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24-Stunden-Rennen von Le Mans 1978

24-Stunden-Rennen
Der Alpine A443 mit der Startnummer 1, hier bei einer Demonstrationsrunde 2007 in Donington. Jean-Pierre Jabouille und Patrick Depailler schieden mit dem Wagen nach 279 Runden durch Motorschaden aus.
Der Alpine A442A der Ecurie Calberson mit der Startnummer 4. Er wurde Vierter in der Gesamtwertung.

Das 46. 24-Stunden-Rennen von Le Mans, der 46e Grand Prix d’Endurance les 24 Heures du Mans, auch 24 Heures du Mans, Circuit de la Sarthe, Le Mans, fand vom 10. bis 11. Juni 1978 auf dem Circuit des 24 Heures statt.

Inhaltsverzeichnis

Vor dem RennenBearbeiten

Das 24-Stunden-Rennen des Jahres 1978 ähnelte in vielem der Veranstaltung aus dem Vorjahr. Wieder kam es zum sportlichen Wettbewerb zwischen den Werksmannschaften von Renault und Porsche. Obwohl von den 55 am Start stehenden Rennwagen 31 den Markennamen Porsche trugen, gab es ein buntes Starterfeld und eine Vielzahl an bemerkenswerten Konstruktionen.

Teams und RennfahrzeugeBearbeiten

Renault brachte einen Alpine A443 und drei Alpine A442 in unterschiedlichen Konfigurationen nach Le Mans. Allen vier Fahrzeugen gemein waren die 2-Liter-6-Zylinder-Turbomotoren und die Radialreifen von Michelin. Der A442B von Jean-Pierre Jaussaud und Didier Pironi hatte ein offenes Glasdach aus Acryl, das dem Wagen auf den langen Geraden eine 10 km/h höhere Endgeschwindigkeit als bei der Version ohne Dach gab. Die A442 erreichten am Ende der Les-Hunaudières-Geraden vor der Mulsanne eine Geschwindigkeit von 365 km/h; der A443 war noch um 15 km/h schneller. Den A443 fuhren Patrick Depailler und Jean-Pierre Jabouille, den A442A Derek Bell und Jean-Pierre Jarier. Der zweite A442A wurde offiziell von Ecurie Calberson eingesetzt und betreut. Als Fahrer waren José Dolhem, Guy Fréquelin und Jean Ragnotti verpflichtet worden.

Trotz der hohen Endgeschwindigkeit der Alpine hatte Porsche das schnellere Fahrzeug für eine Runde. Drei 936 wurden nach Le Mans gebracht. Jacky Ickx fuhr im 936/78 im Training mit 3:27,060 Minuten die schnellste Rundenzeit. Er teilte sich das Cockpit wie im Vorjahr mit Henri Pescarolo. Ickx hatte das Rennen bereits viermal gewonnen und war damit neben seinem Landsmann Olivier Gendebien Rekordsieger. Pescarolo war dreimal Sieger in Le Mans. Die von Ickx gefahrene Zeit entsprach einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 236,561 km/h. Den zweiten 936/78 pilotierten Bob Wollek und Jürgen Barth. Im Vorjahresmodell, dem 936/77, saßen die beiden US-Amerikaner Peter Gregg und Hurley Haywood. Der vierte Porsche-Werkswagen war ein Porsche 935, den Manfred Schurti und Rolf Stommelen fuhren. Ersatzfahrer waren Reinhold Joest und Jochen Mass.

John Horsman organisierte erneut die finanziellen Mittel, um ein neues Rennfahrzeug für Le Mans entwickeln zu können. Wie die GR8 aus dem Vorjahr hatten die M9 den 2-Liter-Renault-Turbomotor im Heck. Die Fahrer waren Jacques Laffite, Michel Leclère, Sam Posey und Vern Schuppan.

Alain de Cadenet hatte bei Lola einen neuen Sportwagen bauen lassen, den er sich mit Chris Craft teilte. Den Vorjahreswagen gab de Cadenet an Simon Philipps Racing ab. Erstmals war der französische Rennfahrer und Konstrukteur Jean Rondeau in Le Mans mit einer Eigenkreation am Start. Der M378 hatte eine geschlossene Karosserie, einen 3-Liter-Cosworth-V8-Motor und wurde – neben Rondeau selbst – von Jacky Haran und dem Rallye-Piloten Bernard Darniche gefahren.

