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24-Stunden-Rennen von Le Mans 2004

24-Stunden-Rennen
Audi R8 des Teams Goh; Siegerwagen von Seiji Ara, Rinaldo Capello und Tom Kristensen
Der drittplatzierte Audi des ADT-Champion-Racing-Teams mit der Startnummer 2
Zytek 04S

Das 72. 24-Stunden-Rennen von Le Mans, der 72e Grand Prix d’Endurance les 24 Heures du Mans, auch 24 Heures du Mans, Le Mans, fand vom 12. bis 13. Juni 2004 auf dem Circuit des 24 Heures statt.

Inhaltsverzeichnis

Das RennenBearbeiten

Nach dem dritten Sieg in Folge 2002 hatte der Vorstand der Audi AG entschieden, sich in Le Mans mit Audi R8 in Le Mans nicht mehr werkseitig zu beteiligen. Das führte zum vorläufigen Ende der Renneinsätze von Joest Racing, der deutschen Rennmannschaft die die Werkswagen in Le Mans betreute. 2003 unterstützten die Joest-Techniker Bentley beim Doppelsieg. Auch 2004 war kein Joest-Wagen an der Sarthe gemeldet. Das Rennen sollte von den R8 der Privatteams bestritten werden. Ganz ohne Beteiligung der Motorsportler um Reinhold Joest ging das Rennen dennoch nicht von statten. Joest's Technischer Direktor Ralph Jüttner arbeitete 2004 für das japanische Audi Sport Japan Team Goh[1]. Die Japaner verpflichteten auch den inzwischen fünffachen Gesamtsieger Tom Kristensen, der seit 2000 viermal in Folge bei diesem 24-Stunden-Rennen erfolgreich geblieben war und dessen vorjährigen Teamkollegen Rinaldo Capello. Stammfahrer bei Goh war der Japaner Seiji Ara der schon in den letzten beiden Jahren den Audi-Prototypen gefahren hatte.

Zwei Fahrzeuge meldete Audi Sport UK. Gefahren wurden die Fahrzeuge von den vier Briten Jamie Davies, Johnny Herbert, Guy Smith und Allan McNish sowie den beiden Deutschen Frank Biela und Pierre Kaffer. Der vierte Audi war der Wagen des US-amerikanischen Champion-Racing-Teams, der in der American Le Mans Series lief und in Le Mans von JJ Lehto, Marco Werner und Emanuele Pirro pilotiert wurde.

Frankreich wurde durch das Team von Henri Pescarolo vertreten. Der 62-jährige Pariser hatte als Fahrer das Rennen viermal gewonnen. Mit 33 Teilnahmen zwischen 1966 und 1999 war er deutlicher Rekordstarter. Pescarolo war seit einigen Jahren Besitzer eines Rennteams und meldete zwei Pescarolo C60. Der C60 basierte auf dem Courage C60, der bei Pescarolo seit 2001 als Einsatzwagen in Le Mans und in der Le Mans Series im Einsatz war. Als 2003 beim französischen Team entschieden wurde, die Rennfahrzeuge in Hinkunft unter eigenem Namen laufen zu lassen, verwarf man die Idee einer Eigenentwicklung und begann die C60-Chassis zu adaptieren. Allerdings war dies mit einigen Schwierigkeiten verbunden. Das Reglement, das der Automobile Club de l’Ouest für das Langstreckenrennen von Le Mans festschreibt, sieht vor, dass ein Fahrzeug nur dann im Namen des gemeldeten Teams starten darf, wenn das Chassis vollständig von diesem gebaut wurde, ein Umstand, der auf die gewählte Variante nicht zutraf. Allerdings gelang es Teamchef Henri Pescarolo die Offiziellen zu einer Ausnahme zu bewegen und er erhielt eine Starterlaubnis.

Als Cheftechniker wurde der ehemalige Rennfahrer und bekannte Rennwagenkonstrukteur André de Cortanze verpflichtet, der eine lange Erfahrung als Entwickler von Prototypen hatte. Er hatte so bekannte Rennwagen wie den Peugeot 905 und den Toyota GT-One konstruiert. De Cortanze ließ das CfK-Chassis umbauen und konstruierte ein neues Heck und Heckflügel. Die bisherigen V6-Turbomotoren von Peugeot wurden durch neue 5-Liter-V10-Saugmotoren von Judd ersetzt. Gefahren wurden die beiden Boliden ausschließlich von Franzosen: Soheil Ayari, Érik Comas, Benoît Tréluyer, Sébastien Bourdais, Nicolas Minassian und Emmanuel Collard. Jan Lammers verpflichtete zwei Formel-1-Piloten der Formel-1-Saison 2003. Justin Wilson und Ralph Firman für einen der zwei Dome S101. Partner im Fahrzeug mit der Startnummer 16 war Tom Coronel. Lammers selbst ging gemeinsam mit Chris Dyson und Katsutomo Kaneishi ins Rennen.

