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Konstanze Klosterhalfen

deutsche Mittel- und Langstreckenläuferin
Konstanze Klosterhalfen Leichtathletik

Konstanze Klosterhalfen (2017)
Klosterhalfen in Pfungstadt 2017

Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag 18. Februar 1997 (22 Jahre)
Geburtsort BonnDeutschland
Größe 174 cm
Gewicht 48 kg
Beruf Studentin (Sportjournalismus)
Karriere
Disziplin 800 m, 1500 m, 3000 m, 5000 m
Verein SSG Königswinter (2002 bis 2007)
TSV Bayer 04 Leverkusen (seit 2008)
Nike Oregon Project (seit 2019)
Trainer Pete Julian, vorm.: Sebastian Weiß, Sigrid Bühler
Medaillenspiegel
Juniorenweltmeisterschaften 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Halleneuropameisterschaften 0 × Gold 2 × Silber 0 × Bronze
Crosslauf-Europameisterschaften 3 × Gold 3 × Silber 1 × Bronze
U23-Europameisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Deutsche Meisterschaften 4 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Deutsche Hallenmeisterschaften 5 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Logo der IAAF Juniorenweltmeisterschaften
0Bronze0 Bydgoszcz 2016 3000 m
Logo der EAA Halleneuropameisterschaften
0Silber0 Belgrad 2017 1500 m
0Silber0 Glasgow 2019 3000 m
Logo der EAA Crosslaufeuropameisterschaften
0Bronze0 Samokow 2014 Juniorinnen Team
0Gold0 Hyères 2015 Juniorinnen Einzel
0Gold0 Hyères 2015 Juniorinnen Team
0Gold0 Chia 2016 Juniorinnen Einzel
0Silber0 Chia 2016 Juniorinnen Team
0Silber0 Šamorín 2017 U23 Einzel
0Silber0 Šamorín 2017 U23 Team
Logo der EAA U23-Europameisterschaften
0Gold0 Bydgoszcz 2017 1500 m
Logo des DLV Deutsche Meisterschaften
0Silber0 Nürnberg 2015 1500 m
0Gold0 Kassel 2016 1500 m
0Gold0 Erfurt 2017 1500 m
0Gold0 Nürnberg 2018 1500 m
0Gold0 Berlin 2019 5000 m
Logo des DLV Deutsche Hallenmeisterschaften
0Silber0 Karlsruhe 2015 1500 m
0Gold0 Leipzig 2016 3000 m
0Gold0 Leipzig 2017 1500 m
0Gold0 Sindelfingen 2017 3 × 800 m
0Gold0 Dortmund 2018 3000 m
0Gold0 Leipzig 2019 3000 m
letzte Änderung: 6. August 2019

Konstanze Klosterhalfen (* 18. Februar 1997 in Bonn) ist eine deutsche Mittel- und Langstreckenläuferin. Sie hält neben mehreren deutschen Jugend- und Juniorenrekorden sowie europäischen Jugendrekorden auch die deutschen Rekorde im 3000- und 5000-Meter-Lauf.

Inhaltsverzeichnis

PersönlichesBearbeiten

Klosterhalfen wuchs in Königswinter-Bockeroth auf, ihr Vater ist Rechtsanwalt und ihre Mutter Lehrerin. In ihrer Jugend war sie Messdienerin und nahm als Model zweimal an der Berlin Fashion Week teil. Nach dem Abitur 2015 am Gymnasium am Oelberg begann sie ein Sportjournalismus-Studium an der Deutschen Sporthochschule Köln.[1][2]

Sportliche KarriereBearbeiten

Konstanze Klosterhalfen begann ihre leichtathletische Laufbahn bei der SSG Königswinter. Mit fünf Jahren begann sie mit allgemeiner Leichtathletik und spezialisierte sich 2008 auf das Laufen, mit zunächst zweimal Training in der Woche.[3]

Seit Klosterhalfen mit zwölf Jahren 2:38,42 min über 800 m lief, verbesserte sie sich kontinuierlich.

