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24-Stunden-Rennen von Le Mans 1984

24-Stunden-Rennen
Der Porsche 956 von Fitzpatrick-Racing mit der Startnummer 33. David Hobbs, Philippe Streiff und Sarel van der Merwe pilotieren den Wagen an die dritte Stelle der Gesamtwertung
Der Lancia LC2 mit der Startnummer 5, gefahren von Paolo Barilla, Mauro Baldi und Hans Heyer. Der Wagen fiel nach 275 gefahrenen Runden mit einem Defekt an der Nockenwelle aus

Das 52. 24-Stunden-Rennen von Le Mans, der 52e Grand Prix d’Endurance les 24 Heures du Mans, auch 24 Heures du Mans, Circuit de la Sarthe, Le Mans, fand vom 16. bis 17. Juni 1984 auf dem Circuit des 24 Heures statt.

Inhaltsverzeichnis

Das RennenBearbeiten

Vor dem StartBearbeiten

Nachdem die FISA für 1984 erneut neue Regularien für die Sportwagen-Weltmeisterschaft erstellt hatte, die nicht nur die Rennen in Europa auch für die Fahrzeuge der IMSA-GTP-Serie öffneten, sondern auch zu einer Reduzierung des Treibstoffverbrauchs um 15 % führten, verzichtete das Porsche-Werksteam auf ein Antreten in Le Mans.

Die Stuttgarter Marke wurde durch die beiden deutschen Privatteams Joest- und Kremer-Racing jedoch prominent vertreten. Dazu kamen die Rennmannschaften von John Fitzpatrick und Walter Brun sowie weitere Teams aus Deutschland, Großbritannien und Frankreich, die alle auf den bewährten Porsche 956 als Einsatzfahrzeug zurückgriffen.

Lancia brachte drei LC2 an die Sarthe, die von einem 3-Liter-Ferrari-Turbomotor angetrieben wurden. Die Marke Jaguar gab nach vielen Jahren der Abwesenheit ein Comeback in Le Mans.

Der Formel-1-Weltmeister von 1980, der Australier Alan Jones, gab sein Le-Mans-Debüt und der Sieger von 1970, Richard Attwood, nach 13 Jahren Absenz ein Comeback bei Aston Martin.

RennverlaufBearbeiten

Der Franzose Roger Dorchy hatte im WM P83 von Welter Racing den besten Start und führte das Feld in die erste Runde. Es war die erste Führung eines Welter-Rennwagens beim 24-Stunden-Rennen. Allerdings dauerte es nur eine Runde ehe sich der Pole-Setter Alessandro Nannini an die Spitze setzte. Der spätere Sieger Henri Pescarolo hatte schon nach elf Minuten Fahrzeit einen unplanmäßigen Boxenstopp um eine defekte Benzinpumpe reparieren zu lassen. Der Franzose fiel ans Ende des Feldes zurück und ging als Letzter wieder auf die Strecke zurück. Nach drei Stunden musste Pescarolos Teamkollege Klaus Ludwig zu einer weiteren Reparatur an die Box und verlor 14 Minuten weil ein Tausch der linken Aufhängung notwendig wurde. Um 21 Uhr am Abend war das Duo bereits wieder unter den ersten Zehn der Gesamtwertung vorgestoßen und um sieben Uhr am Sonntag in der Früh lag der Joest-Porsche erstmals in Führung.

Knapp nach Einbruch der Dunkelheit ereignete sich auf der Les-Hunaudieres-Geraden ein schwerer Unfall, der ein Todesopfer forderte. John Sheldon hatte bei hohem Tempo die Herrschaft über seinen Aston Martin verloren und kollidierte mit dem Wagen seines Teamkollegen Drake Olson. Durch herum fliegende Teile wurde ein Streckenposten tödlich verletzt. Sheldon erlitt schwere Brandverletzungen, kam aber mit dem Leben davon.

Der lange führende Werks-Lancia von Nannini und Bob Wollek hatte am Sonntag den Verlust des fünften Ganges zu beklagen und kam nur als Achter ins Ziel. Die letzten Stunden wurden für den Joest-Porsche zum Spießrutenlauf, da immer wieder Probleme mit der linken Aufhängung auftauchten, die mehrere Boxenstopps notwendig machten. Im Ziel hatte der Wagen jedoch noch immer zwei Runden Vorsprung auf den Porsche von Jean Rondeau und John Paul jr. Für Henri Pescarolo war es nach den Erfolgen mit Matra in den 1970er-Jahren, der vierte Gesamtsieg in Le Mans.

