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Gianmarco Tamberi

italienischer Hochspringer
Gianmarco Tamberi Leichtathletik

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Gianmarco Tamberi 2016 in Portland

Nation ItalienItalien Italien
Geburtstag 1. Juni 1992 (26 Jahre)
Geburtsort Civitanova MarcheItalien
Größe 196 cm
Gewicht 77 kg
Karriere
Disziplin Hochsprung
Bestleistung 2,39 m
Verein G.S. Fiamme Gialle
Nationalkader seit 2009
Status aktiv
Medaillenspiegel
Europameisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Halleneuropameisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Hallenweltmeisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Junioren-EM 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Logo der EAA Europameisterschaften
0Gold0 Amsterdam 2016 2,32 m
Logo der EAA Halleneuropameisterschaften
0Gold0 Glasgow 2019 2,32 m
Logo der IAAF Hallenweltmeisterschaften
0Gold0 Portland 2016 2,38 m
Logo der EAA Junioreneuropameisterschaften
0Bronze0 Tallinn 2011 2,25 m
letzte Änderung: 2. März 2019

Gianmarco Tamberi (* 1. Juni 1992 in Civitanova Marche) ist ein italienischer Hochspringer. Mit seiner Bestleistung von 2,37 m hält er den italienischen Freiluftrekord im Hochsprung. Er gehört zur Gruppi Sportivi Fiamme Gialle, einer Sportfördergruppe der Guardia di Finanza, und wird von seinem Vater Marco Tamberi trainiert.

Sportliche LaufbahnBearbeiten

Tamberi nahm an den Jugendweltmeisterschaften 2009 in Brixen und an den Juniorenweltmeisterschaften 2010 in Moncton teil, verpasste jedoch jeweils den Finaleinzug. Einen ersten internationalen Achtungserfolg erreichte er bei den Junioreneuropameisterschaften 2011 in Tallinn, als er mit persönlicher Bestleistung von 2,25 m die Bronzemedaille gewann. Bei den Europameisterschaften 2012 in Helsinki belegte er mit übersprungenen 2,24 m den fünften Platz. Kurz darauf konnte er sich bei seinem Sieg bei den Italienischen Meisterschaften in Brixen auf 2,31 m steigern. Bei den Olympischen Spielen in London kam er nicht über eine Höhe von 2,21 m hinaus und scheiterte somit bereits in der Qualifikation.

2013 wurde Tamberi bei den Halleneuropameisterschaften in Göteborg mit 2,29 m Fünfter und bei den Mittelmeerspielen in Mersin mit 2,21 m Sechster. Bei den U23-Europameisterschaften in Tampere schied er mit 2,17 m in der Qualifikation aus. 2014 reichten ihm 2,22 m, um zum zweiten Mal Italienischer Meister zu werden. Bei den Europameisterschaften in Zürich belegte er mit 2,26 m den geteilten siebten Rang.

Bei den Halleneuropameisterschaften 2015 in Prag wurde Tamberi mit 2,24 m Siebter. In der Freiluftsaison stieß er dann in die absolute Weltspitze vor. Zunächst verbesserte er beim Hochsprung-Meeting mit Musik in Köln den italienischen Rekord seines Konkurrenten Marco Fassinotti um einen Zentimeter auf 2,34 m.[1] Als Zweiter beim London Grand Prix und Dritter bei der Stockholmer DN Galan erzielte er außerdem seine ersten Podestplatzierungen in der IAAF Diamond League. Wenige Tage später steigerte er beim Internationalen Hochsprung-Meeting Eberstadt den italienischen Landesrekord zunächst auf 2,35 m und schließlich auf 2,37 m.[2] Bei den Weltmeisterschaften in Peking konnte er allerdings nicht an diese Leistungen anknüpfen und belegte lediglich den achten Platz mit einer übersprungenen Höhe von 2,25 m.

Am 4. Februar 2016 verbesserte Tamberi bei seinem Sieg beim Hochsprung-Meeting in Banská Bystrica den italienischen Hallenrekord um einen Zentimeter auf 2,35 m. Der bisherige alleinige Rekordhalter Marco Fassinotti erreichte im selben Wettkampf dieselbe Höhe.[3] Wenige Tage später steigerte Tamberi den Rekord in Hustopeče auf 2,38 m und übernahm zugleich die alleinige Führung in der Weltjahresbestenliste.[4] Bei den Hallenweltmeisterschaften in Portland feierte er seinen ersten Titelgewinn bei internationalen Meisterschaften. Mit übersprungenen 2,36 m gewann er die Goldmedaille vor dem Briten Robert Grabarz und dem US-Amerikaner Erik Kynard (beide 2,33 m).[5] Bei den nationalen Meisterschaften in Rieti gewann er mit 2,36 m seinen dritten italienischen Meistertitel.[6] Auch bei den Europameisterschaften in Amsterdam setzte Tamberi sich durch. Hier reichten ihm 2,32 m zum Sieg vor Robert Grabarz und den beiden Drittplatzierten Chris Baker und Eike Onnen. Wenige Tage später verbesserte er seinen Landesrekord beim Herculis in Monaco auf 2,39 m. Allerdings zog er sich bei dem Wettkampf eine Bänderverletzung im Sprungfuß zu, die seine Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro verhinderte.[7]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Silke Morrissey: Tamberi siegt in Köln – Onnen über 2,30 Meter. leichtathletik.de. 1. Juli 2015. Abgerufen am 9. August 2015.
  2. Diego Sampaolo: Tamberi and Fassinotti lead Italy into golden age of high jumping (englisch) IAAF. 3. August 2015. Abgerufen am 9. August 2015.
  3. Jon Mulkeen: Tamberi and Fassinotti set Italian indoor high jump record in Banska Bystrica (englisch) IAAF. 4. Februar 2016. Abgerufen am 5. Februar 2016.
  4. Steven Mills: Tamberi clears world-leading 2.38m in Hustopece - indoor round-up (englisch) IAAF. 14. Februar 2016. Abgerufen am 14. Februar 2016.
  5. Phil Minshull: Report: Men's high jump – IAAF World Indoor Championships Portland 2016 (englisch) IAAF. 20. März 2016. Abgerufen am 20. März 2016.
  6. Diego Sampaolo: Tamberi jumps 2.36m at Italian Championships (englisch) IAAF. 26. Juni 2016. Abgerufen am 18. Juli 2016.
  7. Jan-Henner Reitze: Flash-News des Tages. leichtathletik.de. 16. Juli 2016. Archiviert vom Original am 16. Juli 2016.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.leichtathletik.de Abgerufen am 16. Juli 2016.