2012 nahm Klosterhalfen erstmals an Deutschen Jugendmeisterschaften teil. Über 800 Meter erreichte sie das Finale in der weiblichen Jugend U18 und erzielte dort den siebten Platz. Etwa ein Jahr später konnte Klosterhalfen sich steigern und belegte erneut über die 800-Meter-Strecke bei den Deutschen Jugendmeisterschaften 2013 in einer Zeit von 2:07,52 min den zweiten Platz. 2014 sicherte sie sich bei den Deutschen Crosslauf-Meisterschaften über 4,36 km der U18 hinter der überlegenen siegreichen Alina Reh abermals Silber. Später im Jahr wurde Klosterhalfen Deutsche U18-Meisterin im 1500-Meter-Lauf. Ihr erstes bedeutendes internationales Resultat erzielte sie im selben Jahr mit dem vierten Platz über 1500 m bei den Olympischen Jugend-Sommerspielen in Nanjing.

2015 siegte sie in der Altersklasse U20 bei den Deutschen Meisterschaften sowohl in der Halle als auch im Freien. In der Aktivenklasse belegte sie jeweils den zweiten Platz hinter Maren Kock.[4] Die erste internationale Medaille des Jahres holte Klosterhalfen im Sommer bei den U20-Europameisterschaften im schwedischen Eskilstuna, wo sie Dritte über 1500 m wurde.[5] Im August lief sie bei der Bahnlaufserie in Bergisch Gladbach in einem gemischten Rennen 3000 Meter in 8:53,21 min, womit sie über vier Sekunden schneller war als Ursula Sauer, die 1979 den deutschen U20-Rekord über diese Distanz aufgestellt hatte.[6] Im November überraschte Klosterhalfen beim Crosslauf in Pforzheim, als sie die zweifache U20-Europameisterin Alina Reh im U20-Rennen in einer knappen Entscheidung bezwang.[7] Damit qualifizierte sie sich auch für die Crosslauf-Europameisterschaften in Hyères. Bei den Crosslauf-Europameisterschaften gewann sie das Juniorinnenrennen und führte damit die deutsche Mannschaft um Alina Reh, Sarah Kistner und Franziska Reng zum Sieg in der Teamwertung.[8]

Am 6. Februar 2016 stellte Klosterhalfen in Karlsruhe mit einer Zeit von 4:08,38 min einen Halleneuroparekord über 1500 Meter in der Altersklasse U20 auf.[9] Am 21. Februar gewann sie bei den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften den Meistertitel über 800 m und verbesserte mit der Siegerzeit von 2:03,37 min den 36 Jahre alten deutschen U20-Hallenrekord.[10] Am 28. Februar siegte sie bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig im 3000-Meter-Lauf und errang damit ihren ersten Titel in der Aktivenklasse. Mit ihrer Siegerzeit von 8:56,36 min stellte sie einen neuen Halleneuroparekord in der Altersklasse U20 auf, den zuvor die Polin Sofia Ennaoui (9:06,27 min) gehalten hatte.[11] Anfang März gewann Klosterhalfen den 10-Kilometer-Straßenlauf „Rund um das Bayer-Kreuz“ in Leverkusen und lief in 32:24 min deutschen U20-Rekord.[12]

Am 20. Mai 2016 stellte Klosterhalfen in Ostrava beim Golden Spike Meeting mit 4:06,91 min über 1500 m erneut eine persönliche Bestzeit auf und schaffte die Olympia-Norm. Wenig später wurde sie in Kassel Deutsche Meisterin. Dank der erreichten Norm sicherte sie sich die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro, wo sie mit 4:07,26 min als Zehnte in ihrem Vorlauf ausschied.[13] Bei den Juniorenweltmeisterschaften in Bydgoszcz gewann sie mit deutschem U20-Rekord die Bronzemedaille über 3000 m.[14] Zum Jahresende war sie die überragende U20-Läuferin bei den Cross-Europameisterschaften in Chia auf Sardinien und holte sich mit großem Vorsprung die Goldmedaille. Mit dem deutschen U20-Team gewann sie zudem Silber.[15]

