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Patrícia Mamona

portugiesische Dreispringerin
Patrícia Mamona Leichtathletik

Patrícia Mamona

Voller Name Patrícia Mbengani Bravo Mamona
Nation PortugalPortugal Portugal
Geburtstag 21. November 1988 (31 Jahre)
Geburtsort São Jorge de Arroios, Portugal
Größe 171 cm
Gewicht 61 kg
Karriere
Disziplin Dreisprung
Bestleistung 14,65 m
Verein Sporting CP
Trainer José Sousa Uva
Medaillenspiegel
Europameisterschaften 1 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Halleneuropameisterschaften 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Sommer-Universiade 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Spiele der Lusophonie 1 × Gold 0 × Silber 2 × Bronze
Logo der EAA Europameisterschaften
0Silber0 Helsinki 2012 14,52 m
0Gold0 Amsterdam 2016 14,58 m
Logo der EAA Halleneuropameisterschaften
0Silber0 Belgrad 2017 14,32 m
Logo der FISU Universiade
0Silber0 Shenzhen 2011 14,23 m
Jogos da Lusofonia
0Bronze0 Macau 2006 5,65 m
0Bronze0 Macau 2006 12,15 m
0Gold0 Lissabon 2009 13,79 m
letzte Änderung: 3. März 2019

Patrícia Mbengani Bravo Mamona (* 21. November 1988 in São Jorge de Arroios, einer Stadtgemeinde Lissabons) ist eine portugiesische Leichtathletin. Sie ist spezialisiert auf den Dreisprung.

LebenBearbeiten

Patrícia Mamona studierte Gesundheitspflege (Health Science) an der Clemson University in South Carolina.[1] Von 2002 bis 2010 startete sie für den Verein Juventude Operária do Monte Abraão aus Queluz. Seit 2011 ist sie bei Sporting Lissabon. Sie wird von José Uva trainiert.

ErfolgeBearbeiten

2006 gewann sie bei den Portugiesischen Juniorenmeisterschaften sowohl im Dreisprung als auch im Weitsprung und 100-Meter-Hürdenlauf. Bei den Jogos da Lusofonia 2006 in Macau wurde sie sowohl im Dreisprung (mit 12,15 m) als auch im Weitsprung (mit 5,65 m) Dritte. Den vierten Platz belegte sie bei den Juniorenweltmeisterschaften 2006 in Peking mit einem neuen portugiesischen Juniorenrekord von 13,37 m. Bei den Jogos da Lusofonia 2009 im Estádio Universitário de Lisboa gewann sie die Dreisprungkonkurrenz mit 13,79 m. Bei den Europameisterschaften 2010 in Barcelona wurde sie im Dreisprung mit 14,07 m Achte des Finales. Den zweiten Platz belegte die mehrfache Portugiesische Dreisprung-Meisterin bei der Sommer-Universiade 2011 in Shenzhen mit 14,23 m. Ihr bis dahin größter Erfolg war die Silbermedaille bei den Europameisterschaften 2012 in Helsinki mit 14,52 m hinter Olha Saladucha. Bei ihrer ersten Olympiateilnahme, 2012 in London, verpasste sie in der Qualifikation mit 5 cm Rückstand um einen Platz den Finaleinzug. Bei den Europameisterschaften 2016 in Amsterdam gewann sie mit neuem Landesrekord von 14,58 m die Goldmedaille, bei den Halleneuropameisterschaften 2017 in Belgrad mit 14,32 m hinter Kristin Gierisch die Silbermedaille.

2019 belegte sie bei den Halleneuropameisterschaften in Glasgow mit einer Weite von 14,43 m im Finale den vierten Platz.

Portugiesische RekordeBearbeiten

Mit ihren 14,65 m bei ihrem sechsten Platz bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro verbesserte sie ihren portugiesischen Rekord im Dreisprung. Diesen hatte sie vorher schon mehrmals verbessert, zum Beispiel mit 14,52 m, die sie am 29. Juni 2012 in Helsinki sprang und davor 14,42 m vom 31. Juli 2011 in Lissabon. Sie hält ebenfalls den portugiesischen Rekord in der Halle. Diesen konnte sie mehrmals verbessern: Nach 13,85 m am 13. März 2010 in Fayetteville (Arkansas), sprang sie 13,94 m, am 19. Februar 2012 in Espinho, 13,99 m in der Qualifikation der Halleneuropameisterschaften 2013 in Göteborg und am 14,36 m am 22. Februar 2014 bei der Vereinsmeisterschaft von Sporting Lissabon in Pombal. Etwa fünf Jahre später steigerte Mamona sich erneut, nach 14,36 m beim Indoor Meeting Karlsruhe verbesserte sie ihren Rekord am 8. Februar 2019 bei der IAAF World Indoor Tour in Madrid zuerst auf 14,38 m und dann auf 14,44 m.[2]

Persönliche BestleistungenBearbeiten

  • Dreisprung: 14,65 m am 15. August 2016 in Rio de Janeiro (portugiesischer Rekord)
    • Dreisprung (Halle): 14,44 m am 8. Februar 2019 in Madrid (portugiesischer Rekord)

AuszeichnungenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Patrícia Mamona – Sammlung von Bildern

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Profilseite bei den Clemson Tigers (Memento vom 30. Juli 2008 im Internet Archive) (englisch)
  2. Emeterio Valiente: World leads for Rojas and Sidorova in Madrid. In: iaaf.org. 8. Februar 2019, abgerufen am 9. März 2019 (englisch).
  3. Atletas condecorados com Ordem do Mérito. Meldung vom 15. Juli 2016 auf slbenfica.pt (portugiesisch)