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24-Stunden-Rennen von Le Mans 1972

24-Stunden-Rennen
Der Porsche 908 Langheck mit der Startnummer 60. Reinhold Joest, Michel Weber und Mario Casoni fuhren den Wagen an die dritte Stelle der Gesamtwertung.
Lola T280 (Startnummer 80, vorne), hier 2009 bei einer Veranstaltung für historische Rennfahrzeuge in Spa-Francorchamps
3-Liter-V12-Motor des Matra MS670

Das 40. 24-Stunden-Rennen von Le Mans, der 40e Grand Prix d’Endurance les 24 Heures du Mans, auch 24 Heures du Mans, Circuit de la Sarthe, Le Mans, fand vom 11. bis 12. Juni 1972 auf dem Circuit des 24 Heures statt.

Inhaltsverzeichnis

Vor dem RennenBearbeiten

Neues ReglementBearbeiten

Anfang der Saison 1972 trat in der Sportwagen-Weltmeisterschaft ein neues Reglement in Kraft. Die wichtigste Neuerung war die Limitierung des Hubraums der Sportwagen der Gruppe 5 auf 3 Liter. Damit konnten Rennfahrzeuge wie der Porsche 917, der Ferrari 512S und der Lola T70 auch in Le Mans nicht mehr eingesetzt werden. Die neuen Richtlinien ermöglichten jedoch Formel-1-Technologie bei Langstreckenrennen. Das wirkte sich auf die Motorisierung vieler Teilnehmer aus und ermöglichte den Einsatz des Cosworth-V8-Motors in Le Mans. Da auch der V12-Motor von Matra nur 3 Liter Hubraum hatte, gehörten die Matra MS670 zu den Favoriten des Rennens.

Ferrari hatte bereits 1971 mit dem Ferrari 312PB einen 3-Liter-Prototyp entwickelt, der bis zum Rennen in Le Mans alle Sportwagenrennen dominiert hatte. Die Scuderia hatte auch drei 312PB gemeldet, zog jedoch knapp vor dem Rennen die Nennung zurück. In Maranello befürchtete man, dass die Prototypen die lange Distanz technisch nicht durchhalten würden.

1972 änderte der Automobile Club de l’Ouest auch die Klassenwertung. Der 1925 eingeführte Index of Performance wurde gestrichen. Dieser Index setzte die Leistung eines Fahrzeugs in ein Verhältnis zur zurückgelegten Distanz. In den 1950er- und 1960er-Jahren war dieser Index vor allem bei den Teams der kleinen Hubraumklassen sehr populär.

Der ACO kehrte aber auch wieder zu den Wurzeln des Rennens zurück. 1923 war das Rennen mit dem Anspruch ins Leben gerufen worden, eine Veranstaltung für herkömmliche Tourenwagen zu sein. 1972 gab es wieder eine Tourenwagenklasse, in der Fahrzeuge von Ford und BMW an den Start gingen. Die Marke BMW kehrte damit nach vielen Jahren der Abwesenheit – das letzte Mal war ein BMW 1939 an der Sarthe am Start – nach Le Mans zurück.

Umbauten an der StreckeBearbeiten

Im Frühjahr 1972 wurde die Rennbahn umgebaut. Die gefürchtete Maison-Blanche-Passage – Schauplatz vieler Unfälle – wurde entschärft. Dabei wurde abseits der öffentlichen Straße ein komplett neuer Streckenteil errichtet, der die schnelle Gerade nach der Indianapolis mit dem Boxenbereich verbindet. Im Zug der Umbauarbeiten wurde auch die Ford-Schikane angepasst. Der neue Streckenteil wird – obwohl permanente Rennbahn – nur beim 24-Stunden-Rennen befahren, da er nicht Teil des Circuit Bugatti ist. In Anerkennung der Leistungen von Porsche-Rennwagen bekam der Abschnitt, der aus vier schnellen Kurven besteht, den Namen „Porsche-Kurven“.

Das RennenBearbeiten

Nach der Absage von Ferrari waren die Matras die großen Favoriten auf den Gesamtsieg. Porsche hatte keine Werkswagen ins Rennen geschickt, dennoch waren sechs Porsche 908, ein Porsche 907 und Porsche 910 – alle gemeldet von privaten Teams – am Start. Alfa Romeo war erneut mit drei Tipo 33 vertreten.