Eine der auffälligsten Konstruktionen war der Ibec-Hesketh 308LM, den Harvey Postlethwaite entworfen hatte und dessen Chassis auf dem Formel-1-Hesketh 308 von Hesketh Racing beruhte.

Gerard Welter brachte neben dem WM P76 auch den neuen WM P78 nach Le Mans. Beide Typen wurden von einem Peugeot-2,7-Liter-Turbomotor angetrieben.

Das Gros der Starter bei den GT-Wagen stellte Porsche mit den 935ern, dazu kamen fünf Ferrari 512 BB, unter anderem gemeldet vom North American Racing Team und einige Porsche 934. Das einzige Fahrzeug aus den USA war ein Chevrolet Monza.

Das RennenBearbeiten

Erstmals gab es in Le Mans ein Rennen vor dem Rennen. Samstagvormittag fuhren historische Fahrzeuge vor der eigentlichen Veranstaltung. Stirling Moss feierte dabei seinen ersten Le-Mans-Sieg. Sein Rennfahrzeug, ein Monoposto-Maserati 250F, war jedoch nie bei einem Langstreckenrennen am Start gewesen. Unter dem Pseudonym Beurlys war auch Jean Blaton am Start, der in den 1960er-Jahren zu den besten Sportwagenpiloten der Welt gehörte. Viermal hatte sich Blaton, Onkel der Ehefrau von Jacky Ickx, unter den ersten drei in Le Mans platziert, aber nie das Rennen gewonnen.

Der RennverlaufBearbeiten

Obwohl Jacky Ickx von der Pole-Position aus ins Rennen ging, machte sich in der Porsche-Box schon nach wenigen Runden Frustration breit. Der Wagen von Ickx und das Haywood/Gregg-Fahrzeug standen mit Getriebeproblemen an der Box und verloren wertvolle Zeit auf die nunmehr in Führung gehenden Alpine-Renaults. In den ersten Rennstunden gab es eine stabile Dreifachführung für Renault, mit dem Jassaud/Pironi-Wagen an der Spitze. Nur der Barth/Wollek-Porsche konnte das Tempo des Trios annähernd mitfahren. Als Henri Pescarolo erneut zu einer langen Reparatur an die Box kam, wurde Jacky Ickx wie im Jahr davor in ein anderes Auto umgesetzt: Er kam zu Jürgen Barth und Bob Wollek ins Team. Seinen Platz als Partner von Pescarolo übernahm Jochen Mass, der mit dem 936 nach 255 gefahrenen Runden einen Unfall hatte und ausschied.

Wie im Vorjahr brachte Ickx den Porsche zurück an die Spitze, bis am Sonntagvormittag der fünfte Gang brach. Inzwischen führten Jean-Pierre Jabouille und Patrick Depailler, als auch Renault Schwierigkeiten bekam. Der Jaussaud/Pironi-Wagen hatte ebenfalls Getriebeprobleme und fiel auf den dritten Rang zurück. Jean-Pierre Jabouille schied schließlich mit Motorschaden aus; aber dank der anhaltenden Probleme mit dem Porsche-Getriebe im Ickx-Wagen siegten am Ende Jean-Pierre Jaussaud und Didier Pironi sicher mit fünf Runden Vorsprung.

Es war der erste Gesamtsieg für Renault in Le Mans. Der Staatskonzern hatte damit sein großes Ziel erreicht und stellte Ende des Jahres das Sportwagenprogramm ein.

ErgebnisseBearbeiten

Piloten nach NationenBearbeiten

Frankreich  71 Franzosen Vereinigtes Konigreich  25 Briten Vereinigte Staaten  19 US-Amerikaner Schweiz  16 Schweizer Deutschland  14 Deutsche
Belgien  6 Belgier Brasilien 1968  3 Brasilianer Australien  2 Australier Italien  1 Italiener Irland  1 Ire
Liechtenstein 1937  1 Liechtensteiner Luxemburg  1 Luxemburger Marokko  1 Marokkaner Niederlande  1 Niederländer Osterreich  1 Österreicher
Sudafrika 1961  1 Südafrikaner