2017 stellte Klosterhalfen beim Karlsruher Indoor-Meeting über 3000 m mit 8:51,75 min eine persönliche Bestzeit auf und hatte damit auch die Norm für die Halleneuropameisterschaften in Belgrad erfüllt. In Leipzig wurde sie ebenfalls mit persönlicher Bestleistung über 1500 m in 4:04,91 min Deutsche Hallenmeisterin. Sie schaffte auch hier deutlich die Norm für Belgrad, wo sie sich nur der britischen Rekordhalterin Laura Muir geschlagen geben musste und Hallenvizeeuropameisterin wurde. Dabei stellte Klosterhalfen einen neuen deutschen U23-Hallenrekord auf, indem sie ihren eigenen über 1500 m auf 4:04,45 min verbesserte.[16]

Die 2. Lange Laufnacht – Runners Track Night am 19. Mai 2017 in Karlsruhe war für Klosterhalfen auch sehr erfolgreich: Die Leverkusenerin unterbot mit 14:51,38 min im 5000-Meter-Lauf den U23-Rekord (14:59,01 min) von Kathrin Ullrich aus dem Jahr 1989 und belegte nun Platz zwei in der ewigen DLV-Bestenliste der Frauen hinter der deutschen Rekordlerin Irina Mikitenko (14:42,03 min).[17] Zudem unterbot Klosterhalfen die Norm (15:22,00 min) für die Weltmeisterschaften in London um eine halbe Minute. Eine weitere Norm für die WM schaffte sie am 3. Juni bei der Laufgala in Pfungstadt mit persönlicher Bestzeit über 800 m und blieb mit 1:59,65 min auch erstmals unter zwei Minuten.[18] Fünf Tage später hatte Klosterhalfen Erfolg beim Diamond-League-Meeting in Rom am 8. Juni, indem sie über 1500 m mit 3:59,30 min nicht nur eine persönliche Bestleistung lief und eine weitere Norm für die WM erfüllte, sondern auch einen neuen deutschen U23-Rekord aufstellte und als sechste deutsche Mittelstrecklerin die Vier-Minuten-Grenze über 1500 Meter unterbot.[18]

Somit war sie die weltweit jüngste Läuferin, die das "Triple" von 800 Metern unter zwei Minuten, 1500 Metern unter vier Minuten und 5000 Metern unter 15 Minuten schaffte.

Vom DLV wurde sie für die Team-Europameisterschaft 2017 nominiert und trat dort im 1500-Meter-Lauf an. Ihren Wettbewerb gewann sie vor Angelika Cichocka aus Polen und Natalija Pryschtschepa aus der Ukraine. Mit der deutschen Mannschaft wurde sie Team-Europameisterin. Bei den Deutschen Meisterschaften in Erfurt verteidigte sie ihren Titel aus dem Vorjahr und unterbot mit 3:59,58 min den 40 Jahre alten Meisterschaftsrekord von Jan Merrill um fast sieben Sekunden. Am 16. Juli siegte sie bei den U23-Europameisterschaften in Bydgoszcz in 4:10,30 min über die 1500 m.

Für die Weltmeisterschaften in London nominierte der Deutsche Leichtathletik-Verband sie im 1500- und im 5000-Meter-Lauf.[19] Nach dem 1500-Meter-Vorlauf gab sie bekannt, dass sie auf einen Start über die 5000 m verzichte.[20] Über 1500 Meter schied sie im Halbfinale aus, nachdem sie nach einem Ausreißversuch zwei Runden vor Schluss das Tempo nicht hatte halten können und auf der letzten Runde von mehreren Läuferinnen überspurtet worden war. Bei der Team-EM und den U23-Europameisterschaften hatte Klosterhalfen mit dieser Taktik noch erfolgreich das Feld gesprengt.