Überraschung im Qualifikationstraining war der Zytek 04S, mit dem David Brabham eine Zeit von 3:33.923 Minuten erzielte. Damit war er nur knapp eine Sekunde langsamer als Pole Setter Johnny Herbert[2].

Das Rennen hatte Besonderheiten zu bieten. Der Nasamax DM139 hatte einen Judd GV5 5.0L V10-Motor der mit Bioethanol betrieben wurde. Die britische Taurus-Mannschaft rüstete ihren Lola B2K/10 mit einem 5-Liter-Caterpillar-Dieselmotor aus.

Bis zum Fallen der Zielflagge duellierten sich das Audi Sport Japan Team Goh und Audi Sport UK Team Veloqx um den Sieg. Nach 24 Stunden trennte das siegreiche japanische Team 41 Sekunden von der Veloqx-Mannschaft. Für Tom Kristensen war es der fünfte Gesamtsieg in Folge; der sechste insgesamt. Damit zog er mit dem bisherigen Rekordsieger Jacky Ickx gleich, der ebenfalls sechs Gesamtsiege feiern konnte.

ErgebnisseBearbeiten

Piloten nach NationenBearbeiten

Vereinigtes Konigreich  36 Briten Frankreich  33 Franzosen Vereinigte Staaten  15 US-Amerikaner Japan  10 Japaner Deutschland  8 Deutsche
Niederlande  8 Niederländer Danemark  6 Dänen Italien  6 Italiener Schweiz  4 Schweizer Kanada  3 Kanadier
Neuseeland  3 Neuseeländer Brasilien  2 Brasilianer Russland  2 Russen Australien  1 Australier Belgien  1 Belgier
Finnland  1 Finne Monaco  1 Monegasse Portugal  1 Portugiese Schweden  1 Schwede Sudafrika  1 Südafrikaner
Tschechien  1 Tscheche