SchlussklassementBearbeiten

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Chassis Motor Reifen Runden
1 S +2.0 2 Frankreich  Renault Sport Frankreich  Didier Pironi
Frankreich  Jean-Pierre Jaussaud
Renault Alpine A442B Renault 2.0L Turbo V6 M 369
2 S +2.0 6 Deutschland  Martini Racing Porsche System Frankreich  Bob Wollek
Deutschland  Jürgen Barth
Belgien  Jacky Ickx
Porsche 936/78 Porsche Type-935 2.1L Turbo Flat-6 D 364
3 S +2.0 7 Deutschland  Martini Racing Porsche System Vereinigte Staaten  Hurley Haywood
Vereinigte Staaten  Peter Gregg
Deutschland  Reinhold Joest
Porsche 936/77 Porsche Type-935 2.1L Turbo Flat-6 D 362
4 S +2.0 4 Frankreich  Equipe Renault Elf Sport Calberson Frankreich  Guy Fréquelin
Frankreich  Jean Ragnotti
Frankreich  José Dolhem
Frankreich  Jean-Pierre Jabouille
Renault Alpine A442A Renault 2.0L Turbo V6 M 358
5 IMSA +2.5 90 Vereinigte Staaten  Dick Barbour Racing Vereinigtes Konigreich  Brian Redman
Vereinigte Staaten  Dick Barbour
Vereinigte Staaten  John Paul senior
Porsche 935/77 Porsche Type-935 3.0L Turbo Flat-6 G 337
6 Gr.5 +2.0 44 Deutschland  Porsche Kremer Racing Vereinigte Staaten  Jim Busby
Vereinigte Staaten  Chris Cord
Vereinigte Staaten  Rick Knoop
Porsche 935/77 Porsche Type-935 3.0L Turbo Flat-6 G 336
7 Gr.5 +2.0 41 Frankreich  Mondelo ASA Cachia Brasilien 1968  Alfredo Guarana
Brasilien 1968  Paulo Gomes
Brasilien 1968  Mário Amaral
Porsche 935/77 Porsche Type-935 3.0L Turbo Flat-6 G 329
8 Gr.5 +2.0 43 Deutschland  Martini Racing Porsche System Liechtenstein 1937  Manfred Schurti
Deutschland  Rolf Stommelen
Porsche 935/78 Porsche 3.2L Turbo Flat-6 D 326
9 GTP 3.0 72 Frankreich  Jean Rondeau Frankreich  Jean Rondeau
Frankreich  Bernard Darniche
Frankreich  Jacky Haran
Rondeau M378 Cosworth DFV 3.0L V8 294
10 S +2.0 10 Vereinigte Staaten  Grand Touring Cars Inc. Australien  Vern Schuppan
Frankreich  Jacques Laffite
Vereinigte Staaten  Sam Posey
Mirage M9 Renault 2.0L Turbo V6 G 293
11 S 2.0 31 Frankreich  ROC La Pierre du Nord Frankreich  Michel Pignard
Frankreich  Lucien Rossiaud
Frankreich  Laurent Ferrier
Chevron B36 ROC-Chrysler 2.0L I4 284
12 GT 3.0 66 Frankreich  BP Racing Anne-Charlotte Verney Frankreich  Anne-Charlotte Verney
Frankreich  Xavier Lapeyre
Frankreich  François Sérvanin
Porsche 911 Carrera RSR Porsche 3.0L Flat-6 279
13 GTP 3.0 71 Schweiz  André Chevalley Racing Schweiz  André Chevalley
Frankreich  François Trisconi
Inaltera LM Cosworth DFV 3.0L V8 279
14 IMSA +2.5 97 Vereinigtes Konigreich  Charles Ivey Racing Australien  Larry Perkins
Vereinigtes Konigreich  Gordon Spice
Vereinigte Staaten  John Rulon-Miller
Porsche 911 Carrera RSR Porsche 3.0L Flat-6 278
15 S +2.0 8 Vereinigtes Konigreich  Alain de Cadenet Vereinigtes Konigreich  Alain de Cadenet
Vereinigtes Konigreich  Chris Craft
De Cadenet-Lola LM Cosworth DFV 3.0L V8 273