Nach dem Start übernahm ein Lola T280 mit Jo Bonnier am Steuer die Führung. Der Schwede teilte sich das Cockpit mit dem Niederländer Gijs van Lennep und dem Franzosen Gérard Larrousse. Nach einer Rennstunde gingen jedoch die Werks-Matra in Führung. Obwohl der Wagen von Jean-Pierre Beltoise und Chris Amon schon in der ersten Runde ausfiel, hatten die französischen Prototypen eine komfortable Drei-Wagen-Führung.

Der Tod von Jo BonnierBearbeiten

Um 8 Uhr am Sonntagmorgen unterlief dem erfahrenen schwedischen Rennfahrer Jo Bonnier ein verhängnisvoller Irrtum, als er den Ferrari Daytona des Schweizer Privatfahrers Florian Vetsch beim Anbremsen auf die Indianapolis-Kurve überholen wollte. Um Bonnier vorbeizulassen, bremste Vetsch hart. Bonnier verstand dies möglicherweise falsch, sodass er nach zweimaligem Spurwechsel mit dem Ferrari bei ca. 250 km/h kollidierte. Sein Lola wurde acht Meter in die Höhe katapultiert, schleuderte den Fahrer aus dem Cockpit in die Pinienbäume und explodierte beim Bodenkontakt. Bonnier starb noch am Unfallort. Der hinter ihm fahrende Vic Elford nahm an, Bonnier habe die Fehlentscheidung aus Übermüdung getroffen.

Weiterer RennverlaufBearbeiten

Nach dem Ausfall des Jean-Pierre Jabouille/David Hobbs-Matra MS660 und einem langen Boxenstopp des zweiten MS670 war der Weg zum Sieg frei für Henri Pescarolo und Graham Hill. Für Pescarolo war es der erste Sieg in Le Mans. Graham Hill konnte seinen beiden Formel-1-Weltmeistertiteln und dem Sieg beim 500-Meilen-Rennen von Indianapolis auch den Triumph in Le Mans hinzufügen.

Dritter wurde Reinhold Joest, der mit seinen beiden Partnern einen Porsche 908 fuhr, der ursprünglich Joseph Siffert gehört hatte.

ErgebnisseBearbeiten

Piloten nach NationenBearbeiten

Frankreich  47 Franzosen Vereinigtes Konigreich  14 Briten Deutschland  13 Deutsche Schweiz  13 Schweizer Vereinigte Staaten  10 US-Amerikaner
Belgien  7 Belgier Spanien 1945  7 Spanier Italien  4 Italiener Osterreich  3 Österreicher Neuseeland  2 Neuseeländer
Griechenland 1970  1 Grieche Niederlande  1 Niederländer Portugal  1 Portugiese Schweden  1 Schwede