Am 20. August 2017 belegte Klosterhalfen im 3000-Meter-Rennen beim British Athletics Birmingham Grand Prix in 8:29,89 min den zweiten Platz hinter der Niederländerin Sifan Hassan. Mit ihrer Zeit unterbot sie den fast 18 Jahre alten Deutschen Rekord von Irina Mikitenko um eine halbe Sekunde.[21] Am 27. August lief sie beim ISTAF in Berlin über 1500 Meter 3:58,92 min, womit sie nicht nur erneut eine persönliche Bestzeit aufstellte, sondern auch ihren eigenen deutschen U23-Rekord unterbot

Bei den Crosslauf-Europameisterschaften am 10. Dezember 2017 im slowakischen Šamorín gewann sie hinter Alina Reh die Silbermedaille im U23-Rennen. Zusammen mit Reh und Anna Gehring erreichte sie außerdem den zweiten Platz in der Mannschaftswertung.[22]

 
Klosterhalfen 2018 auf dem Weg zum deutschen Meistertitel über 1500 Meter vor Elena Burkard und Diana Sujew

2018 verbesserte Klosterhalfen am 3. Februar beim Indoor Meeting Karlsruhe ihre Hallenbestzeit über 1500 Meter hinter der Äthiopierin Genzebe Dibaba auf 4:04,00 min und verpasste damit den deutschen Hallenrekord von 4:03,64 min nur knapp. Fünf Tage später nahm sie diese Zeit beim Indoor-Meeting in Madrid erneut in Angriff,[23] konnte sich in 4:04,72 min aber nicht verbessern. Am 18. Februar trat Klosterhalfen bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund über 3000 Meter an. Nach dem Auftaktkilometer, der hochgerechnet auf eine Zeit von 8:45 min hindeutete, konnte sie ihr Tempo im Rennverlauf weiter steigern und distanzierte auch die ihr zunächst folgende Gesa Krause deutlich. Mit der Endzeit von 8:36,01 min unterbot sie den deutschen Hallenrekord von Kathrin Ullrich aus dem Jahr 1988 um mehr als fünf Sekunden.[24] Sie ist damit auch die schnellste U23-Läuferin Europas über die 3000 m, nie war eine Läuferin ihrer Altersklasse schneller über diese Distanz.[25] In der ewigen Bestenliste der Erwachsenen steht Klosterhalfen damit in Europa an elfter Stelle[26] und auf dem 22. Platz in der ewigen Weltrangliste.[27] Den 3000-Meter-Lauf bei den Hallenweltmeisterschaften in Birmingham beendete sie in 8:51,79 min auf dem siebten Rang. In der Vorbereitung auf die Freiluftsaison wurde Klosterhalfen durch eine Knieverletzung fast acht Wochen im Training stark beeinträchtigt und konnte im Mai vier Wochen gar nicht laufen.[28] Im ersten Rennen nach der Verletzung erreichte Klosterhalfen Mitte Juli mit 15:19,93 min bei einem Meeting im belgischen Kortrijk die EM-Norm über 5000 m,[29] eine Woche später holte sie sich bei den Deutschen Meisterschaften zum vierten Mal hintereinander den Meistertitel über 1500 m und war mit 4:06,34 min 0,17 Sekunden schneller als die persönliche Bestleistung laufende Elena Burkard. Bei den Europameisterschaften in Berlin trat sie am 12. August über 5000 m an und wurde nach Disqualifikation der zunächst vor ihr platzierten Israelin Lonah Chemtai Salpeter Vierte.[30] Knapp einen Monat später belegte Klosterhalfen beim Continental Cup in Ostrava mit der europäischen Mannschaft den 2. Rang, wozu sie durch einen 4. Platz im Einzel über 3000 m beitrug.

