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Kristin Gierisch Leichtathletik

20150726 1545 DM Leichtathletik Frauen Dreisprung 0991.jpg
Gierisch bei den Deutschen Meisterschaften 2015

Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag 20. August 1990 (28 Jahre)
Geburtsort ZwickauDeutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR
Größe 178 cm
Gewicht 59 kg
Beruf Polizeimeisterin
Karriere
Disziplin Dreisprung
Bestleistung 14,59 m (Halle), 14,45 m (Freiluft)
Verein LAC Erdgas Chemnitz
vorm. SV Vorwärts Zwickau
Trainer Harry Marusch, vorm. Angela Geyer
Medaillenspiegel
Europameisterschaften 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Hallenweltmeisterschaften 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Halleneuropameisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Deutsche Meisterschaften 3 × Gold 3 × Silber 1 × Bronze
Deutsche Hallenmeisterschaften 4 × Gold 3 × Silber 0 × Bronze
Logo der EAA Europameisterschaften
0Silber0 Berlin 2018 Dreisprung
Logo der IAAF Hallenweltmeisterschaften
0Silber0 Portland 2016 Dreisprung
Logo der EAA Halleneuropameisterschaften
0Gold0 Belgrad 2017 Dreisprung
Logo des DLV Deutsche Meisterschaften
0Bronze0 Wattenscheid 2012 Dreisprung
0Silber0 Ulm 2013 Dreisprung
0Gold0 Ulm 2014 Dreisprung
0Gold0 Nürnberg 2015 Dreisprung
0Silber0 Kassel 2016 Dreisprung
0Gold0 Erfurt 2017 Dreisprung
0Silber0 Nürnberg 2018 Dreisprung
Logo des DLV Deutsche Hallenmeisterschaften
0Gold0 Karlsruhe 2012 Dreisprung
0Silber0 Dortmund 2013 Dreisprung
0Gold0 Leipzig 2014 Dreisprung
0Gold0 Karlsruhe 2015 Dreisprung
0Silber0 Leipzig 2016 Dreisprung
0Silber0 Leipzig 2017 Dreisprung
0Gold0 Leipzig 2019 Dreisprung
letzte Änderung: 19. Februar 2019

Kristin Gierisch (* 20. August 1990 in Zwickau) ist eine deutsche Leichtathletin, die sich auf den Dreisprung spezialisiert hat.

Inhaltsverzeichnis

BerufswegBearbeiten

2012 begann Kristin Gierisch eine Ausbildung bei der Bundespolizei[1] und ist Polizeimeisterin.[2]

Sportliche KarriereBearbeiten

In der vierten Klasse kam Gierisch durch ihre Mathematiklehrerin zum SV Vorwärts Zwickau und verschrieb sich ab 2006 dem Dreisprung.[3]

2007 wurde sie Deutsche U18-Meisterin und erreichte bei den Jugendweltmeisterschaften in Ostrava den sechsten Platz. 2009 gewann sie die Deutsche U20- und die U23-Meisterschaft. Dabei sprang sie mit 14,02 Meter Deutschen Jugendrekord. Bei den Junioreneuropameisterschaften in Novi Sad kam sie auf Rang fünf. Bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften 2010 in Regensburg erlangte sie die Vizemeisterschaft. 2011 erreichte Gierisch bei den U23-Europameisterschaften das Finale, wo sie aber verletzungsbedingt nicht antrat.

2012 wurde Gierisch wieder U23-Meisterin und im Erwachsenenbereich erstmals Deutsche Meisterin in der Halle. Sie erreichte dabei in Karlsruhe eine Weite von 14,19 Meter. Kurz darauf nahm sie an den Hallenweltmeisterschaften in Istanbul teil, wo sie in der Qualifikation ausschied.

2014 und 2015 holte sich Gierisch die deutschen Meistertitel sowohl in der Halle als auch im Freien. Bei den Halleneuropameisterschaften 2015 in Prag erreichte sie den 4. Platz.

2016 wurde sie in der Halle wie im Freien Deutsche Vize-Meisterin, in Portland (Oregon) mit 14,30 Meter Hallen-Vize-Weltmeisterin und erfüllte beim Springer-Meeting am 22. Mai in Garbsen die Norm für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro, wo sie im Finale mit 13,96 m auf den 11. Platz kam.

2017 holte sich Gierisch in Leipzig den Titel der Deutschen Hallenvizemeisterin und in Belgrad mit Saisonbestleistung von 14,37 m den der Halleneuropameisterin. Im nordfranzösischen Lille wurde sie Team-Europameisterin. Im Dreisprung holte sie für die deutsche Mannschaft mit dem 2. Platz zehn Punkte. Bei den Deutschen Meisterschaften 2017 in Erfurt gewann Gierisch zum dritten Mal den deutschen Meistertitel in dieser Disziplin und stellte mit 14,40 m eine neue persönliche Bestleistung auf. Bei den Weltmeisterschaften in London kam sie auf den 5. Platz.

2018 konnte Gierisch in der Hallensaison verletzungsbedingt keinen Wettkampf bestreiten. In Nürnberg wurde sie Deutsche Vizemeisterin. Bei den Europameisterschaften in Berlin errang sie mit persönlicher Bestleistung von 14,45 m die Silbermedaille. Beim Continental Cup in Ostrava belegte Gierisch mit der europäischen Mannschaft den 2. Rang, wozu sie mit einem 6. Platz im Einzel beitrug. Am 10. Februar 2019 verbesserte sie den sieben Jahre alten deutschen Hallenrekord von Katja Demut um 12 cm auf 14,59 m.[4]

VereinszugehörigkeitBearbeiten

Gierisch startete zuerst für den SV Vorwärts Zwickau und wechselte dann zum LAC Erdgas Chemnitz.

EhrungenBearbeiten

2018 wurde Kristin Gierisch als „Sportlerin des Jahres“ von Chemnitz mit dem Chemmy ausgezeichnet.[5]

BestleistungenBearbeiten

FreiluftBearbeiten

HalleBearbeiten

ErfolgeBearbeiten

Im Dreisprung wurde sie:

National

International

WeblinksBearbeiten

  Commons: Kristin Gierisch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Silke Bernhart: Topathleten der Bundespolizei geehrt, Deutscher Leichtathletik-Verband 11. Oktober 2012
  2. Polizeisport Depesche, Olympia-Sonderausgabe 2016, S. 7, auf: dpsk.de, abgerufen 4. März 2017 (pdf 5,4 MB)
  3. Anja Herrlitz: Kristin Gierisch - Springen statt tief fallen, auf: leichtathletik.de, vom 16. Februar 2009, abgerufen 31. März 2016
  4. Gierisch verbessert deutschen Hallenrekord. In: moz.de, 10. Februar 2019.
  5. Chemnitzer Sportler des Jahres mit Chemmy geehrt. In: freiepresse.de. 4. Mai 2019, abgerufen am 5. Mai 2019.