SchlussklassementBearbeiten

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Chassis Motor Reifen Runden
1 LMP1 5 Japan  Audi Sport Japan Team Goh Japan  Seiji Ara
Italien  Rinaldo Capello
Danemark  Tom Kristensen
Audi R8 Audi 3.6L Turbo V8 M 379
2 LMP1 88 Vereinigtes Konigreich  Audi Sport UK Team Veloqx Vereinigtes Konigreich  Jamie Davies
Vereinigtes Konigreich  Johnny Herbert
Vereinigtes Konigreich  Guy Smith
Audi R8 Audi 3.6L Turbo V8 M 379
3 LMP1 2 Vereinigte Staaten  ADT Champion Racing Finnland  JJ Lehto
Deutschland  Marco Werner
Italien  Emanuele Pirro
Audi R8 Audi 3.6L Turbo V8 M 368
4 LMP1 18 Frankreich  Pescarolo Sport Frankreich  Soheil Ayari
Frankreich  Érik Comas
Frankreich  Benoît Tréluyer
Pescarolo C60 Judd GV5 5.0L V10 M 361
5 LMP1 8 Vereinigtes Konigreich  Audi Sport UK Team Veloqx Vereinigtes Konigreich  Allan McNish
Deutschland  Frank Biela
Deutschland  Pierre Kaffer
Audi R8 Audi 3.6L Turbo V8 M 350
6 GTS 64 Vereinigte Staaten  Corvette Racing Vereinigtes Konigreich  Oliver Gavin
Monaco  Olivier Beretta
Danemark  Jan Magnussen
Chevrolet Corvette C5-R Chevrolet 7.0L V8 M 345
7 LMP1 15 Niederlande  Racing for Holland Niederlande  Jan Lammers
Vereinigte Staaten  Chris Dyson
Japan  Katsutomo Kaneishi
Dome S101 Judd GV4 4.0L V10 D 341
8 GTS 63 Vereinigte Staaten  Corvette Racing Kanada  Ron Fellows
Italien  Massimiliano Papis
Vereinigte Staaten  Johnny O’Connell
Chevrolet Corvette C5-R Chevrolet 7.0L V8 M 334
9 GTS 65 Vereinigtes Konigreich  Prodrive Racing Vereinigtes Konigreich  Darren Turner
Vereinigtes Konigreich  Colin McRae
Schweden  Rickard Rydell
Ferrari 550 GTS Maranello Ferrari F133 5.9L V12 M 329
10 GT 90 Vereinigte Staaten  White Lightning Racing Deutschland  Jörg Bergmeister
Vereinigte Staaten  Patrick Long
Deutschland  Sascha Maassen
Porsche 911 GT3-RS Porsche 3.6L Flat-6 M 327
11 GTS 66 Vereinigtes Konigreich  Prodrive Racing Schweiz  Alain Menu
Niederlande  Peter Kox
Tschechien  Tomáš Enge
Ferrari 550 GTS Maranello Ferrari F133 5.9L V12 M 325
12 GT 77 Japan  ChoroQ Racing Team Japan  Haruki Kurosawa
Japan  Kazuyuki Nishizawa
Japan  Manabu Orido
Porsche 911 GT3 RSR Porsche 3.6L Flat-6 Y 322
13 GT 85 Deutschland  Freisinger Motorsport Frankreich  Stéphane Ortelli
Deutschland  Ralf Kelleners
Frankreich  Romain Dumas
Porsche 911 GT3 RSR Porsche 3.6L Flat-6 D 321
14 GTS 69 Frankreich  Larbre Compétition Frankreich  Christophe Bouchut
Frankreich  Patrice Goueslard
Frankreich  Olivier Dupard
Ferrari 550 GTS Maranello Ferrari F133 5.9L V12 M 317
15 GT 84 Deutschland  Seikel Motorsport Kanada  Tony Burgess
Vereinigte Staaten  Philip Collin
Neuseeland  Andrew Bagnall
Porsche 911 GT3 RS Porsche 3.6L Flat-6 Y 317
16 GT 72 Frankreich  Luc Alphand Aventures Frankreich  Luc Alphand
Frankreich  Christian Lavieille
Frankreich  Philippe Alméras
Porsche 911 GT3 RS Porsche 3.6L Flat-6 M 316
