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Richard Jones (Rennfahrer)

britischer Automobilrennfahrer

Richard Jones (* 3. Februar 1949) ist ein ehemaliger britischer Automobilrennfahrer.

Inhaltsverzeichnis

KarriereBearbeiten

Richard Jones kann auf eine lange Karriere als Rennfahrer zurückblicken. Fast drei Jahrzehnte war er im Motorsport aktiv. Zu Beginn seiner Karriere bestritt er sowohl Monoposto- als auch Sportwagenrennen. Sein erster internationaler Erfolg war der achte Gesamtrang gemeinsam mit Ian Harrower auf einem Chevron B26 beim 1000-km-Rennen von Zeltweg 1974. Nach einigen Rennen in der Formel 3 1977 fuhr er auch Formel-1-Rennen. Allerdings nicht in der Weltmeisterschaft, sondern in der Aurora-Serie. 1978 pilotierte er einen March 742 an der 28. Stelle der Gesamtwertung; 1979 – diesmal mit einem Ensign N174 und einem Surtees TS19 am Start – blieb er unplatziert.

Von 1980 weg bestritt er nur mehr Sport- und Tourenwagenrennen. Er ging für unterschiedliche Teams in der Sportwagen-Weltmeisterschaft an den Start und war Ende in der Britischen Tourenwagen-Meisterschaft aktiv. Seine letzte Saison als Fahrer hatte er 2009, als er bei einigen Rennen der britischen GT-Meisterschaft gemeldet.

Beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans hatte er 1978 sein Debüt gegeben. Seine beste Platzierung im Gesamtklassement war der 13. Rang 1982.

StatistikBearbeiten

Le-Mans-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege TeamKolleg Platzierung Ausfallgrund
1978 Vereinigtes Konigreich  Mogil Motors Ltd. with Kores Racing Chevron B31 Vereinigtes Konigreich  Tony Charnell Vereinigtes Konigreich  Robin Smith Frankreich  Fréderic Alliot nicht klassiert
1979 Vereinigtes Konigreich  Mogil Motors Ltd. Chevron B36 Vereinigtes Konigreich  Tony Charnell Vereinigtes Konigreich  Robin Smith Rang 17 und Klassensieg
1982 Vereinigtes Konigreich  Richard Cleare Racing Porsche 934 Vereinigtes Konigreich  Richard Cleare Vereinigtes Konigreich  Tony Dron Rang 13 und Klassensieg
1983 Vereinigtes Konigreich  Richard Cleare Racing Kremer CK5 Vereinigtes Konigreich  Richard Cleare Vereinigtes Konigreich  Tony Dron Ausfall Turboschaden
1984 Vereinigtes Konigreich  Dorset Racing Associates Dome RC82 Vereinigtes Konigreich  Nick Faure Irland  Mark Galvin Ausfall kein Öldruck
1985 Vereinigtes Konigreich  Bartlett Chevron Racing Chevron B62 Marokko  Max Cohen-Olivar Vereinigtes Konigreich  Robin Smith Ausfall Motorschaden
1986 Vereinigtes Konigreich  John Bartlett Racing Bardon DB1 Vereinigtes Konigreich  Robin Donovan Vereinigtes Konigreich  Nick Adams nicht klassiert
1987 Vereinigtes Konigreich  Chamberlain Engineering Spice SE86C Sudafrika 1961  Graham Duxbury Vereinigtes Konigreich  Nick Adams nicht klassiert
1988 Vereinigtes Konigreich  Chamberlain Engineering Spice SE86C Irland  Martin Birrane Vereinigtes Konigreich  Nick Adams Ausfall Getriebeschaden
1989 Vereinigtes Konigreich  Chamberlain Engineering Spice SE86C Vereinigte Staaten  John Hotchkis Vereinigte Staaten  John Hotchkis junior Ausfall Leck im Öltank
1990 Vereinigtes Konigreich  GP Motorsport Spice SE86C Vereinigtes Konigreich  Dudley Wood Vereinigte Staaten  Stephen Hynes Rang 27
1991 Vereinigtes Konigreich  Euro Racing Chamberlain Spice SE89C Vereinigtes Konigreich  Robin Donovan Vereinigtes Konigreich  Nick Adams Ausfall Elektrikschaden
1992 Vereinigtes Konigreich  British Racing Motors BRM P351 Sudafrika 1961  Wayne Taylor Finnland  Harri Toivonen Ausfall Getriebeschaden
1995 Vereinigtes Konigreich  Richard Jones Porsche 911 GT2 Vereinigtes Konigreich  Gérard MacQuillan Vereinigtes Konigreich  Nick Adams Rang 17

Sebring-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1990 Vereinigte Staaten  Racecraft International Spice SE87L Vereinigte Staaten  George Sutcliffe Vereinigte Staaten  Michael Dow Ausfall Motorschaden

LiteraturBearbeiten

  • Christian Moity, Jean-Marc Teissèdre, Alain Bienvenu: 24 heures du Mans, 1923–1992. Éditions d’Art, Besançon 1992, ISBN 2-909413-06-3.

WeblinksBearbeiten