Beide Jaguar fielen mit technischen Defekten aus. Alle vier Wankel-Rennwagen, darunter zwei Mazda 727C, kamen ins Ziel.

ErgebnisseBearbeiten

Piloten nach NationenBearbeiten

Frankreich  46 Franzosen Vereinigtes Konigreich  31 Briten Vereinigte Staaten  23 US-Amerikaner Italien  13 Italiener Deutschland  9 Deutsche
Australien  7 Australier Belgien  6 Belgier Schweiz  4 Schweizer Japan  3 Japaner Schweden  3 Schweden
Danemark  2 Dänen Niederlande  2 Niederländer Sudafrika 1961  2 Südafrikaner Argentinien  1 Argentinier Brasilien 1968  1 Brasilianer
Irland  1 Ire Kanada  1 Kanadier Kolumbien  1 Kolumbianer

SchlussklassementBearbeiten

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Chassis Motor Reifen Runden
1 C1 7 Deutschland  New-Man Joest Racing Frankreich  Henri Pescarolo
Deutschland  Klaus Ludwig
Porsche 956B Porsche Type-935 2.6L Turbo Flat-6 D 360
2 C1 26 Vereinigte Staaten  Henn's T-Bird Swap Shop Frankreich  Jean Rondeau
Vereinigte Staaten  John Paul jr.
Porsche 956 Porsche Type-935 2.6L Turbo Flat-6 G 358
3 C1 33 Vereinigtes Konigreich  John Fitzpatrick Racing Vereinigtes Konigreich  David Hobbs
Frankreich  Philippe Streiff
Sudafrika 1961  Sarel van der Merwe
Porsche 956B Porsche Type-935 2.6L Turbo Flat-6 Y 351
4 C1 9 Schweiz  Brun Motorsport GmbH Schweiz  Walter Brun
Deutschland  Leopold Prinz von Bayern
Vereinigte Staaten  Bob Akin
Porsche 956B Porsche Type-935 2.6L Turbo Flat-6 D 340
5 C1 12 Deutschland  Schornstein Racing Team Deutschland  Volkert Merl
Deutschland  Dieter Schornstein
Deutschland  Louis Krages
Porsche 956 Porsche Type-935 2.6L Turbo Flat-6 D 340
6 C1 11 Deutschland  Porsche Kremer Racing Australien  Alan Jones
Australien  Vern Schuppan
Frankreich  Jean-Pierre Jarier
Porsche 956B Porsche Type-935 2.6L Turbo Flat-6 D 337
7 C1 20 Schweiz  Brun Motorsport GmbH Italien  Massimo Sigala
Argentinien  Oscar Larrauri
Frankreich  Joël Gouhier
Porsche 956 Porsche Type-935 2.6L Turbo Flat-6 D 335
8 C1 4 Italien  Martini Racing Frankreich  Bob Wollek
Italien  Alessandro Nannini
Lancia LC2 Ferrari 308C 3.0L Turbo V8 D 326
9 C1 17 Deutschland  Porsche Kremer Racing Vereinigtes Konigreich  Tiff Needell
Vereinigtes Konigreich  David Sutherland
Australien  Rusty French
Porsche 956 Porsche Type-935 2.6L Turbo Flat-6 D 321
10 C2 68 Vereinigte Staaten  B.F. Goodrich Company Vereinigte Staaten  John O'Steen
Vereinigte Staaten  John Morton
Japan  Yoshimi Katayama
Lola T616 Mazda 13B 1.3L 2-Wankel BF 320
11 C2 93 Frankreich  Jean-Philippe Grand Frankreich  Jean-Philippe Grand
Belgien  Jean-Paul Libert