17 LMP1 14 Vereinigtes Konigreich  Team Nasamax Kanada  Robbie Stirling
Sudafrika  Werner Lupberger
Vereinigtes Konigreich  Kevin McGarrity
Nasamax DM139 Judd GV5 5.0L V10 Bioethanol D 316
18 GT 81 Vereinigte Staaten  The Racer's Group Danemark  Lars-Erik Nielsen
Vereinigtes Konigreich  Ian Donaldson
Vereinigtes Konigreich  Gregor Fisken
Porsche 911 GT3 RSR Porsche 3.6L Flat-6 M 314
19 GT 92 Vereinigtes Konigreich  Cirtek Motorsport Vereinigtes Konigreich  Frank Mountain
Niederlande  Hans Hugenholtz Junior
Neuseeland  Rob Wilson
Ferrari 360 Modena GTC Ferrari F131 3.6L V8 D 311
20 LMP1 4 Vereinigtes Konigreich  Taurus Sports Racing Vereinigtes Konigreich  Christian Vann
Schweiz  Benjamin Leuenberger
Frankreich  Didier André
Lola B2K/10 Judd GV4 4.0L V10 M 300
21 GT 89 Vereinigtes Konigreich  Chamberlain-Synergy Motorsport Vereinigtes Konigreich  Bob Berridge
Vereinigtes Konigreich  Michael Caine
Vereinigte Staaten  Chris Stockton
TVR Tuscan T400R TVR Speed Six 4.0L I6 D 300
22 GT 96 Vereinigtes Konigreich  Chamberlain-Synergy Motorsport Vereinigtes Konigreich  Lawrence Tomlinson
Vereinigtes Konigreich  Nigel Greensall
Vereinigtes Konigreich  Gareth Evans
TVR Tuscan T400R TVR Speed Six 4.0L I6 D 291
23 GT 75 Frankreich  Thierry Perrier Vereinigtes Konigreich  Ian Khan
Vereinigtes Konigreich  Nigel Smith
Vereinigtes Konigreich  Tim Sugden
Porsche 911 GT3 RS Porsche 3.6L Flat-6 D 283
24 LMP1 20 Vereinigtes Konigreich  Lister Racing Danemark  John Nielsen
Danemark  Casper Elgaard
Danemark  Jens Møller
Lister Storm LMP Chevrolet LS1 6.0L V8 D 279
25 LMP2 32 Vereinigte Staaten  Intersport Racing Vereinigte Staaten  William Binnie
Vereinigte Staaten  Clint Field
Vereinigte Staaten  Rick Sutherland
Lola B2K/40 Judd KV675 3.4L V8 P 278
26 LMP2 24 Frankreich  Rachel Welter Japan  Yōjirō Terada
Frankreich  Patrice Roussel
Frankreich  Olivier Porta
WR LM2001 Peugeot 2.0L Turbo I4 M 270
Nicht klassiert
27 GT 80 Vereinigtes Konigreich  Morgan Works Race Team Vereinigtes Konigreich  Adam Sharpe
Neuseeland  Neil Cunningham
Vereinigtes Konigreich  Steve Hyde
Morgan Aero 8R BMW B44 Mader 4.5L V8 Y 222
28 LMP1 16 Niederlande  Racing for Holland Niederlande  Tom Coronel
Vereinigtes Konigreich  Justin Wilson
Vereinigtes Konigreich  Ralph Firman
Dome S101 Judd GV4 4.0L V10 D 313
Ausgefallen
29 LMP1 17 Frankreich  Pescarolo Sport Frankreich  Sébastien Bourdais
Frankreich  Nicolas Minassian
Frankreich  Emmanuel Collard
Pescarolo C60 Judd GV5 5.0L V10 M 282
30 LMP1 25 Vereinigtes Konigreich  Ray Mallock Ltd. Brasilien  Thomas Erdos
Vereinigtes Konigreich  Mike Newton
Vereinigtes Konigreich  Nathan Kinch
MG-Lola EX257 MG AER XP20 2.0L Turbo I4 D 256
31 LMP1 6 Vereinigtes Konigreich  Rollcentre Racing Vereinigtes Konigreich  Martin Short
Vereinigtes Konigreich  Rob Barff
Portugal  João Barbosa
Dallara SP1 Judd GV4 4.0L V10 D 230
32 GT 87 Vereinigte Staaten  Orbit Racing Vereinigte Staaten  Leo Hindery