Ende Januar 2019 gewann Klosterhalfen nach Verlagerung ihres Trainingsschwerpunkts in die Vereinigten Staaten den 5000-Meter-Lauf im Rahmen des New Balance Indoor Grand Prix in 15:15,80 min vor der US-Amerikanerin Jenny Simpson.[31] Am 9. Februar entschied sie auch die Meile bei den Millrose Games in New York City mit einer Zeit von 4:19,98 min für sich und blieb damit über acht Sekunden unter der mehr als 30 Jahre alten deutschen Hallenbestleistung von Vera Michallek. Zusätzlich unterbot sie mit ihrer 1500-Meter-Durchgangszeit von 4:02,70 min den deutschen Hallenrekord über diese Distanz um knapp eine Sekunde.[32] Eine Woche später verbesserte sie bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig als Siegerin über 3000 Meter ihren eigenen deutschen Hallenrekord auf 8:32,47 min.[33] Bei den Halleneuropameisterschaften Anfang März in Glasgow gewann Klosterhalfen mit 8:34,06 Minuten über 3000 Meter die Silbermedaille hinter der Britin Laura Muir.[34] Am 30. Juni lief sie beim Prefontaine Classic in Stanford als Zweitplatzierte hinter der Niederländerin Sifan Hassan in 8:20,07 min einen neuen deutschen Rekord über 3000 Meter. Während Hassan einen Europarekord aufstellte, blieb auch Klosterhalfen unter der alten Bestmarke von Gabriela Szabo (8:21,42 min), in der Allzeitbestenliste drang sie zu diesem Zeitpunkt auf Rang 6 vor.[35][36] Anfang August gewann Klosterhalfen bei den Deutschen Meisterschaften im Alleingang über 5000 Meter in 14:26,76 min, womit sie den bisherigen deutschen Rekord von Irina Mikitenko aus dem Jahr 1999 (14:42,03 min) verbesserte und ihre zwei Jahre alte Bestzeit (14:51,38 min) unterbot.[37] Am 18. August feierte sie bei der Diamond League Meeting in Birmingham ihren ersten Sieg dieser Leichtathletik-Serie. Zudem gelang ihr mit 4:21,11 Minuten über die Meile ein weiterer nationaler Rekord, was zugleich Meeting-Rekord bedeutete.[38]

Klosterhalfen gehört seit der Leistungssportreform zum Olympiakader (OK) des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV). Zuvor war sie im B-Kader.

VereinszugehörigkeitBearbeiten

Klosterhalfen trat bis 2007 für die SSG Königswinter an und startet seit 2008 für den TSV Bayer 04 Leverkusen. Dort wurde sie in der U16 von Sigrid Bühler trainiert;[3] von 2012 an war der in der Vergangenheit selbst als Mittelstreckenläufer aktive Sebastian Weiß ihr Trainer.[39][40] Ende November 2018 wurde bekannt, dass Klosterhalfen sich von Weiß trennt und künftig im US-amerikanischen Portland im Umfeld des Nike Oregon Projects trainiert. Klosterhalfen war vorerst nicht Bestandteil des Projekts, wurde aber von Assistenztrainer Pete Julian betreut.[41][42] Ende April 2019 wurde sie schließlich offiziell Projektmitglied. Das neue Trainingsumfeld ist allerdings umstritten, vor allem dessen Cheftrainer Alberto Salazar. Gegen den ehemaligen Marathonläufer hatte es in der Vergangenheit Dopingvorwürfe gegeben.[43] Auf nationaler Ebene startet Klosterhalfen weiterhin für Leverkusen.[41]

BestleistungenBearbeiten

Stand 18. August 2019

Bestleistungen im Freien
Disziplin Zeit in min Ort Datum
800 m 01:59,65 Deutschland  Pfungstadt 3. Juni 2017
1500 m 03:58,92 Deutschland  Berlin 27. August 2017
1 Meile 04:21,11 (DR) Vereinigtes Konigreich  Birmingham 18. August 2019
3000 m 08:20,07 (DR) Vereinigte Staaten  Stanford 30. Juni 2019
5000 m 14:26,76 (DR) Deutschland  Berlin 3. August 2019
5 km 15:34 Deutschland  Trier 31. Dezember 2017
10 km 32:24 Deutschland  Leverkusen 6. März 2016
Bestleistungen in der Halle
Disziplin Zeit in min Ort Datum
800 m 02:03,37 Deutschland  Dortmund 21. Februar 2016
1500 m 04:02,70 (DR) Vereinigte Staaten  New York City 9. Februar 2019
1 Meile 04:19,98 (DR) Vereinigte Staaten  New York City 9. Februar 2019
3000 m 08:32,47 (DR) Deutschland  Leipzig 16. Februar 2019
5000 m 15:15,80 Vereinigte Staaten  Boston 26. Januar 2019