SchlussklassementBearbeiten

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Chassis Motor Reifen Runden
1 S 3.0 15 Frankreich  Equipe Matra-Simca Shell Frankreich  Henri Pescarolo
Vereinigtes Konigreich  Graham Hill
Matra-Simca MS670 Matra 3.0L V12 G 344
2 S 3.0 14 Frankreich  Equipe Matra-Simca Shell Frankreich  François Cevert
Neuseeland  Howden Ganley
Matra-Simca MS670 Matra 3.0L V12 G 333
3 S 3.0 60 Schweiz  Jo Siffert A.T.E. Racing Deutschland  Reinhold Joest
Deutschland  Michel Weber
Italien  Mario Casoni
Porsche 908L Porsche 3.0L Flat-8 325
4 S 3.0 18 Italien  Audodelta SpA Italien  Nino Vaccarella
Italien  Andrea de Adamich
Alfa Romeo Tipo 33TT3 Alfa Romeo 3.0L V8 G 307
5 GT 5.0 39 Frankreich  Charles Pozzi Frankreich  Jean-Claude Andruet
Frankreich  Claude Ballot-Léna
Ferrari 365 GTB/4 Ferrari 4.4L V12 306
6 GT 5.0 74 Vereinigte Staaten  North American Racing Team Vereinigte Staaten  Sam Posey
Vereinigte Staaten  Tony Adamowicz
Ferrari 365 GTB/4 Ferrari 4.4L V12 304
7 GT 5.0 34 Schweiz  Scuderia Filipinetti Vereinigtes Konigreich  Mike Parkes
Frankreich  Jean-Louis Lafosse
Schweiz  Jean-Jacques Cochet
Ferrari 365 GTB/4 Ferrari 4.4L V12 302
8 GT 5.0 36 Belgien  Ecurie Francorchamps Vereinigtes Konigreich  Derek Bell
Belgien  Teddy Pilette
Vereinigtes Konigreich  Richard Bond
Ferrari 365 GTB/4 Ferrari 4.4L V12 301
9 GT 5.0 38 Vereinigte Staaten  North American Racing Team Frankreich  Jean-Pierre Jarier
Frankreich  Claude Buchet
Ferrari 365 GTB/4 Ferrari 4.4L V12 297
10 T 3.0 54 Deutschland  Ford Motor Company Deutschland Vereinigtes Konigreich  Gerry Birrell
Belgien  Claude Bourgoignie
Ford Capri 2600RS Ford 3.0L V6 292
11 T 3.0 52 Deutschland  Ford Motor Company Deutschland Deutschland  Dieter Glemser
Spanien 1945  Àlex Soler-Roig
Ford Capri 2600RS Ford 3.0L V6 289
12 S 3.0 68 Vereinigtes Konigreich  Duckham's Oil Motor Racing Vereinigtes Konigreich  Alain de Cadenet
Vereinigtes Konigreich  Chris Craft
Duckhams LM Cosworth DFV 3.0L V8 288
13 GT 3.0 41 Frankreich  Louis Meznarie Schweiz  Sylvain Garant
Deutschland  Jürgen Barth
Vereinigte Staaten  Michael Keyser
Porsche 911S Porsche 2.5L Flat-6 285
14 S 2.0 27 Frankreich  René Ligonnet - Kodak Frankreich  René Ligonnet
Vereinigtes Konigreich  Barrie Smith
Lola T290 Cosworth FVC 1.8L I4 284
15 GT +5.0 4 Vereinigte Staaten  North American Racing Team Vereinigte Staaten  Dave Heinz
Vereinigte Staaten  Robert B. Johnson
Chevrolet Corvette ZL1 Chevrolet 7.0L V8 G 284
16 GT +5.0 32 Belgien  Claude Dubois Belgien  Jean-Marie Jacquemin
Belgien  Yves Deprez
De Tomaso Pantera Ford 5.8L V8 282
17 GT 3.0 46 Vereinigte Staaten  North American Racing Team Frankreich  Jean-Pierre Laffeach
Frankreich  Gilles Doncieux
Ferrari Dino 246 GT Ferrari 2.4L V6 265
18 S 2.0 24 Schweiz  Wicky Racing Team Schweiz  Peter Mattli
Frankreich  Hervé Bayard
Schweiz  Walter Brun
Porsche 907 Porsche 2.0L Flat-6 252
Nicht klassiert
19 S 3.0 67 Frankreich  Christian Poirot Frankreich  Christian Poirot
Frankreich  Philippe Farjon
Porsche 908/2 Porsche 3.0L Flat-8 206
Ausgefallen
20 S 3.0 16 Frankreich  Equipe Matra-Simca Shell|Shell Frankreich  Jean-Pierre Jabouille
Vereinigtes Konigreich  David Hobbs
Matra-Simca MS660C Matra 3.0L V12 G 278
21 S 3.0 5 Spanien 1945  Escuderia Montjuich Spanien 1945  Juan Fernández
Spanien 1945  Francesco Torredemer
Spanien 1945  Eugenio Baturone
Porsche 908/3 Porsche 3.0L Flat-8
22 S 3.0 19 Italien  Autodelta SpA Deutschland  Rolf Stommelen
Italien  Nanni Galli
