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Iwet Lalowa-Collio Leichtathletik

Ivet Lalova Helsinki 2012
Iwet Lalowa als Europameisterin 2012 über 100 Meter

Nation BulgarienBulgarien Bulgarien
Geburtstag 18. Mai 1984 (35 Jahre)
Geburtsort SofiaBulgarien
Größe 166 cm
Gewicht 55 kg
Karriere
Disziplin 100 m, 200 m
Bestleistung 10,77 s Sport records icon NR.svg
22,32 s
Trainer Robert Bonomi
Status aktiv
Medaillenspiegel
Europameisterschaften 1 × Gold 2 × Silber 0 × Bronze
Halleneuropameisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Junioreneuropameisterschaften 2 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Logo der EAA Europameisterschaften
0Gold0 Helsinki 2012 100 m
0Silber0 Amsterdam 2016 100 m
0Silber0 Amsterdam 2016 200 m
Logo der EAA Halleneuropameisterschaften
0Gold0 Madrid 2005 200 m
Logo der EAA Junioreneuropameisterschaften
0Gold0 Tampere 2003 100 m
0Gold0 Tampere 2003 200 m
letzte Änderung: 30.11.2014

Iwet Lalowa-Collio, geb. Lalowa (bulgarisch Ивет Лалова-Колио, engl. Transkription Ivet Lalova-Collio; * 18. Mai 1984 in Sofia) ist eine bulgarische Sprinterin.

Inhaltsverzeichnis

Sportliche LaufbahnBearbeiten

Zum ersten Mal trat sie ins Rampenlicht, als sie bei den U20-Europameisterschaften in Tampere 2003 den Titel über 100 und 200 Meter gewann. Im Vorfeld der Olympischen Spiele 2004 von Athen lief sie beim Europacup in Plowdiw 10,77 s über 100 Meter. Nur die Europarekordlerin Christine Arron, Weltrekordlerin Florence Griffith-Joyner, Marion Jones, Evelyn Ashford und Merlene Ottey waren in der Geschichte der Leichtathletik schneller gelaufen als die Bulgarin. Bei den Spielen in Athen verfehlte sie über 100 Meter nur um drei Hundertstelsekunden als Vierte eine Medaille. Über 200 Meter war sie als Fünfte die beste Europäerin. Im Juni 2005 brach sich Lalowa ein Bein, als sie mit einer anderen Athletin kollidierte.

Im April 2007 kehrte Lalowa zurück in die Stadien, erreichte aber bei großen internationalen Meisterschaften nicht mehr das Finale, so schied sie bei den Olympischen Spielen 2008 über 100 Meter im Halbfinale und über 200 Meter im Viertelfinale aus. Erst bei den Weltmeisterschaften 2011 lief sie wieder im 100-Meter-Finale mit und erreichte den siebten Platz. Bei den Europameisterschaften 2012 in Helsinki gewann sie das Finale über 100 Meter.

Bei den Weltmeisterschaften 2015 gelangte sie trotz Saisonbestleistung von 11,09 s nicht ins Halbfinale. Über 200-Meter konnte sie sich steigern und erreichte nach zahlreichen Verletzungen eine neue persönliche Bestleistung im Halbfinale und gelangte somit erstmals in ein Finale bei einer internationalen Großveranstaltung, das sie auf dem siebten Platz beendete.

2016 gewann sie bei den Europameisterschaften 2016 in Amsterdam sowohl über die 100-, als auch die 200-Meter Distanz die Silbermedaille und qualifizierte sich auch für die Olympischen Spiele 2016. Über 100-Meter gelangte sie ins Halbfinale, konnte dort wegen einer Verletzung nicht an den Start gehen. Über 200-Meter gelangte sie mit Saisonbestleistung bis ins Finale und belegte dort den achten Platz.

FamilieBearbeiten

Iwet Lalowas Vater Miroslaw Lalow war bulgarischer 200-Meter-Meister 1966, sie selbst war bulgarische Meisterin 2004 über 100 und 200 Meter und 2005 über 100 Meter. Seit einigen Jahren lebt sie mit dem italienischen Sprinter Simone Collio zusammen. Im September 2013 hat das Paar geheiratet.[1] Sie ist 1,66 m groß und wiegt 55 kg.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Iwet Lalowa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Top Bulgarian Sprinter Ivet Lalova Married. 22. September 2013, abgerufen am 23. August 2015 (englisch).