16 IMSA +2.5 86 Vereinigte Staaten  North American Racing Team Frankreich  François Migault
Frankreich  Lucien Guitteny
Ferrari 365 GT4/BB Ferrari 4.9L Flat-12 G 262
17 GT +3.0 62 Frankreich  André Gahinet Frankreich  Christian Bussi
Frankreich  Jean-Claude Briavoine
Frankreich  André Gahinet
Porsche 934 Porsche 3.0L Turbo Flat-6 259
Nicht klassiert
18 S 2.0 23 Schweiz  Artos Francy Sauber PP AG Schweiz  Marc Surer
Schweiz  Eugen Strähl
Schweiz  Harry Blumer
Sauber C5 BMW 2.0L I4 P 257
19 S 2.0 20 Schweiz  C.H. Graeminger Schweiz  Sandro Plastina
Schweiz  Mario Luini
Frankreich  Jean-Daniel Grandjean
Cheetah G601 Cosworth BDG 2.0L I4 G 250
20 GT 3.0 64 Frankreich  Georges Bourdillat Frankreich  Georges Bourdillat
Frankreich  Alain-Michel Bernhard
Frankreich  Jean-Luc Favresse
Porsche 911 Carrera RSR Porsche 3.0L Flat-6 241
21 S 2.0 25 Frankreich  Team Pronuptia Frankreich  Bruno Sotty
Frankreich  Gérard Cuynet
Frankreich  Jean-Claude Dufrey
Lola T294/6 Cosworth FVC 1.9L I4 G 238
22 S 2.0 24 Frankreich  Team Pronuptia Frankreich  Michel Elkoubi
Frankreich  Pierre Yver
Frankreich  Philippe Streiff
Lola T296 Cosworth FVC 1.9L I4 G 232
23 S 2.0 28 Frankreich  Dominique Lacaud Frankreich  Michel Lateste
Frankreich  Jean-François Auboiron
Frankreich  Dominique Lacaud
Lola T297 BMW 2.0L I4 217
24 Gr.5 +2.0 25 Deutschland  Porsche Kremer Racing Deutschland  Louis Krages
Deutschland  Dieter Schornstein
Frankreich  Philippe Gurdjian
Porsche 935/77 Porsche Type-935 3.0L Turbo Flat-6 G 182
25 S 2.0 27 Vereinigtes Konigreich  Mogil Motors Ltd. with Kores Racing Vereinigtes Konigreich  Tony Charnell
Vereinigtes Konigreich  Robin Smith
Frankreich  Fréderic Alliot
Vereinigtes Konigreich  Richard Jones
Chevron B31 Cosworth BDG 2.0L I4 180
Disqualifiziert
26 S +2.0 12 Vereinigtes Konigreich  Simon Phillips Racing Vereinigtes Konigreich  Nick Faure
Vereinigtes Konigreich  John Beasley
Vereinigtes Konigreich  Simon Phillips
Vereinigtes Konigreich  Martin Raymond
De Cadenet-Lola T380 Cosworth DFV 3.0L V8 99
Ausgefallen
27 S +2.0 1 Frankreich  Renault Sport Frankreich  Jean-Pierre Jabouille
Frankreich  Patrick Depailler
Renault Alpine A443 Renault 2.0L Turbo V6 M 279
28 S +2.0 5 Deutschland  Martini Racing Porsche System Belgien  Jacky Ickx
Frankreich  Henri Pescarolo
Deutschland  Jochen Mass
Porsche 936/78 Porsche Type-935 2.1L Turbo Flat-6 D 255
29 IMSA +2.5 88 Frankreich  Pozzi-Thompson JMS Frankreich  Jean-Claude Andruet
Italien  Spartaco Dini
Ferrari 512 BB Ferrari 4.9L Flat-12 M 251
30 IMSA +2.5 87 Vereinigte Staaten  Luigi Chinetti Frankreich  Jacques Guérin
Frankreich  Jean-Pierre Delauney
Vereinigte Staaten  Gregg Young
Ferrari 512 BB Ferrari 4.9L Flat-12 232
31 IMSA +2.5 89 Frankreich  Pozzi-Thompson JMS Frankreich  Claude Ballot-Léna
Frankreich  Jean-Louis Lafosse
Ferrari 512 BB Ferrari 4.9L Flat-12 M 218