Alfa Romeo Tipo 33TT3 Alfa Romeo 3.0L V8 G 263
23 S 3.0 6 Deutschland  Hans-Dieter Weigel Deutschland  Hans-Dieter Weigel
Deutschland  Helmuth Krause
Porsche 908/2 Porsche 3.0L Flat-8 244
24 GT +5.0 29 Frankreich  Greder Racing Team Frankreich  Henri Greder
Frankreich  Marie-Claude Charmasson
Chevrolet Corvette Chevrolet 7.0L V8 235
25 S 3.0 17 Italien  Autodelta SpA Vereinigtes Konigreich  Vic Elford
Osterreich  Helmut Marko
Alfa Romeo Tipo 33TT3 Alfa Romeo 3.0L V8 G 232
26 GT 5.0 57 Vereinigte Staaten  North American Racing Team Vereinigte Staaten  Luigi Chinetti junior
Vereinigte Staaten  Masten Gregory
Ferrari 365 GTB/4 Ferrari 4.4L V12 226
27 S 3.0 8 Schweiz  Ecurie Bonnier Switzerland Schweden  Joakim Bonnier
Frankreich  Gérard Larrousse
Niederlande  Gijs van Lennep
Lola T280 Cosworth DFV 3.0L V8 G 213
28 GT 3.0 42 Schweiz  Claude Haldi Schweiz  Claude Haldi
Schweiz  Paul Keller
Frankreich  Gérard Darton-Merlin
Porsche 911S Porsche 2.5L Flat-6 208
29 GT 5.0 35 Schweiz  Scuderia Filipinetti Schweiz  Bernard Chenevière
Schweiz  Florian Vetsch
Schweiz  Gérard Pillon
Ferrari 365 GTB/4 Ferrari 4.4L V12 204
30 S 3.0 22 Frankreich  Automobiles Ligier Frankreich  Pierre Maublanc
Frankreich  Jacques Laffite
Ligier JS2 Maserati 3.0L V6 195
31 GT +5.0 71 Frankreich  Ecurie Léopard Frankreich  Jean-Claude Aubriet
Frankreich  Jean-Claude Depince
Chevrolet Corvette Chevrolet 7.0L V8 188
32 S 3.0 65 Frankreich  Jean-Louis Ravenel Frankreich  Louis Cosson
Frankreich  Jean-Louis Ravenel
Porsche 910 Porsche 2.4L Flat-6 188
33 S 3.0 56 Frankreich  Claude Laurent Frankreich  Claude Laurent
Frankreich  Martial Delalande
Frankreich  Jacques Marché
Ligier JS2 Maserati 3.0L V6 186
34 GT 3.0 45 Frankreich  Raymond Touroul Griechenland 1970  Fernand Sarapoulos
Frankreich  Dominique Bardini
Porsche 911S Porsche 2.5L Flat-6 183
35 T 3.0 53 Deutschland  Ford Motor Company Deutschland Deutschland  Jochen Mass
Deutschland  Hans-Joachim Stuck
Ford Capri 2600RS Ford 3.0L V6 152
36 S 3.0 76 Frankreich  Jean Égreteaud Frankreich  Jean-Claude Lagniez
Frankreich  Raymond Touroul
Porsche 908/2 Porsche 3.0L Flat-8 83
37 GT +5.0 72 Vereinigte Staaten  John Greenwood Racing Frankreich  Bernard Darniche
Frankreich  Alain Cudini
Vereinigte Staaten  John Greenwood
Chevrolet Corvette Chevrolet 7.0L V8 82
38 S 2.0 23 Vereinigtes Konigreich  Brian Robinson Vereinigtes Konigreich  Brian Robinson
Frankreich  Jean Rondeau
Chevron B21 Cosworth FVC 1.8L I4 76
39 T 3.0 49 Deutschland  Team AC Schnitzer Motul Deutschland  Hans Heyer
Schweiz  René Herzog
BMW 2800CS BMW 3.0L I6 70
40 GT 3.0 44 Frankreich  Jean Sage Frankreich  Jean Sage
Deutschland  Georg Loos
Deutschland  Franz Pesch
Porsche 911S Porsche 2.5L Flat-6 64
41 GT 5.0 37 Vereinigtes Konigreich  Maranello Concessionaires Vereinigtes Konigreich  Peter Westbury
Vereinigtes Konigreich  John Hine
Ferrari 365 GTB/4 Ferrari 4.4L V12 72
42 GT +5.0 28 Vereinigte Staaten  John Greenwood Racing Vereinigte Staaten  John Greenwood
Vereinigte Staaten  Dick Smothers
Chevrolet Corvette Chevrolet 7.0L V8 53
43 GT 3.0 80 Deutschland  Porsche Kremer Racing Team Vereinigtes Konigreich  John Fitzpatrick
Deutschland  Erwin Kremer
Mexiko  Juan Carlos Bolaños
Porsche 911S Porsche 2.5L Flat-6 39
44 GT 3.0 79 Belgien  Jean-Pierre Gaban Belgien  Hermes Delbar
Belgien  Roger van der Schrick
Porsche 911S Porsche 2.4L Flat-6
45 GT +5.0 30 Spanien 1945  Escuderia Montjuich Spanien 1945  José Juncadella
Spanien 1945  Fernando de Baviera
De Tomaso Pantera Ford 5.8L V8 36