ErfolgeBearbeiten

Nationale ErfolgeBearbeiten

Internationale ErfolgeBearbeiten

AuszeichnungenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Berthold Mertes: Mai 2016: Konstanze Klosterhalfen. In: general-anzeiger-bonn.de. 15. Juni 2016, abgerufen am 13. August 2016.
  2. Hansjürgen Melzer: Abiturientin Weltklasseläuferin Konstanze Klosterhalfen - Das Mädchen mit den schnellen Beinen. In: General-Anzeiger Bonn. 24. April 2015, abgerufen am 6. August 2019.
  3. a b Lothar Pöhlitz: Konstanze Klosterhalfen (18) im Sommer 4:09,58 – 8:53,21 und im Dezember U20 – Cross-Europameisterin 2015 – Im LCA-Interview. In: la-coaching-academy.de. 21. Januar 2016, abgerufen am 19. Februar 2018.
  4. Stefanie Sandmeier: Klosterhalfen – lieber Laufen statt Laufsteg. RP Online. 28. Juli 2015. Abgerufen am 27. Februar 2016.
  5. Silke Morrissey: Konstanze Klosterhalfen rennt aufs Podium: Bronze. leichtathletik.de, 19. Juli 2015, abgerufen am 2. Mai 2017.
  6. Harald Koken: Konstanze Klosterhalfen bleibt unter dem deutschen U20-Rekord. In: leichtathletik.de. 21. August 2015, abgerufen am 19. Februar 2018.
  7. Alina Reh kann mit Cross-EM planen. In: trackteam.de. 14. November 2015, abgerufen am 19. Februar 2018.
  8. Wolfram Marx: Gold, Bronze, Gold: Deutsche U20-Läuferinnen räumen ab. leichtathletik.de. 13. Dezember 2015. Abgerufen am 27. Februar 2016.
  9. Silke Morrissey: 4:08,38 Minuten – Konstanze Klosterhalfen setzt noch einen drauf. leichtathletik.de. 6. Februar 2016. Abgerufen am 27. Februar 2016.
  10. Harald Koken: Konstanze Klosterhalfen stürmt zum nächsten Rekord. leichtathletik.de. 21. Februar 2016. Abgerufen am 28. Februar 2016.
  11. Harald Koken: U20-Europarekord: Konstanze Klosterhalfens nächster Streich. leichtathletik.de. 28. Februar 2016. Abgerufen am 28. Februar 2016.
  12. Es ging rund „Rund um das Bayerkreuz“. runnersworld.de. 7. März 2016. Abgerufen am 7. März 2016.
  13. Klosterhalfen scheitert im Halbfinale, abgerufen am 13. Juli 2017.
  14. Silke Morrissey: Bronze und U20-Rekord: Konstanze Klosterhalfen wieder grandios. leichtathletik.de, 20. Juli 2016, abgerufen am 2. Mai 2017.
  15. Silke Bernhart: Konstanze Klosterhalfen überragende U20-Läuferin der Cross-EM. leichtathletik.de, 11. Dezember 2016, abgerufen am 2. Mai 2017.
  16. Harald Koken: Wieder U23-Rekord: „Koko“ Klosterhalfen erkämpft Silber. leichtathletik.de, 4. März 2017, abgerufen am 2. Mai 2017.
  17. Jan-Henner Reitze: Klosterhalfen pulverisiert 15 Minuten und Rekord. Lange Laufnacht, auf: leichtathletik.de, vom 19. Mai 2017, abgerufen 19. Mai 2017.
  18. a b Jan-Henner Reitze: Klosterhalfen unter vier Minuten, Röhler über 90 Meter. leichtathletik.de, 8. Juni 2017, abgerufen am 9. Juni 2017.
  19. Peter Schmitt: DLV fährt mit 71 Athletinnen und Athleten zur WM nach London. leichtathletik.de, 12. Juli 2017, abgerufen am 4. August 2017.
  20. Jan-Henner Reitze: London Tag 1 – DLV-Athleten in den Vorrunden. leichtathletik.de, 4. August 2017, abgerufen am 5. August 2017.
  21. Jan-Henner Reitze: 8:29,89 min! Konstanze Klosterhalfen läuft deutschen Rekord. leichtathletik.de, 20. August 2017, abgerufen am 21. August 2017.
