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Voiturettes Le Métais
Rechtsform
Gründung 1904
Auflösung 1910
Sitz Levallois-Perret
Leitung Louis Le Métais
Branche Automobilhersteller

Part de Fondateur der Societe des Automobiles Le Métais vom 19. August 1908
Pernette in seinem Le Métais beim Grand Prix des Voiturettes 1908 in Dieppe

Voiturettes Le Métais war ein französischer Hersteller von Automobilen.[1][2][3]

UnternehmensgeschichteBearbeiten

Louis Le Métais gründete 1904 das Unternehmen in Levallois-Perret und begann mit der Produktion von Automobilen. Der Markenname lautete Le Métais. Seine Schwäger Henri Godefroy und Émile Godefroy waren ebenfalls beteiligt.[2] 1910 endete die Produktion. Henri Godefroy gründete daraufhin mit Levêque Godefroy et Levêque und Émile Godefroy gründete 1913 G.E.P.[2]

FahrzeugeBearbeiten

Zunächst gab es Einzylindermodelle mit Einbaumotoren von De Dion-Bouton. Im Modell 9 CV wurde ein eigener Motor verwendet. Die Fahrzeuge waren mit einem Friktions- bzw. Reibradgetriebe ausgestattet und nahmen in den Jahren von 1906 bis 1908 auch an Autorennen teil. Ab 1907 wurden Modelle mit Zweizylindermotoren und Vierzylindermotoren von Gnôme et Rhône hergestellt.

Ein erhalten gebliebenes Fahrzeug war 1980 im Museon di Rodo in Uzès ausgestellt.[4]

LiteraturBearbeiten

  • Harald H. Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8, Kapitel Le Métais.
  • George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 2: G–O. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1. (englisch)
  • George Nick Georgano: Autos. Encyclopédie complète. 1885 à nos jours. Courtille, Paris 1975. (französisch)

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Harald H. Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8, Kapitel Le Métais.
  2. a b c Georgano: The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile.
  3. Georgano: Autos. Encyclopédie complète. 1885 à nos jours.
  4. Erik Eckermann: Museon di Rodo in Uzès. In: Automobil- und Motorrad-Chronik, Heft 7/1980, S. 39.