46 GT +5.0 31 Spanien 1945  Escuderia Montjuich Schweiz  Herbert Müller
Schweiz  Cox Kocher
De Tomaso Pantera Ford 5.8L V8 36
47 S 2.0 69 Schweiz  Michel Dupont Schweiz  Michel Dupont
Frankreich  Jean-Paul Bodin
Chevron B19/21 Cosworth FVC 1.8L I4 29
48 T 3.0 84 Frankreich  Shark Team Frankreich  Jean-Claude Guérie
Frankreich  Jean-Pierre Rouget
Ford Capri 2600RS Ford 3.0L V6 26
49 S 3.0 7 Schweiz  Ecurie Bonnier Switzerland Belgien  Hughes de Fierlant
Spanien 1945  Jorge de Bagration
Portugal  Mário de Araújo Cabral
Lola T280 Cosworth DFV 3.0L V8 26
50 G 3.0 40 Frankreich  René Mazzia Frankreich  Pierre Mauroy
Frankreich  Marcel Mignot
Porsche 911S Porsche 2.5L Flat-6 27
51 GT 5.0 75 Frankreich  Charles Pozzi Frankreich  François Migault
Frankreich  Daniel Rouveyran
Ferrari 365 GTB/4 Ferrari 4.4L V12 22
52 S 3.0 58 Osterreich  Bosch Racing Team Osterreich  Walter Roser
Osterreich  Otto Stuppacher
Porsche 908/2 Porsche 3.0L Flat-8 11
53 S 3.0 21 Frankreich  Automobiles Ligier Frankreich  Guy Ligier
Frankreich  Jean-François Piot
Ligier JS2 Maserati 3.0L V6 7
54 S +3.0 33 Frankreich  Société Franco-Brittanic Frankreich  Guy Chasseuil
Frankreich  Jean Vinatier
De Tomaso Pantera Ford 5.8L V8 3
55 S 3.0 12 Frankreich  Equipe Matra-Simca Shell Frankreich  Jean-Pierre Beltoise
Neuseeland  Chris Amon
Matra-Simca MS670 Matra 3.0L V12 G 1
Nicht gestartet
56 GTS 78 Frankreich  Jean Sage Frankreich  Jean Sage
Schweiz  Pierre Creub
Deutschland  Georg Loos
Deutschland  Franz Plesch
Porsche 911S Porsche 2.5L Flat-6 1
57 S 2.0 26 Frankreich  Veglia GRAC Racing Monaco  Lionel Noghés
Frankreich  Christian Mons
Frankreich  Alain Finkelstein
GRAC MT16 Cosworth FVC 3.0L V8 2
58 S 3.0 61 Schweiz  Wicky Racing Team Schweiz  André Wicky
Schweiz  Walter Brun
Marokko  Max Cohen-Olivar
Porsche 908/02 Porsche 3.0L Flat-8 3
59 S 2.0 85 Frankreich  Société Darnval Frankreich  Jean-Daniel Jakubowski
Schweiz  Peter Schweitzer
Taydec MK III Cosworth FVC 3.0L V8 4
Nicht qualifiziert
60 S 3.0 64 Schweiz  Scuderia Filipinetti Schweiz  Jean-Jacques Cochet
Schweiz  Gérard Pillon
Schweiz  Dominique Martin
Lola T290 Cosworth FVC 3.0L V8 5
61 GTS 43 Frankreich  Jean Mésange Frankreich  Jean Mésange
Frankreich  Gérard Darton-Merlin
Frankreich  Pierre Boitier
Schweiz  Paul Keller
Porsche 911S Porsche 2.5L Flat-6 6
62 GTS 47 Vereinigtes Konigreich  Motor Racing Facilities Ltd. Vereinigtes Konigreich  Robert Grant
Belgien  Sergé Troch
Irland  Martin Birrane
Datsun 240Z 8
63 GTS 51 Schweiz  Wicky Racing Team Schweiz  Jean-Pierre Aeschlimann
Spanien 1945  Juan Diez
Porsche 911S Porsche 2.5L Flat-6 9
64 GTS 73 Italien  Scuderia Brescia Corse Italien  Enrico Pasolini
Italien  Vincenzo Cazzago
Italien  Giampiero Moretti
Italien  Mario Casoni
De Tomaso Pantera Ford 5.8L V8 10
65 TS 55 Frankreich  A.G.A.C.I.F Frankreich  Guy Verrier
Frankreich  Gérard Foucault
Deutschland  Francois Monath
Citroën SM Maserati 3.0L V6 11
66 TS 82 Frankreich  Claudet Buchet Frankreich  Claude Buchet
Frankreich  Joël Bonnemaison
Ford Capri 2600RS Ford 3.0L V6 12
Zurückgezogen
67 S 3.0 1 Italien  Ferrari SEFAC Belgien  Jacky Ickx
Schweiz  Clay Regazzoni
Italien  Arturo Merzario
Ferrari 312PB Ferrari 3.0L V12 13
68 S 3.0 2 Italien  Ferrari SEFAC Vereinigtes Konigreich  Brian Redman
Italien  Sandro Munari
Italien  Arturo Merzario
Ferrari 312PB Ferrari 3.0L V12 14
69 S 3.0 Italien  Ferrari SEFAC Schweden  Ronnie Peterson
Vereinigte Staaten  Mario Andretti
Australien  Tim Schenken
Ferrari 312PB Ferrari 3.0L V12 15

