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KarriereBearbeiten

Yver wurde vor allem als Sportwagenpilot bekannt und in diesem Zusammenhang ist sein Name eng mit dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans verbunden. Neben dem Langstreckenrennen an der Sarthe war der Franzose zwischen 1978 und 2001 bei allen großen Sportwagenrennen am Start. Sein Debüt in Le Mans gab er 1978 auf einem Lola T296 als Teampartner von Michel Elkoubi und dem späteren Formel-1-Piloten Philippe Streiff. Durch mehrere außerplanmäßige Boxenstopps behindert, kam das Trio zwar ins Ziel, wurde aber nach nur 233 gefahrenen Runden wegen zu geringer Kilometerleistung nicht gewertet. In den folgenden Jahren kam Yver als Werksfahrer von Jean Rondeau immer wieder nach Le Mans. Seinen größten Erfolg in Le Mans erzielte er jedoch nicht für Rondeau, sondern für einen weiteren französischen Rennstallbesitzer, Yves Courage. Für dessen Team pilotierte er 1987 einen Porsche 962C gemeinsam mit Jürgen Lässig und Bernard de Dryver an die zweite Stelle der Gesamtwertung. Der Deutsche Lässig wurde in den folgenden Jahren bis 1992 zu seinem Stamm-Kopiloten.

Mitte der 1990er Jahre wechselte Yver von den großen Prototypen in die GT-Klasse, wo er bis 2001 vor allem in der französischen Meisterschaft am Start war.

StatistikBearbeiten

Le-Mans-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1978 Frankreich  Team Pronuptia Lola T296 Frankreich  Michel Elkoubi Frankreich  Philippe Streiff nicht klassiert
1979 Italien  Lambretta S.A.F.D, Lola T298 Frankreich  Michel Elkoubi Marokko  Max Cohen-Olivar Rang 21
1980 Frankreich  Michel Elkoubi Primagaz Lola T298 Frankreich  Patrick Perrier Ausfall Motorschaden
1981 Frankreich  Compagnie Primagaz Lola T298 Frankreich  Jacques Heuclin Frankreich  Michel Dubois nicht klassiert
1982 Frankreich  Primagaz Rondeau M379 Frankreich  Lucien Guitteny Frankreich  Bruno Sotty Rang 10
1983 Frankreich  Primagaz Rondeau M382 Frankreich  Lucien Guitteny Belgien  Bernard de Dryver Disqualifiziert
1984 Frankreich  Primagaz Rondeau M382 Frankreich  Pierre-François Rousselot Belgien  Bernard de Dryver Ausfall Elektrik
1985 Frankreich  Primagaz Rondeau M382 Frankreich  Pierre-François Rousselot Frankreich  François Sérvanin Ausfall Motorschaden
1986 Deutschland  Porsche Kremer Racing Porsche 956 Frankreich  Hubert Striebig Marokko  Max Cohen-Olivar zurückgezogen tödlicher Unfall von Jo Gartner
1987 Frankreich  Primagaz Compétition Porsche 962C Deutschland  Jürgen Lässig Belgien  Bernard de Dryver Rang 2
1988 Frankreich  Primagaz Compétition Porsche 962C Deutschland  Jürgen Lässig Vereinigtes Konigreich  Dudley Wood Rang 11
1989 Deutschland  Obermaier Racing Porsche 962C Deutschland  Jürgen Lässig Frankreich  Paul Belmondo Ausfall Unfall
1990 Deutschland  Obermaier Racing Porsche 962C Deutschland  Jürgen Lässig Deutschland  Otto Altenbach Rang 9
1991 Schweiz  Team Salamin Primagaz Porsche 962C Deutschland  Jürgen Lässig Deutschland  Otto Altenbach Ausfall Aufhängungsschaden
1992 Deutschland  Obermaier Racing GmbH Porsche 926C Deutschland  Jürgen Lässig Deutschland  Otto Altenbach Rang 10
1993 Frankreich  Courage Compétition Courage C30 Frankreich  Jean-Louis Ricci Frankreich  Jean-François Yvon Rang 11
1994 Frankreich  Société Labre Compétition Porsche 911 Carrera RSR Frankreich  Jack Leconte Frankreich  Jean-Luc Chéreau Ausfall Unfall
1995 Frankreich  Jean-Claude Miloe Porsche 911 GT2 Evo Frankreich  Jack Leconte Frankreich  Jean-Luc Chéreau Ausfall Unfall
1996 Frankreich  Société Chéreau Sports Porsche 911 GT2 Frankreich  Jack Leconte Frankreich  Jean-Luc Chéreau Rang 22
1997 Frankreich  Société Viper Team ORECA Chrysler Viper GTS-R Vereinigtes Konigreich  Justin Bell Vereinigte Staaten  John Morton Rang 14
1998 Frankreich  Société Labre Compétition Porsche 911 GT2 Frankreich  Patrice Goueslard Frankreich  Jean-Luc Chéreau Ausfall Unfall
1999 Frankreich  Ets. Chéreau Sports Porsche 911 GT2 Frankreich  Patrice Goueslard Frankreich  Jean-Luc Chéreau nicht klassiert

WeblinksBearbeiten