Belgien  Pascal Witmeur
Rondeau M379 Cosworth DFV 3.0L V8 A 310
12 C2 67 Vereinigte Staaten  B.F. Goodrich Company Vereinigte Staaten  Jim Busby
Niederlande  Boy Hayje
Vereinigte Staaten  Rick Knoop
Lola T616 Mazda 13B 1.3L 2-Wankel BF 295
13 C1 37 Vereinigte Staaten  McCormack and Dodge Vereinigte Staaten  Jim Mullen
Vereinigte Staaten  Walt Bohren
Frankreich  Alain Ferté
Rondeau M482 Cosworth DFL 3.3L V8 G 293
14 B 109 Deutschland  Helmut Gall Frankreich  Philippe Dagoreau
Frankreich  Jean-François Yvon
Frankreich  Pierre de Thoisy
BMW M1 BMW M88 3.5L I6 D 292
15 C2 87 Japan  Mazdaspeed Co. Ltd. Irland  Dave Kennedy
Belgien  Jean-Michel Martin
Belgien  Philippe Martin
Mazda 727C Mazda 13B 1.3L 2-Wankel D 291
16 B 106 Schweiz  Claude Haldi Schweiz  Claude Haldi
Deutschland  Altfrid Heger
Schweiz  Jean Krucker
Porsche 930 Porsche 3.3L Turbo Flat-6 M 285
17 IMSA GTO 122 Frankreich  Raymond Touroul Frankreich  Raymond Touroul
Frankreich  Valentin Bertapelle
Frankreich  Thierry Perrier
Porsche 911SC Porsche 3.0L Flat-6 M 283
18 IMSA GTO 123 Frankreich  Equipe Alméras Fréres Frankreich  Jean-Marie Alméras
Frankreich  Jacques Alméras
Vereinigte Staaten  Tom Winters
Porsche 930 Porsche 3.3L Turbo Flat-6 M 268
19 C2 81 Italien  Scuderia Jolly Club Italien  Almo Coppelli
Italien  Davide Pavia
Italien  Guido Daccò
Alba AR2 Giannini Carma FF 2.0L Turbo I4 A 262
20 C2 86 Japan  Mazdaspeed Co. Ltd. Belgien  Pierre Dieudonné
Japan  Takashi Yorino
Japan  Yōjirō Terada
Mazda 727C Mazda 13B 1.3L 2-Wankel D 261
21 C2 80 Italien  Scuderia Jolly Club Italien  Martino Finotto
Italien  Carlo Facetti
Schweiz  Marco Vanoli
Alba AR2 Giannini Carma FF 2.0L Turbo I4 A 258
22 B 107 Frankreich  Raymond Boutinaud Frankreich  Raymond Boutinaud
Frankreich  Philippe Renault
Frankreich  Giles Guinand
Porsche 928S Porsche 4.7L V8 255
Disqualifiziert
23 C1 16 Vereinigtes Konigreich  GTi Engineering Vereinigtes Konigreich  Richard Lloyd
Vereinigtes Konigreich  Nick Mason
Frankreich  René Metge
Porsche 956 Porsche Type-935 2.6L Turbo Flat-6 D 139
Ausgefallen
24 IMSA GTP 44 Vereinigte Staaten  Jaguar Group 44 Vereinigtes Konigreich  Brian Redman
Vereinigte Staaten  Doc Bundy
Vereinigte Staaten  Bob Tullius
Jaguar XJR-5 Jaguar 6.0L V12 G 291
25 C1 5 Italien  Martini Racing Italien  Paolo Barilla
Deutschland  Hans Heyer
Italien  Mauro Baldi
Lancia LC2 Ferrari 308C 3.0L Turbo V8 D 275
26 C1 21 Vereinigtes Konigreich  Charles Ivey Racing Frankreich  Alain de Cadenet
Australien  Allan Grice
Vereinigtes Konigreich  Chris Craft
Porsche 956 Porsche Type-935 2.6L Turbo Flat-6 D 274
