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Tori Bowie Leichtathletik

Tori Bowie (2015)
Tori Bowie (r.) in Peking 2015

Voller Name Frentorish Bowie
Nation Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag 27. August 1990 (29 Jahre)
Geburtsort Sand Hill, Vereinigte Staaten
Größe 175 cm
Gewicht 58 kg
Karriere
Disziplin Sprint, Weitsprung
Bestleistung 100 m: 10,78 s
200 m: 21,77 s
6,95 m
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
Weltmeisterschaften 2 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Spiele
0Gold0 Rio de Janeiro 2016 4 × 100 m
0Silber0 Rio de Janeiro 2016 100 m
0Bronze0 Rio de Janeiro 2016 200 m
Logo der IAAF Weltmeisterschaften
0Bronze0 Peking 2015 100 m
0Gold0 London 2017 100 m
0Gold0 London 2017 4 × 100 m
letzte Änderung: 8. Oktober 2019

Frentorish "Tori" Bowie (* 27. August 1990 in Sand Hill) ist eine US-amerikanische Sprinterin und Weitspringerin.

Sportliche LaufbahnBearbeiten

Bevor Torie Bowie bei internationalen Wettkämpfen an den Start ging, war die Studentin der University of Southern Mississippi im Jahr 2011 NCAA-Coleggemeisterin und -Hallenmeisterin im Weitsprung. Seit 2013 geht sie als Profisportlerin an den Start und ihre ersten internationalen Meisterschaften waren die Hallenweltmeisterschaften in Sopot, bei denen sie mit einer Weite von 6,12 m in der Weitsprungqualifikation aus. Im Jahr darauf spezialisierte sie sich auf den 100-Meter-Lauf und qualifizierte sich mit dem Gewinn des nationalen Meistertitels für die Weltmeisterschaften in Peking, bei denen sie im Finale in 10,86 s die Bronzemedaille hinter der Jamaikanerin Shelly-Ann Fraser-Pryce und Dafne Schippers aus den Niederlanden. Bei den Hallenweltmeisterschaften in Portland belegte sie im 60-Meter-Lauf in 7,14 s den sechsten Platz. Für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro nahm sie über 100 Meter teil und gewann dort mit 10,83 s im Finale die Silbermedaille hinter der Jamaikanerin Elaine Thompson. Anschließend gewann sie im 200-Meter-Lauf mit 22,15 s im Finale die Bronzemedaille hinter Thompson und Schippers und siegte mit der US-amerikanischen 4-mal-100-Meter-Staffel in 41,01 s.

Bei den Weltmeisterschaften 2017 in London gewann Bowie in 10,85 s im Finale die Goldmedaille im 100-Meter-Lauf vor der Ivorerin Marie-Josée Ta Lou und siegte auch mit der Staffel in 41,82 s. Auf einen Start über 200 Meter verzichtete sie nach ihrem Titelgewinn. Zwei Jahre später erreichte sie bei den Weltmeisterschaften in Doha über 100 Meter das Halbfinale, in dem sie aber nicht mehr an den Start ging. Anschließend qualifizierte sie sich im Weitsprung für das Finale, in dem sie mit Saisonbestleistung von 6,81 m auf den vierten Platz gelangte.

2015 und 2017 wurde Bowie US-amerikanische Meisterin im 100-Meter-Lauf sowie 2016 über 200 Meter.[1]

Persönliche BestleistungenBearbeiten

  • 100 Meter: 10,78 s (+1,0 m/s), 3. Juli 2016 in Eugene
    • 60 Meter (Halle): 7,11 s, 19. März 2016, Portland
  • 200 Meter: 21,77 s (+1,5 m/s), 27. Mai 2017 in Eugene
  • Weitsprung: 6,91 m (+1,0 m/s), 6. April 2013 in Los Angeles
    • Weitsprung (Halle): 6,95 m, 25. Januar 2014 in Naperville

WeblinksBearbeiten

  Commons: Tori Bowie – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Roy Jordan: Records broken on final day of US Olympic Trials. IAAF. 11. Juli 2016. Abgerufen am 8. Oktober 2019.