1 Defekt 2 Unfall im Training 3 Reifenprobleme 4 Defekt 5 nicht qualifiziert 6 nicht qualifiziert 7 nicht qualifiziert 8 nicht qualifiziert 9 nicht qualifiziert 10 nicht qualifiziert 11 nicht qualifiziert 12 nicht qualifiziert 13 zurückgezogen 14 zurückgezogen 15 zurückgezogen

Nur in der MeldelisteBearbeiten

Hier finden sich Teams, Fahrer und Fahrzeuge die ursprünglich für das Rennen gemeldet waren, aber aus den unterschiedlichsten Gründen daran nicht teilnahmen.

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Chassis Motor Reifen
70 S 2.0 Japan  Bellco Racing Team Japan  Tomohiko Tsutsumi
Japan  Noritake Takahara
Bellco R39B Mitsubishi 2.0L I4
71 S 2.0 Vereinigtes Konigreich  Barclay's International Racing Vereinigtes Konigreich  Guy Edwards
Vereinigtes Konigreich  John Burton
Lola T290 Cosworth FVC 1.8L I4
72 S 3.0 Spanien 1945  Escuderia Montjuich Alfa Romeo Tipo 33TT3 Alfa Romeo 3.0L V8
73 S 3.0 Schweiz  Zitro Racing Schweiz  Dominique Martin Lola T280 Cosworth DFV 3.0L V8
74 S 3.0 Frankreich  Automobiles Ligier Ligier JS2 Maserati 3.0L V6
75 S 3.0 Vereinigtes Konigreich  Guy Edwards Lola T280 Cosworth DFV 3.0L V8
76 S 3.0 Vereinigtes Konigreich  Gulf Research Racing Co. Niederlande  Gijs van Lennep Mirage M6 Cosworth DFV 3.0L V8
77 S 3.0 Vereinigtes Konigreich  Gulf Research Racing Co. Vereinigtes Konigreich  Derek Bell Mirage M6 Cosworth DFV 3.0L V8
78 S 3.0 Schweiz  Ecurie Bonnier Switzerland Schweden  Reine Wisell
Schweiz  Dominique Martin
Lola T280 Cosworth DFV 3.0L V8
79 S 3.0 Frankreich  Société Darnval Frankreich  François Migault
Vereinigte Staaten  Rick Hurst
Darnval LM2 Repco 3.0L V8
80 S 3.0 Italien  Autodelta SpA Niederlande  Toine Hezemans
Vereinigte Staaten  Peter Revson
Alfa Romeo 33TT3 Alfa Romeo 3.0L V8
81 S 3.0 Schweiz  Ecurie Bonnier Lola T280 Cosworth DFV 3.0L V8
82 S 3.0 Vereinigte Staaten  North American Racing Team Vereinigte Staaten  Sam Posey
Vereinigte Staaten  Tony Adamowicz
Ferrari 312PB Ferrari 3.0L V12
83 GTS 75 Frankreich  Robert Buchet Frankreich  Guy Gentis
Frankreich  Jean-Paul Bodin
Porsche 911S Porsche 2.5L Flat-6
84 GTS 76 Schweiz  Porsche Club Romand Italien  Ennio Bonomelli
Italien  Pino Pica
Porsche 911S Porsche 2.5L Flat-6
85 TS 48 Deutschland  AMG Ingenieurbüro Deutschland  Hans Heyer
Deutschland  Clemens Schickentanz
Mercedes-Benz 300 SEL Mercedes-Benz 6.3L V8
86 TS 81 Frankreich  Greder Racing Team Frankreich  Henri Greder
Frankreich  Jean Ragnotti
Opel Commodore GS
87 S 2.0 24 Schweiz  Wicky Racing Team Marokko  Max Cohen-Olivar
Schweiz  André Wicky
Porsche 907 Porsche 2.0L Flat-6
88 TS Schweiz  Wicky Racing Team BMW 2800CS BMW 3.0L I6
89 TS Frankreich  Claude Laurent Citroën SM Maserati 3.0L V6
90 TS Deutschland  BMW Alpina Osterreich  Dieter Quester
Vereinigtes Konigreich  John Fitzpatrick
BMW 2800CS BMW 3.0L I6
91 TS Deutschland  Castrol Racing Team Frankreich  François Mazet
Deutschland  Dieter Basche
BMW 2800CS BMW 3.0L I6
92 GTS Vereinigtes Konigreich  Dana English Chevrolet Corvette Chevrolet 7.0L V8
93 TS Frankreich  Claude Buchet Frankreich  Claude Buchet
Frankreich  Jean-Paul Agére
Chrysler Barracuda
94 GTS Belgien  Claude Dubois Belgien  J.-M. Chailler
Belgien  J.-M. Currien
De Tomaso Pantera Ford 5.8L V8