27 IMSA GTP 61 Vereinigte Staaten  Henn's T-Bird Swap Shop Frankreich  Michel Ferté
Deutschland  Edgar Dören
Vereinigte Staaten  Preston Henn
Porsche 962 Porsche Type-935 2.9L Turbo Flat-6 G 247
28 C1 14 Vereinigtes Konigreich  GTi Engineering Niederlande  Jan Lammers
Vereinigtes Konigreich  Jonathan Palmer
Porsche 956 Porsche Type-935 2.6L Turbo Flat-6 D 239
29 IMSA GTP 40 Vereinigte Staaten  Jaguar Group 44 Vereinigte Staaten  Tony Adamowicz
Vereinigtes Konigreich  John Watson
Frankreich  Claude Ballot-Léna
Jaguar XJR-5 Jaguar 6.0L V12 G 212
30 C1 8 Deutschland  New-Man Joest Racing Schweden  Stefan Johansson
Frankreich  Jean-Louis Schlesser
Kolumbien  Mauricio de Narváez
Porsche 956 Porsche Type-935 2.6L Turbo Flat-6 D 170
31 C1 38 Vereinigtes Konigreich  Dorset Racing Associates Vereinigtes Konigreich  Nick Faure
Irland  Mark Galvin
Vereinigtes Konigreich  Richard Jones
Dome RC82 Cosworth DFL 3.3 L V8 D 156
32 C1 50 Frankreich  Primagaz Frankreich  Pierre Yver
Belgien  Bernard de Dryver
Frankreich  Pierre-François Rousselot
Rondeau M382 Cosworth DFV 3.0L V8 M 155
33 C1 13 Frankreich  Primagaz Frankreich  Yves Courage
Frankreich  Michel Dubois
Vereinigte Staaten  John Jellinek
Cougar C02 Cosworth DFL 3.3 L V8 M 153
34 C1 47 Deutschland  Obermaier Racing GmbH Deutschland  Jürgen Lässig
Sudafrika 1961  George Fouché
Kanada  John Graham
Porsche 956 Porsche Type-935 2.6 L Turbo Flat-6 D 147
35 IMSA GTO 121 Vereinigtes Konigreich  Charles Ivey Racing Vereinigtes Konigreich  David Ovey
Vereinigtes Konigreich  Paul Smith
Vereinigte Staaten  Margie Smith-Haas
Porsche 930 Porsche 3.3L Turbo Flat-6 A 146
36 C1 34 Australien  Holden Dealer Team Australia Australien  Peter Brock
Australien  Larry Perkins
Porsche 956 Porsche Type-935 2.6L Turbo Flat-6 D 145
37 C1 23 Frankreich  WM Secateva Frankreich  Roger Dorchy
Frankreich  Alain Couderc
Frankreich  Gérard Patté
WM P83B Peugeot PRV 2.8L Turbo V6 M 122
38 C1 6 Italien  Scuderia Jolly Club Italien  Pierluigi Martini
Frankreich  Xavier Lapeyre
Italien  Beppe Gabbiani
Lancia LC2 Ferrari 308C 3.0L Turbo V8 D 117
39 B 101 Danemark  Jens Winther Team Castrol Danemark  Jens Winther
Vereinigtes Konigreich  David Mercer
Danemark  Lars-Viggo Jensen
BMW M1 BMW M88 1 3.5L I6 A 96
40 IMSA GTP 62 Vereinigte Staaten  Pegasus Racing Ltd. Vereinigte Staaten  Ken Madren
Vereinigte Staaten  Marion L. Speer
Vereinigte Staaten  Wayne Pickering
March 84G Buick 3.3L Turbo V6 G 95
41 C1 31 Vereinigtes Konigreich  Viscount Downe Aston Martin Vereinigtes Konigreich  Ray Mallock
Vereinigte Staaten  Drake Olson