  22. Pamela Ruprecht: Doppel-Sieg für Alina Reh und Konstanze Klosterhalfen in Samorin. leichtathletik.de, 10. Dezember 2017, abgerufen am 10. Dezember 2017.
  23. Klosterhalfen nimmt Anlauf auf deutschen Rekord. In: focus.de. 7. Februar 2018, abgerufen am 18. Februar 2018.
  24. Martin Neumann: Deutscher Hallenrekord: Konstanze Klosterhalfen pulverisiert Uralt-Bestmarke. In: leichtathletik.de. 18. Februar 2018, abgerufen am 18. Februar 2018.
  25. Pamela Ruprecht: Flash-News des Tages – Rekordlauf von Konstanze Klosterhalfen auch beste U23-Zeit Europas. (Memento vom 21. Februar 2018 im Internet Archive) Notizen, auf: leichtathletik.de, vom 19. Februar 2018, abgerufen 21. Februar 2018.
  26. Senior Indoor 3000 Metres Women – Europe, auf: iaaf.org, abgerufen 21. Februar 2018
  27. Senior Indoor 3000 Metres Women – World, auf: iaaf.org, abgerufen 21. Februar 2018.
  28. Klosterhalfen: Wettlauf mit der Zeit. In: general-anzeiger-bonn.de. 30. Juni 2018, abgerufen am 14. Februar 2019.
  29. Konstanze Klosterhalfen läuft bei ihrem Comeback 15:19,93 Minuten. In: leichtathletik.de. 14. Juli 2018, abgerufen am 14. Februar 2019.
  30. 5000m: Salpeter disqualifiziert. In: sport1.de. 12. August 2018, abgerufen am 14. Februar 2019.
  31. Konstanze Klosterhalfen läuft der US-Konkurrenz davon. In: leichtathletik.de. 27. Januar 2019, abgerufen am 10. Februar 2019.
  32. Konstanze Klosterhalfen pulverisiert deutsche Hallenbestleistung über die Meile. In: leichtathletik.de. 10. Februar 2019, abgerufen am 10. Februar 2019.
  33. Konstanze Klosterhalfen stürmt zum Deutschen Hallen-Rekord. In: leichtathletik.de. 16. Februar 2019, abgerufen am 16. Februar 2019.
  34. Silber – Nur Laura Muir schneller als Konstanze Klosterhalfen. In: leichtathletik.de. 1. März 2019, abgerufen am 25. April 2019.
  35. Konstanze Klosterhalfen pulverisiert deutschen 3.000-Meter-Rekord. In: leichtathletik.de. 30. Juni 2019, abgerufen am 1. Juli 2019.
  36. Hassan breaks European 3000m record with 8:18.49 in Stanford. In: european-athletics.org. 1. Juli 2019, abgerufen am 1. Juli 2019 (englisch).
  37. Klosterhalfen pulverisiert 5000-Meter-Rekord. In: spiegel.de. 3. August 2019, abgerufen am 3. August 2019.
  38. Konstanze Klosterhalfen läuft auch über die Meile Deutschen Rekord. In: HDsports.de. 18. August 2019, abgerufen am 18. August 2019.
  39. Hansjürgen Melzer: Das Mädchen mit den schnellen Beinen. In: General-Anzeiger-Bonn.de. 26. April 2015, abgerufen am 27. Februar 2016.
  40. Harald Koken: Sebastian Weiß plant als behutsamer Lotse langfristig. In: leichtathletik.de. 30. März 2018, abgerufen am 31. März 2018.
  41. a b Berthold Mertes: Klosterhalfen verlagert Lebensmittelpunkt in die USA. In: General-Anzeiger-Bonn.de. 29. November 2018, abgerufen am 30. November 2018.
  42. Klosterhalfen trainiert in den USA. In: sport1.de. 29. November 2018, abgerufen am 30. November 2018.
  43. Klosterhalfen bleibt in den USA. In: sport1.de. 28. April 2019, abgerufen am 28. April 2019.
  44. Team Results Junior Women. SPAR European Cross Country Championships Samokov, Bulgaria, 14. Dezember 2014, abgerufen am 8. Januar 2018 (englisch).
  45. Klosterhalfen gewinnt die GA-Sportlerwahl 2017. In: general-anzeiger-bonn.de. 13. Oktober 2017, abgerufen am 10. August 2018.