearbeiten

Erste Erfahrungen bei internationalen Meisterschaften sammelte Akani Simbine bei den Studentenweltspielen 2013 im russischen Kasan, bei denen er über 100 Meter das Halbfinale erreichte und mit der südafrikanischen 4-mal-100-Meter-Staffel im Finale mit 45,82 s den siebten Platz belegte. Über 100 Meter qualifizierte er sich auch für die Weltmeisterschaften in Moskau, bei denen er mit 10,38 s bereits in der ersten Runde ausschied. 2014 nahm Simbine zum ersten Mal an den Commonwealth Games im schottischen Glasgow teil und schied dort über 100 Meter mit 10,21 s im Halbfinale aus und belegte über 200 Meter im Finale den fünften Platz. Zudem erreichte er mit der südafrikanischen Stafette den vierten Platz. Kurz darauf belegte er bei den Afrikameisterschaften in Marrakesch den achten Platz im 100-Meter-Lauf. 2015 nahm der Student der Universität Pretoria erneut an der Sommer-Universiade im südkoreanischen Gwangju teil und gewann dort mit neuem Landesrekord von 9,97 s die Goldmedaille vor dem Jamaikaner Kemarley Brown. Zudem gewann er mit der südafrikanischen Mannschaft die Bronzemedaille mit der Staffel.[1] Daraufhin nahm er an den Weltmeisterschaften in Peking teil, bei denen er diesmal das Halbfinale über 100 und 200 Meter erreichte. Zudem musste er den Vorlauf mit der südafrikanischen 4-mal-100-Meter-Staffel vorzeitig beenden.

2016 verbesserte er den Landesrekord im März auf 9,96 s und später auf 9,89 s und rangiert damit (Stand April 2018) auf dem 30. Rang der ewigen Bestenliste. Bei den Afrikameisterschaften in Durban gewann er über 100 Meter in 10,05 s die Bronzemedaille sowie die Goldmedaille mit der südafrikanischen Staffel. Er qualifizierte sich zudem erstmals für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro, bei denen er über 100 Meter im Finale 9,94 s lief und damit Rang fünf belegte. 2017 nahm er an den Weltmeisterschaften in London teil und belegte dort im Finale mit 10,01 s ebenfalls den fünften Platz. Im April 2018 gewann Akani Simbine in 10,03 s die Goldmedaille über 100 Meter bei den Commonwealth Games im australischen Gold Coast vor seinem Landsmann Henricho Bruintjies. Mit der südafrikanischen 4-mal-100-Meter-Staffel gewann er mit neuem Landesrekord von 38,24 s die Silbermedaille hinter der Mannschaft aus England.[2] Bei den Afrikameisterschaften in Asaba siegte er als Favorit über 100 Meter in 10,25 s vor dem Ivorer Arthur Cissé und seinem Landsmann Simon Magakwe.

2015 und 2017 wurde Simbine südafrikanischer Meister im 100-Meter-Lauf. Er ist Absolvent der Universität Pretoria.

Persönliche BestzeitenBearbeiten

  • 100 Meter: 9,89 s (+1,9 m/s), 18. Juli 2016 in Székesfehérvár (Südafrikanischer Rekord)
  • 200 Meter: 19,95 s (+1,7 m/s), 4. März 2017 in Pretoria

WeblinksBearbeiten

  Commons: Akani Simbine – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Jon Mulkeen: Simbine and Fajdek win World University Games titles in Gwangju (englisch) IAAF. 9. Juli 2015. Abgerufen am 14. April 2018.
  2. Len Johnson: Walsh dominates shot put, Simbine and Ahye take 100m titles - Commonwealth Games day 2 (englisch) IAAF. 9. April 2018. Abgerufen am 14. April 2018.