Fisson

ehemaliger Automobilhersteller

L. Fisson & Cie war ein französischer Hersteller von Automobilen.[1][2][3]

L. Fisson & Cie
Rechtsform
Gründung 1896
Auflösung 1899
Sitz Paris, Frankreich
Leitung Louis Fisson
Branche Automobilindustrie

Fisson von 1898 auf der Techno-Classica
Fisson à moteur Benz (1897)

UnternehmensgeschichteBearbeiten

Louis Fisson gründete das Unternehmen 1896 in der Rue Maublanc 14 in Paris und begann mit dem Bau von Automobilen.[2] 1899 endete die Produktion.

FahrzeugeBearbeiten

Das erste Modell besaß einen liegenden Einzylindermotor von Benz, der im Heck verbaut war.[2][4] Die verschiedenen Karosserieaufbauten boten wahlweise Platz für zwei, vier oder sechs Personen. Eine Fisson Victoria nahm im September 1896 am Autorennen von Paris nach Marseille und zurück teil.[5]

Ein weiterentwickeltes Modell glich mehr dem moderneren Panhard & Levassor.[2] Hier sorgte ein Zweizylindermotor mit 2920 cm³ Hubraum, der vorne im Fahrzeug montiert war, für den Antrieb.[2] Das Getriebe verfügte über vier Gänge.[2]

Ein Fahrzeug dieser Marke existiert noch.[2] Es gehört zur Sammlung von Leonardslee Gardens in Lower Beeding bei Horsham und wird gelegentlich beim London to Brighton Veteran Car Run eingesetzt.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Fisson – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Harald H. Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8.
  2. a b c d e f g George Nicholas Georgano (Hrsg.): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1 (englisch).
  3. George Nicholas Georgano: Autos. Encyclopédie complète. 1885 à nos jours. Courtille, Paris 1975 (französisch).
  4. Maurice Farman: Les Voitures Fisson. In: P. Jeanniot (Hrsg.): Le Sport univerl illustré. Paris 16. April 1898, S. 257.
  5. Emmanuel Aimé: La Course Paris-Marseille. In: Raoul Vuillemot (Hrsg.): La locomotion automobile. Nr. 15. Paris 1. Oktober 1896, S. 253–256.