Deutschland  Marc Lieb
Deutschland  Mike Rockenfeller
Porsche 911 GT3-RS Porsche 3.6L Flat-6 M 223
33 LMP1 9 Japan  Kondō Racing Japan  Hiroki Katō
Japan  Ryō Fukuda
Japan  Ryō Michigami
Dome S101 Mugen MF408S 4.0L V8 Y 206
34 GTS 62 Niederlande  Barron Connor Racing Niederlande  Mike Hezemans
Frankreich  Ange Barde
Schweiz  Jean-Denis Delétraz
Ferrari 575 GTC Ferrari F133 6.0L V12 P 200
35 LMP1 22 Vereinigtes Konigreich  Zytek Engineering Ltd. Vereinigtes Konigreich  Andy Wallace
Australien  David Brabham
Japan  Hayanari Shimoda
Zytek 04S Zytek ZG348 3.4L V8 M 167
36 GTS 61 Niederlande  Barron Connor Racing Niederlande  John Bosch
Vereinigte Staaten  Danny Sullivan
Italien  Thomas Biagi
Ferrari 575 GTC Ferrari F133 6.0L V12 P 163
37 GT 83 Deutschland  Seikel Motorsport Italien  Gabrio Rosa
Niederlande  Peter van Merksteijn
Italien  Alex Caffi
Porsche 911 GT3-RS Porsche 3.6L Flat-6 Y 148
38 LMP2 36 Frankreich  Gerard Welter Frankreich  Tristan Gommendy
Frankreich  Jean-Bernard Bouvet
Frankreich  Bastien Brière
WR LM2004 Peugeot ES9J4S 3.4L V6 M 137
39 GT 70 Frankreich  JMB Racing Frankreich  Jean-René de Fournoux
Brasilien  Jaime Melo
Frankreich  Stéphane Daoudi
Ferrari 360 Modena GTC Ferrari F131 3.6L V8 M 133
40 LMP2 31 Frankreich  Courage Compétition Schweiz  Alexander Frei
Vereinigtes Konigreich  Sam Hancock
Frankreich  Jean-Marc Gounon
Courage C65 Willman JPX 3.4L V6 M 127
41 LMP2 35 Frankreich  Epsilon Sport Frankreich  Renaud Derlot
Vereinigte Staaten  Gunnar Jeannette
Vereinigtes Konigreich  Gavin Pickering
Courage C65 Willman JPX 3.4L V6 M 124
42 LMP1 29 Frankreich  Noël del Bello Racing Frankreich  Bruno Besson
Frankreich  Sylvain Boulay
Frankreich  Jean-Luc Maury-Laribière
Reynard 2KQ Volkswagen HPT16 2.0L Turbo I4 M 122
43 LMP2 37 Frankreich  Paul Belmondo Racing Frankreich  Paul Belmondo
Frankreich  Claude-Yves Gosselin
Frankreich  Marco Saviozzi
Courage C65 Willman JPX 3.4L V6 M 80
44 GT 86 Deutschland  Freisinger Motorsport Russland  Alexey Vasilyev
Russland  Nikolai Fomenko
Vereinigtes Konigreich  Robert Nearn
Porsche 911 GT3-RSR Porsche 3.6L Flat-6 D 65
45 LMP1 11 Vereinigte Staaten  Panoz Motor Sports Frankreich  Patrick Bourdais
Frankreich  Jean-Luc Blanchemain
Frankreich  Roland Bervillé
Panoz Elan GTR1 Élan 6L8 6.0L V8 M 54
46 LMP1 10 Vereinigtes Konigreich  Taurus Sports Racing Vereinigtes Konigreich  Phil Andrews
Vereinigtes Konigreich  Calum Lockie
Belgien  Anthony Kumpen
Lola B2K/10 Caterpillar 5.0L Turbo V10 D 35
47 LMP1 27 Vereinigte Staaten  Intersport Racing Vereinigte Staaten  Jon Field
Vereinigte Staaten  Duncan Dayton
Vereinigte Staaten  Larry Connor
Lola B01/60 Judd XV675 3.4L V8 G 29
48 GT 78 Vereinigtes Konigreich  PK Sport Ltd. Vereinigte Staaten  Jim Matthews
Vereinigtes Konigreich  David Warnock
Vereinigtes Konigreich  Paul Daniels
Porsche 911 GT3-RS Porsche 3.6L Flat-6 D 27