32 S +2.0 19 Vereinigtes Konigreich  IBEC Racing Developments, Ltd. Vereinigtes Konigreich  Guy Edwards
Vereinigtes Konigreich  Ian Grob
Ibec-Hesketh 308LM Cosworth DFV 3.0L V8 G 195
33 S 2.0 30 Frankreich  ROC La Pierre du Nord Frankreich  Jacques Henry
Frankreich  Albert Dufréne
Marokko  Max Cohen-Olivar
Chevron B36 ROC-Chrysler 2.0L I4 195
34 GTP +3.0 78 Frankreich  WM A.E.R.E.M. Esso Aseptogyl Frankreich  Christian Debias
Frankreich  Xavier Mathiot
Frankreich  Marc Sourd
WM P78 Peugeot PRV 2.7L Turbo V6 186
35 GTP 3.0 76 Frankreich  WM A.E.R.E.M. Esso Aseptogyl Frankreich  Christine Dacremont
Frankreich  Marianne Hoepfner
WM P76 Peugeot PRV 2.7L V6 171
36 GT +3.0 68 Frankreich  Hervé Poulain Deutschland  Edgar Dören
Deutschland  Gerhard Holup
Frankreich  Hervé Poulain
Luxemburg  Romain Feitler
Porsche 934 Porsche 3.0L Turbo Flat-6 G 167
37 S +2.0 3 Frankreich  Renault Sport Vereinigtes Konigreich  Derek Bell
Frankreich  Jean-Pierre Jarier
Renault Alpine A442A Renault 2.0L Turbo V6 M 162
38 IMSA +2.5 91 Vereinigte Staaten  Dick Barbour Racing Vereinigte Staaten  Bob Garretson
Vereinigte Staaten  Steve Earle
Vereinigte Staaten  Bob Akin
Porsche 935/77 Porsche Type-935 3.0L Turbo Flat-6 G 159
39 S 2.0 29 Frankreich  ROC Modylook Frankreich  Michel Dubois
Frankreich  Daniel Gache
Frankreich  Julien Sanchez
Chevron B36 ROC-Chrysler 2.0L I4 142
40 Gr.5 +2.0 48 Schweiz  Haberthur Mecarillos-Cégécol Racing Team Schweiz  Herbert Müller
Schweiz  Claude Haldi
Schweiz  Nick McGranger
Porsche 935/76 Porsche Type-935 3.0L Turbo Flat-6 140
41 S 2.0 26 Frankreich  G.V.E.A. Frankreich  Georges Morand
Frankreich  Eric Vaugnat
Schweiz  Christian Blanc
Lola T296 Cosworth BDG 2.0L I4 130
42 S 2.0 21 Frankreich  Jean-Marie Lemerle Frankreich  Jean-Marie Lemerle
Frankreich  Alain Levié
Frankreich  Pierre-François Rousselot
Lola T294 ROC-Chrysler 2.0L I4 126
43 GT 3.0 65 Frankreich  Joël Laplacette Schweiz  Antoine Salamin
Schweiz  Gérard Vial
Frankreich  Yves Courage
Frankreich  Joël Laplacette
Porsche 930 Porsche 3.3L Turbo Flat-6 116
44 S 2.0 34 Vereinigtes Konigreich  BMW Great Britain Osterreich  Dieter Quester
Vereinigtes Konigreich  Tom Walkinshaw
Sudafrika 1961  Rad Dougall
Osella PA6 BMW 2.0L I4 P 113
45 S 2.0 32 Vereinigtes Konigreich  Dorset Racing Associates with Kelly Girl Vereinigtes Konigreich  Ian Harrower
Vereinigtes Konigreich  Tony Birchenhough
Vereinigtes Konigreich  Juliette Slaughter
Vereinigtes Konigreich  Brian Joscelyn
Lola T294 Cosworth FVC 2.0L I4 61
46 GT +3.0 61 Frankreich  Auto Daniel Urcun Frankreich  Guy Chasseuil
Frankreich  Jean-Claude Lefèbvre
Frankreich  Marcel Mignot
Porsche 934 Porsche 3.0L Turbo Flat-6 61
47 GTP +3.0 77 Frankreich  WM A.E.R.E.M. Esso Aseptogyl Frankreich  Jean-Daniel Raulet
Frankreich  Max Mamers
WM P77 Peugeot PRV 2.7L Turbo V6 44
48 Gr.5 +2.0 94 Vereinigte Staaten  Whittington Bros. Racing Vereinigte Staaten  Don Whittington