Nimrod NRA/C2B Aston Martin-Tickford DP1229 5.3L V8 A 94
42 C1 32 Vereinigtes Konigreich  Viscount Downe Aston Martin Vereinigtes Konigreich  John Sheldon
Vereinigtes Konigreich  Mike Salmon
Vereinigtes Konigreich  Richard Attwood
Nimrod NRA/C2B Aston Martin-Tickford DP1229 5.3L V8 A 92
43 C1 24 Frankreich  WM Secateva Frankreich  Michel Pignard
Frankreich  Jean-Daniel Raulet
Frankreich  Pascal Pessiot
WM P83B Peugeot PRV 2.8L Turbo V6 M 74
44 C1 55 Vereinigtes Konigreich  John Fitzpatrick Racing Vereinigtes Konigreich  Rupert Keegan
Vereinigtes Konigreich  Guy Edwards
Brasilien 1968  Roberto Moreno
Porsche 962 Porsche Type-935 2.6L Turbo Flat-6 Y 72
45 B 114 Frankreich  Michel Lateste Frankreich  Michel Lateste
Frankreich  Michel Bienvault
Frankreich  André Gahinet
Porsche 930 Porsche 3.3L Turbo Flat-6 70
46 C2 70 Vereinigtes Konigreich  Spice Tiga Racing Vereinigtes Konigreich  Gordon Spice
Vereinigtes Konigreich  Ray Bellm
Australien  Neil Crang
Tiga GC84 Cosworth DFL 3.3L V8 A 69
47 IMSA GTX 27 Italien  Scuderia Bellancauto Italien  Roberto Marazzi
Italien  Maurizio Micangeli
Frankreich  Dominique Lacaud
Ferrari 512BB LM Ferrari 5.0L Flat-12 D 65
48 C2 48 Vereinigtes Konigreich  John Bartlett Racing Frankreich  François Migault
Vereinigtes Konigreich  Steve Kempton
Frankreich  François Sérvanin
Lola T610 Cosworth DFL 3.3L V8 D 52
49 C1 45 Frankreich  Christian Bussi Frankreich  Christian Bussi
Vereinigte Staaten  Jack Griffin
Frankreich  Bruno Ilien
Rondeau M382 Cosworth DFL 3.3L V8 D 49
50 C2 79 Vereinigtes Konigreich  A.D.A. Engineering Vereinigtes Konigreich  Ian Harrower
Vereinigte Staaten  Bob Wolff
Vereinigte Staaten  Glen Smith
ADA 01 Cosworth DFL 3.3L V8 A 42
51 C2 85 Frankreich  Hubert Striebig Frankreich  Hubert Striebig
Frankreich  Jacques Heuclin
Frankreich  Noël del Bello
Sthemo SM C2 BMW M88 1 3.5L I6 41
52 C2 77 Vereinigtes Konigreich  Ecurie Ecosse Vereinigtes Konigreich  Mike Wilds
Vereinigtes Konigreich  David Duffield
Vereinigtes Konigreich  David Leslie
Ecosse C2 Cosworth DFV 3.0L V8 A 36
53 C1 25 Vereinigtes Konigreich  Charles Ivey Racing Vereinigtes Konigreich  Dudley Wood
Vereinigtes Konigreich  John Cooper
Vereinigtes Konigreich  Barry Robinson
Grid S2 Porsche Type-935 2.9L Turbo Flat-6 A 10
Nicht gestartet
54 C1 39 Japan  Uchida Dome Racing Schweden  Eje Elgh
Schweden  Stanley Dickens
Dome RC83 Cosworth DFL 4.0L V8 D 1
55 C2 99 Vereinigtes Konigreich  JQF Engineering Ltd Vereinigtes Konigreich  François Duret
Vereinigtes Konigreich  Jeremy Rossiter
Tiga GC284 Cosworth BDT 1.8L L4 A 2