KlassensiegerBearbeiten

Klasse Fahrer Fahrer Fahrer Fahrzeug Platzierung im Gesamtklassement
Index of Thermal Efficiency Frankreich  Jean-Claude Andruet Frankreich  Claude Ballot-Léna Ferrari 365 GTB/4 Rang 5
Sportwagen bis 3000 cm³ Frankreich  Henri Pescarolo Vereinigtes Konigreich  Graham Hill Matra MS670 Gesamtsieg
Prototyp bis 2000 cm³ Frankreich  René Ligonnet Vereinigtes Konigreich  Barrie Smith Lola T290 Rang 14
GTS über 5000 cm³ Vereinigte Staaten  Dave Heinz Vereinigte Staaten  Bob Johnson Chevrolet Corvette ZL1 Rang 15
GTS bis 5000 cm³ Frankreich  Jean-Claude Andruet Frankreich  Claude Ballot-Léna Ferrari 365 GTB/4 Rang 5
GTS über 2500 cm³ Frankreich  Sylvain Garant Deutschland  Jürgen Barth Vereinigte Staaten  Michael Keyser Porsche 911S Rang 13
Touring Spezial Vereinigtes Konigreich  Gerry Birrell Belgien  Claude Bourgoigne Ford Capri 2600RS Rang 10

RenndatenBearbeiten

  • Gemeldet: 94
  • Gestartet: 55
  • Gewertet: 18
  • Rennklassen: 7
  • Zuschauer: unbekannt
  • Ehrenstarter des Rennens: Georges Pompidou, französischer Staatspräsident
  • Wetter am Rennwochenende: Regenschauer
  • Streckenlänge: 13,640 km
  • Fahrzeit des Siegerteams: 24:00:00,000 Stunden
  • Gesamtrunden des Siegerteams: 344
  • Distanz des Siegerteams: 4691,343 km
  • Siegerschnitt: 195,472 km/h
  • Pole Position: François Cevert – Matra-Simca MS670 (#14) – 3.42.020 = 220,990 km/h
  • Schnellste Rennrunde: Gijs van Lennep – Lola T280 (#8) – 3.46.900 = 216,413 km/h
  • Rennserie: 9. Lauf zur Sportwagen-Weltmeisterschaft 1972

LiteraturBearbeiten

  • Christian Moity, Jean-Marc Teissèdre, Alain Bienvenu: 24 heures du Mans, 1923–1992. Éditions d’Art, Besançon 1992, ISBN 2-909-413-06-3.

WeblinksBearbeiten

Vorgängerrennen
1000-km-Rennen auf dem Nürburgring 1972
Sportwagen-Weltmeisterschaft Nachfolgerennen
1000-km-Rennen von Zeltweg 1972