Vereinigte Staaten  Bill Whittington
Deutschland  Franz Konrad
Porsche 935/77 Porsche Type-935 3.0L Turbo Flat-6 G 41
49 IMSA +2.5 85 Belgien  Ecurie Francorchamps Belgien  Teddy Pilette
Belgien  Jean Blaton
Frankreich  Raymond Touroul
Ferrari 512 BB Ferrari 4.9L Flat-12 39
50 GT +3.0 69 Frankreich  Ravenel Frères Belgien  Willy Braillard
Frankreich  Philippe Dagoreau
Frankreich  Jean-Louis Ravenel
Frankreich  Jacky Ravenel
Porsche 934 Porsche 3.0L Turbo Flat-6 35
51 Gr.5 +2.0 46 Deutschland  Porsche Kremer Racing Vereinigtes Konigreich  Martin Raymond
Belgien  Jean-Pierre Wielemanns
Vereinigtes Konigreich  Mike Franey
Porsche 935/77 Porsche Type-935 3.0L Turbo Flat-6 G 34
52 S +2.0 11 Vereinigte Staaten  Grand Touring Cars Inc. Vereinigte Staaten  Sam Posey
Frankreich  Michel Leclère
Mirage M9 Renault 2.0L Turbo V6 G 33
53 IMSA +2.5 84 Vereinigte Staaten  Brad Frisselle Racing Vereinigte Staaten  Brad Frisselle
Vereinigte Staaten  Robert Kirby
Vereinigte Staaten  John Hotchkis
Chevrolet Monza Chevrolet 5.7L V8 G 30
54 S 2.0 33 Vereinigtes Konigreich  Dorset Racing Associates Vereinigtes Konigreich  Bob Evans
Irland  Martin Birrane
Vereinigtes Konigreich  Richard Down
Vereinigtes Konigreich  Richard Bond
Lola T294 Cosworth FVC 2.0L I4 23
55 Gr.5 +2.0 47 Deutschland  Weisberg Gelo Racing Team Vereinigtes Konigreich  John Fitzpatrick
Niederlande  Toine Hezemans
Deutschland  Klaus Ludwig
Porsche 935/77 Porsche Type-935 3.0L Turbo Flat-6 G 19
Nicht qualifiziert
56 Gr.4 60 Schweiz  Haberthur Mecarillos Racing Team Frankreich  Gérard Belyni
Frankreich  Roland Ennequin
Vereinigtes Konigreich  Simon de Latour
Porsche 934 Porsche 3.0L Turbo Flat-6 1
57 Gr.4 63 Frankreich  Christian Gouttepifre Frankreich  Christian Gouttepifre
Frankreich  Robert Boubet
Frankreich  Raymond Touroul
Porsche 911 Carrera RS Porsche 3.0L Flat-6 2
Reserve
58 S +2.0 9 Vereinigtes Konigreich  Alain de Cadenet Vereinigtes Konigreich  Peter Lovett
Vereinigtes Konigreich  John Cooper
Vereinigtes Konigreich  Bob Evans
De Cadenet LM76 Cosworth DFV 3.0L V8 3
59 S +2.0 14 Deutschland  Toj BP Racing Deutschland  Jörg Obermoser
Frankreich  Guy Chasseuil
Frankreich  Hubert Striebig
Toj SC303 Cosworth DFV 3.0L V8 4
60 S +2.0 22 Frankreich  L'Agence Locomotiv Frankreich  Jean-Claude Guérie
Italien  Anna Cambiaghi
Frankreich  Martine Rénier
Lola T296 ROC-Chrysler 2.0L I4 5
61 Gr.5 40 Deutschland  AMG Motorenbau GmbH Deutschland  Clemens Schickentanz
Deutschland  Hans Heyer
Mercedes-Benz 450 SLC 6
62 Gr.4 73 Frankreich  Bernard Decure Frankreich  Guy de Saint-Pierre
Frankreich  Marcel Mignot
Alpine A310 7
63 IMSA 96 Frankreich  Garage du Bac Frankreich  Jean-Claude Depince
Frankreich  Alain Cudini
Belgien  Pierre Dieudonné
BMW 3.5 CSL 8
64 IMSA 98 Frankreich  Thierry Perrier Frankreich  Thierry Perrier
Frankreich  Jean Beliard
Frankreich  Joël Mouetron
Porsche Carrera 911 RS 9

