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François Sérvanin

Französischer Autorennfahrer
Auverland A3

François Sérvanin (* 20. September 1941) ist ein ehemaliger französischer Autorennfahrer und Unternehmer.

Karriere als RennfahrerBearbeiten

François Sérvanin war zwischen 1973 und 1985 im Sportwagensport aktiv. Seine größten Erfolge feierte er beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans in Westfrankreich, wo er insgesamt zwölfmal am Start war. Außerdem fuhr er regelmäßig in der Sportwagen-Weltmeisterschaft. Sein Debüt in Le Mans gab er 1974, seine erste Zielankunft hatte er im Jahr danach mit dem 24. Rang im Schlussklassement. 1979 wurde er mit seinen Partnern Laurent Ferrier und François Trisconi auf einem Kremer-Porsche 935/77A Gesamtdritter, nachdem er 1978 Platz zwölf erreicht hatte. Eine weitere Platzierung im Spitzenfeld fuhr er 1982 mit dem fünften Gesamtrang ein.

Ein fünfter Endrang war auch seine beste Platzierung in der Sportwagen-Weltmeisterschaft, die er 1981 beim 6-Stunden-Rennen von Mugello erzielte[1].

AuverlandBearbeiten

1980 gründete Sérvanin in Saint-Germain-Laval Auverland ein Unternehmen, das militärische Geländewagen herstellt.

StatistikBearbeiten

Le-Mans-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1974 Frankreich  Racing Organisation Course Lola T292 Frankreich  Robert Mieusset Frankreich  Fred Stalder Ausfall Benzineinspritzung
1975 Frankreich  Société ROC Lola T294 Frankreich  Albert Dufréne Frankreich  Jacques Henry Rang 24
1976 Frankreich  Société ROC Chevron B36 Frankreich  Laurent Ferrier Ausfall Gleichlaufgelenk
1977 Schweiz  Schiller Racing Team Porsche 934 Frankreich  Laurent Ferrier Frankreich  Franz Hummel Ausfall Getriebeschaden
1978 Frankreich  BP Racing Anne-Charlotte Verney Porsche 911 Carrera RSR Frankreich  Xavier Lapeyre Frankreich  Anne-Charlotte Verney Rang 12 und Klassensieg
1979 Deutschland  Porsche Kremer Racing Porsche 935/77A Frankreich  Laurent Ferrier Frankreich  François Trisconi Rang 3
1980 Frankreich  BMW Zol-Auto BMW M1 Frankreich  Laurent Ferrier Frankreich  Pierre-François Rousselot Ausfall Motorschaden
1981 Frankreich  BMW Zol'Auto BMW M1 Frankreich  Laurent Ferrier Frankreich  Pierre-François Rousselot Ausfall Kupplungs- und Getriebeschaden
1982 Vereinigte Staaten  Cooke Racing - BP Porsche 935K3 Frankreich  René Metge Frankreich  Dany Snobeck Rang 5
1983 Vereinigte Staaten  Cooke Racing Lola T610 Vereinigtes Konigreich  Ralph Kent-Cooke Vereinigte Staaten  Jim Adams Ausfall Zylinder überhitzt
1984 Vereinigtes Konigreich  John Bartlett Racing Lola T610 Vereinigtes Konigreich  Steve Kempton Frankreich  François Migault Ausfall Unfall
1985 Frankreich  Primagaz Rondeau M382 Frankreich  Pierre Yver Frankreich  Pierre-François Rousselot Ausfall Motorschaden

LiteraturBearbeiten

  • Christian Moity, Jean-Marc Teissèdre, Alain Bienvenu: 24 heures du Mans, 1923–1992. Éditions d’Art, Besançon 1992, ISBN 2-909413-06-3.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. 6-Stunden-Rennen von Mugello 1981