Nur in der MeldelisteBearbeiten

Hier finden sich Teams, Fahrer und Fahrzeuge die ursprünglich für das Rennen gemeldet waren, aber aus den unterschiedlichsten Gründen daran nicht teilnahmen.

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Chassis Motor Reifen
49 LMP1 3 Vereinigte Staaten  Arena International Motorsport Schweden  Stefan Johansson Dome S101 Mugen MF408S 4.0L V8
50 LMP1 7 Italien  Spinnaker Clandesteam Italien  Riccardo Agusta
Italien  Almo Coppelli
Frankreich  Sylvain Boulay
Dallara SP1 Judd GV4 4.0L V10
51 LMP2 33 Frankreich  Courage Compétition Belgien  Marc Goossens
Frankreich  Jean-Philippe Belloc
Schweiz  Alexander Frei
Courage C65 Willman JPX 3.4L V6
52 LMP2 34 Frankreich  Epsilon Sport Frankreich  Lucas Lasserre
Frankreich  Xavier Pompidou
Frankreich  Jean-Christophe Boullion
Spanien  Jesús Diez de Villarroel
Courage C65 Willman JPX 3.4L V6
53 GTS 59 Deutschland  Konrad Motorsport Deutschland  Franz Konrad Saleen S7-R Ford 7.0L V8
54 GTS 60 Frankreich  Force One Racing Frankreich  David Hallyday
Belgien  Anthony Kumpen
Frankreich  Bruno Besson
Pagani Zonda Mercedes-AMG 7.0L V12
55 GTS 67 Vereinigtes Konigreich  Care Racing Ferrari 550 GTS Maranello Ferrari F133 5.9L V12
56 GTS 68 Italien  BMS Scuderia Italia Italien  Fabrizio Gollin
Italien  Luca Cappellari
Ferrari 550 GTS Maranello Ferrari F133 5.9L V12
57 GT 95 Vereinigte Staaten  Risi Competizione Deutschland  Ralf Kelleners
Vereinigte Staaten  Anthony Lazarro
Italien  Matteo Bobbi
Ferrari 360 Modena GTC Ferrari F131 3.6L V8
58 GTS 99 Frankreich  XL Racing Frankreich  Olivier Pla
Frankreich  Jean-Philippe Belloc
Frankreich  Jean-Christophe Ravier
Ferrari 550 GTS Maranello Ferrari F133 5.9L V12
59 GTS Frankreich  DAMS Racing Ferrari 550 GTS Maranello Ferrari F133 5.9L V12
60 GTS Frankreich  DAMS Racing Ferrari 550 GTS Maranello Ferrari F133 5.9L V12
61 GTS Vereinigtes Konigreich  Graham Nash Motorsport Saleen S7-R Ford 7.0L V8
62 GT Vereinigte Staaten  Alex Job Racing Porsche 996 GT3-RSR Porsche 3.6L Flat-6
63 Vereinigte Staaten  Autocon Motorsports Riley & Scott Mk.IIIC Lincoln 5.0L
64 GT Frankreich  JMB Racing Ferrari 360 Modena GTC Ferrari F131 3.6L V8
65 Italien  Automotive Durango Durango LMP1 Judd GV5 5.0L V10
66 Frankreich  Courage Compétition Courage C60 Judd GV5 5.0L V10
67 GT Frankreich  Noël Del Bello Racing Porsche 996 GT3-RSR Porsche 3.6L Flat-6
68 Italien  Lucchini Engineering Lucchini LMP2-04 Judd XV675 3.4L V8
69 Frankreich  PiR Compétition Pilbeam MP91 Willman JPX 3.4L V6
70 Vereinigte Staaten  Rand Racing Lola B2K/40 Nissan 3.0L V6
71 Vereinigte Staaten  Rand Racing Lola B2K/40 Nissan 3.0L V6
72 Vereinigtes Konigreich  Creation Autosportif Vereinigtes Konigreich  Jamie Campbell-Walter
Frankreich  Nicolas Minassian
DBA 03S Zytek ZG348 3.4L V8
73 Vereinigtes Konigreich  Team Jota Vereinigtes Konigreich  Sam Hignett
Vereinigtes Konigreich  John Stack
Italien  Collini
Zytek 04S Zytek ZG348 3.4L V8
74 Vereinigtes Konigreich  RSR Racing TVR Tuscan T400R TVR Speed Six 4.0L I6
75 GT Japan  T2M Motorsport Porsche 996 GT3-RS Porsche 3.6L Flat-6
76 GT Frankreich  RMS Porsche 996 GT3-RSR Porsche 3.6L Flat-6

KlassensiegerBearbeiten

Klasse Fahrer Fahrer Fahrer Fahrzeug Platzierung im Gesamtklassement
LMP1 Japan  Seiji Ara Italien  Rinaldo Capello Danemark  Tom Kristensen Audi R8 Gesamtsieg
LMP2 Vereinigte Staaten  William Binnie Vereinigte Staaten  Clint Field Vereinigte Staaten  Rick Sutherland Lola B2K/40 Rang 25
GTS Vereinigtes Konigreich  Oliver Gavin Monaco  Olivier Beretta Danemark  Jan Magnussen Chevrolet Corvette C5-R Rang 6
GT Deutschland  Sascha Maassen Deutschland  Jörg Bergmeister Vereinigte Staaten  Patrick Long Porsche 911 GT3-RSR Rang 10

RenndatenBearbeiten

  • Gemeldet: 76
  • Gestartet: 48
  • Gewertet: 26
  • Rennklassen: 4
  • Zuschauer: 200000
  • Ehrenstarter des Rennens: unbekannt
  • Wetter am Rennwochenende: heiß und trocken
  • Streckenlänge: 13,650 km
  • Fahrzeit des Siegerteams: 24:00:55.345 Stunden
  • Runden des Siegerteams: 379
  • Distanz des Siegerteams: 5169,970 km
  • Siegerschnitt: 215,415 km/h
  • Pole-Position: Johnny Herbert – Audi R8 (#88) – 3:32.838 = 230,880 km/h
  • Schnellste Rennrunde: Jamie Davies – Audi R8 (#88) – 3:34.264 = 229,343 km/h
  • Rennserie: zählte zu keiner Rennserie

LiteraturBearbeiten

  • Christian Moity, Jean-Marc Teissèdre: Les 24 heures du Mans 2004. Chronosports, Saint-Sulpice 2004, ISBN 2-8470-7075-3.

WeblinksBearbeiten

  Commons: 24-Stunden-Rennen von Le Mans 2004 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ralph Jüttner beim Team Goh
  2. Qualifikationszeiten 2004