1 nicht qualifiziert 2 nicht qualifiziert 3 Reserve 4 Reserve 5 Reserve 6 Reserve 7 Reserve 8 Reserve 9 Reserve

Nur in der MeldelisteBearbeiten

Hier finden sich Teams, Fahrer und Fahrzeuge die ursprünglich für das Rennen gemeldet waren, aber aus den unterschiedlichsten Gründen daran nicht teilnahmen.

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Chassis Motor Reifen
65 Gruppe 5 42 Deutschland  Konrad Racing Deutschland  Franz Konrad
Deutschland  Volkert Merl
Porsche 935/77A Porsche Type-935 3.0L Turbo Flat-6
66 Gruppe 5 50 Vereinigtes Konigreich  Morfe Racing with Polaroof Vereinigtes Konigreich  Richard Jenvey
Vereinigtes Konigreich  John Morrison
Lotus Esprit S1 Ford 2.0L I4
67 GTP 70 Vereinigtes Konigreich  Robin Hamilton Vereinigtes Konigreich  Robin Hamilton
Vereinigtes Konigreich  Dave Preece
Aston Martin AM Aston Martin 5.4L V8
68 IMSA 92 Vereinigte Staaten  Holly Cars LSA Porsche 934 Porsche 3.0L Turbo Flat-6
69 IMSA Vereinigtes Konigreich  BMW Racing with Toleman Delivery Vereinigtes Konigreich  Ted Toleman BMW 3.0 CSL BMW 3.0L I6
70 Gruppe 5 Frankreich  Hervé Poulain Frankreich  Hervé Poulain BMW 320i
71 Gruppe 4 Vereinigte Staaten  Luigi Chinetti Ferrari 308 GTB Ferrari 3.0L V8
72 Gruppe 4 Schweiz  Florian Vetsch Schweiz  Florian Vetsch Ferrari 308 GTB Ferrari 3.0L V8
73 Gruppe 4 Frankreich  Ecurie Grand Competition Cars Ferrari 512 BB Ferrari 4.9L Flat-12
73 Gruppe 4 Frankreich  L'Agence Locomotiv Chevron B36 ROC-Chrysler 2.0L I4

KlassensiegerBearbeiten

Klasse Fahrer Fahrer Fahrer Fahrzeug Platzierung im Gesamtklassement
Index of Thermal Efficiency Frankreich  Bob Wollek Deutschland  Jürgen Barth Belgien  Jacky Ickx Porsche 936/78 Rang 2
Sportwagen über 2000 cm³ Frankreich  Jean-Pierre Jaussaud Frankreich  Didier Pironi Renault Alpine A442B Gesamtsieg
Sportwagen bis 2000 cm³ Frankreich  Michel Pignard Frankreich  Lucien Rossiaud Frankreich  Laurent Ferrier Chevron B36 Rang 11
Gruppe 5 über 2000 cm³ Vereinigte Staaten  Jim Busby Vereinigte Staaten  Chris Cord Vereinigte Staaten  Rick Knoop Porsche 935/77 Rang 6
GT Frankreich  Anne-Charlotte Verney Frankreich  Xavier Lapeyre Frankreich  François Sérvanin Porsche 911 Carrera RSR Rang 12
GTP Frankreich  Jean Rondeau Frankreich  Bernard Darniche Frankreich  Jacky Haran Rondeau M378 Rang 9
IMSA Vereinigtes Konigreich  Brian Redman Vereinigte Staaten  Jim Barbour Vereinigte Staaten  Jean Paul sr. Porsche 935/77 Rang 5

RenndatenBearbeiten

  • Gemeldet: 74
  • Gestartet: 55
  • Gewertet: 17
  • Rennklassen: 7
  • Zuschauer: 150000
  • Ehrenstarter des Rennens: Raymond Poulidor, französischer Radrennfahrer
  • Wetter am Rennwochenende: warm und sonnig
  • Streckenlänge: 13,640 km
  • Fahrzeit des Siegerteams: 24:00:00,000 Stunden
  • Gesamtrunden des Siegerteams: 370
  • Distanz des Siegerteams: 5044,530 km
  • Siegerschnitt: 210,188 km/h
  • Pole Position: Jacky Ickx – Porsche 936 (#6) – 3.27.060 = 236,531 km/h
  • Schnellste Rennrunde: Jean-Pierre Jabouille – Alpine A443 (#1) – 3.34.200 = 229,244 km/h
  • Rennserie: 7. Lauf zur Sportwagen-Weltmeisterschaft 1978

LiteraturBearbeiten

  • Christian Moity, Jean-Marc Teissèdre, Alain Bienvenu: 24 heures du Mans, 1923–1992. Éditions d’Art, Besançon 1992, ISBN 2-909413-06-3.

WeblinksBearbeiten

  Commons: 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1978 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


Vorgängerrennen
1000-km-Rennen auf dem Nürburgring 1978
Sportwagen-Weltmeisterschaft Nachfolgerennen
6-Stunden-Rennen von Misano 1978