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Mazda 757; mit einem baugleichen Wagen fuhren Dave Kennedy, Pierre Dieudonné und Mark Galvin an die siebte Stelle der Gesamtwertung beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1987

Mark Galvin (* 22. Juni 1955 in San Francisco) ist ein ehemaliger irischer Autorennfahrer.

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Karriere als RennfahrerBearbeiten

Mark Galvin kam in Kalifornien zur Welt, zog mit seinen Eltern jedoch schon im Kleinkindalter nach Irland und wuchs in der Nähe von Dublin auf. Während seiner Karriere fuhr Galvin parallel Formel-3- und Sportwagenrennen. Er ging in der Britischen Formel-3-Meisterschaft ebenso an den Start, wie im französischen wie italienischen Championat. Auch in der Euroserie war er bei einigen Rennen gemeldet. Die beste Platzierung im Endklassement einer Meisterschaft dieser Rennformel war der 12. in der britischen 1986 (Meister Andy Wallace)[1].

Galvin fuhr Sportwagenrennen unter anderen für Spice Engineering, EMKA Racing von Steve O’Rourke und Mazdaspeed. Für Mazdaspeed feiert er seinen größten Erfolg im internationalen Motorsport. Beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1987 war er Partner von Dave Kennedy und Pierre Dieudonné im Mazda 757. Das Trio steuerte der Wankelmotor-Rennwagen an die siebte Stelle der Gesamtwertung und gewann die Klasse der IMSA-GTP-Fahrzeuge. Im Ziel hatte das Team 36 Runden Rückstand auf die Sieger Hans-Joachim Stuck/Derek Bell/Al Holbert im Werks-Porsche 962C.

StatistikBearbeiten

Le-Mans-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1984 Vereinigtes Konigreich  Dorset Racing Associates Dome RC82 Vereinigtes Konigreich  Richard Jones Vereinigtes Konigreich  Nick Faure Ausfall kein Öldruck
1985 Vereinigtes Konigreich  Spice Engineering Spice-Tiga GC85 Vereinigtes Konigreich  Ray Bellm Vereinigtes Konigreich  Gordon Spice Rang 14
1986 Japan  Mazdaspeed Co. Ltd. Mazda 757 Irland  Dave Kennedy Belgien  Pierre Dieudonné Ausfall Getriebeschaden
1987 Japan  Mazdaspeed Co. Ltd. Mazda 757 Irland  Dave Kennedy Belgien  Pierre Dieudonné Rang 7 und Klassensieg

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Britische Formel-3-Meisterschaft 1986