1 Unfall im Training 2 Motorschaden im Training

Nur in der MeldelisteBearbeiten

Hier finden sich Teams, Fahrer und Fahrzeuge, die ursprünglich für das Rennen gemeldet waren, aber aus den unterschiedlichsten Gründen daran nicht teilnahmen.

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Chassis Motor
56 C2 Italien  Maurizio Gellini Alba A3
57 C1 Deutschland  Porsche Kremer Racing Kremer CK5 Porsche Type-935 2.6L Turbo Flat-6
58 B Italien  Scuderia Bellancauto Ferrari 250 GTO Ferrari 3.0L V12
59 C1 29 Schweiz  Sauber Racing Sauber C7 BMW
60 C1 36 Vereinigtes Konigreich  Richard Cleare Racing Vereinigtes Konigreich  Richard Cleare Kremer CK5 Porsche Type-935 2.6L Turbo Flat-6
61 C1 42 Schweiz  Cheetah Gatol Suisse Schweiz  Loris Kessel
Schweiz  Laurent Ferrier
Frankreich  Jean-Pierre Jaussaud
Cheetah G604 Aston Martin-Tickford DP1229 5.3L V8
62 C1 50 Vereinigte Staaten  Challenger Communications Frankreich  François Migault
Frankreich  Philippe Hazenbrouck
Frankreich  Jean-Claude Lagniez
Challenger Chevrolet
63 IMSA GTX 63 Vereinigte Staaten  North American Racing Team Frankreich  Alain Cudini
Frankreich  Dany Snobeck
Ferrari 512 BB LM Ferrari 5.0L Flat-12
64 IMSA GTX 64 Vereinigte Staaten  North American Racing Team Ferrari 512 BB LM Ferrari 5.0L Flat-12
65 C2 74 Vereinigtes Konigreich  Scorpion Racing Vereinigtes Konigreich  Eddie Arundel
Vereinigtes Konigreich  James Weaver
Vereinigte Staaten  John Jellinek
Arundel C200 Cosworth DFV 3.0L V8
66 C2 90 Vereinigtes Konigreich  Spice Tiga Engineering Vereinigtes Konigreich  Ray Bellm Tiga GC84 Cosworth DFL 3.3L V8
67 C2 92 Frankreich  Automobiles Louis Descartes Frankreich  Louis Descartes
Belgien  Daniel Hubert
Frankreich  Jean-Marie Lemerle
ALD 01 BMW
68 B 102 Deutschland  Edgar Dören Deutschland  Edgar Dören
Deutschland  Walter Mertes
Deutschland  Heinz-Christian Jürgensen
Deutschland  Ulli Richter
BMW M1 BMW M88 1 3.5L I6
69 B 108 Schweiz  Angelo Pallavicini Schweiz  Angelo Pallavicini Porsche 930 Porsche 3.3L Turbo Flat-6
70 B 116 Deutschland  Georg Memminger Deutschland  Georg Memminger
Deutschland  Heinz Kuhn-Weiss
Porsche 930 Porsche 3.3L Turbo Flat-6
71 IMSA GTO 120 Vereinigte Staaten  Stratagraph Inc. Vereinigte Staaten  Billy Hagan
Vereinigte Staaten  Gene Felton
Chevrolet Camaro
72 IMSA GTO 121 Vereinigte Staaten  Stratagraph Inc. Vereinigte Staaten  Tommy Riggins
Vereinigte Staaten  Les Delano
Chevrolet Camaro

KlassensiegerBearbeiten

Klasse Fahrer Fahrer Fahrer Fahrzeug Platzierung im Gesamtklassement
Gruppe C1 Frankreich  Henri Pescarolo Deutschland  Klaus Ludwig Porsche 956B Gesamtsieg
Gruppe C2 Vereinigte Staaten  John O’Steen Vereinigte Staaten  John Morton Japan  Yoshimi Katayama Lola T616 Rang 10
Gruppe B Frankreich  Philippe Dagoreau Frankreich  Jean-François Yvon Frankreich  Pierre de Thoisy BMW M1 Rang 14
IMSA GTO Frankreich  Raymond Touroul Frankreich  Valentin Bertapelle Frankreich  Thierry Perrier Porsche 911SC Rang 17
IMSA GTP kein Teilnehmer im Ziel

RenndatenBearbeiten

  • Gemeldet: 72
  • Gestartet: 53
  • Gewertet: 22
  • Rennklassen: 5
  • Zuschauer: 150000
  • Ehrenstarter des Rennens: Franz Stadler, Präsident des ADAC
  • Wetter am Rennwochenende: heiß und sonnig
  • Streckenlänge: 13,626 km
  • Fahrzeit des Siegerteams: 24:00:00,000 Stunden
  • Gesamtrunden des Siegerteams: 360
  • Distanz des Siegerteams: 4900,276 km
  • Siegerschnitt: 204,178 km/h
  • Pole Position: Bob Wollek – Lancia LC2 (#4) – 3:17,110 = 248,864 km/h
  • Schnellste Rennrunde: Alessandro Nannini – Lancia LC2 (#4) – 3:28,900 = 234,818 km/h
  • Rennserie: 3. Lauf zur Sportwagen-Weltmeisterschaft 1984

LiteraturBearbeiten

  • Christian Moity, Jean-Marc Teissèdre, Alain Bienvenu: 24 heures du Mans, 1923–1992. Éditions d’Art, Besançon 1992, ISBN 2-909413-06-3.

WeblinksBearbeiten

  Commons: 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1984 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Vorgängerrennen
1000-km-Rennen von Silverstone 1984
Sportwagen-Weltmeisterschaft Nachfolgerennen
1000-km-Rennen auf dem Nürburgring 1984